Kriegstagebuch 24. Juli 1917



Exekution der Holländerin Mata Hari
Exekution der Holländerin Mata Hari als deutsche Spionin am 15. Oktober 1917.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 24. Juli 1917:

Heimatfronten


Frankreich: Der Prozeß gegen Mata Hari wird öffentlich eröffnet. Todesurteil am 25. Juli, zwei Appelle werden abgelehnt.
Großbritannien: Das House of Commons stimmt den Rekord-Kriegsdarlehen über 650 Millionen Britische Pfund zu. Die Rekrutierung wird vom Kriegsministerium auf die Lokalregierungen übertragen.
USA: Der Kongress stimmt 640 Millionen Dollar für die militärische Luftfahrt zu.

Seekrieg

Frankreich: In den Teilgesprächen über die Marine stimmt die alliierte Pariser Konferenz (bis zum 26. Juli) darüber ein, dass die Otranto-Sperre dem britischen Oberbefehlshaber im Mittelmeer unterstellt wird.

Politik

Osmanisches Reich: Kuehlmann tritt als deutscher Botschafter in Konstantinopel zurück.

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Im Blickpunkt:
  • Fletcher' McNair (DD-680)

    Amerikanische Fletcher-Klasse, bester Zerstörer im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fletcher-Klasse (119 Schiffe, plus 62 verbesserte Fletcher). Typ: US-Zerstörer. Geschichte Nach einer längeren Unterbrechung beim Entwurf neuer Zerstörer, welche durch die im Ersten Weltkrieg und Folgejahren in Massen produzierten Glattdeck-Zerstörern entstanden war, begann man in den USA erstmals 1932 wieder mit der Farragut-Klasse neue Schiffe dieses Typs zu bauen. Diese auf Kiel gelegten Farragut-Zerstörer trugen überhöhte Geschütze in Position B und E und hatten eine geschlossene Brücke. Anschließend wurden 10 weitere, verschiedene Klassen gebaut, von denen einige größere und andere kleiner waren, während sie zwei oder nur einen Schornstein hatten. Mit dem Bau der Fletcher-Klasse wurde kurz vor Kriegseintritt der USA im Jahr 1940 begonnen und bis 1945 wurden 119 dieser Zerstörer gebaut, sowie ab 1943 zusätzlich 62 verbesserte Fletcher-Klassen. Nach den Bestimmungen der Abrüstungsverträge war die US-Marine zu diesem Zeitpunkt von der maximalen Tonnage-Begrenzung befreit und konnte neue Zerstörer in der Größe des japanischen ‘Sondertyps’ der Fubuki-Klasse in Auftrag geben. Der ursprüngliche Konstruktionsentwurf für die Fletcher-Klasse war somit ein 1500-Tonnen-Schiff mit gleicher Bewaffnung wie die früheren Klassen Benson und Bristol. Die Bedeutung der Einsatzeichweite führte zu einer Vergrößerung um zusätzliche etwa 500 Tonnen, aber dieser zur Verfügung stehende Platz wurde zum Einbau einer verstärkten Flugabwehr-Batterie verwendet und auch nicht für zusätzliche artilleristische Waffen zur Seezielbekämpfung. Zum Zeitpunkt des japanischen Überfalls auf Pearl Harbor waren erst 24 Schiffe der Klasse fertig, aber Einhundert weitere Fletcher-Klassen-Zerstörer wurden anschließend