Kriegstagebuch 27. Juli 1917


Luftaufnahme der Westfront
Luftaufnahme der Westfront. Um den Besitz von Schlammpfützen, Granattrichtern und kümmerlichen Unterständen wird wochenlang gekämpft.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 27. Juli 1917:

Westfront


Großbritannien: Die britische Waffengattung ‘Heavy MG Corps’ (schweres MG-Korps) wird zum ‘Tank Corps’ (Panzer-Korps).
Flandern: Die britische Garde-Division besetzt knapp 3.000 Meter von den Deutschen geräumte Frontgräben und wehrt einen Gegenangriff ab.

Afrika

Ostafrika: Die 2. Marschkolonne der Kilwa Force besetzt Nanganachi 20 km südwestlich von Narungombe, dann Mssindye am 29./30. Juli.

Politik

Großbritannien: Ramsay Macdonalds Initiative im House of Commons zur Annahme der Friedensinitiative des deutschen Reichstags wird mit 148 zu 19 Stimmen abgelehnt.
Geheimes französisch-italienisches Abkommen über die Einflußsphären in Kleinasien (Großbritannien tritt diesen am 18. August bei).

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell Panzerkampfwagen III Ausf. L

    Deutscher mittlerer Panzerkampfwagen III Ausf.J2 bis N mit langer 5-cm-KwK L/60 und 7,5-cm KwK L/24. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle. PzKpfw III Ausf. J2, L, M (SdKfz 141/1), N (SdKfz 141/2) und Fl (SdKfz 141/3) Typ: deutscher mittlerer Kampfpanzer. PzKpfw III Ausf. J2-N Bei Beginn des Unternehmen Barbarossa, im Juni 1941, befanden sich nahezu 1.500 PzKpfw III in den Verbänden der Wehrmacht, da sie sich zuvor als erfolgreich erwiesen hatten. Aber mit Beginn des Russland-Feldzuges und dem Auftreten der sowjetischen T-34 und KW-Panzer war die bisherige 5-cm-Kanone nicht mehr ausreichend. So erfolgte schnell die Einführung einer wirksameren, längeren 5-cm-Kanone. Doch auch diese war an der Ostfront ungenügend, wogegen sie sich in der nordafrikanischen Wüste bewährte. Deshalb wurden nun in schnellen Tempo 1942 verbesserte Versionen des PzKpfw III entwickelt, um den Fahrzeugen einen gewissen Kampfwert zu erhalten, bis der neue mittlere PzKpfw V Panther zum Einsatz bereit sein würde. Trotzdem erreichte die Herstellung des PzKpfw III niemals die geplanten Ausstoßzahlen. 1942 wurden noch 2.600 Stück des bereits veralteten Panzers gebaut und erst die letzte Ausführung N mit der kurzen 7,5-cm-Kanone war für die Feuerunterstützung nochmals wirksam. Hier zu den Vorgängermodellen PzKpfw III G bis J mit kurzer 5-cn-KwK L/42 PzKpfw III Ausf.J2 (SdKfz 141/1) Nach dem Auftreten der neuen sowjetischen Panzer in Russland wurden Aufträge erteilt, die Kanone 5-cm-KwK39 L/60 so schnell wie möglich in den PzKpfw III einzubauen, was dazu führte, dass die Panzer der Serie des Panzer 