Kriegstagebuch 23. März 1917


General Robert Nivelle
General Robert Nivelle, der französische Oberbefehlshaber von Dezember 1916 bis Mai 1917.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 23. März 1917:

Westfront


Die Deutschen überfluten das Oise-Tal und La Fare (französische Truppen in der Nähe der Vororte am 24. März). Nivelle gesteht dem belgischen König Albert, dass ‘viele Leute gegen die Offensive sind’.

Ostfront

Deutschland: Eine deutsche Proklamation an die russischen Soldaten beschuldigt die Engländer für den Krieg und die Abdankung des Zaren.
Baltikum: Deutsche Truppenmassierungen an der RigaDünaburg-Front.
Rumänien: Die russischen Truppen verlieren Gräben westlich von Moinesci, in der Nähe des Flusses Trotus.

Politik

Großbritannien: Lloyd George schickt an den russischen Premierminister Fürst Lwow ein Telegramm, daß die Revolution ein Vorbild für die preußische Militärautokratie ist.

Geheimkrieg

Österreich-Ungarn: Kaiser Karl und Graf Czernin treffen die Fürsten Sixtus und Xavier auf Schloss Laxenburg und entwerfen am 24. März einen Brief an den französischen Präsidenten Poincare.

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Im Blickpunkt:
  • Mannlicher-Carcano

