Kriegstagebuch 14. November 1917


Abmarsch von italienischen Kriegsgefangenen
Abmarsch von italienischen Soldaten, welche in während der Schlacht von Caporetto in Kriegsgefangenschaft geraten waren.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 14. November 1917:

Südfronten


Trentino: Die österreich-ungarischen Armeen von Conrad von Hötzendorf und Krauss treffen bei Fonzaso zusammen.
Saloniki: Die Briten beginnen mit dem Bau der 80 km langen leichten Eisenbahnstrecke (Feldbahn) nach Stavros mit Hilfe von türkischen 4.000 Kriegsgefangenen, welche in Gruppen aus Zypern herangebracht wurden. Diese soll die unsichere Schiffsverbindung aus Saloniki ersetzen und wird bis Mai 1918 fertiggestellt.

Westfront

Flandern: Die Briten konsolidieren ihre Positionen nordwestlich von Passchendaele. Deutsche Angriffe nördlich der Menin-Strasse und am 15. November nordöstlich von Passchendaele. Die Ablösung des kanadischen Korps beginnt bis zum 20. November, nach 15.654 Mann Verlusten in den Kämpfen seit etwa dem 18. Oktober.

Ostfront

Russland: Kerenskis Truppen laufen zu den Roten über, aber er verkleidet sich als Matrose und versteckt sich 40 Tage lang in einem Waldhäuschen in der Nähe von Luga.

Naher Osten

Palästina: Die britische 75. Division mit Panzerwagen besetzt die Jctn-Eisenbahnstation. Die neuseeländische Berittene Brigade schlägt 1.500 Türken bei Ayun Kara. Falkenhayn befiehlt den allgemeinen Rückzug, seine 2 Armeen teilen sich auf.

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Im Blickpunkt:
  • Forschungsmenü in Call of War.

