deutsche PAK auf dem Weg zur Ostfront


deutsche PAK auf dem Weg zur Ostfront

deutsche PAK auf dem Weg zur Ostfront

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  • 3D-Modell He 162

    Strahljäger Heinkel He 162 ‘Volksjäger’ des Salamander-Programms. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Heinkel He 162 Volksjäger. Typ: Deutsches Jagdflugzeug mit Strahltriebwerk. Geschichte Heutzutage ist es völlig normal, dass für die Erstellung der verschiedenen Machbarkeitsstudien und zahlreichen anderen Schritten bei einer neuen Flugzeug-Entwicklung mehr als zehn Jahre benötigt werden. Dabei scheint vollkommen vergessen worden zu sein, dass ein neuer Düsenjäger von der ersten Idee bis zum Flug des Prototyps in 90 Tagen entwickelt und 300 davon, zusammen mit mehr als 1.000 auf den Fließbändern, nach weiteren 90 Tagen gebaut werden konnten. Im Herbst 1944 war Hitler-Deutschland im Westen, Süden und Osten von mächtigen Feinden umringt und die alliierten Bomber zerschlugen das gesamte Land in Stücke. Deshalb waren verzweifelte Maßnahmen gefragt und führende Mitglieder der Nazi-Führung nahmen die Zügel in die Hand und trafen kühne Entscheidungen. Unter der Gesamtleitung von Albert Speers Rüstungsministerium entwarf der Parteibonze Karl-Otto Saur das Schema des Volksjägers. Dies sollte ein kleiner, nicht mehr als 2.000 kg wiegender, einfacher ‘Wegwerf-Jäger’ mit Strahltriebwerk sein. Mit seiner hohen Geschwindigkeit konnte ein derartiges Flugzeug den Horden an alliierten Jagdflugzeugen leicht entweichen und mit einer oder zwei 30-mm-Maschinenkanonen bewaffnet die Bomber zerschmettern. Dazu sollte wenig Wartungsaufwand notwendig sein und nur ein absolutes Minimum an Facharbeitern und knappen Rohstoffen bei der Produktion benötigt werden. Diese Anforderung wurde am 8. September 1944 an die deutsche Flugzeug-Industrie herausgegeben, welche sofort ihre Machbarkeit untersuchte. Einige davon, wie Messerschmitt und Dipl.Ing. Kurt Tank von Focke-Wulf, zusammen mit dem General der Jagdflieger Adolf Galland, hielten die gesamte Idee für unrealistisch. Sie hielten eine gigantische Massenproduktion für ein solch grobes und unerprobtes Flugzeug, welches von völlig unerfahrenen Angehörigen der Hitlerjugend geflogen werden sollte – von den erwartet wurde, dass sie ihre Ausbildung beim Fliegen des Volksjägers in Kampfeinsätzen abschließen müssen – für ein unseliges Unterfangen. Auch der Übergang zu einem Einsatzverfahren, bei dem die Wartung der Flugzeuge vernachlässigbar war, da unbrauchbare oder beschädigte Jäger ja sofort durch ein paar neugebaute Exemplare ersetzt werden könnten, würde nach ihrer Meinung den deutschen Kriegsanstrengungen abkömmlich sein. Stattdessen sollten alle Bemühungen darauf ausgerichtet sein, die Me 262 in Serienproduktion zu bringen. Ihre Einwände fielen jedoch auf taube Ohren und die Ausschreibung wurde am 15. September 1944 auf zwei Projekte beschränkt: die Blohm&Voss P.211 und Heinkel P.1073. In jeder Beziehung erschien die P.211 von Blohm&Voss, welche wie eine verkleinerte Kreuzung aus der späteren F-86 Sabre und MiG-15 aussah, überlegen. Die Firma Heinkel hatte jedoch mit der He 178 das erste