3 Ausführung J ab Dezember 1941 teilweise mit der neuen und teilweise mit der bisherigen, kurzläufigen 5-cm KwK L/42 bis Sommer 1942 bewaffnet wurden. Ursprünglich hatte Hitler den Einbau der längeren L/60-Kanone ja schon im August 1940 angeordnet, aber das Waffenamt setzte die Entscheidung nicht um, da die L/42-Kanone ja erst vor kurzem eingeführt worden war und sich bisher als erfolgreich erwiesen hatte. Bei seiner Geburtstags-Parade im April 1941 sah Hitler den neuen PzKpfw III Ausf.J noch ohne die lange Kanone und bestand darauf, diese so bald wie möglich einzubauen. Die Ereignisse in Russland zwei Monate später bewiesen die Notwendigkeit einer stärkeren Bewaffnung des Panzers. Die einzigen Unterschiede zwischen der Ausf.J mit der bisherigen 5-cm-KwK L/42 und denjenigen mit der neuen 5-cm-KwK39 L/60 (oft als Ausf. J2 bezeichnet) waren die Kanone selbst und die Lagerung der Munition, welche durch die Vergrößerung der Kanone reduziert werden musste. Der PzKpfw III Ausf.J mit den langläufigen 5-cm-KwK39 L/60 wurde erstmals an fünf neue Panzer-Einheiten ausgegeben, die Anfang 1942 aufgestellt wurden. Diese waren für die 3., 16., 29. und 60. motorisierte Infanterie-Division und die 5. motorisierte SS-Division Wiking. Die anderen Fahrzeuge wurden als Ersatz für die sehr großen Verluste in Russland und Nordafrika an bestehende Panzerverbände ausgeliefert. Die lange 5-cm-KwK des PzKpfw III Ausf.J2 war sehr nützlich in Nordafrika gegen die britischen Grant-, Valentine- und Crusader-Panzer, aber von nur geringem Wert in Frontalgefechten gegen russische T-34 und KW-1. Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen III Ausf. J (SdKfz 141/1): PzKpfw III Ausf.L Im März 1942 wurde eine Studie durchgeführt, um festzustellen, ob der Turm des PzKpfw IV auf das Fahrgestell des PzKpfw III passen würde. Die Analyse ergab, dass die daraus resultierende Gewichtszunahme erheblich war und zahlreiche Modifikationen nötig wären. Die Idee wurde daraufhin fallengelassen und die Produktion des PzKpfw III mit der 5cm KwK39 L/60 fortgesetzt. Der ursprüngliche Auftrag für 1100 Ausf. L wurde durch eine neue Bestellung Anfang Juni 1942 dadurch reduziert, dass stattdessen bei 450 PzKpfw III die 7,5 cm KwK L/24 eingebaut werden sollte. 447 Ausf.L erhielten die kurze 7,5-cm-Kanone und wurde dadurch zur Ausführung N. Ein Panzer der Ausf.L wurde mit einer experimentellen KwK0725-Kanone fertiggestellt. Die Verbesserungen bei der Ausf.L beinhalteten eine Verstärkung der Panzerung an der Vorderseite des Turmes von 30 mm auf 57 mm, die Installation eines Torsions-Gegengewicht anstelle einer Spiralfeder für die Kanone und die Änderung der Entlüftungsklappen auf