Kriegstagebuch 24. Januar 1917


T.E. Lawrence in arabischer Kleidung
T.E. Lawrence in arabischer Kleidung.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 24. Januar 1917:

Naher Osten


Arabien: 400 reguläre Truppen Feisals, zusammen mit 200 Matrosen von 3 britischen Schiffen, erobern Wejh gegen 200 Türken (bis zum 25. Januar) als Feisal und Lawrence (in Kairo am 28. Januar) auf dem Landweg sich nähern.

Afrikanische Fronten

Ostafrika: Major Gragewerts 289 deutsche Truppen kapitulieren bei Likuju im Süden. Major Otto mit 600 Soldaten (46 Verluste) schlägt nigerianische Truppen (64 Verluste) bei Ngwembe (bis zum 25. Januar), südlich vom Fluß Rufiji.

Heimatfronten

Deutschland: Ein Eisenbahnchaos im Winterfrost verhindert jeden zusätzlichen Verkehr bis zum 5. Februar, trotz mobiler Entladungsteams.

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Im Blickpunkt:
  • Gartenbahn

    Eisenbahnen und der Aufbau einer Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan. Modelleisenbahn in der Spur G (45 mm) im Garten und Übertragung der Fahrt aus dem Zug mittels einer Funkkamera. Zu meinem Haus gehört ein relativ großer Garten mit altem Baumbestand. Als Arzt war es mir ein Anliegen für meine Patienten – und als Reverenz zur Vergangenheit meiner Heimatstadt als Eisenbahnknotenpunkt – etwas Abwechslung zu bieten. Somit habe ich mich entschlossen den Garten meiner Praxis einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Es reifte die Idee einer Modelleisenbahn in der Spur G bzw. 1 (45 mm), welche die Patienten meiner Praxis live im Garten und auf der zugehörigen Terrasse erleben könnten sowie eine direkte Übertragung der Bilder mittels einer Funkkamera – welche am umgebauten Kamerawagen der Gartenbahn befestigt ist – in das Wartezimmer. Deshalb wurde das Projekt Gartenbahn gestartet. Da meine Praxis – einschließlich Garten – nur angemietet ist, sollten keine größeren, festen Umbauten vorgenommen werden. Auch war mir eher an einer Integration der Gartenbahn bzw. Modelleisenbahn in die Landschaft des Gartens, einschließlich seines wilden Baumbestandes mit Unterholz im hinteren Teil gelegen. Das Gleisbett für die Gartenbahn wurde aus Styrofoam/dur-Platten (Baumarkt) geschnitten und mit einem Dremel an den Kanten abgeschrägt. Es erfolgte ein grauer Anstrich. Zur weiteren Absicherung der leichten Platten wurden in regelmäßigen Abständen 24 cm lange Zeltheringe verankert. Die Platten selbst wurden untereinander mit extra starkem Outdoor-Klebeband verklebt. Als Gleise für die Gartenbahn boten sich Flexgleise aus Messing (auch wegen der Reinigungsmöglichkeit mit der Schienenreinigungslok – bringt Zeitersparnis und man hat als HNO-Arzt mehr Zeit für seine Patienten) von TRAIN LINE45 an. Gesteuert werden die Züge über das ‘TRAIN CONTROL’-Funksystem auf 433 MHz-Basis oder über eine Digitalzentrale (KM 1 System Control 7) bei Spur-1-Fahrzeugen. https://youtu.be/SX1O_mApUow Beides wurde über einen ‘Lokschuppen’ bezogen. Zusätzlich sind vor den Bahnhöfen jeweils Magnetkontakte für den automatischen Bahnhofshalt eingebaut. Bis Ende 2009 wurden ca. 60 m Gleise für die Gartenbahn verlegt. Für die Erschliessung der Praxis-Terrasse wurde eine 9 m lange Brückenkonstruktion aus verzinkten Sickenprofilen mit einer Steigung von 2 bis 3 Prozent gebaut. Als Standardkurvenradius wurde R3 (Train Line 120 cm) gewählt. Die Praxisbahn wurde schrittweise umfangreich ausgebaut. Die Gebäude und der Fuhrpark wurden ebenfalls erweitert. Zusätzlich sind dort über einen Link alle Fotos der Gartenbahn erreichbar. Mehr zu Eisenbahnen Wie baut man eine Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan ? Das erste, was die meisten Menschen bemerken, wenn sie zum ersten Mal eine Gartenbahn sehen, ist wie groß die Züge in der Natur sind – und das zweite, wie viel es kostet ! Es ist keine Frage, dass man jede