    Führe als Staatschef die Nation im gratis Browser-Strategiespiel Call of War durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges und des beginnenden Atomzeitalters und Kalten Krieges. Call of War In einer Standard-Partie des gratis Browser-Strategiespiel Call of War führt man – oberflächlich erst einmal ähnlich wie in dem schon vorgestellten Supremacy 1914 in der Zeit des 1. Weltkrieg – eine Nation durch das Zeitalter des 2. Weltkrieg und des beginnenden Kalten Krieges mit Atomwaffen und Raketen. Allerdings kommt Call of War mit einigen Neuerungen, Veränderungen und ansprechenderer Grafik daher – und auch das Management der Streitkräfte, Wirtschaft und die Schlachten in Echtzeit ist übersichtlicher und mit weniger Aufwand für den Spieler verbunden im Vergleich zu Supremacy 1914. Dazu gibt es wesentlich mehr unterschiedliche Einheiten, welche erforscht werden können. https://youtu.be/B0ST8DgkMgs Spielkarte Die Spielkarte erstreckt sich vom östlichen Nordamerika (Kanada bis Kuba) bis in den Nahen Osten und von Grönland und dem Nordkap nach Süden bis in die nordafrikanische Wüste. Die Staaten entsprechen nicht immer den historischen Gegebenheiten und wurden so angepasst, dass sie etwa gleichstark sind. Einige Großmächte (wie USA und Sowjetunion) wurden in mehrere Staaten aufgeteilt, dagegen einige kleinere Staaten zu einem Großstaat zusammengelegt (wie etwa ‘Großrumänien’ auf dem Balkan). Alle 22 Spieler-Staaten starten mit 20 sogenannten ‘Kern-Provinzen’. Kern-Provinzen sind Provinzen mit nationaler Bevölkerung und produzieren Geld, Arbeitskräfte/Rekruten und einige davon Rohstoffe zu 100 %, während andere Provinzen als ‘besetzte Gebiete’ gelten und maximal 25 % davon produzieren. An dieser Stelle fängt auch schon die Optimierung und Vereinfachung des Spielprinzips von Call of War gegenüber Supremacy 1914 an: während der Spieler in Supremacy 1914 später zahllose Provinzen ständig überwachen und ausbauen muss, genügt es eigentlich in Call of War sich auf die Kernprovinzen zu konzentrieren, da der Ausbau der anderen Provinzen sich nur in den seltensten Fällen wirtschaftlich lohnt. Auch sind diese ‘Kern-Provinzen’ auch diejenigen Gebiete, deren Verteidigung existenziell wichtig ist. Alle anderen Provinzen werden nur für geringfügige Ergänzungen fehlender Rohstoffe, als Stützpunkte für Häfen und Flugplätze und im Wesentlichen für die Sammlung der benötigten Siegpunkte zum Sieg in der Partie benötigt. Nebenbei bemerkt hat jede Provinz nun auch ein bestimmtes Gelände (Flachland, Berge, Wälder, Städte), welcher unterschiedlichen Einfluss auf die Bewegungsgeschwindigkeit und Kampfleistungen der verschiedenen Einheiten hat. Einheiten In Call of War gibt es auch vielmehr unterschiedliche Einheiten als in Supremacy 1914, welche erforscht und weiterentwickelt werden müssen. Da dies nicht unbegrenzt möglich ist (es können nur zwei Forschungen gleichzeitig laufen), muss man sich auf Schwerpunkte konzentrieren. Neben Infanterie gibt es Miliz, motorisierte Infanterie und mechanisierte Infanterie (in Schützenpanzern). In der Kategorie Fahrzeuge gibt es Panzerwagen, Leichte Panzer, Mittlere Panzer, Schwere Panzer, Pak-Geschütze, Artillerie, Panzerhaubitzen, Flugabwehrgeschütze und Flak auf Selbstfahrlafetten. Bei den Flugzeugen gibt es Abfangjäger, Taktische Bomber, Strategische Bomber und Marinebomber. Bei den Seeeinheiten gibt es Zerstörer, Unterseeboote, Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger. Schließlich bei den Geheimwaffen Raketen, Raketenjäger, Eisenbahn-Ferngeschütze, Kommando-Einheiten, Kernenergie, Atombomben, Atombomber sowie Atomraketen und atomar angetriebene Schlachtschiffe, U-Boote und Flugzeugträger. Alle sind für alle Nationen identisch und gleichermaßen entwickelbar. In