Jagdpanzer Elefant


Jagdpanzer Elefant

^Jagdpanzer Elefant

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Fallschirmjäger mit einem frühen 'E-Modell' des FG42-Sturmgewehr

    Deutsches Fallschirmjägergewehr 42 (FG-42, FjG42) aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Herstellung, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fallschirmjägergewehr 42 (FG 42, FjG42) Typ: Automatisches Sturmgewehr. Geschichte: Als die Entwicklung der MP 43 begann, waren auch die deutschen Fallschirmjäger an dieser interessiert, da eine solche Waffe eine Lücke in ihrer Ausrüstung schließen würde. Bei Luftlandeoperationen kam es nämlich immer auf maximale Feuerkraft bei möglichst geringem Gewichts- und Platzverbrauch an. Nach einer eingehenden Untersuchung lehnte die Luftlandetruppe jedoch den Entwurf mit der Begründung ab, dass die kurze Patrone, um welche herum die neue Waffe entwickelt wurde, nicht ausreichend für ihre besonderen Bedürfnisse war. Sie verlangten eine ähnliche Waffe, welche die normal lange Standardpatrone verschoss. Diese Forderung ergab sich aus den Erfahrungen der Luftlandung auf Kreta, wo sie unter Fernfeuer der englischen Lee-Enfield Gewehre lagen und dass davon ausgegangen werden kann, dass die gewöhnlich 7,92-mm-Standardpatrone auf jedem Kriegsschauplatz leichter verfügbar war. Da das Heer nicht an einer solchen Waffe interessiert war und die Fallschirmjäger ein Teil der Luftwaffe waren, legten sie ihre Forderung erneut über die Kanäle der Luftwaffe vor und dort wurden diese erhört. Die Waffe wurde von Rheinmetall-Borsig entwickelt, welches die ersten Spezifikationen bereits Ende 1940 erhalten hatte. Der erste Prototyp war Mitte 1942 für Tests fertiggestellt. Die Spezifikationen wurden ursprünglich an nicht weniger als acht Firmen vergeben, aber nur der Entwurf von Rheinmetall-Borsig war es wert, weiter verfolgt zu werden. Zwar wurde das Gewehr schließlich in die Produktion genommen, aber während des Herstellungsprozesses gab es so viele Änderungen und Modifikationen, sodass die Waffe noch nicht einmal bei Kriegsende endgültig fertig entwickelt worden war. Das FG 42 war ein hervorragender Entwurf, welcher auf bewährten Techniken basierte. Es wurde durch Gasdruck betrieben und der Mechanismus war so ausgelegt, dass bei Einzelschüssen der Bolzen die Patrone umschloss und beim Zurückziehen des Auslösers die Waffe schoss, welche dann automatisch sich neu lud. Während automatischen Feuers blieb der Bolzen offen, wenn der Auslöser losgelassen wurde, um die Kammer und den Lauf zwischen den Feuerstößen abzukühlen. Große Teile der Waffen wurden mit billigem Pressstahl fabriziert, während die Verkleidung aus Schichtholz oder Kunststoff bestand. Zwar war es eine genial einfache und effektive Waffe, aber wegen des starken Rückschlags der Standardpatrone war es schwierig mit Einzelschüssen genau zu zielen, während es aufgrund seiner leichten Bauweise und fehlenden Zweibein nicht einfach war, vollautomatisch damit zu feuern. Herstellung und Einsatz des