Deutsche Pak bei der Abwehr eines russischen Angriffs


Deutsche Pak bei der Abwehr eines russischen Angriffs

Deutsche Pak bei der Abwehr eines russischen Angriffs

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • M3 in Panzerfabrik Detroit

    Die Amerikanische Rüstungsproduktion nach Waffengattung während des Zweiten Weltkriegs 1939 bis 1945. Rohstoffbedarf, Umstellung der Industrie von zivile auf militärische Güter und die Flugzeug-Industrie. Die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkrieges wurde eindeutig bei der Rüstungsproduktion geschlagen. Und keine andere Macht, welche an dem Konflikt beteiligt war, weder bei den Achsenächten oder Alliierten, konnte mit der US-Rüstungsproduktion auch nur im entferntesten Schritt halten. Aufstellung der jährlichen US-Rüstungsproduktion nach Waffengattungen und Rüstungsgütern (ohne Munition) sowie ein Vergleich des dafür notwendigen Rohstoffaufwand. US-Rüstungsproduktion nach Waffengattung Jährliche amerikanische Produktionszahlen der wichtigsten Waffengattungen und Rüstungsgüter (ohne Munition) während des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945. Rüstungsgüter: Rohstoffproduktion für diese Rüstungsproduktion: Rohstoffe (in Millionen Tonnen) und Jahr: Als Amerikas Industrie auf Rüstungsproduktion umgestellt wurde Amerikanische Bürger, die es bisher gewohnt waren, ein Automobil – praktisch als ihr heiliges Recht – so schnell und so weit zu fahren, wurden kurz nach dem Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg im Januar 1942 abgebremst. Das ‘Büro zur Überwachung von Preisen’ (Office of Price Administration) veranlasste ein drakonische Rationierung von Fahrzeug-Reifen, als die japanische Armee kurz davor standen, die weltweit einzigen Rohstoffgebiete von Naturkautschuk zur Gummi-Herstellung in Niederländisch-Ostindien zu erobern. Der nächste Schlag gegen den amerikanischen Automobil-Besitzer erfolgte am 4. Januar 1942, als Bundes-Preis-Administrator Leon Henderson in Detroit anwies, Autos und Lastwagen für den zivilen Markt nicht mehr herzustellen, um Montagebänder für die militärische Rüstungsproduktion freizugeben. Der Beginn des Verbots war für den 1. Februar 1942 festgesetzt worden. Wenn auch derartige Maßnahmen erwartet worden waren, war es doch sehr kurzfristig. Mit bemerkenswerter Untertreibung berichtete ein Artikel der New York Times darüber: ‘Die fast vollständige Ausrottung von Detroits wichtigstem Industriezweig … wurde hier mit Resignation hingenommen, die in manchen Kreisen mit Groll unterwandert ist.’ R.J. Thomas, der Präsident der Vereinigten Automobil-Arbeiter-Gewerkschaft sagte dazu: ‘Die einzige wichtige Aufgabe der Nation ist die rasche Umstellung der Automobilindustrie auf die Rüstungsproduktion.’ In einer vorbereiteten Stellungnahme sagte Alvan Macauley, Vorsitzender der Packard Motor Car Company und Präsident der Automobilhersteller-Vereinigung: ‘Die Automobilindustrie befindet sich nun vollständig in diesem Krieg . . . Die Aufgabe besteht jetzt darin, die Kapazitäten für die vergrößerte Rüstungsproduktion freizugeben, welche die Regierung auf ihrem Weg zum Sieg benötigt. Die ersten Unternehmen, welche nun an ihren ersten Rüstungsaufträgen arbeiten – und manche davon mit Hochdruck -, sind bereit, alle ihre Erfahrungen, welche sie in der schwierigen Zeit der Vorbereitungen für die benötigten Maschinen und Organisation gesammelt haben, zur Verfügung zu stellen.’ Aber Alavn Macauley war unaufrichtig. Denn tatsächlich war 1941 für die Automobilhersteller ein Jahr mit vollen Auftragsbüchern und starker Nachfrage gewesen und so zögerten die Führungskräfte, ihre Fabrikationsanlagen oder zusätzliche Fabriken für die Rüstungsindustrie bereitzustellen. Wenn auch der Präsident der Automobil-Arbeiter-Gewerkschaft, R.J. Thomas, die Entscheidung von Bundes-Preis-Administrator Leon Henderson aus patriotischen Gründen akzeptierte, so kritisierte er doch ihre Verzögerung, welche durch die Hinhaltetaktik der Manager der Automobilindustrie verursacht war. Er sagte dazu, dass ‘wir diese Entscheidung ein Jahr früher erwartet hätten. So sind wir nicht weit gekommen und jetzt, wo die Industrie weiß, dass sie keine Autos mehr bauen darf, gibt sie natürlich ihre Produktionsanlagen frei, damit diese für die Herstellung von modernem Kriegsgerät verwendet werden können’. Was Thomas erzürnte, war der Umstand, dass anstatt eines über einen längeren Zeitraum, systematischen durchgeführten Umbau der Produktionsanlagen, welcher nur zu minimalen Einbußen geführt hätte, nun alles auf einmal und sofort passieren musste. Dadurch mussten alleine in Detroit 250.000 Arbeiter entlassen werden, während die Produktionseinrichtungen umgebaut wurden. In einem Artikel der New York Times heißt es: ‘Es wird Monate dauern, bis die gesamten Arbeitslosen bei der Produktion von Kriegsmaterial aufgenommen werden können.’ Dazu kam noch die Frage auf, wie Arbeiter zu bestehenden und neuen Produktionsstätten kommen würden. Fords Bomber-Produktionsstätte in Willow Run, Chryslers Panzerwerk und Hudsons Bomberfabrik befanden sich in Vorstädten von Detroit, welche nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden konnten. Ein gutes Beispiel für das Problem war Willow Run, 32 Kilometer von Detroit entfernt in Ypsilanti, Michigan. Es hatte 60.000 Angestellte, die private Transportmittel benötigten, um zur Arbeit zu kommen. Mit der Rationierung der Reifen, der bevorstehenden Rationierung des Treibstoffs und das Eingeständnis der Verwaltung, dass sie unzureichend ausgestattet ist, um neue öffentliche Verkehrsverbindungen einzurichten, mussten eine Art von Unterkünften vor Ort eingerichtet werden – und zwar schnell. Natürlich waren die Auswirkung von Hendersons Entscheidung über die Arbeiter bei der Autoindustrie selbst hinausgegangen. Einige Autohäuser schlossen einfach den Laden. Andere erweiterten ihren Reparaturbetrieb. Als qualifizierte Mechaniker dann knapp wurden, trugen sie selbst Overalls. Gebrauchtwagenhandel entpuppte sich als lukratives Geschäft, besonders mit dem blühenden Schwarzmarkt, der sich bald entwickelte. Rationierung stand auf der Tagesordnung und Männer und Frauen wurden in das Gewirr der Buchstaben-Kürzel der Coupons und der Lebensmittelkarten geschickt. Das organisierte Verbrechen, dass wieder goldene