Kriegstagebuch 14. August 1917


Ruinen von Termond
Zivilisten in den Ruinen von Termond in Belgien.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 14. August 1917:

Ostfront


Rumänien: Das deutsche Alpenkorps erstürmt Höhe 334, während das russisches VIII. Korps flieht.

Seekrieg

Deutschland: Scheer schreibt an Marine-Minister Capelle und drängt auf eine ‘politische Verfolgung’ der USPD (Unabhängige Sozialdemokratische Partei), um ‘die Wurzeln des Bösen’ in der Marine zu entlarven.
Nordsee: Die Schmack Nelson (posthum das Victoria Cross für Crisp) des britischen Special Service und die Trawler Ethel und Millie sinken in einem Artilleriegefecht mit einem U-Boot auf der Jim Hove Bank.
Mittelmeer: Die alliierte Marine-Konferenz auf Malta erweitert Calthorpes Befehlsgebiet bis zum Roten Meer und Kap St. Vincent. Commander Heneage ersetzt Kerr im Kommando über die Seestreitkräfte in der Adria. Konteradmiral Fremantle ersetzt Thursby als Oberbefehlshaber in der Ägäis.

Politik

China: Die Regierung erklärt Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg.
Deutschland: Auf der Berliner Konferenz lehnen die Deutschen Czernins Friedensvorschläge ab, Polen und Galizien für Konzessionen im Westen einzutauschen.

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Im Blickpunkt:
  • Acht-Acht Flakbatterie im Erdkampf

