Kriegstagebuch 13. April 1917



Kanadische Soldaten Vimy
Kanadische Soldaten rücken im Abschnitt von Vimy vorwärts.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 13. April 1917:

Westfront


Artois: Kanadische Truppen nehmen das Dorf Vimy und Petit Vimy. Die Britische 50. Division greift die Wancourt-Höhe an und nimmt sie bis zum 15. April.
Somme und Oise: Der französische Angriff der Dritten Armee wird schon am 14. April abgebrochen, trotz der Unterstützung durch 390 schwere Geschütze.

Luftkrieg

Westfront: Richthofen gelingen zwei weitere Abschüsse, darunter eine von 6 abgeschossenen RE8, welche nicht mit dem Begleitschutz zusammengetroffen sind. 21 Bomber des Royal Flying Corps (davon 4 von Richthofens Einheit abgeschossen, welche selbst 1 Jäger verliert) mit Begleitjägern greifen den Bahnhof Henin-Lietard an.

Seekrieg

Ostsee und Schwarzes Meer: Viele russische Schlachtschiffe und Kreuzer werden von der Provisorischen Regierung umbenannt, um demokratisch zu klingen (sowie am 29. April), wobei oft die ehemaligen Namen während der Meutereien von 1905 verwendet werden.

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  • Kriegstagebuch 1940

    Kriegstagebuch 1940 Das Jahr 1940 ist geprägt vom Westfeldzug, dem klassischen Blitzkrieg, und der Schlacht um England. Am Tag des Waffenstillstands vom 1. Weltkrieg am 11. November 1918, war Frankreich unbestreitbar die stärkste militärische Macht der Welt. Nach mehr als vier Jahren heroischen, siegreichem Kampf, hatte die Nation zusammen ihren Verbündeten den tödlichen Gegner, das kaiserliche Deutschland gedemütigt und entwaffnet. Kriegstagebuch für das Jahr 1940 Wie konnte es sein, dass ein wenig mehr als 20 Jahre später die französischen Streitkräften in nur sechs Wochen auf demütigende Weise besiegt wurden ? Noch dazu, durch ein deutsches ‘Anfänger’-Heer und Luftwaffe, welche nicht länger als fünf Jahre existierten ! Im Angesicht der abgelaufenen Ereignisse ist die Arroganz, die Sturheit und die Kurzsichtigkeit der französischen Generäle ganz unglaublich. So befahl zum Beispiel, nur wenige Tage bevor Guderians Panzerkorps durch die Wälder der Ardennen strömte, General Huntziger, Kommandant der französischen 2. Armee, die Beseitigung aller Panzerabwehrhindernisse von den Straßen in diesem Gebiet mit der Begründung, dass ihre Existenz im Widerspruch zu den erhaltenen Befehlen stand. Noch unglaublicher ist immer noch Marschall Petains verächtliche Vernachlässigung des Wertes von gepanzerten Fahrzeugen und Flugzeugen in einem neuen, großen europäischen Krieg. Kriegstagebücher für die einzelnen Monate des Jahres 1940: Westfeldzug 1940 Unvermeidlich hat die Senilität des französischen Generalstabs, zusammen mit einer schwachen Regierung – dem Erbe der fast ununterbrochenen Reihe von politischen Krisen in Frankreich vom Februar 1934 bis zum Vorabend