Kriegstagebuch 20. März 1917


Britische Soldaten mit französischen Kindern
Britische Soldaten mit französischen Kindern an diesem Tag im gerade befreiten Vraignes. Im Hintergrund der deutsche ‘Abschiedsgruß’.

Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 20. März 1917:

Westfront


Aisne: Deutsche Soldaten zerstören die unersetzliche mittelalterliche Burg von Coucy-le-Chateau, 16 km nördlich von Soissons, um diese als potenziellen Beobachtungsposten auszuschalten.
Artois: Das BEF beginnt mit dem vorbereitenden Artilleriebeschuß für die Arras-Offensive.

Ostfront

Russland: Ex-Zar Nikolaus II. besichtigt Truppen beim STAVKA und fordert deren Loyalität gegenüber der Provisorischen Regierung und verlangt die Fortsetzung des Krieges.
Rumänien: Generalstabschef Iliesca macht Russland für die militärischen Katastrophen vom Herbst 1916 verantwortlich.

Seekrieg

Deutschland: Handelszerstörer Möwe kehrt nach Kiel zurück.
China: Die chinesische Marine besetzt 2 internierte deutsche Kanonenboote vor der Kriegserklärung am 14. August 1917. 20 internierte Dampfer (zusammen 21.000 Tonnen) wurden bereits am 14. März beschlagnahmt.

Geheimkrieg

Österreich-Ungarn: Die Prinzen Sixtus und Xavier halten sich in Wien für geheime Friedensvorschläge bis zum 25. März auf.

Politik

Großbritannien: Das Imperial War Cabinet trifft sich zum ersten mal (14 Sitzungen bis zum 17. Mai).

Neutrale

USA: Das US-Kabinett stimmt zu, daß der Krieg unvermeidlich ist. Präsident Wilson bestellt den Kongress für den 2. April 1917 ein.

