Erbeutete FT-17


Erbeutete FT-17

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Im Blickpunkt:
  • Britische Infanterie tritt an der Somme zum Angriff aus ihren Gräben an

    Ergebnisse und Statistiken zu 15 Schlachten des Ersten Weltkriegs und die Somme-Schlacht der Maschinengewehre. Die nachfolgenden Tabellen geben komprimiert möglichst exakte Angaben über fünfzehn Schlachten des 1. Weltkriegs mit deutscher Beteiligung wieder. Davon fanden zehn an der Westfront und fünf an der Ost­front gegen Russland statt. Von den zehn Schlachten an der Westfront wurden vier überwiegend gegen französische, fünf überwiegend gegen britische Truppen und eine Schlacht gegen die US-Armee geführt. Schlacht-Ergebnisse im 1. Weltkrieg Zu jeder dieser Schlachten werden das Datum, der übliche Name, die Dauer, die im Wesentlichen eingesetzten Großverbände und das operative Ziel – also Angriff oder eine der Verteidigungsmöglichkeiten aus rasch errichteten oder vorbereite­ten Stellungen oder mit Feldbefestigungen – angegeben. Die folgende Spalte gibt die in etwaige zahlenmäßige Stärke der sich bekämpfenden Streitkräfte an. Die vierte Spalte beinhaltet abgerundet die gesicherten Verlustzahlen der gegnerischen Streitkräfte wieder. Allerdings brachten in vier der fünf Schlachten an der Ostfront die deutschen Truppen dermaßen viele Kriegsgefangene ein, dass in der rechteckigen Klammer diese nochmals gesondert angegeben sind. Die fünfte Spalte gibt die daraus resultierenden Verluste pro Kampftag an. Die sechste Spalte gibt die Verluste pro Tag in Prozent an, und zwar bezogen auf die weiter links an­gegebene Truppenstärke bei Beginn der Schlacht. Die letzte Spalte gibt den sogenannten Score-Wert an, eine Punktwertung oder Bewertung auf der Grundlage einer Auswertung der vorangegangenen Zahlen. Dieser Wert entspricht den Verlusten je Kampftag als Prozentsatz der Streitkräfte, welche diese Verluste verursacht haben. Dieser wird berechnet, indem die Verluste der einen Seite zur gesamten Truppenstärke der anderen Seite in Relation gesetzt werden. Der Wert gibt somit die Verluste pro Tag je 100 Mann an. In den runden Klammern wird der Kampfwert-Index angezeigt, wobei der Score-Wert in etwa mit dem ermittelten Verteidigervorteil modifiziert wurde. Hierbei werden allerdings Faktoren verwendet, die sich aus den umfassenden Forschungen aus Schlachten des 2. Weltkriegs ergaben, welche aber bisher noch nicht umfassend für den 1. Weltkriegs überprüft bzw. angepasst worden sind. Dabei wird der Verteidigervorteil bei rasch eingerichteter Verteidigung mit 1,3 angenommen, mit 1,5 für vorbereitete Vertei­digung und 1,6 für Verteidigung aus Feldbefestigungen. Bei einigen der ersten Schlachten des Ersten Weltkrieges, als beide Seiten im Angriff waren und sich somit auch zum Teil dann ‘rasch verteidigten’, wird ein Faktor von 1,2 angenommen. Der daraus resultierende Kampfwert-Index ist folglich die bereinigte Fähigkeit beider Seiten, während der jeweiligen Schlachten den gegnerischen Truppen Verluste zuzufügen. Bei längeren Schlachten liegt dieser Wert zumeist niedriger, was darauf schließen lässt – und durch die tiefer gehenden Untersuchen des Zweíten Weltkriegs bestärkt wird -, dass die Kampfkraft und somit der Kampfwert-Index der Soldaten über eine längere, ununterbrochenen Einsatzdauer im Gefecht ständig abfällt. Grenzschlachten 14.