Strahlflugzeug der Welt am 27. August 1939 in die Luft gebracht und baute auch den ersten Strahljäger, die He 280, welche den Erstflug am 2. April 1941 mit eigenen Triebwerken absolvierte. Deshalb hatte Heinkel jede Menge Erfahrungen in der Konstruktion von Düsenflugzeugen und bereits seit einiger Zeit eine ganze Menge Arbeit in ein Projekt wie das geforderte gesteckt. Durch rasende Arbeit bei Tag und Nacht und einem fertigen Holzmodell innerhalb von 15 Tagen überrollten sie die Konkurrenz, sodass die Firma am 24. September bereits den Zuschlag für den Auftrag – sowohl von Saur als auch von Göring – erhielt. Trotzdem gab keine offizielle, endgültige Entscheidung und vom heutigen Standpunkt aus gesehen, war die P.211 eindeutig das bessere Flugzeug. Nach einigen hitzigen Besprechungen wurde der endgültige Startschuss für Heinkel am 30. September gegeben, mit dem Ziel, eintausend Flugzeuge davon jeden Monat zu bauen. Salamander-Programm Das gesamte Programm erhielt den Tarnname Salamander, jedoch nicht das Flugzeug selbst. Bei der Firma Heinkel wurde die P.1073 als Spatz getauft. Ein erster Vorschlag für die offizielle Bezeichnung war He 500, aber um die alliierten Nachrichtendienste zu verwirren, wurde die Modellnummer der Totgeburt ‘Jaguar’ der Firma Messerschmitt von 1937 übernommen und der Volksjäger wurde zur He 162.   Die Konstruktion des Prototyps He 162 V1, sein Entwurf, die Tests seiner Teile und der Aufbau einer Vielzahl von Unterauftragsnehmer zum Massenbau des Jägers ging mehr oder weniger gleichzeitig vonstatten. Der Entwurf konnte kaum einfacher werden, wobei der schöne und stromlinienförmige Flugzeugrumpf aus Leichtmetall-Halbmonocoque-Struktur mit kreisförmigem Querschnitt und einer Formsperrholznase bestand. Das Cockpit sah schon aus wie bei modernen Düsenjägern mit einer nach oben verschiebbaren, transparenten Haube und einem Schleudersitz. Der Treibstoff wurde in einem 695-Liter-Tank in der Mitte untergebracht, aber weitere 181 Liter konnten im Zwischenraum im Flügel-Mittelteil hinzugefügt werden. Alle drei Einzelteile das Dreiradfahrwerk wurden durch eine Hydraulik, welche durch Federn unterstützt wurde, in den Flugzeugrumpf eingezogen. Die Räder und Bremsen stammten aus der Bf 109 Gustav. Am Heck befand sich ein ungewöhnlicher Doppelflossenschwanz, dessen Winkel durch einen Schraubendreher im Rumpfheck eingestellt werden konnte. Der verhältnismäßig schmale Flügel wurde nahezu vollständig aus Holz hergestellt, aber die hydraulisch betriebenen Klappen bestanden aus Leichtmetall. Alle Flugkontrollen wurden durch Kraftübertragung direkt durch den Piloten ausgelöst. Das ausgewählte Strahltriebwerk BMW 003 wurde direkt mit drei Schrauben auf das hintere Heck befestigt und war durch feste vordere und hintere Verkleidungen und schnell zu öffnende Mittelblenden abgedeckt. Beim Prototypen wurde ein Riedel-Zweitakt-Kolbenmotor für den Start montiert, wie dies auch bei den Jumo 004b-Motoren der Me 262 der Fall gewesen war. Die Maschinenkanonen sollten bei Serienflugzeugen unten an den beiden Seiten des vorderen Rumpfes eingebaut werden. Diese He 162 war eine attraktive, aber unorthodoxe Erscheinung und war weitgehend