Kriegstagebuch 13. September 1917



Kriegsblinde demonstrieren in Russland
In Russland demonstrieren die Kriegsblinden für die Fortsetzung des Krieges.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 13. September 1917:

Ostfront


Deutschland: Hoffmann-Tagebuch ‘Ein deutscher Vormarsch auf Petersburg würde nun den völligen Zusammenbruch Russlands herbeiführen’.
Galizien: Die deutschen Truppen evakuieren Gusiatyn an der Grenze.
Russland: Putschist Kornilow kapituliert gegenüber Alexejew bei Mogilew und wird in das Kloster Bykhow gebracht.

Westfront

Flandern: Deutscher Überfall bei Langemarck abgewehrt.
Verdun: Ein deutscher Gegenangriff durchdringt die französischen vorgeschobenen Gräben nördlich vom Caurieres-Wald. Die Franzosen erobern sie am 14. September zurück.

Heimatfronten

Portugal: Das Kriegsrecht wird wegen eines Generalstreik ausgerufen.

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Im Blickpunkt:
  • Uniformen, Stärke, und Organisation der Armee von Belgien im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 und die Invasion Belgiens. Belgische Armee im Jahr 1914 Belgien lag 1914 direkt im Weg des deutschen Hauptschlags und verfügte über eine Armee aus 6 Infanterie-Divisionen mit insgesamt rund 117.000 Soldaten sowie 3 Festungsgarnisonen in Antwerpen, Lüttich und Namur. Da Belgien neutral war, standen zwei Infanterie-Divisionen an der französischen Grenze, eine in Antwerpen gegen eine womögliche britische Landung gerichtet und eine bei Lüttich gegen Deutschland. Der Rest befand sich in der zentralen Reserve. Unter Berufung auf seine Neutralität hatte Belgien seine Armee vernachlässigt. Der Dienst in ihr war unpopulär, die Ausbildung stark eingeschränkt, die Moral niedrig und das Offizierskorps war ernstlich zerstritten. Die Festungen waren veraltet und Verbesserungen, welche bereits im Jahr 1882 geplant waren, immer noch unvollständig umgesetzt und waren sowieso schon durch die Waffenentwicklung wieder überholt. Es gab nur einen Lichtblick: König Albert, 39 Jahre alt, intelligent und mutig. Er hatte eine große persönliche Integrität und wenn er auch nicht die Armee in Friedenszeiten kontrollierte, sah die Verfassung vor, dass er sie im Kriegsfalle zu befehligen habe. Uniformen der belgischen Armee Im Jahr 1914 befanden sich die belgischen Uniformen in einem Prozess von Veränderungen. Der Königliche Erlass vom 19. September 1911 veränderte die Uniformen der Offiziere sowie die Rangabzeichen für die unteren Ränge. Ein Rundschreiben vom 26. März 1913 ersetzt die steife Tunika und Dolman mit einer praktischeren Tunika (Vareuse) und veränderte die Abzeichenfarbe der Infanterie von Scharlach zu Grau-blau. Das typische Aussehen von Offizieren während eines Feldzugs wird in dem rechten Bild gezeigt. An der Stelle des Käppi trugen Offiziere entweder ihre unverwechselbare Kopfbedeckung oder die Seitenmütze. Sowohl die Doppel-Tunika als auch der M.1863 Dolman wurden im Jahr 1913 durch ein neues Muster der Tunika ersetzt, aber die alten Modelle wurden auch weiterhin benutzt, bis sie abgenutzt waren. Die M.1913 Tunika war ein Einreiher mit Stehkragen (Passants), neun vergoldeten Metall-Knöpfen auf der Vorderseite, schrägen Brusttaschen mit rechteckigen Klappen und Knopf sowie schrägen Seitentaschen auf der Rundung mit Klappen, runde oder spitze Bündchen mit einem rechteckigen Schnitt und drei Knöpfen auf der Außenseite, sowie angedeutete Taschen auf der Rückseite mit zwei ‘blinden’ Klappen mit je zwei Knöpfen. Die vordere und die obere Kante des Kragens und der Vorderseite wurden durch Bündchen und Taschenklappen in Abzeichenfarbe markiert. Der Mantel war das Modell aus der Friedenszeit, ein Zweireiher mit Fallkragen und zwei Reihen zu je fünf vergoldeten Metallknöpfe, Seitentaschen mit Patte, Halbgürtel und Schlitz auf der Rückseite, der durch zwei Knöpfe befestigt war. Berittene Offiziere trug einen ellbogenlangen Umhang. Reithosen waren grau-blau, Streifen oder Lampassen und wurden mit Reitstiefel und Ledergamaschen oder Gamaschen getragen. Andere Ränge trugen die ebenfalls