HG-Soldaten mit Gemälde aus der Cassino-Sammlung


HG-Soldaten mit Gemälde aus der Cassino-Sammlung

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Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Grille

    Grille und Bison, 15-cm schweres Infanteriegeschütz 33 (Sf) auf Panzerkampfwagen 38(t) Ausf. H oder Selbstfahrlafette 38(t) Ausf. M (SdKfz 138/1). Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell von Grille und Bison, sowie ihren Vorgängern Geschützwagen I Ausf. B, Sturmpanzer II und StuIG 33B. Grille oder Bison (SdKfz 138/1) Typ: Selbstfahrlafette für schweres Infanteriegeschütz. Grille / Bison Geschichte Die Infanterie-Bataillone der Wehrmacht verfügten zur direkten Feuerunterstützung neben vier 7,5-cm-Infanteriegeschützen auch zwei schwere 15-cm-Infanterie-Haubitzen. Beide waren sehr brauchbare und vielseitige Waffen und mit der Einführung motorisierter Verbände begann auch ihre Verwendung auf Selbstfahrlafetten. Die erste Form des sIG 33 auf Selbstfahrlafette erschien während des Westfeldzugs im Mai 1940 auf dem Fahrgestell des PzKpfw I. Das Fahrgestell des leichten Panzers war aber mit dem Geschütz völlig überladen und auch der Schwerpunkt lag viel zu hoch, sodass als Nächstes der PzKpfw II Ausf. C dafür verwendet wurde. Dieser Umbau war so erfolgreich, dass 1943 eine Version auf einem verlängerten Fahrgestell des Panzer II erschien. Allerdings sollten später alle verfügbaren PzKpfw II zur Herstellung der Wespe verwendet werden, sodass auch andere Fahrgestelle für das IG 33 verwendet wurden, darunter sogar PzKpfw III. Doch war dieses Fahrgestell für das IG 33 zu überdimensioniert und konnte ohne weiteres auch schwerere Waffen tragen, sodass nur lediglich 12 Stück gebaut wurden, welche an der Ostfront verwendet wurden. Deshalb wurde das sIG 33 hauptsächlich auf dem Fahrgestell des veralteten PzKpfw 38(t) montiert. Grille auf Panzerkampfwagen 38(t) Ausf. H Die Grille sollte ursprünglich aus dem überarbeiteten Fahrgestell des PzKpfw 38(t) Ausf. M für Selbstfahrlafetten entstehen. Zweihundert sIG33 sollten auf diesen montiert werden. Am 1. Februar 1943 stimmte Hitler jedoch dem Vorschlag zu, das sIG33 auf das Fahrgestell des PzKpfw 38(t) Ausf. H zu montieren, dessen Motor noch im hinteren Teil des Fahrzeuges lag, um die Grille so schnell als möglich zum Einsatz zu bringen. Zudem konnten beschädigte, von der Front zurückgeschickte PzKpfw 38(t), in die Grille umgebaut werden. Infolgedessen befahl Adolf Hitler, dass ab März 1943 alle zu reparierenden Fahrzeuge des ursprünglichen tschechischen Panzers zu diesem Zweck verwendet werden sollten. Zusätzlich wurde vereinbart, dass, nach dem der Bau von 200 Stück erfolgt war, alle weiteren Grille aus dem Umbau von der Front zurück geschickter PzKpfw 38(t) entstehen sollten. Das Standard-Fahrgestell der Ausf. H musste mit einem neuen Kampfraum überzogen werden, welcher über den hinten liegenden Motorraum erweitert wurde, um das schwere Geschütz und die zugehörige Munition aufzunehmen. Da der Motor hinten lag, begann der Kampfraum mit Kanone ähnlich wie bei einem Sturmgeschütz fast direkt vorne am Fahrzeug. Von Februar bis April 1943 wurden 90 Stück sowie ein Prototyp der Grille auf dem Fahrgestell des PzKpfw 38(t) Ausf. H hergestellt. Die Grille wurde sofort an die schweren Infanteriegeschütz-Kompanien der Panzergrenadier-Regimenter ausgegeben. Sie wurde in Russland, Tunesien, Italien und Frankreich ab Anfang 1943 verwendet. Im Juni 1944 befand sich diese erste Version der Grille immer noch im Einsatz bei der 38. schweren Infanteriegeschütz-Panzerabteilung