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Das Glücksspiel in Kriegszeiten


Das Glücksspiel in Kriegszeiten.



Glücksspiel hat eine lange Tradition in militärischen Kreisen und es ist nicht schwer zu verstehen, warum. Die Routine des militärischen Lebens ist oft durch lange Stillstandszeiten gekennzeichnet: Patrouillieren und Wachdienst, Warten auf Befehle, all dies ist eine fruchtbare Erde für längere Zeiträume langweiliger Inaktivität. Gibt es also einen besseren Weg, es zu lindern, als mit einem schnellen Flattern oder einem Casino Spiel mit Karten? Wetten wurden für alles platziert – für den, der den Toilettengang machen wird, oder für begehrte Gegenstände wie Zigaretten und Schokolade. Viele Leute, die dem Militär beigetreten sind, insbesondere das Frontpersonal, hatten bereits eine Risikobereitschaft, die in den Dienst kam. Somit war es sinnvoll, dass das Glücksspiel bei den Soldaten beliebt war.

Der amerikanische Bürgerkrieg

Hahnenkampf von Unions-Soldaten
Unions-Soldaten während des amerikanischen Bürgerkriegs beim Hahnenkampf.
Während des amerikanischen Bürgerkriegs war das Läuserennen bei begeisterten Konkurrenten sehr beliebt, die ihre preisgekrönten Läuse-Stallungen in Streichhölzern herumtrugen. Die konkurrierenden Läuse werden in die Mitte eines Weissblechs gelegt, wobei die ersten Läuse, die über die Lippe gehen, als Sieger angesehen werden.

Die Weltkriege

Der Erste Weltkrieg hatte einen großen Einfluss auf das Glücksspiel, da Soldaten die Welt bereisten und ihre Spielgewohnheiten in der Heimatstadt mit den Spielpraktiken vermischten, mit denen sie im Ausland in Kontakt kamen. Blackjack, ursprünglich ein französisches Spiel, wurde bei den amerikanischen GIs sehr beliebt und wurde schnell zu einer wichtigen Ablenkung für jede respektable Casino-Spiele unter dem Namen “Twenty-One”. Umgekehrt führten die Amerikaner Europa in das Craps-Spiel ein, das in den USA während der Ära des Verbots in die Höhe geschossen war.

Der Zweite Weltkrieg trug zur Popularisierung von Spielautomaten bei und lagerte eine große Anzahl von ihnen in Clubs in Übersee. In der heutigen Zeit betreibt das US-Militär rund zehntausend Spielautomaten außerhalb des Landes und bringt 150 Millionen Euro Jahreseinkommen, die helfen, die Club Unterhaltung steuerfrei zu bezahlen. Slot-Spiele sind seither so beliebt geworden, dass Sie nun bei vielen Casinos Online ihre Spiele wählen können.

Submarine

Obwohl es schlecht bezahlt wurde, war das Glücksspiel bei den Männern sehr beliebt, da es einfach zu organisieren war und wenig Ausrüstung benötigte. Eines der am häufigsten gespielten Spiele war Krone und Anker. Die Menschen spielten Tag und Nacht, den ganzen Tag über. Das war eine sehr tiefgreifende Erholung. Krone und Anker war ein Spiel, in dem man ein Blatt hat, das in sechs Felder unterteilt ist. Ein Feld hat eine Krone darin – bekannt als Sergeant Major – ein anderes hat einen Anker auf dem Feld, bekannt als Schlamm Haken. Und die anderen vier Felder werden von den Herzen, Kreuzen, Pik und Karo gefüllt. Dann hat jemand ein paar Würfel und wirft diese. Was auch immer dabei herauskommt, es wird entsprechend ausgezahlt. Und früher wurde auch “Housey-Housey” – gespielt, das heute als Bingo bekannt ist. Reginald Ashley organisierte Crown and Anchor Spiele, während er 1917-18 an Bord von U-Booten diente.