    Einsätze des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring bei der Verteidigung Ostpreußens, bei der sowjetischen Winteroffensive und im Endkampf an der Ostfront 1944-45 (Teil IV der Division HG). Hier zu Teil III: Fallschirm-Panzer-Division Hermann Göring. Verteidigung Ostpreußens Am 5. Oktober 1944 begann vor Warschau eine neue sowjetische Offensive der 3. Weißrussischen Front mit 19 Infanterie-, sechs Panzer- und zwei Artillerie-Divisionen gegen die geschwächte deutsche Front. Schon zwei Tage später wurde jedoch das Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring aus der Front gezogen und als Reserve nach Ostpreußen verlegt. Hier wurden die Korps-Truppen durch das Flak-Regiment ‘HG’ und die Sturmgeschütz-Abteilung ‘HG’ ergänzt. Mitte Oktober wurde ‘HG’ per Eisenbahntransport nach Schloßberg und Gumbinnen gebracht, um gegen den sowjetischen Vorstoß auf Königsberg eingesetzt zu werden. Zusammen mit der 5. Panzer-Division und der Führer-Begleit-Brigade drängte das nur nach und nach eintreffende Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring bis zum 21. Oktober die Stoßkeile der sowjetischen 11. Garde-Armee bis in den Raum von Gumbinnen und Nemmersdorf ab. Bis zum 23. Oktober konnte auch die Abwehrfront südlich bis Groß-Tellrode durch Gegenangriff und Verbindungsaufnahme zur Führer-Begleit-Brigade Grossdeutschland und der Panzer-Brigade 103 hergestellt werden. Die westlich durchgebrochenen sowjetischen Truppen wurden anschließend vernichtet und die Gegend um Goldap konnte bis zum Monatsende zurückerobert werden.   In den vierzehntägigen, heftigen Kämpfen konnten die Truppenteile des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring erfolgreich deutschen Boden verteidigen und alles zurückschlagen, was die Russen auf sie losließen. Nachdem die sowjetische Offensive verblutet war, gingen die Kämpfe in einen statischen Grabenkrieg über. Von Dezember 1944 bis Anfang Januar 1945 war ‘HG’ Reserve der Heeresgruppe Mitte und das Korps schloss seine Aufstellung größtenteils ab und war ab 1945 Einsatzbereit. Den Befehl über das Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring blieb bei Generalmajor Schmalz, welcher am 30. Januar 1945 zum Generalleutnant befördert wurde. Die grundsätzliche Kriegsgliederung des neuen Korps war wie folgt, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass der volle Umfang niemals erreicht worden ist: Generalkommando Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring Korpstruppen: Fallschirm-Panzer-Sturm-Bataillon ‘HG’ (Infanterie-Bataillon auf SPW), Fallschirm-Panzerkorps-Pionier-Bataillon ‘HG’, Fallschirm-Panzerkorps-Nachrichten-Abteilung ‘HG’, Fallschirm-Flak-Regiment ‘HG’, Nachschub-Abteilung ‘HG’, Instandsetzungs-Abteilung ‘HG’, Verwaltungs-Bataillon ‘HG’, Sanitäts-Abteilung ‘HG’. Korpstruppen in der Heimat: Fallschirm-Panzer-Ersatz und Ausbildungsbrigade ‘HG’, Fallschirm-Panzer-Ersatz und Ausbildungsbrigade 2 ‘HG’, Führer-Flak-Abteilung, Begleit-Bataillon ‘Reichsmarschall Göring’, Ersatz- und Ausbildungsregiment ‘HG’, Heimatstab Berlin. Fallschirm-Panzer-Division 1 ‘Hermann Göring’: Divisionsstab, Fallschirm-Panzer-Regiment ‘HG’ (2 Bataillone), Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 1 ‘HG’ (2 Bataillone), Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 2 ‘HG’ (2 Bataillone), Fallschirm-Panzer-Artillerie-Regiment 1 ‘HG’ (3 Bataillone), Fallschirm-Panzerfüsilier-Bataillon 1 ‘HG’ (Jäger), Fallschirm-Panzer-Pionier-Bataillon 1 ‘HG’, Fallschirm-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 1 ‘HG’, Fallschirm-Panzer-Nachrichten-Abteilung 1 ‘HG’, Feldersatz-Bataillon 1 ‘HG’, Sanitäts-Abteilung 1 ‘HG’. Fallschirm-Panzergrenadier-Division 2 ‘Hermann Göring’: Divisionsstab, Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 3 ‘HG’ (3 Bataillone), Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 4 ‘HG’ (3 Bataillone), Fallschirm-Panzer-Artillerie-Regiment 2 ‘HG’ (3 Bataillone), Fallschirm-Sturmgeschütz-Abteilung ‘HG’ (5 Züge), Fallschirm-Panzerfüsilier-Bataillon 2 ‘HG’ (Jäger), Fallschirm-Panzer-Pionier-Bataillon 2 ‘HG’, Fallschirm-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 2 ‘HG’, Fallschirm-Panzer-Nachrichten-Abteilung 