Kriegstagebuch 17. August 1917



Zeppelin L58
Zeppelin L58 gehört zur neusten Generation der deutschen Luftschiffe, welche ab August 1917 fertiggestellt werden.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 17. August 1917:

Luftkrieg


Deutschland: Der Kaiser entscheidet, dass die Marine auf 25 Zeppeline beschränkt wird und nur alle 2 Monate ein Luftschiff als Ersatz erhalten soll, anstelle von bisher 2 Stück pro Monat.
Mazedonien: Anglo-französische Flugzeuge bombardieren verschiedene Ziele (bis zum 20. August) trotz starker Winde.

Westfront

Ypern: Französischer Erfolg östlich von Bixschoote.

Politik

Großbritannien: Balfour hält eine Rede über den Balkan. Oppositionsführer Ramsay Macdonald Brief an US-Präsident Wilson und ‘Oberst’ House besagt, daß die US-Neutralität besser gewesen wäre für eine Friedenslösung.

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Im Blickpunkt:
  • Soldaten der Französischen Legion

    Das Markenzeichen der deutschen Armee im 2. Weltkrieg waren die beiden Maschinenpistolen MP 38 und MP 40. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell der Maschinenpistolen MP 38, MP 40, MP 41, MP 28 und MP 34/35. MP 38 Maschinenpistole MP 38 Typ: Maschinenpistolen. Geschichte: Nach den Erfahrungen im Spanischen Bürgerkrieg entschied die deutsche Wehrmacht 1938, dass eine Maschinenpistole (MP) für die Infanterie benötigt wurde. Die auf dem Markt befindlichen Modelle schienen dazu allerdings nicht geeignet. So wurde der Waffenkonstrukteur Giepel beauftragt, nach den Spezifikationen der Wehrmacht eine neue Waffe zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt hatte Giepel schon seit einiger Zeit an einem neuen Entwurf gearbeitet und dieses Modell wurde nach einigen geringfügigen Änderungen als Maschinenpistole MP 38 angenommen. Die MP 38 stellte Neuland in der Waffenentwicklung dar. Sie war die erste Maschinenpistole, die eine klappbare Schulterstütze erhielt, war die erste Waffe, bei der Pressstahl und Kunststoff zur Fertigung verwendet wurden, und auch die erste, bei der überhaupt kein Holz zum Einsatz kam. Wie fast alle anderen Maschinenpistolen feuerte auch die MP 38 bei offenem Verschluss und arbeitete dergestalt nach dem Rückstoß-Prinzip, dass die Hülse nach dem Schuss gegen den Verschluss gestoßen wurde, ihn zurückdrückte und damit für den nächsten Schuss vorbereitete. Ein Spann-Griff wurde entlang der linken Seite des Gehäuses in einem offenen Schlitz bewegt. Obwohl dadurch Staub und Schmutz in die interne Mechanik der Waffe eindringen konnte, war jedoch eine beträchtliche Menge davon nötig, bevor sie sich verklemmte. Die MP38 sah so aus, wie das was war: eine serienmäßig hergestellte Waffe, für eine präzise definierte militärische Aufgabe. Diese Aufgabe bestand darin, einfach nur zu schießen, wenn es notwendig war und mußte zudem billig sein. An der MP 38 gab es keinen Holzschaft, nur ein einschiebbares, schweres Drahtgestell, damit die Waffe auch unter beengten Platzverhältnissen verwendet werden konnte, wie zum Beispiel in Fahrzeugen oder von Fallschirmjägern leichter mitgeführt werden konnte. Das Waffengehäuse war aus einfachen Blech-Stanzteilen gefertigt, welche in jeder Metallwerkstatt hergestellt werden konnten. Der Verschlussblock wurde nur minimal verarbeitet und der Großteil der äußeren Oberflächen wurde als blankes Metall in diesem Zustand belassen oder im besten Fall übermalt. Trotz all dieser scheinbar billigen und kostensenkende Maßnahmen hatte die MP 38 hatte eine unmittelbare Wirkung auf den Großteil alle nachfolgenden Entwicklungen von Infanteriewaffen und insbesondere Maschinenpistolen, denn nach 1938 entstanden mehr und mehr Waffen mit ähnlichen Eigenschaften für die Massenproduktion. Bei Kriegsbeginn verfügte die Wehrmacht über nur 8.773 Exemplare der MP 38. Da sich der Wert der Maschinenpistole allerdings rasch herausstellte, erhielt jede Infanteriekompanie anschließend etwa 16 MP 38. Bei den ersten Gefechten im Jahr 1939 trat jedoch eine unangenehme