Vietnam

Im Vietnamkrieg sahen die nordvietnamesischen Vietcong-Truppen die Pik-As-Karte als Symbol des Todes. Aus diesem Grund wurde eine riesige Menge an amerikanische Streitkräfte im Land geschickt. Die Gewohnheit war, nach einer Schlacht Karten auf die Körper der toten Vietcong-Truppen zu legen, besonders wenn der Feind schwere Verluste erlitten hatte. Selbst bei leichtfertigen militärischen Einfällen in die Gebiete von Laos und Kambodscha, wenn ein Pik-As am Standort einer toten kommunistischen Truppe gefunden wurde, bestand kein Zweifel daran, wer ihnen den kalten Tod gebracht hatte. Bilder der amerikanischen Infanterie aus dieser Zeit zeigen oft Soldaten mit der in ihr Helmband gesteckten Karte.

Menschen ziehen in den Krieg. Die Soldaten wissen nicht, ob sie eine weitere Nacht in der Wärme der Umarmung ihrer Geliebten verbringen werden, ob sie ihre Mütter umarmen oder ihre Kinder aufwachsen sehen werden. Die Einsätze sind hoch, aber diese Männer und Frauen sind bereit zu spielen. Und es ist kaum verwunderlich, dass sie gerne ein Risiko mit Würfeln, Karten und auch den Spielautomaten eingehen.

Schlussfolgerung

Natürlich ist eine weitere wichtige Seite des Online Glücksspiels der Sport. Sportwetten gibt es seit Jahrhunderten und das Internet hat diese Branche verändert. Das sogenannte In-Play-Glücksspiel ist vor allem beim Fußball sehr beliebt geworden. Andere Arten von Online-Glücksspielen sind Geschicklichkeitsspiele wie Dominospiele, Backgammon und Gin-Rommé. Egal, ob Sie um Geld wetten oder nur als aufregende Aktivität sehen – Online-Wetten beseitigt die Probleme und Hindernisse, die bisher damit verbunden waren ein Casino oder ein Wettbüro besuchen zu müssen.

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  • Ein schönes Farbfoto eines T-34/85.