in dem ersten Bild dargestellten Uniformen. Grenadiere trugen eine deutsche Musterfeldmütze mit scharlachroten Band, während die Radfahrer-Karabiniere die kegelförmige Feldmütze mit Kinnriemen und Spitze trugen. Diese Friedenszeiten-Uniformen waren völlig ungeeignet für die moderne Kriegsführung und fast sofort wurde damit begonnen, praktischer Uniformen zur Verfügung zu stellen. Diese wurde als ‘Yser’-Uniformen bekannt, da sie vor allem von den 58.000 Männer, welche am Fluss Yser kämpften, getragen wurden. Die markante Kopfbedeckung und farbige Feldmützen wurden durch Käppis in weichen blauen oder grünen Farben ersetzt. Die Tunika war entweder dunkelblau oder grau und war ein Einreiher mit Standplatzkragen und sieben grauen Metall-Knöpfen auf der Vorderseite. Sie hatte aufgesetzte Brustfalten und Seitentaschen mit rechteckigen Klappe und wies Bündchen in den Waffenfarben auf, sowie angedeutete Taschenklappen auf der Rückseite mit jeweils mit zwei Knöpfen. Die blau-grauen Hosen wurden von weinroten Cord-Hosen (Satin) ersetzt, welche mit blauen Gamaschen und Stiefeletten getragen wurden. Knappheit bei den belgischen Uniformen wurden durch die zusätzliche Verwendung von französischen Uniformteilen wettgemacht. Im Frühjahr 1915 führte die belgische Armee das Khaki ein – nicht so sehr, weil es die Farbe ihrer Wahl war, sondern weil Großbritannien genügend Material davon liefern konnte. Die Offiziers-Uniform war eng nach dem britischen Muster modelliert, während die Uniform der anderen Ränge mehr den französischen Soldaten ähnelte. Fehlbestände an richtigen belgischen Uniformteilen wurden durch die Verwendung von britischen und amerikanischen Beständen ausgeglichen. Die Schirmmütze war Khaki mit einem passendem Tuch darauf, braunem Leder (vergoldet für Generäle), Kinnriemen und Reihen von Abzeichen in der Waffenfarbe um die Krone herum. Generäle hatten ein karminroten Kappenband. Auf der Vorderseite wurde die Einheit oder Rangabzeichen getragen; in Metall oder als Stickerei, mit der kreisförmigen Kokarde in den belgischen Farben darüber – rot, gelb und schwarz. Der Seitendeckel hatte eine Quaste und Abzeichen in der Farbe der Waffengattung für Mannschaften und Quaste und Trimmen entsprechend dem Rang für Offiziere. Typische Uniformen für Offiziere und Mannschaften sind auf dem rechten Bild dargestellt. Die anderen Ränge hatten einen Mantel mit zwei Reihen von fünf bronzenen Knöpfen, schräge Brusttaschen und Seitentaschen mit Patte. Schulterstücke wurden auf der Schulter mit einem Knopf an jedem Ende befestigt und zeigte die Farbe der Waffengattung an. Offiziersmäntel kamen in einer Vielzahl von Schnitten mit vielen detaillierten Unterschiede zwischen dem einem und dem anderen vor, aber sie waren in der Regel vom gleichen Schnitt wie der Mantel aus der Friedenszeit. Breite Hosen gab es für Offiziere, während nicht-berittene Mannschaften nur Khaki-Hosen passend mit Stiefeletten, entweder aus Leder oder Gamaschen hatten. Berittene Soldaten und Radfahrer hatten Hosen und Ledergamaschen. Gegen Ende des Jahres 1915 wurde der französische Adrian-Helm mit Löwenkopf auf der Vorderseite bei den belgischen Truppen nach und nach eingeführt. Im August 1918 wurde der italienische Farina-Helm mit Körper- und Armschutz Tests unterzogen, aber nicht angenommen. Im Dezember 1918 wurde ein belgischer gestalteter Helm, nach seinem Designer Weekers benannt, in begrenzten Stückzahlen eingeführt. Dieser war ungewöhnlich, da er ein Visier und eine kreisförmige gestanzter Metall-Kokarde in den Nationalfarben auf der linken Seite hatten. Zu Beginn des 1. Weltkrieg bestand die belgische Infanterieausrüstung aus einem schwarzen Leder-Gürtel, an der eine einzelne Patronentasche vorne hing, sowie Bajonett und Linnemann-Schanzwerkzeug an der linken Hüfte befestigt waren. Brotbeutel und eine mit Tuch bedeckten Aluminium-Wasserflasche wurden von der rechten Schulter befestigt. Die Ausrüstung hatte eine Kuhhaut-Klappe auf dem das schwarz lackierte Aluminium-Kochgeschirr geschnallt wurde. Im Jahr 1915 wurde begonnen, Ausrüstung in mehr …

