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Die neuesten Online Spiel mit Kampfhandlungen


Die neuesten Online Spiel mit Kampfhandlungen



Strategie Spiele sind seit Beginn der Computerspiele ein Dauerbrenner und in kaum einem anderen Bereich wird so viel Zeit und Mühe in die Entwicklung und Verwendung der neuesten Technologie gesteckt, wie im Bereich der Kriegsspiele. Mit geradezu lächerlich guter Grafik, immer neuen Spielszenarien und ausgeklügelten Konzepten bis hin zu Multiplayer Massenschlachten, übertreffen sich die Neuheiten auf dem Sektor der Strategie Spiele in jedem Jahr aufs Neue. Doch nicht nur Strategie Spiele verwenden Themen wie den zweiten Weltkrieg, auch Arcade Games und viele andere Online Spiele wissen die düstere Stimmung von Kriegsspielen zu schätzen und setzen diese auch gerne ein. Diese Entwicklungen sind jedenfalls Grund genug einmal zu sehen, welche neuen Spiele auf dem Markt gerade für Furore sorgen und wo man diese Spiele am besten spielt.

Top Titel und aktuelle Klassiker

Ohne eine vernünftige Portion Action geht bei einem Kriegsspiel natürlich nichts. Dies hat sich in der jüngeren Vergangenheit massiv dahingehend verändert, dass die meisten Spiele heute Online gespielt werden. Dadurch gibt es praktisch kaum noch eine Begrenzung in der Anzahl der Spieler und der Flexibilität der Spielmodi sind keine Grenzen mehr gesetzt. Während noch vor wenigen Jahren maximal einige Dutzend Teams in LAN basierten Netzwerken die Leistungsgrenzen ihrer Rechner und Grafikkarten bis aufs äußerste ausreizten, spielen heute Hunderttausende gleichzeitig auf den selben Maps und können theoretisch zu jeder Zeit aufeinandertreffen. Damit ist bei diesen Spiele zu jeder für gehörige Abwechslung und einen natürlichen Spielfluss gesorgt, den kein Computer nachempfinden kann.

Gute Gaming Anbieter für Online Strategie und Kriegsspiele

Vielleicht nicht die gewöhnlichste Art von Strategie Spielen findet man in Online Casinos. Doch auch hier widmet man sich verstärkt diesem Thema und manche Anbieter sind in dieser Hinsicht wirklich gut ausgestattet. Ein Anbieter der immer wieder besonders positiv auffällt ist das de.royalvegascasino.com. Hier finden sich ein paar Spiele mit Schlachten und Kämpfen in der Nebengeschichte, die für spannende Unterhaltung sorgen. Die Spiele sind als Browserversion oder als Download spielbar, wenn man sich als Spieler entschließt öfter zu spielen, sollte man sich aber die Download Version installieren, da diese in der Regel schneller und stabiler reagiert als die Anwendungen für den Browser.

Die besten Spiele für Genre Fans

Royal Vegas hat gleich eine ganze handvoll thematisch passender Spiele zu bieten. Thunderstruck II und Avalon II sind gute Beispiele mit einer Rahmenhandlung die sich größtenteils um historische und Fantasy Schlachten dreht. Die andere große Sparte der Online Casino Games mit Krieg und Schlachten sind die futuristischen Sciene Fiction Slots. Hier wäre als erstes der Klassiker Battlestar Galactica zu nennen, aber der wahre Rekordhalter der letzten Jahre ist ohne Zweifel das Terminator II Spiel. In kaum einem anderen Spiel das uns Online untergekommen ist, war konstant ein so hoher Pegel an actiongeladenen Animationen und super realistischen Soundeffekten präsent wie bei Terminator II. Wer das Genre mag, wird mit diesem Spiel sicher nicht enttäuscht werden. Hinzu kommen ein wirklich spannender progressiver Jackpot und neue Multiplayer Optionen. Hier kann man als Fans wirklich nicht mehr nein sagen. Auch das Spiel „Western Frontier“ über die Besiedelung des Westens und der Indianerkriege ist sicher nach dem Geschmack vieler Fans von Online Action Games.