    Sowjetischer mittlerer Kampfpanzer T-34 Modell 1943, Modell 1944 und T-44 mit 85-mm-Kanonen. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. T-34 Modell 1944 (T-34/85) und T-44 Typ: Sowjetischer mittlerer Kampfpanzer. Hier zum Vorgängermodell T-34 Modell 1943 T-34/85 (Modell 1944) Geschichte Nachdem die Unfähigkeit des T-34 Model 1943 offensichtlich wurde, mit den neuen deutschen Panzertypen – wie dem Panther-Panzer und PzKpfw VI Tiger – fertig zu werden, war das NKTP gezwungen, dieser Tatsache in das Auge zu sehen. Egal wie sehr auch die Panzerproduktion dadurch gestört werden würde, es mussten wesentliche Verbesserungen an den vorhandenen russischen Panzertypen vorgenommen werden. Auch das GKO griff ein, nachdem es von zahlreichen Beschwerden von Fronteinheiten überschwemmt worden war, dass ein ‘längerer Arm’ benötigt wurde, um die deutschen Panzer zu erreichen und erfolgreich zu bekämpfen. Vier Entwicklungsteams von Kanonen wurden aufgefordert, ein Sofort-Programm zur stärkeren Bewaffnung des T-34 zu starten. Die Teams von Grabin und Petrow arbeiteten bereits an 85-mm-Kanonen, als Grabins Büro vom 23 Jahre alten A. Savin übernommen wurde, als dessen bisheriger Chef zum Zentralen Artillerie-Entwicklungsbüro (TsAKB) nach Moskau versetzt wurde. Zudem begann noch das Team von Siderenko mit den Arbeiten an ihrer 85-mm-Kanone S-18. Die neuen Kanonen wurden auf dem Testgelände von Gorokhovieskiy außerhalb von Gorki erprobt und Grabins ZiS-53 wurde zum Sieger erklärt. Leider vertrug sich aber der neue Panzerturm, welcher von V. Kerichew bei Krasnoye Sormovo in Gorki entwickelt worden war, nicht mit der neuen Kanone. Offenbar hatte dieser nämlich den Turm um Petrovs D-5-Kanone herum entwickelt, welche früher zur Verfügung gestanden hatte und sich bereits für den Jagdpanzer SU-85 in Produktion befand. Zwei unbewaffnete T-34/85 waren bis zum 15. Dezember 1943 fertiggestellt worden und das GKO genehmigte den neuen Typ für den sofortigen Bau und Einsatz trotz dieser Probleme. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, befahl das NKTP den T-34/85 vorübergehend mit der D-5T-Kanone zu bauen, bis Savin einen neuen Panzerturm für Grabins neue und modifizierte ZiS-53-Kanonen sowie weiteren Verbesserungen entworfen hatte. Diese vorläufige Zwischenlösung, der T-34/85 Modell 1943 mit der D-5T-Kanone, ging noch im Dezember 1943 bei Zavod Nr. 112 in Krasnoye Sormovo in Produktion. Die Freigabe für die Serienproduktion erfpgte am 15. Dezember 1943 und bis zum Ende des Jahres waren bereits 293 fertiggestellt worden. Im Jahr 1944 folgten weitere 11.000 T-34/85 des Modell 1943 und vor allem Modell 1944.   Die zwischenzeitlich modifizierte, neue Kanone wurde ZIS-S-53 genannt, um Savins Einfluss auf den Entwurf zu würdigen und ersetzte im Frühjahr 1944, zusammen mit dem neuen Turm, den bisherigen mit der D-5T-Kanone. Dieser Panzer war nun der T-34/85 Modell 1944. Der T-34/85 Modell 1943 und 1944 unterschieden sich in vielerlei Hinsicht. Der augenscheinlichste Unterschied war der Geschützmantel, doch beim Modell 1944 war auch die Kommandantenkuppel nach hinten versetzt, um den Kanonier mehr Platz zu geben und ein Funkgerät in der Nähe des Kommandanten unterzubringen. Der T-34-85 bedeutete nicht nur einen wichtigen Schritt vorwärts bezüglich einer höheren Feuerkraft, sondern endlich wurde auch der Drei-Mann-Turm (Kommandant, Kanonier und Ladeschützen) mit vollständigen visuellen Beobachtungsmöglichkeiten und Funkgeräten für den Panzerkommandanten eingeführt, was bei den deutschen Panzerkampfwagen schon lange