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell T34 Modell 1940

    Berühmter sowjetischer T-34 Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle vom T-34 Modell 1940, 1941 und 1942. T-34 Modell 1940, 1941 und 1942 Typ: mittlerer Kampfpanzer. Geschichte des T-34 Panzer Entwicklung 1937 wurde der noch junge M. Koshkin als Leiter des Entwicklungsbüros zu den KhPZ-Werken in Charkow versetzt. Seine neue Mannschaft bestand dort aus A. Morozow für die Kraftübertragung, N. Kucherenko und P. Vasiliew für das Laufwerk sowie M. Tarshinow für die Gestaltung des Panzerschutzes. Alle Beteiligten hatten schon wichtige Erfahrungen im Panzerbau gesammelt. Tarshinow hatte die Vorteile stark abgeschrägter Panzerungen bei den experimentellen Prototypen BT-IS und BT-SW studiert, während Morozw am neuen V-2-Dieselmotor beteiligt war, der erstmals in den BT-8 und dem Woroschilow-Traktor eingebaut wurde. Kucherenki und Vasiliew hatten am T-29-4-Prototypen gearbeitet, welcher die Anwendbarkeit des Christie-Laufwerks bei mittleren Panzern untersuchte. Die Aufgabe des Entwicklungsbüros war es, einen Ersatz für den schnellen BT-Panzer zu entwickeln und der neue Entwurf wurde intern als A-20 bezeichnet. Die Spezifikationen verlangten aufgrund der Erfahrungen im Spanischen Bürgerkrieg und gegen die Japaner im Fernen Osten einen Panzer, welcher auf jede Entfernung den Beschuss einer 37-mm-Pak widerstehen konnte, sowie einer 76-mm-Kanone aus Entfernungen von über 1.000 Metern. Da die russischen Benzinmotoren sich als zu empfindlich gegen Beschuss herausgestellt hatten, wurde auch die Verwendung eines weniger feuer- und explosionsgefährdeten Diesel-Motors verlangt. Schließlich folgte noch während des Winterkriegs 1939/40 gegen Finnland die Forderung, nur Schmiermittel zu verwenden, welche auch bei sehr tiefen Temperaturen den Einsatz ermöglichen. Im Mai 1938 wurde ein Holzmodell des A-20 dem Verteidigungs-Komitee vorgestellt. Dieses entsprach den Spezifikationen, welche von Pawlow als Vorsitzendem des ABTU gefordert wurden, mit einer 20-mm-Panzerung, einer 45-mm-Kanone und einem abnehmbaren Kettenlaufwerk um auch auf Straßenrädern fahren zu können. Das Entwicklungs-Team des A-20 war nicht von der Einrichtung mit den abnehmbaren Ketten begeistert, da dies zusätzliches Gewicht verursacht und die bisherigen Kampferfahrungen gezeigt hätten, dass diese Eigenschaft überflüssig ist. Koshkin argumentierte, dass das Fahrzeug zumindest 30 mm Panzerung haben müsste, um gegen aktuelle und zukünftige Gefahren bestehen zu können, sowie eine 76-mm-Kanone benötigt, um feindliche Panzer mit gleich guter Panzerung bekämpfen zu können. Stalin war persönlich bei Koshkins Vorführung anwesend und dies führte zur Genehmigung, den A-20-Prototypen und einen weiteren, schwereren Prototypen zu bauen. Letzterer wurde erst A-30 und später T-32 genannt und beinhaltete die Vorschläge von Koshkin. Prototypen beider Modelle waren im Juli 1939 fertig und nach Kubinka für Testversuche geschickt. Wie vorhergesagt, waren die Leistungen des A-20 bei den Tests unter Einsatzbedingungen im Gelände ohne Ketten miserabel, während er mit Ketten genauso gut war wie der T-32. Am 1. September 1939 wurden alle neuen sowjetischen Panzertypen vorgeführt, einschließlich des A-20, T-32, KW-Panzer, T-40 und T-50. Dabei gab es immer noch keine Einigkeit, ob der A-20 oder T-32 der bessere Entwurf war. So schlug Koshkin vor, den T-32 als universellen Panzer anzusehen, welcher die Aufgaben des bisherigen schnellen BT, Infanteriepanzer T-26 und des mittleren T-28 übernehmen kann. Einige Mitglieder