Blick vom Bugschützen einer He 111


Blick vom Bugschützen einer He 111

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Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • frühes US-Kriegsplakat

    Kriegstagebuch für das Jahr 1942 im 2. Weltkrieg. Der Wendepunkt des Krieges: Amerikas Kriegseintritt, Seeschlacht von Midway und Schlacht um Stalingrad. Das Jahr 1942 ist geprägt von Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Amerikas Kriegseintritt Japans Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 zertrümmerte die Illusion der US-Neutralität, die den Krieg bis zu diesen Tag geprägt hatte – Roosevelts ‘Datum, das in Schande bleiben wird’. Innerhalb weniger Tage stand die industrielle Macht und das militärische Potenzial der stärksten Nation auf der Erde nicht nur Japan, sondern auch Deutschland und Italien gegenüber. Und Japans beabsichtigter entscheidender Schlag erwies sich lediglich als kurzfristiger Rückschlag für die Alliierten. Trotz der zuvor fortschreitenden Verschlechterung der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Japan glaubten die meisten objektiven Beobachter, dass die Führer Japans keine Notwendigkeit hätten, sich auf einen Krieg mit Amerika einzulassen. Denn die mineralreichen britischen, französischen und niederländischen Besitzungen im Fernen Osten lagen mehr oder weniger ungeschützt vor ihrer Haustür, während das deutsche Unternehmen Barbarossa ähnliche Möglichkeiten zur Expansion in Ostsibirien und dem Fernen Osten Russlands boten. Sie rechneten jedoch nicht mit der grenzenlosen Arroganz, der politischen Naivität und schierer Dummheit der militärischen Clique, die von General Tojo geleitet wurde, welcher im Oktober 1941 die absolute Kontrolle über die japanische Regierung erlangt hatte. Sie hatten auch nicht die hervorstechenden Eitelkeiten des japanischen Marine-Oberbefehlshabers berücksichtigt. Kriegstagebücher zu den einzelnen Monaten des Jahres 1942 Admiral Yamamoto hatte sich seit vielen Jahren stark für die Entwicklung des Flugzeugträgers eingesetzt. Im November 1941 konnte er sechs schnelle und große Flugzeugträger einsetzen, die mehr als 350 moderne und leistungsfähige Flugzeuge aufnehmen konnten, von denen viele mit dem neuen ‘Tarent-Typ’-Torpedos bewaffnet waren, welcher entworfen war, um auch in flachem Wasser abgeworfen werden zu können. Dazu kamen panzerbrechende Bomben für die Träger-Sturzkampfflugzeuge. Noch beeindruckender waren die Zero-Jäger, die ersten von Trägern aus eingesetzten Jagdflugzeuge, welche ihren Kontrahenten auf dem Land überlegen waren. Doch trotz der scheinbar uneingeschränkten Begeisterung für diese neuen Waffen, blieb Yamamoto im Herzen ein Traditionalist. Er verpasste es, die drei US-Flottenträger, welche sich an diesem Tag außerhalb von Pearl Harbor auf See befanden, zu suchen und zu vernichten. Zufrieden mit der Versenkung von fünf Schlachtschiffen und der Zerstörung von 188 Flugzeugen, war Yamamoto davon überzeugt, dass die später kommende, entscheidende Schlacht auf dem offenen Meer zwischen den ‘Resten’ der US-Marine und der japanischen Vereinigten Flotte mithilfe seines Flaggschiffs, dem Super-Schlachtschiff Yamato, und den anderen 10 Schlachtschiffen, den Tag entscheiden würden. Yamamoto klammerte sich hartnäckig an seine geheime Leidenschaft für die mächtigen Schlachtschiffe und sechs Monate später sollten diese unbegründeten und widersprüchlichen Vorstellungen in der Schlacht von Midway erheblich zur Zerschlagung der japanischen ‘Vereinigten Flotte’ beitragen. Da sich die Japaner bewusst dafür entschieden hatten, eine Schlüsselstellung einer der größten Mächte der Welt anzugreifen, wären sie gut beraten gewesen, den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Vor dem Abdrehen