üblich war und ein wichtiger Teil ihrer bisherigen, taktischen Überlegenheit bildete. Die Produktion des T-34-85 ersetzte nicht sogleich den gesamten Bau des T-34 Modell 1943 mit der 76-mm-Kanone in allen Panzerfabriken, machte aber trotzdem den Großteil der russischen Panzerproduktion im Jahr 1944 aus. Zu Anfang wurde der neue T-34 von den Deutschen irrtümlich als T-43 identifiziert, über den es einige Meldungen gab und der über einen besseren Panzerschutz verfügen sollte. Im Oktober 1943 entschied das NKTP auch endgültig die Produktion von leichten Panzern zu beenden, nachdem nur 120 T-80 ausgeliefert worden waren. Zu diesem Zeitpunkt des Krieges waren die sowjetischen leichten Panzer praktisch unbrauchbar gegen deutsche Panzer und die benötigten Mengen an Aufklärungspanzern und leichten Unterstützungspanzer für die Infanterie konnten von Lend-Lease-Modellen wie dem Stuart oder Valentine ausgefüllt werden. Einsatz Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wurden im November 1943 die sowjetischen Tank-Brigaden erneut reorganisiert, wobei alle leichten Panzer bei diesen gestrichen wurden und die neuen Brigaden nur noch aus dem T-34 Modell 1943 und T-34/85 bestanden. Die Mischung aus T-34 mit der 76-mm oder 85-mm-Kanone war willkürlich und nur davon abhängig, welcher Typ gerade zur Verfügung stand, obwohl Garde-Einheiten natürlich mit der besseren Ausrüstung ausgestattet wurden, wenn dies möglich war. Die leichten Panzer wurden den mechanisierte Artillerie-Einheiten und einigen anderen Formationen zur Aufklärung oder Verbindungsaufgaben beigegeben. Verfügbar in Abertausenden, übernahm der T-34 die Herrschaft über das Schlachtfeld, zwang die deutschen Truppen immer mehr Defensive und gewann schließlich die taktische und strategische Initiative im ‘Großen Vaterländischen Krieg’ für die Sowjetunion. Nach dem Krieg wurde der T-34/85 und seine Nachfolger noch lange weiter verwendet und war noch im Koreakrieg der wichtigste mittlere Kampfpanzer. Gleichzeitig wurde er noch bis in die Mitte der 1950er Jahre weitergebaut, bis er vom T-54 endgültig abgelöst wurde. Bei anderen Armeen stand er noch bis Mitte der 1960er Jahre im Dienst und tauchte in manchen Buschkriegen auch noch viel später auf. In Erinnerung wird der T-34/85 jedoch als der hervorragende Panzer bleiben, welcher den Zweiten Weltkrieg für die Rote Armee gewonnen hat. Nach der Einführung des T-34/85 war die Rote Armee seit Sommer 1944 so stark, dass sie für den Durchbruch durch die deutsche Verteidigungszone an der Front lediglich ihre Panzer- und mechanisierten Korps benötigte. Die frischen Panzerarmeen wurden erst bei einem Einbruch von etwa 25 bis 40 Kilometern Tiefe eingesetzt, sodass sie weit in das deutsche Hinterland eindringen konnten. Nach dem Durchbruch in die Tiefe des Raumes war ihre Aufgabe, die deutschen operativen Reserven zu zerschlagen und so keine Verteidigungslinien mehr im rückwärtigen Raum zuzulassen. Die sowjetischen Panzer griffen mit tief gestaffelter, danach folgender Infanterie an. Diese Angriffe erfolgten möglichst tief und starr in frontaler Richtung. Erst in der Nacht wurde angehalten, um möglichst viel Infanterie aufschließen zu lassen, die sich eingrub und das neu eroberte Gelände sicherte. Die Gegenangriffe deutscher Panzereinheiten wurden zumeist schon in schnellen Begegnungsschlachten abgewehrt. Durch den zunehmenden Einsatz von Panzernahbekämpfungsmitteln bei der deutschen Infanterie, wie Panzerschreck und Panzerfaust, brachten die sowjetischen Panzerbesatzungen Bretter oder Gitter behelfsmäßig an mehr …