Menge Geld in eine Gartenbahn stecken kann. Wenn man ein Geschäft mit Modellzügen und Zubehör oder die Gartenbahn anderer Leute besucht, kann man schon erschrecken bei Preisen von 1.000 € für eine Lokomotive oder 10 € für ein Gleisstück. Falls Du auch, wie die meisten anderen Menschen, ihre Ausgaben in das Leben einplanen müssen, könnte man es mit der Angst bekommen, dass man sein ‘Eisenbahn-Imperium’ niemals über das ‘Starter-Set’ als Hobby hinaus bekommen wird. Aber keine Angst, viele Gartenbahn-Freunde haben schöne und bemerkenswerte Gartenbahnen hinbekommen, ohne dabei Konkurs anmelden zu müssen. Die nachfolgenden Tipps werden helfen, eine Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan aufzuziehen ! Planung ist alles Eine gute Vorausplanung ist wichtig. Dazu gehören die minimalen Erwartungen an die Gartenbahn. Reicht ein Zug mit zwei Bahnstationen und genügend Gleis dazwischen ? Für andere ist das bei weitem nicht genug. Also denke erst einmal darüber nach, was Du später haben willst und dann weißt Du auch, was benötigt wird. Verlasse den ursprünglichen Plan nicht zu weit, nur weil es auf einmal irgendein Sonderangebot gibt. Zu den Fragen der guten Planung gehört: Wie viel Platz habe ich innen (im Haus/Wohnung) und außen im Garten ? Welcher Typ von Eisenbahn soll es werden, also das Zeitalter (erste Dampfloks, ‘goldenes’ Dampflok-Zeitalter, erste Dieselloks, moderne Lokomotiven usw.) und aus welchem Land. Dann der Maßstab der Lokomotiven und die Spur-Größe. Soll die Bahn die ganze Zeit unbeaufsichtigt laufen können und womöglich mit mehreren Zügen ? Wie schnell soll wenigstens ein Teil betriebsbereit sein ? Wie viel Geld kann ich pro Jahr in das Projekt stecken ? Wie viel Zeit pro Woche habe ich dafür, vor allem während der schönen Monate im Freien. Natürlich können sich und werden sich später einige dieser Teilaspekte ändern, aber bevor man anfängt zu arbeiten und Geld auszugeben, sollte man erst einmal eine Vorstellung davon haben, was machbar ist und wo es hingehen soll.   Aber um es vorweg zunehmen: nach etwa drei Sommern wird es eine funktionierende, schöne Gartenbahn geben für etwa die gleichen Kosten, welche andere Leute in dieser Zeit für das Bezahlfernsehen ausgeben. Natürlich kann man auch gleich viel mehr ausgeben, aber sei vorsichtig, sonst ist es wie bei den ‘Häuslebauer’ am Mittelmeer: bevor der Schuppen fertig wird und bewohnbar ist, ist kein Geld mehr da. Und die Nachbarn werden Dich sowieso für verrückt erklären, also beweisen es ihnen, dass Du das auch richtig hinbekommst ! Weise Auswahl Nachdem Du nun eine Vorstellung davon haben solltest, wie sie Eisenbahn aussehen soll, wirst Du wahrscheinlich einen Hersteller auswählen, der den Großteil des Bedarfs zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann. Dabei solltest Du dann auch bleiben, wenn es auch immer wieder Alternativen gibt. Der beste Ausgangspunkt ist es, mit einer gut verlegten Strecke in einem möglichst großen Radius zu beginnen, welche in den verfügbaren Platz passt. Über viele Jahrzehnte waren die Standardgleise für Gartenbahnen Hochqualitäts-Messinggleise. Da sich aber die Kosten für Kupfer verdoppelt haben, haben sich auch die Kosten für diese Gleise verdoppelt. Es gibt auch Aluminium-Gleise, welche zwar nicht so robust sind, dafür aber viel billiger. Wenn man diese in ein robustes Schienenbrett, z.B. mit Beton – legt, ist dies in der Regel kein Problem. Große Lokomotiven mit vielen Rädern laufen auf Aluminium genauso gut wie auf Messing, nur bei Rädern aus Kunststoffgummi kann es zu Problemen mit der Grifffestigkeit kommen. Allerdings leitet Aluminiumoxid im Gegensatz zu Messingoxid Elektrizität, weshalb es keinen großen Unterschied bei der Leistung geben sollte. Aluminium-Gleise eignen sich bei großen Lokomotiven mit Metallrädern, bei täglicher Reinigung mit einem sauberen mehr …