der 2. Panzer-Division in der Normandie. Jede Abteilung hatte sechs Fahrzeuge. Grille auf Selbstfahrlafette 38(t) Ausf. M Die ursprüngliche Bestellung von 200 Grille forderte zuerst die Verwendung des alten Fahrgestells der Ausf. H, um das Fahrzeug so schnell wie möglich in den Einsatz zu bringen. Neunzig wurden auf dem Fahrgestell der Ausf. H fertiggestellt und die verbleibenden 110 Stück des Auftrags wurden dann ab April 1943 auf dem neuen Fahrgestell der Ausf. M, welches extra für Selbstfahrlafetten entwickelt worden war, gebaut. Dieser Auftrag wurde im Juni 1943 abgeschlossen. Allerdings war das Fahrzeug so erfolgreich, dass ein weiterer Auftrag erteilt wurde und eine regelmäßige Serienproduktion begann ab Oktober 1943 und lief bis zum September 1944. Die Grille war das letzte Fahrzeug, welches auf der Selbstfahrlafette Ausf. M des ehemaligen PzKpfw 38(t) gebaut wurde und die letzten 10 Stück im September 1944 mussten auf Fahrgestelle montiert werden, welche ursprünglich für den Flakpanzer 38(t) gebaut worden waren. Wie beim Panzerjäger 38(t) Marder befand sich der Kampfraum auf dem hinteren Teil und der Motor in der Mitte des Fahrzeuges. Beim Aufrichten wurde die Kanone durch eine schwere Federklappe geschützt, welches ein Merkmal aller sIG33 (Sf) war. Insgesamt wurden 282 Grille auf Selbstfahrlafette Ausf. M gebaut und an allen Fronten bei den schweren Infanteriegeschütz-Kompanien (Sf) der Panzergrenadiere verwendet. Es wurde keine besondere Unterscheidung zwischen den beiden Versionen der Grille gemacht und im Februar 1945 waren immer noch 173 Stück im Einsatz. Auf der Selbstfahrlafette Ausf. M wurden zusätzlich von Januar bis Mai 1944 noch 102 Munitionstransporter gebaut, welche 40 Reservegranaten für die Grille transportieren konnten. Diese Munitionspanzer 38(t) (Sf) Ausf. M (Sdkfz 138) konnten bei Bedarf auch zu einer Grille mit 15-cm sIG33 umgebaut werden. Die Fahrzeuge mit dem sIG33 auf PzKpfw 38(t) wurden auch manchmal als Bison bezeichnet, womöglich zur besseren Unterscheidung derjenigen mit dem Kampfraum vorne auf PzKpfw 38(t) Ausf. H und hinten auf der neueren Ausf. M. Benutzer: Deutschland. Animation 3d-Modell Grille Weitere Selbstfahrlafetten mit 15cm sIG33 15cm sIG33(Sf) auf Panzerkampfwagen I Ausf. B Die erste Form des mobilen sIG33 trat während des Westfeldzugs im Jahr 1940 auf. Sie war entwickelt worden, um der motorisierten Infanterie (später Panzergrenadiere) schnell schwere Feuerunterstützung von einer selbstfahrenden, gepanzerten Plattform geben zu können, welche ihnen bei ihren Einsätzen dicht folgen konnte. Es war eine der einfachsten deutschen Konstruktionen an Selbstfahrlafetten, denn lediglich Turm und Aufbau wurden von dem PzKpfw I Ausf. B entfernt. Anschließend wurde ein großer kastenförmiger, oben und hinten offener Geschützschild auf die Wanne montiert. Das 15 cm sIG (schweres Infanteriegeschütz) auf seiner normalen Feldwagen, jedoch ohne die Lafetten-Räder, wurde in diesen Umbau montiert. Das war es und das Ganze wurde als Geschützwagen I Ausf. B bezeichnet. Die Selbstfahrlafette war kein besonders zufriedenstellender Umbau, da der Schwerpunkt ziemlich hoch lag und das Fahrgestell überladen war. Außerdem war der Panzerschutz schlecht. Aber er gab der deutschen Panzertruppe eine Vorstellung davon, was zukünftig von Selbstfahrlafetten erwartet werden musste. Die 38 im Februar 1940 umgebauten Fahrzeuge dienten zur Ausrüstung der sIG(Sf) Kompanien 701-706, die vor dem Angriff auf Belgien, Holland und Frankreich sechs Panzerdivisionen zugeordnet wurden. Sie befanden sich im Mai und Juni 1940 im Westen mehr …