2 ‘HG’, Feldersatz-Bataillon 2 ‘HG’, Sanitäts-Abteilung 2 ‘HG’. Memelfront 1945 Bevor das neue Korps aber als gemeinsamer Großverband zum Einsatz kommen konnte, mussten die Fallschirm-Panzer-Division und das Flak-Regiment der Korps-Truppen in die Gegend zum Fluss Russ in die Nähe von Memel geschickt werden, wo ein sowjetischer Durchbruch drohte. Hier zeigte sich wieder der hohe Kampfgeist von ‘HG’, wo es den Truppen gelang, den Gegner aufzuhalten und einen katastrophalen Zusammenbruch der Front zu vermeiden. Gemeinsam mit anderen Teilen der deutschen 4. Armee büßten die Panzer- und Sturmgeschütz-Einheiten der ‘HG’ zwar erhebliche Verluste ein, zerschlugen aber die Rote Armee aufs heftigste. Feldwebel Bowitz zum Beispiel, Kommandant eines Panther-Panzers der 4. Kompanie vom Panzer-Regiment ‘HG’, zerstörte innerhalb weniger Stunden 13 feindliche Panzer und erhielt am 14. Januar 1945 das Ritterkreuz dafür. Die 1. Kompanie erzielte ebenfalls herausragende Erfolge, als sie innerhalb von sechs Tagen schwerer Kämpfe 47 sowjetische Panzer und 30 Panzerabwehrkanonen ausschaltete. Nachdem die Kämpfe in dem Abschnitt nachgelassen hatten, wurde die Fallschirm-Panzer-Division ‘HG’ wieder nach Süden in die Gegend von Gumbinnen verlegt, wo die Aufstellung des neuen Korps abgeschlossen werden sollte. Dem Korps gehörten nun auch die Panzergrenadier-Division Grossdeutschland, zwei Infanterie- und zwei Volksgrenadier-Divisionen an. Die sich gegenüberliegenden deutschen und russischen Truppen waren allerdings erschöpft und so hielt der statische Stellungskrieg an. Sowjetische Winteroffensive Den Deutschen war allerdings klar, dass eine neue sowjetische Offensive unvermeidlich war. Am 12. Januar begann schließlich die große und letzte sowjetische Winteroffensive mit der Schlacht im großen Weichselbogen, welche sich bis hinauf zur Ostsee bei Tilsit ausdehnte. Als 14. Januar 1945 befahl daher das Oberkommando der Wehrmacht, die Fallschirm-Panzer-Division 1 ‘Hermann Göring’ zusammen mit dem ersten Bataillon des Flak-Regiments, der Panzergrenadier-Division Brandenburg und dem General-Kommando des Panzer-Korps ‘Grossdeutschland’ als Reserve zur Heeresgruppe A westlich von Radom und Lodz abzutransportieren.   Die in Ostpreußen zurückgebliebenen Teile des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring wurden von starken sowjetischen Panzerverbänden immer weiter nach Ostpreußen hineingedrängt. Innerhalb von zehn Tagen schnitten die Sowjets ganz Ostpreußen ab und schlossen dort die deutschen 2., 3. und 4. Armeen ein. Wenn auch nun eingeschlossen, so fügten die Korpstruppen und die Fallschirm-Panzergrenadier-Division 2 ‘Hermann Göring’ dem Feind schwere Verluste zu und wurden herausragend erwähnt. Aber sie erlitten ebenfalls schwere Verluste und viele Teile des Korps ‘HG’ wurden praktisch vollkommen zerschlagen. Am 25. März 1945 wurden die überlebenden Truppen von Balga und Kahlholz über das Frische Haff nach Pillau evakuiert. Von dort erfolgte der Abtransport über See nach Swinemünde, Wismar und von Teilen sogar bis nach Dänemark. Innerhalb der ersten zehn Wochen seit Beginn der sowjetischen Winteroffensive hat das Korps ‘HG’ etwa 75 Prozent seines Bestandes in den schweren Kämpfen eingebüßt. Die als Reserve vorgesehene Fallschirm-Panzergrenadier-Division ‘HG’ dagegen musste schon bei Lodz aus dem Zug entladen werden, da die sowjetischen Panzerspitzen schon vor der Stadt standen. Division ‘GD’ und ‘HG’ wurden eingeschlossen und konnten aber das zurückflutende XXIV. Panzer-Korps aufnehmen. Nach dem Ausbruch erfolgten Rückzugsgefechte bis hinter die Oder, welche die Truppen in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1945 bei Glogau erreichten, nachdem Pioniere von ‘Grossdeutschland’ eine Behelfsbrücke geschlagen hatten. Es folgte ein Stellungskrieg an der Neiße und Anfang März eine kurze Auffrischung nahe der Front bei Görlitz. Endkampf 1945 Mitte März stand die Fallschirm-Panzer-Division ‘HG’ bis zum 6. April 1945 wieder in Abwehrkämpfen an der Neiße. Vom 10. bis 14. April wurde die Division wieder in die Gegend nördlich von Görlitz verlegt, wo Abwehrkämpfe bei Kodersdorf bis zum 20. April erfolgten. Dort stieß mehr …