    Italienisches Infanteriegewehr Mannlicher-Carcano und Standard-Pistole Beretta Modell 1934. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder von Fucile Modello 91, Mannlicher-Carcano M1891 und Modell 38, sowie Pistola Automatica Beretta Modello 1934. Mannlicher-Parravicino-Carcano Modello 91 Typ: Italienisches Infanteriegewehr. Fucile Modello 91 Das italienische Standardgewehr des Ersten Weltkriegs war das Fucile Modello 91, welches als Typ Mannlicher-Carcano bekannt wurde. Die Waffe wurde zwischen 1890 und 1891 im Turiner Arsenal entwickelt und war eine Verschmelzung eines Mauser-Verschlusses aus dem belgischen und deutschen Mle 1889, der Anordung des Kastenmagazins aus dem Mannlicher-System und einer neuen Verschlusshülsen-Sicherung, welche Salvatore Carcano gebaut hatte. Die Italiener schätzten das sich daraus ergebende Gewehr und übernahmen es 1892. Es sollte bis zum Zweiten Weltkrieg das italienische Standardgewehr bleiben. Allerdings schien niemand sonst die italienische Begeisterung zu teilen, denn die einzigen Verkäufe in Drittstaaten vor dem Ersten Weltkrieg gingen nach Japan und diese Lieferung wurde für die japanische 6,5-mm-Patrone modifiziert, die sich in den Abmessungen von der italienischen Version unterschied. Im Einsatz erwies sich das Modello 91 jedoch als solide genug, aber die Zusammenführung verschiedener Merkmale im Bereich des Verschlusses und des Magazins führte zu einer Konstruktion, die etwas komplizierter war, als sie hätte sein müssen. Deshalb erforderte das Modello 91 im Einsatz eine beträchtliche Aufmerksamkeit vom Träger. Insbesondere in den Kolonialgebieten in Afrika verursachte das Geradeausspur-Verschlusssystem Ladehemmungen, wenn es schmutzig wurde. Aus dem Modello 91 entstand eine ganze Gruppe von Karabiner-Typen, welche in verschiedenen Varianten für die Kavallerie, Spezialeinheiten, Kanoniere, Pioniere und andere Truppenteile gebaut wurden. Während diese Karabiner handlich und einfach zu tragen waren, litten sie jedoch unter den üblichen Problemen kurzläufiger Waffen, obwohl die Patrone weniger kräftig war, als in woanders verwendeten Typen. Einige dieser Karabiner waren mit Stachelbajonetten ausgestattet, während das Infanteriegewehr Modello 91 ein Messerbajonett hatte. Da das Modello 91 während des Ersten Weltkriegs nur von italienischen Truppen verwendet wurde, sah es hauptsächlich nur Einsätze gegen die Österreich-ungarische Armee entlang der Front an der Grenze, mit dem Höhepunkt während der Schlacht von Caporetto im Jahr 1917. Diese Schlacht führte zu erheblichen Verlusten und Einbußen bei den Italienern und als Folge wurden auch einige britische Divisionen von der Westfront zur Verstärkung geschickt, um die italienische Front zu stabilisieren. Das Ergebnis der Schlacht von Caporetto war nicht nur auf die Leistung des Modello 91 zurückzuführen, welche vieler seiner Zeitgenossen entsprach, aber schon damals war allgemein anerkannt, dass die italienische 6,S-mm-Patrone eher unterdurchschnittlich war und es dem von ihr verschossenen Geschoss generell an Durchschlagskraft fehlte. Doch diese Punkte waren für die Italiener offensichtlich nebensächlich, denn das Modell 91 ließ sich gut handhaben und schoss sehr gut. Die kleine Patrone erzeugte weniger Rückstoß als bei anderen Konstruktionen üblich – obwohl die Karabiner-Versionen genauso schlecht schossen wie von anderen Typen – und das generelle Fehlen von Vorsprüngen und Teilen, an denen sich die Kleidung verfangen konnte, machte das Modello 91 zu einer guten Waffe, um sich durch unwegsames Gelände zu bewegen. Aber selbst heute noch ist der Gesamteindruck, den das Modello 91 