Kriegstagebuch 24. November 1917


 Kaiser Karl (links) und Wilhelm II
Die Kaiser Karl (links) und Wilhelm II. hofften, Italien aus dem Krieg zu werfen.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 24. November 1917:

Südfronten


Trentino: Kaiser Karl beendet die Angriffe im Asiago-Sektor, Conrad von Hötzendorfs Verluste sind 15.030 Mann (davon fast 7.000 Kranke) seit dem 10. November.

Westfront

Cambrai: Die britischen Truppen scheitern daran, die Bourlon-Höhe zu nehmen, aber Oberst Wade mit seiner Gruppe hält einen Teil des Dorfes bis zum 26. November. Die Briten nehmen wieder das zwei Tage zuvor verlorene Fontaine-Notre-Dame. Erneute Angriffe vom 25. bis 27. November sind fruchtlos. In einem Brief beklagt Haig einen schweren Mangel an Infanteristen.

Mittlerer Osten

Palästina: Die berittene ANZAC-Division gewinnt und verliert wieder bis zum 25. November zwei Brückenköpfe nördlich des Flusses Auja. Die türkischen Verluste belaufen sich auf 437 Soldaten.

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  • Kampfpanzer Maus

    Deutscher überschwerer Kampfpanzer Maus aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Video. Panzerkampfwagen Maus Typ: Überschwerer Kampfpanzer. Geschichte Am 8. Juni 1942 erhielt Dr. Ferdinand Porsche in Stuttgart einen Auftrag von Hitler, mit dem Entwurf eines überschweren Kampfpanzers zu beginnen, welcher mit einer 12,8-cm-Kanone und einer koaxialen 7,5-cm-Kanonen in einem Drehturm bewaffnet und die größtmögliche Panzerung haben sollte. Porsche war zu diesem Zeitpunkt Leiter der deutschen Panzer-Kommission und hatte auch persönlich großen Einfluss auf Hitler, der von dessen technischer Genialität fasziniert war. So wurde er von Dr. Porsche erfolgreich zur Entwicklung eines überschweren Kampfpanzers gedrängt. Allerdings waren Porsches technische Raffinessen oft zu komplex für Kampffahrzeuge für das Gefechtsfeld, was sich schon bei seinem Entwurf zum Tiger I und später Königstiger herausstellte und auch in den überschweren Jagdpanzer Ferdinand bzw. Elefant mündete. Auch war der Großteil der deutschen Panzer-Konstrukteure und Taktiker von diesem Projekt wenig begeistert. Zu Beginn wurde das Fahrzeug als Mammut oder ‘Porsche-Projektnummer 205’ bezeichnet. Versuche mit Prototypen sollten bereits im Mai 1943 beginnen, aber es traten viele Schwierigkeiten auf. Zum Beispiel konnte der vorgesehene, luftgekühlte Motor nicht geliefert werden, sodass der Prototyp V1 mit einem modifizierten MB509-Flugmotor und der V2 mit einem MB517-Dieselmotor ausgerüstet werden mussten. Die von Porsche geplante Längsdrehstabfederung musste aufgegeben werden, da es nicht genügend Platz für die Anzahl der notwendigen Stationen