Kriegstagebuch 27. Januar 1917


U-Boot übernimmt Munition
Nachschub auf See – ein U-Boot übernimmt Munition.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 27. Januar 1917:

Seekrieg


Deutschland: U-Boot-Führer Bauer befiehlt seinen Kommandanten ‘… Ziel des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs ist es, England zu zwingen, Frieden zu machen und damit den gesamten Krieg zu entscheiden. Kraftvolles Handeln ist erforderlich und vor allem die Schnelligkeit der Aktion … verbrauchen Sie nur einen Torpedo für jedes gestoppte Schiff … ‘. Die Fahrt durch die Strasse von Dover wird jetzt obligatorisch, um die Zeit im Operationsgebiet zu maximieren.

Westfront

Somme: Britische Truppen nehmen deutsche Stellungen in der Nähe von Le Transloy und nehmen die 350 Mann starke Besatzung gefangen.

Politik

Japan: Die Regierung fordert Großbritannien auf, die Übernahme der deutschen Rechte in China durch Japan zu billigen, was am 16. Februar geschieht.

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Im Blickpunkt:
  • SdKfz 251/9

    Varianten des mittleren Schützenpanzerwagens SdKfz 251/4 bis 7,5cm PaK42 L/70 auf 3t Zgkw. Varianten, Spezifikationen, Statistiken und Bilder (Teil II). Hier zu Teil I: Deutscher mittlerer Schützenpanzerwagen SdKfz 251. SdKfz 251/4 bis 7,5cm PaK42 L/70 SdKfz 251/4 mittlerer Schützenpanzerwagen (IG) oder Gerät 904: Gewicht: 8,75 Tonnen – Besatzung: 7 Mann – Bewaffnung: Ein 7,92mm MG34 – Munition: 1,100 Schuss. Munitionstransporter und Zugmaschine für das 7,5cm leIG18. Dieses Fahrzeug wurde 1942 durch das SdKfz 251/9 mit der eingebauten 7,5-cm-Kanone ersetzt. 120 Schuss Munition wurden mitgeführt. SdKfz 251/5 mittlerer Schützenpanzerwagen (Pi) oder Gerät 905: Gewicht: 8,81 Tonnen – Besatzung: 9 Mann – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 – Munition: 4,800 Schuss. Nachrichtenmittel: FuG8 und FuG4. Funkbefehlsfahrzeug für den Pionierzug, dessen Bau 1943 eingestellt wurde. SdKfz 251/5 mittlerer Schützenpanzerwagen (Pi): Nachrichtenmittel: FuG8 und FuG5. Funkbefehlsfahrzeug für den schweren Zug der Panzerpionier-Gruppe. Bau 1943 eingestellt. SdKfz 251/6 mittlerer Kommandopanzerwagen: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung: 8 Mann – Bewaffnung: Ein 7,92 mm MG34 – Munition: 1.100 Schuss – Nachrichtenmittel: FuG11 und FuGTr100mw. Voll ausgestattetes Kommandoposten-Fahrzeug, Bau 1943 eingestellt. Späte Version des Kommandopostens wurde mit dem FuG19 und FuG12 ausgestattet.   