  • Griechische Soldaten 1940/41

    Stärke und Organisation der Streitkräfte von Griechenland 1940 bis 1941 im Krieg gegen Italien und Deutschland im Balkanfeldzug. Die griechischen Streitkräfte von 1940 bis 1941. Von 1938 bis zum deutschen Angriff 1941 war Griechenland eine konstitutionelle Monarchie unter König Georg II., aber die tatsächliche Macht lag in den Händen des faschistischen Diktators General Metaxas. Griechische Streitkräfte Die griechischen Streitkräfte litten – wie übrigens auch die der meisten der kleineren Nationen – an einem Mangel an modernen Waffen und Kraftfahrzeugen. Allerdings war die gebirgige Grenze zu Albanien ideal für jeden Abwehrkampf und die traditionelle Zähigkeit der Griechen war zu viel für die italienischen Angreifer. Die zu Beginn des italienischen Angriffs am 28. Oktober 1940 zahlenmäßig unterlegene griechische Armee war nicht nur in der Lage diesen aufzuhalten, sondern konnte die Invasoren sogar bis nach Albanien hineinzurückdrängen, wo sie mit englischer Materialhilfe und Unterstützung durch die RAF die Front bis April 1941 halten konnte. Am 6. April 1941 erfolgte jedoch der deutsche Angriff von Bulgarien und über Jugoslawien aus, und dieser Offensive von der besten Armee in Europa konnte die griechische Armee nicht mehr standhalten. Trotz erbitterten Widerstandes zwang die Wehrmacht die griechische Armee in Ost-Mazedonien zur Kapitulation und die Briten zum Rückzug. Am 20. April kapitulierte auch die griechische Epirus-Armee und am 22. April begannen die verbliebenen britischen Einheiten mit der Evakuierung von Griechenland. Der Oberbefehlshaber über dei griechischen Streitkräfte hatte General Papagos und die direkte Operationsführung der Armee wurde von einem Oberkommando und fünf Armeekorps ausgeübt. Kurz vor dem italienischen Angriff am 28. Oktober 1940 mobilisierten die Griechen ihre Streitkräfte. Das Feldheer war in zwei Heeresgruppen, sechs Hauptquartiere, sechs Infanterie- und 9 Gebirgsjäger-Divisionen, vier Gebirgsjäger-Brigaden und eine Kavallerie-Division gegliedert. Bei Kriegsbeginn zählte die griechische Armee 430.000 Mann, jedoch waren die Verluste schwer und rund 60.000 Mann waren nach den Winterkämpfen gefallen, verwundet oder vermisst. Griechische Armee Divisionen der griechischen Armee: Im März 1941 bestanden die griechischen Streitkräfte aus insgesamt 540.000 Mann, zu den jedoch auch 50.000 Rekruten mit nur einem Monat Ausbildungszeit zählten. Diese waren unter 4 Armee-Kommandos und drei General-Hauptquartiere verteilt und bestanden aus 3 Infanterie-Divisionen, 14 Gebirgs-Divisionen, 1 Infanterie-Brigade, 1 motorisierte Division und 1 Kavallerie-Division. Der deutsche Angriff kostete Griechenland 15.700 Mann Verluste auf dem Schlachtfeld und 220.000 Soldaten wurden gefangengenommen, jedoch kurz danach wieder freigelassen. Die Armee-Korps bestanden aus zwei bis vier Infanterie- oder Gebirgsjäger-Divisionen. Das I., II., III. und IV. Korps wurden jeweils zusätzlich von einem Artillerie-Regiment aus 7 Batterien (8 x 85 mm, 8 x 105 mm und 12 x 155 mm Geschütze) unterstützt, während das V. Korps über zusätzlich 4 x 85 mm, 4 x 105 mm und 4 fest eingebaute 152-mm-Kanonen verfügte. Jedes Korps hatte auch seine eigene Flak-Abteilung aus 88 mm, 37 mm und 20 mm-Geschützen. Eine Infanterie-Division bestand aus drei Infanterie-Regimentern, ein Regiment aus Divisions-Artillerie und Unterstützungseinheiten. Die Gebirgs-Divisionen waren von besonderer Bedeutung, da die griechische Armee einen großen Mangel an modernen Waffen hatte und sie es daher bevorzugte, in den Bergen zu kämpfen. Die Gebirgs-Divisionen waren auf der gleichen Grundlage wie die Infanterie-Divisionen organisiert, aber mit weniger Artillerie. Gebirgs- und Infanterie-Divisionen waren beide 12.000 Mann stark. Die 56 Infanterie-Regimenter bestanden jeweils aus dem Regiments-Stab, einem