Eigenschaft der MP 38 ans Licht. Die Waffe wurde mit einem offenen Verschluss gehandhabt, wobei der Bolzen gespannt wurde, um diese abzufeuern. Wenn die MP 38 jedoch herum gerüttelt oder auf diese geklopft wurde, konnte der Bolzen nach vorne springen und das gesamte Magazin wurde verfeuert. Dieses Problem führte zu zahlreichen Unfällen und das verbesserte Modell MP 38/40 hatte eine Verschlusssicherung am Spannhebel. Die Wehrmacht war zufrieden mit ihrer neuen Waffe. Aber trotz aller Neuerungen wurde die MP 38 noch weitgehend nach herkömmlichen Methoden produziert und so wurde eine Waffe gefordert, die sich besser für eine einfache Serienproduktion eignete. Animation 3D-Modell MP 38 Spezifikationen MP 38 Spezifikationen: Einsatzstatistik: MP 40 Maschinenpistole MP40. Typ: Maschinenpistolen. Geschichte: Um weitere Einsparungen vorzunehmen, wurde die erfolgreiche MP 38 einer kritischen Betrachtung unterzogen und dementsprechend überarbeitet, um eine maximale Nutzung von Stanz-Teilen und geschweißten Bauteilen verwenden zu können. Das Ergebnis war die MP 40 und ersetzte die MP 38 als Standard-Maschinenpistole. Praktisch wurde diese Waffe das Markenzeichen der deutschen Infanterie. Der Unterschied zwischen beiden Modellen ist äußerlich gar nicht so leicht festzustellen. Am einfachsten unterscheidet man sie dadurch voneinander, dass der Schaft der MP 38 aus gewelltem Stahl mit einem glatten Magazin-Gehäuse bestand, während es bei der MP 40 genau umgekehrt war. Eine wesentliche Verbesserung beim Einsatz der neuen Maschinenpistole war jedoch die Veränderung des Hahns, der nun nach innen geschlossen werden konnte und den Verschluss sicherte. Damit wurde vermieden, dass die MP 40 im Gegensatz zu ihren anderen Zeitgenossen ungewollte Schüsse abgeben konnte, die zu Unfällen führen konnten. Trotzdem war der Mechanismus noch immer kompliziert, was durch eine Kleinigkeit verursacht wurde, nämlich des Teleskopkolbens mit Hauptfeder und Schlagbolzen. Es wirkte als eine Bremse und verringerte die Feuergeschwindigkeit, was aber zu einer besseren Stabilität beim Dauerfeuer führte. Ein Nachteil für die deutsche Infanterie an der Ostfront war es zweifellos, dass die Russen für ihre PPSh-Maschinenpistolen Magazine mit 71-Schuss-Trommeln besaßen, während die deutschen MPi’s maximal 32 Schuss im Magazin hatten. So baute man anstelle des Magazingehäuses einen Schieber in die MP 40, der zwei Magazine aufnehmen konnte. Der Schütze schob den Schieber so an den Verschluss, dass der Inhalt des ersten Magazins von ihm aufgenommen wurde. War das Magazin leer, so genügte ein kurzer Schlag gegen den Schieber, und das zweite Magazin lag in der MP. Allerdings stieg das Gewicht der Maschinenpistole durch den Zusatz auf mehr als 5,5 kg an, während ein Russe immer noch 7 Schuss mehr hatte. Daher wurden von dieser Modifikation nicht viele gebaut. Mehr als eine Million MP 40 wurden gebaut, was sie zur häufigsten deutschen Maschinenpistole machte. Trotzdem gab es niemals genug von ihr, sodass in erster Linie nur Frontsoldaten – und hier vor allem die Panzergrenadiere – mit ihr ausgerüstet wurden. Erbeutete Exemplare wurden gerne auch von alliierten Soldaten oder Partisanen verwendet. Teilweise werden in abgelegenen Regionen der Erde heute immer noch Exemplare verwendet. Benutzer: Deutsche Wehrmacht. Animation 3d-Modell MP 40 Oben mit eingeklappten Schulterstück, unten ausgefahren. Spezifikationen MP 40 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Video MP 40 https://youtu.be/O38a_Bx18RU Video vom Schießen mit der MP 40. Andere deutsche Maschinenpistolen MP 41 Die Maschinenpistole MP 40 wurde vom bekannten Waffeningenieur Hugo Schmeisser 1941 so verändert, dass sie mithilfe eines Umschalters über dem Abzug entweder im Dauerfeuer oder in Einzelschüssen schießen konnte. Die Firma Haenel in Suhl baute die als MP 41 benannte Maschinenpistole in einer relativ geringen Menge. Im deutschen Heer wurde die MP 41 offiziell nicht verwendet, sondern nur bei mehr …