des Hitler-Blitzkriegs – drastische Auswirkungen auf die Einstellung zur Wiederbewaffnung und die Moral und Leistung der Streitkräfte. Schon 1931 hatte die Weltwirtschaftskrise die Vollendung der legendären Maginot-Linie ernsthaft beeinträchtigt. Die Verlängerung der Linie zur Kanalküste wurde wegen der Kosten und der Zurückhaltung der Regierung gegenüber Belgien an der gemeinsamen Grenze abgelehnt. Der Einfluss von Petain unterdrückte die Schaffung einer französischen Panzer-Streitmacht, welche sich mit Hitlers Panzerdivisionen auseinandersetzen hätte können. Zwar wurden acht ‘mechanisierte Kavallerie-Divisionen’ zwischen 1934 und 1940 gebildet, aber das waren keine wirklichen gepanzerten Divisionen. Im Jahre 1937 wurde eine vollständige Panzer-Division Cuirasse de Reserve (DCR) genehmigt, aber die Division existierte nur auf Papier bis September 1939. Drei weitere Divisionen, einschließlich de Gaulles 4. DCR, wurden zu der Zeit eilig ausgebildet, als Hitler schließlich am 10. Mai 1940 losschlug. Die eindrucksvolle Stärke der Maginot-Linie, die tatsächlich fertiggestellt werden konnte, zusammen mit einer größeren Zahl besser gepanzerten und bewaffneten französischen Panzern, verführte dazu, die wahre Lage zu verkennen, bis es zu spät war. Jedoch wenn es um den Zustand der französischen Luftwaffe (Armee de l’Air) ging, war keine solche Selbsttäuschung möglich. Die französische Flugzeugindustrie war durch Verstaatlichungen in den Jahren 1936 und 1937 in das Chaos abgeglitten. Die Produktionszahlen erholten sich davon nicht bis zum Frühjahr 1940. Bei Kriegsausbruch fanden sich in Frankreich zu wenig moderne Jäger und eine veraltete Bomberstreitmacht, welche nur noch bei Nacht eingesetzt werden konnte. Zwar erholte sich die verstaatlichte französische Flugzeugindustrie spektakulär zwischen Januar und Juni 1940. Flugzeuge wurden schneller an die Armee de l’Air geliefert, als diese sie übernehmen, bewaffnen, mit Funkgeräten oder ausgebildeten Besatzungen versorgen konnte. Von der ‘französischen Spitfire’, Emile Dewoitines schlanker D.520, wurde im Juni eine je Stunde produziert. Sogar die Bomberproduktion stieg steil an, mit dem ironischen Ergebnis, dass die französische Luftwaffe am Ende des Westfeldzug 1940 über mehr Flugzeuge verfügte, als sie am Anfang hatte. Die Auswirkungen des Falles von Frankreich waren unberechenbar und hielten weit über das Ende des 2. Weltkrieges hinaus an. Kurzfristig schien es so, dass Adolf Hitlers einst lächerlicher Traum, dass das deutsche Volk Europa vom Atlantischen Ozean bis zum Ural beherrschen sollte, wahr geworden ist. In Hitlers Vorstellung galt auch für Großbritannien, dass es sicher nur eine Frage von Wochen sein musste, bevor die Briten ihre ‘Hoffnungslosigkeit’ ihrer militärischen Position einsahen und sich einverstanden erklärten, Deutschland freie Hand in Osteuropa als Gegenleistung für eine Vichy-ähnliche ‘Unabhängigkeit’ unter Beibehaltung des britischen Empire zu gewähren. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass Großbritannien sich dafür entschließen würde, den Kampf fortzusetzen, könnte Deutschland es durch eine Invasion bedrohen oder sogar durchführen oder alternativ eine lähmende Blockade mit U-Booten und Flugzeugen von den neu gewonnen Marine- und Luftstützpunkten entlang der gesamten europäischen Küstenlinie von Norwegen bis zum Golf von Biskaya durchführen. Diese doppelte Bedrohung für das Überleben Großbritanniens führte zu einer schrecklichen Fortsetzung des Krieges für die Franzosen nach dem Fall ihres Landes durch Hitler, als Churchill die Royal Navy 11 Tage nach dem Waffenstillstandsabkommen anwies, die mächtige französische Flotte vor der nordafrikanischen Küste auszuschalten, um zu verhindern, dass sie in deutsche Hände fiel. Als auf diese ‘Empörung’ im September 1940 ein britischer und frei-französischer Angriff auf die Marinebasis von Dakar in Französisch-Westafrika folgte, ordnete die Kollaboration-Regierung in Vichy Repressalien gegen Gibraltar und die britische Schifffahrt an und es kam fast zu einer tatsächlichen Kriegserklärung. Somit waren nur drei Monate nach dem Fall von Frankreich die ehemaligen, engen Verbündeten zu erbitterten Feinden geworden. Mittlerweile kämpfte im 10.000 km entfernten Indochina die vergessene französische Kolonialgarnison ein hoffnungsloses Rückzugsgefecht gegen die Japaner, welche eben mal schnell von der Katastrophe Frankreichs im Heimatland profitieren wollten. Langfristig bedeutete der Fall Frankreichs, dass der 2. Weltkrieg mit Sicherheit zu einer langwierigen Angelegenheit werden würde. Trotz der Anstrengungen von de Gaulles Freien Franzosen hing Frankreichs einzige wirkliche Hoffnung auf eine Befreiung von einer grundlegenden Veränderung der Lage Deutschlands ab, wie z.B. dem Eingreifen der USA oder der Sowjetunion. Die Beteiligung der beiden Großmächte gab den wachsenden Widerstandsbewegungen innerhalb des besetzten Frankreichs neuen Auftrieb. Der Kriegseintritt der USA gab die längerfristige Aussicht auf eine ‘Zweiten Front’ und damit die Hoffnung auf eine endgültige Befreiung Frankreichs. Luftschlacht um England Das zweite bedeutende Ereignis des Jahres 1940 war die Schlacht um England. Deutschland und Großbritannien blieben nach Juni 1940 im Krieg. Um die Briten zu besiegen, war es für die Deutschen notwendig, sich mit der Überquerung des Ärmelkanals zu befassen. Dieses Hindernis, welches Eindringlinge schon seit einem Jahrtausend von der Insel fernhielt, war auch der Hauptgrund, warum die Briten keine Dringlichkeit darin sahen, eine richtige Allianz mit Frankreich zu schmieden, bevor es zu spät war. Aber der Umstand, dass Großbritannien weiter im Krieg blieb, konnte zu mehr …