des Komitees störte die Tatsache, dass ein T-32 soviel kostete wie drei leichte T-26 und Pawlow unterstützte immer noch seine Spezifikationen, nach denen der A-20 entworfen war. Eine Sitzung des Verteidigungskomitees wurde für den 19. Dezember 1940 einberufen, um die Angelegenheit zu klären. T-34 Modell 1940 Zwischenzeitlich trafen Nachrichten aus Finnland ein, dass die sowjetischen Panzer äußerst empfindlich gegen die finnischen Panzerabwehrgeschütze waren und die 45-mm-Kanone in den Panzern der Roten Armee nicht mit den dortigen Bunkern fertig werden. Um die Angst der Komitee-Mitglieder zu besänftigen, hatte Koshkin seinen Stab Schätzungen ausarbeiten lassen, welche nahe legten, dass die Panzerung des T-32 noch weiter verstärkt werden konnte, ohne größere Einbußen bei der Mobilität zu erleiden. Als Folge davon befahl das Verteidigungskomitee eine mit verstärkten Panzerschutz versehene Version des mittleren Panzers T-32 für die sofortige Produktion freizugeben, um den schnellen BT und mittleren T-28 Panzer zu ersetzen. Diese neue Version wurde als mittlerer Kampfpanzer T-34 bezeichnet und den Vertretern des Kommissariat für die mittlere Schwerindustrie wurde der Auftrag erteilt, 200 T-34 Panzer im Jahr 1940 zu bauen. Die ersten beiden Prototypen des T-34 waren im Februar 1940 fertig und wurden in harte Feldversuche geschickt. Im Juni 1940 wurden Koshkin und der Direktor der KhPZ in Charkow, Maksarev, zu einer Sitzung des verängstigten Zentralkomitees der Kommunistischen Partei bestellt, welche besorgt über die Niederlage von Frankreich waren. Die sowjetische Führung war ernsthaft schockiert über die Geschwindigkeit dieser Niederlage. Im Angesicht der schlechten Leistung der Roten Armee im Winterkrieg gegen Finnland hatten sie davor Angst, dass die Wehrmacht bald ein Auge auf Russland als nächstes Opfer werfen könnte. Stalin beharrte darauf, daß die Produktion des T-34 von 200 auf 600 Panzer erhöht wird, wovon 500 das KhPZ-Werk und 100 STZ bauen sollte. Die Massenproduktion des neuen Panzerentwurfs stellte sich als extrem schwierig heraus und die Lage wurde nicht erleichtert durch fortgesetzte Auseinandersetzungen über den T-34 und die Verbitterung vieler hoher Offiziere, welche von dem Panzer wenig begeistert waren. Das erste Serienmodell des T-34 Modell 1940 verließ die Panzerfabrik KhPZ Nr. 183 nicht vor September 1940. Dazu starb noch später im selben Monat sein Konstrukteur M. Koshkin, angeblich durch Lungenentzündung. 1940 wurden nur 115 T-34 gebaut und einige davon mussten mit M-17T-Motoren und BT-Panzer-Kupplungen ausgerüstet werden, da es einen fortlaufenden Mangel an den neuen V-2-Motoren und Kraftübertragungen gab. Bis zu Beginn des Unternehmens Barbarossa am 21. Juni 1941 waren dann allerdings 967 T-34 an die Rote Armee ausgeliefert worden, zuzüglich 508 schwere KW-Panzer. Animation 3d-Modell T-34 Modell 1940 T-34 Modell 1941 Das Debüt des T-34 Modell 1940 im Kampfeinsatz im Sommer 1941 zeigte zweifelsfrei, daß dies der beste Panzerentwurf seiner Zeit war. Die revolutionäre Konstruktion mit einer dicken, schräg angebrachten Panzerung, starker Feuerkraft und hervorragender Beweglichkeit ordnete ihn in einer Klasse über seinen deutschen Zeitgenossen, dem PzKpfw III und PzKpfw IV, ein. Dies zwang die Wehrmacht zu einem kostspieligen Programm, die vorhandenen Panzertypen besser zu bewaffnen und stärker zu panzern, sowie den PzKpfw V Panther vollständig neu als Gegengewicht gegen den T-34 zu entwickeln. Das Erscheinen des T-34 zwang die Deutschen auch noch ihr komplettes Arsenal an Panzerabwehrmitteln zu mehr …