aus Holz und anderen billigen und nicht-strategischen Materialien gebaut. Planung der Großserie Das Salamander-Programm wurde auf Heinkels Fabrik bei Wien-Schwechat konzentriert, wo auch der Drehpunkt für den He 219 Nachtjäger war. Das Werk in Schwechat wurde ursprünglich damit beauftragt die Prototypen von der He 162 V1 bis zur V10 zu bauen, welche gleichzeitig auch als Vorserienmodelle He 162 A-0 dienen sollten. Der Massenbau der Serienmaschine He 162A-1 sollte anschließend von einer steigenden Anzahl von Fabriken und Unterauftragnehmern abgewickelt werden. Davon waren die größten Gruppen Heinkel-Nord bei Rostock-Marienehe und Junkers in Bernburg mit jeweils 1.000 Flugzeuge pro Monat. In den gigantischen, unterirdischen Mittelwerke im Harz, welche von der SS brutal mit Zwangsarbeitern geführt wurden, sollte der Hauptteil der Produktion mit 2.000 Flugzeugen je Monat erfolgen. Dazu wurde die Fabrik von Heinkel bei Wien, zusammen mit einer Einrichtung in der ehemaligen Kalkmine Hinterbrühl, in das Programm eingebunden mehr …

  • deutsche Infanterie-Einheit beim Abmarsch

    Organisation der Formationen und Verbände der deutschen Wehrmacht nach Beginn des Russland-Feldzuges bis 1945. Hier zu Wehrmachts-Verbände Organisation 1939-41. Organisation der Verbände der Wehrmacht von 1942 bis 1945 Als die deutschen Streitkräfte im Juni 1941 mit dem Unternehmen Barbarossa den Angriff auf die Sowjetunion begannen, war die Organisation der Einheiten und Formationen mit Ausnahme bei den Panzer-Divisionen immer noch weitestgehend die gleiche, wie sie es beim Westfeldzug 1940 gewesen war. Die sich zunehmend verschärfenden Anforderungen des Russland-Feldzugs erzwangen jedoch Veränderungen in der Organisation der Wehrmachts-Verbände, welche die militärischen Gegebenheiten der Kämpfe an der Ostfront widerspiegelten. Höhere Verbände Die größte Organisationsform der Wehrmacht war die Heeresruppe, deren Umfang erheblich nach den Erfordernissen variierte. So bestand zum Beispiel von Rundstedts Heeresgruppe Süd bei Beginn der Invasion der Sowjetunion aus drei deutschen Armeen, einer Panzergruppe und zwei verbündeten rumänischen Armeen. Die Armee dagegen war ein schon mehr einheitlicher organisierter Kampfverband. Sie bestand gewöhnlich aus drei Armee-Korps mit einer beträchtlichen Anzahl von Unterstützungstruppen. Eine Armee in einem wichtigen Abschnitt konnte jedoch auch erheblich verstärkt werden und erreichte die Größe von bis zu einer Viertelmillion Mann. Die 17. Armee bestand zum Beispiel im September 1943 aus drei Armee-Korps mit zusammen 11 Infanterie-Divisionen. Das Korps war eine flexible Formation, welches aus verschiedenen Arten von Divisionen bestehen konnte. Als Ideal wurden drei Divisionen angestrebt, was unter den Kampfbedingungen aber selten eingehalten werden konnte. Die größte Organisationsform der Panzertruppen war die Panzer-Gruppe, welche bald zur Panzer-Armee wurde. Von Kleists 1. Panzer-Armee bestand zum Beispiel aus drei Panzer-Korps, welche zusammen über fünf Panzer-Divisionen, zwei motorisierte Infanterie-Divisionen und zwei Divisionen der Waffen-SS verfügten. Infanterie-Verbände Die Infanterie-Division war immer