  • Mufti von Jerusalem Mohammed Hadschi Amin Al Husseini

    Befehlshaber, Aufstellung, Einsätze, Ende, Infanterie-Stärke und Panzerausstattung der Waffen-SS-Divisionen 20-25 (estnische Nr. 1 bis Hunyadi). In diesen Nummern-Bereich der Waffen-SS-Divisionen befinden sich auch einige weniger bekannte und bizarre Formationen, neben einigen mit hohem Kampfwert. hier zu Waffen-SS-Divisionen 13-19 Waffen-SS-Divisionen Nr.20 bis 25 20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estnische Nr.1) Befehlshaber: SS-Brigadeführer Augsberger (bis März 1945), SS-Oberführer Maack. Aufstellung (als Division): Aufgestellt in Estland als Estnische Legion, zur Division im Januar 1944 ausgebaut. Ende: Kapitulierte gegenüber der Roten Armee bei Melmick (Tschechien) im Mai 1945. Infanterie-Stärke: 3 Infanterie-Regimenter. Im November 1944 das SS-Freiwilligen-Grenadier-Regiment 45 ‘Estland’ sowie Nr. 46 und 47, welche im Juli 1944 aus den estnischen Freiwilligen-Bataillonen 658 und 659 gebildet wurden. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Aufgestellt in Estland von März bis April 1943 als Estnische Legion. Umbenannt während des Trainings in 3. estnische SS-Freiwilligen-Brigade. Zum ersten Mal im Einsatz bei Newel im Herbst 1943. Im Januar 1944 zur Division ausgebaut, dabei das eingezogene, ehemalige Personal der estnischen Armee verwendet. Der Kader stammte von der 1. SS-Infanterie-Briagde (mot.). Gute Kampfleistungen an der Narwa von April bis August 1944 und die Division vermeidet die Einschließung im Kurland-Kessel, zieht sich nach Ostpreußen zurück. Im Einsatz in Schlesien im März 1945, nördlich von Hirschberg im April. Kapitulierte bei Melmick im Mai 1945 gegenüber den Russen. Gute Kampfleistung. Individuelle Abzeichen: Ursprünglich SS-Runen am Kragen, später ein ‘E’ mit einem Schwert und schließlich ein Panzerarm mit Schwert und dem Buchstaben ‘E’. 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS Skanderbeg (albanische Nr.1) Befehlshaber: SS-Oberführer Schmidhuber (bis August 1944), SS-Obersturmbannführer Graaf (bis Januar 1945). Aufstellung (als Division): Formiert im Kosovo im Sommer 1944. Ende: Aufgelöst im Oktober 1944 nach einer Massen-Desertion, welche die Stärke auf 1.300 Mann reduzierte. Infanterie-Stärke: 2 Gebirgsjäger-Regimenter. Waffen-Gebirgsjäger-Regimenter der SS 50 und 51. Stärke von 6.500 Albanern im September 1944. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Zweite Moslem-Division der Waffen-SS, deren Aufstellung im April 1944 autorisiert wurde. Die Aufstellung begann im Kosovo im Sommer 1944 und bis September 1944 waren 6.500 Albanern rekrutiert worden. Es folgte ein kurzer Einsatz gegen Partisanen, dann kam es im Angesicht der vorrückenden Roten Armee im Oktober 1944 zu einer Massen-Desertion, welche die Gesamtstärke auf 1.300 Mann reduziert. Die Division wurde aufgelöst und das deutsche Rahmenpersonal wurde als ‘Kampfgruppe Skanderbeg’ bezeichnet und dem 14. Regiment der Division Prinz Eugen zugeteilt. Im Einsatz von Dezember 1944 bis Januar 1945 bei Zwornik, Bjellina, Brcko und anschließend womöglich an der Oder-Front von Februar 1945 an. Individuelle Abzeichen: SS-Runen am Kragen und ein Ziegekopf mit ‘Skanderbeg’ am Helm, aber nicht oft getragen. Auf dem Armband das ‘Skanderbeg’-Gebirgsjäger-Abzeichen. 22. SS-Freiwilligen-Kavallerie-Division Maria Theresia Befehlshaber: SS-Brigadeführer Zehender. Aufstellung (als Division): Aufgestellt in Ungarn zwischen Frühjahr und Sommer 1944. Ende: Vernichtet beim Fall von Budapest, Februar 1945. Infanterie-Stärke: Erst 2, seit Oktober 1944 3 Kavallerie-Regimenter. Im Oktober 1944 die SS-Kavallerie-Regimenter 17, 52 und 53. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Im Frühjahr und Sommer 1944 in Ungarn aus zwei ungarischen Regimentern aus ‘Volksdeutschen’ und dem altbewährten SS-Kavallerie-Regiment 17 (zuvor das SS-Reiter-Regiment 3), welches von der SS-Division ‘Florian Geyer’ abgezogen wurde, aufgestellt. Nur das 17. und 52. Regiment waren vollständig einsatzbereit, als die Division bei Debrecen erstmals eingesetzt wurde. Das 53. Regiment folgte im Oktober 1944 nach. Zusammen mit der ‘Florian Geyer’-Division im Einsatz bei und in Budapest von November 1944 bis Februar 1945, als die Division beim Fall der Stadt vernichtet wurde. Der Divisions-Name ‘Maria Theresa’ ist nicht gesichert. Individuelle Abzeichen: Am Kragen das ‘Karstblumen’-Abzeichen. 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS Kama (kroatische Nr.2) Befehlshaber: SS-Standartenführer Raithel. Aufstellung (als Division): Rekrutierung seit Juni 1944. Ende: Russischer Vormarsch auf dem Balkan führte zum Verzicht auf die Fertigstellung der Division im September 1944. Divisions-Nummer wurde von Nederland-Division übernommen. Infanterie-Stärke: 2 Gebirgsjäger-Regimenter in Ausbildung. Waffen-Gebirgsjäger-Regimenter der SS 55 und 56. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Die Rekrutierung begann in Bosnien im Juni 1944, aber der Einbruch der Roten Armee in den Balkanraum im September 1944 führte zum Abbruch des Trainings und der Auflösung der Einheit. Vorhandene Soldaten wurden als Ersatz für andere Verbände verwendet und die deutschen oder volksdeutschen Offiziere und Unteroffiziere traten der Kampfgruppe Hanke der 13. Waffen-SS-Division ‘Handschar’ bei. Individuelle Abzeichen: Das vorgesehene ‘Sonnendurchbruchs’-Motiv am Kragen wurde niemals eingeführt. 23. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division Nederland Befehlshaber: SS-Brigadeführer Wagner. Aufstellung (als Division): Aus der Freiwilligen-Legion wurde im Juli 1943 eine Brigade, welche Anfang 1945 als ‘Division’ bezeichnet wurde. Ende: Vernichtet bei Berlin, Ende April 1945. Infanterie-Stärke: 2 motorisierte Infanterie-Regimenter. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Regimenter 48 ‘General Seyffardt’ und 49 ‘De Ruiter’. Panzer-Ausstattung: 1943/44 drei Sturmgeschütz-Batterien mit 34 StuG. 1945 zwei schwache Panzerjäger-Kompanien mit Hetzer mit insgesamt 20 Jagdpanzern. Einsätze: Die Reste der holländischen Freiwilligen-Legion Niederlande wurde im Juni und Juli 1943 bei Sonneberg mit 5.500 holländischen Freiwilligen verstärkt, welche Anfang des Jahres von der 2. SS-Infanterie-Brigade bei der Heeres-Gruppe Nord zugeführt worden waren. Neben den niederländischen Freiwilligen wurde auch Personal aus anderen westeuropäischen Staaten von anderen Waffen-SS-Division, vor allem von Nordland und Wiking, zugeführt. Die Bezeichnung wurde daraufhin am 23. Oktober 1943 auf 4.SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Brigade ‘Nederland’ geändert und der Einsatz erfolgte im Rahmen des III. SS-Panzer-Korps. Während der Ausbildung im Herbst 1943 Einsätze gegen Partisanen in Kroatien. Im November 1943 erhielten die Regimenter ihre Namen und gingen im Januar 1944 an die Front vor Leningrad. Im Sommer 1944 in schweren Gefechten an der Narwa, wo das Regiment ‘De Ruiter’ nahezu vernichtet wurde. Mitte 1944 gehörten zur Brigade u.a. 2.736 Holländer und 35 Belgier. Etwa 1/3 der Soldaten waren Volksdeutsche aus dem Banat. Von September 1944 bis Januar 1945 Rückzug über Estland nach Litauen, von wo der Verband aus dem Kurland-Kessel evakuiert wurde, wobei Teile – einschließlich des Stabes – beim Untergang des Transportschiffes Moira vor Kolberg verloren gingen. Anfang 1945 Wiederaufstellung und als 23. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division ‘Nederland’ bezeichnet. Mangels ausreichendem Ersatz aus Holland und gebotener politischer Rücksichtnahme dort, blieb der Verband aber trotzdem nur eine starke, selbständige Panzergrenadier-Brigade, teilweise mit Schützenpanzern ausgerüstet. Im Einsatz in Pommern bei Stargard und Stettin. Anschließend nach Süden verlegt und kämpfte vor Berlin und wurde Ende April 1945 im ‘Kessel von Halbe’ bei Fürstenwalde nahezu vernichtet. Einige wenige Überlebende erreichten die US-Kriegsgefangenschaft bei Magdeburg. Höchste Kampfleistungen. Erreichte jedoch niemals wirklich Divisionsstärke. Individuelle Abzeichen: Die Freiwilligen-Legion Niederlande mehr …