Fallschirmjägergewehr 42 Beim Fallschirmjägergewehr 42 wurden die meisten Teile aus Blech gestanzt. Die ersten Modelle hatten neben einer Mündungsbremse auch ein einklappbares Zweibein sowie ein Bajonett, das in einem Bügel drehbar eingebaut war. Die Waffe war zwar billig beim Material und revolutionär entworfen, war jedoch nur aufwändig und mit vielen Arbeitsschritten herzustellen. Deshalb wurde nur eine relativ kleine Anzahl hergestellt – die meisten Quellen zitieren 7.000 Stück – da sich während der Entwicklung die Prioritäten ständig verändert hatten. Davon sollen etwa 2.000 bis 2.100 Exemplare vom ersten Modell E produziert worden sein. Anschließend wurde bei der Version F das Zweibein weiter vorne befestigt und zusätzliche Vereinfachungen eingeführt. Bei der anschließenden Ausführung G wurde ein einfacher Holzschaft verwendet und der Pistolengriff wurde durch eine mehr orthodoxe Komponente ersetzt. Von den Modellen F und G wurden etwa weitere 5.000 Exemplare bis Kriegsende hergestellt. Die Luftlandung auf Kreta, wo der Einsatz dieser Waffe sinnvoll gewesen wäre, hatte auch gezeigt, dass solche Operationen zu kostspielig waren um öfters wiederholt zu werden, und so verbrachten die Luftlandetruppen den Rest des Krieges zumeist als herkömmliche Bodentruppen, wenn auch mit hoher militärischer Leistungsfähigkeit aufgrund ihrer langen und hervorragenden Ausbildung. Zudem wurden die meisten Waffenfabriken vom Heer kontrolliert, welches zögerlich war, Produktionskapazitäten für Waffen abzuzweigen, welches es als überflüssig ansah. Schon die Entwicklung musste bei der Firma Rheinmetall-Borsig in Auftrag gegeben werden, da diese zu diesem Zeitpunkt zu den Reichswerken Hermann Göring, dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe, gehörten. Angeblich soll das FG 42 erstmals bei der Befreiung Mussolinis im September 1943 eingesetzt worden sein. Anschließend wurde es von den Fallschirmjäger-Einheiten – den bei den Alliierten gefürchteten ‘Grünen Teufeln’ – in den Kämpfen um Monte Cassino in Italien verwendet.   Das Fallschirmjägergewehr 42 stellte sich als so erfolgreich heraus, dass die Bodeneinheiten der Luftwaffe ständig mehr Waffen davon forderten, was aufgrund der Schwierigkeiten bei der Herstellung kaum möglich war. Die Mehrzahl der Waffen wurde an Einheiten an der Westfront ausgegeben, wo auch eine große Anzahl durch alliierten Truppen 1944 erbeutet wurden, was zu der Spekulation Anlass gab, dass es in größerer Zahl vorhanden sein musste, als es tatsächlich produziert wurde. Das Fallschirmjägergewehr 42 war trotz allem seiner Zeit weit voraus und nach dem 2. Weltkrieg wurden viele seiner Eigenschaften und Ideen bei anderen Entwürfen verwendet und sind bis heute bei vielen modernen Sturmgewehren enthalten. Benutzer: Deutschland (Luftlandetruppen). Animation 3d-Modell Fallschirmjägergewehr 42 Spezifikationen FG 42 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Video vom Schiessen mit dem Fallschirmjägergewehr 42 https://www.youtube.com/watch?v=NstrbkCg_ks

