umgebauter Jagdpanzer Elefant


umgebauter Jagdpanzer Elefant

umgebauter Jagdpanzer Elefant

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  • 3D Modell Panzer 38 (t) Ausf G

    Leichte tschechische Panzer PzKpfw 38(t) und PzKpfw 35(t) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. PzKpfw 35(t), PzKpfw 38(t) Ausf.A bis G und S Typ: Leichter Panzer. Geschichte PzKpfw 35(t) Der Panzerkampfwagen 35(t) war der Standardpanzer der tschechischen Armee in den Jahren unmittelbar vor der deutschen Annexion von Böhmen und Mähren im März 1939. Anfangs war dieser Panzer unzuverlässig und obwohl dieses Problem schließlich gelöst wurde, blieb sein schlechter Ruf bestehen. Im Oktober 1934 wurde von der tschechischen Armee eine Bestellung für zwei Prototypen eines mittleren Panzers namens S-II-a vergeben, welche im folgenden Jahr abgeschlossen wurde. Die Armee begann mit diesen im Juni 1935 mit Versuchen und bald traten viele Fehler als Folge der hastigen Entwicklung des Panzers auf. Ohne auf die Behebung dieser Probleme zu warten, erfolgte eine erste Bestellung über 160 Fahrzeuge im Oktober 1935 und die ersten fünf davon wurden im folgenden Jahr ausgeliefert. Mit den Panzern gab es so viele Probleme, dass diese zur Überarbeitung an Skoda zurückgeschickt wurden. Zwischenzeitlich wurde eine weitere Serie von 138 für die tschechische Armee bestellt, welche den Panzer als LT vz 35 bezeichnete. Rumänien bestellte 126 Stück unter der Bezeichnung R-2. Nach dem deutschen Einmarsch bedeutete die Übernahme von 219 Panzer dieses Typs eine beträchtliche Verstärkung für die Wehrmacht. Diese Panzer wurden alle systematisch vollständig von den Deutschen überholt und blieben dann für drei Jahre im Dienst. Zum Zeitpunkt seiner Entwicklung stellte der Panzer einen sehr fortschrittlichen Entwurf dar, mit mehr als ausreichendem Panzerschutz und Feuerkraft, aber seine technische Spezifikation beinhaltete zu viele komplexe Eigenschaften, insbesondere ein pneumatisch betriebenes Getriebe, was immer wieder Probleme verursachte. Der Panzer hatte einen Heckkettenradantrieb, kleine Straßenräder und besonders breite Ketten waren die Erkennungsmerkmale. Die Panzerung war in zeitgenössischer Art genietet. Die Hauptbewaffnung wurde aus der Skoda-Panzerabwehrkanone des gleichen Kalibers entwickelt und war für ihre Genauigkeit bekannt. Das pneumatisch gesteuerte Getriebe, das entwickelt wurde, um das Fahren zu erleichtern, erwies sich als eine große Schwächung und verursachte viel Ärger während des russischen Winters 1941/42. Von den PzKpfw 35 (t), die 1939 von der tschechischen Armee übernommen wurden, waren kaum mehr als fünfzig Prozent zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einsatzbereit. Diese wurden von der 1. leichten Division in Polen eingesetzt. Im Oktober 1939 wurden aus dem 11. Panzerregiment und der 65. Panzerabteilung dieser Division die 6. Panzer-Division gebildet, welche diese Panzer sowohl in Frankreich 1940 als auch im Mittelschnitt der Ostfront in Russland bis Ende 1941 einsetzte. Bis Ende des Jahres waren aber der Großteil der Panzer der Division verloren gegangen. Der PzKpfw 35(t) wurde auch von der bulgarischen Armee verwendet, als 26 von Deutschland im Februar 1940 exportiert wurde. Die Armeen von Rumänien und der Slowakei verwendeten während des gesamten Krieges eine beträchtliche Anzahl dieser Panzer, die von Skoda bereits vor 1939 geliefert worden waren. Ungarn erwarb 1940 eine Lizenz für den Panzer und überarbeitete ihn vollständig, woraus der mittlere Turan-Kampfpanzer entstand. Hier zur ungarischen Modifikation Turan-Panzer. Benutzer: Tschechoslowakei, Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Slowakei. Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen 35(t): Geschichte PzKpfw 38(t) Der Panzer 38(t) war tatsächlich der tschechische LT vz 38, der für die Wehrmacht nach der Annexion der tschechoslowakischen Provinzen Böhmen und Mähren im März 1939 gebaut wurde. Im Jahr 1937 verschlechterten sich die internationalen Beziehungen rapide und so forderte die tschechische Armee einen neuen leichten Panzer. Nach den Problemen mit dem vorherigen LT vz 35 bestand die Armee auf ausreichende Tests mit dem neuen Panzer, damit sich derartiges nicht wiederholen würde. Die Firma Skoda trat mit seinen S-II-a und S-II-b an, während CKD den LT zv 35 mit dem Motor und der Kraftübertragung des TNH-Panzers, den LTL, den bereits für den Export in Produktion befindlichen TNH P-S und einen neuen mittleren Panzer mit der Bezeichnung V-8-H vorführte. Während der umfangreichen Tests wurde der TNH P-S als der beste Entwurf befunden und am 1. Juli 1938 als der neue leichte Standard-Panzer der tschechischen Armee unter der Bezeichnung LT vz 38 übernommen. Bis zum Zeitpunkt der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 war jedoch noch keiner der neuen Panzer fertiggestellt worden. Aber das Fahrzeug wurde für das deutsche Heer von 1939 bis 1942 im umbenannten Werk Praga gebaut und mehr als 1.400 wurden unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen 38(t) eingesetzt. Dabei steht das Kürzel ‘(t)’ für ‘tschechisch’ und 38 für das Modelljahr 1938. Für die Wehrmacht war der PzKpfw 38(t) in den ersten Jahren zahlenmäßig enorm wichtig und geradezu unersetzlich. Beim Westfeldzug wurde der PzKpfw 38(t) von der 7. und 8. Panzer-Division verwendet und blieb bis in das Jahr 1941/1942 in dieser Rolle. Nachdem das Fahrzeug als Kampfpanzer nicht mehr mithalten konnte, entstanden aus dem Fahrgestell zahlreiche Selbstfahrlafetten für Artillerie, Pak und Flak. Als Pak-Selbstfahrlafette Marder III war es lange Zeit die effektivste deutsche Panzerabwehr und zuletzt entstand daraus wohl beste Jagdpanzer des Krieges, der Hetzer. Deutschland exportierte auch den PzKpfw 38(t) und 69 Fahrzeuge gingen an die Slowakei, 102 an Ungarn, 50 an Rumänien und 10 an Bulgarien. In Schweden wurde der Panzer unter Lizenz hergestellt. PzKpfw 38(t) Ausf.A 1937 als Prototyp bei CKD (Praga) bestellt, war der tschechische LT vz 38 der Gewinner von Vergleichstests aus dem Jahr 1938. Im Juli des gleichen Jahres wurden 150 dieser Panzer zur sofortigen Produktion für das tschechische Heer bestellt. Nach der Münchener Konferenz, in der ‘der Frieden in unserer Zeit’ verkündet wurde, wurde die Produktion des Panzers nicht mehr so eilig vorbereitet und bis März 1939, dem Zeitpunkt der Zerschlagung der Rest-Tschechei durch Hitler, war kein Panzer ausgeliefert. Die Ausf.A war äußerlich identisch zu der ursprünglich für die tschechische Armee bestellten Version. Die Fahrzeuge sind leicht erkennbar an der Gefechts-Antenne in Form eines Rohrs entlang der linken Seite des Panzers. Die Deutschen erhöhten die Besatzung um den Ladekanonier, um den Panzerkommandanten von dieser Aufgabe zu befreien. Dadurch musste der Vorrat an Munition um drei Behälter mit 18 Schuss reduziert werden. Nach der deutschen Besetzung wurde jedoch ein Auftrag erteilt, die 150 unfertigen Panzer als PzKpfw 38(t) Ausführung A für die deutsche Wehrmacht zu bauen. 59 Pzkpfw 38(t) Ausf.A wurden von mehr …

  • U-Boot I 19

