Kriegstagebuch 21. Februar 1917



Posten am Ausgang eines Gletscherstollens
Posten am Ausgang eines Gletscherstollens. Stromleitungen führen in das Innere. Das ewige Eis wurde in den Alpen ebenso in die Kampfhandlungen einbezogen wie steile Felsentürme.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 21. Februar 1917:

Südfronten


Trentino: Italienische Artillerie zerstört den österreich-ungarischen Eisenbahnendpunkt bei Tarvis.
Mazedonien: General Lyautey genehmigt Sarrails Plan für eine Frühjahrsoffensive, welcher dieser am 8. Februar mit dem Endziel Sofia vorgestellt hatte. Sarrail konsultiert am 28. Februar schließlich Milne und sie stimmen einen britischen Angriff im Bereich des See Doiran ab.

Geheimkrieg

Palästina: Die britische Yacht Managam läuft in Athlit ein und nimmt Kontakt mit dem jüdischen Spionagering NILI auf und übergibt diesem Geldmittel.

Politik

Großbritannien: Neue Blockadeanordnungen bestehen darauf, dass Schiffe, welche in ein neutrales Land mit Zugang zu Feindstaaten fahren, zuvor in einen britischen Hafen zur Untersuchung einlaufen.

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Im Blickpunkt:
  • 3d-Modell SdKfz 124 Wespe

