He 111 Bomber

Bomber und Kampfflugzeuge

Kampfflugzeuge des 2. Weltkrieg.

Geschichte, Spezifikationen und Bilder von Bombern und Kampfflugzeugen aus Deutschland, England, USA, Russland und Japan aus dem 2. Weltkrieg.

Yokosuka MXY7 Ohka 11
Spezielle japanische Kamikaze-Flugzeuge und die Kamikaze-Piloten im Zweiten Weltkrieg. Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen und Bilder von Yokosuka MXY-7 Ohka und Nakajima
3D-Modell Junkers Ju 87 B Stuka (Trop)
Stuka, deutscher Sturzkampfbomber Junkers Ju 87. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell (Teil I). Junkers Ju 87 Stuka Typ:
3d-Modell Junkers Ju 87G-1.
Deutsches Panzerbekämpfungs- und Erdkampfflugzeug. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell. Junkers Ju 87G Typ: Panzerbekämpfungs- und Erdkampfflugzeug. Geschichte:
Modell einer Bristol Blenheim I
Englischer leichter Bomber Bristol Blenheim. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Bristol Blenheim I-VD, IF und IVF Typ:
Fw 58B
Deutsches zweimotoriges Mehrzweckflugzeug Focke-Wulf Fw 58 Weihe. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Focke-Wulf Fw 58 Weihe (Kite)
Martin 167 Maryland der 24. Squadron der südafrikanischen Luftstreitkräfte
Aufklärungsbomber und leichter Bomber Martin Maryland und Baltimore. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Martin 167 Maryland, Martin 187
Fieseler Fi 156C-1 Storch-STOL-Flugzeuge
STOL-Vielzweckflugzeug Fieseler Fi 156 Storch. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fieseler Fi 156 Storch Typ: Vielzweck-STOL-Flugzeug. Geschichte Über
3D-Modell Halifax Mk III B
Schwerer Handley Page Halifax Bomber der Royal Air Force. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Handley Page Halifax
Tu-2
Sowjetischer Angriffsbomber Tupolew Tu-2 aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Tupolew Tu-2 Typ: Angriffsbomber.
Messerschmitt Me 264V1
Messerschmitt Me 264 'Amerika'-Langstreckenbomber. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder des Amerika-Bombers, Parasiten-Jäger Me 328 und weiterer Langstrecken-Bomber-Projekte. Messerschmitt Me
Do 17Z
Deutscher mittlerer Bomber Dornier Do 17. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell des 'Fliegenden Bleistifts'. Dornier Do 17 Typ:
V-1 auf Startrampe
V-1 Flugbombe. Bodenorganisation, Abschussverfahren und Flug der Flugbombe V-1 mit Bildern (Teil II). Hier zu Teil I: Fieseler Fi 103
V2 vor dem Start
V-2, die deutsche 'Vergeltungswaffe 2'. Organisation, Einsatz, Abschuss und Wirkung der ballistischen Rakete A-4 (V-2) in den Jahren 1944 bis
3D-Modell Heinkel He 111
Deutscher mittlerer Bomber Heinkel He 111 aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Heinkel He
3D-Modell der Junkers Ju 88.
Deutscher mittlerer Bomber Ju 88 von Junkers. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Junkers Ju 88 Typ: mittlerer Bomber,
V-2 geheimer Teststart
Rakete A-4, die deutsche Vergeltungswaffe V-2. Geschichte, Ursprung, Entwicklung in Peenemünde, Produktion und Schwierigkeiten bis zum Einsatz, Spezifikationen. Rakete A-4
Fiesler Fi 103 Flugbombe
Fieseler Fi 103 Flugbombe, deutsche Vergeltungswaffe V-1. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fieseler Fi 103 Typ: Flugbombe, Marschflugkörper.

Kampfflugzeuge der Luftwaffe

He 111 Bomber
Deutsche He 111 während der Luftschlacht um England.