    Japanische Unterseekreuzer-Klassen I 15, I 9, I 16, I 361, I 400 aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielten die Japaner die Baupläne der deutschen Unterseekreuzer. Daraus entwarfen sie nacheinander eine Reihe von großen U-Booten-Klassen. Sie standen darin der US-Marine in nichts nach, deren große Unterseeboote auch im ganzen Pazifik eingesetzt werden konnten. Japanische Unterseekreuzer Ab der Klasse I 5 im Jahr 1931 wurden mehrere Boote mit Wasserflugzeugen an Bord gebaut. Bis zur Klasse I 13 von 1942 nahmen Fahrbereich und Größe dieser Unterseeboote ständig zu. Dabei gab es die Führungsboote vom Typ A mit besonders gut ausgestatteter Funkverbindung, um die Einsätze der anderen Typen zu leiten. Typ B war für die Aufklärung zuständig und führte Wasserflugzeuge mit sich. Typ C waren die eigentlichen Angriffs-U-Boote und waren die häufigsten Unterseekreuzer. Unterseekreuzer-Klasse I 15 Japanische Unterseekreuzer-Klasse Typ B mit 20 Booten und Stapellauf zwischen 1939 und 1942. Diese japanischen U-Boote, als Typ B bezeichnet, waren Aufklärungsboote, welche dafür entwickelt worden waren, mit den Typ A Kommando-U-Booten zusammenzuarbeiten. Sie wurden vom Typ KD6 abgeleitet und wurden parallel mit den U-Booten vom Typ A (Führungs-U-Boote) und Typ C (Angriffs-U-Boote) entwickelt. Zur Aufklärung führte die I 15 Klasse ein einzelnes Wasserflugzeug mit sich, welches in einem kleinen, runden Hangar vor dem Kommandoturm verstaut war. Auf dem Vorderdeck befand sich ein Katapult zum starten des Wasserflugzeuges, welches sich fast bis zum Bug hinzog. Zur Vereinfachung des Entwurfes und um die Baugeschwindigkeit zu beschleunigen, wurden so viele Aspekte des Designs und der Ausrüstung wie möglich in allen drei Typen A, B und C übernommen. Die Antriebsanlagen waren identisch mit den U-Booten vom Typ A (I 9 Klasse), wenn auch der Treibstoffbunker verringert wurde und sich die Reichweite um 2000 Seemeilen verringerte. Die Bewaffnung war ebenfalls gleich, jedoch wurden nur 17 Torpedos mitgeführt. Ursprünglich waren nur sechs U-Boote (I 15 bis I 25) unter dem Marineprogramm von 1937 geplant. Jedoch wurden im Programm von 1939 weitere 14 U-Boote bestellt. Die Boote wurden zwischen September 1940 und April 1943 auf der Kure Marinewerft (I 15, I 26, I 30, I 37), Yokohama Marinewerft (I 17, I 23, I 29, I 31, I 36), bei Mitsubishi in Kobe (I 19, I 25, I 28, I 33, I 35), bei Kawasaki in Kobe (I 21) und der Sasebo Marinewerft (I 27, I 32, I 34, I 38, I 39) gebaut. Während des Krieges erhielten einige der U-Boote eine 140-mm-Kanone vor dem Kommandoturm eingebaut, um als Angriffs-U-Boote operieren zu können. Gegen Ende 1944 wurden I 36 und I 37 so umgebaut, um vier oder sechs Kaiten-Kamikaze-U-Boote aufnehmen zu können. Spezifikationen für japanische U-Boot-Klasse I 15 Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Animation 3d-Modell japanisches U-Boot I-19 der I-15-Klasse Unterseekreuzer-Klasse I 9 Japanische Unterseekreuzer-KLasse I 9 vom Typ A (Führungsboote), gebaut 1938 bis 1942. Versuche mit den früheren Typ-J-Entwurf führte den Japanern vor Augen, daß es nicht vollkommen zufriedenstellend war, Aufklärung, Angriff und Führung in einem einzigen Entwurf zu vereinigen. Dies führte zum Entwurf von drei Typen, benannt als Typ A für Führungsboote, Typ B für Aufklärung und Typ C für den Angriff. Der erste Entwurf dieser neuen Fern-U-Boote war der Typ A, abgeleitet vom Konzept, welches zur Klasse I 7 (Typ J3) geführt hatte. Die Klasse I 9 war als Führungsboot vorgesehen, welches die Angriffe einer Gruppe von U-Booten koordinieren sollte. Im Gegensatz zur Wolfsrudel-Taktik der deutschen U-Boote, hatte jede Gruppe japanischer Unterseeboote ein zugeteiltes Seegebiet, welche durch das Führungsboot befehligt und