    Deutsche Panzerhaubitze SdKfz 124 – leFH 18 auf Fahrgestell PzKpfw II (Sf), ‘Wespe’ Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. SdKfz 124 Wespe Typ: Panzerhaubitze, Selbstfahrlafette für leFH 18/2 auf PzKpfw II (Gw. II). Geschichte der Wespe Die kleine Artillerie-Selbstfahrlafette ist wohl das bekannteste und wichtigste deutsche Modell dieser Art im Zweiten Weltkrieg. Da der PzKpfw II offensichtlich für seine ursprünglich gedachten Aufgaben zwischenzeitlich veraltet war, bot sich dessen Fahrgestell hierfür an. Die Wespe wurde von der Firma Alkett Anfang 1942 entwickelt und wurde als die am besten geeignete Lösung angesehen, die leFH 18 (Leichte Feldhaubitze 18) auf einer Selbstfahrlafette zu montieren und denen auf dem PzKpfw III und PzKpfw IV vorgezogen. Obwohl die Wespe nur als Zwischenlösung gedacht war, wurde sie ein großer Erfolg und es wurde angeordnet, ab Februar 1943 alle Fahrgestelle des PzKpfw II zu derer Herstellung zu verwenden. Die ursprüngliche Bestellung von 1.000 Exemplaren wurde Ende 1943 auf 835 gekürzt. Davon entfielen 159 (ohne die leFH 18/2) auf den Munitionstransporter ‘Munitions-Sf auf Fgst PzKpfw II’, welcher jeweils 90 Schuss Reservemunition bei einer Besatzung von 3 Mann mit sich führten. Die Wespe wurde aus einem modifizierten Fahrgestell des PzKpfw II gebaut, dessen Rumpf leicht verlängert wurde, mit dem Motor vorne und das Kühllamellen-System komplett neu gestaltet. Das Kettenlaufwerk wurde leicht verändert, indem die Rücklaufrollen von vier auf drei reduziert und Federpufferhalterungen für die Räder hinzugefügt wurden, um die Rückstoßbelastungen zu verringern. Der Fahrer hatte einen kleinen Raum neben dem Getriebe und die restliche Besatzung befand sich im hinteren Kampfraum, welcher durch geneigte Stahlplatten geschützt war. Allerdings war ein Mann im Kampfraum, wenn er vorne stand, nur bis in Höhe der Schulter gedeckt und umso mehr er sich nach hinten bewegte, desto weniger war er geschützt, da die Panzerung nach hinten abfiel, bis sie nur noch etwa zur Hüfte reichte. Bei derartig veralteten Fahrgestellen, welche ursprünglich nicht für solche einen Einsatzzweck konstruiert worden waren, ließen sich derartige Nachteile kaum vermeiden. Die Hauptbewaffnung war die standardmäßige 10,5cm leFH (leichte Feldhaubitze) mit identischer Munition und Schussweite von bis zu 10.675 Metern, welche zwar einen großen Höhenrichtbereich von 45° Grad hatte, aber zu den Seiten jeweils nur 17° Grad. In den meisten Fällen reichte dies aus, aber bei größeren Richtungsabweichungen zum Ziel musste das gesamte Fahrzeug gewendet werden. Da bei fünf Mann Besatzung der verfügbare Platz im Kampfraum nur sehr begrenzt war, konnten nur 32 Schuss 10,5-cm-Munition mitgeführt werden, sodass Wespen in der Regel immer ein Begleitfahrzeug als Munitionstransporter dabei hatten. Dies war oft ein identisches Fahrzeug ohne Feldhaubitze, der Munitionstransporter ‘Munitions-Sf auf Fgst PzKpfw II’. Der Entwurf der Munitionstransporter-Version erlaubte zudem auch immer noch den nachträglichen Einbau der leFH 18/2 durch Feldwerkstätten, um unbrauchbare Wespen zu ersetzen. Im Gelände war die Wespe durch ihren hohen Aufbau sehr kopflastig, was große Ansprüche an Fahrer und Kommandanten stellte. Auch war es nicht einfach, das hohe Fahrzeug im offenen Gelände zu tarnen. Und bei Regen oder im Winter gab es noch nicht einmal irgendeinen Wetterschutz, sodass die Besatzung im Kampfraum es wenig angenehm hatte. Da der Umbaubetrieb Famo für die Wespe bei Warschau in Polen lag, endete deren Produktion erst, als dieser von