SdKfz 251/7 mittlerer Pionierpanzerwagen: Gewicht: 8,07 Tonnen – Besatzung: 7 bis 8 Mann – Höhe: 2,70 m – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42; eine 7,92mm PzB39 (Panzerbüchse) – Munition: 4.800 für MG, 40 für Panzerbüchse. Spezialtransporter mit Gestellen zur Aufnahme von kleinen Sturmbrücken, Minen und anderen schweren Geräten der Panzerpionier-Kompanie (gp). Bei Verwendung in der Hauptquartier-Kompanie wurden diese Fahrzeuge mit einem FuG5 ausgestattet. Eine andere Bezeichnung war Gerät 907. Bild: siehe ganz oben. SdKfz 251/8 mittlerer Sanitäts-Panzerwagen oder Gerät 908: Gewicht: 7,47 Tonnen – Besatzung: 3 Mann – Gepanzerter Ambulanzwagen zur Aufnahme von zwei Krankentragen und vier sitzenden Verwundeten. Spätere Versionen hatten die hinteren Türen modifiziert, um das Ein- und Ausladen zu erleichtern. Bei Verwendung mit der Hauptquartier-Kompanien oder einer Panzer-Abteilung wurde das Nachrichtenmittel FuG5 eingebaut. (Hinweis: Fahrzeug-Bild Ausf.D im ersten Teil über das SdKfz 251)   SdKfz 251/9 mittlerer Schützenpanzerwagen (7,5cm), Gerät 909: Gewicht: 8,53 Tonnen – Besatzung: 3 Mann – Höhe: 2,07 m – Bewaffnung: Eine 7,5 cm KwK37 (L/24) – Seitenrichtbereich: 12° links und 12° rechts – Höhenrichtbereich: -10 bis +12° – Optik: SflZF1 – Munition: 52 Granaten – Sekundärbewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 2.010 Schuss. Entwickelt für eine beweglichere Unterstützung der Schweren gepanzerten Infanterie-Kompanie (gp). Am 31. März 1942 wurde Büssing-NAG beauftragt, einen gepanzerten Überbau für den Einbau der älteren 7,5cm KwK zu entwickeln, welche seit dem Auslaufen des PzKpfw IV A bis F mit der kurzen KwK40 (L/24) verfügbar war. Im Juni 1942 wurden zwei Prototypen zu Einsatzversuchen nach Russland geschickt und als Ergebnis davon wurde im selben Monat eine Bestellung über 150 Stück erteilt. 1944 wurde ein neues Konzept zum Einbau der Kanone eingeführt, das ohne größere Änderungen für den Einbau in eine ganze Reihe unterschiedlicher Fahrzeugtypen verwendet werden konnte. Die 7,5cm wurde als K51(Sf) bezeichnet, wenn sie mit der neuen Halterung eingebaut wurde. Der inoffizielle Name, der manchmal für dieses Fahrzeug verwendet wurde, war ‘Stummel’.   SdKfz 251/10 mittlerer Schützenpanzerwagen (3,7cm PaK), Gerät 910: Gewicht: 8,02 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Höhe: 2,17 m – Bewaffnung: Ein 3,7cm PaK35/36 (L/45), ein 7,92mm MG34 oder MG42, ein 7,92mm Panzerbüchse PzB39. Munition: 168 (PaK), 1.100 (MG), 40 (Panzerbüchse). Ab 1940 wurde das SdKfz 251/10 als Zugführerwagen an Zugführer ausgegeben, um eine schwerere Unterstützung zu bieten. Bei der Anordnung des 3,7cm PaK-Schildes gab es geringfügige Abweichungen.   