Fazit zu den besten War Games

In kaum einem anderen Genre gibt es mehr Games als hier, es gibt also keine Ausreden mehr, nicht selber mal eines dieser Spiele auszuprobieren! Viel Spaß.

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  • Me 210 A-1 von 7./ZG 1 über Tunesien

    Deutscher Schnellbomber Messerschmitt Me 210. Geschichte, Entwicklung, Einsätze bei der Luftwaffe und in Ungarn, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Messerschmitt Me 210. Typ: Schnellbomber, Jagdbomber, Zerstörer, Aufklärungsflugzeug. Geschichte Noch vor dem Start der Serienproduktion des Bf 110 Zerstörers wurde schon an eine neue Version bei Messerschmitt gedacht. Dabei plante Willy Messerschmitt aber eher eine völlige Neukonstruktion als eine Modifizierung, um die Manövrierfähigkeit des zweimotorigen Zerstörers im Luftkampf zu verbessern. Nach einigen Berechnungen, Planungen und Vorentwürfen nahm das neue Flugzeug mit der Projektnummer P1060 ab Ende 1938 erste Formen an. Da die Bayerischen Flugzeugwerke zwischenzeitlich zur Messerschmitt AG geworden waren, wurde das Firmenkürzel ‘Bf’ nun zu ‘Me’ und der neue Zerstörer erhielt die offizielle Bezeichnung Me 210. Der neue Zerstörer war zwar nicht deshalb vorgesehen, weil man die aktuelle Bf 110 für ungeeignet hielt, sondern vielmehr wurde nach dem Produktionsbeginn des aktuellen Flugzeuges bei jeder Flugzeugfirma immer an möglichen Verbesserungen für dieses gearbeitet. Es standen ja immer wieder neue Motoren, Geräte, Techniken und Einsatzerfahrungen zur Verfügung und die Konkurrenzsituation zu anderen Herstellern erforderte ständige Verbesserungen.   Sofern eine Firma ein neues Flugzeug nicht vollständig auf eigenes Risiko und vollständig eigen finanziert entwickeln wollte, gab das Reichsluftfahrtministerium die Bedingungen vor. So wurde ein neues Kampfflugzeug gefordert, welches den Bf 110 Zerstörer und die langsame Ju 87 Stuka gemeinsam ersetzen sollte. Und da in dieser Zeit jedes Bombentragende Flugzeug auch zugleich Sturzflugfähig zu sein hatte, musste selbst die schwere, viermotorige He 177 mit zwei dann schließlich unzuverlässigen Doppeltriebwerken entsprechend entwickelt werden. So sollte natürlich auch die neue Me 210 Sturzflugfähig sein, was jedoch für diesen Flugzeugtyp durchaus machbar war. Hier zum Vorgänger Zerstörer Bf 110. Entwicklung Der Entwicklungsleiter für die Me 210, Walter Rethel, und der Bauleiter von dem Prototyp, Hubert Bauer, entwarfen die neue Me 210 innerhalb eines Jahres. Die schwerere Bewaffnung des Bf 110 Zerstörers gegenüber dem einmotorigen Jäger Bf 109E wurde beibehalten, aber um die Wendigkeit zu verbessern, wurde die Länge der Flugzeugzelle um etwa einen Meter verkürzt. Auch die relative schwächliche Verteidigung nach hinten durch ein einzelnes 7,92-mm-MG wurde verbessert, indem links und rechts am hinteren Rumpf je ein Maschinengewehr im Kaliber 13 mm eingebaut wurde. Die beiden Maschinengewehre konnten fast den gesamten Luftraum nach hinten abdecken und wurden aus der Kabine mit der von Rheinmetall-Borsig neu entwickelten ‘ferngerichteten Drehring-Seitenlafette’ gesteuert. Es ging darum, eine möglichst hohe Trefferquote zu erreichen und dabei die Flugeigenschaften nicht zu beeinträchtigen. Die Maschinengewehre ließen sich dabei um 90° nach oben, 45° nach unten und jeweils 45° Grad zu den Seiten ausschwenken. Der Schwenkbereich zum Rumpf hin musste zum Feuern wenigstens 7° betragen, um nicht das eigene Flugzeug zu beschädigen. Bei einem geringeren Winkel konnte die Waffe keinen Schuss abgeben. Die Besatzung bestand aus zwei Mann, dem Piloten vorne und dem Heckschützen dahinter, mit Blickrichtung nach hinten, um die Maschinengewehre