Kriegstagebuch 20. Mai 1917


Alexander Kerensky
Alexander Kerensky (links) nimmt eine Truppenparade ab.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 20. Mai 1917:

Ostfront


Russland: Kerenski beginnt damit, Truppen-Einheiten zu besuchen. Schlägerei zwischen russischen Soldaten und Angehörigen der Panzerwagen-Besatzungen der britischen Marine in Tiraspol (Besserabien), dabei ein Toter auf jeder Seite.

Westfront

Champagne: Die Franzosen nehmen 500 Kriegsgefangene im Abschnitt von Moronvilliers (andere Erfolge am 21. und 25. Mai).
Artois: Die Fünfte Armee des BEF steht im Kampf an der Hindenburg-Linie bis zum 31. Mai. Dabei nimmt die britische 33. Division die gesamte erste Linie nördlich von Bullecourt ein.

Seekrieg

Deutschland: Der Kaiser befiehlt schließlich der deutschen Marine, US-Kriegsschiffe in den Blockade-Zonen als feindlich zu betrachten (die U-Boote sollen ab dem 29. Mai aber 4 Seemeilen vor der spanischen Küste entfernt bleiben).
Westliches Mittelmeer: Das in Italien für die russische Marine gebaute U-Boot Svyatoi Georgi wird in La Spezia in Dienst gestellt und läuft vom Juni bis September über 8.250 km bis zur Flottille in der Arktis.

Luftkrieg

Nordsee – erste Annahme, daß ein U-Boot durch ein Flugzeug versenkt wurde: UC 36 soll von einem H12 Amerika-Flugboot (Morrish) des Royal Navy Air Service aus Felixstowe versenkt worden sein. Zwei weitere derartige Angriffe im Mai, auch 24. und 29. Juli. Aber UC 36 ging tatsächlich schon am 17. oder 18. Mai vor der Isle of Wight verloren, wahrscheinlich durch eine Mine.

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Im Blickpunkt:
  • PzKpfw IV Ausf. H in War Thunder