gab, um das ständig zunehmende Gewicht des Fahrzeuges zu tragen. Trotzdem wurde ein Auftrag über den Bau von 150 Serienfahrzeuge erteilt, welcher aber bereits im Oktober 1943 wieder gestrichen wurde. Das Heereswaffenamt bestellte im Juni 1943 auch noch als Konkurrenzprodukt zur Maus von den Adlerwerken den sogenannten überschweren Kampfpanzer E-100. Hitler befahl jedoch 1944 die weitere Entwicklungsarbeit an überschweren Kampfpanzern einzustellen und die Arbeiten gingen nur noch langsam voran. Lediglich drei Mann arbeiteten an dem Prototyp, von dem das Fahrgestell noch bis Kriegsende fertig wurde. Mit dem Bau des ersten überschweren Kampfpanzers Maus wurde jedoch am 1. August 1943 bei der Firma Alkett begonnen und Krupp lieferte bis Mitte September die Fahrzeugwanne. Die erste Probefahrt mit einer Turm-Atrappe fand dann am 23. Dezember 1943 bei der Firma Alkett statt, woraufhin das Fahrzeug am 10. Januar 1944 zu ausführlichen Tests nach Böblingen bei Stuttgart gebracht wurde. Wenn man von den Problemen mit dem Laufwerk absieht, war die Erprobung sogar recht erfolgreich und Hitler verlangte die Fertigstellung des Prototyps mit Turm und Bewaffnung. Im Juni 1944 wurde das Fahrzeug mit einem richtigen Turm und Bewaffnung getestet. Auch dieses Tests waren ausgesprochen erfolgreich und so ging der Prototyp V1, als Maus I bezeichnet, zum Testgelände nach Kummersdorf. Der ohne einen Turm ausgestattete Prototyp V2, bezeichnet als Maus II, begann mit Versuchen im September 1944, aber der Motor wurde bei einem Unfall zerstört und konnte nicht vor April 1945 ersetzt werden. Beide Prototypen wurden vor dem Eintreffen der Roten Armee bei Kummersdorf gesprengt. Trotzdem gab es bei Kriegsende neun Prototypen mit unterschiedlichem Baufortschritt und Produktionspläne für 150 Exemplare waren vorbereitet worden. Die Maus lief auf einem von der Firma Skoda entworfenen Spiralfederlaufwerk und wurde so entworfen, um auch mit der 15-cm-KwK44 oder 17-cm-KwK44-Kanone bewaffnet werden zu können. Um Flüsse zu überqueren – und da die Maus für die meisten Brücken zu schwer war – sollte das Fahrzeug diese bis zu einer Tiefe von 8 Metern einfach auf dem Grund durchfahren können, wobei die Kraftübertragung für einen Elektromotor durch ein Kabel von einer anderen Maus am Flussufer erfolgen sollte. Spezifikationen für Panzerkampfwagen Maus Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 12,8-cm KwK44 L/55: Video vom Einsatz der Maus in Computerspielen Dazu das nachfolgende Video zum Einsatz der Maus, Horten Ho 229 und Sturmpanzer II in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder: https://youtu.be/8pEJwEj4TCs Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