diesem Bereich ist Call of War wesentlich komplexer als Supremacy 1914, da eine vorausschauende Entwicklung der vermutlich am meisten benötigten Einheiten unumgänglich ist. Auch gibt es ein ‘Schere-Stein-Papier’-Prinzip, sodass bestimmte Einheiten sehr zweckmäßig sind, wenn der Gegner sich mehrheitlich auf einen bestimmten Einheiten-Typ spezialisiert hat. So wirkt eine gute Panzerabwehr insbesondere bei geeignetem Gelände oder mit ausgebauten Stellungen heftig auf angreifende, feindliche Panzerverbände ein und ist auch ökonomischer – allerdings wenig für den Angriff geeignet. Kommando-Einheiten sind bestens für die Verteidigung und dem Angriff im Gebirge geeignet, während mittlere Panzer die beste Angriffseinheit für die Landkriegsführung sind, solange man nicht in Städten kämpfen muss und auf befestigte Pak-Stellungen trifft. Taktische Bomber können Bodentruppen ohne Luftdeckung durch Jäger oder Flak zerschlagen, während Marinebomber neben feindlichen Überwasserschiffe auch U-Boote entdecken und bekämpfen können. Schließlich gibt es noch Atombomber zu erforschen, die ganze Städte in Schutt und Asche legen können. Als steigerungsfähige Alternative gibt es auch Marschflugkörper (V-1) und Raketen (V-2), welche schließlich in einer nicht durch Jäger abfangbaren Atomrakete gipfeln. Provinzausbau Der Provinzausbau gestaltet sich – wie schon erwähnt – auch einfacher und übersichtlicher als bei Supremacy 1914. Das am rechten Rand ausklappbare Provinzverwaltungsmenü zeigt übersichtlich die jeweiligen Siegpunkte, Moral, Rohstoffe (einschließlich Produktionsmenge), Arbeitskräfte, Gebäude (sortiert und aktivierbar bzw. deaktivierter) sowie im Bau befindliche Gebäude und Einheiten an. Diese Tabelle lässt sich beliebig sortieren und da sowieso nur die eigenen Kern-Provinzen, zuzüglich einige womöglich besetzte Provinzen mit doppelter Produktionsmenge oder wichtige Stützpunkte, Befestigungen oder frontnahe Produktionsgebiete wichtig sind, lässt sich hier alles bequem überblicken und steuern. Zudem kann auch jede Provinzstadt auf der Karte angeklickt werden und dort Konstruktionen von Gebäude, Produktion von Einheiten oder Aufträge für Spione bestimmt oder überprüft werden. Diplomatie, Bündnisse, Koalitionen In Call of War können auch offizielle Koalition gebildet werden. Dies beinhaltet eine aufgedeckte Karte für die Mitglieder, welche alle Aufklärungsergebnisse und Einheiten ihrer Verbündeten sehen können, über befreundetes Gebiet marschieren und zusammen kämpfen können. Es ist auch hier von besonderer Bedeutung, seine Nachbarn aufmerksam zu beobachten. Zu einem um Gelegenheiten beim Schopf zu packen, wenn Spieler ihre Nation nur unzureichend führen oder ganz aufgeben. Die Mehrzahl der 22 Spieler einer Partie gibt tatsächlich schnell auf oder steigt erst gar nicht richtig in die Partie ein, dafür kämpfen aber die verbleibenden Teilnehmer zumeist umso hartnäckiger um den Sieg in einer spannenden Partie. Die Nationen von Spielern, welche nicht mehr aktiv sind, werden von einer relativ starken KI geführt, ebenso wie die zahlreichen zu Beginn vorhandenen kleineren Staaten – welche aber zumeist die erste Beute der aktiveren Spieler werden. Spiele Call of War Auch Call of War läuft den ganzen Tag in Echtzeit, sodass man sich in regelmäßigen Abständen einloggen sollte, um seinen aktuellen Status und die Lage zu überprüfen und entsprechende neue Aufträge an seine Einheiten, Provinzen und Fabriken zu erteilen. Grundsätzlich ist das Echtzeit-Strategiespiel kostenlos, aber es gibt eine ‘In-Game’-Währung Gold, mit der Spieler, welche sich nicht so oft einloggen können, diese Nachteile z.B. durch Beschleunigung beim Bau oder Forschung oder bei der Anhebung der Moral wieder ausgleichen können. Bei Call of War gibt es mehr …