bedienen zu können. Ein Periskop war nicht nötig, da die Flugzeugzelle der Me 210 seitlich eingezogen und die Kantenseiten so sehr gewölbt waren, dass die Besatzung ohne weiteres nach unten blicken konnte. Für eine gute Sicht nach vorne, hinten und oben wurden Planscheiben in die ansonsten sphärische Verglasung eingebaut. Für möglichst gute Flugeigenschaften wurde der Zentralrumpf beibehalten und die Bombenzuladung wurde im Inneren des breiteren vorderen Teils der Flugzeugzelle untergebracht. Als Zielgerät für die Bomben wurde das Revi C/12 verwendet, aber die Besatzung konnte bei geöffnetem Bombenschacht auch durch eine Bodenluke nach unten sehen. Die Me 210 war weiterhin noch mit Landescheinwerfern, Höhen-Atemgeräte und einem Seenot-Schlauchboot ausgerüstet. Die Me 210 V1 hatte ihren Jungfernflug kurz nach Kriegsbeginn, am 5. September 1939, mit Hermann Wurster als Testpilot. Dabei kam es schon zu verschiedenen Änderungen am Flugzeug, so wurde das Seitenleitwerk gegen ein Zentralleitwerk ersetzt und die V1 war der einzige Prototyp mit Spreizklappen, alle nachfolgenden bekamen Wölbungsklappen. Auch hatte die V1 noch keine Bewaffnung und es wurde schon beanstandet, dass es zu starke Ruderkräfte und ein instabiles Flugverhalten um alle Achsen herum gab. Die V2, welche am 11. November 1939 erstmals flog, hatte eine neue Kabinenverglasung und erstmals Waffenstände. Das Flugzeug geriet am 5. September 1940 ins Trudeln und stürzte ab. Insgesamt wurden siebzehn Prototypen gebaut. Bei der Me 210 V14 sollte insbesondere das Trudeln untersucht werden und wie es behoben werden konnte. Dazu gehörten selbst ‘Anti-Trudelschirme’. Erst die V17 vom 14. März 1942 erhielt einen verlängerten Rumpf, welcher das Problem mit dem Trudeln behob, was natürlich auf Kosten der Manövrierfähigkeit ging. Schon die Me 210 V1 und V2 zu fliegen, war ein riskanter Einsatz für den Testpiloten. Aus Kostengründen wollte das Reichsluftfahrtministerium keine Vorflügeln am Flugzeug, was die unberechenbare Rollsteuerung behoben hätte. Und da man ein manöverierfähigeres Flugzeug für den Luftkampf haben wollte als die Bf 110, musste der Rumpf so kurz wie möglich sein. Dieser war nun zu kurz, was zum Trudeln führen konnte. Derartige Probleme werden üblicherweise durch weitere Versuchsmuster behoben und die späteren Maschinen, welche in den Einsatz kamen, sind gewöhnlich total verschieden von den Prototypen. Aber das Reichsluftfahrtministerium bestellte die neue Me 210 praktisch vom Reißbrett mit einem ungewöhnlich großen, ersten Auftrag von über 1.000 Flugzeuge. Nachdem Messerschmitt schon so hervorragende Flugzeuge wie die Bf 108, Bf 109 und Bf 110 abgeliefert hatte, was sollte da noch schiefgehen ? So begann die Serienproduktion, bevor das Flugzeug ausgereift war. Als dann klar war, dass man statt eines wendigeren Flugzeuges, eines mit instabilen Flugeigenschaften entworfen hatte, war es schon zu spät. Maschinen, Fließbänder und Rumpfteile waren schon in so großer Zahl fertiggestellt, dass die unvermeidbare Verlängerung der Flugzeugzelle bedeutet hätte, dass vieles davon wieder verschrottet werden müsste. So versuchte Messerschmitt bei der Me 210 mit 15 weiteren Prototypen und einer Vorserie von nicht weniger als 94 Flugzeuge, die Problem in den Griff zu bekommen, ohne die Länge des Rumpfes zu ändern. Von dem Auftrag über 1.000 Me 210 sollten die ersten Serienmaschinen bereits Anfang 1941 an die Erprobungskommandos der deutschen Luftwaffe geliefert werden, aber nur wenige Prototypen konnten zur Verfügung gestellt werden. Mit diesen gab es zahlreiche Probleme und Unfälle, sodass Ernst Udet persönlich bei Willy Messerschmitt Druck machte. Bei der Me mehr …