  • Unzerstoerte Eisenbahnbruecke Remagen

    Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für März 1945. Unternehmen Frühlingserwachen, Ludendorff-Brücke über den Rhein intakt erobert, März-Feuer-Blitz auf Tokio, britische Verbände nehmen Mandalay in Burma, Montgomerys 21. Heeresgruppe überschreitet den Rhein bei Wesel, die Amerikaner kontrollieren Iwo Jima. Zurück zu Februar 1945. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 1. März 1945: Westfront Mönchengladbach durch die 9. US-Armee erobert. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 2. März 1945: Luftkrieg Deutschland: 2 RAF-Tagesangriffe auf Köln. 406 USAAF-Bomber greifen wieder Dresden an. Westfront Die 9. US-Armee nimmt Krefeld, Venlo und Roermond. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 3. März 1945: Westfront Kanadische und US-Truppen schließen zwischen Maas und Rhein auf. Philippinen Der japanische Widerstand in Manila endet. Luftkrieg Großbritannien: 100 deutsche Kampfflugzeuge greifen bei Nacht mehr als 20 Flugplätze von Northumberland bis nach Oxfordshire an. 20 RAF-Bomber werden bei einem Verlust von 6 der Eindringlinge zerstört. Politik Akt von Chapultepec: 20 amerikanische Staaten verpflichten sich in Mexiko-Stadt, einander die territoriale und politische Integrität zu schützen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 4. März 1945: Burma Die britische 14. Armee erobert Meiktila, südlich von Mandalay. Westfront US-Panzer der 1. US-Armee erreichen den Rhein nördlich von Köln. Luftkrieg Pazifik: Die erste beschädigte B-29 Superfortress verwendet den frisch eroberten Flugplatz auf Iwo Jima für eine Notlandung. Deutschland: 500 USAAF-Bomber greifen Ulm an. Politik Finnland erklärt Deutschland den Krieg (ein inoffizieller Zustand der Feindseligkeiten besteht schon seit September 1944). Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 5. März 1945: Westfront Amerikanische Truppen dringen in Köln ein. Luftkrieg Deutschland: RAF-Tagesangriff auf die Ölanlagen in Gelsenkirchen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 6. März 1945: Ostfront Polen: Rokossowskis 2. Weißrussische Front nimmt die eingeschlossene Festung Graudenz. Unternehmen Frühlingserwachen: Die 6. SS-Panzerarmee beginnt eine Offensive nördlich des Plattensee um Budapest zurückzuerobern und die Donau-Linie wieder zu erreichen. Die deutschen Truppen stoßen 32 km bis zum 8. März vor. Westfront Köln von der 1. US-Armee genommen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 7. März 1945: Westfront Ludendorff-Brücke intakt erobert. Die Brücke von Remagen über den Rhein bei Bonn wird intakt durch 1. US-Armee genommen, die sofort darüber vorstößt. Burma Chinesische Truppen nehmen Lashio an der ‘Burmastraße’. Besetzte Gebiete Jugoslawien: Tito bildet eine Übergangsregierung. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 8. März 1945: Burma Indische Panzer nehmen Mandalay. Westfront Die britische 2. Armee erobert Xanten. Damit stehen die alliierten Armeen nun entlang des Rheins von Nijmegen bis nach Koblenz. Luftkrieg Großbritannien: Eine V-2 tötet 110 und verletzt 123 Menschen schwer am Farringdon Market in London. Seekrieg Granville Harbour (Normandie) von deutschen Sturmtruppen von den Kanalinseln aus in der Nacht vom 8./9. März überfallen, welche 4 Küstenfrachter versenken und 67 deutsche Gefangene befreien. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 9. März 1945: Luftkrieg Pazifik: ‘MÄRZ-FEUER-BLITZ’ AUF TOKIO. 279 niedrig fliegenden B-29 Superfortress werfen 1.667 t. Napalm- und Ölbomben auf Tokio (Nacht vom 9. auf den 10. März). Ein ‘Feuersturm’ verwüstet 26 Quadratkilometer bebauter Fläche und tötete 84.000 Menschen. 