sofort bestellt, sowie zwei experimentelle Versuchsschiffe. Schiffe der ursprünglichen Fletcher-Klasse Die Fletcher-Klasse beinhaltete die folgenden Schiffe: DD-445 Fletcher, DD-446 Radford, DD-447 Jenkins, DD-448 La Vallette, DD-449 Nicholas, DD-450 O’Bannon, DD-451 Chevalier (ex Pringle), DD-452 Percival, DD-465 Saufiey, DD-466 Waller, DD-467 Strong, DD-468 Taylor, DD-469 De Haven, DD-470 Bache, DD-471 Beale, DD-472 Guest, DD-473 Bennett, DD-474 Fullam, DD-475 Hudson, DD-476 Hutchins, DD-477 Pringle, DD-478 Stanly, DD-480 Stevens, DD-481 Leutze, DD-482 Watson, DD-498 Philip, DD-499 Renshaw, DD-500 Ringgold, DD-501 Schroeder, DD-502 Sigsbee, DD-503 Stevenson, DD-504 Stockton, DD-505 Thorn, DD-506 Turner, DD-507 Conway, DD-508 Cony, DD-509 Converse, DD-51O Eaton, DD-511 Foote, DD-512 Spence, DD-513 Thatcher, DD-515 Anthony, DD-516 Wadsworth, DD-517 Walker, DD-518 Brownson, DD-519 Daly, DD-520 Isherwood, DD-521 Kimberly, DD-522 Luce, DD-523 unnamed, DD-524 unnamed, DD-525 unnamed; DD-526 Abner Read, DD-527 Ammen, DD-528 Mullany (ex­ Beatty), DD-529 Bush, DD-530 Trathen, DD-531 Hazelwood, DD-532 Heermann, DD-533 Hoel, DD-534 McCord, DD-535 Mil­ler, DO-536 Owen, DD-537 The Sullivans (ex Putnam), DD-538 Stephen Potter, DD-539 Tingey, DD-540 Twining, DD-541 Yarnell, DD-542 unnamed, DD-543 unnamed, DD-544 Boyd, DD-545 Bradford, DD-546 Brown, DD-547 Cowell, DD-548 unnamed, DD-549 unnamed, DD-550 Capps, DD-551 David W. Taylor, DD-552 Evans, DD-553 John D Henley, DD-554 Franks, DD-555 Haggard, DD-556 Hailey, DD-557 Johnston, DD-558 Laws, DD-559 Longshaw, DD-560 Morrison, DD-561 Prichett, DD-562 Robinson, DD-563 Ross, DD-564 Rowe, DD-565 Smalley, DDS-566 Stoddard, DD-567 Watts, DD-568 Wern, DD-569 Aulick, DD-570 Charles Ausburn, DD-571 Claxton, DD-572 Dyson, DD-573 Harrison, DD-574 John Rodgers, DD-575 McKee, DD-576 Murray, DD-577 Sproston, DD-578 Wickes, DD-579 William D. Porter, DD-580 Young, DD-581 Charrette, DD-582 Conner, DD-583 Hall, DD-584 Halligan, DD-585 Haraden, DD-586 Newcomb, DD-587 Bell, DD-588 Burns, DD-589 Izard, DD-590 Paul Hamilton, DD-591 Twiggs, DD-592 Howorth, DD-593 Killen, DD-594 Hart (ex Mansfield), DD-595 Metcalf, DD-596 Shields, DD-597 Wiley. DD-445 bis DD-448 und DD-465 bis DD-466 sowie DD-498 bis DD-502 wurden von Federal Shipbuilding, Kearny, gebaut. DD-449 bis DD-451 und DD-507 bis DD-517 von Bath Ironworks. DD-470 und DD-471 sowie DD-518 bis D-522 von Bethlehem, Staten Island. DD-472 bis DD-476 und DD-581 bis DD-586 von der Boston Navy Yard. DD-477 bis DD-481 und DD-587 bis DD-591 von der Charleston Navy Yard. DD-523 bis DD-541 von Bethlehem in San Francisco. DD-544 bis DD-549 von Bethlehem in San Pedro. DD-550 bis DD-553 von Gulf Shipbuilding in Chickasaw. DD-554 bis DD-568 von Seattle­-Tacoma Shipbuilding. DD-569 bis DD-580 von der Con­solidated Steel Corporation in Orange. DD-592­ bis DD-597 von Puget Sound Navy Yard in Bremerton. DD-5O3 bis DD-506 und DD-542 bis DD-543 wurden nicht vergeben. Mehrere Schiffe wurden storniert. Fünf bisher unbenannte Schiffe, DD-523 bis DD-525 und DD-542 bis DD-543, wurden im Dezember 1940 gestrichen, bevor sie an einzelne Werften vergeben wurden. Im Februar 1941 wurden Stevenson, Stockton, Thorn und Turner (DD-503 bis DD-506) annulliert. Die Percival (DD-452) und Watson (DD-482) waren im Grunde dem allgemeinen Entwurf ähnlich, waren aber experimentelle Prototypen, um fortgeschrittenere Antriebsmaschinen zu testen. Die Percival sollte Hochdruckkessel haben, während die Watson einen 32-Zylinder-General-Motors-Dieselmotor erhalten sollte. Keines dieser Schiffe wurden auf Stapel gelegt und sie wurden für die Dauer des Krieges zurückgestellt und schließlich im Januar 1946 storniert. Die sechs Einheiten Hutchins, Pringle, Stanly, Stevens, Halford und Leutze (DD-476 bis DD-481) waren dafür vorgesehen, anstelle der Torpedorohre ein Wasserflugzeug und ein Katapult zu tragen. Dies war ein Versuch, die niederländische Praxis zu kopieren, Zerstörern die Möglichkeit der Aufklärung hinter dem Horizont zu geben. Ein Kingfisher-Wasserflugzeug sollte von einem Kran gehalten werden, der von einem Samson-Pfosten am zweiten Schornstein befestigt wurde. Versuche mit den ersten drei Schiffen Halford, Pringle und Stevens, zeigten, dass der Einsatz eines Wasserflugzeugs in den relativ kleinen Kriegsschiffen nicht möglich war und sie wurden wieder zur Standardbewaffnung umgerüstet. Die andere drei Schiffe Hutchins, Stanly und Leutze wurden erst gar nicht modifiziert. Die Flugabwehr-Bewaffnung wurde schnell verstärkt und die 28-mm-Vierlings-Stellungen zwischen den 127-mm-Geschützen Nummer 3 und 4 wurden durch 40-mm-Zwillings-Bofors ersetzt, während die 20-mm-Oerlikon-Kanonen in einigen Fällen auf vier reduziert wurden, während es auf anderen Schiffen der Klasse bis zu 11 Stück gab. Als mehr Bofors-Kanonen verfügbar wurden, wurde eine weitere Zwillingsstellung am Heck hinzugefügt, mit zusammen vier oder sechs 20-mm-Geschützen. Die vierte Flak-Konfiguration gegen Ende des Zweiten Weltkriegs waren drei 40-mm-Zwillingsstellungen und 10 oder 11 Oerlikon-Kanonen. Aber unter der zunehmenden Bedrohung durch Kamikaze-Flieger beendeten viele Fletcher-Zerstörer den Krieg mit nicht weniger als fünf 40-mm-Zwillings-Kanonen, unterstützt durch sieben 20-mm-Einzel-Flugabwehrgeschützen. Dies konnte erreicht werden, ohne dafür Torpedorohre zu opfern, was ein bemerkenswerter Beweis für den Spielraum bei der Stabilität des ursprünglichen Entwurfs war. Die Flachdeck-Schiffshülle erwies sich als sehr widerstandsfähig und war ein großer Fortschritt gegenüber der vorhergehenden Bristol-Klasse. Die Fletcher-Klasse waren somit die besten Vielzweck-Zerstörer, welche im Zweiten Weltkrieg mehr …