  • Fokker Dr.I

    Deutsches Fokker Dr. I Dreidecker Jagdflugzeug aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fokker Dr.I Dreidecker Typ: Einsitziges Jagdflugzeug. Vorgeschichte: Dreidecker-Wahn Hier zu den ersten Fokker-Jägern: Eindecker und D.I bis D.V. Im Frühjahr 1917 war die neue Sopwith Triplane das einzige alliierte Jagdflugzeug, welches die Albatros-Jäger schlagen konnte, was zu einem einjährigen Dreidecker-Wahn in Deutschland führte. Eine Sackgasse in der Entwicklung von Jagdflugzeugen, welche einer besonderen Erwähnung bedarf, kann am besten mit ‘Dreidecker-Wahn’ beschrieben werden. Als die Luftfahrt noch in den Kinderschuhen steckte, war es üblich, verschiedene Konfigurationen zu erproben, wenn die beste Konstruktion nicht offensichtlich war. Aus strukturellen und aerodynamischen Gründen waren die meisten Flugzeuge vor und während des Ersten Weltkriegs entweder Eindecker oder Doppeldecker. Anfang 1917 führte der englische Flugzeughersteller Sopwith jedoch einen Dreidecker ein, welcher aus der kleinen, beweglichen Sopwith Pup entwickelt worden war. Diese Sopwith Triplane übernahm das einzelne Maschinengewehr und die allgemeinen Linien der Pup, hatte jedoch einen stärkeren 110-PS-Umlaufmotor zusammen mit einer neuen Dreidecker-Flügelzelle. Zwar war das Flugzeug etwas zerbrechlich und nur in geringen Zahlen verfügbar, trotzdem war die Sopwith Triplane eine unangenehme Überraschung für die zu diesem Zeitpunkt dominierenden Albatros-Piloten. Dies hatte die Ursache darin, dass das neue britische Jagdflugzeug als einziges aller alliierten Flugzeuge den Albatros-Jäger in Steigleistung und Beweglichkeit überlegen war und dabei etwa die gleiche Höchstgeschwindigkeit erreichte. Trotz der allgemeinen deutschen Luftüberlegenheit im Frühjahr 1917, führte das Auftreten der Sopwith Triplane bei ihren deutschen Gegnern dazu, dass diese dem Dreidecker eine angeborene Überlegenheit gegenüber dem Zweidecker-Konzept nachsagten. Tatsächlich ist es aber so, dass die Zweidecker-Konfiguration ein natürlicher und besserer Kompromiss aus Stabilität, Stärke, Gewicht und Aerodynamik ist als der Dreidecker, welcher zu viel Luftwiderstand bietet. Die leichte, bewegliche Sopwith Triplane hatte letztlich nur einen zufälligen Höhepunkt des Dreidecker-Potentials erreicht, was zum ‘Dreidecker-Wahn’ in ganz Deutschland und auch Österreich-Ungarn führte. So verlangten die deutschen Verantwortlichen, gefolgt von ihren Kollegen in Österreich-Ungarn, von ihren Flugzeugherstellern Dreidecker-Jagdflugzeuge zu entwickeln. Dies führte zu einem Überfluss von neuen Flugzeugentwürfen, von denen fast alle niemals an der Front eingesetzt wurden, was eine erhebliche Verschwendung an Arbeitszeit der Flugzeug-Ingenieure bedeutete. Letztlich sind nur zwei deutsche Dreidecker-Jagdflugzeuge gebaut worden. Einer davon war die Pfalz Dr.I, wobei das ‘Dr’ immer für Dreidecker steht, von der nur zehn Stück gebaut wurden und von denen es einige Fotografien beim Jasta 73 gibt. Allerdings kann ein Kampfeinsatz nicht nachgewiesen werden. Das andere Flugzeug war der Fokker-Dreidecker, welches vor allem durch den Roten Baron, Manfred von Richthofen, berühmt wurde – und der auch in einem dieser Flugzeuge abgeschossen wurde und ums Leben kam. In vielen Bereichen ist der Fokker-Dreidecker ein Paradox. Das Flugzeug erschien genau zu einer Zeit, als die deutschen Albatros-, Roland- und Pfalz-Jäger den alliierten Typen unterlegen waren und so wurde der neue Jäger von den deutschen Piloten herzlich begrüßt. Anfangs gab es zwar strukturelle Fehler, aber die Probleme wurden schnell behoben. Obwohl das Flugzeug langsam war, wurde der Fokker-Dreidecker das bevorzugte