-23.8. 1914 (10 Tage): Tannenberg 26.-29.8. 1914 (4 Tage): Marneschlacht 5.-10.9. 1914 (6 Tage): Masurische Seen 9.-14.9. 1914 (5 Tage): Lodz 11.-25.11. 1914 (15 Tage): Winterschlacht in Masuren 7.-21.2. 1915 (15 Tage): Gorlice-Tarnow 2.-4.5. 1915 (3 Tage): Schlacht Champagne 25.9.-8.11. 1915 (45 Tage): Erste Somme-Schlacht 1.7.-31.10. 1916 (123 Tage): Arras 9.-24.4. 1917 (15 Tage): Nivelle-Offensive an der Aisne 16.-30.4. 1917 (15 Tage): Flandernschlacht 31.7.-6.11. 1917 (98 Tage): Zweite Somme-Schlacht 21.3-9.4. 1918 (20 Tage): Lys 9.-30.4. 1918 (22 Tage): Maas-Argonnen 26.9.-11.11. 1918 (47 Tage): Siehe auch: Deutsche Kampfkraft Siehe auch: Schlachten im 2. Weltkrieg Schlacht an der Somme Die Schlacht der Maschinengewehre an der Somme vom 1. Juli bis zum 18. November 1916. Keine Schlacht im 1. Weltkrieg wurde so sehr vom Maschinengewehr dominiert, wie die britische Sommeroffensive 1916, welche zur Schlacht an der Somme wurde. Die Eindrücke durch die deutschen MG08 Spandau und Bergmann-Maschinengewehre blieben noch lange im Gedächtnis nach dem ‘Tag von atemberaubender Sommer-Schönheit’, wie Siegfried Sassoon den 1. Juli 1916 beschrieb, dem Tag des Beginns der Schlacht an der Somme. Das Bild der Schützenlinien aus Khakifarbener Infanterie, welche mit erhobenen Lee-Enfield Gewehren im Stacheldraht niedergemacht wurden, formte sich nicht nur in die westliche Wahrnehmung des modernen Krieges, sondern in das moderne Leben einer ganzen Generation. Mehr als nur Infanteristen fielen den Maschinengewehren an der Somme zum Opfer. Die bisherige strukturierte, progressive Welt der Vorkriegszeit vor 1914 starb dort auch. Die schweren Verluste, welche die deutschen Maschinengewehre den britischen Truppen im Jahr 1915 bei Neuve Chapelle und Loos zugefügt hatten, beeinflusste den britischen Plan für die Offensive an der Somme. Die Lehren, welche die Briten aus diesen Schlachten zogen, waren, dass sie ihre Artillerie einsetzen würden, um noch viel mehr Tonnen von Sprengstoff über den Maschinengewehren auszuschütten, bevor der Infanterie-Angriff beginnen würde. Die Logik war, nur genug Granaten zu verschießen und es würden keine Maschinengewehre mehr übrig bleiben. Truppenstärke an der Somme am 1. Juli 1916: Das Maschinengewehr entscheidet eine Schlacht Das britische Vorbereitungsfeuer der Artillerie sollte die Maschinengewehre besiegen. Die Infanterie müsste dann – so war der Plan – einfach nur noch das Gelände in Besitz nehmen. Aber trotz der lang anhaltenden Dauer des britischen Artillerie-Vorbereitungsfeuers, demonstrierten die deutschen Maschinengewehre an der Somme, dass Feuerkraft alleine nicht den Kampf entscheiden konnte. Denn die Maschinengewehre in der Frontlinie überstanden das Vorbereitungsfeuer in ihren gut ausgebauten Unterständen. Diese Lektion der Maschinengewehre aus der Schlacht an der Somme mussten auch die US-Marines des 2. Weltkrieg auf Tarawa im Jahre 1943 und unzählige Male während des Vietnamkrieges wieder erlernen. Ein massives Vorbereitungsfeuer alleine – auch nicht der siebentägige Beschuss, welcher der Offensive