dem hinteren Rumpf. Alle Ausführung L bekamen eine zusätzliche 20-mm-Panzerplatte mit etwas Abstand vor den Vorderrumpf angebracht sowie die meisten ebenso an der Geschützblende. Die Notausstiegsluken an den Seiten, der Sehschlitz für den Ladekanonier und die Turmseitenschlitze wurde schon bald nach Beginn der Serienproduktion weggelassen. Ein für den russischen Winter nützliches Starthilfesystem, welches heiße Luft aus dem laufenden Motor zu einem anderen Fahrzeug übertragen konnte, wurde mit der Ausf.L eingeführt. Ende Juni 1942, zum Beginn der Sommer-Offensive in Russland, gab es rund 600 Panzerkampfwagen III mit der langen 5-cm KwK L/60 bei den deutschen Panzerverbänden an der russischen Front. Abgesehen von dem Ersatz für Ausfälle wurde die Ausführung L auch dafür verwendet, die neuen Panzer-Regimenter der 1. SS-Panzergrenadier-Division Leibstandarte Adolf Hitler, 2. SS-Panzergrenadier-Division Das Reich, 3. SS-Panzergrenadier-Divison Totenkopf und der Panzergrenadier-Division Grossdeutschland auszurüsten. Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen III Ausf. L (SdKfz 141/1) PzKpfw III Ausf.M Bereits im März 1942 überlegte das OKH, den PzKpfw III so schnell wie möglich durch den neuen PzKpfw V Panther zu ersetzen. Im Juli 1942 wurde daher der Auftrag für 1.000 Fahrzeuge der letzten geplanten PzKpfw III-Serie, der Ausf.M, auf 775 beschnitten. Kurz darauf wurde beschlossen, das Fahrgestell des PzKpfw III für den Bau von Sturmgeschützen zu verwenden, und 165 Ausf.M-Fahrgestelle wurden für diesen Zweck abgezweigt. Die Reaktion der Truppe auf die neue Ausf.N mit der kurzen 7,5 cm KwK L/24 waren sehr positiv und führte Anfang November 1942 zu einem Auftrag, die Fahrzeuge der Ausf.M als Ausf.N mit der 7,5 cm KwK L/24 fertigzustellen. Dazu wurde 1942 aufgrund der Erfahrungen der heftigen Straßenkämpfe in Stalingrad die Idee geboren, einen Flammenwerfer im Turm des PzKpfw III zu montieren und 100 Panzer der Ausf.M waren für diesen Zweck vorgesehen. Weitere 47 PzKpfw III wurden nie gebaut, sodass vom ursprünglichen Auftrag über 1.000 Ausf.M tatsächlich nur 250 fertiggestellt wurden. Der Hauptunterschied zwischen der Ausführung L und der Ausf.M bestand in der neuen Wat-Ausrüstung der Ausf. M. Diese wurde durch Abdichtvorrichtungen um alle Rumpf-Lufteinlässe, Abluftklappen und durch einen modifizierten Auspuff-Schalldämpfer mit einem hoch auf dem Rumpfheck montierten Verschlussventil erreicht. Zusätzlich wurde die Vernebelungs-Vorrichtung von dem 5-Rauchkerzen-Heckgestell auf 3 Werfer, welche auf jeder Turmseite vorne angebracht waren, geändert. Mit der breiten ‘Ostkette’ erhöhte sich die Gesamtbreite des Panzers mehr …