    PzKpfw IV Ausf. H und sein Einsatz in War Thunder. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, 3d-Modell und Einsatz des deutschen mittleren Panzerkampfwagen IV Ausführung A im Rahmen des deutschen BR 4.0-Deck beim F2P-Spiel War Thunder. PzKpfw IV Ausführung H Typ: deutscher mittlerer Panzer. Geschichte PzKpfw IV Ausf. H Von den 3935 produzierten Fahrgestellen des PzKpfw IV Ausf. H wurden 3774 als Panzer IV fertiggestellt, 30 wurden für die ersten Sturmgeschütze StuG IV und weitere 130 für den Sturmpanzer IV Brummbär verwendet. Im November 1943 wurde ein Versuch unternommen, die Aufhängung zu verändern, um mehr Bodenfreiheit zu gewinnen. Der Versuch scheiterte und so wurde der Panzerkampfwagen IV von 1937 bis zum Kriegsende mit dem gleichen Fahrwerk gebaut. Hier zu den anderen Modellen PzKpfw IV F2, G, J mit langer 7,5-cm-KwK Die grundlegende Veränderung gegenüber dem Vorgänger PzKpfw IV Ausf. G war die SSG77-Kraftübermittlung mit der die Panzer der Ausf. H. ausgerüstet wurden. Die frontale Panzerung veränderte sich von der 50 mm Grundpanzerung mit aufgenieteter zusätzlicher 30-mm-Panzerplatte zu einer einzigen Panzerung mit 80 mm Stärke, welche mit den Rumpfseiten verzahnt wurde. Weitere geringfügige Änderungen wurden während der Produktion des PzKpfw IV Ausf. H eingeführt, so externe Luftfilter, Ganzstahl-Umlenkrollen, auf der Kommandantenkuppel wurde ein Flugabwehr-Maschinengewehr installiert und die Sichtluken für den Fahrer und Funker wurden gestrichen. Seit 1943 sollten die Panzer-Regimenter der Panzerdivisionen mit je einer Abteilung aus Panzerkampfwagen IV und einer Abteilung aus Panzer V Panther ausgestattet werden. Probleme und Verzögerungen beim Panther führten jedoch dazu, dass bei einigen Panzerdivisionen auch die zweite Abteilung mit PzKpfw IV ausgerüstet werden musste, während viele nur eine einzige Abteilung mit vier Kompanien hatten, welche jeweils über 22 Panzer IV verfügten sowie weiteren acht in der Hauptquartier-Kompanie. Am 6. Juni 1944 waren die meisten der 748 Panzer IV in den neun Panzerdivisionen in Frankreich von der Ausführung H. Zum Vergleich die durchschnittliche Anzahl von Treffern zum Abschuss eines Panzers: Westfront 1944/45: Benutzer: Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Finnland, Italien, Spanien, Rumänien, Türkei, Ungarn (Angabe für alle Varianten). Animation 3D-Modell PzKpfw IV Ausf. H Spezifikationen für PzKpfw IV Ausf. H (SdKfz 161/2) Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 7,5-cm KwK40 L/48: Herstellung: Einsatzstatistik für alle Panzer IV Versionen: Hier zu den anderen Modellen PzKpfw IV F2, G, J mit langer 7,5-cm-KwK PzKpfw IV Ausf.H in War Thunder War Thunder deutsches BR 4.0 Deck – Einsatz des PzKpfw IV Ausf. H. Stand der Informationen: Januar 2021 Battle Rating (kurz: BR) 4.0 ist einer der populärsten Bereiche für deutsche Panzer im F2P-Spiel War Thunder und verzeichnet in der Regel eine stabile Siegquote von über 50 Prozent mit relativ wenigen ‘Uptiers’ in höhere Bereiche, da auf BR 4.7 und 5.0 nur wenige deutsche Fahrzeuge für ‘Realistische Landschlachten’ zur Verfügung stehen. Dazu kommt eine große Auswahl an Fahrzeugen, zusätzlich mit einigen überragenden Premium-Panzern. Der Pzkpfw IV Ausf. H befindet sich seit kurzer Zeit auf dem BR 4.0 im deutschen Forschungsbaum. Dieser Panzerkampfwagen IV zeichnet sich durch die schnelle Feuergeschwindigkeit seiner präzisen 7,5-cm-KwK aus, die zudem eine sehr gute Durchschlagsleistung hat und wo