  • Browning HP-35

    Browning Automatik-Pistole Modelle 1900, 1903, 1910 und Browning HP. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Die belgische Fabrique Nationale d’Armes de Guerre (FN) wurde in Zusammenarbeit mit dem Amerikaner John M. Browning gegründet, nachdem dieser die Firma Colt verlassen hatte. Aus dieser Zusammenarbeit gingen viele ausgezeichnete Waffenentwürfe hervor. Pistole Automatique Browning Die erste Pistole, die vom Zusammenschluss von Browning und FN gebaut wurde, war die Pistole Automatique Browning Modele 1900, eine ziemlich einfache Pistole mit wenig Schnickschnack und einer Kammer für 7,65-mm-Patronen. Dieses Model 1900 wurde niemals offiziell als Standard-Dienstwaffe bei einer Armee eingeführt. Da die Waffe aber zu abertausenden produziert wurde, verwendeten sie viele Offiziere, welche ihre eigenen Pistolen mitbringen mussten. Sie wurde auch in China und Spanien in größerer Anzahl nachgebaut, zumeist aber inoffiziell.   Das Modell 1903 war die belgische Version einer von Browning entworfenen Colt-Pistole, welche für die Verwendung einer europäischen Kartusche mit dem Namen 9-mm Browning Long hergestellt wurde. Das Modell 1903 verwendete einen einfachen Rückschlagmechanismus, welcher bei der relativ geringen Leistung der Kartusche verwendet werden konnte. Die Waffe war einer der ersten modernen Selbstladepistolen und trotz der relativ kräftigen Patronen war der Verschluss beim Feuern nicht verriegelt. Stattdessen verwendeten sie einen dynamischen, dimensionierten Verschluss, was noch heute die Grundlage für Pistolen mit Hochleistungsmunition ist. Die Browning-Pistole hatte eine Einzelbewegungsspannung mit innerem Schlagstück sowie mechanische und Handballensicherung. Das Modell 1903 wurde von der belgischen Armee übernommen und weitere 95.000 Stück wurden in Schweden in Lizenz hergestellt. Während des Ersten Weltkriegs war sie die Standard-Pistole der Belgier. Weitere Abnehmerländer waren die Türkei (7.550 Stück), Serbien, Dänemark und die Niederlande. An einigen Versionen konnte eine Schulterstütze angebracht werden, welcher auch als Pistolentasche diente.   Die Herstellung in der FN-Fabrik erfolgte von 1903 bis 1937, sowohl für den Zivilmarkt, als auch für die Streitkräfte. Pistole Automatique Browning Modèle 1910 Die Pistole Automatique Browning Modèle 1910 ist so etwas wie eine Kuriosität unter allen Pistolen-Entwürfen. Obwohl die Waffe praktisch seit 1910 ununterbrochen gebaut wurde, wurde sie niemals offiziell irgendwo als Dienstwaffe angenommen. Trotzdem wurde die Pistole zeitweise in großem Umfang von vielen Streitkräften eingesetzt und der Grundentwurf wurde von anderen Konstrukteuren weit verbreitet kopiert oder plagiiert.   Diese automatische Pistole war ein weiterer Entwurf des Erfindergeistes von John Moses Browning. Fast alle Pistolen Modell 1910 wurden in der Fabrique Nationale d’Armes de Guerre – allgemein bekannt einfach als FN – in Lüttich in Belgien gebaut. Die Waffe befand sich in Belgien bis 1983 in der Herstellung für den kommerziellen Verkauf. Ein bestimmter Grund, warum sich diese Pistole eine solch lange Zeit in der Produktion befand, lässt sich heute nicht mehr bestimmen. Vermutlich deshalb, weil es sich um einen einfachen, sauberen Entwurf handelt. Der vordere Teil des Pistolengehäuses hatte um den Lauf herum ein rohrförmiges Aussehen. Dies hatte seine Ursache darin, dass die Rückschlagsfeder um den Lauf selbst herumgewickelt ist, anstatt sich unter- oder oberhalb des Laufs wie bei den meisten anderen Entwürfen zu befinden. Diese Feder wird durch einen Bajonettverschluss um die Mündung herum