  • Die Armee von Serbien und Montenegro im Ersten Weltkrieg von 1914-1918 – Uniformen, Stärke, Organisation. Österreich-Ungarn erklärte Serbien am 28. Juli 1914 den Krieg. Obwohl Russland in den Krieg zog, um Serbien zu retten, war die serbische Armee unter Marschall Putnik nur 190.000 Mann stark und in großer Gefahr überrannt zu werden, bevor Hilfe wirksam werden könnte. Serbische Armee Die serbischen Streitkräfte waren in drei Armeen organisiert, welche aber jeweils nur etwas stärker als ein österreich-ungarisches Korps waren. Unter Zurücklassung einer Nachhut an den Grenzen, welche den feindlichen Vormarsch verzögern sollten, versammelten sich die serbischen Verbände in Nord-Serbien, um sofort an den Stellen einsatzbereit zu sein, wo der Hauptangriff herkommen würde. Die Armee hatte in den harten Balkankriegen von 1912 und 1913 gekämpft. Die Soldaten waren hoch motiviert und glühende Patrioten, welche durch unerbittliche Kriege und Kämpfe über Generationen unerschrocken waren. Die Aussicht, diese Truppen in den Bergen ihrer Heimat anzugreifen, hätte selbst bessere Soldaten, als es die der österreich-ungarischen Generale Konrad von Hötzendorf und Potiorek waren, vor eine große Herausforderung gestellt. Serbische Uniformen Im Jahr 1912 wurden neue, oliv-graue Uniformen eingeführt. Durch den Ausbruch des Krieges konnte allerdings nur der I. Ban diese erhalten. Der II. Ban trug die farbigen Friedensuniformen, welche zuvor dem I. Bann gehört hatten. Der III. Bann trug Trachten-Zivilkleidung. Diese Uniformen von 1912 bestand aus einem steifen Käppi für Offiziere mit brauner Lederspitze und Kinnriemen, und einem Ring auf der Krone. Auf der Vorderseite wurde ein ovale Glasur-Kokarde in den Nationalfarben – weiß, blau und rot – getragen. Andere Ränge hatten ein Seitenkappe im ähnlichen Schnitt wie das Käppi, aber ohne Spitze oder Kokarde. Die Tunika mit Stehkragen (in farbigen Samt für Offiziere), mit Brust- und Seitentaschen war ein Einreiher mit drei Spitzenklappen und runden Manschetten. Andere Ränge hatten Schulterriemen, passend mit einer Rolle auf der rechten Seite und lose Reithosen, die eng vom Knie bis zum Knöchel verliefen, mit niedrigen Marschstiefel oder Opanki. Offiziere hatten Reithosen, die entweder mit schwarzen Reitstiefeln, oder braunen und knöchelhohen Stiefeln mit Ledermanschette getragen wurden. Generale hatte scharlachfarbene Lampassen. Die Mannschaften hatten ein Zweireiher-Mantel mit großen Fallkragen und zwei Reihen zu sechs Knöpfen, Seitentaschen, Umschlagmanschetten und Halbgürtel. Die Farbe der Waffengattung wurde am Kragenspiegel getragen. Beim I. Ban wurden die Ränge wie folgt angezeigt: Kaplar (Oberschütze): ein in einem Viereck angeordneter vierzackiger, gelber Metallstern auf den Schulterstücken. Podnarednik (Unteroffizier): zwei vierzackige, gelbe Metallsterne auf den Schulterstücken. Narednik (Unterfeldwebel): drei vierzackige, gelbe Metallsterne auf den Schulterstücken. Entsprechend der Dauer ihrer Dienstzeit trugen Angehöriger der serbischen Armee im Unteroffiziersrang eine gelbe oder Gold-farbiger Litze an der rechten Ärmelmanschette. Musiker trugen Rosetten anstatt der Sterne an den Kragenstücken. Kompanie-Offiziere: Metallene Spitzen-Schulterstücke mit einem Längsmittelstreifen und Untergrund in der Waffenfarbe und ein bis drei vierzackigen Metallsternen. Kordeln in Waffenfarbe um die Spitze des Käppis. Feld-Offiziere: Metallene Spitzen-Schulterstücke und der Untergrund in Waffenfarbe und ein bis drei vierzackigen Metallsternen. Kordeln in Gold oder Silber um die Spitze des Käppis. Offiziere im Generalsrang: Verdrehte Goldschnüre auf hellblauen Untergrund mit zwei oder drei sechszackigen, weißen Metallsternen. Für den Oberbefehlshaber noch