an der Somme vorausging – kann einen tief eingegrabenen Verteidiger nicht besiegen. Später im Krieg wurde das Vorbereitungsfeuer zu einem kurzen, ungeheuer intensiven Sturm, welches oft noch mit dem Einsatz von Giftgas zum Niederdrücken des Verteidigers kombiniert wurde. Das Vorbereitungsfeuer vor dem 1. Juli 1916 litt auch unter der hohen Anzahl der Blindgänger und des Mangels an schweren Geschützen, welche die tiefen Bunker, in denen sich die deutschen Maschinengewehre mit ihren Mannschaften befanden, etwas anhaben hätten können. Die deutschen Maschinengewehrschützen warteten dort bis zu der 10-minütigen Pause kurz vor 7 Uhr morgens, bevor die britische Infanterie unter trillernden Pfeifen aus ihren Gräben zum Angriff antrat. Die Kämpfe im Jahr 1915 hatten gezeigt, dass ein einzelnes Maschinengewehr ein angreifendes Bataillon besiegen konnte, wenn es ohne niedergedrückt zu werden, feuern konnte. Am 1. Juli 1916 musste jedoch mehr …

  • Jakowlew Jak-9U

    Wichtigestes Sowjetisches Jagdflugzeug Jakowlew Jak-9 im Zweiten Weltkrieg und sein Vorgänger Jak-7. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Jakowlew Jak-7 Typ: Jagdflugzeug. Jak-7 Geschichte: Die Jak-7 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Anforderungen für die Entwicklung eines Flugzeuges durch einen Kriegsausbruch verändern können. Ende 1939 begann Alexander Jakowlew mit einer Studie für eine zweisitzige Trainer-Version für sein neues Jagdflugzeug Jak-1. Er hatte das Gefühl, dass ein Flugschüler von dem relativ leistungsschwachen UT-2-Trainingsflugzeug erst einmal auf den zweisitzigen UTI-26 Trainer üben sollte, bevor er zu einem richtigen einsitzigen Kampfflugzeug wechselt. Dies würde eine ausreichende Übungszeit bei jedem Ausbildungsabschnitt ermöglichen und die Zahl der Unfälle verhältnismäßig gering halten. Der einzige Unterschied zum einsitzigen Kampfflugzeug war der Einbau eines zweiten Cockpits mit voller Dual-Kontrolle für den Fluglehrer, ein vergrößertes Seitenleitwerk, die Installation eines Landescheinwerfers, eine vergrößerte Spannweite auf 10,25 m und als einzige Bewaffnung eine einzelnen 20-mm-Kanone durch die Propeller-Achse. Das Fahrwerk war nicht einziehbar. Der Prototyp flog zum ersten Mal im Spätsommer des Jahres 1940 und die bürokratischen Testversuche und Prüfverfahren des UTI-26 Trainingsflugzeuges wurden gleichzeitig mit denen der Jägervariante durchgeführt. Die Produktion sollte ebenfalls zusammen in der GAZ-115-Fabrik bei Moskau erfolgen. Der deutsche Überfall im Juni 1941 zwang das Entwicklungsbüro von Jakowlew jedoch, die UTI-26 in ein Kampfflugzeug zu verwandeln. Da Jagdflugzeuge verzweifelt an der Front benötigt wurden, sollten alle verfügbaren Flugzeuge, welche auch als Jäger einsetzbar waren, bewaffnet und in den Kampf geschickt werden. Die Bezeichnung des Jakowlew-Trainingsflugzeugs wurde darauf hin von UTI-26 in Jak-7 geändert. Unter der Bezeichnung Jak-7A erreichten die ersten zweisitzigen Jagdflugzeuge die Frontverbände Ende 1941. Sie waren mit einer 20-mm-ShVAK Kanone und zwei 12,7-mm-Beresin-BS Maschinengewehren mit je 300 Schuss bewaffnet. Es wurden auch Vorrichtungen getroffen, um das Kampfflugzeug mit 6 RS-82-Raketen oder einem Paar von 