Kriegstagebuch 14. Mai 1917



Verbrüderungsszenen zwischen deutschen und russischen Soldaten
Nach der russischen Februarrevolution kommt es entlang der Ostfront zu solchen Verbrüderungsszenen zwischen deutschen und russischen Soldaten, welche glaubten, der Krieg sei nun zu Ende.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 14. Mai 1917:

Ostfront


Russland: Der Petrograder Sowjet appelliert in einer Proklamation an das Ende der Verbrüderungen mit dem Feind. Beim STAVKA diskutieren die Oberbefehlshaber die Beendigung der Massenmobilisierung und beschließen Petrograd zu besuchen.

Südfronten

Isonzo: Das italienische Gonzia-Kommando und die Dritte Armee (28 Divisionen) gegen die österreich-ungarische Fünfte Armee (11 Divisionen). Die Italiener greifen am Mittag mit der Hauptmasse nördlich von Gorizia, östlich von Plava, an und erobern Höhe 383 und Zagora und den Mount Santo. Östlich von Gorizia nimmt die Messina-Brigade die Höhen 174 und 126, wird aber durch heftige Gegenangriffe gezwungen, sich zurückzuziehen. Badoglio zum Generalleutnant befördert (bestätigt am 23. August).
Serbien: Die serbische Sumadija-Division nimmt zwei Spitzen 1,5 km entfernt vom Mount Dobropolje ein.

Luftkrieg

Nordsee: Ein großes Amerika-Flugboot vom Typ H12 des Royal Navy Air Service schießt Zeppelin L 22 in der Nähe des Leuchtschiffs von Terschelling ab.

Heimatfronten

Großbritannien: Der König reist durch den industriellen Norden. Die Kontrolle über den Bau von Handelsschiffen geht an die Admiralität über.
Deutschland: Der erster deutscher Panzer A7V in Testversuchen bei Mainz.

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