hätte der japanische Träger-Kampfverband zumindest noch eine dritte Welle von Flugzeugen startet sollen, welche die noch unbeschädigten Installationen und Vorratslager – einschließlich der lange angesammelten, fast unersetzlichen Kraftstoffreserven – zerstört hätten. Somit wurde Yamamotos Angriff auf Pearl Harbor, trotz aller katastrophalen Kurzzeit-Effekte, nur zu einem glorifizierten Überfall. Als es vorbei war, zog sich die japanische Flotte heimlich in die riesigen, leeren Weiten des Nordpazifik zurück, so schnell wie sie gekommen war. Eine Frage kann nicht unbeantwortet bleiben. Hätte Yamamoto wirklich an diesem schicksalhaften Sonntag Pearl Harbor überhaupt angreifen müssen ? Wäre es nicht stattdessen besser gewesen auf Zeit zu spielen ? Viele Experten haben sich darauf festgelegt, dass, wenn die Japaner nur den Rest ihrer komplexen Offensivstrategie – einschließlich der Invasion der amerikanischen Philippinen – durchgeführt hätten, dann wäre die US-Pazifikflotte gezwungen worden, Pearl Harbor zu verlassen und sich auf die lange Reise in den West-Pazifik zu machen. Dort wäre sie den Japanern praktisch in deren Heimatgewässern begegnet, wo diese auch ihre mächtige Bomberstreitmacht von Landstützpunkten aus hätten einsetzen können, wie es die britischen Schlachtschiffe HMS Prince of Wales und Repulse zu spüren bekamen. Nicht nur waren Tojo und Yamamoto dafür verantwortlich, einen unvollständigen und zum falschen Zeitpunkt durchgeführten Überfall befohlen zu haben, sie zeigten auch einen erstaunlichen Mangel an politischem Verständnis. Durch diese einzige ‘berüchtigte, feige’ Handlung hatten die japanischen Führer einen widerwilligen, uneinigen, politischen Gegner in einen zielstrebigen Todfeind verwandelt, bei dem sich der Wunsch nach Rache auf alle denkbaren militärischen Möglichkeiten bezog. Hitlers Kriegserklärung an die USA am 11. Dezember war ein weiterer Wendepunkt. Zwischen September 1939 und Dezember 1941 wurde es klar, dass die allmähliche immer mehr zunehmende amerikanische materielle und moralische Unterstützung für die bedrängten Briten und die unvermeidliche Verwicklung der US-Marine in die Schlacht im Atlantik, früher oder später dazu führen musste, dass sich Amerika im Krieg mit Deutschland befinden würde. Roosevelt selbst war seit langem auf einen Kampf gegen Hitler aus, aber Kongress und öffentliche Meinung ließen dies nicht zu. In den USA herrschte ein starkes Gefühl vor, den Krieg im Pazifik als ‘unseren Krieg’ und den europäischen Krieg als ‘ihren Krieg’ zu betrachten und alle Anstrengungen gegen Japan zu konzentrieren. Unter der Führung von Roosevelt verpflichtete sich Amerika dann aber zu einer ‘Deutschland-zuerst-Politik’, welche den Verlauf und das Ergebnis des 2. Weltkrieges bestimmen sollte. Im Jahr 1940 produzierte Amerika, das ‘große Arsenal der Demokratie’, nur begrenzte Mengen von militärischer Ausrüstung. Drei Jahre später überstieg die US-Rüstungsproduktion diejenige von Deutschland, Italien und Japan zusammen. Dazu haben bis 1945 15 Millionen Amerikaner in den US-Streitkräften gedient. Entscheidungsschlacht Stalingrad Das zweite wichtige Ereignis im Jahr 1942 war die Schlacht um Stalingrad. Adolf Hitler überließ die Eroberung von Stalingrad im Sommer 1942 den 20 Divisionen der 6. Armee, welche vom Donez-Becken nach Osten vormarschierten und an ihrer rechten Flanke von der 4. Panzer-Armee unterstützt wurden, welche der schwächste Verband der deutschen Panzertruppen war. Bis Ende September hatten die deutschen Truppen die Wolga erreicht und kontrollierten einen Großteil der Stadt, welche von der deutschen Luftwaffe größtenteils pulverisiert worden war; allerdings mit Ausnahme von drei riesigen Fabrik-Komplexen, welche entlang des Flusses lagen. Normalerweise erlaubte Hitler seinen Armeen nicht, in Straßenkämpfe verwickelt zu werden, da dies die überlegene mehr …