hinterlässt, dass es eine etwas kompliziertere Waffe war als andere aus seiner Zeit und trotz der verständlichen Begeisterung der Italiener für ein nationales Produkt war es eine sehr komplexe Waffe. Daher gehörte es im Ersten Weltkrieg eher zu den ‘Mitläufern’ unter den Gewehren. Mannlicher-Carcano M1891 und Modell 38 Wie bereits erwähnt, wurde das hauptsächliche italienische Infanteriegewehr 1890 im Armee-Arsenal von Turin entwickelt und der Name, welches es erhielt, ist ein wenig irreführend. Tatsächlich war der einzige Bestandteil von Mannlicher nur das Magazin mit der 6-Patronen-Klammer. Das einzige Merkmal, welches Carcano zuzurechnen ist, ist der Sicherheitsverschluss und der Name des Generals Parravivino scheint nur aus Höflichkeit eingefügt worden zu sein, da dieser der verantwortliche Offizier der Beschaffungskommission war, welche mit der Entwicklung des neuen Gewehr-Entwurfes beauftragt war. Für alles andere könnte der Name des Gewehrs auch ‘Mauser-Carcano’ lauten, da es sich im Allgemeinen nur um ein modifiziertes Mauser-Gewehr handelt. Das Mannlicher-Patronen-Klammer-System rechtfertigt vielleicht noch eine zusätzliche Erklärung. Wenn auch jedermann diese als ‘Clips’ (englisch für Klammern) bezeichnet, so werden doch die meisten Gewehre durch ein System geladen, was als ‘Chargers’ (Lader) bezeichnet wird. Metallklammern, welche die Griffigkeit der Patronen erhöhen, die per Daumendruck in das Magazin geladen werden und der ‘Charger’ dann entfernt wird. Alle Lee-Enfield und Mauser-Gewehre benutzen dieses System. Beim Clip-System bleiben die Klammern an den Patronen auch nach dem Laden und bilden einen wesentlichen Bestandteil des Magazin-Systems. Ein Mechanismus presst die Patronen aus der Klammer und schiebt sie nach und nach in die Kammer zum Laden. Wenn die letzte Patrone das Magazin verlassen hat, wirft das Mannlicher-System die Klammer durch ein Loch im Boden des Magazins heraus. Zusammen mit dem amerikanischen Garand-Gewehr war das Mannlicher-Carcano der einzige ‘Clip’-Lader, welcher im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde – und bei beiden wurde die Klammer nach dem letzten Schuss herausgeworfen. Im Wesentlichen war das M1891 eine funktionstüchtige Infanteriewaffe und auf Augenhöhe mit seinen Zeitgenossen. Es diente mit der Zeit als Grundlage für eine Vielzahl von Variationen und sein Hauptnachteil war die etwas schwache 6,5-mm-Patrone, welche es verschoss. Die Italiener waren sich dieses Nachteils bewusst und führten 1938 eine 7,35-mm-Patrone ein, von der sie hofften, dass diese die 6,5-mm-Patrone ersetzen würde. Unglücklicherweise dachte die italienische Finanzverwaltung anders darüber und so erfolgte der Wechsel des Kalibers niemals in dem erhofften Umfang. Eine geringe Anzahl der Gewehre des Modell 38 mit dem 7,35-mm-Kaliber wurde schließlich hergestellt, aber die 6,5-mm-Waffen waren bei weitem die häufigsten während des gesamten Krieges. Varianten: Es gab eine große Anzahl von Varianten, von denen allerdings nur zwei bedeutend für die Infanterie waren: Karabiner M1891/24: Nach dem 1. Weltkrieg entschieden die Italiener, es den anderen Großmächten gleichzutun und die Unterscheidung in Langgewehre und Karabiner fallen zu lassen. Die Gewehre des Modells 1891 wurden auf eine Lauflänge von 45 cm gekürzt, der Bolzen weiter nach unten versetzt und die Sicht, um das Ziel anvisieren, verbessert. Dies wurde dann das Standard-Armeegewehr. M1938: Die Einführung der 7,35-mm-Patrone verlangte eine leichte Überarbeitung, da diese zu kräftig war um bequem durch den kurzen Lauf des M1891/24 geschossen zu werden. Ein neues Gewehr mit einem 53,3 mehr …