  • Unzerstoerte Eisenbahnbruecke Remagen

    Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für März 1945. Unternehmen Frühlingserwachen, Ludendorff-Brücke über den Rhein intakt erobert, März-Feuer-Blitz auf Tokio, britische Verbände nehmen Mandalay in Burma, Montgomerys 21. Heeresgruppe überschreitet den Rhein bei Wesel, die Amerikaner kontrollieren Iwo Jima. Zurück zu Februar 1945. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 1. März 1945: Westfront Mönchengladbach durch die 9. US-Armee erobert. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 2. März 1945: Luftkrieg Deutschland: 2 RAF-Tagesangriffe auf Köln. 406 USAAF-Bomber greifen wieder Dresden an. Westfront Die 9. US-Armee nimmt Krefeld, Venlo und Roermond. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 3. März 1945: Westfront Kanadische und US-Truppen schließen zwischen Maas und Rhein auf. Philippinen Der japanische Widerstand in Manila endet. Luftkrieg Großbritannien: 100 deutsche Kampfflugzeuge greifen bei Nacht mehr als 20 Flugplätze von Northumberland bis nach Oxfordshire an. 20 RAF-Bomber werden bei einem Verlust von 6 der Eindringlinge zerstört. Politik Akt von Chapultepec: 20 amerikanische Staaten verpflichten sich in Mexiko-Stadt, einander die territoriale und politische Integrität zu schützen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 4. März 1945: Burma Die britische 14. Armee erobert Meiktila, südlich von Mandalay. Westfront US-Panzer der 1. US-Armee erreichen den Rhein nördlich von Köln. Luftkrieg Pazifik: Die erste beschädigte B-29 Superfortress verwendet den frisch eroberten Flugplatz auf Iwo Jima für eine Notlandung. Deutschland: 500 USAAF-Bomber greifen Ulm an. Politik Finnland erklärt Deutschland den Krieg (ein inoffizieller Zustand der Feindseligkeiten besteht schon seit September 1944). Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 5. März 1945: Westfront Amerikanische Truppen dringen in Köln ein. Luftkrieg Deutschland: RAF-Tagesangriff auf die Ölanlagen in Gelsenkirchen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 6. März 1945: Ostfront Polen: Rokossowskis 2. Weißrussische Front nimmt die eingeschlossene Festung Graudenz. Unternehmen Frühlingserwachen: Die 6. SS-Panzerarmee beginnt eine Offensive nördlich des Plattensee um Budapest zurückzuerobern und die Donau-Linie wieder zu erreichen. Die deutschen Truppen stoßen 32 km bis zum 8. März vor. Westfront Köln von der 1. US-Armee genommen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 7. März 1945: Westfront Ludendorff-Brücke intakt erobert. Die Brücke von Remagen über den Rhein bei Bonn wird intakt durch 1. US-Armee genommen, die sofort darüber vorstößt. Burma Chinesische Truppen nehmen Lashio an der ‘Burmastraße’. Besetzte Gebiete Jugoslawien: Tito bildet eine Übergangsregierung. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 8. März 1945: Burma Indische Panzer nehmen Mandalay. Westfront Die britische 2. Armee erobert Xanten. Damit stehen die alliierten Armeen nun entlang des Rheins von Nijmegen bis nach Koblenz. Luftkrieg Großbritannien: Eine V-2 tötet 110 und verletzt 123 Menschen schwer am Farringdon Market in London. Seekrieg Granville Harbour (Normandie) von deutschen Sturmtruppen von den Kanalinseln aus in der Nacht vom 8./9. März überfallen, welche 4 Küstenfrachter versenken und 67 deutsche Gefangene befreien. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 9. März 1945: Luftkrieg Pazifik: ‘MÄRZ-FEUER-BLITZ’ AUF TOKIO. 279 niedrig fliegenden B-29 Superfortress werfen 1.667 t. Napalm- und Ölbomben auf Tokio (Nacht vom 9. auf den 10. März). Ein ‘Feuersturm’ verwüstet 26 Quadratkilometer bebauter Fläche und tötete 84.000 Menschen. 