oft ein Treffer ausreichend ist, um den Gegner zu zerstören. Dies sieht man sehr gut im nachfolgenden Video: https://www.youtube.com/watch?v=zaE5LxyACq8 Wie setzt sich ein erfolgreiches Fahrzeug-Deck zusammen ? Sofern man zumindest sechs der 10 verfügbaren Plätze freigeschaltet hat, sollte man natürlich darauf achten, nicht nur seine Lieblingsfahrzeuge, angeschaffte Premium-Fahrzeuge oder Top-Fahrzeuge zu verwenden. Wichtig sind neben zwei optimalen und kampfkräftigen Panzern für das jeweilige BR (Battle-Rating) ein relativ schnelles Fahrzeug zur Eroberung der CAPs. Zudem benötigt man noch zwei Jagdpanzer, da diese weniger ‘Spawn’-Punkte kosten und man damit auch noch nach dem Verlust seines Top-Fahrzeuges in die Schlacht wieder eingreifen kann. Einer der Jagdpanzer sollte dabei ein um Eins niedrigeres BR als das höchste Fahrzeug des Decks haben, da man diesen für schon maximal 90 Punkte (zu Beginn der Schlacht) einsetzen kann. Weiterhin sind ein oder zwei Flak-Panzer nötig. Auch hier den jeweils besten in seiner BR-Klasse wählen, sowie einen anderen, der zumindest ein BR tiefer angesiedelt ist. Denn dies ist das definitiv günstigste Fahrzeug, um noch einmal in die Schlacht eingreifen zu können. Viele Teams verlieren Schlachten nur zu häufig, da die beteiligten Spieler über keine günstigen Fahrzeuge mehr verfügen, um noch nach Verlust eines anderen Panzers oder Flugzeug in die Schlacht eingreifen zu können. Auch wenn diese Fahrzeuge oft recht schwach sind, genügt manchmal der Abschuss eines Panzers, Flugzeuges, viele Treffer mit der Schnellfeuerkanone oder die Eroberung einer CAP-Zone, um anschließend nochmals mit einem kampfkräftigeren Fahrzeug einzugreifen. Letztlich sollte man noch über zumindest einen Bomber und Jäger (am besten Jabos mit Bomben ab 500 kg oder zumindest 250 kg) verfügen. Optimal ist auch hier, falls sich in dem BR-Bereich nicht so viele geeignete Landfahrzeuge anbieten, noch zusätzlich jeweils ein Jäger und einen Schlachtflieger/Bomber mit Eins unterhalb des Top-Battle-Ratings zu verwenden, um diese auch für viel weniger Punkte während der Schlacht einsetzen zu können. Dies ist oft dann sinnvoll, wenn die Schlacht sowieso verloren ist und der Gegner schon um die ‘Spawn’-Zonen herumsteht. Falls man für die Top-Flugzeuge nicht genügend ‘Spawn’-Punkte hat, kann man einen BR minus 1 Jäger ohne Bomben schon für 480 Punkte bringen und hat die Chance, noch ein gegnerisches Flugzeug abzuschießen, anstatt an der ‘Spawn’-Zone nur massakriert zu werden. Nachfolgend sind neben dem PzKpfw IV Ausf. H noch zehn weitere Fahrzeuge und Flugzeuge in der engeren Vorauswahl. Diese beinhaltet aber auch Premium-Fahrzeuge, die teilweise nicht so einfach zu beschaffen sind, weshalb je nach Anzahl der Slots die vorhandenen bzw. wichtigsten davon ausgewählt werden sollten. Für Deutsche BR 4.0 hat sich daher folgendes Deck bewährt: T-34-747(r) Das wichtigste Fahrzeug, wenn man etwas Geld für ein Premium-Fahrzeug investieren möchte. Eines der schnellsten deutschen Fahrzeuge in diesem Bereich, mit der ‘magischen Stalinium’-Panzerung und Munition. Als Kampfpanzer für Einsätze, welche eine höhere Beweglichkeit und einen drehbaren Turm erfordern, wird der deutsche Beute-T-34 verwendet. Der mittlere Premium-Kampfpanzer hat die gleiche ‘trollige’ Panzerung wie sein sowjetischer Kollege, dieselbe 76-mm-Kanone mit der ‘überwirksamen’ panzerbrechenden Granate, welche es dazu weniger genau mit dem Winkel der getroffenen Panzerung nimmt mehr …