102.000 weitere werden verletzt, eine Million Obdachlose. Ähnliche Angriffe auf Nagoya, Osaka und Kobe. Die unzureichende japanische Verteidigung und Luftschutz-Rettungsdienste sind nicht in der Lage, mit diesen Angriffen fertig zu werden. Besetzte Gebiete Indochina: Die Japaner setzen die Vichy-Verwaltung ab, entwaffnen gewaltsam die französischen Garnisonen und setzen eine Marionettenregierung ‘Reich von Annam’ ein. Westfront Patton und Hodges (1. und 9. US-Armeen) ziehen ihre Kräfte bei Remagen zusammen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 10. März 1945: Politik Roosevelt informiert Spanien darüber, dass das Land keine US-Hilfe erwarten kann, wenn die Franco-Diktatur bestehen bleibt. Westfront Kanadische Truppen beseitigen den Wesel-Kessel gegenüber Xanten. Kesselring übernimmt den Oberbefehl über die Westfront von Rundstedt, welcher am 7. März entlassen wurde. Bei seiner Ankunft gibt er zu seinem Stab zum Besten: ‘Ich bin die neue V-3’. Luftkrieg Deutschland: 153 RAF-Bombern greifen Scholven-Buer an und werfen 755 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 11. März 1945: Luftkrieg Deutschland: 1055 RAF Bomber werfen 4700 t. Bomben auf Eisenbahnziele in Essen; die gesamte Produktion der Krupp-Werke kommt zum Stillstand. 1.000 US-Bomber greifen U-Boot-Werften im Nordwesten von Deutschland an. Pazifik – Operation Tan: 24 schnelle, zweimotorige Ginga-Bomber führen einen Kamikaze-Angriff bei Nacht auf die US-Flottenbasis im Ulithi-Atoll durch. Der Flugzeugträger Randolph wird dabei getroffen. Heimatfronten Großbritannien: Massenflucht von 70 deutschen Gefangenen aus dem Kriegsgefangenenlager in Bridgend, Glamorgan (Süd-Wales). Alle werden bis zum 17. März wieder eingefangen. Geheimkrieg ‘Ultra’ warnt vor Ar 234 Blitz-Jetbomber-Angriffen auf die eroberte Brücke von Remagen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 12. März 1945: Ostfront Schukows 1. Weißrussische Front nimmt Küstrin an der Oder. Rokossowskis 2. Weißrussische Front erobert Dirschau und erreicht die Danziger Bucht, südlich von Gdingen. Luftkrieg Deutschland: 1.107 RAF-Bomber werfen 4.851 t. Bomben auf Schienenverkehrswege in Dortmund. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 13. März 1945: Burma Die indische 52. Brigade nimmt Maymyo und unterbricht damit die Eisenbahnverbindung der japanischen Garnison in Mandalay. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 14. März 1945: Luftkrieg Deutschland: Der Bielefeld-Eisenbahn-Viadukt wird durch 10.000-kg-Bomben zerstört (‘Grand Slam’), wodurch deutsche Truppenverschiebungen aus dem Ruhrgebiet zum amerikanischen Brückenkopf bei Remagen verhindert werden. Ostfront Slowakei: Russische Truppen nehmen Zvolen (Sala) in den Karpaten, nördlich von Budapest. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 15. März 1945: Burma Japanischer Gegenangriff bei Meiktila. Am 28. März ziehen sich die Japaner zurück. Luftkrieg Deutschland: Das Hauptquartier der Wehrmacht in Zossen, südlich von Berlin, wird durch 576 US-Bomber der 8. US-Air-Force bombardiert. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 16. März 1945: Ostfront Ungarn: Tolbuchins 3. Ukrainische Front beginnt einen großen Gegenangriff gegen 6. SS-Panzer-Armee und 3. ungarische Armee, worunter letztere zusammenbricht. Luftkrieg Deutschland: Schwere RAF-Nachtangriffe auf Nürnberg und Würzburg. Ein wolkenloser Himmel unterstützt die deutschen Nachtjäger, wodurch 30 englische Bomber verloren gehen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 17. März 1945: Westfront Die Ludendorff-Brücke bricht nach wiederholten Angriffen durch Ar 234 Düsenbomber zusammen, wobei viele US-Pioniere getötet werden. Die 3. US-Armee dringt in Koblenz ein. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 18. März 1945: Westfront US-Panzer dringen in Bad Kreuznach und Bingen ein. Luftkrieg Deutschland: 1.221 US-Bomber (25 verloren) und 700 Begleitjäger (5 verloren) werfen 4.000 t. Bomben mehr …

