Kriegstagebuch 28. Januar 1917


Mobile Feldküche
Mobile Feldküche für deutsche Soldaten an der Westfront (Foto eines Verwandten des Autors).
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 28. Januar 1917:

Westfront


Somme: Starker britischer Druck während des Januar auf die Anere lässt Rupprecht nachfragen, ob er sich freiwillig auf die neue Siegried-Stellung zurückziehen soll. Die OHL legt dagegen am 29. Januar ein Veto ein.

Seekrieg

Schwarzes Meer: 2 russische Zerstörer versenken oder kapern 22 türkische Segelschiffe zwischen Ordu und Sinope bis zum 31. Januar.
Atlantik: U 53 versenkt den spanischen Frachter Nueva Montana mit Erz für Newcastle vor Ushant und ein ähnliches Schiff am 29. Januar.

Geheimkrieg

Großbritannien: Room 40 der Royal Navy fängt Bernstorffs zweiten Protest gegen den unbegrenzten U-Boot-Krieg ab.

Neutrale

Mexiko: US-General Pershing wird mit seinen Truppen nach Hause zurückgerufen.

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Im Blickpunkt:
  • Char 2C

    Französischer schwerer Kampfpanzer Char 2C und andere Panzer bis zur Wiederaufrüstung 1935. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Bilder und Modell des überschweren Panzers vom Ende des Ersten Weltkrieges. Char de Rupture 2C Typ: Schwerer Kampfpanzer. Geschichte Ein großes Problem mit den ersten beiden französischen Kampfpanzern Saint-Chamond und Schneider-Panzer im 1. Weltkrieg war, daß beide Typen breite deutsche Gräben an der Front nicht überwinden konnten. Deshalb begann die Forges et Chanitier de la Mediterranee – kurz FCM – in La Seyne bei Toulon im Jahr 1916 mit der Entwicklung eines verbesserten ‘Durchbruchspanzers’. Die ersten beiden Prototypen wurden im Dezember 1917 fertiggestellt. Von diesen hatte einer ein elektrisches Getriebe, während der andere ein mechanisches eingebaut bekam. Bezeichnet als Char FCM 1A und 1B, hatte beide eine Besatzung aus sieben Mann und der erst genannte wog schon die stattliche Summe von 41 Tonnen. Beide wurden von Renault-12-Zylinder-Benzinmotoren angetrieben, wodurch sie eine maximale Geschwindigkeit von knapp 6,4 km/h erreichten. Der Char FCM 1A war mit einer 75-mm-Kanone im Turm und mehreren Maschinengewehren bewaffnet. Dagegen verfügte der FCM 1B statt einer 75-mm sogar über eine 105-mm-Kanone. Aus dem FCM 1B wurde ein dritter Typ entwickelt, der Char 1C. Dieser wog sogar über 70 Tonnen, hatte eine Besatzung von 10 Mann und war mit einer 75-mm-Kanone und vier Maschinengewehren bewaffnet. Dieser Panzer verfügte ebenfalls über ein elektrisches Getriebe. Als wäre das nicht genug, gab es noch Versuche mit einem 141-Tonnen-Monster mit einer Besatzung von 28 Mann und nicht weniger als vier 75-mm-Kanonen. Größe, Gewicht und Feuerkraft schienen die Formel zu sein, um das dichte Stellungssystem der Westfront zu durchbrechen. Entwicklung Diese schweren Durchbruchspanzer wurden alle nicht übernommen, aber aus dem FCM 1A wurde der Char 2C entwickelt, von welchem 10 Stück im Jahr 1918 gebaut wurden. Dabei wurden Motoren von deutschen Zeppelinen für das elektrische Getriebe eingebaut, zuerst der 180/200-PS-Mercedes-Motor und dann 250-PS-Maybach-Motoren. Allerdings wurden diese schweren Panzer erst nach dem Waffenstillstand in Dienst gestellt und kamen somit während des Ersten Weltkrieges nicht mehr zum Einsatz. Eigentlich sollten 300 dieser Giganten für die Durchbruchsschlachten des Jahres 1919 nach einer Bestellung vom Februar 1918 fertiggestellt werden, aber die Aufträge wurden mit Kriegsende storniert. Der Char 2C war eine beeindruckende Waffe für seine Zeit. Es war der erste Panzer, welcher mit einer 75-mm-Kanonen in einem drehbaren Turm bewaffnet war, welche gewöhnliche Artilleriegranaten verschoss. Dazu kamen noch vier Maschinengewehre, von denen eines in der Wanne nach vorne, eines zu jeder Seite und ein weiteres in einem kleinen Turm auf dem Heck montiert waren. Dies alles zu einem Zeitpunkt, wo der neuste britisch-amerikanische Tank Mark VIII ‘International’ lediglich zwei 6-Pfünder-Kanonen mit beschränktem Richtbereich in seinen Erker-Ausbuchtungen trug. Die über die vollständige Länge des Panzers von 10,27 Metern