  • deutsche Infanterie-Einheit beim Abmarsch

    Organisation der Formationen und Verbände der deutschen Wehrmacht nach Beginn des Russland-Feldzuges bis 1945. Hier zu Wehrmachts-Verbände Organisation 1939-41. Organisation der Verbände der Wehrmacht von 1942 bis 1945 Als die deutschen Streitkräfte im Juni 1941 mit dem Unternehmen Barbarossa den Angriff auf die Sowjetunion begannen, war die Organisation der Einheiten und Formationen mit Ausnahme bei den Panzer-Divisionen immer noch weitestgehend die gleiche, wie sie es beim Westfeldzug 1940 gewesen war. Die sich zunehmend verschärfenden Anforderungen des Russland-Feldzugs erzwangen jedoch Veränderungen in der Organisation der Wehrmachts-Verbände, welche die militärischen Gegebenheiten der Kämpfe an der Ostfront widerspiegelten. Höhere Verbände Die größte Organisationsform der Wehrmacht war die Heeresruppe, deren Umfang erheblich nach den Erfordernissen variierte. So bestand zum Beispiel von Rundstedts Heeresgruppe Süd bei Beginn der Invasion der Sowjetunion aus drei deutschen Armeen, einer Panzergruppe und zwei verbündeten rumänischen Armeen. Die Armee dagegen war ein schon mehr einheitlicher organisierter Kampfverband. Sie bestand gewöhnlich aus drei Armee-Korps mit einer beträchtlichen Anzahl von Unterstützungstruppen. Eine Armee in einem wichtigen Abschnitt konnte jedoch auch erheblich verstärkt werden und erreichte die Größe von bis zu einer Viertelmillion Mann. Die 17. Armee bestand zum Beispiel im September 1943 aus drei Armee-Korps mit zusammen 11 Infanterie-Divisionen. Das Korps war eine flexible Formation, welches aus verschiedenen Arten von Divisionen bestehen konnte. Als Ideal wurden drei Divisionen angestrebt, was unter den Kampfbedingungen aber selten eingehalten werden konnte. Die größte Organisationsform der Panzertruppen war die Panzer-Gruppe, welche bald zur Panzer-Armee wurde. Von Kleists 1. Panzer-Armee bestand zum Beispiel aus drei Panzer-Korps, welche zusammen über fünf Panzer-Divisionen, zwei motorisierte Infanterie-Divisionen und zwei Divisionen der Waffen-SS verfügten. Infanterie-Verbände Die Infanterie-Division war immer noch der hauptsächlichste Kampfverband. Im Juni 1941 waren 175 Infanterie-Divisionen beim deutschen Heer vorhanden. Bis Januar 1943 hatte sich diese Anzahl auf 226 erhöht und am Ende des Krieges gab es 240. Wenn auch die Gesamtzahl der Infanteristen und Infanterie-Divisionen zunahm, hatten die Frontverbände von 1945 jedoch etwa nur noch die halbe Mannschaftsstärke einer Division von 1941. Ab 1943 begann der Mangel an verfügbaren Ersatz für die Wehrmacht offensichtlich zu werden und so wurde die Sollstärke der Division verringert und eine neue Organisation eingeführt. Bekannt als Infanterie-Division 1944 hatte diese neue Formation eine Stärke von 12.772 Mann im Gegensatz zu den 17.734 Soldaten einer Division aus dem Jahr 1939, wenn auch ihre Feuerkraft tatsächlich größer geworden war. Diese Division bestand aus drei Infanterie-Regimentern (jeweils etwa 2.000 Mann in jedem), einem Artillerie-Regiment (2.000 Mann) und den üblichen Divisionsdiensten. In den meisten dieser Infanterie-Divisionen 1944 wurde die alte dreigliedrige Organisationsform mit drei Bataillonen je Regiment aufgegeben und stattdessen nur jeweils zwei Bataillone gebildet, wozu allerdings noch unterstützende Infanteriegeschütze und Panzerabwehrkanonen kamen. Das neue Infanterie-Bataillon hatte eine Stärke von etwas mehr als 700 Mann und war gewöhnlich in drei Schützen-Kompanien zu je 140 Mann, einer Kompanie mit schweren Waffen mit 200 Mann und einer Versorgungseinheit gegliedert. Die Unterstützungswaffen des