Hansa-Brandenburg-Aufklärungsflugzeug

Flugzeuge 1914-18

Flugzeuge im 1. Weltkrieg 1914 bis 1918

AEG G.IV
AEG G-Typ-Bomber aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Modell. AEG G-Typen Typ: Bomber. Geschichte Die
Englischer Aufklärer, Bomber und Trainingsflugzeug Royal Aircraft Factory B.E.2. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Royal Aircraft Factory
Morane-Saulnier Typ L
Französischer zweisitziger Eindecker aus dem 1. Weltkrieg und erstes Flugzeug, welches mit einem Bug-MG bewaffnet war. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen,
Lebed XII Geschichte: Seit 1916 in Russland gebaute Variante der französischen Caudron G IV. ZWEISITZIGER AUFKLÄRUNGSBOMBER zwei 80-PS Le Rhone
Anatra DS Geschichte: Seit Ende 1916 in Russland gebaute Version der britischen Sopwith 1 1/2 Strutter. KAMPFAUFKLÄRER 110 PS Le
Phoenix D.III Geschichte: Der gute einsitzige Jäger wurde 1918 von den österreichischen Phoenix-Werken zusammen mit der deutschen Tochterfirma der Albatros-Werke
Berg D.I Geschichte: Die österreichische Tochterfirma der deutschen Aviatik Werke baute den hervorragenden Berg-Jäger in Wiener-Neustadt, welcher von den Skoda-Werken
Phoenix C.1 Geschichte: Die während des Krieges vom Techniker Gabriel, zuvor Albatros Werke Berlin, gegründete österreichischer Flugzeugfirma Phoenix baute von
Brandenburg D.I Geschichte: erster recht erfolgreicher österreichischer Jäger, welcher 1916 bis 1917 von den Phönix-Werken gebaut wurde. EINSITZIGER JAGDAUFKLÄRER Geschwindigkeit:
Aviatik B.I Geschichte: Die österreichische Tochterfirma des Leipziger Unternehmens Aviatik brachte Ende 1914 den Typ heraus, der in großen Stückzahlen
Lohner B.I Geschichte: Lohner war Hauptlieferant vor Kriegsbeginn der österreich-ungarischen Armee mit etwa 100-150 Flugzeuge jährlich. ZWEISITZIGER AUFKLÄRER 120-PS Austro-Daimler
Liore et Oliver 12 Geschichte: Erstflug 1924 und Endlieferung der letzten Variante im Januar 1939. Etwa 320 dieser Ungetüme wurden
Breguet 19 Geschichte: Indienststellung 1925 und im Bau in Frankreich bis 1928 (andere Länder länger), Außerdienststellung erst 1939. Ebenfalls weitgehend
Nieuport 28 Geschichte: Seit März 1918 wurde das amerikanische Expeditionskorps mit diesem Jäger ausgerüstet, später auch griechische Staffeln. Aufgrund der
Caudron R11 Geschichte: Seit Dezember 1917 wurden etwa 500 bis 1000 Stück, trotz ernsthafter Schwierigkeiten mit den Motoren, gebaut. Obgleich
Breguet XIV Geschichte: Seit 1917 wurden etwa 5500 bis Kriegsende und bis 1926 insg. 8370 gebaut. Die Maschine bestand weitgehend
Spad XIII Geschichte: Seit Mai 1917 wurden zumindest 8742 dieses hervorragenden Jägers an französische und US-Staffeln ausgeliefert. Nicht weniger als
Spad VII Geschichte: Von dem nützlichen Jäger wurden seit September 1916 etwa 6000 Stück an die französischen, britischen und kanadischen
Nieuport XVII Geschichte: Der Doppeldecker war eines der wichtigsten alliierten Kampflugzeuge. Mit der Auslieferung dieser Jäger seit Mai 1916 war
Morane-Saulnier N Geschichte: Nur 80 Stück bis 1916 gebaut, und diese von Frankreich, England und Russland verwendet. Der Eindecker war
Hansa-Brandenburg-Aufklärungsflugzeug
Ein Hansa-Brandenburg-Aufklärungsflugzeug der österreich-ungarischen Luftstreitkräfte.

Etwa 19 von 20 Flugeinsätzen, die während des gesamten 1. Weltkrieges geflogen wurden, waren Aufklärungsmissionen. Es besteht kein Zweifel daran, dass solche Einsätze eine zunehmend wichtigere Rolle in diesem Konflikt spielten.
Dennoch gab es erhebliche Widerstände gegen die Einführung von Flugzeugen beim Militär vor Kriegsbeginn. Die militärische Luftfahrt steckte 1914 noch in den Kinderschuhen und viele der verantwortlichen Generäle zweifelten an ihrem Wert.

Es gab auch vergleichsweise wenige Flugzeuge im Jahre 1914. Die Luftstreitkräfte der führenden Nationen waren erst vor kurzem gegründet worden und die meisten älteren Generäle hatten wenig Ahnung von dem, für was sie zu gebrauchen waren.
Traditionell wurde die Kavallerie als Auge der Armee angesehen, aber die ersten Flugzeuge hatten sich schon bei der Aufklärung bewährt.

So spielte kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges schon ein deutscher Taube-Eindecker während der Schlacht von Tannenberg an der Ostfront im August 1914 eine wichtige Rolle, als dieser die russischen Truppenbewegungen beobachtete und meldete.
So wurden derartige Flugzeuge schnell unentbehrlich, vor allem nach dem der Stellungskrieg die Kavallerie entlang der Westfront zur Unbeweglichkeit verdammte.

Danach wurden Aufklärungsflugzeuge als so wichtig erachtet, dass spezielle Jagdflugzeuge entwickelt wurden, um sie abzuschießen oder zu schützen.
Die Flugzeuge wurden auch immer fortschrittlicher. Nachdem Anfangs die Meldungen der Aufklärungsflugzeuge persönlich von der Besatzung überbracht wurden oder handschriftliche Nachrichten mit Gewichten abgeworfen wurden, gab es bald sofortige Funknachrichten über eingebaute, kleinere Funkgeräte und Fotokameras zur Aufnahme der feindlichen Stellungen und Verkehrsverbindungen.
Spätere Modelle hatten im Rumpf eingebaute Kameras und wurden von jedem überflüssigen Gewicht befreit – sogar der Bewaffnung – um höher und schneller fliegen zu können.
Bald waren Flugzeuge über jeder Front allgegenwärtig und mehr als die Hälfte der 80 Abschüsse des Roten Barons Manfred von Richthofen waren Aufklärungsflugzeuge.

Die ersten Flugzeuge waren nicht mehr als möglichst stabile Flugplattformen zur Beobachtung und mussten weder besonders schnell noch manövrierfähig sein, da es nur wenige Gefahren gab, vom Himmel geholt zu werden.
Erst die mehr und mehr aufkommenden bewaffneten Flugzeuge ab Ende 1914 und die anschließenden speziell entwickelten Jagdflugzeuge beendeten diese ‘friedlichen’ Zeiten über der Erde.
Gleichzeitig erhielten die größeren Flugzeuge, namentlich die ursprünglichen Aufklärungsflugzeuge, die ersten Bomben um feindliche Truppen oder auch ganze Städte angreifen zu können.

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