angebrachten Kettenlaufwerke ermöglichten diesem eine eindrucksvolle Grabenüberschreitfähigkeit von 4,25 Metern. Dazu kam noch eine Panzerung von bis zu 45 mm, mehr als doppelt soviel wie jeder andere Panzer zu dieser Zeit. All das zusammen ergab nun ein Gewicht von 68 Tonnen, was natürlich einen schnellen Transport in das Einsatzgebiet erschwerte. Trotzdem erreichte der Char 2C noch 12 km/h, was zumindest genauso gut war – wenn nicht sogar besser – als bei den meisten anderen schweren Panzern seiner Zeit. Dies war eine akzeptable Marschgeschwindigkeit für den Grabenkrieg, für welchen dieser Panzer ursprünglich entworfen war. Im Einsatz Die 10 gebauten Char 2C wurden 1921 beim 51. schweren Panzer-Bataillon in Dienst gestellt und bis 1927 wurden verschiedene Detailverbesserungen an den Panzern vorgenommen. Viele davon betrafen die Kettenaufhängung, die intern Kommunikation zwischen den nunmehr 13 Besatzungsmitgliedern und der Einbau von Funkgeräten. Ein Char 2C wurde 1926 zurück zur FCM-Fabrik geschickt, um eine kurze 155-mm-Haubitze, zusätzliche Panzerung und Sautter-Harle-Motoren anstatt der zwei Maybach-Motoren zu erhalten. Dieser einzige Panzer wurde als Char 2C bis bezeichnet und war der Grund für einige Gerüchte über eine neue Generation französischer überschwerer Panzer. Die 10 vorhandenen Char 2C wurden jedoch in den 1930er Jahren modernisiert und befanden sich bei Beginn des 2. Weltkrieges beim 51. schweren Panzer-Bataillon zur Unterstützung der Maginot-Linie im Einsatz. Zu einem Kampfeinsatz kamen sie jedoch nicht mehr, da sie beim Abtransport in Richtung der Kampfzone auf ihren Eisenbahn-Sonderwaggons von deutschen Flugzeugen zerstört wurden. Benutzer: Frankreich. Spezifikationen Char de Rupture 2C Spezifikationen: Französische Panzer vom Weltkrieg bis zur Wiederaufrüstung 1935 Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1918 war der einzige im Dienst befindliche brauchbare französische Panzer der Renault FT-17, abgesehen von noch einigen wenigen britischen Tank Mark V. Der Bau der neuen schweren Char 2C hatte zwar begonnen, um die Panzer für die geplanten Durchbruchsschlachten für 1919 zur Verfügung zu haben, aber das Ende der Feindseligkeiten beendete die Produktion irgendwelcher weiterer Panzer. General J.-E. Estienne, Kommandant und ‘Vater’ der Panzerverbände der Kriegszeit (Artillerie d’Assault) drängte zwar weiterhin auf die Entwicklung von Panzern, welche in großer Masse als entscheidende Waffe auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden konnten, aber seine Stimme war in Friedenszeiten die eines einsamen Wolfs. Wenn er auch für die technische Panzer-Entwicklung verantwortlich war, war dies jedoch nicht ein Posten, von dem er aus viel Einfluss hatte. Trotzdem wurden zweifellos unter dem Einfluss von General Estienne vom französischen Armee-Hauptquartier im Juli 1920 eine Anweisung herausgegeben, welche die Entwicklung einer breiten Palette von Panzern forderte. Diese reichte von leichten, mit Maschinengewehren bewaffneten Panzern für die Infanterieunterstützung bis zu größeren Fahrzeugen, welche Haubitzen zur Feuerunterstützung mit einer Reichweite von bis zu 4.000 Metern tragen sollten. Dazu sollten noch ‘Durchbruchspanzer’ kommen, welche auch feindliche Panzer bekämpfen können. Zusätzlich waren auch noch verschiedene Spezial-Panzer vorgesehen, darunter zur Funkübertragung, Überwindung von Hindernissen, Nachschub und ausgerüstet mit Suchscheinwerfern. Zusammen genommen wahr es ein schöpferisches Programm, was den Panzer als die hauptsächliche Offensiv-Waffe ansah. Wenn diesem in dem ursprünglich vorgesehenen Geist gefolgt worden wäre, hätte dies zu einer Verringerung der Infanterieverbände und zu mehr Aufmerksamkeit für eine Luftunterstützung für die mechanisierte Kriegführung geführt. Jedoch standen diese Gedanken im Gegensatz zu den grundlegenden Prinzipien der französischen Militär-Philosophie dieser Zeit und wurde schnell im Januar 1921 durch überarbeitete Anweisungen einer speziell gebildeten Kommission unter dem General Buat, dem Generalstabschef des Armee-Hauptquartiers, abgelöst. Von nun an war der Panzer mehr …