Zeiten erlebte wie nicht mehr seit dem Ende der Prohibition, warf Fälschungen von Bezugs-Coupons auf den Markt, insbesondere mit dem Buchstaben ‘C’ für die großzügigsten Rationen. Henderson erwies sich als umstrittener Verwalter und machte sich viele Feinde. So viele in der Tat, als das Democratic National Komitee eine Liste von fünf Gründen zusammenstellte, die zum Verlust der Demokraten bei der Wahl im Jahr 1942 beitrugen und Hendersons Name befand sich darauf. Im Jahr 1943 wurde Henderson ersetzt. 1941 zählte die zivile Automobil-Produktion noch rund 3,6 Millionen Fahrzeuge. 1942 sank diese Zahl auf weniger als 1,15 Millionen. Die zivilen Produktionszahlen der Nachkriegszeit erreichten bis 1949 nicht das Niveau von 1941. Amerikas Flugzeug-Industrie Amerikas Industrie führte im Zweiten Weltkrieg die größten militärische Rüstungsanstrengungen der Militärgeschichte durch. Amerikanische Flugzeugfirmen gingen zuvor davon aus, nur eine Handvoll von Militärflugzeugen gleichzeitig zu bauen, aber nun mussten sich Tausende davon auf den Montagebändern befinden. Die amerikanische Flugzeug-Industrie, vor dem Krieg auf dem hinteren 41. Platz unter den amerikanischen Industrien, gelangte auf die führende Position innerhalb von weniger als fünf Jahren. 1939 betrug die gesamte Flugzeugproduktion für das US-Militär noch weniger als 3.000 Flugzeuge. Bis zum Ende des Krieges wurden in den USA 300.000 Flugzeuge hergestellt. Kein Krieg war stärker von der Rüstungs-Industrie abhängig, als der Zweite Weltkrieg. Es war ein Krieg, der sowohl von Fertigungsmaschinen als auch von Maschinengewehren entschieden wurde. Im mehr …

  • Kaiser in WoW

    World of Warships: deutsches Schlachtschiff der Kaiser aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte und Spezifikationen der Kaiser-Klasse und Einsatz im F2P-Spiel WoWs. Schlachtschiff Kaiser in WoWs Das deutsche Schlachtschiff der Kaiser-Klasse ist das fünfte Schiff im deutschen Forschungsbaum (rechts), welches man nach den Kreuzern Hermelin, Dresden, Kolberg und dem doch sehr eingeschränkten, alten Schlachtschiff der Nassau-Klasse erreichen kann. Alle hier aufgezählten Schiffe können schnell erforscht werden und man spielt sie nur eine verhältnismäßig kurze Zeit, bis man die Kaiser-Klasse erreicht hat. Um von hier das nächste Schlachtschiff – die König-Klasse – zu erreichen, ist dann allerdings ein gewisser Aufwand und Spielzeit nötig, sodass man das Schlachtschiff Kaiser schon eine Weile verwenden kann (muss). Mehr Reviews von World of Warships: Schlachtschiff Kaiser in World of Warships In World of Warships kämpfen zwei Teams aus jeweils 15 Schiffen auf einer zufällig ausgewählten Schlachtkarte gegeneinander. Im Gegensatz zu War Thunder sind die Schiffe der Teams mit allen Nationalitäten gemischt, sodass man mit seinem Kaiser-Klassen-Schlachtschiff sehr wohl gegen anderer Kaiser-Schiffe beim Gegner kämpfen kann. Lediglich die Anzahl der Flugzeugträger, Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer sind auf jeder Seite in etwa gleich. Auch kann man mit der Kaiser nur gegen Schiffe, welche maximal einen Rang (Tier) höher oder niedriger eingestuft