  • Fokker Dr.I

    Deutsches Fokker Dr. I Dreidecker Jagdflugzeug aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Fokker Dr.I Dreidecker Typ: Einsitziges Jagdflugzeug. Vorgeschichte: Dreidecker-Wahn Hier zu den ersten Fokker-Jägern: Eindecker und D.I bis D.V. Im Frühjahr 1917 war die neue Sopwith Triplane das einzige alliierte Jagdflugzeug, welches die Albatros-Jäger schlagen konnte, was zu einem einjährigen Dreidecker-Wahn in Deutschland führte. Eine Sackgasse in der Entwicklung von Jagdflugzeugen, welche einer besonderen Erwähnung bedarf, kann am besten mit ‘Dreidecker-Wahn’ beschrieben werden. Als die Luftfahrt noch in den Kinderschuhen steckte, war es üblich, verschiedene Konfigurationen zu erproben, wenn die beste Konstruktion nicht offensichtlich war. Aus strukturellen und aerodynamischen Gründen waren die meisten Flugzeuge vor und während des Ersten Weltkriegs entweder Eindecker oder Doppeldecker. Anfang 1917 führte der englische Flugzeughersteller Sopwith jedoch einen Dreidecker ein, welcher aus der kleinen, beweglichen Sopwith Pup entwickelt worden war. Diese Sopwith Triplane übernahm das einzelne Maschinengewehr und die allgemeinen Linien der Pup, hatte jedoch einen stärkeren 110-PS-Umlaufmotor zusammen mit einer neuen Dreidecker-Flügelzelle. Zwar war das Flugzeug etwas zerbrechlich und nur in geringen Zahlen verfügbar, trotzdem war die Sopwith Triplane eine unangenehme Überraschung für die zu diesem Zeitpunkt dominierenden Albatros-Piloten. Dies hatte die Ursache darin, dass das neue britische Jagdflugzeug als einziges aller alliierten Flugzeuge den Albatros-Jäger in Steigleistung und Beweglichkeit überlegen war und dabei etwa die gleiche Höchstgeschwindigkeit erreichte. Trotz der allgemeinen deutschen Luftüberlegenheit im Frühjahr 1917, führte das Auftreten der Sopwith Triplane bei ihren deutschen Gegnern dazu, dass diese dem Dreidecker eine angeborene Überlegenheit gegenüber dem Zweidecker-Konzept nachsagten. Tatsächlich ist es aber so, dass die Zweidecker-Konfiguration ein natürlicher und besserer Kompromiss aus Stabilität, Stärke, Gewicht und Aerodynamik ist als der Dreidecker, welcher zu viel Luftwiderstand bietet. Die leichte, bewegliche Sopwith Triplane hatte letztlich nur einen zufälligen Höhepunkt des Dreidecker-Potentials erreicht, was zum ‘Dreidecker-Wahn’ in ganz Deutschland und auch Österreich-Ungarn führte. So verlangten die deutschen Verantwortlichen, gefolgt von ihren Kollegen in Österreich-Ungarn, von ihren Flugzeugherstellern Dreidecker-Jagdflugzeuge zu entwickeln. Dies führte zu einem Überfluss von neuen Flugzeugentwürfen, von denen fast alle niemals an der Front eingesetzt wurden, was eine erhebliche Verschwendung an Arbeitszeit der Flugzeug-Ingenieure bedeutete. Letztlich sind nur zwei deutsche Dreidecker-Jagdflugzeuge gebaut worden. Einer davon war die Pfalz Dr.I, wobei das ‘Dr’ immer für Dreidecker steht, von der nur zehn Stück gebaut wurden und von denen es einige Fotografien beim Jasta 73 gibt. Allerdings kann ein Kampfeinsatz nicht nachgewiesen werden. Das andere Flugzeug war der Fokker-Dreidecker, welches vor allem durch den Roten Baron, Manfred von Richthofen, berühmt wurde – und der auch in einem dieser Flugzeuge abgeschossen wurde und ums Leben kam. In vielen Bereichen ist der Fokker-Dreidecker ein Paradox. Das Flugzeug erschien genau zu einer Zeit, als die deutschen Albatros-, Roland- und Pfalz-Jäger den alliierten Typen unterlegen waren und so wurde der neue Jäger von den deutschen Piloten herzlich begrüßt. Anfangs gab es zwar strukturelle Fehler, aber die Probleme wurden schnell behoben. Obwohl das Flugzeug langsam war, wurde der Fokker-Dreidecker das bevorzugte