Aufklärungszug, Hauptquartier-Zug, Stabskompanie und zwei Bataillonen. Jedes Bataillon hatte einen Bataillonsstab, drei Schützen-Kompanien und einer Maschinengewehr-Kompanie. Die Bataillonsstärke waren 58 Offiziere und 1.100 Mannschaften. Die Hauptbewaffnung bestand aus dem Männlicher-Schönauer M1903/14 Gewehr und die Unterstützungswaffen waren 36 leichte Maschinengewehre Hotchikss 8mm, acht schwere Maschinengewehre St.Etienne M07, vier 81-mm-Granatwerfer und zwei 65-mm-Gebirgsgeschütze. Die Elite-Soldaten der griechischen Armee waren die Evzones. Ursprünglich während des Unabhängigkeitskrieges zu Beginn des 19. Jahrhundert als Leichte Infanterie aufgestellt, wurden diese Hochländer 1833 Teil der regulären Streitkräfte. Im Jahr 1940 dienten sie in den Leichten Infanterie-Regimentern und mit der Königlichen Garde. Die Divisions-Artillerie der Gebirgs-Divisionen berstand aus vier Batterien – wobei in der griechischen Armee eine Batterie aus 4 Geschützen bestand – mit 75-mm-Gebirgskanonen, sowie zwei Batterien aus 105-mm-Geschützen. Infanterie-Divisionen hatten neun Batterien aus 75-mm-Feldgeschützen. Jedes Armeekorps hatte seinen eigenen Bestand an schwerer Artillerie und es gab 12 Batterien an schwerer Artillerie zum Einsatz bei dem Feldheer. Da alle Artillerie-Geschütze entweder aus Frankreich, Deutschland oder der Tschechien stammten, war England nicht in der Lage, die Griechen mit Munition dafür zu versorgen. Die noch vorhandenen Lagerbestände in den USA waren bald erschöpft, sodass die Engländer damit begannen die griechische Armee mit italienischen Beutebeständen aus Nordafrika auszurüsten und zu versorgen. Neben den Armeetruppen gab es noch eine Reihe von Bataillonen und Kompanien für die Verteidigung der Inseln und als Grenztruppen, sowie eine Anzahl von beweglichen und stationären Maschinengewehr-Einheiten. Als die Engländer im März 1941 auf dem griechischen Festland selbst mit Kampftruppen an Land gingen, mussten sie bestürzt feststellen, dass es einige Divisionen nur auf dem Papier gab. So hatte eine Division aus kürzlich neu aufgestellten Truppen gerade mal eine Stärke von sechs Bataillonen und als Transportmittel stand nur das Auto des Kommandanten und fünf Lastkraftwagen zur Verfügung. Die ‘motorisierte Division’ bestand aus 2.000 gerade eingezogenen KfZ-Mechanikern. Sie hatte nur 24 leichte italienische und holländische Tanketten, einige italienischen Lastkraftwagen, einige wenige britische Bren Gun Carrier und dazu noch ein paar Motorräder und Personenkraftwagen. Es gab zwei Regimenter von Kavallerie, jedes mit vier Schwadronen aus mit Säbeln bewaffneten Kavalleristen, einer Maschinengewehr-Einheit mit 12 MGs und eine Schwadron mit vier 81-mm-Granatwerfern. Ein drittes Regiment, welche gerade motorisiert wurde, bestand aus vier Schwadronen ausgerüstet mit Panzerspähwagen, einer Maschinengewehr-Einheit, einer Schwadron mit 81-mm-Granatwerfern, einer berittenen Maschinengewehr-Einheit mit 12 MGs und einer Schwadron bewaffnet mit Säbeln. Diese drei Regimenter, zusammen mit einer Batterie von Gebirgsartillerie, einer Pionier-Schwadron und einer Nachrichten-Schwadron wurden zu einer unabhängigen Brigade zusammengestellt und spielten eine wichtige Rolle bei der Abwehr des italienischen Angriffs. Neben dieser größeren Formationen gab es noch berittene Truppen, welche als Aufklärungseinheiten der Armee-Korps und Infanterie-Divisionen eingesetzt wurden. Diese Aufklärungs-Bataillone bestanden aus zwei Schwadronen, einer Maschinengewehr-Kompanie oder Abteilung und bei den Korps-Einheiten noch einer Granatwerfer-Abteilung. Die griechische Armee leistete einen starken Widerstand gegen die Achsentruppen und griechische Partisanen blieben ein unangenehmer Gegner in der nachfolgenden Zeit. Griechische Luftwaffe Das griechische Luftfahrtministerium war zuständig für die Unterhaltung der Luftstreitkräfte der Armee und mehr …