  • Aufgehängter Major

    Endkampf, Kriegsgefangenschaft und Dokumente. Bilder vom Endkampf sowie Dokumente aus der Kriegsgefangenschaft und NS-Zeit. Endkampf, Kriegsgefangenschaft und Dokumente In der letzten Kriegsphase in Deutschland bestand der Rest der 214.Infanterie-Division aus einem Bataillon, was zur Wiederaufstellung verwendet werden sollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr und die Soldaten wurden in die letzten Kämpfe der Heeresgruppe Mitte verwickelt. Polnische Soldaten im April 1945 in Deutschland (Archivfoto). Die polnische 2. Armee deckte die südliche Flanke der auf Berlin vorstoßenden russischen Armeen. Zwischen dem 25. April und 6. Mai 1945 griff die Heeresgruppe Mitte aus dem Raum Bautzen in Richtung Cottbus-Berlin die Flanke der polnischen Armee an und zwang diese vorübergehend nach Norden auszuweichen. In diesen letzten Kämpfen ist der Großvater des Autors am 30. April 1945 mit seiner Einheit in polnische Kriegsgefangenschaft geraten. Seiner Beschreibung nach haben sich die polnischen Soldaten zumeist anständig gegenüber den deutschen Kriegsgefangenen verhalten.     Eine NS-Abmahnung vom November 1943 oder 1944 an die Großmutter des Autors in Frankfurt: Nach Durchsicht der Sammellisten musste ich leider feststellen, dass Sie den Sinn des Opfersonntages immer noch nicht begriffen haben. Der gezeichnete Betrag von 30 oder 50 Pfennigen ist kein Opfer, sondern nur ein lächerliches Trinkgeld. Ich erinnere nur an die Stalingradkämpfer, sowie die Väter, Söhne und Brüder, die an der Front stehen und ihr Leben opfern für uns in der Heimat sowie für Deutschlands Zukunft. Aus diesem Grunde richte ich an Sie, Volksgenossen, diese Mahnung und hoffe, dass auch Sie sich der Volksgemeinschaft nicht ausschließen und am Opfersonntag auch wirklich ein Opfer geben – denn es geht um ‘Sein oder Nicht’ sein. Heil Hitler, gez. Becker, Zellenleiter Erläuterung des Autors: Eine Abmahnung als Volksgenosse konnte man bei sogenannten Verstößen gegen die Volksgemeinschaft erhalten. Dazu zählten der Einkauf in jüdischen Geschäften, zu geringe Spendenbereitschaft, als Vermieter zu wenig Wohnraum zur Verfügung zu stellen u.s.w. Im nationalsozialistischen Staat stand das Recht der Gemeinschaft über dem Recht des Individuums. Verstieß man nach der Abmahnung ein weiteres Mal gegen die Volksgemeinschaft, so wurde der Fall an die Gestapo (Geheime Staatspolizei) abgegeben und konnte mit Gefängnis bestraft werden. In polnischer Kriegsgefangenschaft’ nennt sich das nur schwer leserliche Tagebuch des Großvaters des Autors von 1945 bis 1947. Hier ein Auszug vom 7. Mai 1946 aus Warschau, abends 10-11 Uhr: Alarm Garage – Werkstatt Explosion. Hatte den Abend Ohrenschmerzen. Machte ein Dampfbad und legte mich hin, habe dabei geschwitzt. Konnte nicht aufstehen. Als Hans(?) wegging und die Stube dunkel war, kam der Posten an mein Bett und gab mir FÜNF (5!) Kolbenstöße auf die Brust. Zeuge ist Josef Haldesheim. Anmerkung des Autors: Die Geschichte, welches das Tagebuch erzählt, ist auch ein ständiger Ärger mit polnischen Posten oder SS-Soldaten, welche ihre Entdeckung und Auslieferung an die Russen befürchteten, was zu einer unabsehbaren Kriegsgefangenschaft in Sibirien oder der Hinrichtung geführt hätte. Entlassungspapiere aus der Kriegsgefangenschaft: Deutsche Kriegsgefangene in alliierten Händen nach Kriegsende Während des Zweiten Weltkriegs waren deutsche Soldaten in einem Großteil Europas, der Sowjetunion, Nordafrika und auf den Weltmeeren im Einsatz. Nachdem sich das Kriegsglück mit der verlorenen Schlacht um Moskau im Dezember 1941 gegen Deutschland gewendet hatte, gerieten mehr und mehr deutsche Soldaten und schließlich auch Zivilisten in alliierte Kriegsgefangenschaft. Zur Zeit der deutschen Kapitulation, am 8. Mai 1945, standen etwa zwanzig Nationen im Kampf gegen Nazi-Deutschland, welche deutsche Kriegsgefangene hielten. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion hielten die überwiegende Mehrheit der elf Millionen Soldaten, die sich ergeben hatten oder im Rahmen der Gesamtkapitulation in alliierte Hände fielen. Ungefähr 5 Millionen wurden fast umgehend freigelassen, aber die letzten Kriegsgefangenen in der Sowjetunion sollten erst 1956 zurückkehren. Sowohl die westlichen Alliierten als auch die Sowjets begingen Verbrechen an den Kriegsgefangenen. Tausende von Kriegsgefangenen starben in amerikanischen Sammellagern und französischen Arbeitslagern. Kriegsgefangene in der Sowjetunion und in sowjetisch beherrschten Staaten, wie Polen oder Jugoslawien, traf es am schlimmsten. Sie wurden für verschiedene, harte Zwangsarbeiten mit nur wenig Verpflegung eingesetzt, dazu oft noch im rauen Klima Sibiriens. Dabei sind Hunderttausende vermutlich ums Leben gekommen. Neben der UdSSR überschreiten nur Polen und Jugoslawien die Zahl von über 50.000 umgekommenen, deutschen Kriegsgefangenen. Gräueltaten zwischen 1945 und 1953 Die Bedingungen für die Kriegsgefangenen waren in den einzelnen Staaten unterschiedlich. Gegen Kriegsende versuchten Millionen von deutschen Wehrmachtsangehörigen sich nach Westen abzusetzen, in der Hoffnung, sich den Amerikanern oder Briten und nicht der Roten Armee ergeben zu müssen. Da die Sowjetunion niemals die Genfer Konvention unterzeichnet hatte, unterlagen deutsche Kriegsgefangene dort nicht den Kriegsgesetzen (wie übrigens umgekehrt auch). Die Regelungen der Konvention verboten übermäßig harte Zwangsarbeit und legte eine Mindestzahl von Kalorien pro Tag und Mann fest. Auch die Amerikaner hebelten die Regelung für Kriegsgefangene vorübergehend aus, da sie nach der Kapitulation gefangen genommene deutsche Soldaten als ‘demobilisierte Truppen’ bezeichneten und nur mangelhaft versorgten. In der Sowjetunion wurden die Gefangenen zum Wiederaufbau des durch den Krieg zerstörten Landes eingesetzt. Viele wurden in die Holzfällerlager in Sibirien oder in den Bergbau im Ural geschickt. Das Lagerleben war im Allgemeinen hart. Ein junger Kriegsgefangener erinnerte sich daran, dass er täglich ‘brutalen Angriffen, Hunger, Krankheit und Kälte ausgesetzt war’. Erst 1948 verbesserte sich die Lage. Der deutsche Vernichtungskrieg hatte in Russland derartige Verwüstungen angerichtet, dass die sowjetische Propagandamaschinerie kaum Schwierigkeiten hatte, Hass auf die Deutschen zu schüren. Viele der Kriegsgefangenen, die in Gefangenschaft starben, waren mit ziemlicher Sicherheit Opfer von Racheakten, aber deren genaue Zahl kann nicht ohne weiteres ermittelt werden. Es ist jedoch eindeutig, dass die meisten Todesfälle nicht das Ergebnis irgend einer offiziellen Politik waren. Die meisten deutschen Kriegsgefangenen scheinen vor 1945 aufgrund ihrer schlechten Verfassung gestorben zu sein, in der sie in die Kriegsgefangenschaft geraten waren, z.B. nach den monatelangen Kämpfen um Stalingrad. Viele andere starben an Überarbeitung und weil die Sowjets den Kriegsgefangenen nicht genügend Versorgungsgüter zuteilten, da dies die Kriegsanstrengungen beeinträchtigt hätte. Nach dem Krieg wurden die verfügbaren sowjetischen Ressourcen wiederum ihrer eigenen Bevölkerung zugeteilt und die schlechten Nachkriegsernten verschlimmerte noch zusätzlich die Lage der Kriegsgefangenen. Bis 1947 war die häufigste Todesursache Dystrophine, eine Krankheit, die durch Unterernährung verursacht wurde. Darüber hinaus kam es bei Kriegsgefangene häufig vor, dass mehr …