Die Flugzeuge der deutschen Luftwaffe gegen Polen am 1. September 1939 wurden in zwei Luftflotten aufgeteilt. Die Stärke war etwa 850 Kampfflugzeuge und Sturzkampfbomber sowie 400 Jäger. In den ersten zwei Tagen des 2. Weltkrieges zerstörten diese die polnische Luftwaffe vollständig. Dies war eine eindrucksvolle Demonstration von Luftmacht.
Flugzeuge spielten auch eine entscheidende Rolle bei der Invasion Norwegens und Dänemarks. Für den Angriff im Westen setzte die Luftwaffe 3.902 Flugzeuge ein. Bis dahin war die Luftwaffe eine taktische Waffe, die Luftüberlegenheit über dem Schlachtfeld erkämpfte und mit Kampfflugzeugen die Bodentruppen unterstützte.

Im Sommer und Herbst 1940 zeigte sich dann aber während der Schlacht um England, das die leicht bewaffneten zweimotorigen Kampfflugzeuge sich schlecht gegen die Jäger der RAF verteidigen konnten. Seit Oktober 1940 waren die Kampfflugzeuge gezwungen, ihre Angriffe bei Nacht zu fliegen, was bis zum Frühjahr 1941 andauerte.
Während der Eroberung des Balkans, der Luftlandung auf Kreta, bei den Kämpfen in Nordafrika und beim Angriff auf Russland wurden die Kampfflugzeuge dann wieder zur Unterstützung der Bodentruppen eingesetzt. Nicht vor August 1943 erhielten die Bomber das vorrangig strategische Ziel, die nahezu ungeschützten russischen Industrien westlich des Urals anzugreifen und die Unterstützung der Front auf ein Minimum zu reduzieren. Leider zwang die russische Gegenoffensive zwischen Sommer 1943 und Frühjahr 1944 zur Aufgabe der meisten geeigneten Flugplätze, was zum schnellen Abbruch der Bomberoffensive führte.

Dann, im Sommer 1944, kamen die V-Waffen-Programme zum Einsatz und die Herstellung von Kampfflugzeugen wurde fast ganz aufgegeben. Nur eine wenige der neuen Düsenbomber wurden anschließend noch hergestellt.

Kampfflugzeuge der kaiserlich-japanischen Luftstreitkräfte

Die japanische Flugzeugindustrie baute 1941 bereits 1461 Kampfflugzeuge. Mit Beginn des Krieges im Pazifik verdoppelte sich diese Zahl fast, auf 2433 Bomber im Jahre 1942. 1943 kamen 4189 Kampfflugzeuge von den Fließbändern und 1944 wurden 5100 Kampfflugzeuge gebaut. In den acht Monaten des Jahres 1945 wurden nochmals 1934 Kampfflugzeuge fertiggestellt.
Im letzten Jahr des 2. Weltkrieges im Pazifik wurden die meisten japanischen Bomber für Kamikaze-Missionen verwendet. Etwa 2000 Kamikaze-Piloten verloren ihr Leben für 35 versenkte und 288 beschädigte US Kriegsschiffe.

Während der Eroberung des Balkans, der Luftlandung auf Kreta, bei den Kämpfen in Nordafrika und beim Angriff auf Russland wurden die Bomber dann wieder zur Unterstützung der Bodentruppen eingesetzt. Nicht vor August 1943 erhielten die Bomber das vorrangig strategische Ziel, die nahezu ungeschützten russischen Industrien westlich des Urals anzugreifen und die Unterstützung der Front auf ein Minimum zu reduzieren. Leider zwang die russische Gegenoffensive zwischen Sommer 1943 und Frühjahr 1944 zur Aufgabe der meisten geeigneten Flugplätze, was zum schnellen Abbruch der Bomberoffensive führte.
Dann, im Sommer 1944, kamen die V-Waffen-Programme zum Einsatz und die Herstellung von Bombern wurde fast ganz aufgegeben. Nur eine wenige der neuen Düsenbomber wurden anschließend noch hergestellt.

Die japanische Flugzeugindustrie baute 1941 bereits 1461 Bomber. Mit Beginn des Krieges im Pazifik verdoppelte sich diese Zahl fast, auf 2433 Bomber im Jahre 1942. 1943 kamen 4189 Bomber von den Fließbändern und 1944 wurden 5100 Bomber gebaut. In den acht Monaten des Jahres 1945 wurden nochmals 1934 Bomber fertiggestellt.
Im letzten Jahr des 2. Weltkrieges im Pazifik wurden die meisten japanischen Bomber für Kamikaze-Missionen verwendet. Etwa 2000 Kamikaze-Piloten verloren ihr Leben für 35 versenkte und 288 beschädigte US Kriegsschiffe.