  • Jakowlew Jak-9U

    Wichtigestes Sowjetisches Jagdflugzeug Jakowlew Jak-9 im Zweiten Weltkrieg und sein Vorgänger Jak-7. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Jakowlew Jak-7 Typ: Jagdflugzeug. Jak-7 Geschichte: Die Jak-7 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Anforderungen für die Entwicklung eines Flugzeuges durch einen Kriegsausbruch verändern können. Ende 1939 begann Alexander Jakowlew mit einer Studie für eine zweisitzige Trainer-Version für sein neues Jagdflugzeug Jak-1. Er hatte das Gefühl, dass ein Flugschüler von dem relativ leistungsschwachen UT-2-Trainingsflugzeug erst einmal auf den zweisitzigen UTI-26 Trainer üben sollte, bevor er zu einem richtigen einsitzigen Kampfflugzeug wechselt. Dies würde eine ausreichende Übungszeit bei jedem Ausbildungsabschnitt ermöglichen und die Zahl der Unfälle verhältnismäßig gering halten. Der einzige Unterschied zum einsitzigen Kampfflugzeug war der Einbau eines zweiten Cockpits mit voller Dual-Kontrolle für den Fluglehrer, ein vergrößertes Seitenleitwerk, die Installation eines Landescheinwerfers, eine vergrößerte Spannweite auf 10,25 m und als einzige Bewaffnung eine einzelnen 20-mm-Kanone durch die Propeller-Achse. Das Fahrwerk war nicht einziehbar. Der Prototyp flog zum ersten Mal im Spätsommer des Jahres 1940 und die bürokratischen Testversuche und Prüfverfahren des UTI-26 Trainingsflugzeuges wurden gleichzeitig mit denen der Jägervariante durchgeführt. Die Produktion sollte ebenfalls zusammen in der GAZ-115-Fabrik bei Moskau erfolgen. Der deutsche Überfall im Juni 1941 zwang das Entwicklungsbüro von Jakowlew jedoch, die UTI-26 in ein Kampfflugzeug zu verwandeln. Da Jagdflugzeuge verzweifelt an der Front benötigt wurden, sollten alle verfügbaren Flugzeuge, welche auch als Jäger einsetzbar waren, bewaffnet und in den Kampf geschickt werden. Die Bezeichnung des Jakowlew-Trainingsflugzeugs wurde darauf hin von UTI-26 in Jak-7 geändert. Unter der Bezeichnung Jak-7A erreichten die ersten zweisitzigen Jagdflugzeuge die Frontverbände Ende 1941. Sie waren mit einer 20-mm-ShVAK Kanone und zwei 12,7-mm-Beresin-BS Maschinengewehren mit je 300 Schuss bewaffnet. Es wurden auch Vorrichtungen getroffen, um das Kampfflugzeug mit 6 RS-82-Raketen oder einem Paar von 100-kg-Bomben bewaffnen zu können. Piloten berichteten von der Front, dass die Feuerkraft, Reichweite und auch Flugeigenschaften der Jakolew 7 dem Jakolew 1 Jäger überlegen waren. Der Einbau eines 36-Liter-Tanks an Stelle des Sitzes für den Fluglehrer vergrößerte die Einsatzreichweite der Jak-7A auf über 820 Kilometer. Die obere Hälfte des zweisitzigen Trainers wurde beibehalten, sodass der einsitzige Jak-7-Jäger das gleiche, unverwechselbare ‘buckelige’ Aussehen der UTI-26 hatte. Das zusätzliche Gewicht von 350 kg führte dazu, dass ein neu gestaltetes und verstärktes, einziehbares Fahrwerk verwendet wurde. Verhältnismäßig wenige Jak-7A wurden gebaut, bevor die Produktion schon zu Jak-7B wechselte. Deren Spannweite war auf 10 m reduziert, ein RSI-4-Funkgerät wurde eingebaut und eine Anzahl verschiedener aerodynamischer Verbesserungen vorgenommen, wodurch das Normalgewicht auf 3.036,5 kg anstieg. Der Klimow M-105-PF-Motor ersetzte das M-105-PA-Triebwerk während des Sommers 1942, zusammen mit einer neuen Abgasableitung, Seitenrudertrimmer-Aufhängungen sowie ein Spannmechanismus für die zwei Maschinengewehre vor der Windschutzscheibe. Der Jak-7B Jäger verdrängte Anfang 1942 die Jakolew 1 aus der Produktion. Dessen Produktion ging wiederum zugunsten der neuen Jak-9 Anfang 1943 zu Ende. Insgesamt 6.399 Stück hatten die Produktionslinien von Moskau, Nowosibirsk, Omsk und Saratow bis dahin verlassen. Benutzer: Sowjetunion (Russland) Animation 3d-Modell Jakowlew 7 