  • Vormarsch in Jugoslawien

    Kriegsgliederung der Wehrmacht vom 5. April 1941 beim Angriff auf Jugoslawien und Griechenland, Luftlandetruppe und Luftwaffe. Um seine Südflanke für den geplanten Angriff auf Russland abzusichern, hatte Hitler den jugoslawischen Prinzregenten Paul in das Achsen-Bündnis gedrängt. Als dann aber anti-deutsche Putschisten die Regierung in Belgrad stürzten, befahl Hitler die Besetzung von Jugoslawien und die Vertreibung der Engländer aus Griechenland. Kriegsgliederung der Wehrmacht im Balkanfeldzug Unternehmen Marita, die Invasion Jugoslawiens begann am 6. April 1941, nach einer erstaunlich kurzen Vorbereitungszeit von nur 10 Tagen. Es wurde zu einem vollen Erfolg, denn bei einem Verlust von 558 Mann wurde die jugoslawische Armee völlig zerschlagen und über 300.000 Mann gerieten in Gefangenschaft. Gleichzeitig griffen 5 Divisionen von Lists 12. Armee Griechenland an und eroberten das Land bis Ende April, wenn auch die Verluste hier mit knapp über 5.000 Mann viel höher waren. Der schnelle Sieg der Wehrmacht auf dem Balkan beruhte auf dem perfekten Umgang mit den Panzer- und Luftstreitkräften gegen die Armeen eines unorganisierten Gegners. Aus der Kriegsgliederung weiter unten ist zu sehen, dass die deutschen Armee-Korps eine sehr flexible Zusammensetzung hatten, wodurch eine Vielzahl von unterschiedlichen Formationen für die jeweiligen, örtlichen Gegebenheiten verwendet werden konnte. So verfügte das XVIII. Korps beispielsweise über 2 Gebirgsdivisionen und eine Panzerdivision, speziell für den Einsatz in dem schwierigen Gelände dort. Die Divisionsgliederung der Wehrmacht war die gleiche wie aus dem Jahr 1940, mit Ausnahme der Panzerdivisionen, welche neu zusammengesetzt wurden, um ein ausgewogeneres infanteristisches Element zu erhalten. Im Frankreich-Feldzug 1940 trat nämlich des Öfteren das Problem auf, dass Panzerverbände ohne die Unterstützung der anderen Waffengattungen durch das Feindesland rasten, während die zu Fuß marschierende Infanterie überhaupt nicht mehr hinterherkam. Die Panzer-Divisionen hatten daher jetzt nur noch ein Panzer-Regiment bei weiterhin zwei motorisierten Infanterie-Regimenter sowie stärkere Unterstützungseinheiten, welche Selbstfahrlafetten für die PAK und Artillerie beinhalteten. Die Division war nun 15.600 Mann stark und hatte eine Sollstärke von 211 Panzern, wobei die PzKpfw III und PzKpfw IV nun deren hauptsächliche Schlagkraft bildeten. Luftlandetruppe Nach dem Erfolg der Fallschirmjäger in Holland und Belgien wurde das XI. Luftlande-Korps im Sommer 1940 unter dem Kommando von Kurt Student offiziell aufgestellt. Dieser neue Verband war erstmals in Aktion während der deutschen Invasion Griechenlands, als das 2. Fallschirmjäger-Regiment über Korinth absprang, um die einzige Brücke über den Kanal intakt zu sichern, was allerdings letztlich fehlschlug. Die Kontrolle über Griechenland war jedoch nicht gleichzeitig die Kontrolle über das Mittelmeer und so wurden schnell Pläne erstellt, um die strategisch wichtige Insel Kreta zu erobern. Das XI. Luftlande-Korps war die Speerspitze dieses Angriffs. Die Luftlandung auf Kreta mit 22.000 Mann und mehr als 500 Transportflugzeugen, sowie Kräften welche über See anlanden sollten, begann am 20. Mai 1941 und nach 11 Tagen erbitterter Kämpfe evakuierten die Alliierten die Insel. Die Verluste waren jedoch hoch und die Deutschen hatten 3.250 Gefallene und Vermisste sowie 3.400 Verwundete, während 10.000 alliierte Soldaten gefangengenommen werden konnten. Die Eroberung Kretas nur aus der Luft war einer der größten Triumphe der Luftlandetruppe, während deren hohe Verluste Hitler dermaßen schockierten, das diese Eliteverbände von nun an praktisch