  • U-Boot I 19

    Japanische Unterseekreuzer-Klassen I 15, I 9, I 16, I 361, I 400 aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielten die Japaner die Baupläne der deutschen Unterseekreuzer. Daraus entwarfen sie nacheinander eine Reihe von großen U-Booten-Klassen. Sie standen darin der US-Marine in nichts nach, deren große Unterseeboote auch im ganzen Pazifik eingesetzt werden konnten. Japanische Unterseekreuzer Ab der Klasse I 5 im Jahr 1931 wurden mehrere Boote mit Wasserflugzeugen an Bord gebaut. Bis zur Klasse I 13 von 1942 nahmen Fahrbereich und Größe dieser Unterseeboote ständig zu. Dabei gab es die Führungsboote vom Typ A mit besonders gut ausgestatteter Funkverbindung, um die Einsätze der anderen Typen zu leiten. Typ B war für die Aufklärung zuständig und führte Wasserflugzeuge mit sich. Typ C waren die eigentlichen Angriffs-U-Boote und waren die häufigsten Unterseekreuzer. Unterseekreuzer-Klasse I 15 Japanische Unterseekreuzer-Klasse Typ B mit 20 Booten und Stapellauf zwischen 1939 und 1942. Diese japanischen U-Boote, als Typ B bezeichnet, waren Aufklärungsboote, welche dafür entwickelt worden waren, mit den Typ A Kommando-U-Booten zusammenzuarbeiten. Sie wurden vom Typ KD6 abgeleitet und wurden parallel mit den U-Booten vom Typ A (Führungs-U-Boote) und Typ C (Angriffs-U-Boote) entwickelt. Zur Aufklärung führte die I 15 Klasse ein einzelnes Wasserflugzeug mit sich, welches in einem kleinen, runden Hangar vor dem Kommandoturm verstaut war. Auf dem Vorderdeck befand sich ein Katapult zum starten des Wasserflugzeuges, welches sich fast bis zum Bug hinzog. Zur Vereinfachung des Entwurfes und um die Baugeschwindigkeit zu beschleunigen, wurden so viele Aspekte des Designs und der Ausrüstung wie möglich in allen drei Typen A, B und C übernommen. Die Antriebsanlagen waren identisch mit den U-Booten vom Typ A (I 9 Klasse), wenn auch der Treibstoffbunker verringert wurde und sich die Reichweite um 2000 Seemeilen verringerte. Die Bewaffnung war ebenfalls gleich, jedoch wurden nur 17 Torpedos mitgeführt. Ursprünglich waren nur sechs U-Boote (I 15 bis I 25) unter dem Marineprogramm von 1937 geplant. Jedoch wurden im Programm von 1939 weitere 14 U-Boote bestellt. Die Boote wurden zwischen September 1940 und April 1943 auf der Kure Marinewerft (I 15, I 26, I 30, I 37), Yokohama Marinewerft (I 17, I 23, I 29, I 31, I 36), bei Mitsubishi in Kobe (I 19, I 25, I 28, I 33, I 35), bei Kawasaki in Kobe (I 21) und der Sasebo Marinewerft (I 27, I 32, I 34, I 38, I 39) gebaut. Während des Krieges erhielten einige der U-Boote eine 140-mm-Kanone vor dem Kommandoturm eingebaut, um als Angriffs-U-Boote operieren zu können. Gegen Ende 1944 wurden I 36 und I 37 so umgebaut, um vier oder sechs Kaiten-Kamikaze-U-Boote aufnehmen zu können. Spezifikationen für japanische U-Boot-Klasse I 15 Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Animation 3d-Modell japanisches U-Boot I-19 der I-15-Klasse Unterseekreuzer-Klasse I 9 Japanische Unterseekreuzer-KLasse I 9 vom Typ A (Führungsboote), gebaut 1938 bis 1942. Versuche mit den früheren Typ-J-Entwurf führte den Japanern vor Augen, daß es nicht vollkommen zufriedenstellend war, Aufklärung, Angriff und Führung in einem einzigen Entwurf zu vereinigen. Dies führte zum Entwurf von drei Typen, benannt als Typ A für Führungsboote, Typ B für Aufklärung und Typ C für den Angriff. Der erste Entwurf dieser neuen Fern-U-Boote war der Typ A, abgeleitet vom Konzept, welches zur Klasse I 7 (Typ J3) geführt hatte. Die Klasse I 9 war als Führungsboot vorgesehen, welches die Angriffe einer Gruppe von U-Booten koordinieren sollte. Im Gegensatz zur Wolfsrudel-Taktik der deutschen U-Boote, hatte jede Gruppe japanischer Unterseeboote ein zugeteiltes Seegebiet, welche durch das Führungsboot befehligt und koordiniert wurden. Innerhalb des festgelegten Gebietes fuhr jedes U-.Boot der Gruppe alleine und sie wurden nur durch das Führungsboot zusammengezogen, wenn ein feindlicher Flottenverband angegriffen werden sollte. Im Gegensatz zu der Doktrin der anderen Marinen, waren die U-Boote bei den Japanern integrierter Bestandteil ihrer Schlachtflotte. Deshalb war ihre hauptsächliche Aufgabe die Aufklärung für die Flotte, welcher sie zugeteilt waren. Darüber hinaus sollten sie Schiffe der feindlichen Flotte angreifen. Die Möglichkeit, U-Boote zum Handelskrieg einzusetzen, wurde weitgehend ignoriert. Dies führte dazu, daß der Schwerpunkt auf den Bau von großen, schwer bewaffneten Unterseebooten gelegt wurde. Für ihre Rolle als Führungsboot wurde die I 9 Klasse mit einer großen Auswahl an anspruchsvollen Fernmeldeeinrichtungen ausgestattet und verfügte auch über einen Hauptquartier-Stab. Ihre Einsatzzeit auf See wurden von dem Standard von 60 Tagen auf 90 erhöht und ihr Einsatzradius erhöhte sich auf 20.000 Seemeilen bei Überwasserfahrt, während 30 Seemeilen unter Wasser zurückgelegt werden konnten. Die Maschinenanlagen waren ebenfalls stärker, aber durch die größere Wasserverdrängung war die Geschwindigkeit die gleiche wie bei den Typ-J-Unterseebooten. Die Boote dieser Klasse trugen ein Wasserflugzeug und dessen Hangar, welcher teilweise in den Rumpf eingelassen war, und das Katapult befanden sich vor dem Kommandoturm. Die einzelne Kanone war achtern vom Kommandoturm platziert, wo ihr Einsatz nicht vom Flugzeug behindert wurde. Unterseekreuzer-Klasse I 16 Japanische Unterseekreuzer-KLasse I 16 vom Typ C (Angriffsboote), gebaut 1938 bis 1941. Dies war der dritte Typ der Fern-U-Boote, welche die Japaner planten. Dieser Typ C war als Angriffsboot vorgesehen und legte den Schwerpunkt auf eine allumfassende Bewaffnung. Diese Angriffs-U-Boote der I 16 Klasse sollten zusammen mit denen des Typs A und Typ B zusammenarbeiten. Der Entwurf wurde vom Typ KD6 weiterentwickelt und war in vielen Bereichen ähnlich zur Klasse I 15, mit den gleichen Antriebsmaschinen und Leistungsdaten. Ein einzelnes 140-mm-Deckgeschütz wurde eingebaut, aber die Torpedobewaffnung wurde um zwei zusätzliche Bugrohre erweitert, zusammen mit drei zusätzlichen Torpedos. Der freie Platz achtern des Kommandoturm wurde für die Unterbringung von Kleinst-U-Booten verwendet. Fünf Boote wurden bestellt und der neue Entwurf trat während der Jahre 1940 bis 1941 in Dienst. Gegen Ende 1942 wurde I 16 jedoch zu einem Transport-U-Boot umgebaut, wobei die Installation für die Kleinst-U-Boote so abgeändert wurden, daß ein 14 Meter langes Landungsboot mitgeführt werden konnte. Zusätzlich wurden einige der Reservetorpedos entfernt und der Platz für zusätzliche Versorgungsgüter benutzt. Neben diesen Angriffs-U-Booten wurde 1943 bis 1944 noch die verbesserte I 46 Klasse gebaut (drei fertiggestellt) und eine Reihe der Boote des Typs B (Aufklärung) durch den Einbau eines weiteren Deckgeschütz anstatt des Wasserflugzeuges zu Typ C-Booten umgebaut. Transport-U-Boot-Klasse I 361 mehr …