  • Gartenbahn

    Eisenbahnen und der Aufbau einer Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan. Modelleisenbahn in der Spur G (45 mm) im Garten und Übertragung der Fahrt aus dem Zug mittels einer Funkkamera. Zu meinem Haus gehört ein relativ großer Garten mit altem Baumbestand. Als Arzt war es mir ein Anliegen für meine Patienten – und als Reverenz zur Vergangenheit meiner Heimatstadt als Eisenbahnknotenpunkt – etwas Abwechslung zu bieten. Somit habe ich mich entschlossen den Garten meiner Praxis einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Es reifte die Idee einer Modelleisenbahn in der Spur G bzw. 1 (45 mm), welche die Patienten meiner Praxis live im Garten und auf der zugehörigen Terrasse erleben könnten sowie eine direkte Übertragung der Bilder mittels einer Funkkamera – welche am umgebauten Kamerawagen der Gartenbahn befestigt ist – in das Wartezimmer. Deshalb wurde das Projekt Gartenbahn gestartet. Da meine Praxis – einschließlich Garten – nur angemietet ist, sollten keine größeren, festen Umbauten vorgenommen werden. Auch war mir eher an einer Integration der Gartenbahn bzw. Modelleisenbahn in die Landschaft des Gartens, einschließlich seines wilden Baumbestandes mit Unterholz im hinteren Teil gelegen. Das Gleisbett für die Gartenbahn wurde aus Styrofoam/dur-Platten (Baumarkt) geschnitten und mit einem Dremel an den Kanten abgeschrägt. Es erfolgte ein grauer Anstrich. Zur weiteren Absicherung der leichten Platten wurden in regelmäßigen Abständen 24 cm lange Zeltheringe verankert. Die Platten selbst wurden untereinander mit extra starkem Outdoor-Klebeband verklebt. Als Gleise für die Gartenbahn boten sich Flexgleise aus Messing (auch wegen der Reinigungsmöglichkeit mit der Schienenreinigungslok – bringt Zeitersparnis und man hat als HNO-Arzt mehr Zeit für seine Patienten) von TRAIN LINE45 an. Gesteuert werden die Züge über das ‘TRAIN CONTROL’-Funksystem auf 433 MHz-Basis oder über eine Digitalzentrale (KM 1 System Control 7) bei Spur-1-Fahrzeugen. https://youtu.be/SX1O_mApUow Beides wurde über einen ‘Lokschuppen’ bezogen. Zusätzlich sind vor den Bahnhöfen jeweils Magnetkontakte für den automatischen Bahnhofshalt eingebaut. Bis Ende 2009 wurden ca. 60 m Gleise für die Gartenbahn verlegt. Für die Erschliessung der Praxis-Terrasse wurde eine 9 m lange Brückenkonstruktion aus verzinkten Sickenprofilen mit einer Steigung von 2 bis 3 Prozent gebaut. Als Standardkurvenradius wurde R3 (Train Line 120 cm) gewählt. Die Praxisbahn wurde schrittweise umfangreich ausgebaut. Die Gebäude und der Fuhrpark wurden ebenfalls erweitert. Zusätzlich sind dort über einen Link alle Fotos der Gartenbahn erreichbar. Mehr zu Eisenbahnen Wie baut man eine Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan ? Das erste, was die meisten Menschen bemerken, wenn sie zum ersten Mal eine Gartenbahn sehen, ist wie groß die Züge in der Natur sind – und das zweite, wie viel es kostet ! Es ist keine Frage, dass man jede Menge Geld in eine Gartenbahn stecken kann. Wenn man ein Geschäft mit Modellzügen und Zubehör oder die Gartenbahn anderer Leute besucht, kann man schon erschrecken bei Preisen von 1.000 € für eine Lokomotive oder 10 € für ein Gleisstück. Falls Du auch, wie die meisten anderen Menschen, ihre Ausgaben in das Leben einplanen müssen, könnte