  • 3D-Modell Mitsubishi A6M5 Reisen

    Legendäres japanisches bordgestütztes Jagdflugzeug Mitsubishi A6M Zero. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Die Zero Mitsubishi A6M2, A6M3, A6M5 (Zero-Sen, Reisen, Zeke). Typ: einsitziges bordgestütztes Jagdflugzeug (später auch Jagdbomber und Kamikaze-Flugzeug). Mitsubishi A6M2 Zero-Sen ZERO – das Symbol japanischer Luftmacht und die Bezeichnung, unter der Freund und Feind eines der herausragendsten Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges kennengelernt hatten. Die Mitsubishi A6M Zero war den gesamten Pazifik-Krieg über im Einsatz, vom Angriff auf Pearl Harbor bis zum letzten Kamikaze-Einsatz des Zweiten Weltkrieges. Zu Beginn schien die Zero unbesiegbar zu sein, aber das Flugzeug wurde schließlich von neueren alliierten Typen übertroffen und trotz kontinuierlicher Verbesserungen hat die Mitsubishi A6M nie mehr wieder die Leistung ihrer späteren Gegner erreicht. Mehr Zeros wurden im Laufe des Kriegers gebaut, als von jedem anderen japanischen Flugzeug. Die Gesamtzahl von 11.283 dieser Jagdflugzeuge kam aus den Fabriken in verschiedenen Versionen zwischen März 1939 und August 1945. Während dieser langen Karriere wurde die Zero in Japan so berühmt wie die Spitfire in England oder die Messerschmitt Bf 109 in Deutschland. Die Mitsubishi A6M war auch der erste bordgestützte Jäger, welcher von Flugzeugträgern aus eingesetzt wurde und dabei seine landgestützten Zeitgenossen in der Leistung übertraf. Der Entwickler der Zero, Jiro Horikoshi, begann mit der Arbeit an dem Entwurf im Frühsommer 1937 als Antwort auf eine japanische Marine-Spezifikation für einen bordgestützen Jäger, welcher die Mitsubishi A5M ersetzen sollte, welche sich zu dieser Zeit in Dienst befand. Die Firmen Mitsubishi und Nakajima wollten beide den Auftrag, aber Nakajima zog sich nach ein paar Monaten mit der Begründung zurück, dass die Spezifikation nicht erfüllt werden könnte. Die Spezifikation waren zuvor im Oktober 1937 im Lichte der Kampferfahrung in China mit dem Vorgängermodell geändert worden. Das neue Flugzeug sollte eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 500 km/h in einer Flughöhe von 4.00 Metern haben und eine Höhe von 3.000 Metern in 9,5 Minuten erreichen. Die Reichweite sollte 8 Stunden bei Marschgeschwindigkeit mit Zusatztanks sein oder zwei Stunden bei Kampfgeschwindigkeit. Zudem war eine kurze Startstrecke für den Einsatz von Flugzeugträgern gefordert und die Manövrierfähigkeit sollte zumindest gleich sein wie bei der Mitsubishi A5M. Dazu sollte die Bewaffnung aus zwei 20-mm-Kanonen, zwei 7,7-mm-Maschinengewehren und zwei 60-kg-Bomben bestehen. Der erste Prototyp, angetrieben von einem 780 PS Mitsubishi Zuisei 13 Umlaufmotor, machte seinen Erstflug am 1. April 1939. Seine Leistung war schon beim ersten Testflug hervorragend. Der dritte Prototyp wurde mit einem 940 PS Nakajima NKIC Sakae 12 Motor ausgestattet und die Leistung verbesserte sich weiter. Die ersten Exemplare der ursprünglichen Version A6M2 beendeten ihre Testflüge im Juli 1940 und zwei Monate später machte die Zero ihr Debüt in China. Da nach dem japanischen Kalender das Jahr 1940 als Jahr 5700 geführt wurde, erhielt das neue Flugzeug den Namen Zero-Sen, was den letzten beiden Ziffern ’00’ der Jahreszahl entspricht. Als Japan in den Krieg zog, war die Mitsubishi A6M2 Zero der führende bordgestützte Jäger der Marine. Das Flugzeug war den alliierten Jägertypen dieser Zeit überlegen, vor allem an Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit. Die Zero war sehr leicht und