sind, in Gefechte geworfen werden. Bei World of Warships geht es ziemlich schnell zur Sache und im Gegensatz zu War Thunder ist man auch schon in die Rolle des Zuschauers verdammt, falls das eigene Schiff schnell versenkt wird – einen Neueinstieg mit einem Reserve-Schiff gibt es nämlich hier nicht. Und falls man die Schlacht verlässt, ist das eigene Schiff auch während der verbleibenden Schlachtdauer gesperrt. Allerdings kann man mehrere unterschiedliche Schiffe auf seinem Deck ansammeln, sodass man mit einem anderen eine neue Schlacht in der Zwischenzeit schlagen kann. Jedes Schiff kann zudem noch weiter verbessert werden, der Kommandant erlernt neue Fähigkeiten und zusätzliche Tarnanstriche und gehisste Flaggen haben unterschiedliche Effekte und Einflüsse, z.B. auf die Sichtbarkeit des eigenen Schiffs, Feuergeschwindigkeit und Reparaturfähigkeit. Allerdings gilt auch in World of Warships das ‘Stein-Schere-Papier’Prinzip, d.h. Zerstörer schlagen mit ihren Torpedos auf kurze Distanz (da sie erst sehr spät von Schlachtschiffen gesichtet werden) in der Regel Schlachtschiffe, Kreuzer die Zerstörer und die Schlachtschiffe wiederum die Kreuzer. Flugzeugträger spielen eine Sonderrolle. Hier leitet der Kapitän in erster Linie die Einsätze seiner Bordflugzeuge. Schlachtschiffe eignen sich sehr gut für eine weniger hektische Spielweise. Das Feuer ist auf größere Distanz ab etwa 15 km möglich und die Nachladezeit der Geschütze von zumeist über 10 Sekunden kann dazu genutzt werden, den Kurs oder die Geschwindigkeit zu korrigieren und der eigenen Flotte anzupassen sowie nach geeigneten gegnerischen Schiffen für die nächste Salve Ausschau zu halten, wobei allerdings die langsame Drehung der Türme der Hauptartillerie berücksichtigt werden muss. Auch können Schlachtschiffe während der Schlacht in einem gewissen Maße repariert werden und sind nicht die schnellsten, sodass wenig Hektik aufkommt und man schön die Übersicht behalten kann. Video vom Einsatz der Kaiser-Klasse in World of Warships https://youtu.be/KwtMw33oNvs Wer World of Warships noch nicht kennt, kann sich den kostenlosen Spiel-Client hier herunterladen ! Geschichte der Kaiser-Klasse Die ausnahmsweise fünf Schiffe (normalerweise wurden von jeder Schlachtschiff-Klasse der kaiserlichen Kriegsmarine immer 4 Schiffe gebaut) der Kaiser-Klasse waren ‘Kaiser’ (März 1911), ‘Friedrich der Große’ (Juni 1911), ‘Kaiserin’ (November 1911), ‘Prinz Regent Luitpold’ (Februar 1913), ‘König Albert’ (April 1912). Die Schiffe hatten eine Wasserverdrängung von 24.300 t und eine Besatzung von 1.088 Mann. Bewaffnung: 10 x 30,5-cm-Geschütze 14 x 15,2-cm-Geschütze 12 x 8,8-cm-Geschütze 4 Flakgeschütze 5 x 50-cm-Torpedorohre Panzerung: 355 mm Gürtel (Mitte) 152 mm Gürtel (vorne) 127 mm Gürtel (hinten) 305 mm Haupttürme 178 mm Sekundär-Türme (gesamtes Gewicht der Krupp-Panzerung: über 6.000 t) Antriebsmaschinen 3 Parsons-Turbinen mit 3 Schrauben Schulz-Thornycroft-Kessel 25.000 PS = 20 kn Brennstoff: normal 1.000 t Kohle, maximal 3.600 t; ca. 200 t Öl Alle Schiffe waren bei der Seeschlacht am Skagerrak im Einsatz und haben sich nach Kriegsende in Scapa Flow selbst versenkt.