koordiniert wurden. Innerhalb des festgelegten Gebietes fuhr jedes U-.Boot der Gruppe alleine und sie wurden nur durch das Führungsboot zusammengezogen, wenn ein feindlicher Flottenverband angegriffen werden sollte. Im Gegensatz zu der Doktrin der anderen Marinen, waren die U-Boote bei den Japanern integrierter Bestandteil ihrer Schlachtflotte. Deshalb war ihre hauptsächliche Aufgabe die Aufklärung für die Flotte, welcher sie zugeteilt waren. Darüber hinaus sollten sie Schiffe der feindlichen Flotte angreifen. Die Möglichkeit, U-Boote zum Handelskrieg einzusetzen, wurde weitgehend ignoriert. Dies führte dazu, daß der Schwerpunkt auf den Bau von großen, schwer bewaffneten Unterseebooten gelegt wurde. Für ihre Rolle als Führungsboot wurde die I 9 Klasse mit einer großen Auswahl an anspruchsvollen Fernmeldeeinrichtungen ausgestattet und verfügte auch über einen Hauptquartier-Stab. Ihre Einsatzzeit auf See wurden von dem Standard von 60 Tagen auf 90 erhöht und ihr Einsatzradius erhöhte sich auf 20.000 Seemeilen bei Überwasserfahrt, während 30 Seemeilen unter Wasser zurückgelegt werden konnten. Die Maschinenanlagen waren ebenfalls stärker, aber durch die größere Wasserverdrängung war die Geschwindigkeit die gleiche wie bei den Typ-J-Unterseebooten. Die Boote dieser Klasse trugen ein Wasserflugzeug und dessen Hangar, welcher teilweise in den Rumpf eingelassen war, und das Katapult befanden sich vor dem Kommandoturm. Die einzelne Kanone war achtern vom Kommandoturm platziert, wo ihr Einsatz nicht vom Flugzeug behindert wurde. Unterseekreuzer-Klasse I 16 Japanische Unterseekreuzer-KLasse I 16 vom Typ C (Angriffsboote), gebaut 1938 bis 1941. Dies war der dritte Typ der Fern-U-Boote, welche die Japaner planten. Dieser Typ C war als Angriffsboot vorgesehen und legte den Schwerpunkt auf eine allumfassende Bewaffnung. Diese Angriffs-U-Boote der I 16 Klasse sollten zusammen mit denen des Typs A und Typ B zusammenarbeiten. Der Entwurf wurde vom Typ KD6 weiterentwickelt und war in vielen Bereichen ähnlich zur Klasse I 15, mit den gleichen Antriebsmaschinen und Leistungsdaten. Ein einzelnes 140-mm-Deckgeschütz wurde eingebaut, aber die Torpedobewaffnung wurde um zwei zusätzliche Bugrohre erweitert, zusammen mit drei zusätzlichen Torpedos. Der freie Platz achtern des Kommandoturm wurde für die Unterbringung von Kleinst-U-Booten verwendet. Fünf Boote wurden bestellt und der neue Entwurf trat während der Jahre 1940 bis 1941 in Dienst. Gegen Ende 1942 wurde I 16 jedoch zu einem Transport-U-Boot umgebaut, wobei die Installation für die Kleinst-U-Boote so abgeändert wurden, daß ein 14 Meter langes Landungsboot mitgeführt werden konnte. Zusätzlich wurden einige der Reservetorpedos entfernt und der Platz für zusätzliche Versorgungsgüter benutzt. Neben diesen Angriffs-U-Booten wurde 1943 bis 1944 noch die verbesserte I 46 Klasse gebaut (drei fertiggestellt) und eine Reihe der Boote des Typs B (Aufklärung) durch den Einbau eines weiteren Deckgeschütz anstatt des Wasserflugzeuges zu Typ C-Booten umgebaut. Transport-U-Boot-Klasse I 361 mehr …

  • Ölfelder von Ploesti