  • Mufti von Jerusalem Mohammed Hadschi Amin Al Husseini

    Befehlshaber, Aufstellung, Einsätze, Ende, Infanterie-Stärke und Panzerausstattung der Waffen-SS-Divisionen 20-25 (estnische Nr. 1 bis Hunyadi). In diesen Nummern-Bereich der Waffen-SS-Divisionen befinden sich auch einige weniger bekannte und bizarre Formationen, neben einigen mit hohem Kampfwert. hier zu Waffen-SS-Divisionen 13-19 Waffen-SS-Divisionen Nr.20 bis 25 20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estnische Nr.1) Befehlshaber: SS-Brigadeführer Augsberger (bis März 1945), SS-Oberführer Maack. Aufstellung (als Division): Aufgestellt in Estland als Estnische Legion, zur Division im Januar 1944 ausgebaut. Ende: Kapitulierte gegenüber der Roten Armee bei Melmick (Tschechien) im Mai 1945. Infanterie-Stärke: 3 Infanterie-Regimenter. Im November 1944 das SS-Freiwilligen-Grenadier-Regiment 45 ‘Estland’ sowie Nr. 46 und 47, welche im Juli 1944 aus den estnischen Freiwilligen-Bataillonen 658 und 659 gebildet wurden. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Aufgestellt in Estland von März bis April 1943 als Estnische Legion. Umbenannt während des Trainings in 3. estnische SS-Freiwilligen-Brigade. Zum ersten Mal im Einsatz bei Newel im Herbst 1943. Im Januar 1944 zur Division ausgebaut, dabei das eingezogene, ehemalige Personal der estnischen Armee verwendet. Der Kader stammte von der 1. SS-Infanterie-Briagde (mot.). Gute Kampfleistungen an der Narwa von April bis August 1944 und die Division vermeidet die Einschließung im Kurland-Kessel, zieht sich nach Ostpreußen zurück. Im Einsatz in Schlesien im März 1945, nördlich von Hirschberg im April. Kapitulierte bei Melmick im Mai 1945 gegenüber den Russen. Gute Kampfleistung. Individuelle Abzeichen: Ursprünglich SS-Runen am Kragen, später ein ‘E’ mit einem Schwert und schließlich ein Panzerarm mit Schwert und dem Buchstaben ‘E’. 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS Skanderbeg (albanische Nr.1) Befehlshaber: SS-Oberführer Schmidhuber (bis August 1944), SS-Obersturmbannführer Graaf (bis Januar 1945). Aufstellung (als Division): Formiert im Kosovo im Sommer 1944. Ende: Aufgelöst im Oktober 1944 nach einer Massen-Desertion, welche die Stärke auf 1.300 Mann reduzierte. Infanterie-Stärke: 2 Gebirgsjäger-Regimenter. Waffen-Gebirgsjäger-Regimenter der SS 50 und 51. Stärke von 6.500 Albanern im September 1944. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Zweite Moslem-Division der Waffen-SS, deren Aufstellung im April 1944 autorisiert wurde. Die Aufstellung begann im Kosovo im Sommer 1944 und bis September 1944 waren 6.500 Albanern rekrutiert worden. Es folgte ein kurzer Einsatz gegen Partisanen, dann kam es im Angesicht der vorrückenden Roten Armee im Oktober 1944 zu einer Massen-Desertion, welche die Gesamtstärke auf 1.300 Mann reduziert. Die Division wurde aufgelöst und das deutsche Rahmenpersonal wurde als ‘Kampfgruppe Skanderbeg’ bezeichnet und dem 14. Regiment der Division Prinz Eugen zugeteilt. Im Einsatz von Dezember 1944 bis Januar 1945 bei Zwornik, Bjellina, Brcko und anschließend womöglich an der Oder-Front von Februar 1945 an. Individuelle Abzeichen: SS-Runen am Kragen und ein Ziegekopf mit ‘Skanderbeg’ am Helm, aber nicht oft getragen. Auf dem Armband das ‘Skanderbeg’-Gebirgsjäger-Abzeichen. 22. SS-Freiwilligen-Kavallerie-Division Maria Theresia Befehlshaber: SS-Brigadeführer Zehender. Aufstellung (als Division): Aufgestellt in Ungarn zwischen Frühjahr und Sommer 1944. Ende: Vernichtet beim Fall von Budapest, Februar 1945. Infanterie-Stärke: Erst 2, seit Oktober 1944 3 Kavallerie-Regimenter. Im Oktober 1944 die SS-Kavallerie-Regimenter 17, 52 und 53. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Im Frühjahr und Sommer 1944 in Ungarn aus zwei ungarischen Regimentern aus ‘Volksdeutschen’ und dem altbewährten SS-Kavallerie-Regiment 17 (zuvor das SS-Reiter-Regiment 3), welches von der SS-Division ‘Florian Geyer’ abgezogen wurde, aufgestellt. Nur das 17. und 52. Regiment waren vollständig einsatzbereit, als die Division bei Debrecen erstmals eingesetzt wurde. Das 53. Regiment folgte im Oktober 1944 nach. Zusammen mit der ‘Florian Geyer’-Division im Einsatz bei und in Budapest von November 1944 bis Februar 1945, als die Division beim Fall der Stadt vernichtet wurde. Der Divisions-Name ‘Maria Theresa’ ist nicht gesichert. Individuelle Abzeichen: Am Kragen das ‘Karstblumen’-Abzeichen. 