  • Freiwillige der britischen Home Guard

    Britische Armee und Home Guard in Westeuropa und im Mittelmeer-Raum im Jahr 1940. Organisation, Divisionen, Ausrüstung und Home-Guard-Uniformen. Die kanadische Armee in Großbritannien und die Empire-Verbände im Nahen Osten. In den ersten sechs Monaten des 2. Weltkrieges gab es wenig Kampfhandlungen an der Westfront, mit Ausnahme einer kleinen und halbherzigen französischen Offensive in der Saar-Region. Das britische Expeditionskorps BEF führte Übungen durch, verstärkte seine Stellungen und legte Depots und Vorratslager an. Von November 1939 an befand sich, in Absprache mit den Franzosen, immer eine der englischen Divisionen für einen kurzen Zeitraum an der Saar-Front und unter französischem Kommando, um Einsatzerfahrung zu sammeln. Die britische Armee 1940 Ende April 1940 hatte das BEF eine Stärke von 394.165 Mann in 10 Divisionen. Als dann der Krieg am 10. Mai 1940 ernsthaft begann, war das relativ kleine englische Kontingent nicht in der Lage, den schnellen deutschen Vorstoß aufzuhalten. Innerhalb von zwei Wochen wurde das BEF an die Kanalküste zurückgeworfen und das Unternehmen ‘Dynamo’, die Evakuierung aus Dünkirchen, begann. Vor allem durch den Widerstand der französischen Streitkräfte, welche den deutschen Vormarsch verzögerte, und des umstrittenen Halte-Befehls Hitlers, die deutschen Panzer außerhalb Dünkirchens zurückzuhalten, konnten 224.320 englische (einschließlich 15.350 Verwundete) und 141.842 alliierte Soldaten evakuiert werden. Obwohl Dünkirchen der letzte Akt einer großen englischen Niederlage war, stellte das Entkommen von über 350.000 alliierten Soldaten einen großen Erfolg dar und war ein wichtiger Impuls für die auf ihren Tiefpunkt angekommene britische Kampfmoral. 3.457 Mitglieder des BEF sind während des Westfeldzug gefallen und wenn auch die englische Rolle in den Kämpfen nur untergeordnet war, so waren doch viele deutsche Soldaten von dem disziplinierten Auftreten der britischen Truppen beeindruckt. Home Guard (Heimwehr) Die deutschen Luftlandeeinsätze in Holland und Belgien zur Besetzung wichtiger Positionen hinter der eigentlichen feindlichen Hauptverteidigungslinie richtete die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, dass diese Form des Angriffes auch gegen England selbst eingesetzt werden könnte. Als Vorsichtsmaßnahme rief der Kriegs-Staatssekretär Anthony Eden am 14. Mai 1940 über Rundfunk alle einsatzfähigen Männer im Alter von 16 bis 65 Jahren dazu auf, sich bei einer Militärorganisation, welche als ‘Local Defence Volunteers’ (abgekürzt LDV und das britische Äquivalent zum späteren deutschen Volkssturm) benannt wurde, zu melden. Bis zum 20. Mai hatten sich fast 250.000 Freiwillige in die Listen eingetragen und bis zum Ende des Monats hatte ihre Zahl 300.000 erreicht. Diese Streitmacht wurde zusammen mit den Territorial-Streitkräften organisiert und kam unter die Einsatzkontrolle des Oberbefehlshabers der britischen Heimatstreitkräfte. Am 31. Juli 1940 wurde dann die Bezeichnung dieser Streitmacht in Home Guard (Heimwehr) geändert. Das unmittelbare Problem mit dem die Home Guard konfrontiert war, war ein akuter Mangel an Waffen, Uniformen und Ausrüstung. Es gab nur Militär-Gewehre für ein Drittel der Home Guard und der Rest musste sich auf Monate mit Schrotflinten, Sport- und Jagdgewehren oder sogar Golfschlägern und selbstgemachten Piken begnügen. Die Mitglieder der Home Guard erhielten keinen Sold und wurden zum Dienst oder zur Übung nur außerhalb der Arbeitszeit eingezogen. Sie waren in Bataillone, Kompanien und Züge organisiert, aber es gab keine festgelegte Anzahl für die Größe dieser Einheiten. Eine Kompanie konnte