nur noch in der Infanterie-Rolle zum Einsatz kamen. Die Landung auf Kreta wurde von der 7. Fallschirmjäger-Division, unterstützt durch die 5. Gebirgs-Division, durchgeführt. Die 7. Fallschirmjäger-Division war wie folgt gegliedert: 3 Fallschirmjäger-Regimenter zu je 3 Bataillonen, Luft-Nachrichten Kompanie, Transport-Kompanie, Sanitätskompanie, leichte Flak-Batterie, PAK-Kompanie, Motorrad-Zug. Nach der Eroberung der Insel wurde die 7. Fallschirmjäger-Division abgezogen und später der Ostfront zugeführt, während die hochwertige 22. Luftlande-Division, welche nicht am Angriff beteiligt war, stattdessen als Besatzungstruppe auf Kreta verblieb. Die 22. Luftlande-Division war eine soweit normale Infanterie-Division, welche für den Lufttransport trainiert war und eine entsprechende Ausrüstung erhalten hatte. Luftwaffe Der erste Einsatz der deutschen Luftwaffe über dem Mittelmeer erfolgte nach der Ankunft des X. Fliegerkorps aus Norwegen im Dezember 1940. Es sollte Unterstützung für die Bodenkämpfe in Nordafrika liefern und die englischen Versorgungsrouten durch das Mittelmeer abschneiden. Für einige Zeit beherrschte die deutsche Luftwaffe den dortigen Himmel, was auch an der Überlegenheit der Messerschmitt Bf 109 über die dort nur vorhandene Hawker Hurricane der RAF lag. Der Balkan-Feldzug wurde von der Luftflotte 4 mit 1.200 Flugzeugen mit großem Erfolg unterstützt, was auch die Eroberung Kretas ermöglichte. Jedoch wurden anschließend eine große Anzahl der Flugzeuge, sowohl vom X. Fliegerkorps als auch von der Luftflotte 4, zurückgezogen und zur Unterstützung der Invasion Russlands verwendet. Dies hatte zur Folge, dass die deutsche Luftwaffe im Mittelmeerraum von nun an der Zahl der Flugzeuge hoffnungslos unterlegen war. Schematische Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht, Stand 5.4.1941 Heeres-Gruppe A: Heeres-Gruppe D: Heeres-Gruppe C: Heeres-Gruppe B: Aufmarsch Balkan-Feldzug: Sonstige: Zahlenmäßige Übersicht der vollständig aufgestellten und einsatzbereiten Divisionen der deutschen Wehrmacht, Waffen-SS und Luftwaffe: Pz = Panzer; mot.Inf = motorisierte Infanterie; Kav = Kavallerie; Inf = Infanterie; Geb = Gebirgsjäger; Luftl. = Luftlande Ungefähre Soll-Stärke der wichtigsten Divisions-Typen des Feldheeres im Jahr 1941: Überblick Balkanfeldzug Die Invasion von Jugoslawien Am 6. April 1941 begann die Sicherung des deutschen Einflussraumes auf dem Balkan durch die Invasion von Jugoslawien durch die Wehrmacht. Dessen Regent, Prinz Paul, war bis zum 25. März 1941 dazu gedrängt worden, den Dreimächte-Pakt zu unterzeichnen. Durch einen schon seit längerem geplanten Putsch wurde er durch anti-deutsche, serbische Kräfte abgesetzt, welche den jungen König Peter auf den Thron erhoben und eine Regierung bildeten, welche aber nur wenige Tage bestehen sollte. Hitler befahl den Angriff mit 33 Divisionen auf Jugoslawien und ein schwerer Luftangriff traf Belgrad in einer neuen Eskalation des Blitzkrieges. Gleichzeitig wurde die jugoslawische Luftwaffe ausgeschaltet, bevor sie überhaupt zur Verteidigung eingesetzt werden konnte. Der deutsche Angriffsplan sah den Einfall der 12. Armee aus Bulgarien vor, welcher nach Süden in Richtung Skopje zielen sollte, um Monastir zu nehmen und die Vereinigung mit den griechischen Streitkräften zu verhindern. Von dort aus sollte die Armee – wie schon seit dem letzten Jahr geplant, als Jugoslawien noch als Verbündeter galt – nach Griechenland eindringen. Zwei Tage später führte General Paul von Kleist seine Panzer-Gruppe 1 gegen Nis und Belgrad selbst, wo sie mit der deutschen Zweiten Armee aus Österreich sowie italienischen und ungarischen Truppen zusammentreffen sollte. Der Angriffplan mehr …