man es mit der Angst bekommen, dass man sein ‘Eisenbahn-Imperium’ niemals über das ‘Starter-Set’ als Hobby hinaus bekommen wird. Aber keine Angst, viele Gartenbahn-Freunde haben schöne und bemerkenswerte Gartenbahnen hinbekommen, ohne dabei Konkurs anmelden zu müssen. Die nachfolgenden Tipps werden helfen, eine Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan aufzuziehen ! Planung ist alles Eine gute Vorausplanung ist wichtig. Dazu gehören die minimalen Erwartungen an die Gartenbahn. Reicht ein Zug mit zwei Bahnstationen und genügend Gleis dazwischen ? Für andere ist das bei weitem nicht genug. Also denke erst einmal darüber nach, was Du später haben willst und dann weißt Du auch, was benötigt wird. Verlasse den ursprünglichen Plan nicht zu weit, nur weil es auf einmal irgendein Sonderangebot gibt. Zu den Fragen der guten Planung gehört: Wie viel Platz habe ich innen (im Haus/Wohnung) und außen im Garten ? Welcher Typ von Eisenbahn soll es werden, also das Zeitalter (erste Dampfloks, ‘goldenes’ Dampflok-Zeitalter, erste Dieselloks, moderne Lokomotiven usw.) und aus welchem Land. Dann der Maßstab der Lokomotiven und die Spur-Größe. Soll die Bahn die ganze Zeit unbeaufsichtigt laufen können und womöglich mit mehreren Zügen ? Wie schnell soll wenigstens ein Teil betriebsbereit sein ? Wie viel Geld kann ich pro Jahr in das Projekt stecken ? Wie viel Zeit pro Woche habe ich dafür, vor allem während der schönen Monate im Freien. Natürlich können sich und werden sich später einige dieser Teilaspekte ändern, aber bevor man anfängt zu arbeiten und Geld auszugeben, sollte man erst einmal eine Vorstellung davon haben, was machbar ist und wo es hingehen soll.   Aber um es vorweg zunehmen: nach etwa drei Sommern wird es eine funktionierende, schöne Gartenbahn geben für etwa die gleichen Kosten, welche andere Leute in dieser Zeit für das Bezahlfernsehen ausgeben. Natürlich kann man auch gleich viel mehr ausgeben, aber sei vorsichtig, sonst ist es wie bei den ‘Häuslebauer’ am Mittelmeer: bevor der Schuppen fertig wird und bewohnbar ist, ist kein Geld mehr da. Und die Nachbarn werden Dich sowieso für verrückt erklären, also beweisen es ihnen, dass Du das auch richtig hinbekommst ! Weise Auswahl Nachdem Du nun eine Vorstellung davon haben solltest, wie sie Eisenbahn aussehen soll, wirst Du wahrscheinlich einen Hersteller auswählen, der den Großteil des Bedarfs zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann. Dabei solltest Du dann auch bleiben, wenn es auch immer wieder Alternativen gibt. Der beste Ausgangspunkt ist es, mit einer gut verlegten Strecke in einem möglichst großen Radius zu beginnen, welche in den verfügbaren Platz passt. Über viele Jahrzehnte waren die Standardgleise für Gartenbahnen Hochqualitäts-Messinggleise. Da sich aber die Kosten für Kupfer verdoppelt haben, haben sich auch die Kosten für diese Gleise verdoppelt. Es gibt auch Aluminium-Gleise, welche zwar nicht so robust sind, dafür aber viel billiger. Wenn man diese in ein robustes Schienenbrett, z.B. mit Beton – legt, ist dies in der Regel kein Problem. Große Lokomotiven mit vielen Rädern laufen auf Aluminium genauso gut wie auf Messing, nur bei Rädern aus Kunststoffgummi kann es zu Problemen mit der Grifffestigkeit kommen. Allerdings leitet Aluminiumoxid im Gegensatz zu Messingoxid Elektrizität, weshalb es keinen großen Unterschied bei der Leistung geben sollte. Aluminium-Gleise eignen sich bei großen Lokomotiven mit Metallrädern, bei täglicher Reinigung mit einem sauberen mehr …

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