  • Norwegen 1942-1944

    Wehrmacht-Bilder aus Norwegen im 2. Weltkrieg von 1942 bis 1944 und die deutsche Besatzung in Nordeuropa. Bilder aus Norwegen zwischen 1942 und 1944. Die Fotos stammen aus der Besatzungszeit und von den Vorbereitungen der 214. Infanterie-Division zur Umgliederung als Eingreif-Reserve des OKW (Oberkommandos der Wehrmacht) seit Sommer 1943. Noch eine interessante Anmerkung, welche dem Wehrmachtbefehlshaber Norwegen am 31.10.1943 vom OKW übermittelt wurde: ‘Es wird in steigendem Maße Klage über das zu enge Verhältnis der deutschen Wehrmachtsangehörigen zur Bevölkerung geführt, insbesondere die Zunahme der Anträge auf Heiratserlaubnis bzw entsprechende Scheidungsanträge. Zweckdienliche Gegenmaßnahmen werden vorgeschrieben.’ Zur Vergrößerung oder Dia-Show bitte auf eines der Fotos klicken.   Vorherige Seite: Kriegsgefangene und Dienstreisen Nächste Seite: An der Ostfront 1944 Die deutsche Besatzung in Nordeuropa Im von Deutschland besetzten Europa begannen die Besatzer mit der Einrichtung eines neuen Verwaltungssystems, dessen Konturen nur während des laufenden Krieges errichtet werden konnten und welches zusammenbrach, als die deutschen Streitkräfte zurückgedrängt wurden. In Nordeuropa blieben Dänemark und Norwegen von April 1940 bis zur Kapitulation im Mai 1945 unter deutscher Kontrolle. Im Falle Dänemarks kam die deutsche Invasion so schnell, dass es keinen Widerstand und keine Möglichkeit für die Regierung und insbesondere den König gab, zu fliehen. Angesichts der Duldung des Verwaltungsapparates war es für die Deutschen offensichtlich am einfachsten, das noch voll funktionsfähige Land nur unter Aufsicht zu führen, anstatt es direkt zu kontrollieren. Es gab dann tatsächlich eine vorübergehende Übereinkunft zwischen den Einwohner und den Besatzer. Im Rahmen dieser stillschweigenden, aber wirksamen Regelung stellten die Deutschen hier nicht die Grenzziehung infrage, welche sich aus der Friedensregelung von Versailles des Ersten Weltkriegs ergeben hatte, was viele unter der deutschen Minderheit in der betroffenen Region sehr bestürzte. Andererseits stellten die Dänen nicht nur wichtige Militärstützpunkte für die deutsche Kriegsführung zur Verfügung, sondern lieferten auch erhebliche Mengen an Nahrungsmitteln, was etwa ein Zwölftel des gesamten Jahresbedarfs von Deutschland deckte, einschließlich aller sonstigen an das Reich angeschlossenen Gebiete.   Als aber der Krieg und die Besatzung weiter andauerten, wurden einige Dänen unruhig und erhebliche Veränderungen der Situation wurden von den Deutschen erzwungen. Im Oktober 1942 wechselte Adolf Hitler zu einem härteren Kurs und wies seinen neuen Militärbevollmächtigten an, dass Dänemark an Deutschland angeschlossen werden würde und ihre Monarchie und ihre demokratischen Institutionen nicht beibehalten werden können. Eine Zeitlang wurden diese Absichten verschleiert, aber Eskapaden der dänischen Nazis führten den Dänen vor die Augen, was kommen wird. Im August 1943 riefen die Deutschen einen militärischen Notstand aus und die dänische Regierung wurde praktisch entfernt. Ironischerweise stimulierte dies eher den Widerstand, als diesen erlahmen zu lassen. Dies zeigte sich bald darauf deutlich als die deutschen Aktionen, die dänischen Juden zusammenzutreiben, scheiterten, als die Dänen ihnen halfen, nach Schweden zu fliehen. Unterdrückung und Widerstand standen sich für den Rest des Krieges feindselig gegenüber und alle Hoffnungen der Deutschen, das ‘nordisch-germanische’ Volk Dänemarks in loyale Deutsche umzuwandeln, waren längst verschwunden. Gleichzeitig hatten die Dänen alle Illusionen, welche sie einst über die Ziele ihres