100-kg-Bomben bewaffnen zu können. Piloten berichteten von der Front, dass die Feuerkraft, Reichweite und auch Flugeigenschaften der Jakolew 7 dem Jakolew 1 Jäger überlegen waren. Der Einbau eines 36-Liter-Tanks an Stelle des Sitzes für den Fluglehrer vergrößerte die Einsatzreichweite der Jak-7A auf über 820 Kilometer. Die obere Hälfte des zweisitzigen Trainers wurde beibehalten, sodass der einsitzige Jak-7-Jäger das gleiche, unverwechselbare ‘buckelige’ Aussehen der UTI-26 hatte. Das zusätzliche Gewicht von 350 kg führte dazu, dass ein neu gestaltetes und verstärktes, einziehbares Fahrwerk verwendet wurde. Verhältnismäßig wenige Jak-7A wurden gebaut, bevor die Produktion schon zu Jak-7B wechselte. Deren Spannweite war auf 10 m reduziert, ein RSI-4-Funkgerät wurde eingebaut und eine Anzahl verschiedener aerodynamischer Verbesserungen vorgenommen, wodurch das Normalgewicht auf 3.036,5 kg anstieg. Der Klimow M-105-PF-Motor ersetzte das M-105-PA-Triebwerk während des Sommers 1942, zusammen mit einer neuen Abgasableitung, Seitenrudertrimmer-Aufhängungen sowie ein Spannmechanismus für die zwei Maschinengewehre vor der Windschutzscheibe. Der Jak-7B Jäger verdrängte Anfang 1942 die Jakolew 1 aus der Produktion. Dessen Produktion ging wiederum zugunsten der neuen Jak-9 Anfang 1943 zu Ende. Insgesamt 6.399 Stück hatten die Produktionslinien von Moskau, Nowosibirsk, Omsk und Saratow bis dahin verlassen. Benutzer: Sowjetunion (Russland) Animation 3d-Modell Jakowlew 7 Spezifikationen Jakowlew Jak-7B Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Jak-9 Jakowlew Jak-9 Typ: russisches Jagdflugzeug aus dem 2.Weltkrieg. Manche auch Jagdbomber, Panzerjäger oder Langstrecken-Begleitjäger. Geschichte: Die Jakowlew-Jäger waren das am häufigsten verwendete russische Jagdflugzeug in Korea und dem 2. Weltkrieg, und das bekannteste war die Jakowlew Jak-9. Auch der zahlenmäßig am stärksten vertretene Typ der Jakowlew-Jagdflugzeuge, die Jak-9, wurde in einer Reihe von unterschiedlichen Versionen bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein produziert. Die Jak-9P, die letzte und beste Version, wurde von den Nordkoreanern zahlreich im Korea-Krieg eingesetzt. Die erste Jak-9 wurde aus einer Jak-7B entwickelt und Ende 1942 in Dienst gestellt. Auf der Suche nach einer Lösung, um der normalen Jak-7 eine größere Reichweite zu ermöglichen, gestaltete Jakowlew die Flügel teilweise neue um Platz für größere Treibstofftanks zu schaffen. Das Cockpit wurde etwas zurückversetzt und die Position des Kühlers unter dem Rumpf wurde geändert. Ausgerüstet mit dem gleichen Motor wie die Jak-7, ging der neue Typ im August 1942 in die Produktion. Es wurde das meist gebaute russische Flugzeug, mit Ausnahme der Il-2 Stormowik. Die Jak-9 war in der Lage die Bf 109 G auszufliegen, auf welche sie über Stalingrad seit Ende November 1942 traf. Es wurden weitere Verbesserungen vorgenommen: die Jak-9M hatte ein weiteres Maschinengewehr, während die Jak-9B bis zu 600 kg Bomben tragen konnte. Zwei weitere wichtige Versionen, welche entwickelt wurden, waren die Jak-9T und Jak-9D. Die Jak-9T hatte eine 37-mm Nudelmann-Suranow-Kanone zum Angriff auf Panzer. Die Jak-9D hatte eine geringere Bewaffnung aus