SdKfz 251/11 mittlerer Fernsprechpanzerwagen, Gerät 911: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Höhe: 2,17 m – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 2.010 Schuss. Mittlere Telefonzentrale und Kabelverlegefahrzeug ähnlich dem SdKfz 250/2. Es gab zwei Versionen, eine mit dem leichteren Feldkabelträger 6 (gp) und eine andere mit der mittleren Feldkabelträger 10 (gp). Im Januar 1942 bestellt, wurden die ersten Fahrzeuge am 15. August 1942 ausgeliefert. SdKfz 251/12 mittlerer Messtrupp und Gerätepanzerwagen, Gerät 912: Besatzung: 6 Mann. Artillerie-Vermessungsfahrzeug zum Transport der Vermessungs-Abteilung und ihrer Ausrüstung. Das FuG8 Funkgerät wurde mit einer Rahmenantenne geführt. Der Bau wurde 1943 eingestellt. SdKfz 251/13 mittlerer Schallaufnahme-Panzerwagen, Gerät 913: Fahrzeug mit Artillerie-Schallmessgerät. Bau 1943 eingestellt. SdKfz 251/14 mittlerer Schallauswerte-Panzerwagen, Gerät 914: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung 8 Mann – Höhe: 2,50 m. Artillerie-Schallortungsfahrzeug, Bau auch 1943 eingestellt. SdKfz 251/15 mittlerer Lichtauswerte-Panzerwagen, Gerät 915: Artillerie-Mündungsblitz-Erkennungsmaschine. Bau ebenfalls 1943 eingestellt. SdKfz 251/16 mittlerer Flammpanzerwagen, Gerät 916: Gewicht: 8,62 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Bewaffnung: Zwei 1,4cm Flammenwerfer, zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 700 Liter Flammenbrennstoff, 2.010 Schuss für MGs – Höhe: 2,10 m. Das ab Januar 1943 ausgelieferte SdKfz 251/16 trug genügend Flammenbrennstoff, um etwa 80 Stöße von bis zu zwei Sekunden Dauer zu ermöglichen. Die Flammenwerfer, die auf beiden Seiten des Fahrzeugs montiert waren, hatten einen Schwenkbereich von 90° Grad und einen Höhenrichtwinkel von bis zu +40° Grad. Die Reichweite betrug je nach Windverhältnissen ca. 35 Meter. Die früheren Versionen waren auch zusätzlich mit einem 7mm-Flammwerfer 42 ausgestattet, einem tragbaren Flammenwerfer, der an einer 10 Meter langen Schlauchleitung montiert war.   SdKfz 251/17 mittlerer Schützenpanzerwagen (2cm), Gerät 917: Gewicht: 8,80 Tonnen – Besatzung: 4 bis 6 Mann – Höhe: 2,25 m – Bewaffnung: Eine 2cm KwK38 Flakrohr, zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 600 Schuss für KwK, 600 für MGs. Bereits am 26. Oktober 1943 gab es eine Ausf. A und Ausf. B des SdKfz 251/17. Fotos zeigen drei verschiedene Modelle mit dem Fahrgestell des SdKfz 251 Ausf. C. Auf zwei ist ein erheblicher Umbau des Überbaus zu erkennen, um eine Ausrichtung in alle Richtungen zu ermöglichen. Auf dem Fahrgestell des SdKfz 251 Ausf.D wurde eine modifizierte Geschütz-Halterung eingeführt, die in den normalen Aufbau eingebaut werden konnte. Spätere Versionen davon wurden mit einem kleinen Turm um die 2cm KwK38 herum ausgestattet, welche einen Flak-Lauf hatte.   SdKfz 251/18 mittlerer Beobachtungs-Panzerwagen: Besatzung: 6 Mann. Beobachtungsfahrzeug auf dem Fahrgestell des SdKfz 251 anstelle des SdKfz 250. Die Funkeinrichtung bestand aus dem FuG12. Die Geräte-Nummer 918 für das Fahrzeug wurde ab dem 24. August 1944 in den Bestandslisten ausgegeben. 5dKfz 251/19 mittlerer mehr …