  • Langstrecken-Jäger Ju 88C

    Einsatzstärken und Ausstattung an Flugzeugen der deutschen Luftflotten am 20. September 1942. Die deutsche Luftwaffe in der zweiten Jahreshälfte 1942 im Einsatz. Diese Kriegsgliederung der deutschen Luftwaffe vom 20. September 1942 gibt die Einsatzstärken und Flugzeugausstattung der Einheiten der deutschen Luftwaffe wieder, als diese relativ am stärksten war. Nach drei Jahren Krieg hatte der von deutschen Truppen kontrollierte Machtbereich schon fast seine größte Ausdehnung erreicht. Ein großer Teil der Luftwaffe unterstützte das Feldheer in Russland, dessen am weitesten vorwärts befindliche Verbände sich gerade durch den äußeren Verteidigungsring von Stalingrad kämpften. Auf dem Kriegsschauplatz im Mittelmeer befand sich die Frontlinie in der Nähe von El Alamein in Ägypten und die Belagerung von Malta hatte ihre kritischste Phase erreicht. Im Westen hatten die Luftflotte 3 und in Deutschland selbst der Luftwaffenbefehlshaber Mitte starke Kräfte an Tag- und Nachtjägern zur Verfügung, um die strategischen Bombenangriffe der englischen Royal Air Force und der US Army Air Force zu bekämpfen. An jeder dieser Fronten wurde die Luftwaffe von nun an durch die gegenüberliegenden englischen, amerikanischen und russischen Luftstreitkräfte zurückgedrängt. In jedem weiteren Monat, der nun noch während des 2. Weltkrieges folgte, würde die deutsche Luftwaffe relativ etwas schwächer werden, während gleichzeitig die gegnerischen Luftstreitkräfte schrittweise jeden Monat relativ stärker werden würden. Kriegsgliederung Luftwaffe vom 20. September 1942: Ausrüstung der Frontverbände der Luftwaffe: Staffel: Die Anzahl des Flugpersonals in einer Staffel hing natürlich vom Typ der Flugzeuge ab. Es waren 10 Piloten bei einsitzigen Jagdflugzeugen und konnten mehr als 40 Mann Flugpersonal bei mehrmotorigen Bombern sein. Die Anzahl des Bodenpersonals variierte zwischen 150 Mann bei einsitzigen Jagdflugzeugen und nur 80 Mann bei mehrmotorigen Bombenflugzeugen. Der Grund für die im ersten Moment erstaunlich wirkende geringere Anzahl bei den Bombern ist, dass ein Großteil der Wartungseinrichtungen und administrativen Bürotätigkeiten von den örtlichen Luftgau übernommen wurde, in der die Einheit stationiert war. Eine Staffel hatte eine Stärke von 9 bis 12 Flugzeugen bei Kriegsbeginn, dies stieg aber ständig während des Krieges bis zu einer Maximalstärke von 16 an, wodurch natürlich auch die Anzahl des Flugpersonals und des Bodenpersonals vermehrt werden musste. Gruppe: Die Gruppe war normalerweise die grundsätzliche Einheit für operative Einsätze und Organisationsaufgaben. Ursprünglich bestand eine Gruppe aus drei Staffeln und dem Stab mit drei weiteren Flugzeugen, was somit eine Gesamtzahl von 30 Flugzeugen ergab. Ab der Mitte des Krieges hatten viele Jagdgruppen eine vierte Staffel und zusammen mit der maximalen Staffel-Stärke von 16 Jagdflugzeugen ergab dies eine Gruppenstärke von bis zu 67 Flugzeugen. Die Mannschaften eine Gruppe waren zwischen 35 und 150 Mann Flugpersonal sowie zwischen 300 und 515 Mann Bodenpersonal stark. Geschwader: Das Geschwader war die größte Flug-Formation in der Luftwaffe. Ursprünglich bestand es aus drei Gruppen mit 90 Flugzeugen und einem Stab mit vier, was insgesamt 94 Flugzeuge ergab. Die deutsche Luftwaffe in der zweiten Jahreshälfte 1942 Vom 7. Juni bis 1. Juli 1942 flog die deutsche Luftwaffe 23.751 Einsätze gegen die sowjetische Festung Sewastopol auf der Krim, bei denen 20.529 Tonnen Bomben abgeworfen wurden. Zur Einnahme dieses Bollwerks musste die Luftwaffe rollende Angriffe in einem bisher nicht gekannten Ausmaß durchführen und warf dabei fast soviel Bomben ab, wie auf England während des ganzen Jahres 1941 (21.860 Tonnen) zusammen.   