Flugzeug vieler deutscher Jagdflieger. Dies lag an seiner hervorragenden Steigleistung und Manövrierfähigkeit, die es Ideal für enge Kurvenkämpfe mit deftigen Fliehkräften machten. Dazu hatte es die standardmäßigen zwei synchronisierten Maschinengewehre und nach Überwindung der Probleme bei der Qualitätskontrolle war es ein robustes Flugzeug. Obwohl dies manchmal behauptet wurde, war die Fokker Dr.I keine Kopie der Sopwith Triplane und hatte – abgesehen von den drei Flügeln – keine Gemeinsamkeiten mit dem britischen Entwurf. Zwar hatte der Fokker-Dreidecker nicht genügend Geschwindigkeit, jedoch konnte er zumindest seine Gegner bei Steigleistung und Manövrierfähigkeit übertreffen, während zu diesem Zeitpunkt die Albatros-Jäger nirgends mehr einen Vorteil hatten. Letztlich führte der höhere Luftwiderstand dazu, dass sich die Flugzeugkonstrukteure wieder von der Dreidecker-Konfiguration abwendeten. So wurde die Sopwith Triplane durch den Doppeldecker Sopwith Camel ersetzt, welche zwar keine bedeutend bessere Leistung hatte, jedoch viel robuster war und zwei Maschinengewehre hatte. Und auch die Fokker Dr.I wurde zum schnelleren Fokker D.VI-Doppeldecker weiterentwickelt. Jedoch stellte sich die Fokker D.VII mit den wassergekühlten Mercedes- oder BMW-Motoren als stärkeres Jagdflugzeug heraus, sodaß der Bau der Fokker D.VI nur sehr begrenzt war. Geschichte der Fokker Dr.I Wie schon erwähnt, was der Eindruck, den der britische Sopwith Triplane Dreidecker bei den führenden Kreisen des deutschen Militärs und der Luftfahrt hinterließ, derartig gewaltig, dass nicht weniger als vierzehn deutsche und österreich-ungarische Flugzeughersteller ihren eigenen Entwurf eines Dreideckers entwickelten. Es hatte offensichtlich ganz den Anschein, als wenn die magische Formel für den Erfolg im Luftkampf nun bei den Dreideckern liegen würde. Die meisten dieser Hersteller begannen mit ihren Entwürfen, nachdem einer der britischen Dreidecker im Juli 1917 erbeutet und inspiziert worden war. Damit begannen diese jedoch mit ihren Entwürfen ein gutes Stück nach Anthony Fokker, welcher eine Sopwith Triplane bereits im April 1917 an der Westfront in Aktion gesehen hatte. Es wurde oft behauptet, dass die Fokker Dr.I eine Kopie der Sopwith Triplane gewesen wäre, aber Reinhold Platz, der die Fokker-Maschine auf Wunsch seines Arbeitgebers entwarf, hatte niemals das britische Flugzeug gesehen und war eigentlich auch nicht von dessen Vorzügen überzeugt. Das Gerücht der Kopie hatte offensichtlich seinen Ursprung, als eine Fokker Dr.I von den Alliierten erbeutet werden konnte. Dazu schrieb ein gewisser M. Lagorgette in der ersten März-Ausgabe 1918 der französischen Zeitschrift L’Aerophile mehr oder weniger das folgende: Der feindliche Dreidecker ist im Effekt eine Kopie der Sopwith Triplane. Die Ähnlichkeit der beiden Flugzeuge ist sehr groß und es gibt bei beiden die gleichen Unterschiede zu den gewöhnlichen Jagdflugzeugen, da die Flügel bei beiden in gleicher Weise angeordnet sind, jedoch die Form und Dimensionen sich erheblich unterscheiden … Das Besondere an der Maschine ist jedoch, dass es keine Kabel oder irgend eine andere Form der Verspannung der Flügel gibt … Die Kontrollen sind wie bei den üblichen Fokker-Typen … Der Motor ist ein Oberursel-Umlaufmotor mit 100 oder 110 PS, was praktisch ein nachgebauter französischer Le Rhone ist … Die Bewaffnung besteht aus zwei starren Spandau-Maschinengewehren, welche zusammen oder einzeln abgefeuert werden können. Sie werden durch den Motor angetrieben und werden durch Boden-Kabel kontrolliert … Trotz Bedenken über die Leistungsfähigkeit des Dreidecker-Konzepts baute Reinhold Platz einen Prototyp, der als mehr …