einer 20-mm-Kanone und nur einem 12,7-mm-MG, aber dafür mehr Treibstoff und eine größere Reichweite. Diese Flugzeuge wurden vor allem zur Begleitung amerikanischer B-17 Fliegende Festrungen und B-24 Liberator-Bomber eingesetzt, wenn diese bei ihren Angriffen auf Deutschland oder die rumänischen Erdölfelder in Ploesti nach Russland weitergeflogen waren. Die letzte Version welche während des 2. Weltkrieges entwickelt wurde, war die Jak-9U. Sie war die Grundlage für die modernste Version, die Jak-9P aus der Nachkriegszeit. Die Jak-9U hatte viele weitere aerodynamische Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern und die Flugzelle war ebenfalls neu überarbeitet mit der gesamten Struktur und Verkleidung aus Metall. Diese Version wurde von einem 1650 PS starken Klimow M-107A-Motor angetrieben, was zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 700 km/h in 5.500 m Flughöhe gegenüber den 600 km/h in 2.000 m Höhe der Jak-9D führte. Verschiedene Versionen der Jak-9 wurden zur Ausrüstung mehrerer ausländischer Fliegerstaffeln verwendet, welche an der Ostfront kämpften, wie zum Beispiel das 1. polnische Warschau-Jagdregiment und die frei-französische Jagdgruppe de Chasse Normandie-Niemen. Deren Piloten zogen den russischen Jäger den Lend-Lease amerikanischen Bell P-39 Airacobra oder englischen Hawker Hurricane vor – was allerdings wohl kaum ein Wunder war, wenn man die Leistung dieser zu diesem Zeitpunkt zweit- bis drittklassigen anglo-amerikanischen Flugzeuge näher betrachtet. Der Jak-9-Jäger war sehr beliebt bei seinen Piloten, es war besonders wendig in niedrigen Flughöhen und damit ein ernst zu nehmender Gegner für die leistungsmäßig stärkeren und besser bewaffneten deutschen Jäger. Aber die herausragenden Tugenden dieses hervorragenden Jägers war seine technische Zuverlässigkeit und einfache Bauweise, geeignet für die Massenproduktion. Benutzer: Russland, Polen, Frei-Franzosen (im 2. Weltkrieg), später Nord-Korea, China und die meisten Staaten des Warschauer Paktes. Animation mehr …

  • Kampfpanzer Maus

    Deutscher überschwerer Kampfpanzer Maus aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Video. Panzerkampfwagen Maus Typ: Überschwerer Kampfpanzer. Geschichte Am 8. Juni 1942 erhielt Dr. Ferdinand Porsche in Stuttgart einen Auftrag von Hitler, mit dem Entwurf eines überschweren Kampfpanzers zu beginnen, welcher mit einer 12,8-cm-Kanone und einer koaxialen 7,5-cm-Kanonen in einem Drehturm bewaffnet und die größtmögliche Panzerung haben sollte. Porsche war zu diesem Zeitpunkt Leiter der deutschen Panzer-Kommission und hatte auch persönlich großen Einfluss auf Hitler, der von dessen technischer Genialität fasziniert war. So wurde er von Dr. Porsche erfolgreich zur Entwicklung eines überschweren Kampfpanzers gedrängt. Allerdings waren Porsches technische Raffinessen oft zu komplex für Kampffahrzeuge für das Gefechtsfeld, was sich schon bei seinem Entwurf zum Tiger I und später Königstiger herausstellte und auch in den überschweren Jagdpanzer Ferdinand bzw. Elefant mündete. Auch war der Großteil der deutschen Panzer-Konstrukteure und Taktiker von diesem Projekt wenig begeistert. Zu Beginn wurde das Fahrzeug als Mammut oder ‘Porsche-Projektnummer 