  • Focke-Wulf Fw 190A Jagdflugzeug der deutschen Luftwaffe, der Beherrscher des Luftraumes im Jahr 1942. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Focke-Wulf Fw 190 A-Serie. Typ: Jagdflugzeuge und Jagdbomber der Luftwaffe. Geschichte: Die Fw 190 V1 (D-OPZE) wurde von Dipl.-Ing. Kurt Tank und Oberingenieur R. Blaser nach einer Spezifikation das Reichsluftfahrtministerium von 1938 entwickelt und flog zum ersten Mal am 1. Juni 1939. Dieses Jagdflugzeug und der Prototyp V2 waren jeweils von einem 1.550 PS starken BMW 139 Doppelsternmotor angetrieben. 1940 wurde eine Vorserie von 40 Fw 190 A-0 bestellt, mit dem größeren und leistungsstärkeren BMW 801C. Die meisten von ihnen hatten um einen Meter größere Spannweite, was später zum Standard wurde. Die ernsthafte Produktion begann mit 100 Fw 190 A-1, bewaffnet mit vier Maschinengewehren, welche im Sommer 1941 von der II. Gruppe des JG 26 in Dienst gestellt wurden. Es folgte die besser bewaffnete A-2 und A-3, wobei letztere sechs Maschinengewehre (zwei MG151/20 und vier MG17) und einen BMW 801D-2-Motor hatte. Obwohl der kleine Jäger noch vor dem 2. Weltkrieg erstmals geflogen wurde, war er den Alliierten völlig unbekannt und verursachte eine böse Überraschung, als er zum ersten Mal 1941 über Frankreich auftauchte. Er war tatsächlich der größeren und langsameren Spitfire V derart überlegen, dass die englische RAF sich zum ersten Mal nicht nur zahlenmäßig unterlegen, sondern sich auch technisch geschlagen fühlte. Die Fw 190 war schneller, als jedes Jagdflugzeug der Alliierten welches sich im Einsatz befand, hatte eine viel schwerere Bewaffnung, war unheimlich widerstandsfähig, hatte eine ausgezeichnete Leistung und Manövriereigenschaften und ein gutes Sichtfeld für den Piloten. Zudem war die Fw 190 ein kleines Ziel und viel leichter als jeder alliierte Jäger und hatte dazu im Gegensatz zur Bf 109 ein stabiles Fahrwerk. Zum Glück für die Alliierten verdrängte sie jedoch nie die Bf 109G, jedoch wurden mit Ausnahme der Fw 190F-Jagdbomber die meisten Jäger-Versionen im Westen oder über dem Mittelmeer eingesetzt. Die ersten operativen Einsätze der Fw 190 als Jagdbomber wurden über Süd-England im Jahr 1942 durchgeführt, wobei das Flugzeug schnell und tief einflog, seine Bomben abwarf und dann schleunigst nach Hause flog. Die A-4 Serie mit einem 2.100 PS starken BMW 801D-2-Einspritzer-Motor beinhaltete einen A-4/U8 Jagdbomber, welcher einen Abwurftank und 500 kg Bomben trug, und die A-4/R6 als Abfangjäger zur Bekämpfung schwere Bomber mit Luft-Luft-Raketen unter den Flügeln. Bis Ende des Jahres 1942 wurden mehr als 2.000 Focke-Wulf 190 in Dienst gestellt und wurden weit verbreitet über Europa, im Mittelmeerraum und an der Ostfront eingesetzt. Die A-5 wurde vor allem für die Erdkampfunterstützung verwendet, die A-6 und A-7 erhielten eine erhebliche Verstärkung der Feuerkraft und die A-8 war vor allem ein Abfangjäger gegen schwere Bomber. Einige wurden aber auch als Allwetter-Jäger und als zweisitzige Trainingsflugzeuge verwendet. Die Focke-Wulf 190 B und C-Serie wurde zugunsten der mit den neuen Einspritzer-Motoren BMW 801D oder DB 603A ausgerüsteten Fw 190D oder ‘Dora’ verworfen. Benutzer: deutsche Luftwaffe, Kroatien, Slowakei, Türkei (während des 2. Weltkrieges). Animation 3d-Modell Fw 190 A-3 Debüt der Fw 190 A Im August 1941 flog die ‘Erprobungsstaffel 