festgehalten, was das Modell 1910 mit einem weiteren Erkennungsmerkmal versah. Zudem war die Pistole mit angewandten Sicherheitsvorkehrungen und Griff versehen. Das Modell 1910 kommt in zwei Formen vor: entweder im Kaliber 7,65 mm oder 9 mm kurz. Äußerlich sind diese zwei Versionen identisch und verwenden ein einsteckbares Magazin mit sieben Patronen. Wie bei allen Produkten von FN war der Standard bei Herstellung und Verarbeitung hervorragend. Allerdings bei Kopien, welche an Orten wie Spanien hergestellt wurden, war diese Vorgabe nicht erreicht worden. Die Pistole Modell 1910/22 mit Kaliber 9mm kurz wurde zwischen 1923 und 1983 gebaut und war eine Verlängerung des ursprünglichen Modells 1910. Sie hatte einen nicht verriegelten Masseverschluss und eine um den Lauf gewundene Vorholfeder. Ursprünglich wurden von dieser Waffe 60.000 Stück für die jugoslawischen Streitkräfte bestellt. Auch die holländische Streitkräfte übernahmen diese Pistole vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und später auch die Wehrmacht.   Diese ausgezeichnete Verarbeitung wurde auch bei einer der wenigen Großserienproduktionen des Modells 1910 fortgesetzt. Dies geschah, nachdem die Wehrmacht 1940 Belgien besetzt hatte und die Herstellung einer großen Anzahl von Pistolen verlangte. Um diese Forderung zu erfüllen, wurde das Modell 1910 weitergebaut und die Masse ging an die deutsche Luftwaffe, wo diese als Pistole P621(b) an die Besatzungen von Flugzeugen ausgegeben wurde. Zuvor war das Modell 1910 schon in geringen Stückzahlen an die belgischen Streitkräfte ausgegeben worden. Auch zahlreiche andere Nationen verwendeten die Pistole Modell 1910 in geringen Umfang bei ihren Streitkräften oder im Polizeidienst. Die Gesamtzahl aller gebauten Modell 1910 muss sich auf mehreren hunderttausend belaufen haben. Browning HP Diese Pistole wurde ursprünglich von John Moses Browning bis zu seinem Tod im Jahr 1925 entworfen, von seinem belgischen Schüler Dieudonne Saive in der Fabrique National d’Armes de Guerre aus Herstal in Belgien fertig entwickelt worden und 1935 als ‘Browning High Power’ (HP) oder ‘Modell 35’ eingeführt. Die Entwicklung beruhte auf einer Anfrage der französischen Armee, welche nach Beendigung des Ersten Weltkriegs eine neue Pistole suchte.   Daraus leitete sich auch ihr Name ab, der allgemein HP (High Power = Hochleistung) lautet oder in Belgien ‘Pistole Automatique Browning GP35’, wobei ‘GP35’ für ‘Grand Puissance Modele 1935’ steht. Sie wurde von den belgischen Streitkräften übernommen und auch von der litauischen, dänischen, rumänischen und verschiedenen anderen Armeen in geringer Zahl vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verwendet. Zuvor erfolgten auch noch große Bestellungen aus China, Peru, Estland und verschiedenen anderen Staaten. Insgesamt wurden etwa 70.000 Pistolen bis zur deutschen Besetzung von Belgien fertiggestellt und die Wehrmacht erbeutete 3.433 Pistolen HP-35. Nach Kriegsausbruch wurden die Konstruktions-Zeichnungen nach Großbritannien gebracht, aber zu diesem Zeitpunkt gab es weder einen besonderen Bedarf an der Waffe noch verfügbare Fertigungskapazitäten. In Belgien war die FN-Fabrik zwischenzeitlich von den deutschen Truppen besetzt und die Herstellung der Pistolen wurde fortgesetzt. Die deutsche Bezeichnung lautete Pistole Modell 35(b) oder P620(b) und die meisten davon wurden an Einheiten der Waffen-SS und die Fallschirmjäger ausgeliefert. Bei der Waffen-SS wurde die Browning HP sogar zur Standardpistole. Insgesamt wurden 319.000 Stück bis zur Befreiung von Lüttich im September 1944 hergestellt. Ihr Konstrukteur J. Saive mehr …