  • T-34 Modell 1943 mit 76,2-mm-Kanone F-34 der Roten Armee aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell. T-34 Modell 1943 Typ: mittlerer Kampfpanzer mit 76,2-mm-Kanone F-34. Geschichte: Einige der wenigen, nützlichen Resultate aus der Diskussion um den T-34M war der Entwurf eines neuen, größeren Gussturms, welcher der Geschützbedienung mehr Platz gab. Die Verwendung dieses neuen, sechseckigen Turms begann in Nischni Tagil im Frühjahr 1942. Dieser Panzer wurde zum T-34 Modell 1943 und wurde erstmals gegen die Finnen in Karelien im April 1942 eingesetzt. Die Produktion beider Modelle T-34 1942 und 1943 lief dort parallel, während die beiden anderen Werke den T-34 Modell 1942 bis spät in das Jahr 1942 weiterbauten und erst dann wechselten. hier zum Vorgängermodell T-34-Panzer Modell 40,41,42. Es gab eine Reihe von Unterschieden an den Panzern, welche in den verschiedenen Fabriken gebaut wurden. Jedoch beeinträchtigte dies nicht die Qualität der Fahrzeuge. Eine Untersuchung eines der britischen Panzer- und Technikerschule im Jahr 1943 zur Verfügung gestellter T-34 ergab, dass die Panzerplatten von zumindest gleicher, wenn nicht sogar überlegener Qualität, zu den englischen waren. 1942 sah sich Russland einem ernstzunehmenden Mangel an Gummi ausgesetzt, sodass die STZ-Fabrik gezwungen wurde, T-34 mit Ganzmetall-Rädern zu bauen. Die anderen Fabriken mussten später dem ebenfalls folgen. Schließlich wurden Gummi-umrandete Räder in der ersten und fünften Position verwendet, um die Stöße und die damit auftretenden Schäden bei hohen Geschwindigkeiten zu vermindern. Im Herbst 1942 begann die Produktion von STZ als Folge der schweren Kämpfe um Stalingrad einzubrechen. Im August wurde die Produktion nach Tankograd verlegt, wo der Bau des T-34 Modell 1943 bis April 1944 fortgesetzt wurde. Die Ural-Schwermaschinenfabrik begann ebenfalls während des Jahres 1942 Teile des T-34 zu produzieren und mit der kompletten Herstellung des Panzers Ende des Jahres. Weitere Verbesserungen wurden am T-34 während des laufenden Jahres vorgenommen. Mehr Treibstoff gab es durch außen angebrachte, im Gefecht abwerfbare Treibstoffbehälter. Verschiedene neue Kettentypen wurden für Schnee und Matsch entwickelt, um die Fahrleistungen zu verbessern. Obwohl es die russischen Panzer auf dem Schlachtfeld nicht an Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit vermissen ließen, waren ihre Leistungen dort oft ziemlich bescheiden. Die deutschen Soldaten hatten bald herausgefunden, dass die russischen Panzer selten das Gelände zu nutzen wussten, völlig unkoordiniert agierten und dazu neigten, in starren geometrischen Formationen anzugreifen. Einige dieser Probleme lassen sich ohne Zweifel auf die unzureichende Ausbildung der russischen Panzersoldaten zurückführen, welche nur etwa 72 Stunden Taktik-Ausbildung im Klassenzimmer neben der Grundausbildung erhielten. Die Übungen der Einheiten waren auch oft oberflächlich und ungenügend, aber auch die ergonomische Anordnung in den russischen Panzern war schuld – und vor allem das archaische Layout der Panzertürme. Während die deutschen Panzertürme Raum für drei Mann hatten – nämlich Kanonier, Ladeschütze und Kommandant – hatten die russischen Panzertürme nur Platz für den Panzerkommandanten und Kanonier. Dadurch hatte der russische Panzerkommandant nicht nur die gleichen Aufgaben wie sein deutscher Gegenüber, sondern er musste auch noch die Kanone und das koaxiale Maschinengewehr nachladen, was für seine Übersicht im Gefecht sehr störend war. Darüber hinaus waren die Türme des T-34 und KW-Panzer nicht mit einem Turmkorb ausgestattet. Die