  • Jakowlew Jak-9U

    Wichtigestes Sowjetisches Jagdflugzeug Jakowlew Jak-9 im Zweiten Weltkrieg und sein Vorgänger Jak-7. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Jakowlew Jak-7 Typ: Jagdflugzeug. Jak-7 Geschichte: Die Jak-7 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Anforderungen für die Entwicklung eines Flugzeuges durch einen Kriegsausbruch verändern können. Ende 1939 begann Alexander Jakowlew mit einer Studie für eine zweisitzige Trainer-Version für sein neues Jagdflugzeug Jak-1. Er hatte das Gefühl, dass ein Flugschüler von dem relativ leistungsschwachen UT-2-Trainingsflugzeug erst einmal auf den zweisitzigen UTI-26 Trainer üben sollte, bevor er zu einem richtigen einsitzigen Kampfflugzeug wechselt. Dies würde eine ausreichende Übungszeit bei jedem Ausbildungsabschnitt ermöglichen und die Zahl der Unfälle verhältnismäßig gering halten. Der einzige Unterschied zum einsitzigen Kampfflugzeug war der Einbau eines zweiten Cockpits mit voller Dual-Kontrolle für den Fluglehrer, ein vergrößertes Seitenleitwerk, die Installation eines Landescheinwerfers, eine vergrößerte Spannweite auf 10,25 m und als einzige Bewaffnung eine einzelnen 20-mm-Kanone durch die Propeller-Achse. Das Fahrwerk war nicht einziehbar. Der Prototyp flog zum ersten Mal im Spätsommer des Jahres 1940 und die bürokratischen Testversuche und Prüfverfahren des UTI-26 Trainingsflugzeuges wurden gleichzeitig mit denen der Jägervariante durchgeführt. Die Produktion sollte ebenfalls zusammen in der GAZ-115-Fabrik bei Moskau erfolgen. Der deutsche Überfall im Juni 1941 zwang das Entwicklungsbüro von Jakowlew jedoch, die UTI-26 in ein Kampfflugzeug zu verwandeln. Da Jagdflugzeuge verzweifelt an der Front benötigt wurden, sollten alle verfügbaren Flugzeuge, welche auch als Jäger einsetzbar waren, bewaffnet und in den Kampf geschickt werden. Die Bezeichnung des Jakowlew-Trainingsflugzeugs wurde darauf hin von UTI-26 in Jak-7 geändert. Unter der Bezeichnung Jak-7A erreichten die ersten zweisitzigen Jagdflugzeuge die Frontverbände Ende 1941. Sie waren mit einer 20-mm-ShVAK Kanone und zwei 12,7-mm-Beresin-BS Maschinengewehren mit je 300 Schuss bewaffnet. Es wurden auch Vorrichtungen getroffen, um das Kampfflugzeug mit 6 RS-82-Raketen oder einem Paar von 100-kg-Bomben bewaffnen zu können. Piloten berichteten von der Front, dass die Feuerkraft, Reichweite und auch Flugeigenschaften der Jakolew 7 dem Jakolew 1 Jäger überlegen waren. Der Einbau eines 36-Liter-Tanks an Stelle des Sitzes für den Fluglehrer vergrößerte die Einsatzreichweite der Jak-7A auf über 820 Kilometer. Die obere Hälfte des zweisitzigen Trainers wurde beibehalten, sodass der einsitzige Jak-7-Jäger das gleiche, unverwechselbare ‘buckelige’ Aussehen der UTI-26 hatte. Das zusätzliche Gewicht von 350 kg führte dazu, dass ein neu gestaltetes und verstärktes, einziehbares Fahrwerk verwendet wurde. Verhältnismäßig wenige Jak-7A wurden gebaut, bevor die Produktion schon zu Jak-7B wechselte. Deren Spannweite war auf 10 m reduziert, ein RSI-4-Funkgerät wurde eingebaut und eine Anzahl verschiedener aerodynamischer Verbesserungen vorgenommen, wodurch das Normalgewicht auf 3.036,5 kg anstieg. Der Klimow M-105-PF-Motor ersetzte das M-105-PA-Triebwerk während des Sommers 1942, zusammen mit einer neuen Abgasableitung, Seitenrudertrimmer-Aufhängungen sowie ein Spannmechanismus für die zwei Maschinengewehre vor der Windschutzscheibe. Der Jak-7B Jäger verdrängte Anfang 1942 die Jakolew 1 aus der Produktion. Dessen Produktion ging wiederum zugunsten der neuen Jak-9 Anfang 1943 zu Ende. Insgesamt 6.399 Stück hatten die Produktionslinien von Moskau, Nowosibirsk, Omsk und Saratow bis dahin verlassen. Benutzer: Sowjetunion (Russland) Animation 3d-Modell Jakowlew 7 