190’ einige der ersten gebauten Modelle der Fw 190A-1 vom Flugplatz Le Bourget bei Paris aus. Zu diesem Zeitpunkt begann auf demselben Flugplatz die II./JG 26 als erste Gruppe mit der Umrüstung auf das neue Flugzeug. Als Erstes erhielt der Gruppen-Kommandeur und Veteran der Legion Condor, Hauptmann Walter Adolf für seine Bf 109E-7 einen brandneuen Focke-Wulf-Jäger. Da es aber mit dem neuen Flugzeuge immer noch eine Reihe von technischen Problemen gab, dauerte es bis zum Endes de Monats, bevor die gesamte Gruppe auf die Fw 190 umrüsten konnte und die ‘Erprobungsstaffel 190’ aufgelöst wurde. Anfang September 1941 verlegte II./JG 26 nach Belgien. Wenn auch die Piloten erfreut über die Handhabung – insbesondere die unglaubliche Rollrate und Sturzflug-Beschleunigung – waren, so wussten sie doch auch zu gut, dass es immer noch Probleme mit dem Flugzeug gab. Auch die relativ schwache Bewaffnung aus den vier 7,92-mm-MG17 und der niedrigen Feuerrate der MG-FF-Kanonen in den Flügeln war nicht ideal für ein Jagdflugzeug und stand der neuen Bf 109F-4 nach. Der erste Verlust einer Fw 190 erfolgte bereits am 29. August 1941 durch deutsches Flak-Feuer bei Dünkirchen, was immer eine Gefahr für neue und den Flak-Kanonieren noch nicht allzu bekannte Flugzeugmuster über eigenem Gebiet war. Drei Wochen später, am 18. September, wurde Gruppenkommandeur Walter Adolph aus einer Formation von acht Fw 190 abgeschossen, welche die deutsche Schifffahrt vor der belgischen Küste sichern sollten. Drei Blenheim-Bomber griffen einen Tanker an, von denen zwei abgeschossen wurden, aber die eskortieren Spitfire VB der 41. Squadron konnten ihn abschießen. Da der Flugzeugtyp den Briten unbekannt war, nahmen sie an, es handelte sich von der deutschen Luftwaffe eingesetzte, im Jahr 1940 erbeutete französische P-40 Curtiss Hawk. Erst im Oktober 1941 wurde die Katze aus dem Sack gelassen, als Fw 190-Jäger eine Formation aus Blenheim-Bombern und Spitfire-Jägern angriffen und dieses Luftgefecht auf Film von den Briten festgehalten wurde. Im selben Monat begann die zweite Gruppe, III./JG 26, westlich von Calais auf die Fw 190 umzurüsten. Hier konnte der technische Offizier der Gruppe das Hauptproblem der neuen Fw 190 beheben, nämlich die Überhitzung des BMW 801-Motors, durch eine einfache Änderung am Auspuffsystem. Diese Modifikation konnten ohne weiteres in den Werkstätten der Fw-190-Gruppen vorgenommen werden. Am 8. November 1941 endlich folgte der erste große Erfolg von JG 26, als bei einem einzigen Einsatz 14 Spitfire-Jäger abgeschossen wurden, welche an einer ‘Circus’-Operation über den Eisenbahnreparaturstätten von Lille teilnahmen. Drei Fw 190A-1 gingen bei Notlandungen verloren, wobei ein Pilot schwer verwundet und ein weiterer ums Leben kam. Am 22. Dezember traten die heftigsten Verluste auf, als fünf Fw 190 in starken Nebel in den Hügeln vom Artois in den zu spät erkannten Boden rasten. Noch vor Ende 1941 erreichten dann die ersten neuen Fw 190A-2 die deutschen Gruppen an der Kanal-Front und der Rest des JG 26 wurde mit ihnen ausgerüstet. Die A-2 hatte einen leicht verbesserten BMW-Motor, bei dem viele der anfänglichen Probleme behoben wurden und auch die MG-17-Maschinengewehre waren durch schlagkräftigere MG 151/20-Maschinenkanonen ersetzt worden. Das Erscheinen der Fw 190 mehr …

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