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS Kama (kroatische Nr.2) Befehlshaber: SS-Standartenführer Raithel. Aufstellung (als Division): Rekrutierung seit Juni 1944. Ende: Russischer Vormarsch auf dem Balkan führte zum Verzicht auf die Fertigstellung der Division im September 1944. Divisions-Nummer wurde von Nederland-Division übernommen. Infanterie-Stärke: 2 Gebirgsjäger-Regimenter in Ausbildung. Waffen-Gebirgsjäger-Regimenter der SS 55 und 56. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Die Rekrutierung begann in Bosnien im Juni 1944, aber der Einbruch der Roten Armee in den Balkanraum im September 1944 führte zum Abbruch des Trainings und der Auflösung der Einheit. Vorhandene Soldaten wurden als Ersatz für andere Verbände verwendet und die deutschen oder volksdeutschen Offiziere und Unteroffiziere traten der Kampfgruppe Hanke der 13. Waffen-SS-Division ‘Handschar’ bei. Individuelle Abzeichen: Das vorgesehene ‘Sonnendurchbruchs’-Motiv am Kragen wurde niemals eingeführt. 23. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division Nederland Befehlshaber: SS-Brigadeführer Wagner. Aufstellung (als Division): Aus der Freiwilligen-Legion wurde im Juli 1943 eine Brigade, welche Anfang 1945 als ‘Division’ bezeichnet wurde. Ende: Vernichtet bei Berlin, Ende April 1945. Infanterie-Stärke: 2 motorisierte Infanterie-Regimenter. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Regimenter 48 ‘General Seyffardt’ und 49 ‘De Ruiter’. Panzer-Ausstattung: 1943/44 drei Sturmgeschütz-Batterien mit 34 StuG. 1945 zwei schwache Panzerjäger-Kompanien mit Hetzer mit insgesamt 20 Jagdpanzern. Einsätze: Die Reste der holländischen Freiwilligen-Legion Niederlande wurde im Juni und Juli 1943 bei Sonneberg mit 5.500 holländischen Freiwilligen verstärkt, welche Anfang des Jahres von der 2. SS-Infanterie-Brigade bei der Heeres-Gruppe Nord zugeführt worden waren. Neben den niederländischen Freiwilligen wurde auch Personal aus anderen westeuropäischen Staaten von anderen Waffen-SS-Division, vor allem von Nordland und Wiking, zugeführt. Die Bezeichnung wurde daraufhin am 23. Oktober 1943 auf 4.SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Brigade ‘Nederland’ geändert und der Einsatz erfolgte im Rahmen des III. SS-Panzer-Korps. Während der Ausbildung im Herbst 1943 Einsätze gegen Partisanen in Kroatien. Im November 1943 erhielten die Regimenter ihre Namen und gingen im Januar 1944 an die Front vor Leningrad. Im Sommer 1944 in schweren Gefechten an der Narwa, wo das Regiment ‘De Ruiter’ nahezu vernichtet wurde. Mitte 1944 gehörten zur Brigade u.a. 2.736 Holländer und 35 Belgier. Etwa 1/3 der Soldaten waren Volksdeutsche aus dem Banat. Von September 1944 bis Januar 1945 Rückzug über Estland nach Litauen, von wo der Verband aus dem Kurland-Kessel evakuiert wurde, wobei Teile – einschließlich des Stabes – beim Untergang des Transportschiffes Moira vor Kolberg verloren gingen. Anfang 1945 Wiederaufstellung und als 23. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division ‘Nederland’ bezeichnet. Mangels ausreichendem Ersatz aus Holland und gebotener politischer Rücksichtnahme dort, blieb der Verband aber trotzdem nur eine starke, selbständige Panzergrenadier-Brigade, teilweise mit Schützenpanzern ausgerüstet. Im Einsatz in Pommern bei Stargard und Stettin. Anschließend nach Süden verlegt und kämpfte vor Berlin und wurde Ende April 1945 im ‘Kessel von Halbe’ bei Fürstenwalde nahezu vernichtet. Einige wenige Überlebende erreichten die US-Kriegsgefangenschaft bei Magdeburg. Höchste Kampfleistungen. Erreichte jedoch niemals wirklich Divisionsstärke. Individuelle Abzeichen: Die Freiwilligen-Legion Niederlande mehr …