Infanterie-Regiments beinhalteten 24 schwere Maschinengewehre, 107 leichte Maschinengewehre, 334 Maschinenpistolen, vier 12-cm-Granatwerfer, sechs 8,1-cm-Granatwerfer, zwei 15-cm-Infanteriegeschütze, sechs 7,5-cm-Infanteriegeschütze, drei 7,5-cm-Panzerabwehrkanonen Pak 40 und 36 leichte Panzerabwehrwaffen (Panzerfaust, Panzerschreck). Während der ersten Monate des Krieges mit der Sowjetunion bestanden die Motorisierten Infanterie-Divisionen, welche 1942 zu Panzergrenadier-Divisionen wurden, aus zwei Infanterie-Regimentern zu je drei Bataillonen, einem Artillerie-Regiment und jeweils einem Bataillon aus Aufklärungs-, Nachrichten-, Pionier-, Flugabwehr und Panzerabwehr-Truppen sowie den üblichen, unterstützenden Divisionsdiensten. Die Gesamtstärke der motorisierten Infanterie-Division war auf 16.400 Mann mit 2.800 Kraftfahrzeugen festgelegt. 1942 wurde dann ein Panzer-Bataillon der Panzergrenadier-Division angegliedert, wenn es auch im späteren Verlauf des Krieges üblich wurde, dass es zu einem Bataillon aus PAK-Selbstfahrlafetten, Sturmgeschützen oder Jagdpanzern wurde. Bis 1944 wurden noch verschiedene, geringe Veränderungen an der Organisation der Divisionsstruktur von 1941 vorgenommen, sodass die offizielle Sollstärke auf 14.738 Mann reduziert war, aber die Feuerkraft leicht erhöht wurde. Ab Ende 1942 war das deutsche Heer mit einem zunehmenden Problem von Mangel an Ersatz für die blutigen Verluste konfrontiert. Verschiedene Lösungen wurden eingeführt, um dieses Problem zu lösen oder zumindest zu verringern. Eine davon war die Aufstellung von Luftwaffen-Feld-Divisionen, aus dem relativ großen Überfluss des Personalbestandes der Luftwaffe. Die jedoch verzweifeltste Organisationsform waren die Volksgrenadier-Divisionen als Ersatz oder Ergänzung zu den Infanterie-Divisionen ab Ende 1944. Viele dieser Divisionen wurden aus den Überbleibseln gewöhnlicher, zerschlagener Infanterie-Division gebildet und ihre Qualität variierte erheblich, abhängig von dem Anteil der erfahrenen Soldaten innerhalb der Division und der Zuteilung ausreichender Ausrüstung und Bewaffnung. Zusammengenommen wurden etwa 50 dieser Volksgrenadier-Division bis zum endgültigen deutschen Zusammenbruch aufgestellt oder wiederhergestellt. Die Volksgrenadier-Division bestand aus drei Regimentern zu je zwei Bataillonen und einem Artillerie-Regiment mit 24 x 10,5-cm-Feldhaubitzen, zwölf 15-cm-Haubitzen und 18 x 7,5-cm-Feldkanonen. Dazu kamen je ein Panzerabwehr-, Pionier- und Nachrichten-Bataillon. Mit nur elementaren Divisionsdiensten war sie um die 10.000 Mann stark. Wenn es auch keine eigentliche Divisions-Organisation war, sah die Periode von 1942 bis 1945 die Einführung der Kampfgruppe, welche spontane Zusammenfassungen verfügbarer, unterschiedlicher Einheiten oder Teilen davon waren und die gewöhnlich in Situationen höchster Gefahr gebildet wurden. Die Größe einer Kampfgruppe konnte dabei von lediglich ein- bis zweihundert Mann bis zu einem einer Division ähnlichen Umfang aus acht bis zehntausend Mann mit Unterstützungseinheiten betragen. Der Zeitraum ihrer Existenz war gewöhnlich nur kurz, wobei sie sich entweder in andauernden, schweren Kämpfen aufgerieben hatte oder wieder ihren ursprünglichen Einheiten zugeteilt wurde, wenn die Krise behoben war. Ein Beispiel für solch eine Formation ist die Kampfgruppe Fretter-Pico, wobei diese Verbände gewöhnlich durch den Namen ihres Befehlshabers bezeichnet wurden. Sie bestand aus den Resten zweier Infanterie-Divisionen und sollte einen Abschnitt der neuen deutschen Linie nach dem Zusammenbruch der verbündeten Achsen-Armeen nach der sowjetischen Gegenoffensive bei Stalingrad halten. Ähnlich der Kampfgruppe gab es auch die Armee-Abteilung, welche allerdings zahlenmäßig stärker war und gewöhnlich aus vollständigen Formationen bestand. Zum Beispiel wurde die Armee-Abteilung Hollidt Ende 1942 gebildet und verfügte über drei Panzer-Divisionen und vier schwache Infanterie-Divisionen sowie zwei Luftwaffen-Feld-Divisionen. Panzer-Verbände Das scharfe Messer des deutschen Heeres waren die Panzer-Divisionen, welche vor allem an der Ostfront eine Schlüsselrolle spielten. Die Anzahl der Panzer-Divisionen stieg von zehn Divisionen im Jahr 1940 auf 25 bis zum Frühjahr 1942 an. Im letzten Kriegsjahr 1945 gab es 35 mehr …