  • 7,5-cm Pak 40 der Hitlerjugend-Division

    Übersicht Waffen-SS-Divisionen 5-12 (Wiking, Nord, Prinz Eugen, Florian Geyer, Hohenstaufen, Frundsberg, Nordland, Hitlerjugend). Kommandeure, Infanterie- und Panzer-Stärke, Einsätze, besondere Hinweise und Ende. Hier zu Waffen-SS-Divisionen 1-4. Waffen-SS-Divisionen 5-12 5. SS-Panzer-Division Wiking (W) Aufstellung (als Division) Dezember 1940 (wurde zur Panzer-Division im Sommer 1943). Kommandeure SS-Gruf. Steiner (bis Mai 1943), SS-Gruf. Grille (bis August 1944), SS-Staf. Mühlenkamp (bis Oktober 1944), SS-Staf. Ullrich (bis Kriegsende). Einsätze Unternehmen Barbarossa: Angriff auf Russland im Süden über Tarnopol, Zhitomir, Tscherkassy, Stalino zum Don (Juni bis November 1941). Abwehrkämpfe am Don und Mius (November 1941 bis Frühjahr 1942). Vormarsch in den Kaukasus über Rostow, Kuban, Terek (Juli bis November 1942). Fällt auf Rostow zurück (Januar 1943). Abwehrkämpfe in der Ukraine, Gegenangriffe zwischen Don und Dnjepr, Kämpfe um Charkow herum (April bis September 1943). Panzerverband der Division wird im Kessel von Tscherkassy eingeschlossen und verliert die Hälfte seines Bestandes beim Ausbruch (Februar 1944). Wiederhergestellte Division im Einsatz an der Weichsel-Front in Polen (Juli bis Dezember 1944). Nach Ungarn verlegt, schwere Kämpfe bei Entsatzversuchen für Budapest (Januar 1945). Rückzugskämpfe über Stuhlweißenburg nach Fürstenfeld (Tschechoslowakei) (Februar bis Mai 1945). Ende Kapitulierte gegenüber den Briten am 8. Mai 1945. Infanterie-Stärke 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen), seit 1944 ein Bataillon mit Schützenpanzern. Bis Sommer 1944 war auch die Brigade Wallonien eingegliedert. Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon (27 Panzer, 48 Panzer 1944) seit 1942, 3 Batterien mit StuG 40 (18 Stück), bis Sommer 1944 auch die Sturmgeschütz-Batterie Wallonien (18 StuG III/IV) – seit 1944 ein zusätzliches Bataillon (48) PzKpfw V Panther, 1 Artillerie-Batterie auf Hummel Selbstfahrlafetten (12 Stück), 1 Raketenwerfer-Batterie auf Sdkfz 251 (12 Stück). Sollstärke: 75 (1942/43), 138 (1944) Panzerfahrzeuge, Sturmgeschütze/Jagdpanzer und Selbstfahrlafetten. Hinzu kommen 1944 Schützenpanzer für eines der Panzergrenadier-Bataillone. Besonderes Erste Division der Waffen-SS welche mit Freiwilligen anderer Nationalitäten (Holländer, Flamen, Skandinavier, Wallonen) aufgestellt wurde. Höchste Kampfleistungen. Mehr über die 5. SS-Division Wiking 6. SS-Gebirgs-Division Nord Aufstellung (als Division) Mai 1941 (Spätsommer 1941 zurückgezogen und als Gebirgs-Division ausgebildet). Kommandeure SS-Brigaführer Demelhuber (März 1941 bis April 1942), SS-Brigadeführer Kleinheisterkamp (bis Dezember 1943), danach