  • Taktik der verbrannten Erde in Ostpreussen

    Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Januar 1945. Unternehmen Bodenplatte, amerikanische Landung im Lingayen-Golf, letzte sowjetische Winteroffensive und Schlacht im großen Weichselbogen, Schukow erobert Warschau, größte Evakuierung der Geschichte aus den deutschen Ostgebieten, schlimmste Schiffahrts-Katastrophe der Geschichte mit der Versenkung der Wilhelm Gustloff. Januar 1945 Zurück zu Dezember 1944. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 1. Januar 1945: Luftkrieg Europa: 800 deutsche Jagdbomber führen massierte Tiefflugangriffe auf die alliierten Flugplätze in Belgien und Holland durch (Unternehmen Bodenplatte oder Hermann). Die britische 2. TAF verliert 144 Flugzeuge und die amerikanische 9. TAF 75 Flugzeuge. Viele unerfahrene deutsche Piloten stürzen ab oder werden durch eigenes Flugabwehrfeuer geschossen (188 Jäger verloren). 4 Mosquito-Staffeln werfen 4,000-Pfund-DA-Bomben in Eisenbahntunnel östlich der Ardennen. Mosquito-Bomber der ‘Light Night Striking Force’ führen den ersten von 67 Angriffe auf Berlin zwischen Januar und April 1945 durch. Dabei gehen nur 14 Flugzeuge verloren und 1.459 x 4.000-Pfund-Bomben werden auf das Zielgebiet abgeworfen. Westfront Deutsche Offensive (Unternehmen Nordwind) in Richtung Straßburg, welche am 12. Januar 21 km vor der Stadt zum Stehen gebracht wird. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 2. Januar 1945: Luftkrieg Deutschland: 1.000 US-Bomber zerschlagen Truppenkonzentrationen und Verkehrsverbindungen in Westdeutschland. 1.000 RAF-Bomber greifen Nürnberg (2.067 t Bomben abgeworfen) und Ludwigshafen an. Heimatfronten Großbritannien: Admiral Sir Bertram Ramsay, Marinebefehlshaber AEF und Organisator der Evakuierung von Dünkirchen im Jahr 1940, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 3. Januar 1945: Burma Die Alliierten landen auf der Akyab-Insel. Seekrieg Das britische S-Klassen-U-Boot Shakespeare wird von japanischen Patrouillenbooten mit Wasserbomben versenkt. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 4. Januar 1945: Luftkrieg Pazifik: US-Flugzeuge bombardieren das Flugfeld Clark Field bei Manila auf den Philippinen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 5. Januar 1945: Luftkrieg Deutschland: Die 8. US-Air-Force entsendet 1.000 Bomber und 500 Begleitjäger, um Eisenbahnziele in Westdeutschland zu bombardieren und im Tieffliegerangriff anzugreifen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 6. Januar 1945: Luftkrieg Pazifik: Kamikaze-Flugzeuge beschädigen die US-Schlachtschiffe California, New Mexico und 14 weitere Kriegsschiffe. Ein Minensucher wird versenkt und es gibt insgesamt 608 Todesopfer. Deutschland: 561 RAF-Bomber greifen Hannover an und werfen 2.365 t Bomben ab. 149 USAAF-Bomber greifen Köln-Kalk an und werfen 1.092 t Bomben ab. Politik Churchill informiert Stalin darüber, dass die anglo-amerikanische Lage an der Westfront sehr ernst ist und fragt an: ‘Können wir mit einer großen russischen Offensive an der Weichsel rechnen … ?’ Seekrieg Indischer Ozean: Die 6 verbleibenden deutschen U-Boote beginnen mit der Heimreise nach Deutschland. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 7. Januar 1945: Politik Stalin informiert Churchill darüber, dass – auch wenn schlechtes Wetter vorhergesagt wird, welches der Roten Armee die Luftunterstützung berauben wird – die Vorbereitungen für eine große Offensive ‘weitgehend abgeschlossen sind … ohne auf das Wetter Rücksicht zu nehmen’ im Interesse ‘unserer Verbündeten an der Westfront.’ Seekrieg Die deutsche Marine beginnt mit regelmäßigen Konvoi-Operationen zwischen der Danziger Bucht und der westlichen Ostsee zur eingeschlossenen Heeresgruppe Kurland in Lettland: 8 Divisionen werden von dort bis Ende März evakuiert. Luftkrieg Deutschland: RAF-Bomber greifen Hanau an und werfen 1.653 t Bomben ab. RAF-Bomber greifen München an und werfen 2.175 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 8. Januar 1945: Westfront Die alliierten Streitkräfte eliminieren deutsche Brückenköpfe am Westufer des Flusses Maas. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 9. Januar 1945: Seekrieg Pazifik – DIE AMERIKANER LANDEN IM LINGAYEN-GOLF, 172 km nördlich von Manila (Operation Mike I). 70 japanische Shinyo-Kamikaze-Schnellboote greifen die Invasionsflotte in der Nacht vom 9./10. Januar an. Irische See: Das deutsche U-Boot U-1055 versenkt 4 Schiffe. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 10. Januar 1945: Westfront Bure und Samree in den Ardennen durch alliierte Streitkräfte genommen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 11. Januar 1945: Seekrieg Pazifik – Unternehmen Kongo: 6 japanische U-Boote entsenden Kaiten-Kamikaze-Torpedos gegen alliierte Flottenstützpunkte in Zentralpazifik (1 Landungsboot versenkt, 1 Munitionsschiff beschädigt). Nordsee: Ein britisches Geschwader verursacht schwere Verluste in einem deutschen Geleitzug vor Süd-Norwegen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 12. Januar 1945: Ostfront Letzte russische sowjetische Winteroffensive – Schlacht im großen Weichselbogen : Die 1. Ukrainische Front (Konjew) beginnt mit einer Offensive aus dem Brückenkopf Baranow am Westufer der Weichsel heraus. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 13. Januar 1945: Ostfront Polen: Konjew stößt 40 km tief auf einer 64 km breiten Front vor. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 14. Januar 1945: Ostfront Offensive der 1. Weißrussischen Front (Schukow) aus 3 Brückenköpfen nördlich und südlich von Warschau heraus. Schukow und Konjew verfügen über insgesamt 163 Divisionen mit 32.143 Geschützen, 6.460 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie 4.772 Flugzeuge. Die deutschen Truppen sind im Verhältnis von 1:5 unterlegen und ihre 1.100 Panzer sind durch Treibstoffmangel praktisch lahmgelegt. Luftkrieg Europa: Die 8. US-Air-Force beginnt nach einer 4-wöchigen Unterbrechung, verursacht durch die deutsche Ardennen-Offensive und das schlechte Wetter, wieder mit strategischen Bombenangriffen. 600 B-17 Fliegende Festungen und B-24 Liberator greifen Treibstoff- und Ölanlagen in Deutschland an, treffen aber auf eine heftige deutsche Jagdabwehr. Seekrieg 6 deutsche S-Boot-Flottillen operieren in der Nacht vom 14./15. Januar in den Flussmündungen von Schelde, Themse und Humber. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 15. Januar 1945: Seekrieg Der Geleitträger Thane wird vom deutschen U-Boot U-482 vor der Clyde torpediert. Neutrale Spanien: Das italienische Marinegeschwader, welches seit dem 8. September 1943 in Port Mahon (Menorca) interniert ist, läuft in Richtung Malta aus. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 16. Januar 1945: Westfront Die 1. und 3. US-Armee schließen bei Houffalize in den Ardennen zueinander auf. Seekrieg Indischer Ozean – Operation Meridian: die Britischen Pazifikflotte (Task Force 63) verlässt Ceylon in Richtung Pazifik.       Verluste in der Ardennen-Offensive: Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 17. Januar 1945: Ostfront Schukow erobert Warschau. Luftkrieg Deutschland: 291 RAF-Bomber greifen Magdeburg an und werfen 1.060 t Bomben ab. USAAF-Bomber greifen Paderborn an und werfen 1.031 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 18. Januar 1945: Ostfront Die 2. Weißrussische Front (Rokossowkskij) erobert Modlin. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 19. Januar 1945: Ostfront Konjew nimmt Krakau. Luftkrieg Europa: Die Rote Luftwaffe fliegt 30.000 Einsätze gegen Verbindungseinrichtungen und Flugplätze. Pazifik: mehr …