mit dem serbischen Staatswappen. Auf goldenen Spitzen-Schulterstücke waren die Sterne in Silber und umgekehrt. Die Waffengattung des Trägers wurde durch die Farbe auf den Kragenabzeichen und Kordeln an dem Käppi und der Bluse, an den Kragenstücken des Mantels und durch die Farbe auf den Schulterstücken der Offiziere angezeigt. Diese waren wie folgt: Scharlachrot für Generale und Generalstabsoffiziere. Bei Adjutanten und Ordonanz-Offizieren des Königs befand sich das königliche Chiffre auf den Abzeichen. Karminrot bei der Infanterie und die Regiments-Nummer in arabischen Ziffern auf den Abzeichen. Dunkelblau für die Kavallerie und die Regiments-Nummer in arabischen Ziffern auf den Abzeichen. Schwarz bei der Artillerie und pyrotechnisch Truppen und die Regiments-Nummer in arabischen Ziffern auf den Abzeichen. Ebenfalls schwarz bei der Gebirgsartillerie, aber die Regiments-Nummer in römischen Ziffern auf den Abzeichen. Pioniere in Kirschfarbe und die Regiments-Nummer in römischen Ziffern auf den Abzeichen. Eisenbahntruppen ebenfalls in Kirschfarbe mit einem geflügelten Rad auf den Abzeichen. Angehörige von Munitionslager und zugehörige Einrichtungen in Schwarz. Brückenbau-Pioniere in Kirschfarbe. Andere Nachschubtruppen in Dunkelrot. Militärpolizei in karminrot mit einem weißen Stern auf den Kragen-Abzeichen. Bei Musiker die zugehörige Waffenfarbe und eine Leier auf den Kragen-Abzeichen. Normalerweise erhielt derII. Ban keine Uniform, es sei denn die veralteten, farbigen des I. Bann. Jedoch wurde versucht, jeden Mann zu mindestens mit einem Seitenkappe und Mantel auszustatten. Der III. Ban trug Zivilkleidung in Form von Trachten, mit einem Seitenkappe in Blau für Infanterie, Rot für Kavallerie und Schwarz für das medizinische Personal. Reserve-Offiziere und Unteroffiziere des II. Ban oder III. Ban, welche über eine richtige Uniform verfügten, trugen die folgenden Rangabzeichen am Kragen. Dabei hatten diejenigen vom II. Ban weiße oder silberne Flechten und beim III. Ban gelbe oder goldene. Descar (Unteroffizier): eine weiße oder gelbe Schleife. Dvajesnik (zwischen Unterfeldwebel und Unteroffizier): zwei weiße oder gelbe Schleifen. Narednik (Unterfeldwebel): drei weiße oder gelbe Schleifen. Zastavnik (Fähnrich, zwischen Stabsfeldwebel und Leutnant): eine silberne oder goldene Schleife. Vodnik (Leutnant): zwei silberne oder goldene Schleifen. Cetnik (Hauptmann): drei silberne oder goldene Schleifen. Major: eine weißlich-silberner oder goldener Litzen-Balken. Im Jahre 1916 wurde die Reorganisation der evakuierten serbischen Armee in Saloniki durchgeführt. An die Soldaten wurden entweder die britischen Khaki-Uniformen oder die französischen horizont-blauen Uniformen und Ausrüstung, einschließlich der französischen ‘Adrian’-Helme mit eingestanzten Wappen für Serbien, ausgegeben. SERBIEN (28. Juli 1914 – 3. November 1918) Truppenstärke bei Kriegsbeginn = 330.000 Heeresstärke im Verlauf des Krieges = 1.001.000 Tote Militär = 50.000 Verwundete Militär = 134.000 Ziviltote (Serbien und Österreich-Ungarn zusammen) = 1.000.000 Montenegro Montenegro trat am 4. August 1914 auf serbischer Seite in den Krieg ein. Nach Kämpfen mit österreich-ungarischen, deutschen und bulgarischen Truppen, mußte die 40.000 Mann starke Armee, welche größtenteils aus Irregulären bestand, am 25. Januar 1916 kapitulieren. Uniformen: 1910 begann Montenegro, eine Uniform im russischen Stil einzuführen, welche aus Material, das aus Russland kam, hergestellt wurde. Die Schirmmütze bestand aus einem hellen, olivfarbenen Khaki-Stoff mit olivgrüner Lederspitze und Kinnriemen. Auf der Vorderseite des Kappenbandes war ein Metallabzeichen angebracht, das den Rang des Trägers anzeigte. Im aktiven Dienst trugen die mehr …