    Vergleich der Rüstungsausgaben, strategische Rohstoffe und Treibstoffproduktion im 2. Weltkrieg. Relativer Vergleich der Rüstungsausgaben Übersichten zum relativen Vergleich der Rüstungsausgaben der Achsenmächte und Alliierten während des Zweiten Weltkrieges. Der ‘Totale Krieg’, zu dem der Zweite Weltkrieg wurde, entwickelte seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. So war ein Sieg auf dem Schlachtfeld in dem ideologisierten und radikalisierten Krieg alleine unmöglich, sondern es kam zudem auf die Rüstungsindustrie, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Treibstoffproduktion, Ernährung, technischen Fortschritt, Verkehr und nicht zuletzt auf die Moral der Bevölkerung an. Der Zweite Weltkrieg führte die Verschiebung der militärischen Faktoren vom Schlachtfeld zur Wehrwirtschaft deutlich vor Augen, wodurch eine extreme Abhängigkeit der Kriegführung von einer gut funktionierenden Rüstungsindustrie und einer schnellen technischen Weiterentwicklung und Forschung entstand. Als Hitler 1939 den Krieg riskierte, genügten die deutschen Kapazitäten und Vorräte gerade für die einzelnen, getrennten ‘Blitzkriege’, denen jeweils eine längere Atempause folgen musste. Und obwohl bis 1943/1944 die deutsche Rüstungsproduktion ihren Höhepunkt erreichte, büßte die Wehrmacht jedoch zeitgleich ihre operative Kriegführung ein, da der strategische Luftkrieg der Amerikaner mit ihren präzisen Tagesangriffen unter Luftschutz von Langstreckenjägern die Treibstoffversorgung lahmlegte. Der ungeheure Bedarf an Rüstungsgütern und deren Abnutzung auf den Schlachtfeldern erforderte von den kriegführenden Nationen, ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten zugunsten einer starken Rüstung vollständig auszunutzen. Dazu zögerten viele von ihnen auch nicht, unterworfene oder in Kolonialgebieten abhängige Völker gnadenlos auszunutzen. Als die Rüstungsindustrie der Vereinigten Staaten von Amerika zunehmend anwuchs, veränderte sich das Verhältnis der Rüstungsproduktion der drei wichtigsten Achsen-Staaten Deutschland, Italien, Japan zu den drei bedeutendsten Feinden Großbritannien, Sowjetunion und USA von 1 zu 1,24 im Jahr 1941 bereits auf 1 zu 3,4 bis Mitte 1943. Zu diesem Zeitpunkt erhielten die Gegner Deutschlands bereits 29,2-mal soviel Treibstoff. Dadurch konnten es sich die westlichen Alliierten leisten, im Rahmen von Lend-Lease-Lieferungen alleine an die Rote Armee über 13.000 Panzerfahrzeuge, 2.300 Geschütze, 500.000 Lastkraftwagen und 15.000 Flugzeuge abzugeben. Dies alleine macht deutlich, wie wichtig der Faktor Wirtschaft in Kriegszeiten geworden war. Rüstungspotential 1937: Gesamte Kriegsausgaben während des Zweiten Weltkrieges 1939-1945: Wert der Rüstungsproduktion 1940 und 1941 in Milliarden US-Dollar (nach Preisen 1944: 1 $ = ca. 0,21 britische Pfund = ca. 2,22 Reichsmark): Rüstungsindex des Deutschen Reich: Wert und Index der Rüstungsendfertigung im Deutschen Reich von Juli 1944 bis März 1945: Strategische Rohstoffe Übersichten über die weltweite Gewinnung der strategischen Rohstoffe, ohne deren mehr oder weniger vollständige Verfügbarkeit keine moderne Rüstungsindustrie – zumindest nur unter großen Nachteilen – denkbar wäre. Auch der motorisierte Bewegungskrieg mit Luftunterstützung und Seemacht war ohne ausreichende Treibstoffversorgung nur unter erheblichen Nachteilen führbar. Dazu der Vergleich der Erdölgewinnung und Treibstoffproduktion der Alliierten und Achse (und hier insbesondere für das Deutsche Reich). Weltweite Verteilung der Gewinnung strategischer Rohstoffe (in Prozent im Jahr 1937) Teil I(A): Weltweite Verteilung der Gewinnung strategischer Rohstoffe (in Prozent im Jahr 1937) Teil I(B): Weltweite Verteilung der Gewinnung strategischer Rohstoffe (in Prozent im Jahr 1937) Teil II(A): Weltweite Verteilung der Gewinnung strategischer Rohstoffe (in Prozent im Jahr 1937) Teil II(B): Treibstoffproduktion Treibstoffgewinnung der Alliierten und der Achse (in Millionen Tonnen): Treibstoffversorgung des Deutschen Reiches Jährliche Erdölgewinnung des Deutschen Reiches nach Herkunft und Verbrauch in 1.000 t: Deutsche Produktion und Verbrauch an