  • Typ100/40

    Japanische Maschinenpistole Typ 100. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Typ: Japanische Maschinenpistole. Geschichte: Ähnlich wie in Großbritannien wurde in Japan die Entwicklung einer Maschinenpistole verschlafen. Erst 1935 wurde ein experimentelles Modell hergestellt und getestet. Aber es scheint so, als hat es wenig Begeisterung für diese Waffe gegeben, was unter den Umständen, dass Japan heftig in einen Krieg in China verwickelt war und einen Feldzug in Ostasien und dem Pazifik erwog, eigentlich sehr verwunderlich ist. Eigentlich wäre die Maschinenpistole die ideale Waffe für den japanischen Soldaten gewesen und der Gedanke das die japanische Armee mit einer billigen und einfachen MP – ähnlich der russischen PPSh – ausgerüstet worden wäre, dürfte für die Amerikaner ziemlich erschreckend gewesen sein. Der Krieg im Fernen Osten wäre eine wesentlich blutigere Angelegenheit geworden und die ein oder andere knapp entschiedene Schlacht hätte auch in die entgegengesetzte Richtung verlaufen können. Die Maschinenpistole Typ 100 Modell 1940 wurde 1941/42 in begrenzter Zahl an die Truppe ausgegeben. Im Grunde war dies nur eine modifizierte Schweizer Solothurn S1-100 Maschinenpistole, welche auch von der Wehrmacht und anderen Achsen-Armeen während des 2. Weltkrieg verwendet wurde. Die Maschinenpistole 100 war mäßig gut gemacht, hatte aber einige ziemlich seltsame Merkmale. Eines davon war die Verwendung einer komplexen Vorrichtung zur Munitionszufuhr, die sicherstellte, dass eine Patrone zuvor vollständig in der Kammer lag, bevor der Schlagbolzen funktionierte. Der genaue Zweck dieser Eigenschaft ist nicht klar, es kann aber eigentlich nur als eine Sicherheitsvorrichtung für den Schützen gedacht gewesen sein. Die Patrone, welche von allen Varianten der Maschinenpistole Typ 100 verwendet wurde, war die etwas kraftlose japanische 8-mm-Pistolenpatrone. Dies war eine eher schwache und ineffektive Wahl, was nicht gerade dadurch begünstigt wurde, dass es sich um eine flaschenförmiges Geschoss handelte, was die Munitionszufuhr komplizierter machte. Der Lauf der Maschinenpistole Typ 100 wurde verchromt um die Reinigung zu erleichtern und den Verschleiß zu reduzieren. Um den Entwurf um noch weitere Feinheiten zu ergänzen, hatte die Waffe ein komplexes Visier und ein gekrümmtes Magazin. Weitere Kuriositäten waren die Verwendung einer komplizierten Mündungsbremse an einigen Modellen und die Verwendung einer großen Bajonettbefestigung unter dem Lauf. Einige Versionen hatten sogar auch ein Zweibein, wie für leichte Maschinengewehre. Das Modell 40 erschien in zwei Mustern: eines für die Infanterie mit einem festen Schaft und eines für die Luftlandetruppe mit einem klappbaren Schaft. An beiden war eine Halterung für ein Bajonett unter dem Lauf montiert und der Lauf war innen verchromt. Einige der Waffen für die Infanterie wurden manchmal mit einem kleinen Zweibein ausgestattet. Mechanisch waren sie wenig bemerkenswert, sie waren einfache Rückstoß-Waffen, welche nach allgemein bekannten Prinzipien arbeiteten. Der einzige nachweisbare, größere Kampfeinsatz dieser Waffen erfolgte 1942 während des Angriffs japanischer Fallschirmjäger auf die niederländischen Ölfelder auf Java, wo vermeldet wurde, dass sie äußerst wirksam waren. Es gibt weder Aufzeichnungen zu ihrer Verwendung gegen US-Streitkräfte im Pazifik noch gegen die britischen Truppen in Burma. Es wird daher vermutet, dass weniger als 10.000 von beiden Modellen produziert wurden. Obwohl der Typ 100/40 bei weitem nicht perfekt