102.000 weitere werden verletzt, eine Million Obdachlose. Ähnliche Angriffe auf Nagoya, Osaka und Kobe. Die unzureichende japanische Verteidigung und Luftschutz-Rettungsdienste sind nicht in der Lage, mit diesen Angriffen fertig zu werden. Besetzte Gebiete Indochina: Die Japaner setzen die Vichy-Verwaltung ab, entwaffnen gewaltsam die französischen Garnisonen und setzen eine Marionettenregierung ‘Reich von Annam’ ein. Westfront Patton und Hodges (1. und 9. US-Armeen) ziehen ihre Kräfte bei Remagen zusammen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 10. März 1945: Politik Roosevelt informiert Spanien darüber, dass das Land keine US-Hilfe erwarten kann, wenn die Franco-Diktatur bestehen bleibt. Westfront Kanadische Truppen beseitigen den Wesel-Kessel gegenüber Xanten. Kesselring übernimmt den Oberbefehl über die Westfront von Rundstedt, welcher am 7. März entlassen wurde. Bei seiner Ankunft gibt er zu seinem Stab zum Besten: ‘Ich bin die neue V-3’. Luftkrieg Deutschland: 153 RAF-Bombern greifen Scholven-Buer an und werfen 755 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 11. März 1945: Luftkrieg Deutschland: 1055 RAF Bomber werfen 4700 t. Bomben auf Eisenbahnziele in Essen; die gesamte Produktion der Krupp-Werke kommt zum Stillstand. 1.000 US-Bomber greifen U-Boot-Werften im Nordwesten von Deutschland an. Pazifik – Operation Tan: 24 schnelle, zweimotorige Ginga-Bomber führen einen Kamikaze-Angriff bei Nacht auf die US-Flottenbasis im Ulithi-Atoll durch. Der Flugzeugträger Randolph wird dabei getroffen. Heimatfronten Großbritannien: Massenflucht von 70 deutschen Gefangenen aus dem Kriegsgefangenenlager in Bridgend, Glamorgan (Süd-Wales). Alle werden bis zum 17. März wieder eingefangen. Geheimkrieg ‘Ultra’ warnt vor Ar 234 Blitz-Jetbomber-Angriffen auf die eroberte Brücke von Remagen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 12. März 1945: Ostfront Schukows 1. Weißrussische Front nimmt Küstrin an der Oder. Rokossowskis 2. Weißrussische Front erobert Dirschau und erreicht die Danziger Bucht, südlich von Gdingen. Luftkrieg Deutschland: 1.107 RAF-Bomber werfen 4.851 t. Bomben auf Schienenverkehrswege in Dortmund. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 13. März 1945: Burma Die indische 52. Brigade nimmt Maymyo und unterbricht damit die Eisenbahnverbindung der japanischen Garnison in Mandalay. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 14. März 1945: Luftkrieg Deutschland: Der Bielefeld-Eisenbahn-Viadukt wird durch 10.000-kg-Bomben zerstört (‘Grand Slam’), wodurch deutsche Truppenverschiebungen aus dem Ruhrgebiet zum amerikanischen Brückenkopf bei Remagen verhindert werden. Ostfront Slowakei: Russische Truppen nehmen Zvolen (Sala) in den Karpaten, nördlich von Budapest. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 15. März 1945: Burma Japanischer Gegenangriff bei Meiktila. Am 28. März ziehen sich die Japaner zurück. Luftkrieg Deutschland: Das Hauptquartier der Wehrmacht in Zossen, südlich von Berlin, wird durch 576 US-Bomber der 8. US-Air-Force bombardiert. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 16. März 1945: Ostfront Ungarn: Tolbuchins 3. Ukrainische Front beginnt einen großen Gegenangriff gegen 6. SS-Panzer-Armee und 3. ungarische Armee, worunter letztere zusammenbricht. Luftkrieg Deutschland: Schwere RAF-Nachtangriffe auf Nürnberg und Würzburg. Ein wolkenloser Himmel unterstützt die deutschen Nachtjäger, wodurch 30 englische Bomber verloren gehen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 17. März 1945: Westfront Die Ludendorff-Brücke bricht nach wiederholten Angriffen durch Ar 234 Düsenbomber zusammen, wobei viele US-Pioniere getötet werden. Die 3. US-Armee dringt in Koblenz ein. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 18. März 1945: Westfront US-Panzer dringen in Bad Kreuznach und Bingen ein. Luftkrieg Deutschland: 1.221 US-Bomber (25 verloren) und 700 Begleitjäger (5 verloren) werfen 4.000 t. Bomben mehr …