  • 3D Modell Panzer 38 (t) Ausf G

    Leichte tschechische Panzer PzKpfw 38(t) und PzKpfw 35(t) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. PzKpfw 35(t), PzKpfw 38(t) Ausf.A bis G und S Typ: Leichter Panzer. Geschichte PzKpfw 35(t) Der Panzerkampfwagen 35(t) war der Standardpanzer der tschechischen Armee in den Jahren unmittelbar vor der deutschen Annexion von Böhmen und Mähren im März 1939. Anfangs war dieser Panzer unzuverlässig und obwohl dieses Problem schließlich gelöst wurde, blieb sein schlechter Ruf bestehen. Im Oktober 1934 wurde von der tschechischen Armee eine Bestellung für zwei Prototypen eines mittleren Panzers namens S-II-a vergeben, welche im folgenden Jahr abgeschlossen wurde. Die Armee begann mit diesen im Juni 1935 mit Versuchen und bald traten viele Fehler als Folge der hastigen Entwicklung des Panzers auf. Ohne auf die Behebung dieser Probleme zu warten, erfolgte eine erste Bestellung über 160 Fahrzeuge im Oktober 1935 und die ersten fünf davon wurden im folgenden Jahr ausgeliefert. Mit den Panzern gab es so viele Probleme, dass diese zur Überarbeitung an Skoda zurückgeschickt wurden. Zwischenzeitlich wurde eine weitere Serie von 138 für die tschechische Armee bestellt, welche den Panzer als LT vz 35 bezeichnete. Rumänien bestellte 126 Stück unter der Bezeichnung R-2. Nach dem deutschen Einmarsch bedeutete die Übernahme von 219 Panzer dieses Typs eine beträchtliche Verstärkung für die Wehrmacht. Diese Panzer wurden alle systematisch vollständig von den Deutschen überholt und blieben dann für drei Jahre im Dienst. Zum Zeitpunkt seiner Entwicklung stellte der Panzer einen sehr fortschrittlichen Entwurf dar, mit mehr als ausreichendem Panzerschutz und Feuerkraft, aber seine technische Spezifikation beinhaltete zu viele komplexe Eigenschaften, insbesondere ein pneumatisch betriebenes Getriebe, was immer wieder Probleme verursachte. Der Panzer hatte einen Heckkettenradantrieb, kleine Straßenräder und besonders breite Ketten waren die Erkennungsmerkmale. Die Panzerung war in zeitgenössischer Art genietet. Die Hauptbewaffnung wurde aus der Skoda-Panzerabwehrkanone des gleichen Kalibers entwickelt und war für ihre Genauigkeit bekannt. Das pneumatisch gesteuerte Getriebe, das entwickelt wurde, um das Fahren zu erleichtern, erwies sich als eine große Schwächung und verursachte viel Ärger während des russischen Winters 1941/42. Von den PzKpfw 35 (t), die 1939 von der tschechischen Armee übernommen wurden, waren kaum mehr als fünfzig Prozent zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einsatzbereit. Diese wurden von der 1. leichten Division in Polen eingesetzt. Im Oktober 1939 wurden aus dem 11. Panzerregiment und der 65. Panzerabteilung dieser Division die 6. Panzer-Division gebildet, welche diese Panzer sowohl in Frankreich 1940 als auch im Mittelschnitt der Ostfront in Russland bis Ende 1941 einsetzte. Bis Ende des Jahres waren aber der Großteil der Panzer der Division verloren gegangen. Der PzKpfw 35(t) wurde auch von der bulgarischen Armee verwendet, als 26 von Deutschland im Februar 1940 exportiert wurde. Die Armeen von Rumänien und der Slowakei verwendeten während des gesamten Krieges eine beträchtliche Anzahl dieser Panzer, die von Skoda bereits vor 1939 geliefert worden waren. Ungarn erwarb 1940 eine Lizenz für den Panzer und überarbeitete ihn vollständig, woraus der mittlere Turan-Kampfpanzer entstand. Hier zur ungarischen Modifikation Turan-Panzer. Benutzer: Tschechoslowakei, Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Slowakei. Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen 35(t): Geschichte PzKpfw 38(t) Der Panzer 38(t) war tatsächlich der tschechische LT vz 38, der für die Wehrmacht nach der Annexion der tschechoslowakischen Provinzen Böhmen und Mähren im März 1939 gebaut wurde. Im Jahr 1937 verschlechterten sich die internationalen Beziehungen rapide und so forderte die tschechische Armee einen neuen leichten Panzer. Nach den Problemen mit dem vorherigen LT vz 35 bestand die Armee auf ausreichende Tests mit dem neuen Panzer, damit sich derartiges nicht wiederholen würde. Die Firma Skoda trat mit seinen S-II-a und S-II-b an, während CKD den LT zv 35 mit dem Motor und der Kraftübertragung des TNH-Panzers, den LTL, den bereits für den Export in Produktion befindlichen TNH P-S und einen neuen mittleren Panzer mit der Bezeichnung V-8-H vorführte. Während der umfangreichen Tests wurde der TNH P-S als der beste Entwurf befunden und am 1. Juli 1938 als der neue leichte Standard-Panzer der tschechischen Armee unter der Bezeichnung LT vz 38 übernommen. Bis zum Zeitpunkt der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 war jedoch noch keiner der neuen Panzer fertiggestellt worden. Aber das Fahrzeug wurde für das deutsche Heer von 1939 bis 1942 im umbenannten Werk Praga gebaut und mehr als 1.400 wurden unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen 38(t) eingesetzt. Dabei steht das Kürzel ‘(t)’ für ‘tschechisch’ und 38 für das Modelljahr 1938. Für die Wehrmacht war der PzKpfw 38(t) in den ersten Jahren zahlenmäßig enorm wichtig und geradezu unersetzlich. Beim Westfeldzug wurde der PzKpfw 38(t) von der 7. und 8. Panzer-Division verwendet und blieb bis in das Jahr 1941/1942 in dieser Rolle. Nachdem das Fahrzeug als Kampfpanzer nicht mehr mithalten konnte, entstanden aus dem Fahrgestell zahlreiche Selbstfahrlafetten für Artillerie, Pak und Flak. Als Pak-Selbstfahrlafette Marder III war es lange Zeit die effektivste deutsche Panzerabwehr und zuletzt entstand daraus wohl beste Jagdpanzer des Krieges, der Hetzer. Deutschland exportierte auch den PzKpfw 38(t) und 69 Fahrzeuge gingen an die Slowakei, 102 an Ungarn, 50 an Rumänien und 10 an Bulgarien. In Schweden wurde der Panzer unter Lizenz hergestellt. PzKpfw 38(t) Ausf.A 1937 als Prototyp bei CKD (Praga) bestellt, war der tschechische LT vz 38 der Gewinner von Vergleichstests aus dem Jahr 1938. Im Juli des gleichen Jahres wurden 150 dieser Panzer zur sofortigen Produktion für das tschechische Heer bestellt. Nach der Münchener Konferenz, in der ‘der Frieden in unserer Zeit’ verkündet wurde, wurde die Produktion des Panzers nicht mehr so eilig vorbereitet und bis März 1939, dem Zeitpunkt der Zerschlagung der Rest-Tschechei durch Hitler, war kein Panzer ausgeliefert. Die Ausf.A war äußerlich identisch zu der ursprünglich für die tschechische Armee bestellten Version. Die Fahrzeuge sind leicht erkennbar an der Gefechts-Antenne in Form eines Rohrs entlang der linken Seite des Panzers. Die Deutschen erhöhten die Besatzung um den Ladekanonier, um den Panzerkommandanten von dieser Aufgabe zu befreien. Dadurch musste der Vorrat an Munition um drei Behälter mit 18 Schuss reduziert werden. Nach der deutschen Besetzung wurde jedoch ein Auftrag erteilt, die 150 unfertigen Panzer als PzKpfw 38(t) Ausführung A für die deutsche Wehrmacht zu bauen. 59 Pzkpfw 38(t) Ausf.A wurden von mehr …

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