  • Polnische Soldaten bei ihrer Vereidigung im Fackelschein.

    Stärke, Aufmarsch und Organisation der Armee, Luftwaffe, Marine und Bestand an Panzerfahrzeugen von Polen am 1. September 1939. Die polnischen Streitkräfte entstanden nach dem 1. Weltkrieg und wurde wie alle Armeen der neuen, unabhängigen Staaten welche zu dieser Zeit entstanden, mit Waffen von den Deponien der besiegten Nationen ausgestattet. Polnische Streitkräfte im September 1939 Erst 1937 wurde ein Modernisierungsprogramm gestartet und als zwei Jahre später der Krieg ausbrach, war die polnische Armee im Grunde immer noch veraltet ausgerüstet. Aber trotz der fehlenden, modernen Ausrüstung und der schlechten strategischen Planungen kämpfte die polnische Armee tapfer. Im Jahr 1939, als in Europa die Möglichkeit eines Krieges aufzog, befahl die polnische Regierung eine Teilmobilisierung im März und August und schließlich am 30. August 1939 die allgemeine Mobilmachung. An der westlichen Grenze wurden sieben Armeen und operative Reservegruppen postiert, die aus mehr als der Hälfte der Infanterie-Divisionen und fast drei Viertel der Kavallerie-Brigaden bestand. Der Rest der Streitkräfte war in der Formierung begriffen und sollte als Verstärkungen oder operative Reserven verwendet werden. Organisation der polnischen Armee Der Präsident der Republik war der Oberbefehlshaber einer Armee von 1,5 Millionen Soldaten. Die Frontstärke von einer Million Mann war organisiert in: 39 Infanteriedivisionen (einschließlich 9 Reservedivisionen), 11 Kavalleriebrigaden, 2 motorisierte Brigaden, und eine variable Anzahl von Infanteriebrigaden. Die Bewaffnung umfasste 4.500 Geschütze und Mörser, 2.000 Panzerabwehr- und 3.000 Flugabwehrkanonen. Die Infanterie-Division bestand aus drei Infanterieregimentern und einem Regiment leichter Artillerie oder Feldartillerie sowie den üblichen Divisionsdiensten, zu denen eine Aufklärungseinheit mit einer Kompanie TKS-Tanketten gehörte. Bei einer kleinen Anzahl von aktiven Divisionen war auch eine schwere Artilleriegruppe (aus 105-mm Geschützen und 155-mm Haubitzen) vorhanden. Infanterie Linieninfanterie- und Gebirgsschützen-Regimenter hatten einen Regimentsstab, drei Infanterie-Bataillone, eine Verwaltungskompanie, einen Pionierzug und eine Signalkompanie. Diese Regimenter hatten eine Sollstärke von 1.900 Offizieren und Mannschaften, bewaffnet mit Mauser M29 Gewehren bzw. 9-mm M38 Pistolen. Die Unterstützungswaffen bestanden aus: 90 leichte Maschinengewehre (Browning M28), 36 schwere Maschinengewehre (Browning M30), 27 leichte Granatwerfern, 6 schweren Granatwerfern, 2 Feldgeschützen, 9 Panzerabwehrkanonen. Die polnischen Infanterie-Regimenter waren im Vergleich zu ihren deutschen Gegenstücken sowohl qualitativ als auch quantitativ schlecht mit Artillerie-Unterstützungswaffen ausgestattet. Das polnische Vertrauen in die eigene Offensivtaktik legte diese Schwäche nur noch grausamer offen. Artillerie Die verschiedenen Artillerietypen bestanden aus Feld-, Gebirgs-, bespannte, schwere, überschwere und Flak-Artillerie. Ein Feldartillerieregiment hatte einen Stab, eine Signaltruppe und drei Batterien zu je drei Batterien mit vier Geschützen (24 x 7,5-cm Schnellfeuer-Geschütz M 1897/17 und 12 x österreichische Skoda M14 Haubitzen). Die Artillerie wurde zumeist durch Pferde gezogen, mit Ausnahme der Flugabwehrkanonen, die motorisiert waren. Die Gebirgsartillerie hatte die gleiche Grundorganisation, mit der Ausnahme, dass ein Regiment keine Signalabteilung hatte. Die 65-mm- und 75-mm-Gebirgsgeschütze wurden auf den Rücken von Pferden transportiert, während die 100-mm-Haubitze von einem zweirädrigen Wagen und zwei Pferden gezogen wurde. Auf allen Ebenen fehlte es der polnischen Armee an Artillerie – eine Schwäche, die vor allem bei den größeren Verbänden auftrat, die selten über eine vollständige Ausstattung mit schweren Geschützen verfügten. Panzer Die polnische Armee verfügte über