  • Char 2C

    Französischer schwerer Kampfpanzer Char 2C und andere Panzer bis zur Wiederaufrüstung 1935. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Bilder und Modell des überschweren Panzers vom Ende des Ersten Weltkrieges. Char de Rupture 2C Typ: Schwerer Kampfpanzer. Geschichte Ein großes Problem mit den ersten beiden französischen Kampfpanzern Saint-Chamond und Schneider-Panzer im 1. Weltkrieg war, daß beide Typen breite deutsche Gräben an der Front nicht überwinden konnten. Deshalb begann die Forges et Chanitier de la Mediterranee – kurz FCM – in La Seyne bei Toulon im Jahr 1916 mit der Entwicklung eines verbesserten ‘Durchbruchspanzers’. Die ersten beiden Prototypen wurden im Dezember 1917 fertiggestellt. Von diesen hatte einer ein elektrisches Getriebe, während der andere ein mechanisches eingebaut bekam. Bezeichnet als Char FCM 1A und 1B, hatte beide eine Besatzung aus sieben Mann und der erst genannte wog schon die stattliche Summe von 41 Tonnen. Beide wurden von Renault-12-Zylinder-Benzinmotoren angetrieben, wodurch sie eine maximale Geschwindigkeit von knapp 6,4 km/h erreichten. Der Char FCM 1A war mit einer 75-mm-Kanone im Turm und mehreren Maschinengewehren bewaffnet. Dagegen verfügte der FCM 1B statt einer 75-mm sogar über eine 105-mm-Kanone. Aus dem FCM 1B wurde ein dritter Typ entwickelt, der Char 1C. Dieser wog sogar über 70 Tonnen, hatte eine Besatzung von 10 Mann und war mit einer 75-mm-Kanone und vier Maschinengewehren bewaffnet. Dieser Panzer verfügte ebenfalls über ein elektrisches Getriebe. Als wäre das nicht genug, gab es noch Versuche mit einem 141-Tonnen-Monster mit einer Besatzung von 28 Mann und nicht weniger als vier 75-mm-Kanonen. Größe, Gewicht und Feuerkraft schienen die Formel zu sein, um das dichte Stellungssystem der Westfront zu durchbrechen. Entwicklung Diese schweren Durchbruchspanzer wurden alle nicht übernommen, aber aus dem FCM 1A wurde der Char 2C entwickelt, von welchem 10 Stück im Jahr 1918 gebaut wurden. Dabei wurden Motoren von deutschen Zeppelinen für das elektrische Getriebe eingebaut, zuerst der 180/200-PS-Mercedes-Motor und dann 250-PS-Maybach-Motoren. Allerdings wurden diese schweren Panzer erst nach dem Waffenstillstand in Dienst gestellt und kamen somit während des Ersten Weltkrieges nicht mehr zum Einsatz. Eigentlich sollten 300 dieser Giganten für die Durchbruchsschlachten des Jahres 1919 nach einer Bestellung vom Februar 1918 fertiggestellt werden, aber die Aufträge wurden mit Kriegsende storniert. Der Char 2C war eine beeindruckende Waffe für seine Zeit. Es war der erste Panzer, welcher mit einer 75-mm-Kanonen in einem drehbaren Turm bewaffnet war, welche gewöhnliche Artilleriegranaten verschoss. Dazu kamen noch vier Maschinengewehre, von denen eines in der Wanne nach vorne, eines zu jeder Seite und ein weiteres in einem kleinen Turm auf dem Heck montiert waren. Dies alles zu einem Zeitpunkt, wo der neuste britisch-amerikanische Tank Mark VIII ‘International’ lediglich zwei 6-Pfünder-Kanonen mit beschränktem Richtbereich in seinen Erker-Ausbuchtungen trug. Die über die vollständige Länge des Panzers von 10,27 Metern angebrachten Kettenlaufwerke ermöglichten diesem eine eindrucksvolle Grabenüberschreitfähigkeit von 4,25 Metern. Dazu kam noch eine Panzerung von bis zu 45 mm, mehr als doppelt soviel wie jeder andere Panzer zu dieser Zeit. All das zusammen ergab nun ein Gewicht von 68 Tonnen, was natürlich einen schnellen Transport in das Einsatzgebiet erschwerte. Trotzdem erreichte der Char 2C noch 12 km/h, was zumindest genauso gut war – wenn nicht sogar besser – als bei den meisten anderen schweren Panzern seiner Zeit. Dies war eine