Spezifikationen Jakowlew Jak-7B Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Jak-9 Jakowlew Jak-9 Typ: russisches Jagdflugzeug aus dem 2.Weltkrieg. Manche auch Jagdbomber, Panzerjäger oder Langstrecken-Begleitjäger. Geschichte: Die Jakowlew-Jäger waren das am häufigsten verwendete russische Jagdflugzeug in Korea und dem 2. Weltkrieg, und das bekannteste war die Jakowlew Jak-9. Auch der zahlenmäßig am stärksten vertretene Typ der Jakowlew-Jagdflugzeuge, die Jak-9, wurde in einer Reihe von unterschiedlichen Versionen bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein produziert. Die Jak-9P, die letzte und beste Version, wurde von den Nordkoreanern zahlreich im Korea-Krieg eingesetzt. Die erste Jak-9 wurde aus einer Jak-7B entwickelt und Ende 1942 in Dienst gestellt. Auf der Suche nach einer Lösung, um der normalen Jak-7 eine größere Reichweite zu ermöglichen, gestaltete Jakowlew die Flügel teilweise neue um Platz für größere Treibstofftanks zu schaffen. Das Cockpit wurde etwas zurückversetzt und die Position des Kühlers unter dem Rumpf wurde geändert. Ausgerüstet mit dem gleichen Motor wie die Jak-7, ging der neue Typ im August 1942 in die Produktion. Es wurde das meist gebaute russische Flugzeug, mit Ausnahme der Il-2 Stormowik. Die Jak-9 war in der Lage die Bf 109 G auszufliegen, auf welche sie über Stalingrad seit Ende November 1942 traf. Es wurden weitere Verbesserungen vorgenommen: die Jak-9M hatte ein weiteres Maschinengewehr, während die Jak-9B bis zu 600 kg Bomben tragen konnte. Zwei weitere wichtige Versionen, welche entwickelt wurden, waren die Jak-9T und Jak-9D. Die Jak-9T hatte eine 37-mm Nudelmann-Suranow-Kanone zum Angriff auf Panzer. Die Jak-9D hatte eine geringere Bewaffnung aus einer 20-mm-Kanone und nur einem 12,7-mm-MG, aber dafür mehr Treibstoff und eine größere Reichweite. Diese Flugzeuge wurden vor allem zur Begleitung amerikanischer B-17 Fliegende Festrungen und B-24 Liberator-Bomber eingesetzt, wenn diese bei ihren Angriffen auf Deutschland oder die rumänischen Erdölfelder in Ploesti nach Russland weitergeflogen waren. Die letzte Version welche während des 2. Weltkrieges entwickelt wurde, war die Jak-9U. Sie war die Grundlage für die modernste Version, die Jak-9P aus der Nachkriegszeit. Die Jak-9U hatte viele weitere aerodynamische Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern und die Flugzelle war ebenfalls neu überarbeitet mit der gesamten Struktur und Verkleidung aus Metall. Diese Version wurde von einem 1650 PS starken Klimow M-107A-Motor angetrieben, was zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 700 km/h in 5.500 m Flughöhe gegenüber den 600 km/h in 2.000 m Höhe der Jak-9D führte. Verschiedene Versionen der Jak-9 wurden zur Ausrüstung mehrerer ausländischer Fliegerstaffeln verwendet, welche an der Ostfront kämpften, wie zum Beispiel das 1. polnische Warschau-Jagdregiment und die frei-französische Jagdgruppe de Chasse Normandie-Niemen. Deren Piloten zogen den russischen Jäger den Lend-Lease amerikanischen Bell P-39 Airacobra oder englischen Hawker Hurricane vor – was allerdings wohl kaum ein Wunder war, wenn man die Leistung dieser zu diesem Zeitpunkt zweit- bis drittklassigen anglo-amerikanischen Flugzeuge näher betrachtet. Der Jak-9-Jäger war sehr beliebt bei seinen Piloten, es war besonders wendig in niedrigen Flughöhen und damit ein ernst zu nehmender Gegner für die leistungsmäßig stärkeren und besser bewaffneten deutschen Jäger. Aber die herausragenden Tugenden dieses hervorragenden Jägers war seine technische Zuverlässigkeit und einfache Bauweise, geeignet für die Massenproduktion. Benutzer: Russland, Polen, Frei-Franzosen (im 2. Weltkrieg), später Nord-Korea, China und die meisten Staaten des Warschauer Paktes. Animation mehr …