Flugzeug vieler deutscher Jagdflieger. Dies lag an seiner hervorragenden Steigleistung und Manövrierfähigkeit, die es Ideal für enge Kurvenkämpfe mit deftigen Fliehkräften machten. Dazu hatte es die standardmäßigen zwei synchronisierten Maschinengewehre und nach Überwindung der Probleme bei der Qualitätskontrolle war es ein robustes Flugzeug. Obwohl dies manchmal behauptet wurde, war die Fokker Dr.I keine Kopie der Sopwith Triplane und hatte – abgesehen von den drei Flügeln – keine Gemeinsamkeiten mit dem britischen Entwurf. Zwar hatte der Fokker-Dreidecker nicht genügend Geschwindigkeit, jedoch konnte er zumindest seine Gegner bei Steigleistung und Manövrierfähigkeit übertreffen, während zu diesem Zeitpunkt die Albatros-Jäger nirgends mehr einen Vorteil hatten. Letztlich führte der höhere Luftwiderstand dazu, dass sich die Flugzeugkonstrukteure wieder von der Dreidecker-Konfiguration abwendeten. So wurde die Sopwith Triplane durch den Doppeldecker Sopwith Camel ersetzt, welche zwar keine bedeutend bessere Leistung hatte, jedoch viel robuster war und zwei Maschinengewehre hatte. Und auch die Fokker Dr.I wurde zum schnelleren Fokker D.VI-Doppeldecker weiterentwickelt. Jedoch stellte sich die Fokker D.VII mit den wassergekühlten Mercedes- oder BMW-Motoren als stärkeres Jagdflugzeug heraus, sodaß der Bau der Fokker D.VI nur sehr begrenzt war. Geschichte der Fokker Dr.I Wie schon erwähnt, was der Eindruck, den der britische Sopwith Triplane Dreidecker bei den führenden Kreisen des deutschen Militärs und der Luftfahrt hinterließ, derartig gewaltig, dass nicht weniger als vierzehn deutsche und österreich-ungarische Flugzeughersteller ihren eigenen Entwurf eines Dreideckers entwickelten. Es hatte offensichtlich ganz den Anschein, als wenn die magische Formel für den Erfolg im Luftkampf nun bei den Dreideckern liegen würde. Die meisten dieser Hersteller begannen mit ihren Entwürfen, nachdem einer der britischen Dreidecker im Juli 1917 erbeutet und inspiziert worden war. Damit begannen diese jedoch mit ihren Entwürfen ein gutes Stück nach Anthony Fokker, welcher eine Sopwith Triplane bereits im April 1917 an der Westfront in Aktion gesehen hatte. Es wurde oft behauptet, dass die Fokker Dr.I eine Kopie der Sopwith Triplane gewesen wäre, aber Reinhold Platz, der die Fokker-Maschine auf Wunsch seines Arbeitgebers entwarf, hatte niemals das britische Flugzeug gesehen und war eigentlich auch nicht von dessen Vorzügen überzeugt. Das Gerücht der Kopie hatte offensichtlich seinen Ursprung, als eine Fokker Dr.I von den Alliierten erbeutet werden konnte. Dazu schrieb ein gewisser M. Lagorgette in der ersten März-Ausgabe 1918 der französischen Zeitschrift L’Aerophile mehr oder weniger das folgende: Der feindliche Dreidecker ist im Effekt eine Kopie der Sopwith Triplane. Die Ähnlichkeit der beiden Flugzeuge ist sehr groß und es gibt bei beiden die gleichen Unterschiede zu den gewöhnlichen Jagdflugzeugen, da die Flügel bei beiden in gleicher Weise angeordnet sind, jedoch die Form und Dimensionen sich erheblich unterscheiden … Das Besondere an der Maschine ist jedoch, dass es keine Kabel oder irgend eine andere Form der Verspannung der Flügel gibt … Die Kontrollen sind wie bei den üblichen Fokker-Typen … Der Motor ist ein Oberursel-Umlaufmotor mit 100 oder 110 PS, was praktisch ein nachgebauter französischer Le Rhone ist … Die Bewaffnung besteht aus zwei starren Spandau-Maschinengewehren, welche zusammen oder einzeln abgefeuert werden können. Sie werden durch den Motor angetrieben und werden durch Boden-Kabel kontrolliert … Trotz Bedenken über die Leistungsfähigkeit des Dreidecker-Konzepts baute Reinhold Platz einen Prototyp, der als mehr …