mächtigen Nachbarn hatten, verloren. Die Situation im besetzten Norwegen war noch verwirrender, da es von Beginn an bei Unternehmen Weserübung zu erheblichen Kämpfe und einer Phase der Verhandlungen über die Möglichkeit einer Einigung zwischen Teilen der Regierung und Deutschland gab. Als diese scheiterten, wurde die Situation durch die Ernennung eines Reichskommissars, Josef Terboven, der Gauleiter von Essen war und auch blieb, weiter getrübt. Als langjähriges Mitglied der NSDAP wollte Terboven Norwegen so führen, wie er es für richtig hielt. Dies tat er vorbehaltlich der wiederholt angekündigten Absicht Hitlers, Norwegen für immer zu einem Teil des Deutschen Reiches zu machen. Bei der Umsetzung seiner Politik wurde Terboven im Allgemeinen vom Wehrmacht-Befehlshaber Norwegen, General Nikolaus von Falkenhorst, unterstützt. Gelegentlich wurde dieser nur durch den Vertreter der deutschen Marine, Admiral Hermann Boehm, behindert und es kam auch häufig zu Problemen mit Vidkun Quisling, dem Führer der norwegischen Nazi-Partei. Obwohl Quisling bereit war, den Deutschen zu helfen, Norwegen zu erobern und dann Norweger für die Waffen-SS zu rekrutieren, wollte er das Land als eng an Deutschland angelehnter Verbündeter führen. Die deutschen Repressionen im Land standen unter dem Deckmantel des Kriegsbedarfs, was ihn und seine Anhänger vor den Augen der Norweger automatisch zu Verrätern machte. Trotz der innerhalb oder außerhalb der von den Deutschen im besetzten Norwegen geschaffenen Regierungsstruktur forderte er daher immer einen Friedensvertrag, den die Deutschen jedoch immer ablehnten. Hitler hatte nicht die Absicht, das Land jemals wieder in die Unabhängigkeit zu entlassen. Bis April 1943 hatte sogar Quisling erkannt, dass er nur dazu benutzt wurde, die Annexion durch Deutschland zu erleichtern und war verbittert über diese Entwicklung. Wenn dies nun die Einstellung des Mannes war, der einst die Deutschen zur Besetzung des Landes ermutigt hatte, kann man sich leicht vorstellen, was der gewöhnliche patriotische Norweger darüber dachte. Die Besetzung war für die Norweger eine unangenehme Zeit. Die Wehrmacht beschlagnahmte Häuser, Ladengeschäfte und anderes Eigentum, Schulen und verbreitete dabei überall Nazi-Symbole und Fahnen und deren Ideologien. Obwohl den Soldaten befohlen wurde, sich gegenüber der Zivilbevölkerung in Norwegen korrekt zu verhalten, hatten sie doch die polizeiliche Befugnis zu Kontrollen und das Recht, Personen zu verhaften, die sie für verdächtig hielten. Die ständig neuen Vorschriften, Gesetze und deutschen Ansprüche machten es den Norwegern daher schwer, sich in Sicherheit zu fühlen. Den Norwegern war es nicht erlaubt, sich frei zu bewegen oder Patriotismus in irgendeiner Weise öffentlich zu zeigen. In diesen Jahren wurde das Singen der Nationalhymne und das hissen der norwegischen Flagge verboten. Die Todesstrafe drohte für Vergehen, wie das Hören von alliierten Radiosendern, die neben propagandistisch auch als kulturell verwerflich erachtet wurden, oder für das Lesen einer der vielen illegalen oder in der Grauzone erscheinenden Zeitungen und Flugblätter. Die städtischen Gebiete waren von der Besetzung am stärksten betroffen, da hier auch die Rationierung eingeführt wurde. Alles, von Lebensmitteln und Kleidung bis hin zu Spielzeug und Möbeln, wurde rationiert und war nur gegen Bezugsscheine zu erhalten. Zucker, Kaffee und Mehl waren die ersten Produkte, welche rationiert wurden. Es folgten dann vor allem importierten Lebensmitteln und schließlich sogar Brot, Butter, Fleisch, Eier und Milchprodukte. Im Sommer 1942 wurden mehr …

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