  • Japanischer Soldat im Zweiten Weltkrieg

    Japanisches Infanterie-Gewehr Modell Meji 38 Ariska aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Gewehr Modell 38 (Ariska). Typ: Infanterie-Gewehr. Geschichte Ariska-Gewehr Als die japanische Armee wie viele andere auch entschied, ein Magazin-Gewehr einzuführen, kam sie zu der Erkenntnis, dass das Mauser-System die beste Lösung war. Aber ebenso wie einige andere Streitkräfte bevorzugten sie ein eigenes Produkt und hatten einige andere Vorstellungen davon, was ein gutes Gewehr ausmacht. So nahmen sie Mauser als Ausgangspunkt und entwickelten ihre eigene Version.   Der Entwurf war die Arbeit heute unbekannter Techniker, aber die Kommission, welche vom Kaiser für die Entwicklung des neuen Gewehres eingesetzt war, wurde von Oberst N. Ariska geleitet. Und deshalb ist das Gewehr seitdem unter seinem Namen bekannt. Das erste Repetiergewehr Modell 30 wurde 1897 fertiggestellt und 1905 vervollkommnet. Dieses als Meiji 38 bezeichnete Gewehr wurde 1905 eingeführt, was das 38. Regierungsjahr des japanischen Kaisers Meiji war, daher die Bezeichnung Modell 38. Die Waffe ersetzte das ursprüngliche Modell 1897 und hatte demgegenüber zwei oder drei Verbesserungen. Der Mechanismus ist grundsätzlich wie von Mauser, aber mit einem großen pilzförmigen Sicherheitsknopf am hinteren Ende des Bolzens, was deswegen zu einer Überarbeitung des Auslöser-Mechanismus führte. Daneben wurden einige Eigenschaften des Mannlicher-Gewehrs übernommen, kombiniert mit einigen japanischen Entwicklungen. Ein ungewöhnlicher Zusatz, welcher allerdings bei erhaltenen Exemplaren nur noch selten vorhanden ist, war eine Blechabdeckung, welche zusammen mit dem Bolzen funktionierte und verhinderte, dass Regenwasser oder Staub in den Mechanismus gelangen konnte. Diese funktionierte zwar wie vorgesehen, aber wie bei den meisten anderen derartigen Vorrichtungen ähnlicher Art, war es fadenscheinig und neigte zum Rasseln in den ungünstigsten Momenten, was die Position des Trägers der Waffe verriet. So ging der Großteil dieser Abdeckungen bei erster Gelegenheit ‘im Einsatz verloren’. Das Kaliber von 6,5 mm war der kleineren Statur der japanischen Soldaten angepasst und die große Länge des Gewehrs von 1,27 Meter sollte ihre Reichweite im Bajonettkampf vergrößern. Dies macht das Gewehr aber ziemlich unhandlich. Das Ariska-Gewehr wurde auch nach Thailand exportiert und von den Truppen verschiedener Kriegsherren in China verwendet. Während des Ersten Weltkrieges kaufte Großbritannien 500.000 Ariska-Gewehre für die Royal Navy und zu Ausbildungszwecken. Russland verwendete 763.000 Stück der Modelle von 1897 und 1905 für Einheiten an der Nordfront. In Mexiko wurde das Gewehr mit Kaliber 7 mm im Jahr 1913 übernommen. Wie die Italiener, kamen auch die Japaner zu der Erkenntnis, dass ihr älteres 6,5-mm-Kaliber nicht weiterhin effizient genug war und deshalb entwickelten sie in den 1930er Jahren eine neue 7,7-mm-Patrone als Ersatz. Als logische Folge davon musste ein Gewehr entwickelt werden, welches diese Patrone verfeuern konnte. Dieses wurde nicht mehr als eine für das Kaliber aufgebohrten Modell 38 und als Typ 99 bezeichnet Es hatte einige weitere fragwürdige neue Eigenschaften, wie ein spezielles Visier zur Bekämpfung von Tieffliegern, was aber die Feuergeschwindigkeit der Waffe beeinträchtigte. Allerdings erreichten nur wenige der neuen Gewehre die Hände der Truppe und die Japaner waren nicht erfolgreicher als die Italiener beim Wechsel des Kalibers, was hauptsächlich an Produktionsschwierigkeiten lag. Als Ergebnis davon blieb die 6,5-mm-Patrone mit dem zugehörigen Gewehr der japanische Standard während des Zweiten Weltkrieges. Das Modell 38 wurde dadurch