zwischen 300 und 400 Mann stark sein. Befehlshaber der Einheiten waren nicht Offiziere des regulären Militärs, sondern damit beauftragte öffentliche Amtsträger (z.B. Bürgermeister) und alle Mitglieder unterstanden dem Militärrecht als einfache Soldaten. Die Heimwehr war über das ganze Land zerstreut und jeder Bezirk, Stadt oder jedes Dorf hatte seine eigenen Einheiten. Ihre Aufgaben bestanden in der Bewachung wichtiger Gebäude, Verkehrskreuzungen, Eisenbahnlinien und Fabriken sowie mit der Patrouille an Küstenabschnitten, wo deutsche Landungen stattfinden könnten. Bis Ende Juli 1940 war die Home Guard bis auf 500.000 Mann aller Ränge angewachsen und während der Monate der Gefahr einer deutschen Invasion hatte ihre Präsenz und Begeisterung nicht nur geholfen, die britische Bevölkerung zu beruhigen und zu motivieren, sondern sie befreite auch eine große Anzahl regulärer Soldaten vom Wach- und Garnison-Dienst, welche dadurch bei aktiven Kampfverbänden verwendet werden konnten. Einige der amerikanischen Staatsbürger, welche in London lebten, traten den Local Defence Volunteers bei. Sie bildeten die ‘1st American Squadron’ (1. Amerikanische Staffel), welche als ‘Red Eagles’ (Rote Adler) bekannt wurde. Etwa 128 amerikanische Staatsbürger dienten in dieser Einheit während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Sie setzten dabei nicht nur ihre eigenen Privat-Fahrzeuge ein, sondern einige der Mitglieder besorgten sich auch ihre eigenen Thompson-Maschinenpistolen. Uniformen der Home Guard: Zu Beginn verwendeten die Local Defence Volunteers ihre gewöhnliche, tägliche Kleidung mit einer khakifarbenen Armbinde am oberen rechten Arm, auf welcher die Buchstaben LDV in schwarz zu sehen waren. Ehemalige Soldaten und hier insbesondere die Offiziere verwendeten ihre alten Uniformen. Ebenso wurden die ehemaligen Regiments- und Korps-Abzeichen auf diesen alten Uniformen oder denen der Home Guard gerne geführt. Diese Praxis wurde aber von offizieller Seite nicht gerne gesehen und aktiv bekämpft. Sobald es möglich war, erhielten die Mitglieder der Home Guard besondere Jacken und später Kampfanzüge, sodass sie nach und nach begannen, wie richtige Soldaten auszusehen. Die Ausrüstung bestand zuerst aus dem sogenannten ‘Home-Guard’-Mustern mit einem Taillen-Gürtel und Riemen aus Leder, Web-Beuteln und einem speziellen Muster einer Wasserflasche und Brotbeutel. Die ersten Abzeichen, welche offiziell an die Home Guard ausgegeben wurden, war eine Armbinde mit einem großen Buchstaben, welcher aus farbigen Stoffen herausgeschnitten wurde. Dieses zeigte die Einsatzzone des Mitgliedes an, z.B. ‘S’ für ‘South’ (Süden). Diese wurden aber recht schnelle gegen ein Regional-Abzeichen ausgetauscht, welches die Bataillons-Nummer anzeigte. Stabsmitglieder der Home Guard, welche den Distrikt-Kommandos zugeteilt waren, führten zusätzliche Formations-Abzeichen des Kommandos. Einige Einheiten der Home Guard in Küstenabschnitten übernahmen auch Marine-Uniformen, auf welchen sie die Abzeichen der Home Guard führten. Kanadische Armee Im Juni 1940 wurde die kurz zuvor ausgeschiffte 1. kanadische Division wieder schon aus Frankreich evakuiert. Im Juli wurde die Division zusammen mit der 1. britischen Panzer-Division und der Masse der 2. neuseeländischen Division zum 7. britischen Korps zusammengefasst. Seit Mai 1940 kamen außerdem Einheiten der 2. kanadischen Division in Großbritannien an, aber die Division war nicht vollständig vor dem 25. Dezember 1940 versammelt. Von Ende Oktober an bewachten die schon eingetroffenen Teile der Division die Strände zwischen Worthing und Newhaven in Sussex. Am Weihnachtstag 1940 wurde das 7. britische mehr …