  • Kaiser in WoW

    World of Warships: deutsches Schlachtschiff der Kaiser aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte und Spezifikationen der Kaiser-Klasse und Einsatz im F2P-Spiel WoWs. Schlachtschiff Kaiser in WoWs Das deutsche Schlachtschiff der Kaiser-Klasse ist das fünfte Schiff im deutschen Forschungsbaum (rechts), welches man nach den Kreuzern Hermelin, Dresden, Kolberg und dem doch sehr eingeschränkten, alten Schlachtschiff der Nassau-Klasse erreichen kann. Alle hier aufgezählten Schiffe können schnell erforscht werden und man spielt sie nur eine verhältnismäßig kurze Zeit, bis man die Kaiser-Klasse erreicht hat. Um von hier das nächste Schlachtschiff – die König-Klasse – zu erreichen, ist dann allerdings ein gewisser Aufwand und Spielzeit nötig, sodass man das Schlachtschiff Kaiser schon eine Weile verwenden kann (muss). Mehr Reviews von World of Warships: Schlachtschiff Kaiser in World of Warships In World of Warships kämpfen zwei Teams aus jeweils 15 Schiffen auf einer zufällig ausgewählten Schlachtkarte gegeneinander. Im Gegensatz zu War Thunder sind die Schiffe der Teams mit allen Nationalitäten gemischt, sodass man mit seinem Kaiser-Klassen-Schlachtschiff sehr wohl gegen anderer Kaiser-Schiffe beim Gegner kämpfen kann. Lediglich die Anzahl der Flugzeugträger, Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer sind auf jeder Seite in etwa gleich. Auch kann man mit der Kaiser nur gegen Schiffe, welche maximal einen Rang (Tier) höher oder niedriger eingestuft sind, in Gefechte geworfen werden. Bei World of Warships geht es ziemlich schnell zur Sache und im Gegensatz zu War Thunder ist man auch schon in die Rolle des Zuschauers verdammt, falls das eigene Schiff schnell versenkt wird – einen Neueinstieg mit einem Reserve-Schiff gibt es nämlich hier nicht. Und falls man die Schlacht verlässt, ist das eigene Schiff auch während der verbleibenden Schlachtdauer gesperrt. Allerdings kann man mehrere unterschiedliche Schiffe auf seinem Deck ansammeln, sodass man mit einem anderen eine neue Schlacht in der Zwischenzeit schlagen kann. Jedes Schiff kann zudem noch weiter verbessert werden, der Kommandant erlernt neue Fähigkeiten und zusätzliche Tarnanstriche und gehisste Flaggen haben unterschiedliche Effekte und Einflüsse, z.B. auf die Sichtbarkeit des eigenen Schiffs, Feuergeschwindigkeit und