zu Japans bekanntester Infanterie-Waffe. Nachdem der Pazifik-Krieg im Jahr 1942 in vollem Gang war, fiel der Produktionsstandard für die japanischen Ariska-Gewehre und Karabiner schnell ab. Jedes Teil der Waffe, was nicht unbedingt benötigt wurde, blieb beim Produktionsprozess auf der Strecke. Dies ging so weit, dass aufgrund der alliierten See- und Luftblockade einige der gegen Kriegsende hergestellten Gewehre mit Holz und Metall schlechter Qualität gebaut werden mussten, was sie gefährlicher für den Schützen als sein Ziel machten. Zum Schluss wurden sogar einschüssige Waffen mit 8-mm-Patronen aus Pistolen gebaut. Varianten Karabiner M1938: Angeblich für Kavalleristen und Artilleristen hergestellt, wurde dieses Modell auch von der japanischen Infanterie verwendet, welche es sogar dem Standard-Gewehr wegen seiner 30 cm kürzeren Länge und knapp einem viertel Kilo weniger Gewicht vorzogen. Der Mechanismus der Waffe war der gleiche wie beim langen Gewehr. Zusätzlich gab es noch ein klappbare Version für die Fallschirmtruppe. Scharfschützengewehr M97: Dies war das ursprüngliche Ariska-Gewehr mit einem zusätzlichen Zweibein und einem Zielfernrohr niedriger Auflösung an der linken Seite des Gewehres, um das Nachladen zu ermöglichen. Der Verriegelungsgriff war heruntergeklappt, um zu vermeiden, dass die Hand des Schützen beim Betätigen des Bolzens das Visier verunreinigte. Spezifikationen Ariska-Gewehr Modell 38 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Panzerbekämpfung der japanischen Infanterie Die Japaner waren bestürzend schlecht auf die Panzerabwehr (Taisensha Senta) im Zweiten Weltkrieg vorbereitet und dafür geeignete Waffen existierten praktisch nicht. Obwohl diese Schwäche bereits 1939 in Mandschuko-Zwischenfall von den Sowjets aufgezeigt worden war, spielten die japanischen Verantwortlichen dies herunter. Es gab keine japanische Doktrin für den Masseneinsatz von Panzern und das Gleiche erwarteten die Japaner auch von ihren zukünftigen Gegnern im Pazifikkrieg. Sie erwarteten höchsten leichte amerikanische Panzer und als sie erstmals im November 1943 auf Tarawa auf M4 Sherman Panzer trafen, waren sie darauf völlig unvorbereitet. Die japanische Panzerabwehr verließ sich deshalb seitdem auf den Offensivgeist ihrer Armee und so wurden neben wenig wirksamen konventionellen kleinkalibrigen Pak-Geschützen und schwachen Panzerabwehrbüchsen auch Granatwerferbecher nach deutschem Vorbild sowie zunehmend unorthodoxe Methoden angewandt. Typ 2 Panzerabwehr-Granatwerferbecher Ein gewisses Maß zur Panzerbekämpfung für die japanische Infanterie wurde durch das Aufsetzen von speziellen Granatwerferbechern auf dem Ariska-Gewehr Modell 38 erreicht. Diese Granatwerferbecher Typ 2 konnten an der Mündung mittels einer Verriegelung-Mündungsbremse an der Mündung aufgeschraubt werden. Die Idee war eine Kopie der deutschen Schießbecher-Granatwerfer des Karabiner 98 und verwendete sehr ähnliche Granaten. Der Panzerabwehr-Granatwerferbecher Typ 2 hatte eine gewisse Effektivität, konnte auf allen Ariska-Gewehren Modell 38 angebracht werden und es gab Granaten im Kaliber von 30 oder 40 mm. Unorthodoxe Methoden der Panzerbekämpfung Japanische Soldaten griffen alliierte Panzer auch mit Tretminen an, wobei sie oft im Moment der Explosion getötet wurden. Die Tretmine war aber eigentlich keine ‘Selbstmordwaffe’, denn theoretisch hatte der Träger gute Möglichkeiten, den Einsatz zu überleben. Die japanische Selbstmord-Taktik zur Panzerabwehr war daher extremer, denn seit 1944 war sie zu einer allgemein akzeptierten Methode der Kriegsführung geworden. Alle japanischen Soldaten, Matrosen oder Piloten wurden dazu aufgerufen, bei dem Versuch alliiertes Material oder Personal mehr …