  • SS-Brigade Langemarck

    Befehlshaber, Aufstellung, Einsätze, Ende, Infanterie-Stärke und Panzerausstattung der Waffen-SS-Divisionen 26-32 (ungarische Nr. 2 bis 30. Januar). Einige der auf dieser Seite aufgelisteten Waffen-SS-Divisionen bestanden letztlich nur auf dem Papier, da die Befehle zu ihrer Aufstellung selten mit der noch zur Verfügung stehenden Zeit und den noch vorhandenem Personalbestand in Einklang standen. Viele Divisionen bestanden aus Ausländern, Russen, Ukrainern oder sogenannten ‘Volksdeutschen’ und sind teilweise für erhebliche Kriegsverbrechen verantwortlich. hier zu Waffen-SS-Divisionen 20-25 Waffen-SS-Divisionen 26-32 26. Waffen-Grenadier-Division der SS Ungarn (ungarische Nr.2) Befehlshaber: SS-Sturmbannführer Tiermann, SS-Oberführer Maack. Aufstellung (als Division): Aufstellung im März 1945 befohlen. Ende: Niemals wirklich fertiggestellt, existierte nur auf dem Papier. Infanterie-Stärke: 3 schwache motorisierte Infanterie-Regimenter. Waffen-Grenadier-Regimenter 64, 65 und 66. Panzer-Ausstattung: SS-Panzer-Brigade 49 niemals vollständig aufgestellt, existierte nur auf dem Papier. Einsätze: Zweite ungarische SS-Division, deren Aufstellung mit der Nummer 26 im März 1945 befohlen wurde und mit den möglichen Namen ‘Hungaria’ oder ‘Gömbös’. Keine Bestätigungen über den tatsächlichen Fortschritt bei der Aufstellung vorhanden und alle Informationen über die Einheit stammen aus den Dokumenten vom Feldpost-Büro. Die SS-Panzer-Brigade 49 wurde im Sommer 1944 von Dänemark nach Frankreich verlegt um den Stamm für die 26. SS-Panzer-Division zu bilden. Diese Panzer-Division wurde niemals aufgestellt und existierte als Kampfeinheit nur auf dem Papier. 27. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division Langemarck (flämische Nr.1) Befehlshaber: SS-Obersturmbannführer Schellong. Aufstellung (als Division): Legion im Mai 1943 als Brigade reorganisiert und ab September 1944 als Division bezeichnet. Ende: Überlebende gingen am 5. Mai 1945 in britische Kriegsgefangenschaft in Schleswig-Holstein. Infanterie-Stärke: 1943 mit 2, 1944 mit 3, 1945 mit 1 motorisierten Infanterie-Regiment. Bestehend im November 1944 aus den SS-Freiwilligen-Grenadier-Regimentern 66, 67 und 68. Panzer-Ausstattung: 1943/44 mit 14 StuG III und StuG IV, 10 Marder PAK-Selbstfahrlafetten. Insgesamt 24 Panzer. 1945 insgesamt 10 Panzerjäger Hetzer. Einsätze: Im Mai 1943 wurde die Freiwilligen-Legion ‘Flandern’ bei Milowitz als 6. SS-Freiwilligen-Sturmbrigade ‘Langemarck’ reorganisiert und bestand vor allem aus flämischen Freiwilligen, aber womöglich auch einigen Finnen. Im Einsatz in der Ukraine ab Dezember 1943 und schwere Verluste bei Schitomir Anfang 1944. Im April 1944 zur Erholung und Auffrischung in die Tschechoslowakei verlegt. Im Juli 1944 an die Narwa-Front, dort schwere Verluste. Die Überlebenden werden im September 1944 nach Swinemünde, Hammerstein, verschifft. Zur Division umbenannt und mit flämischen Luftwaffen-Helfern, Personal der Kriegsmarine, NSKK und der Organisation Todt aufgefrischt. Kämpfte im Januar 1945 bei Zachan, im Februar und März 1945 bei Stargard und Altdamm. Teile im Einsatz an der Oder-Front im April 1945 und dort fast vollständig vernichtet im April und Mai 1945. Rückzug nach Mecklenburg im Mai 1945. Individuelle Abzeichen: Die Freiwilligen-Legion ‘Flandern’ trägt Runen als Kragenabzeichen von 1941 bis 1943. Die Brigade und Division führt Trifos, manchmal auch überlappend. Auf dem Manschetten-Band wird der Titel ‘Frw. Legion Flandern’, ‘Flandern’ oder ‘Langemarck’ geführt. 28. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division Wallonien Befehlshaber: SS-Sturmbannführer Leon Degrelle. Aufstellung (als Division): Wallonische Legion im Juni 1943 vom Heer an die Waffen-SS abgegeben, wurde seit Oktober 1944 als Division bezeichnet. Ende: Die meisten Angehörigen der Division wurden mithilfe von Pässen, welche Degrelle organisiert hatte, Ende April 1945 von der Ostfront nach Dänemark evakuiert. Später kamen sie in britische Kriegsgefangenschaft. Infanterie-Stärke: 1 motorisiertes Infanterie-Regiment (3 ab Oktober 1944, jedoch dann auch französische, belgische und spanische Freiwillige dabei). Im Oktober 1944 bestehend aus den SS-Freiwilligen-Grenadier-Regimentern 69, 70, 71. Panzer-Ausstattung: 1943 mit 10 StuG III und StuG IV, 12 Marder PAK-Selbstfahrlafetten. Insgesamt 22 Panzer. Sommer 1944: 14 StuG IV, 4 StuH 10,5cm. Insgesamt 18 Panzer. 1945 insgesamt 10 Jagdpanzer IV. Einsätze: Die ‘Wallonische Legion’ wurde im Juni 1943 vom Heer an die Waffen-SS abgegeben und zur 5. SS-Freiwilligen-Sturmbrigade ‘Wallonien’ ausgebaut. Sie wurde im November 1943 im Dnjepr-Bogen zusammen mit der Wiking-Division eingesetzt. Im Januar 1944 im Tscherkassy-Kessel eingeschlossen und nur 632 von 2.000 Mann überstehen den anschließenden Ausbruch. Erholung und Auffrischung in Wildflecken. Im Frühjahr 1944 an die Narwa-Front verlegt und schwere Verluste bei Reval. Im Sommer 1944 nach Breslau verlegt und im Oktober 1944 als Division bezeichnet, nachdem verschiedene französische, belgische und spanische Einheiten (darunter womöglich die Gruppe ‘Ezquerra’) eingegliedert wurden. Im Dezember 1944 als Reserve an den Rhein verlegt, um bei einem Erfolg der Ardennen-Offensive später in Belgien eingesetzt zu werden. Anfang 1945 nach Pommern verlegt, Kämpfe bei Stargard, Stettin und Altdamm von Februar bis April 1945, wobei die Stärke auf ca. 700 Mann zusammenschmolz. Ein Teil dieser Männer ziehen sich nach Schleswig-Holstein zurück, andere werden von der Roten Armee bei Schwerin gefangengenommen. Ihr Kommandeur Degrelle floh über Norwegen nach Spanien, wo er für viele Jahre ein öffentliches Leben führte. Höchste Kampfleistungen. Individuelle Abzeichen: Runen als Kragenabzeichen von 1941 bis 1945, Burgunder-Kreuz eingeführt. Auf dem Ärmel-Band soll der Titel ‘Wallonien’ geführt worden sein. Die vom Heer an die Waffen-SS abgegebenen Angehörigen der ‘Wallonischen Legion’ trugen das Edelweiss-Abzeichen der deutschen Gebirgsjäger am rechten Ärmel und an der Heeres-Feldmütze. 29. Waffen-Grenadier-Division der SS (russische Nr.1) Befehlshaber: Brastislaw Kaminski. Aufstellung (als Division): ‘Bande’ unter Bratislaw Kaminski, zur Waffen-SS Ende 1943 übernommen. Spätere als ‘Division’ bezeichnet. Ende: Nach dem Abzug vom Warschauer Aufstand (August 1944) wurde Kaminski unter ungeklärten Umständen erschossen und seine ‘Division’ aufgelöst. Die Waffen-SS-Nr. 29 wurde von der italienischen Nr.1 übernommen (siehe nächste Division). Infanterie-Stärke: Bande von 6.500 Mann mit erbeuteter russischer Artillerie. Panzer-Ausstattung: Einige erbeutete russische Panzerfahrzeuge. Einsätze: In die Waffen-SS auf dem Papier Ende 1943 übernommen, bestand die ‘Kaminski-Brigade’ aus bis zu 6.500 russischen Überläufern, Mördern und Kriminellen. Es waren vor allem Ukrainer und wurden von Bratislaw Kaminski angeführt. Während der Partisanen-Bekämpfung und Sicherungseinsätze hinter der Heeresgruppe Mitte wurden von dieser Bande so viele Kriegsverbrechen begangen, dass man sich ihrer Loyalität sicher sein konnte. So wurde ihnen erlaubt, erbeutete russische Panzerfahrzeuge und Artillerie zu verwenden. Verstärkt durch weiteren menschlichen Abschaum und andere ‘verlorene Seelen’, wie entlassenen Vertrauensleuten aus Konzentrationslagern, zogen sie sich gemeinsam mit deutschen Truppen nach der großen sowjetischen Sommeroffensive 1944 nach Polen zurück. Im August 1944 wurden sie in den Stadteil Wola geschickt, um gegen die Polnische Heimatarmee beim Warschauer Aufstand eingesetzt zu werden. Ihr erschreckendes Verhalten führte zu Forderungen zu ihrer Ablösung, selbst durch andere SS-Befehlshaber. An einem einzigen Tag – dem 5. August 1944 – sollen sie etwa 10.000 polnische Zivilisten mehr …

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