Mannschaften saßen auf Hockern am Drehkranz aufgehängt. Unter ihren Füßen stapelte sich Munition, nur durch Neoprenmatten abgedeckt. Während des Kampfes wurde der Boden ein einziges Durcheinander aus offenen Behältern und Matten, während die Besatzung damit beschäftigt war, Munition zu entfernen und dies reduzierte natürlich ihre Leistung. Und selbst dann, wenn der russische Panzerkommandant durch das Nachladen nicht abgelenkt wurde, so hatte er nicht die 360-Grad-Sichtkuppel seines deutschen Pedanten. Im T-34 und KW-1 gab es nur einziges Periskop mit einem begrenzten Sichtfeld und einen Beobachtungsschlitz in der Nähe seiner linken Schulter. Viele deutsche Panzerkommandanten hielten während des Gefechtes gerne den Kopf aus dem Turm, um das Gelände besser überblicken zu können. Im KW-Panzer war das aber wegen der Anordnung der Dachluke unmöglich und im T-34 schwierig, weil die einteilige und große Luke nach vorne geöffnet werden musste und dann das Sichtfeld versperrte. Die relative Knappheit an Funkgeräten bis 1943 behinderte auch die taktische Führung der Panzergruppen. Die Kommunikation zwischen den Panzern musste durch Flaggen erfolgen, was langsam und unzuverlässig war. Häufig ordneten die Zugführer nur an, dass ihre Panzer einfach ihrem Beispiel folgen sollten. Die russischen Konstrukteure hatten diese Probleme mit den Entwürfen des KW-3 und T-34M beheben wollen, aber der Druck, der durch die atemberaubenden Panzerverluste auf den Schlachtfeldern entstanden war und der Notwendigkeit, diese irgendwie schnell zu ersetzen, verhinderte, dass solche Verbesserungen bis zur Mitte des Krieges vorgenommen werden konnten. Im Falle des T-34 wurde erst Ende 1942 durch einen Zwischenschritt eine 360-Grad-Beobachtungskuppel auf dem Turmdach eingebaut und mehr Panzer wurden nach und nach mit Funkgeräten ausgestattet. Benutzer: Russland. Nachfolgemodell T-34-85 (1944) Organisation der russischen Panzerverbände 1942/43 Im Mai 1942 wurde erstmals das erste neue Panzer-Korps der Roten Armee aufgestellt. Es wurde nicht sogleich zu einem Erfolg, da es in zögerlichen Abwehrkämpfen und mit schlechter Nachrichtenverbindungen zwischen seinen Einheiten eingesetzt wurde. Die russischen Panzertaktiken zu dieser Zeit waren meist ziemlich schlecht, welches durch fehlende Übung und oben schon beschriebene Nachteile in den Panzerentwürfen verursacht wurde. So wurden mehrere der neuen Panzerkorps bei der vernichtenden Niederlage bei Woronesch schon wieder zerschlagen. Als Ursache wurde aber auch die Zusammenstellung der russischen Panzerbrigaden mit völlig unterschiedlichen Panzerfahrzeugen erkannt. Zwar konnten die leichten Panzer vom Typ T-60 und die mittleren T-34 auf der Straße in etwa die gleiche Geschwindigkeit aufrechterhalten, aber die schweren KW-1 blieben oft weit hinten zurück und konnten nicht alle Brücken überqueren. Dies führte dazu, dass oft nur die T-34 in den Kampf zogen, da die leichten Panzer Probleme hatten, deutsche Kampfpanzer erfolgreich zu bekämpfen. So wurden die KW-1 aus den Panzerbrigaden entfernt, welche nur noch über T-34 und die neuen, leichten T-70 Panzer verfügten. Die KW-1 bildeten nun unabhängige Panzer-Regimenter zur Unterstützung der Infanterie. So entstand im September 1942 das Mechanisierte Korps, welches drei mechanisierte Infanterie-Brigaden und nur eine Panzer-Brigade hatte. Da die Russen aber über nicht genügend Schützenpanzer oder LKWs verfügten, musste die mechanisierte Infanterie auf Panzern in das Gefecht ziehen. Dadurch verfügte ein mechanisiertes Korps dann über mehr …

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