noch der hauptsächlichste Kampfverband. Im Juni 1941 waren 175 Infanterie-Divisionen beim deutschen Heer vorhanden. Bis Januar 1943 hatte sich diese Anzahl auf 226 erhöht und am Ende des Krieges gab es 240. Wenn auch die Gesamtzahl der Infanteristen und Infanterie-Divisionen zunahm, hatten die Frontverbände von 1945 jedoch etwa nur noch die halbe Mannschaftsstärke einer Division von 1941. Ab 1943 begann der Mangel an verfügbaren Ersatz für die Wehrmacht offensichtlich zu werden und so wurde die Sollstärke der Division verringert und eine neue Organisation eingeführt. Bekannt als Infanterie-Division 1944 hatte diese neue Formation eine Stärke von 12.772 Mann im Gegensatz zu den 17.734 Soldaten einer Division aus dem Jahr 1939, wenn auch ihre Feuerkraft tatsächlich größer geworden war. Diese Division bestand aus drei Infanterie-Regimentern (jeweils etwa 2.000 Mann in jedem), einem Artillerie-Regiment (2.000 Mann) und den üblichen Divisionsdiensten. In den meisten dieser Infanterie-Divisionen 1944 wurde die alte dreigliedrige Organisationsform mit drei Bataillonen je Regiment aufgegeben und stattdessen nur jeweils zwei Bataillone gebildet, wozu allerdings noch unterstützende Infanteriegeschütze und Panzerabwehrkanonen kamen. Das neue Infanterie-Bataillon hatte eine Stärke von etwas mehr als 700 Mann und war gewöhnlich in drei Schützen-Kompanien zu je 140 Mann, einer Kompanie mit schweren Waffen mit 200 Mann und einer Versorgungseinheit gegliedert. Die Unterstützungswaffen des Infanterie-Regiments beinhalteten 24 schwere Maschinengewehre, 107 leichte Maschinengewehre, 334 Maschinenpistolen, vier 12-cm-Granatwerfer, sechs 8,1-cm-Granatwerfer, zwei 15-cm-Infanteriegeschütze, sechs 7,5-cm-Infanteriegeschütze, drei 7,5-cm-Panzerabwehrkanonen Pak 40 und 36 leichte Panzerabwehrwaffen (Panzerfaust, Panzerschreck). Während der ersten Monate des Krieges mit der Sowjetunion bestanden die Motorisierten Infanterie-Divisionen, welche 1942 zu Panzergrenadier-Divisionen wurden, aus zwei Infanterie-Regimentern zu je drei Bataillonen, einem Artillerie-Regiment und jeweils einem Bataillon aus Aufklärungs-, Nachrichten-, Pionier-, Flugabwehr und Panzerabwehr-Truppen sowie den üblichen, unterstützenden Divisionsdiensten. Die Gesamtstärke der motorisierten Infanterie-Division war auf 16.400 Mann mit 2.800 Kraftfahrzeugen festgelegt. 1942 wurde dann ein Panzer-Bataillon der Panzergrenadier-Division angegliedert, wenn es auch im späteren Verlauf des Krieges üblich wurde, dass es zu einem Bataillon aus PAK-Selbstfahrlafetten, Sturmgeschützen oder Jagdpanzern wurde. Bis 1944 wurden noch verschiedene, geringe Veränderungen an der Organisation der Divisionsstruktur von 1941 vorgenommen, sodass die offizielle Sollstärke auf 14.738 Mann reduziert war, aber die Feuerkraft leicht erhöht wurde. Ab Ende 1942 war das deutsche Heer mit einem zunehmenden Problem von Mangel an Ersatz für die blutigen Verluste konfrontiert. Verschiedene Lösungen wurden eingeführt, um dieses Problem zu lösen oder zumindest zu verringern. Eine davon war die Aufstellung von Luftwaffen-Feld-Divisionen, aus dem relativ großen Überfluss des Personalbestandes der Luftwaffe. Die jedoch