der Roten Armee im Sommer 1944 nahezu erreicht wurde. Bis dahin wurden 676 bis 683 Wespen und 158 oder 159 Munitionstransporter fertiggestellt. Der Name ‘Wespe’ wurde von der Truppe inoffiziell 1942 vergeben, aber im Januar 1944 durch Hitler verboten, sodaß im Heer wieder die Bezeichnung SdKfz 124 verwendet werden musste. Die Wespe wurde von den Selbstfahrlafetten-Abteilungen der Panzer-Artillerie-Regimenter in den Panzer- und Panzergrenadier-Divisionen verwendet. Gewöhnlich waren sie in Batterien zu je 6 Haubitzen eingeteilt, wobei eine Abteilung aus fünf Batterien bestand. Ihr erster größerer Einsatz erfolgte während der Panzerschlacht von Kursk an der Ostfront im Juli 1943. Wenn auch das Laufwerk etwas überlastet war und auch die Bereitschaftsmunition begrenzt war, so war die Wespe jedoch ein zuverlässiges und erprobtes Waffensystem in größeren Stückzahlen, welches dann umfangreiche Einsätze im Osten, Westen und in Italien bis zum Kriegsende sah. Die Batterien aus Wespen-Selbstfahrlafetten waren vollständig mobil. Die Artilleriebeobachter verwendeten leicht gepanzerte Fahrzeuge oder bei manchen Batterien auch veraltete, ehemalige tschechische oder französische Panzer. Der Feuerbefehl und Zielkoordinaten erreichten die Feuerbefehlsstelle der Batterie per Funk von den Artilleriebeobachtern, von wo aus sie per Kabel an die einzelnen Feuerpositionen weitergeleitet wurden. Benutzer: Deutschland. Animation 3d-Modell SdKfz 124 Wespe Spezifikationen SdKfz 124 Wespe (leFH 18/2 auf Fahrgestell PzKpfw II Sf) Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: siehe auch: 105mm leFh18 Durchschlagskraft mm der Kanone auf 30° Panzerplatte: Herstellung: Einsatzstatistik für SdKfz 124 Wespe: Weitere Selbstfahrlafetten mit der 10,5cm leFH Neben der Wespe wurde die leichte 10,5cm Feldhaubitze 16 und 18 auch auf einer Reihe anderer Fahrgestelle montiert. Als Fahrgestelle dienten erbeutete französische Panzerfahrzeuge oder Kampfpanzer, deren Turm entfernt worden war. 10,5cm leFh18(Sf) auf Geschützwagen Lorraine Schlepper(f) SdKfz 135/1 Während der ersten Monate des Jahres 1942 wurden viele Möglichkeiten in Erwägung gezogen, so schnell wie möglich zahlreiche Selbstfahrlafetten mit Panzerabwehrkanonen an die Front zu bringen. Über 300 französische Tracteur Blinde 37L wurden im Westfeldzug 1940 erbeutet und eingelagert. Ursprünglich sollten diese alle für Panzerjäger verwendet werden, aber im Mai 1942 befahl Hitler, 40 davon mit der 15cm sFH auszurüsten, welche Rommel in Nordafrika für Spezialeinsätze benötigen würde. Der Aufbau wurde von Alkett geliefert und der Zusammenbau erfolgte bei Paris. Im Juli wurden weitere 78 Lorraine Schlepper verfügbar gemacht und Keitel befahl darauf hin, dass 30 davon sofort mit der 15cm sFH in Krefeld ausgerüstet werden sollen, während die anderen aufgeteilt zwischen Panzerjägern und 15-cm FH 18 bei Paris umgebaut werden sollen. Im Mai 1942 wurden dann ebenfalls befohlen, sechzig Selbstfahrlafetten mit der 10,5cm leFH18/4 aus dem Lorraine-Schlepper umzubauen, aber nur zwölf wurden fertig. Im September 1944 wurde eines dieser Fahrzeuge als Teil eines Panzerzuges in Burgund von den Alliierten erbeutet, welches mit einer russischen 122-mm-Haubitze nachgerüstet worden war. Für den Umbau wurden die ursprünglichen Traktoren Blinde 37L ohne Änderungen übernommen, mit Ausnahme einer geringfügigen Verstärkung der Kettenaufhängungen. Überarbeitete Fahrzeuge, welche 1944 im Einsatz waren, hatten einen verlängerten Rückstoßspaten, welcher innerhalb des Kampfraumes betrieben werden konnte. Zwischen mehr …