Am 4. Juli 1942 griffen erstmals USAAF-Piloten bei einem Einsatz mit A-20 Boston Bombern gegen deutsche Flugplätze in Holland in die Kämpfe in Europa ein. Durch die zunehmende Anzahl der Angriffe der westlichen Alliierten mussten seit Sommer 1942 nahezu zwei Drittel der deutschen Flugzeuge im Westen stationiert werden. Dies bedeutete, dass immer weniger erfahrene Jagdpiloten und moderne Jagdflugzeuge für die Ostfront zur Verfügung standen. So waren zum Zeitpunkt des Falls Blau, den Vorstoß in den Kaukasus und auf Stalingrad, nur noch 2.350 bis 2.500 Flugzeuge aller Typen an der Ostfront, während die Rote Luftwaffe über dreimal soviel Maschinen verfügte. Im Bereich der Jagdflugzeuge waren die Sowjets sogar vier zu eins überlegen. Allerdings waren die deutschen Flugzeugtypen und ihre Piloten den Russen noch überlegen – und trotzdem erzielte die Rote Luftwaffe im Juli erstmals die uneingeschränkte Luftherrschaft im Raum Woronesch am Don. Am 17. August 1942 griffen die Amerikaner dann endgültig in den Luftkrieg über Westeuropa ein, als 12 B-17 Fliegende Festung der Ausführung E der 97. Bombergruppe der 8. US-Luftflotte, angeführt von Brigade-General Eaker im Bomber ‘Yankee Doodle’, den Bahnhof Sotteville-les-Rouen an der Seine im Tageslicht angriffen. Dagegen kam die deutsche Luftwaffe bei der anschließenden Landung bei Dieppe am 19. August einen großen Sieg erringen. Die Alliierten flogen 2.462 Einsätze, wobei die RAF 106 die USAAF 8 Flugzeuge verloren, während dagegen 45 deutsche Flugzeuge verloren gingen.   Zu diesem Zeitpunkt verlegte die Rote Luftwaffe mehrere Fliegerdivisionen aus dem Raum Moskau an die Südfront, wo der Kampf um Stalingrad begonnen hatte. Erstmals tauchten dabei auch die neuen La-5-Jäger auf und die Russen übernahmen nun auch die Taktiken der deutschen Jäger, wie ‘Freie Jagd’ und der Flug in Ketten zu zwei Paaren. Vom 13. bis 18. September 1942 bekämpfte die deutsche Luftwaffe wieder einmal einen Arktis-Konvoi in der Barentssee. Deutsche Bomber und Torpedoflugzeuge versenkten vom Konvoi PQ-18 insgesamt 10 Schiffe mit 52.908 BRT. Dabei gingen 20 deutsche Flugzeuge verloren. Davon einige durch den erstmaligen Einsatz eines britischen Geleitträgers auf dieser Konvoi-Route, welcher mit 12 umgebauten alten Hawker Hurricane aus der Vorkriegszeit bestückt war. Deutsche U-Boote versenkten zudem zwei weitere Frachtschiffe und einen Tanker mit zusammen 17.742 BRT. Im September 1942 erfolgten durchgehende Überfälle alliierter Jäger und Jagdbomber im Westen, welche die deutsche Luftabwehr schwer unter Druck setzte. Dagegen steigerte die deutsche Nachtjagd ihre Leistungen weiter und so konnte das XII. Fliegerkorps am 28. September seinen Tausendsten Abschuss erzielen. Zur Vorbereitung des Unternehmen Torch mussten die amerikanischen und britischen Bombereinsätze vorübergehend eingeschränkt werden. Nach einem letzten Angriff von 108 US-Bombern auf die französische Stadt Lille am 9. Oktober 1942 änderte sich die Ziele nun auf die deutschen U-Boot-Stützpunkte an der Atlantik-Küste, während die britische Royal Air Force ihren Schwerpunkt in den Mittelmeer-Raum verlagerte. In dieser Zeit der relativen Ruhe im Westen und über dem Reichsgebiet wurde die deutsche Jagdabwehr reorganisiert. Dabei wurden alle Tag- und Nachtjäger-Verbände in mehr …

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