verzweifeltste Organisationsform waren die Volksgrenadier-Divisionen als Ersatz oder Ergänzung zu den Infanterie-Divisionen ab Ende 1944. Viele dieser Divisionen wurden aus den Überbleibseln gewöhnlicher, zerschlagener Infanterie-Division gebildet und ihre Qualität variierte erheblich, abhängig von dem Anteil der erfahrenen Soldaten innerhalb der Division und der Zuteilung ausreichender Ausrüstung und Bewaffnung. Zusammengenommen wurden etwa 50 dieser Volksgrenadier-Division bis zum endgültigen deutschen Zusammenbruch aufgestellt oder wiederhergestellt. Die Volksgrenadier-Division bestand aus drei Regimentern zu je zwei Bataillonen und einem Artillerie-Regiment mit 24 x 10,5-cm-Feldhaubitzen, zwölf 15-cm-Haubitzen und 18 x 7,5-cm-Feldkanonen. Dazu kamen je ein Panzerabwehr-, Pionier- und Nachrichten-Bataillon. Mit nur elementaren Divisionsdiensten war sie um die 10.000 Mann stark. Wenn es auch keine eigentliche Divisions-Organisation war, sah die Periode von 1942 bis 1945 die Einführung der Kampfgruppe, welche spontane Zusammenfassungen verfügbarer, unterschiedlicher Einheiten oder Teilen davon waren und die gewöhnlich in Situationen höchster Gefahr gebildet wurden. Die Größe einer Kampfgruppe konnte dabei von lediglich ein- bis zweihundert Mann bis zu einem einer Division ähnlichen Umfang aus acht bis zehntausend Mann mit Unterstützungseinheiten betragen. Der Zeitraum ihrer Existenz war gewöhnlich nur kurz, wobei sie sich entweder in andauernden, schweren Kämpfen aufgerieben hatte oder wieder ihren ursprünglichen Einheiten zugeteilt wurde, wenn die Krise behoben war. Ein Beispiel für solch eine Formation ist die Kampfgruppe Fretter-Pico, wobei diese Verbände gewöhnlich durch den Namen ihres Befehlshabers bezeichnet wurden. Sie bestand aus den Resten zweier Infanterie-Divisionen und sollte einen Abschnitt der neuen deutschen Linie nach dem Zusammenbruch der verbündeten Achsen-Armeen nach der sowjetischen Gegenoffensive bei Stalingrad halten. Ähnlich der Kampfgruppe gab es auch die Armee-Abteilung, welche allerdings zahlenmäßig stärker war und gewöhnlich aus vollständigen Formationen bestand. Zum Beispiel wurde die Armee-Abteilung Hollidt Ende 1942 gebildet und verfügte über drei Panzer-Divisionen und vier schwache Infanterie-Divisionen sowie zwei Luftwaffen-Feld-Divisionen. Panzer-Verbände Das scharfe Messer des deutschen Heeres waren die Panzer-Divisionen, welche vor allem an der Ostfront eine Schlüsselrolle spielten. Die Anzahl der Panzer-Divisionen stieg von zehn Divisionen im Jahr 1940 auf 25 bis zum Frühjahr 1942 an. Im letzten Kriegsjahr 1945 gab es 35 mehr …

  • U-Boot I 19

    Japanische Unterseekreuzer-Klassen I 15, I 9, I 16, I 361, I 400 aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielten die Japaner die Baupläne der deutschen Unterseekreuzer. Daraus entwarfen sie nacheinander eine Reihe von großen U-Booten-Klassen. Sie standen darin der US-Marine in nichts nach, deren große Unterseeboote auch im ganzen Pazifik eingesetzt werden konnten. Japanische Unterseekreuzer Ab der Klasse I 5 im Jahr 1931 wurden mehrere Boote mit Wasserflugzeugen an Bord gebaut. Bis zur Klasse I 13 von 1942 nahmen Fahrbereich