  • die Mannschaft einer dänischen Flugabwehr-Kanone

    Dänische Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Stärke und Organisation der Armee, Luftwaffe und Marine bei der deutschen Besatzung von Dänemark. Dänische Streitkräfte 1940 Der Verteidigungsauftrag von 1937 sah eine Friedensstärke der dänischen Streitkräfte von zwei Divisionen, einem unabhängigen Flugabwehr- und Pionier-Regimentes, eine Armee-Luftwaffe, die Garnison von Bornholm, ein Transport-Bataillon und ein Hauptquartier vor. In Friedenszeiten bestanden die Regimenter und Bataillone nicht mehr als aus einem kleinen Verwaltungsstab, welcher für das Training und die Ausbildung der jährlich 6.599 Wehrpflichtigen verantwortlich war. Von den Wehrpflichtigen waren 4.340 Mann für die Infanterie, 465 für die Königliche Leibgarde, 374 für die Kavallerie, 1.120 für die Artillerie und 300 für die Pioniere vorgesehen. Am 8. April 1940 waren 6.600 Wehrpflichtige mit einer elfmonatigen Ausbildung unter den Fahnen, sowie weitere 2.050 Mann, welche nicht den Kampftruppen angehörten. Während der deutschen Besetzung von Dänemark beim Unternehmen Weserübung war ein Teil dieser Truppen im Urlaub, während weitere sieben Prozent nicht für den Dienst einsatzbereit waren. Die Seeland-Divison hatte ihr Hauptquartier in Kopenhagen und bestand aus der Königlichen Leibgarde, dem 1., 4. und 5. Infanterie-Regiment, den Garde-Husaren, dem 1. und 2. Feldartillerie-Regiment, dem 13. Flugabwehr-Bataillon und einem Pionier-Bataillon. Die Jütland-Division hatte ihr Hauptquartier in Viborg und bestand aus dem 2., 3., 6. und 7. Infanterie-Regiment, dem Infanterie-Pionier-Regiment, dem Jütland-Dragoner-Regiment, dem 3. Feldartillerie-Regiment, dem 14. Flugabwehr-Bataillon und dem 2. Pionier-Bataillon. Die Sollstärke eines Infanterie-Regimentes waren 3.000 Mann aller Ränge, bewaffnet mit Krag-Joergensen M84/24 Gewehren und Bayard M1910 Pistolen. Stärke und Ausrüstung der dänischen Divisionen: Der deutsche Vorwand für die Besetzung von Dänemark war es, das Land vor einem englischen Angriff zu schützen. Aus diesem Grund wurde den deutschen Truppen befohlen, den Einmarsch so friedlich und freundschaftlich wie möglich durchzuführen. Tatsächlich kamen nur 12 dänische Piloten, 11 Soldaten und 3 Grenzsoldaten ums Leben (deutsche Verluste: 20 Tote, 65 Verwundete). Die deutschen Behörden erlaubten es dem König und der Regierung von Dänemark die Regierungsgewalt weiterhin in beschränktem Rahmen auszuüben, während Fragen, welche im Zusammenhang mit der Besetzung des Landes standen, Gegenstand von Verhandlungen zwischen beiden Parteien waren. Die dänischen Streitkräfte konnten weiterbestehen, jedoch in erheblich reduzierten Rahmen von nicht mehr als 3.300 Mann. Diese bestanden aus der Königlichen Leibgarde, Wehrpflichtigen in der militärischen Ausbildung sowie weitere Wehrpflichtige, welche für Wartungs- und Reparaturarbeiten benötigt wurden. Darüber hinaus gab es eine Reihe von Reserve-Offizieren und Unteroffiziere welche in der dänischen Heeres-Offizierschule ausgebildet wurden. Bedingt durch den für Deutschland sich ungünstig entwickelnden Kriegsverlauf verschlechterten sich jedoch die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ständig und im November 1942 wurde es dänischen Soldaten in Uniform verboten sich auf Jütland aufzuhalten. Die dänische Armee war damit auf Seeland und die Insel Fünen beschränkt. Der letzte Akt folgte im August 1943, als die Deutschen die dänischen Truppen in einem kurzen Kampf überrumpelten und entwaffneten. Danach wurden alle gefangengenommen dänischen Soldaten zu Kriegsgefangenen und die dänischen Streitkräfte wurden aufgelöst. Uniformen der Armee 1940 waren die Uniform der dänischen Armee im Wandel begriffen und eine neue khakifarbene Uniform mit brauner Lederausrüstung und Schuhwerk ersetzte die alte Uniform mit ihrer schwarzen Lederausrüstung und Schuhwerk. Aufgrund der