  • Ausbildung von Totenkopf-Soldaten

    Die Aufstellung der SS-Totenkopf-Division (T) (Teil I). Bezeichnung, Kommandeure, Besatzungsgräueltaten in Polen und Ausbau zur Division. Bezeichnung SS-Totenkopf-Division (16. Oktober 1939) SS-Panzergrenadier-Division Totenkopf (9. November 1942) 3. SS-Panzer-Division Totenkopf (22. November 1943) Kommandeure SS-Obergruppenführer Theodor Eicke (November 1939 bis Juli 1941) SS-Obergruppenführer Matthias Kleinheisterkamp (Juli 1941) SS-Obergruppenführer Georg Keppler (Juli bis September 1941) SS-Obergruppenführer Theodor Eicke (September 1941 bis Februar 1943) SS-Obergruppenführer Hermann Priess (Februar bis April 1943) SS-Brigadeführer Heinz Lammerding (April 1943) SS-Gruppenführer Max Simon (Mai bis Oktober 1943) SS-Obergruppenführer Hermann Priess (Oktober 1943 bis Juni 1944) SS-Brigadeführer Helmuth Becker (Juni 1944 bis Mai 1945) Aufstellung Die Totenkopf-Division hatte ihre Ursprünge aus den hochgradig verrufenen Einheiten, welche die Konzentrationslager bewachten. Diese SS-Totenkopf-Standarten übernahmen im Jahr 1934 von der SA die Aufsicht über diese Lager. Leiter der KZ-Inspektion war der genauso verrufene Theodor Eicke. SS-Regimenter wurden aufgestellt und bei den verschiedenen Lagern stationiert. Die Standarte I ‘Oberbayern’ in Dachau, Standarte II ‘Brandenburg’ in Oranienburg, Standarte III ‘Thüringen’ bei Buchenwald und Standarte IV ‘Ostmark’ bei Mauthausen. Diese verschiedenen Teile der SS-Totenkopf wurden unter dem Begriff SS-Totenkopf-Verbände, oder kurz SS-TV, zusammengefasst. Die SS-Totenkopf-Verbände galten für die SS-Verfügungstruppe eigentlich als zu minderwertig. Dienst bei der SS-Verfügungstruppe bedeutete für deren Mitglieder, auch die Fähigkeit für den militärischen Einsatz zu haben – bei den Totenkopf-Verbänden galt dies als nicht gegeben. Trotzdem hatte Eicke große Ambitionen für seine Totenkopf-Soldaten. Nach und nach entledigte er sich der schlechtesten Elemente und verbesserte die militärischen Fähigkeiten der anderen. Da die Truppe trotzdem aber als eigentlich internes Sicherheitspersonal angesehen wurde, erhielt sie nur geringe Prioritäten bei Personal und Ausrüstung und war auf zweitklassiges Material oder Beutewaffen angewiesen. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Standarten ‘Oberbayern’, ‘Thüringen’ und ‘Brandenburg’ nach Polen geschickt, um jeglichen Widerstand in den eroberten Gebieten niederzuschlagen. Dies führte im Allgemeinen dazu, dass die Totenkopf-Leute den brutalen SD-Einsatzgruppen bei dem Zusammentreiben von Juden und anderen ‘unerwünschten Personen’ hinter der Front halfen. Alleine in der Gegend von Bydgoszec exekutierten Teile der ‘Brandenburg’-Standarte 800 ‘verdächtige’ Polen innerhalb von nur zwei Tagen. Das entsetzliche Verhalten der Totenkopf-Einheiten in Polen führte zu heftigen Beschwerden durch die Wehrmacht, welche aber alle von den vorgesetzten Verantwortlichen zur Seite geschoben wurden. Im November 1939 entschied Hitler letztlich sogar, dass die verschiedenen Totenkopf-Regimenter zu einer dritten SS-Division zusammengelegt werden sollten. Schon seit Mitte Oktober 1939 wurde die Totenkopf-Division im Wehrkreis VII durch Gruppenführer Eicke als ‘Inspekteur der SS-Totenkopf-Verbände’ aus den jüngeren Soldaten der existierenden vier SS-Standarten als bespannte Infanterie-Division aufgestellt. Probleme mit der Disziplin waren immer noch weit verbreitet, trotz Eickes brutalen Reaktionen auf Ungehorsam oder Insubordination. Das Training wurde in den ersten Monaten des Jahres 1940 fortgesetzt, aber die neue SS-Totenkopf-Division hatte einen großen Mangel an Fahrzeugen und bei der schweren Ausrüstung zu beklagen. Dies führte dazu, dass Eicke diese Ausstattung erbetteln, leihen und praktisch sogar stehlen musste, um seine Einheit auf Sollstärke zu bringen. Die Division wurde schließlich der 2. Armee für den Westfeldzug unterstellt. Gliederung 1939/40: Hier zum Teil II: Einsätze der SS-Totenkopf-Division 1940 bis 1942

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