  • Zerstörer der Leningrad-Klasse

    Zerstörer der sowjetischen Roten Flotte im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Gordi, Silni, Opitny, Ognevoi, Leningrad-Klasse Typ: russische Zerstörer gebaut von 1932 bis 1945. Gordi-Klasse In den 1930er Jahren wollten die Russen ihre Flotte modernisieren und schauten sich nach ausländischer Hilfe bei dem Entwurf neuer Kriegsschiffe um. Neben den Kreuzern der Kirow-Klasse erhielten sie für die neu geplanten Zerstörer ebenfalls Unterstützung von den Italienern. Die daraus resultierende Gordi-Klasse hatte deshalb eine offensichtlich starke Ähnlichkeit mit den italienischen Zerstörern dieses Zeitraums. Wahrscheinlich deshalb waren diese Zerstörer mit ihren Materialstärken und der Form der Schiffskörper auch eher für das Mittelmeer anstatt für die Arktis geeignet, da sie nicht sonderlich widerstandsfähig und seetüchtig waren. Auch konnten die Antriebsmaschinen in der Sowjetunion nicht so präzise wie in Italien nachgebaut werden, sodass es mit den Anlagen immer wieder zu Problemen kam. Deshalb wurde die Konstruktionsgeschwindigkeit von 38 Knoten selten erreicht. Silni-Klasse Die nachfolgende Silni-Klasse wurde von 1936 bis 1942 gebaut. Nach der Erkenntnis, dass der italienische Entwurf des Zerstörers Typ VII bzw. Gordi-Klasse zu leicht gebaut für den Einsatz in der Arktis war, führte dies zum Typ VIIU (Uluschonny = verbessert) und das zwanzigste und dreißigste Schiff wurden noch während des Baus auf der Werft geändert. Diese geänderten Zerstörer Silni und Storozhevoi hatten eine Einheitsmaschine, sodass zwei Schornsteine anstatt eines einzigen, gekrümmten, vorhanden waren. Der Rumpf wurde verstärkt und die Gelegenheit wahrgenommen, die Antriebskraft geringfügig zu verstärken. Die starken Vibrationen der Turbinen, welche die vorherige Gordi-Klasse gequält hatte, wurde scheinbar bei diesen überarbeiteten Zerstörern behoben. Beide Schiffe wurden so zu einer wesentlichen Verbesserung und waren der Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung der russischen Zerstörer. Diese geänderten und verstärkten Schiffe der Silni-Klasse hatten eine einheitliche Maschinenanlage, zwei Schornsteine, dickere Platten und einen seetüchtigen Schiffskörper. Die Flak-Bewaffnung wurde verstärkt und später – gegen Kriegsende – modernes elektronisches, von Großbritannien und den USA geliefertes Gerät, eingebaut. Auf der Zhdanov-Werft in Leningrad wurden Storozhevoi, Silni, Surovy, Serdity, Strashny, Spokoiny, Skory, Stany, Svirepy, Strongy und Stroiny gebaut. Auf der Ordzonikidze-Werft, ebenfalls in Leningrad, wurden Smely (ex-Letuchy), Stoiky (ex-Lilkhoi) und Slavny gebaut. Auf der 61 Kommunar-Werft in Nikolajew wurden Smygleny und Soobrazitelny gebaut. Auf der Marti-Werft in Nikolajew wurde Svobodny gebaut. Auf der Werft von Sewastopol wurden Sposobny und Sovershenny gebaut. Am 27. Juni 1941 wurde Storozhevoi der Bug durch einen Torpedo eines deutschen S-Boots in der Irben-Strasse Weggeschossen. Sie wurde mit dem Bug eines unvollständigen Zerstörers der Ognevoi-Klasse wiederhergestellt und trat 1943 wieder zur Flotte. Serdlity und Smely wurden beide im Juli 1941 versenkt, ersterer durch eine Bombe bei der Insel Ösel und das andere Schiff durch eine Mine im Golf von Riga. Starny sank ebenfalls durch eine Mine vor Ösel am 18. August 1941, während Skory auf gleiche Weise vor Kap Juminda verloren ging. Sovershenny lief während einer Probefahrt im Schwarzen Meer auf eine Mine und während der anschließenden Reparaturen im Dock von Sewastopol wurde sie von einer Bombe getroffen und fiel um. Nachdem das Schiff wieder aufgerichtet war, wurde es durch Artilleriefeuer im