Spezifikationen Jakowlew Jak-7B Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Jak-9 Jakowlew Jak-9 Typ: russisches Jagdflugzeug aus dem 2.Weltkrieg. Manche auch Jagdbomber, Panzerjäger oder Langstrecken-Begleitjäger. Geschichte: Die Jakowlew-Jäger waren das am häufigsten verwendete russische Jagdflugzeug in Korea und dem 2. Weltkrieg, und das bekannteste war die Jakowlew Jak-9. Auch der zahlenmäßig am stärksten vertretene Typ der Jakowlew-Jagdflugzeuge, die Jak-9, wurde in einer Reihe von unterschiedlichen Versionen bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein produziert. Die Jak-9P, die letzte und beste Version, wurde von den Nordkoreanern zahlreich im Korea-Krieg eingesetzt. Die erste Jak-9 wurde aus einer Jak-7B entwickelt und Ende 1942 in Dienst gestellt. Auf der Suche nach einer Lösung, um der normalen Jak-7 eine größere Reichweite zu ermöglichen, gestaltete Jakowlew die Flügel teilweise neue um Platz für größere Treibstofftanks zu schaffen. Das Cockpit wurde etwas zurückversetzt und die Position des Kühlers unter dem Rumpf wurde geändert. Ausgerüstet mit dem gleichen Motor wie die Jak-7, ging der neue Typ im August 1942 in die Produktion. Es wurde das meist gebaute russische Flugzeug, mit Ausnahme der Il-2 Stormowik. Die Jak-9 war in der Lage die Bf 109 G auszufliegen, auf welche sie über Stalingrad seit Ende November 1942 traf. Es wurden weitere Verbesserungen vorgenommen: die Jak-9M hatte ein weiteres Maschinengewehr, während die Jak-9B bis zu 600 kg Bomben tragen konnte. Zwei weitere wichtige Versionen, welche entwickelt wurden, waren die Jak-9T und Jak-9D. Die Jak-9T hatte eine 37-mm Nudelmann-Suranow-Kanone zum Angriff auf Panzer. Die Jak-9D hatte eine geringere Bewaffnung aus einer 20-mm-Kanone und nur einem 12,7-mm-MG, aber dafür mehr Treibstoff und eine größere Reichweite. Diese Flugzeuge wurden vor allem zur Begleitung amerikanischer B-17 Fliegende Festrungen und B-24 Liberator-Bomber eingesetzt, wenn diese bei ihren Angriffen auf Deutschland oder die rumänischen Erdölfelder in Ploesti nach Russland weitergeflogen waren. Die letzte Version welche während des 2. Weltkrieges entwickelt wurde, war die Jak-9U. Sie war die Grundlage für die modernste Version, die Jak-9P aus der Nachkriegszeit. Die Jak-9U hatte viele weitere aerodynamische Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern und die Flugzelle war ebenfalls neu überarbeitet mit der gesamten Struktur und Verkleidung aus Metall. Diese Version wurde von einem 1650 PS starken Klimow M-107A-Motor angetrieben, was zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 700 km/h in 5.500 m Flughöhe gegenüber den 600 km/h in 2.000 m Höhe der Jak-9D führte. Verschiedene Versionen der Jak-9 wurden zur Ausrüstung mehrerer ausländischer Fliegerstaffeln verwendet, welche an der Ostfront kämpften, wie zum Beispiel das 1. polnische Warschau-Jagdregiment und die frei-französische Jagdgruppe de Chasse Normandie-Niemen. Deren Piloten zogen den russischen Jäger den Lend-Lease amerikanischen Bell P-39 Airacobra oder englischen Hawker Hurricane vor – was allerdings wohl kaum ein Wunder war, wenn man die Leistung dieser zu diesem Zeitpunkt zweit- bis drittklassigen anglo-amerikanischen Flugzeuge näher betrachtet. Der Jak-9-Jäger war sehr beliebt bei seinen Piloten, es war besonders wendig in niedrigen Flughöhen und damit ein ernst zu nehmender Gegner für die leistungsmäßig stärkeren und besser bewaffneten deutschen Jäger. Aber die herausragenden Tugenden dieses hervorragenden Jägers war seine technische Zuverlässigkeit und einfache Bauweise, geeignet für die Massenproduktion. Benutzer: Russland, Polen, Frei-Franzosen (im 2. Weltkrieg), später Nord-Korea, China und die meisten Staaten des Warschauer Paktes. Animation mehr …