Britische Royal Air Force

Im Oktober 1938 wurde in England ein neues Rüstungsprogramm eingeleitet, welches eine erhebliche Vergrößerung der Royal Air Force vorsah. Die RAF sollte dann nicht nur in der Lage sein, England zu verteidigen, sondern auch offensive Angriffe gegen Deutschland fliegen zu können, sollte die Notwendigkeit dazu entstehen. Die Bombardierung von Städte wurde allerdings erst am 15. Mai 1940 zugelassen. Bis Juli 1941 erreichte das englische Bomber-Kommando einen Umfang von 45 Staffeln mit einer theoretischen Stärke von 1.000 Bombern. In der Praxis konnten aber nur 37 Staffeln aktiv verwendet werden, und nicht alle davon waren vollständig ausgebildet. Bis zum Frühjahr 1942 waren 38 Staffeln operativ, aber lediglich 14 von diesen waren mit den neuen schweren Bombern der Typen Stirling, Halifax oder Manchester ausgerüstet. Bis März 1943 waren lediglich 50 Staffeln mit etwa 800 Bombern einsatzbereit, von der ursprünglich für diesen Zeitpunkt geplanten Zahl von 4.000 Kampfflugzeugen.
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Europa verlor das Bomber-Kommando dann 9.163 Flugzeuge in seiner Nachtoffensive.

USAAF

B-17 Formation
Formation amerikanischer B-17 Bomber im Anflug.

Im April 1942 kam das erste Personal von US-Bombern in England an. Der erste größere Angriff fand am 17. August durch zwölf Boeing B-17 Fliegende Festungen statt. Dieser Angriff auf Rouen in Frankreich fand bei Tageslicht statt und hatte keine Verluste an Bombern zur Folge. Dies sollte aber nicht die Regel bleiben wie sich schnell zeigte. Der Höhepunkt war der Angriff auf Schweinfurt am 14. Oktober 1943, bei dem von 291 Bombern 60 B-17 durch die Luftwaffe abgeschossen wurden und weitere 133 Bomber beschädigt wurden. Bis zum 1. März 1944 gingen 1.509 Bomber verloren. Nur das Erscheinen der P-51 Mustang Anfang 1944 gab den Bombern den Schutz, den sie für ihre Missionen benötigten.

Im Pazifik begann der strategische Bombenkrieg erst 1944 eine zunehmende Rolle zu spielen, als Langstrecken-Bomber vom Typ B-29 Superfortress japanische Nachschubzentren in China und Indochina angriffen. In den letzten Monaten des 2. Weltkrieges griff die US Air Force nahezu unbedrängt mit diesen Bombern japanische Städte an und verursachte enorme Schäden und hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung. Schließlich kam der 2. Weltkrieg mit dem Abwurf der ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zu einem Ende.

Rote Luftwaffe

Die russische Rote Luftwaffe war 1941 mit 12.000 bis 15.000 Flugzeugen die größte der Welt. Aber bis Ende November waren fast 16.000 Flugzeuge zerstört, bei einem Verlust von 3.453 deutschen Flugzeugen.
Nun begann die Verlegung der russischen Industrien in die sicheren Gebiete östlich des Ural Früchte zu tragen. 1942 wurden je Monat schon 2000 Flugzeuge gebaut, 2500 waren es im November 1943 und 3355 bis zum Sommer 1944. Ebenso erfolgte seit 1942 die Einführung verbesserter Modelle, wie den Il-2 Stormowik Bomber und die Jak und Lawochkin-Jäger.

Durch die ständige Steigerung der Produktionszahlen, neue Modelle und Verbesserungen in der Ausbildung und Taktik erzielte die Rote Luftwaffe einen entscheidenden Vorteil gegenüber der deutschen Luftwaffe, deren Präsenz an der Ostfront ständig zugunsten der Verteidigung Deutschlands gegen die alliierte Bomberoffensiven abnahm.
Die russische Luftüberlegenheit an der Ostfront wurde in den Fabriken und an den Flugschulen im Jahre 1942 und 1943 gewonnen und wirkte sich über den Schlachtfeldern 1944 und 1945 aus.

Zum teilen !

Scroll to Top