  • Opel Blitz 3-Tonner

    Opel Blitz, erfolgreichster deutscher Drei-Tonnen-Lastkraftwagen der Wehrmacht. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Opel Blitz Typ: mittlerer 3-Tonnen-LKW. Geschichte Ende der 1930er Jahre bestand der Fuhrpark der deutschen Wehrmacht aus mehr als einhundert unterschiedlichen Fahrzeugtypen und stellte ein enormes logistisches Problem dar. Ein fast schon verzweifeltes Programm, diese Situation untere Kontrolle zu bringen, wurde unter der Aufsicht von General von Schell, welcher der Direktor für die Motorisierung war, auf den Weg gebracht. Seine Aufgabe war es, die große Anzahl der unterschiedlichen Fahrzeugtypen zu reduzieren und wenigstens etwas von einer Standardisierung einzuführen. Als die Pläne endgültig vorgelegt wurden, sollten nur noch 30 unterschiedliche Fahrzeugtypen in der Wehrmacht vorkommen. In der Kategorie der 3-Tonner-LKW war Opels Modell das erfolgreichste. Der Opel Blitz 4×2 war ein konventioneller Entwurf und verfügte über eine in der Privatwirtschaft übliche Fahrerkabine aus Pressstahl mit einem hölzernen Rahmen. Unter dem sogenannten Schell-Programm wurden alle 4×2-Fahrzeuge als Typ S bezeichnet. Der 4×2 Typ wurde in vielen verschiedenen Varianten gebaut, zum Beispiel als universeller Transporter, Treibstoffkessel-Kraftwagen, Einheits-Kofferaufbau u.v.m. Als im Osten und Nordafrika der Bedarf an besserer Geländegängigkeit immer wichtiger wurde, entschied die Firma Opel, auch ein Modell als Vierrad-Drei-Tonnen-LKW mit der Bezeichnung Typ A auf der Grundlage des gleichen Fahrgestells wie des Typs S zu bauen. Die Hinzunahme einer angetriebenen Vorderachse ergab eine enorme Verbesserung über dem gewöhnlichen 4×2-LKW und der Radstand wurde um 15 cm beim 4×4-LKW verringert. Eine Vorgelege-Schaltung gab dem Fahrzeug somit eine Auswahl aus insgesamt 10 Vorwärtsgängen. Während des Produktionszeitraumes von 1937 bis 1944 wurden etwa 70.000 Opel Blitz Lastkraftwagen gebaut und zudem noch mehr als 25.000 Allrad-Modelle. Bis Ende 1944 war das Bauprogramm aber durch alliierte Bombenangriffe und den Verlust vieler Werke in den bisher besetzten europäischen Ländern vollkommen zerrüttet, sodass die Produktionspläne für 1945 völlig unmöglich geworden waren. Die Varianten des Aufbaus waren unendlich, von denen das populärste noch der Einheits-Kofferaufbau war. Ebenso endlos war der Einsatzzweck der Opel Blitz. Die Fahrzeuge wurden als Lazarett-Wagen, mobile Labors, Wäscherei-Wagen, mobile Kommandoposten, Feld-Wohnwagen, Funkwagen, Verschlüsselungsbüros und mobile Werkstätten verwendet, um nur ein paar davon zu nennen.   