mehrere kurze Kommandos, einschließlich durch SS-Gruf. Debes und SS-Gruppenführer Brenner. Einsätze Im Frühjahr 1941 aus den Totenkopf-Standarten (KZ-Mannschaften) 6, 7 und 9 gebildet und im Juni 1941 nach Finnland an die Lappland-Front geschickt. Die mangelhafte Ausbildung der Einheit führte zu einer Flucht bei Salla. Deshalb wurde die SS-Kampfgruppe Nord bereits im Spätsommer zurückgezogen, um als Gebirgsjäger-Division ausgebildet zu werden. Vier Bataillone Gebirgsjäger und drei Abteilungen Gebirgsartillerie wurden den Überlebenden der ursprünglichen Kampfgruppe ‘Nord’ beigegeben und in Österreich und auf dem Balkan trainiert. Im August 1942 kehrte die 6. SS-Gebirgs-Division Nord nach Finnland zurück und stand im Einsatz an der Polarfront bis zum September 1944. Anschließend über Norwegen nach Dänemark zurückgezogen. Da die Truppenstärke bis dahin stark abgefallen war, nur noch als Kampfgruppe bezeichnet. Anschließend einige Kampfeinsätze in den Ardennen im Dezember 1944 und der Saar-Region im Januar 1945. Danach Rückzugskämpfe ins Ruhrgebiet und bis nach Bayern, wo sie gegenüber US-Truppen im April 1945 kapitulierte. Ende Kapitulierte gegenüber der US Army in Bayern im April 1945. Infanterie-Stärke 2 Gebirgsjäger-Regimenter, 1 Panzer-Grenadier-Bataillon (motorisiert). Panzer-Ausstattung keine. Besonderes Ursprünglich mit Wachmannschaften aus Konzentrationslagern aufgestellt und sehr schlecht militärisch ausgebildet. 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen Aufstellung (als Division) März 1942 (Einsatzbereit Oktober 1942). Kommandeure SS-Gruppenführer Artur Phleps (bis Juni 1943), SS-Brigadeführer Reichsritter von Oberkamp (bis Februar 1944), SS-Brigadeführer Kumm (bis Januar 1945), SS-Oberführer Schmidhuber. Ende Kapitulierte gegenüber den jugoslawischen Partisanen unter Tito bei Cilli, Slowenien. Zahlreiche Angehörige hingerichtet. Infanterie-Stärke 2 Gebirgsjäger-Regimenter, auch Kavallerie- und Panzereinheiten. Panzer-Ausstattung Panzereinheiten mit diversen erbeuteten französischen, italienischen und russischen Panzern. Besonderes Aufgestellt mit Volksdeutschen aus dem Balkan, die Offiziere vorwiegend Österreicher und Rumänen. Praktisch nur gegen Partisanen und Zivilisten eingesetzt, Negativ-Rekord an Kriegsverbrechen. 8. SS-Kavallerie-Division Florian Geyer Aufstellung (als Division) Als Division ab Juni 1942 im Einsatz. Kommandeure SS-Brigadeführer Bittrich (bis Februar 1943), SS-Brigadeführer Fegelein (bis November 1943), SS-Brigadeführer Rumohr. Einsätze Im April 1941 wurden die zwei Totenkopf-Reiter-Standarten in das SS-Kavallerie-Regiment umbenannt. Im August 1941 wurde damit eine Brigade unter dem Kommandostab Reichsführer-SS gebildet und hinter der Ostfront