  • Panzerbataillon mit Königstiger

    Kriegsgliederung der Wehrmacht vom 26. November 1944 nach dem deutschen Rückzug vom Südost-Balkan im Anschluss an den Putsch in Rumänien. Die Aufstellung und Verteilung der Divisionen der Wehrmacht und unterstellter Einheiten von Verbündeten nach dem deutschen Rückzug vom Südost-Balkan am 26. November 1944. Wehrmacht Kriegsgliederung November 1944 Erläuterungen zu einigen Typen von Divisionen und Verbänden: VG-Division die neu eingeführten Volks-Grenadier-Divisionen. Bodenständige Infanterie-Division ist eine Infanterie-Division, welche normalerweise als Festungs- oder Küstenschutz-Division verwendet wird und daher über keine oder nur wenige Transportmittel verfügt. Kampfgruppen sind die noch verfügbaren, einsatzfähigen Truppeneinheiten von aufgeriebenen Divisionen. Schematische Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht, Stand 26. November 1944 Ostfront Heeresgruppe F (in Jugoslawien und in der Ägäis) Heeresgruppe Süd Heeresgruppe A Heeresgruppe Mitte Heeresgruppe Nord Norden Westfront Heeresgruppe H Heeresgruppe B Heeresgruppe G Italien Heeresgruppe C Reserven und Neuaufstellungen Siehe auch: Wehrmachts-Verbände Organisation 1942-45. Der deutsche Rückzug vom Balkan Die Vernichtung der deutschen Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944 hatte zu einem tiefen sowjetischen Einbruch in der Mitte der Ostfront geführt und war erst vor Warschau zum Stillstand gekommen, was auch durch den westlich orientierten Warschauer Aufstand im August 1944 verursacht wurde und dessen Niederschlagung durch Hitler sich Stalin erhoffte. Deshalb setzte die Rote Armee ihre Offensiven an den Flanken fort. Zu diesem Zeitpunkt hielten rumänische und deutsche Truppen nach den sowjetischen Frühjahrsoffensiven eine wackelige Abwehrfront in Moldawien im Süden. Die deutschen Verbände wurden ständig durch Abzüge zu anderen, bedrohten Frontabschnitten im Norden verringert, während die Rumänen schon bei Stalingrad im Winter 1942/43 ihre besten Divisionen eingebüßt hatten. Weitere Verluste traten bei den Kämpfen und der Evakuierung der Krim 1944 ein. Dadurch hatten sowohl die rumänische Armee, wie auch die politische Führung des Landes ihren Willen zur Fortsetzung des Krieges eingebüßt. Die Armee war innerlich bereits zusammengebrochen und Offiziere und Mannschaften waren nicht mehr bereit weiterzukämpfen und der geringste Anlass würde zur Auflösung führen. Zwischenzeitlich hatten die Sowjets in den letzten Monaten in den zurückgewonnenen ukrainischen Gebieten mehrere hunderttausend Männer eingezogen, ausgebildet und politisch indoktriniert, sodass die 2. und 3. Ukrainische Front unter Malinowsky und Tolbuchin voll kampfkräftig waren. Die sowjetische Offensive am 20. August gegen die rumänischen 4. und 3. Armeen, welche links und rechts von der deutschen 6. Armee standen, traf praktisch auf keinen Widerstand; die rumänischen Truppen weigerten sich einfach, zu kämpfen. So wurde die 18 Divisionen der wieder aufgestellte deutsche 6. Armee zum zweiten Mal nach Stalingrad eingeschlossen und vernichtet. Die Reste der deutschen 8. Armee mussten sich auf die Karpaten zurückziehen. Am 23. August erfolgte dann ein Putsch in Bukarest, bei dem Marschall Antonescu von König Michael gestürzt wurde und die neue politische Führung suchte Frieden. Die überraschten Deutschen versuchten Stellungen innerhalb Rumäniens, insbesondere die wichtigen Karpaten-Pässe zu halten und ein von Hitler angeordneter Luftangriff auf Bukarest vereinigte nur Front und neue Regierung. So zog sich Rumänien nicht nur aus dem Achsenbündnis zurück, sondern erklärte auch gegenüber Deutschland und Ungarn den Krieg.   