April 1942 zerstört. Surovy war ein weiteres Minenopfer, diesmal vor Hangö in Finnland im November 1941. Smyshleny lief in der Straße von Kertsch im März 1942 ebenfalls auf eine Mine. Deutsche Flugzeuge zeichneten sich für die Zerstörung von Svobodny in Sewastopol im Juni 1942 sowie für Sposobny vor der Küste der Krim im Oktober 1943 verantwortlich. Soobrazitelny unternahm zusammen mit dem Flottillen-Führer Taschkent einige Fahrten in das belagerte Sewastopol und rettet die Überlebenden auf letzterem, als Taschkent bei einem Luftangriff versenkt wurde. Der große und schnelle Zerstörer und Flottillen-Führer Taschkent war von Italien im russischen Auftrag 1937 gebaut worden. Jedoch war auch dieses Schiff zu leicht gebaut und hatte andere, zahlreiche Kinderkrankheiten. Der Verbleib von Spokoiny ist unklar. Das Schiff wurde von Leningrad aus in die Arktis geschleppt und dann nach Molotovsk, wo sich seine Spur verliert. Womöglich ging der Zerstörer 1944 oder 1945 verloren. Stoiky wurde 1943 in Vitse-Admiral Drozd umbenannt. Wie die meisten überlebenden Schiffe der Klasse wurde sie Ende der 1950er Jahre verschrottet, da alle Schiffe einen sehr anstrengenden Einsatz während des Zweiten Weltkrieges hatten. Das einzige noch existierende Schiff ist die heroische Soobrazitelny, welche nach ihrer Außerdienststellung 1966 als Museumsschiff der Schwarzmeer-Flotte in Nikolajew konserviert wurde. Zerstörer Opitny Der Zerstörer Optiny wurde zwischen 1936 und 1941 gebaut. Opitny wurde als Versuchsschiff entworfen, um eine einheitliche Klasse von Hochgeschwindigkeits-Zerstörern herzustellen. Schiffe dieser Art waren schon immer eine russische Obsession, da die beiden Hauptflotten in jeweils abgeschlossenen Seegebieten operieren mussten. Das Schiff war der erste russische Zerstörer, welcher ohne ausländische Hilfe gebaut wurde. Auf Stapel in der Werft Zholanov in Leningrad im Jahr 1936 gelegt und 1941 in Dienst gestellt. Sie verfügte nur über drei einzelne 13-cm-Geschütze gegenüber den vier auf den vorhergehenden italienischen Entwürfen, um bessere See-Eigenschaften und eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Dafür wurde die Torpedo-Bewaffnung von sechs auf acht erhöht, jeweils in zwei Gruppen zu je vier Rohren. Dies unterstreicht die überfallartige Taktik, für welche Optiny vorgesehen war. Die Flugabwehr-Bewaffnung bestand aus vier einzelnen 45-mm und drei einzelnen 37-mm-Kanonen. Es gab Abwurfrollen für maximal 60 Seeminen an jeder Seite des Schiffes. Die Turbinen von Opitny produzierten 70.000 PS gegenüber 48.000 PS bei der Gordi-Klasse und hatte die verbesserte Maschinenanordnung wie bei der Silni-Klasse. Der Vortrichter war dünner als der zweite Schornstein, was die Ursache in einen Heizraum vorne und zwei weitere hinten hatte. Es wird berichtet, dass Optiny ihre Entwurfsgeschwindigkeit übertraf, wobei 41,6 Knoten bei Probefahrten erreicht wurden. Allerdings war der leicht gebaute Rumpf nicht passend für die Vibrationen der Maschinen, welche bei hoher Fahrt entstanden. Noch mehr litt der Rumpf, wenn das Schiff Salven aus seinen Geschützen abfeuerte. So bestand der Kriegseinsatz lediglich als schwimmende Batterie bei der Verteidigung von Leningrad und Optiny wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verschrottet. Ognevoi-Klasse Die Entwurfsarbeiten an der Ognevoi-Klasse begannen 1937 und es sollten 30 Schiffe gebaut werden. Davon wurden 17 zwischen 1939 und 1941 auf Stapel gelegt. Otlichny, Otvaszhny, Odarenny und vier unbenannte Schiffe wurden auf der Nikolajew-Werft bei Leningrad auf Stapel gelegt. Ognevoi, Ozornoi, Opasny mehr …

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