war, war seine Leistung gut genug um das Interesse an dieser Waffe zu wecken. Es begann die Entwicklung einer verbesserten Version, dem Modell 1944, als die Rufe von der Front nach seiner solchen Waffe immer lauter wurden. Aber die Arbeiten begannen zu spät und waren zu langsam, um größere Bestände der Waffe herzustellen. Um die Herstellung der Waffe zu beschleunigen, wurde dafür der ursprüngliche Typ 100 stark vereinfacht, mit dem Ergebnis, dass die Konstruktion leicht verlängert wurde. Der Holzschaft war oft ziemlich unbearbeitet und die Schussfrequenz wurde von den früheren 450 Schuss pro Minute auf 800 erhöht. Das Visier wurden auf wenig mehr als ein Zielkorn reduziert und die große Befestigung für ein Bajonett an der Mündung wurde durch eine einfachere Halterung ersetzt. An der Mündung ragte der Lauf mehr aus der perforierten Ummantelung heraus und hatte eine einfache Mündungsbremse bestehend aus zwei Öffnungen, die in den Lauf gebohrt waren. Schweißen, oft grob, wurde wo immer möglich eingesetzt. Das Ergebnis war eine viel gröbere Waffe im Vergleich zur früheren Version – aber eine, die solide genug für ihren Zweck war. Das Hauptproblem für die Japaner im Jahr 1944 lag nicht so sehr in der Tatsache, dass die Maschinenpistole Type 100 nicht gut genug war, sondern dass es ihnen an der industriellen Kapazität für die Massenproduktion fehlte. Folglich mussten die japanischen Truppen ihren letzten, verzweifelten Abwehrkämpfe hauptsächlich immer noch mit dem Ariska-Gewehr austragen und waren daher ständig im Nachteil gegenüber den besser bewaffneten alliierten Soldaten. Variante: Typ 100/44: Mechanisch glich es dem Typ 100/40, hatte aber eine schwächere Schließfeder, welche die Feuerrate auf 800 Schuss in der Minute steigerte. Die Bajonett-Halterung wurde entfernt und das Bajonett konnte nun auf die Mündung aufgesetzt werden. Die Mündung wurde zu einem Kompensator durch das Anbohren zweier seitlicher Löcher gebildet. Es gab noch einige andere, kleinere Veränderungen, um die Waffe leichter herstellen zu können. Es wird berichtet, dass rund 7.000 Stück im letzten Kriegsjahr produziert wurden, aber es scheinen keine in die Hände der Fronttruppen gelangt zu sein. Benutzer: Japan (für alle Varianten). Animation 3D-Modell Japanische MP Typ 100 Spezifikationen Typ 100 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Leichte Maschinengewehre Taisho 11 und Typ 96 Ursprünglich war die japanische Armee recht schnell im Erkennen des Potenzials des Maschinengewehrs und erwarb schon 1902 die Rechte zur Lizenzproduktion des französischen Hotchkiss-Maschinengewehrs M1897 und führte dies bei der Truppe ein. Es wurde mit beträchtlichem Erfolg im Russisch-Japanischen Krieg eingesetzt und als Folge davon wurde der Hotchkiss-Entwurf zur Grundlage weiterer Entwürfe. Die japanischen schweren Maschinengewehre, welche zwischen 1941 und 1945 verwendet wurden, waren daher beide Ableitungen des französischen Hotchkiss-Maschinengewehrs mit nur wenigen, lokalisierten Veränderungen. Bei den leichten Maschinengewehren entwickelten die Japaner jedoch ihrer eigenen Modelle, wobei das erste noch auf der Grundlage der gleichen Funktionsweise wie bei den Hotchkiss entstand, jedoch mit den üblichen lokalen Variationen. Das erste davon war das 6,5-mm leichte Maschinengewehr Taisho 11 (Typ 11), welches 1922 eingeführt wurde und bis 1945 im Dienst blieb. Der Name Taisho 11 leitet sich vom elften Jahr der Taisho-Ära ab. Seine Ursprünge aus dem Hotchkiss-Maschinengewehr sind mehr …

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