In wenigen Tage überrollten die Russen Rumänien und die Wehrmacht verlor über 380.000 Mann innerhalb von zwei Wochen. Am 5. September 1944 erklärte die Sowjetunion auch Bulgarien den Krieg und am 8. September überschritt die Rote Armee die Grenze. Noch am selben Tag erklärte Bulgarien Deutschland den Krieg und die bulgarischen Truppen, welche sich bisher nicht aufgelöst hatten, kämpften nun auf Alliierter Seite. So hatte der Zusammenbruch Rumäniens dramatische Auswirkungen, nicht nur auf Bulgarien und Ungarn, sondern auch auf alle deutschen Stellungen weiter südlich auf dem Balkan. Auf der einen Seite kämpften nun die Ungarn viel erbitterter, härter und effektiver als jemals zuvor im Zweiten Weltkrieg, als sie endlich gegen die verhassten Rumänen antreten konnten. Trotzdem begann Ungarns Regent, Admiral Horthy, nun Friedensfühler nach Moskau auszustrecken. Am 24. September schickt er Abgesandte nach Moskau und plante das Achsenbündnis am 15. Oktober zu verlassen. Die ungarische Führung vermasselte dies aber genauso, wie ihre italienischen Kollegen ein Jahr zuvor.   Deutsche Spezialkommandos nahmen Horthy fest und deutsche Truppen besetzten die Hauptstadt Budapest. Es wurde ein neues Regime unter Ferenc Szalasi, dem Führer der ungarischen Pfeilkreuzler, eingesetzt. Die Pfeilkreuzler waren noch wahnsinniger als die gläubigsten Nazis und nicht wenige hielten ihren Anführer ebenso für einen Verrückten. So hatte Hitler nun die direkte Kontrolle über Ungarn und mit der enthusiastischen Hilfe von Szalasi und seiner Bewegung wurde erst einmal die wichtigste Aufgabe angegangen: die Deportation von über einer halben Million Juden in die Vernichtungslager aus dem einzig verbliebenen Zufluchtsort in Europa. Ende Oktober setzte dann eine deutsch-ungarische Gegenoffensive gegen die nach Ungarn vorgedrungene Zweite Ukrainische Front ein, aber die von den Russen schon kontrollierten Karpaten-Pässe konnten nicht mehr zurückgewonnen werden. Die weiteren Aussichten waren daher düster, da das ungarische Tiefland nur schwer zu verteidigen war. Die dramatischen Entwicklungen in Budapest führten zu einer langen und erbitterten Schlacht um Ungarn, die von Oktober 1944 bis in die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs andauerte und enorme Zerstörungen und schwere Verluste für beide Seiten zur Folge hatte. Die Auswirkungen des Zusammenbruchs Rumäniens und der deutschen Truppen dort auf die Lage in Griechenland und der angrenzenden Gebiete auf dem Balkan waren ebenso dramatisch, aber nicht so zerstörerisch. Als am 23. August die ersten Nachrichten von dem Putsch, welcher den rumänischen Diktator Antonescu stürzte, im Führerhauptquartier eingingen, befand sich der Oberbefehlshaber Südost, Feldmarschall Maximilian von Weichs, ebenfalls dort. Auf der an diesem Tag abgehaltenen Konferenz traf Adolf Hitler mehrere Entscheidungen, welche die deutsche Strategie und den allgemeinen Verlauf des weiteren Kriegsgeschehens wesentlich beeinflussten. Jahrelang hatte Hitler bisher darauf bestanden, die deutschen Positionen in Griechenland, auf Kreta und den Inseln in der Ägäis mit Truppen aufzubauen und zu halten. Als Italien im September 1943 kapitulierte, besetzten deutsche Truppen umgehend die italienischen Besatzungsgebiete in Griechenland und die zum italienischen Staatsgebiet gehörenden Domdekans-Inseln. Ursprünglich als Ausgangsstellung für ein weiteres Vordringen im Nahen Osten gedacht, hatte die deutsche Position dort seit einiger Zeit nun die Aufgabe, die Türkei vom Kriegseintritt auf alliierter Seite abzuhalten und gleichzeitig die Versorgung mit Chrom von dort sicherzustellen. Gleichzeitig verweigerten die Türken aus diesem Grund den Alliierten Luftwaffenbasen, von denen aus ihre Flugzeuge leichter die rumänischen Ölfelder mehr …