Der Fahrzeugrumpf wurde aus Bauholz und gepresster Pappe gefertigt, um wertvolles Stahl zu sparen. Im späteren Verlauf des Krieges, als Rohstoffe zunehmend knapper wurden, wurden auch die Fahrerkabinen aus Holz und gepresster Pappe hergestellt und wurden als Einheits-Fahrerhaus oder Ersatz-Fahrerhaus bezeichnet. Während des Winters an der Ostfront kamen auch die Vierrad-getriebenen Lastkraftwagen nahezu zum Stillstand und die Waffen-SS ließ deshalb ein einzigartiges Drei-Viertel-Halbkettenfahrzeug aus dem Opel Blitz Typ A und den Kettenlaufwerken der veralteten PzKpfw I entwickeln. Die hintere Antriebswelle wurde verkürzt und die Fahrerachse wurde nach vorne versetzt, um mit den Kettenrädern ausgerichtet zu sein. Aufgrund seiner Leistung wurde das Maultier, wie das Fahrzeug bezeichnet wurde, für die Serienproduktion für die Wehrmacht übernommen. Ähnliche Konvertierungen wurden auch für Ford- und Daimler-Benz-Lastkraftwagen vorgenommen, waren aber nicht so zahlreich. Animation 3d-Modell Opel Blitz Drei-Tonner Pritsche (zivile Ausführung) Spezifikationen Opel Blitz m.Lkw. 3 to Spezifikationen: Animation 3d-Modell Opel Blitz Drei-Tonner (Plane) Leichtlastkraftwagen Deutsche Kleinlaster vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bestanden aus kommerziellen 4×2-Entwürfen, wobei nur die Aufbauten sie als militärische Fahrzeuge erkennbar werden ließen. Der Phänomen-Granit hatte einen luftgekühlte Motor und wurde in großen Zahlen verwendet, insbesondere in der Rolle des Ambulanzfahrzeugs. Obwohl der Granit ein nützliches Fahrzeug für den Transport von Güter und Nachschub auf festen Straßen war, ließen die Fähigkeiten des Fahrzeuges, querfeldein zu fahren, viel zu wünschen übrig. Deshalb wurde eine Ausschreibung für einen 6×4-Lkw herausgegeben und die deutsche Industrie reagierte sofort. Daimler-Benz baute bereits sein Daimler-Benz G3 6×4 Modell von 1928, von denen viele bei er deutschen Eisenbahn (Reichsbahn) verwendet wurden. Die Büssing-NAG in Braunschweig stellte auch ihren Büssing-NAG G31 von 1933 bis 1935 her. Während die meisten Serienfahrzeuge mit Benzinmotoren ausgestattet waren, wurden auch einige versuchsweise mit Dieselmotoren versehen. Daimler-Benz, Büssing-NAG und Krupp produzierten auch Fahrgestelle, welche auch als Grundlage für gepanzerte Fahrzeuge dienten. Obwohl noch beim Polenfeldzug eine breite Palette von Fahrzeugtypen bei der Wehrmacht in Verwendung war, so wurde danach das Schell-Programm begonnen, dessen Ziel es war, die