und Größe dieser Unterseeboote ständig zu. Dabei gab es die Führungsboote vom Typ A mit besonders gut ausgestatteter Funkverbindung, um die Einsätze der anderen Typen zu leiten. Typ B war für die Aufklärung zuständig und führte Wasserflugzeuge mit sich. Typ C waren die eigentlichen Angriffs-U-Boote und waren die häufigsten Unterseekreuzer. Unterseekreuzer-Klasse I 15 Japanische Unterseekreuzer-Klasse Typ B mit 20 Booten und Stapellauf zwischen 1939 und 1942. Diese japanischen U-Boote, als Typ B bezeichnet, waren Aufklärungsboote, welche dafür entwickelt worden waren, mit den Typ A Kommando-U-Booten zusammenzuarbeiten. Sie wurden vom Typ KD6 abgeleitet und wurden parallel mit den U-Booten vom Typ A (Führungs-U-Boote) und Typ C (Angriffs-U-Boote) entwickelt. Zur Aufklärung führte die I 15 Klasse ein einzelnes Wasserflugzeug mit sich, welches in einem kleinen, runden Hangar vor dem Kommandoturm verstaut war. Auf dem Vorderdeck befand sich ein Katapult zum starten des Wasserflugzeuges, welches sich fast bis zum Bug hinzog. Zur Vereinfachung des Entwurfes und um die Baugeschwindigkeit zu beschleunigen, wurden so viele Aspekte des Designs und der Ausrüstung wie möglich in allen drei Typen A, B und C übernommen. Die Antriebsanlagen waren identisch mit den U-Booten vom Typ A (I 9 Klasse), wenn auch der Treibstoffbunker verringert wurde und sich die Reichweite um 2000 Seemeilen verringerte. Die Bewaffnung war ebenfalls gleich, jedoch wurden nur 17 Torpedos mitgeführt. Ursprünglich waren nur sechs U-Boote (I 15 bis I 25) unter dem Marineprogramm von 1937 geplant. Jedoch wurden im Programm von 1939 weitere 14 U-Boote bestellt. Die Boote wurden zwischen September 1940 und April 1943 auf der Kure Marinewerft (I 15, I 26, I 30, I 37), Yokohama Marinewerft (I 17, I 23, I 29, I 31, I 36), bei Mitsubishi in Kobe (I 19, I 25, I 28, I 33, I 35), bei Kawasaki in Kobe (I 21) und der Sasebo Marinewerft (I 27, I 32, I 34, I 38, I 39) gebaut. Während des Krieges erhielten einige der U-Boote eine 140-mm-Kanone vor dem Kommandoturm eingebaut, um als Angriffs-U-Boote operieren zu können. Gegen Ende 1944 wurden I 36 und I 37 so umgebaut, um vier oder sechs Kaiten-Kamikaze-U-Boote aufnehmen zu können. Spezifikationen für japanische U-Boot-Klasse I 15 Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Animation 3d-Modell japanisches U-Boot I-19 der I-15-Klasse Unterseekreuzer-Klasse I 9 Japanische Unterseekreuzer-KLasse I 9 vom Typ A (Führungsboote), gebaut 1938 bis 1942. Versuche mit den früheren Typ-J-Entwurf führte den Japanern vor Augen, daß es nicht vollkommen zufriedenstellend war, Aufklärung, Angriff und Führung in einem einzigen Entwurf zu vereinigen. Dies führte zum Entwurf von drei Typen, benannt als Typ A für Führungsboote, Typ B für Aufklärung und Typ C für den Angriff. Der erste Entwurf dieser neuen Fern-U-Boote war der Typ A, abgeleitet vom Konzept, welches zur Klasse I 7 (Typ J3) geführt hatte. Die Klasse I 9 war als Führungsboot vorgesehen, welches die Angriffe einer Gruppe von U-Booten koordinieren sollte. Im Gegensatz zur Wolfsrudel-Taktik der deutschen U-Boote, hatte jede Gruppe japanischer Unterseeboote ein zugeteiltes