  • SS-Untersturmführer der Totenkopf-Division

    Einsätze der SS-Totenkopf-Division (T) 1940-1942 (Teil II): im Westfeldzug von 1940 und beim Unternehmen Barbarossa in Russland ab 1941. hier zu Teil I: Aufstellung der SS-Totenkopf-Division 1939. Einsatz im Westfeldzug 1940 Die Division wurde im Raum Köln versammelt und zu Eickes Missfallen zuerst als Reserve des AOK 6 zurückgehalten. Erst eine Woche nach Beginn des Westfeldzugs wurde die Totenkopf-Division in den Einsatz geschickt. Sie marschierte durch Südholland und durch Belgien nach Frankreich über La Cateau nach Cambrai. Das erste Gefecht fand nordöstlich von Cambrai statt, wo die Division über 16.000 Kriegsgefangene einbrachte. Die zweifelhafte Reputation der Division wurde wieder einmal dadurch bestätigt, dass ihrer Soldaten marokkanische Kriegsgefangene der französischen Streitkräfte als ‘rassisch minderwertig’ ermordeten. Anschließend wurde die Totenkopf-Division nach vorne zur Verstärkung der deutschen Verbände befohlen, welche zur Kanalküste durchgestoßen waren und das Britische Expeditionskorps mit anderen alliierten Verbänden von der französischen Hauptstreitmacht im Süden abgeschnitten hatten. Tatsächlich traf dann die Hauptstreitmacht dieser eingeschlossenen Truppen bei ihrem Versuch nach Süden auszubrechen, direkt auf die SS-Totenkopf-Division. Die leichten Panzerabwehrwaffen, über welche die Totenkopf-Soldaten nur verfügten, waren kein Gegner für die alliierten Panzer – darunter stark gepanzerte Matilda II – und die SS-Truppen erlitten große Verluste. Eickes Männer mussten mit schwerer Artillerie im Direktbeschuss die feindlichen Panzer bekämpfen und nur das Eingreifen von Stukas rettete den Tag. Die Division befand sich am Rande des Zusammenbruchs. Der Totenkopf-Division wurde anschließend befohlen, zum La-Bassee-Kanal vorzurücken und geeignete Stellen zur Überquerung für die Hauptstreitmacht des deutschen Vormarsches festzustellen und zu sichern. Eicke ignorierte diese Befehle und stieß über den Kanal hinaus weiter vor, wo er auf heftigen Widerstand traf. Zu diesem Zeitpunkt gab Hitler seinen ‘Halte-Befehl’ heraus und Eicke wurde befohlen, seinen hart erkämpften Brückenkopf aufzugeben und seine Truppen zurückzuziehen. Seine eindeutige Befehlsverweigerung gegen diese klaren Anweisungen führte zu einem wütenden Vorwurf durch General Hoepner, der ihn als ‘Schlächter’ bezeichnete, welcher keine Achtung vor dem Leben seiner Männer hätte. Zwei Tage später durfte der Vormarsch wieder aufgenommen werden und Eicke war gezwungen, dass Gebiet zum zweiten Mal zu erobern, welches er zwischenzeitlich aufgeben mußte und erlitt dabei wieder schwere Verluste. Seine Division traf anschließend bei Bethune und La Paradis auf weiteren heftigen Widerstand, wo die britischen Verteidiger den SS-Männern einen hohen Blutzoll für jeden gewonnenen Meter abverlangten. Als die Verteidiger von La Paradis schließlich am 27. Mai keine Munition mehr hatten und kapitulierten mussten, wurden etwa einhundert Gefangene der 2. Royal Norfolks vor einer Scheune zusammengetrieben und mit Maschinengewehren erschossen. Obwohl die SS-Soldaten mit Bajonetten zwischen die niedergemachten Opfer gingen, um jeden Überlebenden zu töten, entkamen drei Briten lebend. Aufgrund ihrer Zeugenaussagen konnte der Kompanieführer, SS-Obersturmführer Fritz Knöchlein, wegen Kriegsverbrechen 1948 gehängt werden. Anfang Juni tat Totenkopf Dienst in der Küstensicherung um Gravelines, südlich von Dünkirchen. Anschließend Angriff im Rahmen des XIV. Armeekorps in die Gegend um Peronne und dann Durchbruch durch die ‘Weygand-Linie’ bis zur Seine um Peronne. In den letzten Tagen des Feldzuges verfolgte die SS-Totenkopf-Division die französischen Truppen bis in die Gegend nördlich von Lyon. Unter