akzeptable Marschgeschwindigkeit für den Grabenkrieg, für welchen dieser Panzer ursprünglich entworfen war. Im Einsatz Die 10 gebauten Char 2C wurden 1921 beim 51. schweren Panzer-Bataillon in Dienst gestellt und bis 1927 wurden verschiedene Detailverbesserungen an den Panzern vorgenommen. Viele davon betrafen die Kettenaufhängung, die intern Kommunikation zwischen den nunmehr 13 Besatzungsmitgliedern und der Einbau von Funkgeräten. Ein Char 2C wurde 1926 zurück zur FCM-Fabrik geschickt, um eine kurze 155-mm-Haubitze, zusätzliche Panzerung und Sautter-Harle-Motoren anstatt der zwei Maybach-Motoren zu erhalten. Dieser einzige Panzer wurde als Char 2C bis bezeichnet und war der Grund für einige Gerüchte über eine neue Generation französischer überschwerer Panzer. Die 10 vorhandenen Char 2C wurden jedoch in den 1930er Jahren modernisiert und befanden sich bei Beginn des 2. Weltkrieges beim 51. schweren Panzer-Bataillon zur Unterstützung der Maginot-Linie im Einsatz. Zu einem Kampfeinsatz kamen sie jedoch nicht mehr, da sie beim Abtransport in Richtung der Kampfzone auf ihren Eisenbahn-Sonderwaggons von deutschen Flugzeugen zerstört wurden. Benutzer: Frankreich. Spezifikationen Char de Rupture 2C Spezifikationen: Französische Panzer vom Weltkrieg bis zur Wiederaufrüstung 1935 Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1918 war der einzige im Dienst befindliche brauchbare französische Panzer der Renault FT-17, abgesehen von noch einigen wenigen britischen Tank Mark V. Der Bau der neuen schweren Char 2C hatte zwar begonnen, um die Panzer für die geplanten Durchbruchsschlachten für 1919 zur Verfügung zu haben, aber das Ende der Feindseligkeiten beendete die Produktion irgendwelcher weiterer Panzer. General J.-E. Estienne, Kommandant und ‘Vater’ der Panzerverbände der Kriegszeit (Artillerie d’Assault) drängte zwar weiterhin auf die Entwicklung von Panzern, welche in großer Masse als entscheidende Waffe auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden konnten, aber seine Stimme war in Friedenszeiten die eines einsamen Wolfs. Wenn er auch für die technische Panzer-Entwicklung verantwortlich war, war dies jedoch nicht ein Posten, von dem er aus viel Einfluss hatte. Trotzdem wurden zweifellos unter dem Einfluss von General Estienne vom französischen Armee-Hauptquartier im Juli 1920 eine Anweisung herausgegeben, welche die Entwicklung einer breiten Palette von Panzern forderte. Diese reichte von leichten, mit Maschinengewehren bewaffneten Panzern für die Infanterieunterstützung bis zu größeren Fahrzeugen, welche Haubitzen zur Feuerunterstützung mit einer Reichweite von bis zu 4.000 Metern tragen sollten. Dazu sollten noch ‘Durchbruchspanzer’ kommen, welche auch feindliche Panzer bekämpfen können. Zusätzlich waren auch noch verschiedene Spezial-Panzer vorgesehen, darunter zur Funkübertragung, Überwindung von Hindernissen, Nachschub und ausgerüstet mit Suchscheinwerfern. Zusammen genommen wahr es ein schöpferisches Programm, was den Panzer als die hauptsächliche Offensiv-Waffe ansah. Wenn diesem in dem ursprünglich vorgesehenen Geist gefolgt worden wäre, hätte dies zu einer Verringerung der Infanterieverbände und zu mehr Aufmerksamkeit für eine Luftunterstützung für die mechanisierte Kriegführung geführt. Jedoch standen diese Gedanken im Gegensatz zu den grundlegenden Prinzipien der französischen Militär-Philosophie dieser Zeit und wurde schnell im Januar 1921 durch überarbeitete Anweisungen einer speziell gebildeten Kommission unter dem General Buat, dem Generalstabschef des Armee-Hauptquartiers, abgelöst. Von nun an war der Panzer mehr …

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