Seegebiet, welche durch das Führungsboot befehligt und koordiniert wurden. Innerhalb des festgelegten Gebietes fuhr jedes U-.Boot der Gruppe alleine und sie wurden nur durch das Führungsboot zusammengezogen, wenn ein feindlicher Flottenverband angegriffen werden sollte. Im Gegensatz zu der Doktrin der anderen Marinen, waren die U-Boote bei den Japanern integrierter Bestandteil ihrer Schlachtflotte. Deshalb war ihre hauptsächliche Aufgabe die Aufklärung für die Flotte, welcher sie zugeteilt waren. Darüber hinaus sollten sie Schiffe der feindlichen Flotte angreifen. Die Möglichkeit, U-Boote zum Handelskrieg einzusetzen, wurde weitgehend ignoriert. Dies führte dazu, daß der Schwerpunkt auf den Bau von großen, schwer bewaffneten Unterseebooten gelegt wurde. Für ihre Rolle als Führungsboot wurde die I 9 Klasse mit einer großen Auswahl an anspruchsvollen Fernmeldeeinrichtungen ausgestattet und verfügte auch über einen Hauptquartier-Stab. Ihre Einsatzzeit auf See wurden von dem Standard von 60 Tagen auf 90 erhöht und ihr Einsatzradius erhöhte sich auf 20.000 Seemeilen bei Überwasserfahrt, während 30 Seemeilen unter Wasser zurückgelegt werden konnten. Die Maschinenanlagen waren ebenfalls stärker, aber durch die größere Wasserverdrängung war die Geschwindigkeit die gleiche wie bei den Typ-J-Unterseebooten. Die Boote dieser Klasse trugen ein Wasserflugzeug und dessen Hangar, welcher teilweise in den Rumpf eingelassen war, und das Katapult befanden sich vor dem Kommandoturm. Die einzelne Kanone war achtern vom Kommandoturm platziert, wo ihr Einsatz nicht vom Flugzeug behindert wurde. Unterseekreuzer-Klasse I 16 Japanische Unterseekreuzer-KLasse I 16 vom Typ C (Angriffsboote), gebaut 1938 bis 1941. Dies war der dritte Typ der Fern-U-Boote, welche die Japaner planten. Dieser Typ C war als Angriffsboot vorgesehen und legte den Schwerpunkt auf eine allumfassende Bewaffnung. Diese Angriffs-U-Boote der I 16 Klasse sollten zusammen mit denen des Typs A und Typ B zusammenarbeiten. Der Entwurf wurde vom Typ KD6 weiterentwickelt und war in vielen Bereichen ähnlich zur Klasse I 15, mit den gleichen Antriebsmaschinen und Leistungsdaten. Ein einzelnes 140-mm-Deckgeschütz wurde eingebaut, aber die Torpedobewaffnung wurde um zwei zusätzliche Bugrohre erweitert, zusammen mit drei zusätzlichen Torpedos. Der freie Platz achtern des Kommandoturm wurde für die Unterbringung von Kleinst-U-Booten verwendet. Fünf Boote wurden bestellt und der neue Entwurf trat während der Jahre 1940 bis 1941 in Dienst. Gegen Ende 1942 wurde I 16 jedoch zu einem Transport-U-Boot umgebaut, wobei die Installation für die Kleinst-U-Boote so abgeändert wurden, daß ein 14 Meter langes Landungsboot mitgeführt werden konnte. Zusätzlich wurden einige der Reservetorpedos entfernt und der Platz für zusätzliche Versorgungsgüter benutzt. Neben diesen Angriffs-U-Booten wurde 1943 bis 1944 noch die verbesserte I 46 Klasse gebaut (drei fertiggestellt) und eine Reihe der Boote des Typs B (Aufklärung) durch den Einbau eines weiteren Deckgeschütz anstatt des Wasserflugzeuges zu Typ C-Booten umgebaut. Transport-U-Boot-Klasse I 361 mehr …

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