  • Ungarischer Panzer Turan II

    Ungarischer mittlerer Kampfpanzer Turan, Zrinyi-Sturmgeschütz und Csaba-Panzerspähwagen. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle. 40M und 41M Turan, Zrinyi, Csaaba Typ: ungarischer mittlerer Kampfpanzer, Sturmgeschütz und Panzerspähwagen. Turan Vor dem 2. Weltkrieg hatte Ungarn seine gepanzerten Einheiten mit Panzerfahrzeugen aus dem Ausland (vor allem italienische CV-33 Tanketten) ausgerüstet, welche für die eigenen Einsatzzwecke umgebaut wurden. 1940 erhielt Ungarn dann die Erlaubnis einen eigenen mittleren Kampfpanzer zu bauen, welcher im Jahr 1941 eingeführt wurde und auf dem ex-tschechischen Skoda-Entwurf (nun der deutsche PzKpfw 35(t)) basierte. Dieser neue Kampfpanzer wurde Turan I getauft, war ein mittlerer Panzer von etwa 16 Tonnen mit einer fünfköpfigen Besatzung, sowie einem umgebauten und größeren Turm (mit einer eckigen Kuppel) mit einer 40-mm-Skoda-Kanone. Der Turan wurde von den Weiss&Cspel Stahlwerken in Budapest gebaut und wurde durch einen 260 PS starken ungarischen Motor angetrieben. Die Produktion des Panzers begann im Oktober 1941. Nach den verheerenden Kämpfen um Stalingrad erkannte die ungarische Armee, dass sie eine stärkere Bewaffnung benötigte, um mit den russischen T-34 Panzern fertig zu werden. So erschien 1943 der Turan II mit einem geänderten Turm, Kuppel und einer kurzrohrigen 75-mm-Kanone. Der erste Kampfeinsatz des neuen Kampfpanzers fand allerdings nicht vor April 1944 statt, da die Ungarn während des Jahres 1943 zur Auffrischung und Neuausrüstung aus der Frontlinie gezogen waren. Der Turan II wurde immer noch von dem meisten russischen Panzern deklassiert und so wurde die lange deutsche 75-mm-Kanone L/43 eingebaut. Dieser Kampfpanzer wurde Turan III benannt. Er befand sich aber immer noch im Prototypen-Stadium, als deutsche Truppen Ungarn besetzten und die bisherige Regierung austauschten, welche Friedensfühler zu den westlichen Alliierten ausgestreckt hatte. Hier zum Original-Entwurf: PzKpfw 35(t) bzw. Skoda LT vz 35 Danach wurde die nun faschistische ungarische Armee mit deutschen Panzerfahrzeugen ausgerüstet und Pläne wurden erstellt, den kampfstarken Panther-Panzer in Ungarn in Lizenz nachzubauen (die russische Einkreisung und Belagerung von Budapest beendete jedoch dieses Projekt). 3d-Modell 40M Turan I Zrinyi-Sturmgeschütz Der Zrinyi war ein erfolgreiches Sturmgeschütz auf dem Fahrgestell des mittleren Turan-Kampfpanzers. Zrinyi I wurde nur als Prototyp gebaut, da die Kriegslage die Serienproduktion nicht mehr zuließ. Es wurde zur Panzerabwehr mit einer durchschlagskräftigen 7,5-cm-Kanone 43 bewaffnet und der Produktionsbeginn war für Juni 1944 geplant. Dagegen wurde Zrinyi II mit einer 10,5-cm-Haubitze zur Unterstützung der Infanterie gebaut. Es wurde bei der ungarischen Armee als 40/43M Zrinyi Rofamloveg eingeführt und über 60 Stück wurden gebaut. Die Hauptbewaffnung bestand aus einer 10,5-cm ML20.5 (MAVAG) Haubitze, für welche 52 Schuss mitgeführt werden konnten. Obwohl es sich bei der Haubitze hauptsächlich um eine Unterstützungswaffe für die Infanterie handelte, wurde sie doch mit gutem Erfolg gegen russische Panzer eingesetzt. Die Wirkung war eindeutig besser, als bei der Bewaffnung der mittleren Kampfpanzer Turan. Das 21,5 Tonnen schwere Fahrzeug hatte eine Besatzung von vier Mann und war 5,68 Meter lang, 2,99 Meter breit und 1,90 Meter hoch. Die Panzerung war zwischen 13 und 75 mm dick. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 43 km/h und der Fahrbereich bei 220 km. Später wurde die ungarische Armee auch noch mit 100 Hetzer-Jagdpanzer von den Deutschen ausgerüstet. 