selbst die späten Modelle wogen voll beladen nur rund 2.700 kg, was die Hälfte des Gewichts der vergleichbaren britischen und US-Jäger war. Deshalb reichte der nur 1.146 PS starke Motor völlig aus und ihr Konstrukteur Jiro Horokoshi war selbst in Amerika bekannter als alle Konstrukteure von US-Jägern. Für die amerikanischen und britischen Piloten waren die Zeros eine unangenehme Überraschung, da die Verantwortlichen das vorherige Auftreten der Flugzeuge über China offensichtlich überhaupt nicht wahrgenommen hatten. Dabei hatte General Claire Chennault, der Befehlshaber der freiwilligen amerikanischen Piloten der Flying Tigers, welche mit US-Jägern vom Typ Curtiss P-40 ausgerüstet waren, Washington vor dem japanischen Jäger gewarnt, welcher jeden Gegner besiegte. In Washington und London war man jedoch von der eigenen Überlegenheit überzeugt und war sich sicher, dass die japanischen Jagdflugzeuge nur minderwertige Kopien westlicher Flugzeuge wären. Bis zum japanischen Kriegseintritt im Dezember 1941 waren über 400 Mitsubishi A6M2 ausgeliefert worden. Die Zero leistete einen entscheidenden Beitrag zu Japans frühen Erfolgen in diesem Krieg und von Pearl Harbor bis zur Schlacht von Midway im Juni 1942 dominierte der Mitsubishi-Jäger den Himmel über dem Pazifik. Vor allem die Zero ermöglichte es den Japanern, innerhalb von nur drei Monaten ein größeres Gebiet der Erde zu erobern, als dies je irgendeine andere Streitmacht zuvor erreicht hatte. Das Flugzeug erhielt von den Alliierten den Code-Namen ‘Zeke’, da man es kaum abschütteln konnte. Trotzdem war es für die alliierten Piloten einfach nur die ‘Zero’. Eine weitere Besonderheit der Zero war die unglaubliche Reichweite. Da die japanischen Flottenträger alle zum Angriff auf Pearl Harbor eingesetzt wurden, gab es für die Unterstützung des japanischen Vorstoßes nach Süden über die Philippinen eigentlich keinen Jagdschutz. Aber die Zero-Piloten, angeführt vom Jagdflieger-Ass Saburo Sakai, schafften es den Treibstoffverbrauch beim Anflug zu halbieren, sodass sie die amerikanischen Stützpunkte auf den Philippinen aus einer Entfernung von 1.920 km von Formosa aus angreifen konnten. Damit konnten die Amerikaner eigentlich nicht rechnen und so schafften es die Japaner, gleichzeitig Pearl Harbor und die Philippinen mit starken Streitkräften überraschend anzugreifen. Der Wendepunkt kam dann allerdings in der Schlacht von Midway, als die Japaner neben ihren vier großen Flugzeugträgern auch viele Zeros mit ihren durchtrainierten Piloten verloren. Es gab Schwierigkeiten, neben den natürlich nahezu unersetzlichen Trägern, die Flugzeuge und vor allem die Piloten gleichwertig zu ersetzen. Gleichzeitig wurden die Alliierten zahlenmäßig immer stärker und führten neue, überlegene Flugzeuge ein. Die zweite Hauptversion der Zero war die A6M3, welche zur Zeit der Schlacht von Midway in den Einsatz ging. Diese Version hatte einen stärkeren Motor und eine stärkere Bewaffnung. Aber auch die neue A6M3 fand ihren Meister in den amerikanischen F4U Corsair und F6F Hellcat. Animation 3d-Modell Mitsubishi A6M2 Zero Mitsubishi A6M5 Reisen Obwohl die A6M3 ein nahezu ideales Jagdflugzeug war, mit der ursprünglich großen Manövrierfähigkeit der A6M1 und der höheren Geschwindigkeit der Mitsubishi A6M2 Zero, zwang das Auftreten der neuen Generation von US-Jägern mit 2.000-PS-Motoren, wie der Corsair, Hellcat, P-47 Thunderbolt, P-51 Mustang oder P-38 Lightning, die Zero zu verbessern. Dies wurde realisiert mit der Mitsubishi A6M5 Reisen, mit mehr …

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