in Russland für Sicherungsaufgaben eingesetzt, wo sie für viele Greueltaten verantwortlich gemacht wird. Im Jahr 1942 war die Einheit teilweise zur Bekämpfung von Partisanen und teilweise als Frontverband im Rahmen der 9. Armee der Heeresgruppe Mitte im Einsatz. Zwischen Juni und August 1942 zur Division verstärkt, kämpfte die 8. SS-Kavallerie-Division Florian Geyer im Frontbogen von Wjasima, Brjansk und Rschew. Anfang 1943 unterstand sie der 9. Armee und 2. Panzer-Armee, bevor sie zwischen Juli 1943 und Anfang 1944 bei der Heeresgruppe Süd zum Einsatz kam. Ab Dezember 1943 werden Teile zur Erholung und Auffrischung nach Kroatien verlegt, wo Anfang 1944 Kämpfe gegen Partisanen stattfanden. Die zersplittert eingesetzten Teileinheiten der Division kämpften dann in verschiedenen Gegenden der südlichen Ostfront und Balkan-Fronten, sowie in Ungarn und Polen. Von November 1944 bis Februar 1945 war die Division dann Teil der Garnison von Budapest und wurde beim Fall der belagerten Stadt vernichtet. Ende Vernichtet beim Fall von Budapest, Februar 1945. Infanterie-Stärke 3 Kavallerie-Regimenter. Panzer-Ausstattung Keine. Besonderes Teilweise im Einsatz gegen Partisanen, teilweise im Fronteinsatz. 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen Aufstellung (als Division) März 1943 (Einsatzbereit im Dezember 1943). Kommandeure SS-Gruppenführer Bittrich (bis Juni 1944), SS-Oberführer Bock (August bis Oktober 1944), SS-Brigadeführer Stadler. Ende Kapitulierte gegenüber US Army bei Steyr (Österreich) am 5. Mai 1945. Infanterie-Stärke 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen). Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon, seit Juni 1944 ein zusätzliches PzKpfw V Panther Bataillon. Hummel Artillerie-Selbstfahrlafetten (12 Stück oder mehr). Insgesamt 105 Panzer bis Juni 1944, danach 154. Besonderes In Auffrischung in der Nähe von Arnheim als die alliierte Fallschirmjäger-Landung erfolgte. Mehr über 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen. 10. SS-Panzer-Division Frundsberg Aufstellung (als Division) Januar 1943 (Einsatzbereit März 1944). Kommandeure SS-Brigadeführer Deben (bis November 1943), SS-Gruppenführer von Treuenfeld (bis Mai 1945), SS-Brigadeführer Harmel. Ende Masse kapitulierte gegenüber US Army in Tschechien im Mai 1945. Infanterie-Stärke 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen). Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon, seit Juni 1944 ein weiteres PzKpfw V Panther Bataillon. Insgesamt 93 Panzer bis Juni 1944, danach 142. Besonderes Aufgestellt mit 18 Jahren alten deutschen Wehrpflichtigen, welche 1943 in Frankreich ausgebildet wurden. In Auffrischung mehr …

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