3d-Modell 43M Zrinyi II 105mm Panzerspähwagen Csaba Nicholas Straussler, welcher für die Erfindung des Duplex-Antrieb für Amphibien-Panzer bekannt ist, entwickelte eine Reihe von Panzerspähwagen für Großbritannien zwischen den beiden Weltkriegen.   Er entwarf für sein Heimatland Ungarn auch den Csaba 39 Mppcgk, welcher ein gut erscheinender Panzerspähwagen mit drei Mann Besatzung war. Das Fahrzeug wurde ab 1939 gebaut und hatte eine 20-mm-Kanone mit einem koaxialen Maschinengewehr in einem gut geformten, zentral platzierten Turm. Es war 4,52 Meter lang, 2,10 Meter breit und 2,30 Meter hoch. Die Fahrzeuge wurden von der ungarischen Automobilfabrik Manfred Weiss gebaut und spätere Modelle hatten neben einem Vierrad-Antrieb mit 90-PS Ford V8-Motor, Zwei- oder Vierrad-Lenkung mit Einrichtung für die Rückwärtsfahrt. Das Gesamtgewicht belief sich auf 5.959 kg und neben der 20-mm-Schnellfeuerkanone war es mit zwei Maschinengewehren bewaffnet und hatte eine Besatzung von vier Mann. Als Kommandofahrzeug hatte es anstatt der Kanone drei Funkgeräte und eine abklappbare Rahmenantenne. 172 Csaba wurden für die ungarischen Streitkräfte gebaut und die Fahrzeuge wurden später auch von der Wehrmacht in Ungarn eingesetzt. Benutzer: Ungarn (Angabe für alle Varianten). Einige Csaba-Panzerwagen auch von Deutschland verwendet. Einsatz der ungarischen Panzer Das Mobile Korps wurde bei der ungarischen Wiederaufrüstung 1939 gebildet und erstmals beim Einmarsch nach Ruthenien in der Tschechoslowakei im März 1939 eingesetzt. Diese Elite-Einheit der Ungarn verwendete veraltete italienische Tanketten, ungarische Csaba-Panzerspähwagen und leichte Toldi-Panzer. Der nächste Einsatz erfolgte beim Einmarsch in das rumänische Transsilvanien, welches den Ungarn durch Hitlers Wiener Schiedsspruch zugesprochen worden war. Im April 1941 erfolgte der Angriff auf Jugoslawien, zusammen mit deutschen und italienischen Streitkräften während des Balkanfeldzuges. Das Mobile Korps bestand Anfang 1941 aus zwei motorisierten Infanterie-Brigaden und zwei Kavallerie-Brigaden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ungarn praktisch sein nach dem Ersten Weltkrieg als Teil der österreich-ungarischen Doppelmonarchie verlorenes Staatsgebiet zurückgewonnen. Dafür hatte es sich allerdings mit allen seinen Nachbarn – mit Ausnahme des Deutschen Reiches – überworfen und Rumänien wurde zu einem erbitterten Gegner, wodurch eine starke Garnison in Transsilvanien während des Zweiten Weltkrieges gebunden war. Ungarn war von nun an deshalb vollkommen von der Unterstützung Deutschlands abhängig. Deshalb nahm Ungarn am Unternehmen Barbarossa teil, obwohl das Land keine Streitpunkte mit der Sowjetunion hatte. Als Ungarn am 27. Juni 1941 der Sowjetunion den Krieg erklärte, blieb die Masse seiner Streitkräfte in der Heimat zurück, um gegen die Rumänen zu sichern und nur eine relativ kleine Streitmacht schloss sich den Achsen-Truppen in Russland an. Zu dieser ‘Karpaten-Gruppe’ gehörten neben der 1. Gebirgs- und 8. Grenz-Brigade auch das Mobile Korps, allerdings ohne die 2. Kavallerie-Brigade. Dieser Verband marschierte nach Galizien ein und überschritten den Dnjestr. Anschließend stieß das Mobile Korps alleine durch die Ukraine als Teil der deutschen 17. Armee vor. Es kämpfte gut in der Kesselschlacht von Uman, wenn es auch zurückgehalten werden musste, in Nikolajew einzumarschieren, da sich in der Gegend rumänische Truppen befanden. Im Oktober erreichte das Mobile Korps nach einem spektakulären Vorstoß über knapp 1.000 km den Donez, wobei es 80 Prozent seiner Motorfahrzeuge im Schlamm der ukrainischen Straßen und Wege unterwegs eingebüßt hatte. mehr …

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