den französischen Soldaten befanden sich auch wieder marokkanische Einheiten und auch in diesen letzten Gefechten nahmen die Totenkopf-Soldaten wieder nur Weiße gefangen. Nach dem Waffenstillstand tat die Division ab Juli 1940 Küstensicherung im Abschnitt von der Garonne bis zur spanischen Grenze. Während des Westfeldzug erlitt die Totenkopf-Division wesentlich höhere Verluste als die anderen SS-Verbände, was ihr den Ruf von herausragender Rücksichtslosigkeit selbst gegenüber den eigenen Männern einbrachte. Eickes Division verlor alleine über 300 Offiziere in zehn Tagen mit Gefechten. Das ‘Menschenmaterial’, was bisher vor allem aus Kriminellen und SS-Reservisten ohne ausreichendes militärisches Training bestand, war eine Erklärung für die hohen Verluste und das brutale Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen, aber auch Eickes Ambitionen an seine Division waren dafür verantwortlich. Nach dem Waffenstillstand tat die Division ab Juli 1940 Küstensicherung in dem Abschnitt von der Garonne bis zur spanischen Grenze für fast ein ganzes Jahr. Hier zeigte sich ein anderes Bild ihrer Männer, welche so aggressiv im Kampf waren, als sie den örtlichen Farmern bei der Einbringung der Ernte halfen. Die Division wurde in dieser Zeit auch formal ein Teil der Waffen-SS und erhielt umfangreichen Ersatz und Ausrüstung. Die neuen Rekruten bestanden nun aus jungen SS-Freiwilligen, welche in keinem Kontakt zu den KZ-Wachmannschaften standen. Im Herbst 1940 wurde die SS-Totenkopf-Division vollständig motorisiert und zu einer motorisierten Infanterie-Division – kurz Inf.Div(mot) – und erhielt das Kradschützen-Bataillon ‘Totenkopf’ sowie einer III.(schw.)/Art.Rgt. (tmot) ‘Totenkopf’. Im Frühjahr 1941 wurde die Division in Vorbereitung für das Unternehmen Barbarossa nach Ostpreußen verlegt. Dort erhielt sie noch die neue Pz.Jäger-Abt. ‘T’ mit drei Zügen s.Pak/5cm(mot.Zug) und als vierte Kompanie eine 2-cm-Fla.Kp(mot.Zug). Russland 1941 bis 1942 Für den Angriff auf die Sowjetunion wurde die Division der Heeresgruppe Nord zugeteilt und war zunächst wieder nur Reserve bei der Panzer-Gruppe 4 von Hoepner. Sie rückte in der zweiten Welle durch Litauen über Dünaburg nach Lettland vor, wo sie die Vormarschstraßen von zurückgebliebenen russischen Truppenteilen säuberte. An der sogenannten ‘Stalin-Linie’ kam es dann zu den ersten schweren Kämpfen. Dort wurde Eicke verwundet, als sein Stabswagen über eine Mine fuhr. Die Totenkopf-Division traf auf unerwartet heftigen Widerstand und erlitt erhebliche Verluste. Trotz dieser heftigen Kämpfe beliefen sich diesmal die Offiziersverluste auf 82 innerhalb eines Monats, während es in Frankreich noch 300 innerhalb von zehn Tagen gewesen waren. Auch wurde diesmal in einem kurzen Zeitraum eine größere Anzahl von Gefangenen eingebracht, als dies im gesamten Westfeldzug zusammen der Fall gewesen war. Eindeutig hatten die Soldaten der Totenkopf-Division aus ihren früheren Fehlern gelernt. Im August stand die Division in heftigen Kämpfen an den Zufahrtswegen nach Leningrad und insbesondere an der russischen Luga-Verteidigungslinie. Zwar wurde die russische 34. Armee vernichtet, aber die Totenkopf-Division hatte dabei über 4.000 Mann Verluste. Ende September stand die Division im Zentrum eines großen russischen Gegenangriffs bei Lushno, wo ihre Einheiten über eine dünne Linie über 25 km Länge auseinandergezogen waren. Die Angriffe wurden letztlich abgeschlagen und ließen eine siegreiche, wenn auch zerschlagene Totenkopf zurück. Während dieser Kämpfe erhielt der SS-Sturmmann Fritz Christen für herausragende Tapferkeit eines der bedeutendsten Ritterkreuze, welches je an einen Soldaten der Waffen-SS verliehen wurde. mehr …

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