205’ bezeichnet. Versuche mit Prototypen sollten bereits im Mai 1943 beginnen, aber es traten viele Schwierigkeiten auf. Zum Beispiel konnte der vorgesehene, luftgekühlte Motor nicht geliefert werden, sodass der Prototyp V1 mit einem modifizierten MB509-Flugmotor und der V2 mit einem MB517-Dieselmotor ausgerüstet werden mussten. Die von Porsche geplante Längsdrehstabfederung musste aufgegeben werden, da es nicht genügend Platz für die Anzahl der notwendigen Stationen gab, um das ständig zunehmende Gewicht des Fahrzeuges zu tragen. Trotzdem wurde ein Auftrag über den Bau von 150 Serienfahrzeuge erteilt, welcher aber bereits im Oktober 1943 wieder gestrichen wurde. Das Heereswaffenamt bestellte im Juni 1943 auch noch als Konkurrenzprodukt zur Maus von den Adlerwerken den sogenannten überschweren Kampfpanzer E-100. Hitler befahl jedoch 1944 die weitere Entwicklungsarbeit an überschweren Kampfpanzern einzustellen und die Arbeiten gingen nur noch langsam voran. Lediglich drei Mann arbeiteten an dem Prototyp, von dem das Fahrgestell noch bis Kriegsende fertig wurde. Mit dem Bau des ersten überschweren Kampfpanzers Maus wurde jedoch am 1. August 1943 bei der Firma Alkett begonnen und Krupp lieferte bis Mitte September die Fahrzeugwanne. Die erste Probefahrt mit einer Turm-Atrappe fand dann am 23. Dezember 1943 bei der Firma Alkett statt, woraufhin das Fahrzeug am 10. Januar 1944 zu ausführlichen Tests nach Böblingen bei Stuttgart gebracht wurde. Wenn man von den Problemen mit dem Laufwerk absieht, war die Erprobung sogar recht erfolgreich und Hitler verlangte die Fertigstellung des Prototyps mit Turm und Bewaffnung. Im Juni 1944 wurde das Fahrzeug mit einem richtigen Turm und Bewaffnung getestet. Auch dieses Tests waren ausgesprochen erfolgreich und so ging der Prototyp V1, als Maus I bezeichnet, zum Testgelände nach Kummersdorf. Der ohne einen Turm ausgestattete Prototyp V2, bezeichnet als Maus II, begann mit Versuchen im September 1944, aber der Motor wurde bei einem Unfall zerstört und konnte nicht vor April 1945 ersetzt werden. Beide Prototypen wurden vor dem Eintreffen der Roten Armee bei Kummersdorf gesprengt. Trotzdem gab es bei Kriegsende neun Prototypen mit unterschiedlichem Baufortschritt und Produktionspläne für 150 Exemplare waren vorbereitet worden. Die Maus lief auf einem von der Firma Skoda entworfenen Spiralfederlaufwerk und wurde so entworfen, um auch mit der 15-cm-KwK44 oder 17-cm-KwK44-Kanone bewaffnet werden zu können. Um Flüsse zu überqueren – und da die Maus für die meisten Brücken zu schwer war – sollte das Fahrzeug diese bis zu einer Tiefe von 8 Metern einfach auf dem Grund durchfahren können, wobei die Kraftübertragung für einen Elektromotor durch ein Kabel von einer anderen Maus am Flussufer erfolgen sollte. Spezifikationen für Panzerkampfwagen Maus Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 12,8-cm KwK44 L/55: Video vom Einsatz der Maus in Computerspielen Dazu das nachfolgende Video zum Einsatz der Maus, Horten Ho 229 und Sturmpanzer II in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder: https://youtu.be/8pEJwEj4TCs Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

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