  • 3D-Modell Schachtschiff Bismarck

    Deutsches Schlachtschiff Bismarck aus dem Zweiten Weltkrieg. Entwurf, Bau und letzte Fahrt des deutschen Schlachtschiffs Bismarck mit Spezifikationen, zahlreichen Fotos und 3d-Modell. Schlachtschiff der Bismarck-Klasse (2 Schiffe: Bismarck, Tirpitz). Typ: Schlachtschiff Geschichte des Schlachtschiff Bismarck Unter den Bedingungen des Britisch-Deutschen Flottenvertrag von 1935 wurde Deutschland erlaubt, seine Seestreitkräfte auf 35 Prozent der Stärke der Royal Navy aufzubauen. Kurz darauf entschied sich die Reichsregierung für den Bau von zwei neuen Schlachtschiffen, die unter den Bedingungen des Vertrags auf eine maximale Wasserverdrängung von 35.000 Standard-Tonnen beschränkt waren. Die Schiffe sollten mit Zwillings-38-cm-Türmen bewaffnet werden, welche von Krupp seit 1934 entwickelt wurden. Die Entwurfsarbeiten, welche auf Studien aus dem Jahr 1933 basierten, begannen umgehend und es wurde schnell klar, dass die geplanten Spezifikationen nicht in den erlaubten 35.000 Tonnen untergebracht werden konnten. Die Vertragsbedingungen wurden daher ignoriert und der endgültige Entwurf überschritt 40.000 Tonnen. 1938 wurden zwar die Vertragsbegrenzungen auf 45.000 Tonnen erhöht, wodurch der Entwurf zwar theoretisch legalisiert wurde, aber durch ihre Handlungen hatten die Deutschen einen zweijährigen Vorsprung beim Bau neuer Schlachtschiffe erhalten. Der Entwurf für die beiden Schlachtschiffe, welche zu Bismarck und Tirpitz wurden, bestand aus einer Mischung aus fortschrittlichen und älteren Merkmalen. Obwohl die deutsche Stahl- und Rüstungsindustrie seit 1919 erhebliche Fortschritte gemacht hatten, waren die Vorstellungen über den Bau von Schlachtschiffen nur wenig weiterentwickelt worden. Dies lag natürlich an den nach dem 1. Weltkrieg erzwungene Einstellung der Entwurfs- und Erprobungsarbeiten für größere Kriegsschiffe. Die besten Eigenschaften der beiden Schlachtschiffe waren zum einen die Verwendung eines neuen, verfestigten Stahl im Rumpf, der zu 90 Prozent verschweißt war, was eine erhebliche Gewichtseinsparung zur Folge hatte. Dazu kamen der Einbau eines sehr fortschrittlichen Feuerleitsystems (vor allem für die Flak), sowie ein Funkmessgerät und eine ausgezeichnete Bewaffnung. Der Schiffskörper war zwar verhältnismäßig breit, was theoretisch mehr Platz für den Unterwasserschutz für die Magazine und Maschinen erlaubt hätte, aber dieser Bereich wurde nicht optimal genutzt und die Anordnung der Schutzmaßnahmen gegen Torpedos unterschied sich nur geringfügig von denen im 1. Weltkrieg verwendeten Techniken. Auch der Aufbau der Panzerung und die Anordnung der Antriebsmaschinen waren ähnlich der im 1. Weltkrieg gebauten deutschen Schlachtschiffen und verglichen mit den modernen Schiffen der anderen Seemächte schnitt der Entwurf dabei nicht gut ab. Die Maschinen, welche zwar effizient waren, benötigten eine Menge Raum und Gewicht, was zum Teil auf die erhebliche Menge von Hilfsmaschinen zurückzuführen war. Der bessere Teil davon war, dass die Generatorleistungen dieser Hilfsmaschinen es auf 7.910 kW brachten. Die Treibstoffkapazität lag bei knapp 7.500 Tonnen; einer beachtlichen Menge, welche nur noch von den US-Kriegsschiffen übertroffen wurde, welche in den weiten Bereichen des Pazifik operieren sollten. Dadurch konnten die Schiffe bei 16 Knoten eine Reichweite von 9.280 Seemeilen erreichen. Die Aufträge für den Bau der beiden Schiffe wurden 1936 erteilt und Bismarck wurde am 1. Juli des gleichen Jahres auf der Werft von Blohm und Voss in Hamburg auf Stapel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 14. Februar 1939 und am 24. August 1940 wurde sie in Dienst gestellt. Das Schiff begann sofort mit einem umfangreichen Erprobungsprogramm und Übungen, welche bis zum Mai 1941 andauerten. Anschließend sollte Schlachtschiff Bismarck in Begleitung des Schweren Kreuzer Prinz Eugen in den Atlantik vorstoßen, britische Handelsschiffe angreifen und das Konvoi-System durcheinander bringen. Teil II: Unternehmen Rheinübung, mehr Fotos und Video Animation 3D-Modell Schlachtschiff Bismarck Spezifikationen Schlachtschiff Bismarck Spezifikationen: Bewaffnung: Panzerschutz: Einsatzstatistik: Schlachtschiff Bismarck in WoWs Sieben Versenkungen und Sieg in letzter Minute mit dem Schlachtschiff Bismarck im F2P-Spiel World of Warships (WoWs): https://youtu.be/aAFGCYsm2ZY Wer World of Warships noch nicht kennt, kann sich den kostenlosen Spiel-Client hier herunterladen: Teil II: Unternehmen Rheinübung, mehr Fotos und Video

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