Reparaturfähigkeit. Allerdings gilt auch in World of Warships das ‘Stein-Schere-Papier’Prinzip, d.h. Zerstörer schlagen mit ihren Torpedos auf kurze Distanz (da sie erst sehr spät von Schlachtschiffen gesichtet werden) in der Regel Schlachtschiffe, Kreuzer die Zerstörer und die Schlachtschiffe wiederum die Kreuzer. Flugzeugträger spielen eine Sonderrolle. Hier leitet der Kapitän in erster Linie die Einsätze seiner Bordflugzeuge. Schlachtschiffe eignen sich sehr gut für eine weniger hektische Spielweise. Das Feuer ist auf größere Distanz ab etwa 15 km möglich und die Nachladezeit der Geschütze von zumeist über 10 Sekunden kann dazu genutzt werden, den Kurs oder die Geschwindigkeit zu korrigieren und der eigenen Flotte anzupassen sowie nach geeigneten gegnerischen Schiffen für die nächste Salve Ausschau zu halten, wobei allerdings die langsame Drehung der Türme der Hauptartillerie berücksichtigt werden muss. Auch können Schlachtschiffe während der Schlacht in einem gewissen Maße repariert werden und sind nicht die schnellsten, sodass wenig Hektik aufkommt und man schön die Übersicht behalten kann. Video vom Einsatz der Kaiser-Klasse in World of Warships https://youtu.be/KwtMw33oNvs Wer World of Warships noch nicht kennt, kann sich den kostenlosen Spiel-Client hier herunterladen ! Geschichte der Kaiser-Klasse Die ausnahmsweise fünf Schiffe (normalerweise wurden von jeder Schlachtschiff-Klasse der kaiserlichen Kriegsmarine immer 4 Schiffe gebaut) der Kaiser-Klasse waren ‘Kaiser’ (März 1911), ‘Friedrich der Große’ (Juni 1911), ‘Kaiserin’ (November 1911), ‘Prinz Regent Luitpold’ (Februar 1913), ‘König Albert’ (April 1912). Die Schiffe hatten eine Wasserverdrängung von 24.300 t und eine Besatzung von 1.088 Mann. Bewaffnung: 10 x 30,5-cm-Geschütze 14 x 15,2-cm-Geschütze 12 x 8,8-cm-Geschütze 4 Flakgeschütze 5 x 50-cm-Torpedorohre Panzerung: 355 mm Gürtel (Mitte) 152 mm Gürtel (vorne) 127 mm Gürtel (hinten) 305 mm Haupttürme 178 mm Sekundär-Türme (gesamtes Gewicht der Krupp-Panzerung: über 6.000 t) Antriebsmaschinen 3 Parsons-Turbinen mit 3 Schrauben Schulz-Thornycroft-Kessel 25.000 PS = 20 kn Brennstoff: normal 1.000 t Kohle, maximal 3.600 t; ca. 200 t Öl Alle Schiffe waren bei der Seeschlacht am Skagerrak im Einsatz und haben sich nach Kriegsende in Scapa Flow selbst versenkt.

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