Neutralität Dänemarks und seiner Wirtschaft in Friedenszeiten ging die Umstellung nur langsam vonstatten, und als die Deutschen im April 1940 einmarschierten, trafen sie auf Militärs, die sowohl graue als auch khakifarbene Uniformen mit einer Mischung aus brauner und schwarzer Ausrüstung trugen. Offiziere und reguläre Unteroffiziere trugen im allgemeinen Khaki, aber der Großteil der Armee und insbesondere die Wehrpflichtigen trugen noch graue Tuniken und Mäntel, hellblaue Hosen und schwarze Lederausrüstung. Die khakifarbene Uniform bestand aus einer einreihig gearbeitete Tunika mit Stehkragen, die mit sechs bronzenen Knöpfen und aufgesetzten Faltentaschen geschlossen wurde. Der Mantel war zweireihig mit zwei Reihen von sechs Knöpfen und einem großen Fallkragen. Die Hose wurde außerhalb der ledernen Schnürfeldstiefel aus Leder auf halber Wadenhöhe zusammengerollt getragen. Der neue Stahlhelm vom Muster M1923 (1937 eingeführt) hatte eine markante Form und trug das dänische Wappen auf der Vorderseite. Wenn der Helm nicht gebraucht wurde, trugen alle Dienstgrade eine khakifarbene Seitenmütze. Die Königlich Dänische Leibgarde hatte eine Felduniform im gleichen Schnitt, aber sie wurde in einem graugrünen Tuch gefertigt, das dem deutschen Feldgrau nicht unähnlich war und später im Krieg wurde diese Uniform vom deutsch-freundlichen Schalburg-Korps übernommen. Abzeichen: Der Rang wurde durch die Anzahl, Breite und Farbe der Spitzen und Geflechte an der Seitenkappe und den Schulterträgern angegeben. Unteroffiziere trugen gelbe Spitzenzwickel an den Ärmeln. Zur Kennzeichnung der Waffengattung trugen bestimmte Kategorien von Dienstgraden vergoldete Metallabzeichen am Kragen der Tunika, während andere Dienstgrade ein emailliertes Abzeichen über der rechten Brusttasche hatten. Linke Spalte (von oben nach unten): Futtermütze Offiziere; Offiziersanwärter und Unteroffiziere; andere Ränge; Piloten-Flügeln. Obere Reihe (v.l.n.r. nach linker Spalte): Mützenabzeichen für Generalsrang; Leitende Offiziere; National-Kokarde; Mützenabzeichen Unteroffiziere und Anwärter; Gefreite. Zweite Reihe Schulterstücke balu-grau (v.l.n.r.): General; Generalleutnant; Generalmajor; Oberst; Oberstleutnant; Hauptmann; Zweiter Hauptmann; Leutnant; Reserve-Leutnant; Zweiter Leutnant. Dritte Reihe Schulterstücke braun (v.l.n.r.): Korps-Stabsfeldwebel; Stabsfeldwebel; Hauptfeldwebel; Feldwebel; Cornet; Oberfeldwebel; Unterfeldwebel; Unteroffizier; Gefreiter; Helmabzeichen. Dänische Luftwaffe Die Luftwaffe, welche ein Teil der Armee waren, bestand aus zwei Bataillonen, von denen eines in Jütland und das andere auf Seeland stationiert war. Am Morgen des 9. April 1940 bestanden diese aus: 1 Staffel mit 13 Abfangjägern 1 Staffel mit 8 Abfangjägern und 2 Aufklärungsflugzeugen 1 Staffel mit 11 Aufklärungsflugzeugen und 1 Trainingsflugzeug 1 Staffel mit 14 Aufklärungsflugzeugen die Luftwaffen-Schule mit 18 Trainingsflugzeugen Gesamtstärke zusammen mit der Marine etwa 100 Flugzeuge. Nach der Auflösung der dänischen Streitkräfte im August 1943 setzten sich eine Reihe von dänischen Piloten nach Schweden ab, wo sie damit begannen auf schwedischen Maschinen (Saab B-17) zu üben. Es sollte eine Luftunterstützungs-Einheit für die in Schweden gebildete dänische Brigade aufgestellt werden, was aber bis zum Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr abgeschlossen wurde. Uniformen Luftwaffe Angehörige der dänischen Luftwaffe, welche ein Teil der Armee waren, trugen deshalb ebenfalls eine Armee-Uniform. Allerdings schienen Offiziere eine offene Version der khakifarbenen Dienstuniform zu bevorzugen. Qualifiziertes Flugpersonal trug auf der rechten Brust die bestickte ‘Flügel’. Dänische Marine Der König von Dänemark war der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, während das eigentliche Kommando über die Marine der Marineminister, Vize-Admiral H. Rechnitzer, ausübte. Dieser war mehr …