  • Messerschmitt Bf 109 E-4/Trop Jagdflugzeuge

    Messerschmitt Bf 109 Emil aus dem Blitzkrieg und der Schlacht um England, das Jagdflugzeug der Superlative. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Messerschmitt Bf 109 E und T Typ: deutsches Jagdflugzeug aus dem Blitzkrieg und der Schlacht um England (Bf 109 T = Trägerflugzeug-Version). Die Superlative der Bf 109 Die Messerschmitt Bf 109 kann berechtigterweise von sich behaupten, eines der größten jemals produzierten Kampfflugzeuge gewesen zu sein und ist wohl der großartigste Jäger, der je eingesetzt wurde. Das ist eine natürlich ziemliche schwerwiegende Behauptung und ist sehr subjektiv, da es weitgehend davon abhängt, wie man ‘großartig’ definiert. Aber im Fall der Bf 109 ist diese Aussage nicht nur einfach Spinnerei oder Überheblichkeit, da sie durch eine Reihe von bemerkenswerten Fakten untermauert wird. Es lohnt sich, kurz abzuschweifen, ein paar von diesen hier aufzuführen: Während ihrer langen Karriere schoss die Bf 109 weit mehr feindliche Flugzeuge ab als jeder andere Typ in der Geschichte. ‘Weit mehr’ sind in diesem Fall nicht nur ein paar tausend oder so, sondern wahrscheinlich ein mehrfaches des nachfolgenden Rivalen. Es ist eine Tatsache, dass gerade die Messerschmitt Bf 109 Emil und F – und vorher schon die B bis D-Versionen von März 1937 mit Beginn des Spanischen Bürgerkriegs an – bis 1942 über ganz Europa und Nordafrika eine gewaltig hohe Abschussquote hatte. Das diese Abschusszahlen dabei auch unterlegene Flugzeuge beinhaltet, ist statistisch irrelevant, denn es waren allesamt feindliche Flugzeuge, die in atemberaubender Zahl abgeschossen wurden. hier zu den Vorgänger-Modellen B bis D und Export-Versionen. So wurde das Jagdgeschwader 52 der deutschen Luftwaffe die erfolgreichste Jagdflieger-Einheit aller Zeiten. Diese Einheit, welche komplett eine Sollstärke von 164 Flugzeugen hatte, flog während des gesamten Zweiten Weltkrieges ausschließlich Versionen der Bf 109 und seinen Piloten wurden rund 10.000 Abschüsse – hauptsächlich an der Ostfront – von feindlichen Flugzeugen anerkannt. Was dies bedeutet, mag man erahnen, daß somit alleine das JG 52 mehr feindliche Flugzeuge im Luftkampf zerstörte als alle Grumman F6F Hellcats und Vought F4U-1 Corsairs der US-Marine und des Marine-Korps während des gesamten Pazifik-Kriegs, welche insgesamt ungefähr 7.300 feindliche Flugzeuge abschossen. Und auch hier wurden die Erfolge fast immer gegen unterlegene japanische Flugzeuge, die obendrein noch von mangelhaft ausgebildeten Piloten geflogen wurden, erzielt. Auch andere deutsche Jagdgeschwader hatten bis Kriegsende fast unglaubliche Abschusszahlen erzielt. Dazu gehörten das JG 54 mit über 9.450 bestätigen Abschüssen, zumeist mit der Bf 109. JG 51 mit über 8.000 Abschüssen mit der Bf 109, JG 3 über 6.400 Abschüsse, davon der Großteil mit der Bf 109. JG 53, knapp 5.000 Abschüsse nur mit der Bf 109, JG 27 3.140 mit der Bf 109 und die Masse gegen die West-Alliierten. Dazu noch JG 2 mit über 2.700 Abschüssen, mit mindestens der Hälfte in der Bf 109 und zum Großteil im Westen. Die ersten 105 Jagdflieger-Asse der Militärgeschichte waren alles Piloten der deutschen Luftwaffe und die überwiegende Mehrheit dieser Piloten verbrachte ihre gesamte Karriere in der Bf 109. Dies schließt nur zwei Nachtjäger-Asse der Luftwaffe aus, die jeweils mehr als 109 Abschüsse erzielten. Die Liste beginnt mit dem Jagdflieger-Ass mit der