Lastkraftwagen auf wenige Modelle zu beschränken. So sollte der Daimler-Benz 1500A der Ersatz für alle vorhandenen Lastkraftwagen mit 2 Tonnen Nutzlast sein, von denen viele beim Heer für allgemeine Aufgaben verwendet wurden. Truppentransporter wurden aus den Fahrzeuglinien der schweren Kraftfahrzeuge hergestellt, mit herunterklappbaren Abdeckhauben. Für die Wehrmacht baute auch Steyr in Österreich drei grundlegende Typen: einen Lastkraftwagen für allgemeine Aufgaben, ein schweres Befehlsfahrzeug und einen Truppentransporter. Alle wurden durch einen luftgekühlten V-8-Motor angetrieben. Die Firma baute auch den 6×4-Transporter Steyr Modell 640, welcher auch Ambulanz- und Befehlsfahrzeug-Varianten umfasste. Einer der gängigsten Typen, welcher in den frühen Tagen des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde, war das Krupp Kfz 81 6×4, welches im Allgemeinen als Artillerie-Zugmaschine eingesetzt wurde. Der ‘Krupp Boxer’, wie er bekannt wurde, hatte einen 4-Zylinder horizontal gegenläufigen Motor und hatte eine rundum unabhängige Aufhängung. In Ungarn dagegen wurden nur wenige Fahrzeuge gebaut. Diese war der 6×4-Truppentransporter Botond für 14 Soldaten. In der Tschechoslowakei produzierte Tatra der 2-Tonner Tatra T92 mit V-8-Motor. Dieses Modell wurde erst von der tschechischen Armee und später von den Deutschen verwendet. Die Praga RV-Modelle waren wiederum 6×4-Typen und wurden als Allzweckfahrzeuge, Kabel- und Kommandowagen verwendet. Das Schell-Pogramm wurde begonnen, um diese zahlreichen 6×4-Fahrzeuge überflüssig zu machen, konnte aber nie mit dem Bedarf Schritt halten, sodass die älteren Modelle bis Kriegsende eingesetzt werden mussten und danach in zivilen Händen weiterbenutzt wurden. Doch leichte Lastkraftwagen um die 1,5-Tonner herum hatten bei den deutschen Streitkräften sowieso keine große Bedeutung. Nur die kleinere Variante des Opel Blitz trat öfters auf. Die meisten anderen Fahrzeuge dieser Klasse wurden als schwere Pkw oder Ambulanzfahrzeuge verwendet. Schwere Lastkraftwagen Die meisten deutschen schweren Lastkraftwagen waren im Grunde zivile Fahrzeuge oder Typ S-Modelle im Rahmen des Schell-Programms. Die Mehrheit bestand aus 4×2 4 bis 6 Tonnern, wie zum Beispiel der MAN ML4500, welcher auch in Österreich bei OAF gebaut wurde. Der Mercedes L4500A ist ein typisches Beispiel für diesen deutschen Fahrzeugtyp, wie er von der Wehrmacht eingesetzt wurde. Angetrieben von einem Daimler-Benz OM67/4 6-Zylinder-Dieselmotor bildete er mehr …

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