  • Bazooka-Werfer

    60-mm-Raketenwerfer Bazooka. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell der leichten amerikanischen Panzerabwehr-Waffe. 60-mm-Raketenwerfer Bazooka Typ: Raketenwerfer zur Panzerabwehr. Geschichte Bereits 1918 entwickelte der amerikanische Wissenschaftler und Experimentierer Goddard einen kleinen Raketenwerfer, aus dem eine kleines Projektil abgefeuert werden konnte. Die Idee wurde der amerikanischen und britischen Regierung angeboten, aber da das Ende des Ersten Weltkriegs zu selben Zeit erfolgte, war das Interesse gering. Dazu kam, dass ein Granatwerfer eine größere Sprengladung mit weniger Treibmitteln verfeuern konnte und als billige Waffe zahlreich verfügbar war, welche dazu noch indirekt schießen konnte, sodass der Benutzer keinen direkten Sichtkontakt zum Ziel benötigte, um es zu treffen. Diese Einschätzung blieb bis 1941 bestehen, als die Idee neu überdacht wurde. In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen hatten sich nämlich zwei neue Umstände ergeben: das Auftreten zahlreicher Panzer und der Hohlladungs-Sprengkopf. Im Gegensatz zu den europäischen Armeen, hatte die US Army niemals eine Panzerbüchse oder andere leichte Panzerabwehrwaffen für die Infanterie eingeführt und die Perfektionierung der Hohlladungsgranate versprach eine wesentlich bessere Methode, Panzer mit Hochgeschwindigkeits-Raketen auszuschalten. Die grundsätzliche amerikanische Raketenentwicklung fand seit 1933 auf dem Aberdeen-Testgelände in Maryland statt. Die aktive Truppenverwendung der neuen Waffe begann ernsthaft Anfang 1942 und die ersten Exemplare gingen mit den amerikanischen Truppen bei den Landungen in Nordwestafrika im Rahmen des Unternehmen Torch im November in den Einsatz. Allerdings erfolgte der erstmalige Kampfeinsatz gegen Panzer der Achsenstreitkräfte erst im nachfolgenden Jahr. Die offizielle Bezeichnung der neuen Waffe lautete 2,36-inch Rocket Lauchner M1 (60-mm-Raketenwerfer M1). Zu dieser Zeit war Bob Burns einer der bekanntesten amerikanischen Komödianten und eines seiner Requisiten war ein komplexes und fürchterlich aussehendes Blasinstrument eigener Konstruktion, welches er seine ‘Bazooka’ nannte. Die Ähnlichkeit zwischen diesem und dem langen Rohr des 80-mm-Raketenwerfer M1 erregte die Fantasie einiger GIs und seitdem wurden in Amerika alle über die Schulter abgefeuerten Raketenwerfer als ‘Bazookas’ bezeichnet. Die Bazooka war eine sehr einfache Waffe, nicht mehr als ein Stahlrohr, welches an beiden Enden offen war, durch welches die Rakete abgefeuert wurde. Eine Schulterstütze oder Holzschaft war zusammen mit zwei Griffen zum Zielen angebracht. Der hintere Griff beinhaltete dazu noch den Auslöser. Die Rakete wurde elektrisch gezündet und bei niedrigen Temperaturen wurden nicht alle Treibmittel verbraucht, bevor die Rakete den Werfer verließ. Das unverbrannte Pulver wurde daher in das Gesicht des Schützen getrieben und um dies zu verhindern, konnte ein kleines, kreisförmiges Drahtgitter direkt hinter die Mündung montiert werden. Im praktischen Einsatz konnte die Bazooka auf Ziele bis zu 275 Meter abgefeuert werden, aber in den meisten Fällen erfolgte der Einsatz über etwa 90 Meter. Kurz nach dem die