höchsten Abschusszahl aller Zeiten, Major Erich Hartmann mit 352 bestätigten Abschüssen und alle in der Bf 109. Sie endet auf Platz 105 mit Leutnant Ulrich Wernitz mit 101 bestätigten Abschüssen. Bezeichnenderweise erzielten viele der in dieser Liste aufgeführten Jagdflieger-Asse die meisten ihrer Abschüsse sogar erst nach 1941, oft gegen qualitativ bessere und so gut wie immer gegen quantitativ überlegene Gegner. Darüber hinaus erzielte die Mehrzahl der rund 100 von Platz 106 bis 206 folgenden Jagdflieger-Asse der Geschichte zum größten Teil ihre Abschüsse auch mit der Messerschmitt Bf 109 oder alternativ mit der Focke-Wulf Fw 190. Darunter sind auch eine Reihe nicht-Deutscher Piloten, welche vor allem die Bf 109 flogen. Zu diesen Superlativen kommt noch hinzu, dass die Bf 109 numerisch das meist gebaute Kampfflugzeug aller Zeiten mit rund 35.000 produzierten Exemplaren war. Die Bf 109 war über einen Zeitraum von fast 18 Jahren – von 1937 bis 1955 – in aktiven Luftkampfeinheiten im Einsatz. Dazu gehörte der Einsatz ab dem frühen Spanischen Bürgerkrieg seit März 1937, der gesamte Zeitraum des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit bei den spanischen, tschechischen und israelischen Luftwaffen. Selbst noch 1945 ermöglichte der Daimler-Benz DB 605ASCM-Motor mit 2.000 PS der Bf 109K-4 eine Höchstgeschwindigkeit von 727 km/h in 6.000 Metern und eine phänomenale anfängliche Steigrate von 1.469 m/min. Die Zeit zum Erreichen einer Flughöhe von 10 000 Metern betrug nur 6,7 Minuten. Dies bedeutete, dass die ‘müde und alte’ Bf 109-Zelle immer noch schneller fliegen und schneller steigen konnte, als die exzellente Supermarine Spitfire XIV und die amerikanische P-51D Mustang. Dies soll aber nicht heißen, dass die Bf 109K ein überlegenes Jagdflugzeug gewesen wäre. Im Luftkampf war es tatsächlich den beiden zuvor angegeben alliierten Flugzeugen unterlegen, aber der Vergleich dient nur dazu, die bemerkenswerte Verlässlichkeit des ursprünglichen Entwurfs hervorzuheben. Der Messerschmitt-Jäger hatte die erstaunliche Fähigkeit, kontinuierlich während seiner gesamten Einsatzdauer verbessert zu werden und selbst noch im Jahr 1945 war die Bf 109 ein durchaus ernsthafter Gegner, sogar für die besten der alliierten Jagdflugzeuge. Und mit Ausnahme der Spitfire waren die Konkurrenten der Bf 109 zu diesem Zeitpunkt überhaupt erst alle Mitte des Krieges entwickelt worden. Das ist nichts weniger als eine unglaubliche Leistung für ein Flugzeugmuster, welches zuvor über acht Jahre lang fast ununterbrochenen im Kriegseinsatz stand und ursprünglich mal von einem bekannten Testpiloten als ‘ein Flugzeug, was niemals zu einem Jäger wird’ bezeichnet wurde. Animation 3d-Modell Bf 109 E Geschichte der Bf 109 Emil Die Bf 109 sollte eine Spezifikation des Reichsluftfahrtministerium (RLM) von 1934 erfüllen und wurde unter der Leitung von Willy Messerschmitt entwickelt und war der weltweit erste, integrierte Ganzmetall-Eindecker-Jäger mit geschlossenem Cockpit und einziehbarem Fahrwerk, welcher in Dienst gestellt wurde. Der Prototyp Bf 109V1 verwendete einen 695 PS starken Rolls-Royce Kestrel-Motor und wurde im Mai 1935 erstmals geflogen. Die erste Produktionsserie war die Bf 109B-1 und wurde Anfang 1937 ausgeliefert. 45 Bf 109B wurden von März 1937 an nach Spanien geschickt, wo sie von der Legion Condor eingesetzt wurden. Die Bf 109C-1 wurde mehr …

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