eine kleine Panzertruppe, aber das polnische Oberkommando hatte wenig Erfahrung im Umgang mit Panzern, sodass die polnischen Panzerverbände 1939 bald von den deutschen Panzertruppen überrannt wurden. Im Jahr 1939 bestanden die polnischen Panzertruppen aus: Die 53 leichte Panzer Renault R-35 nahmen nicht an den Kämpfen teil und wurden nach Rumänien zurückgezogen. Kavallerie Charakteristisch für die polnische Armee war die Größe und das Prestige der Kavallerie. Es gab 210 Schwadronen, bestehend aus drei Regimentern der leichten Kavallerie, 27 Regimentern der Lanzenreiter (Ulanen) und 10 Regimenter berittener Schützen. Die elf Kavallerie-Brigaden sollten eine wichtige strategische Rolle spielen, konnten diese aber nicht erfüllen. Dies lag teilweise daran, dass sie bei Ausbruch der Feindseligkeiten schlecht positioniert waren und sich vor allem als äußerst verwundbar erwiesen. Der Stolz auf die Tradition der Kavallerie, bei der viele Kavalleristen weiterhin Lanzen trugen, und die persönliche Tapferkeit erwiesen sich als untauglich gegen einen Gegner, welcher nach den Regeln eines modernen Krieges ausgerüstet war und ebenso operierte. Die Organisation der Kavallerie-Brigaden variierte etwas, entsprach aber normalerweise der in der Tabelle weiter unten aufgeführten Zusammensetzung. Es gab entweder drei oder vier Kavallerieregimenter, eine große Batterie der berittenen Artillerie und ein Schützenbataillon, sowie die normalen Unterstützungseinheiten einer Brigade, einschließlich einer kleinen Panzereinheit. Bei voller Stärke hatte eine Brigade mit vier Regimentern 6.911 Mannschaften und 273 Offiziere. Die Unterstützungswaffen waren: 16 x 75mm Geschütze, 18 x 37mm Panzerabwehrkanonen, 2 x 40mm Flugabwehrkanonen, 2 x 81mm Granatwerfer und 9 x 50-mm-Granatwerfer. Polnische Armee-Verbände Gesamtstärke der polnischen Armee: 1.500.000 Soldaten (1.000.000 Frontstärke) mit 4.500 Geschützen und Mörser, 2.000 Panzerabwehr- und 3.000 Flugabwehr-Kanonen. Uniformen der polnischen Armee Die Uniform der polnischen Armee waren ursprünglich 1919 eingeführt worden, in den 1920er Jahren schrittweise verbessert und vereinheitlicht und 1935 erneut modifiziert wurde. Diese letzte Uniform war es, welche in dem kurzen Feldzug von 1939 getragen wurde. Die Uniform war stark standardisiert und existierte in fünf Grundmustern: für Offiziere, Fußtruppen, berittenes Personal, Gebirgsjäger und Panzerwagenbesatzungen. Die grundsätzliche Dienstuniform für Offiziere ist rechts dargestellt. Außerhalb des Dienstes wurden die Reithosen und Stiefel durch lange khakifarbene Hosen mit Streifen und schwarze Lederstiefel zum Ausziehen ersetzt. Der Mantel für alle Dienstgrade war khakifarben, einreihig mit einem großen spitzen Sturzkragen und hatte passende spitze Schulterriemen und umgeschlagene Manschetten mit Lasche und zwei Knöpfen. Die Kavallerie trug sehr lange Mäntel, die fast den Boden berührten. Infanteristen und alle Angehörige von Fußtruppen trugen die neben dem Offizier dargestellte Uniform. Bei Bekleidungsvorschriften, die den Stahlhelm nicht vorschrieben, trugen die Soldaten eine khakifarbene Seitenmütze oder eine weiche Variante der quadratischen Tschapka. Die persönliche Ausrüstung basierte auf dem deutschen Muster. Das berittene Personal trug die grundsätzliche Khaki-Uniform, behielt aber den französischen Adrian-Helm bei und wurde mit Reithosen und hohen Stiefeln ausgestattet. Die Einheiten der 11. Karpaten-Gebirgsdivision hatten zwei besondere Elemente bei ihrer Uniform. Das erste war ein kreisförmiger khakifarbener Filzhut, in der Form dem britischen Stahlhelm nicht unähnlich, und die zweite ein langer khakifarbener Umhang, der über der linken Schulter getragen wurde. Das Personal in gepanzerten Einheiten trug die khakifarbene Grunduniform, aber wenn sie im Einsatz mit ihren gepanzerten Fahrzeugen waren, trugen sie entweder ein mehr …

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