Flugbenzin (in 1.000 t): Deutsche Produktion und Verbrauch an Vergaser-Kraftstoff (in 1.000 t): Deutsche Produktion an Diesel-Kraftstoff (in 1.000 t): Die deutsche Treibstoffproduktion Nachdem der erste Vierjahresplan nach der Machtübernahme Adolf Hitlers noch die Wirtschaftskrise überwinden sollte, verkündete er zum zweiten Vierjahresplan am 9. September 1936, dass die deutsche Wirtschaft (und Armee) 1940 kriegsbereit sein muss. Dazu gehörte die Unabhängigkeit Deutschlands von allen Stoffen, welche im Ausland produziert werden und importiert werden müssen. Alles sollte durch die deutsche chemische Industrie, Maschinenindustrie und den Bergbau hergestellt werden können und damit eine vollständige Selbstversorgung sichergestellt werden. Es entstand auf diese Weise und unter den ökonomischen Zwängen daher schon bis zum Kriegsausbruch im September 1939 in Deutschland eine ‘Kriegswirtschaft in Friedenszeiten’ und es war ebenfalls die Geburtsstunde der Entwicklung der synthetischen Treibstoffproduktion aus Kohle. Ohne die Produktion von Treibstoff durch die deutsche chemische Industrie wäre keine moderne Kriegführung und auch die Kriegsindustrie möglich gewesen. Die Verfügbarkeit von Treibstoff war letztendlich sogar ausschlaggebend für den Kriegsausgang. Die angebliche ‘Woge von Öl’, auf der die deutschen Streitkräfte die Blitzkriege bis Ende 1941 bestreiten konnten, beruhte nur auf der Vorkriegsbevorratung und der Beute im Westen. Solange die Wehrmacht und die deutsche Industrie nur gedrosselt motorisiert wurde, konnte der Bedarf noch gedeckt werden. Die erbeuteten Vorräte, die Lieferungen aus den rumänischen Erdölfeldern und vor allem die Hoffnung der Jahre 1941/1942 die Erdölfelder im Kaukasus zu erobern, wiegten die deutsche Führung lange Zeit in Sicherheit. Eine der wichtigsten Ziele des letzten Vierjahresplanes war es gewesen, die Mineralölförderung in Deutschland und den zwischenzeitlich besetzten Gebieten und die synthetische Ersatzproduktion so weit zu steigern, dass dies ausreichend sein würde. Die Erdölförderung auf dem Gebiet des Deutschen Reiches war bei weitem nicht ausreichend und die durchschnittliche Förderung pro Tag lag bei unter 6.000 Tonnen. Durch die Kriegslage und dem Mangel an Arbeitskräften sank sie bis 1942 sogar. Allerdings wurden in Österreich weitere Erdölquellen gefunden, sodass sich die Förderung ab Juli 1943 wieder steigerte. Der Abfall im Sommer und vor allem Oktober 1944 hing mit der Wirkung durch Luftangriffe zusammen. Nach dem Prinzip Hoffnung vertraute man jedoch darauf, die gegen Ende des Jahres 1944 auf 5.000 Tonnen abgefallen Fördermenge zu halten. Nachdem die Pläne zur Eroberung des Kaukasus nach der Schlacht von Stalingrad zu den Akten gelegt werden mussten, sollte der Treibstoffbedarf für Wirtschaft und Streitkräfte langfristig durch die Errichtung von Hydrier- und Synthesewerken gesichert werden. Bereits seit Mitte der 1930er Jahre wurden große Anstrengungen in diesem Bereich unternommen, welche aber seit der zweiten Jahreshälfte 1940 durch die erwarteten Eroberungen in Russland vernachlässigt wurden. Im Jahr 1943 konnte dann jedoch soviel Treibstoff synthetisch hergestellt werden, wie es für ganz Vorkriegsdeutschland ausreichend gewesen wäre. Dies war ein beachtlicher Wert und somit zahlten sich die frühen Investitionen in diesem Bereich aus, aber die Menge war trotzdem nicht ausreichend, um den ständig zunehmenden Kriegsbedarf zu decken. Bei Kriegsausbruch 1939 produzierten sieben Werke synthetischen Treibstoff aus Kohle und bis zum Frühjahr 1944 gab mehr …

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