Bazooka M1 von der Truppe übernommen wurde, wurde sie durch das weitgehend identische Modell M1A1 ersetzt. Es war eine populäre Waffe, welche jeden Feindpanzer außer Gefecht setzen konnte und wurde normalerweise durch zwei Mann im Einsatz verwendet. Von diesen war einer der Schütze und der zweite Mann der Lader, welcher die Raketen einführte und diese mit den elektrischen Zünder verband. Die Bazooka wurde schnell auch für andere Rollen auf dem Schlachtfeld verwendet. Sie eignete sich hervorragend, um Bunker jeglicher Art auszuschalten und konnte sogar Löcher durch Stacheldrahthindernisse räumen. Gegen ungepanzerte Fahrzeuge wurde sie bis auf Entfernungen von 600 Meter verwendet und manchmal auch um Durchgänge durch Minenfelder zu sprengen. Es gibt auch Berichte, dass die Bazooka zur Bekämpfung von Artilleriegeschützen auf kurze Distanz verwendet wurde. Aber hauptsächlich setzte die Bazooka gegen Panzer ihre Ausrufezeichen und so wurden Anfang 1943 in Tunesien erbeutete Exemplare der Waffe der Ausgangspunkt für den deutschen Entwurf der Raketenpanzerbüchse, genannt Panzerschreck. Das deutsche Gegenstück hatte ein wesentlich größeres Kaliber, während die Amerikaner weiterhin ihr 60-mm-Kaliber bis nach 1945 beibehielten. Zu dieser Zeit hatten sie jedoch ein neues Modell eingeführt. Der neue M9 konnte im Gegensatz zum M1 in zwei Teile zerlegt werden, um die Waffe leichter zu transportieren oder zu verstauen. Bei Kriegsende erschien noch das Modell M18, welcher aus Aluminium gebaut war, um leichter zu sein. Rauch- und Splitter-Raketen wurden noch vor 1945 entwickelt und eingeführt, allerdings vor allem auf dem pazifischen Kriegsschauplatz verwendet. Gegen Kriegsende erschien doch noch eine größere Version der Bazooka im Kaliber 3,45 inch (88mm), aber da die 60-mm-Version in der Lage war, alles was nötig war zu tun, wurde die ‘Super-Bazooka’ auf Eis gelegt und erst 1951 für den Korea-Krieg in Produktion genommen. Die dortigen russischen T-34-Panzer ließen das 60-mm-Modell über Nacht zum alten Eisen werden. Bis zum Kriegsende wurden 476.628 Bazookas aller Typen gebaut, zusammen mit 15.603.000 Raketen aller Arten. Varianten Raketenwerfer M9: Das verbesserte Modell mit einem Startrohr aus zwei Teilen mit einem Bajonettverschluss, sodass die Waffe zerlegt und leichter transportiert werden konnte. Der Auslöser wurde zu einem Impuls-Magnetzünder in einem Pistolengriff geändert. Die Schulterstütze und andere Ausrüstungsteile wurden verbessert und das Gewicht stieg auf 7,25 kg an. Raketen M6, M6A1,2,3 usw.: Eine Reihe unterschiedlicher Arten der Raketen wurden ausgegeben, wobei Detailveränderungen unter anderem bei den elektrischen Kontakten und Flügelanordnungen vorgenommen wurden. Im Einsatz und bei Testversuchen zur Verbesserung verwendet. Erste Ausführungen hatten eine zugespitzte Nase, ab der M6A3 eine halbkugelförmige Spitze. Bild rechts: Hohlladungsrakete M6A1. Rakete M10: Diese Rakete hatte einen Sprengkopf mit weißem Phosphor, um eine Nebelwand zu bilden oder zum Einsatz gegen Infanterie. Spezifikationen 60-mm-Raketenwerfer M1A1 Bazooka Spezifikationen: Einsatzstatistik: Animation 3d-Modell Bazooka

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