Kriegstagebuch 28. November 1917



Kannibalismus in Russland
Russland leidet schwer unter dem Krieg. In Folge der Hungersnot kommt es sogar zu Fällen von Kannibalismus.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch dne 28. November 1917:

Ostfront


Russland: Lenin und Trotzki verkünden per Funk- und Telegramm ‘Die russische Armee und das russische Volk können und werden nicht länger warten.’
ESTLAND ERKLÄRT SEINE UNABHÄNGIGKEIT.

Westfront

Cambrai: 16.000 deutsche Gas- und Sprenggranaten regnen auf den Bourlon-Wald herunter.
Frankreich: Erste US-Armee-Stabs-Hochschule der amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in Langres eröffnet, wo dreimonatige Ausbildungskurse durchgeführt werden.

Afrika

Ostafrika: Tafels Hauptstreitmacht aus 1.312 Soldaten und ca. 3.200 Trägern ergeben sich. DEUTSCH-OSTAFRIKA VOLLSTÄNDIG IN BRITISCHEN HÄNDEN. König George V. gratuliert Deventer per Telegramm am 30. November.

Seekrieg

Britische Heimatgewässer: Ein U-Boot versenkt das britische Elder-Dempster-Linienschiff Apapa (77 Tote).
Adria: Österreich-ungarische Zerstörer und Torpedoboote beschießen die Bahnstrecke an der Küste nahe Senigallia.
Großbritannien: WRNS gegründet (Women’s Royal Naval Service = Marine-Dienst für Frauen).

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell Focke-Wulf Fw 190 F-8.

    Deutsche Focke-Wulf Jagdbomber und Schlachtflieger aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Focke-Wulf Fw 190 F und G-Serie. Typ: Jagdbomber und Schlachtflieger der deutschen Luftwaffe. Geschichte: Ein freitragender Tiefdecker mit einer überspannten Verkleidung rollte als Prototyp der Focke-Wulf Fw 190 A erstmals im Mai 1939 aus der Fertigungshalle und absolvierte seinen Erstflug am 1. Juni 1939. Ein zweites Flugzeug, die Fw 190 V2, flog im Oktober 1939 und war mit zwei 13-mm und zwei 7,92-mm-MG 17 Maschinengewehren bewaffnet. Die erste Serienmaschine war die Fw 190A-1, welche vom Jagdgeschwader 26 eingesetzt wurden und erstmals am 27. September 1941 mit Supermarine Spitfire Jagdflugzeugen der britischen Royal Air Force zusammentrafen. Die Jagdbomber-Versionen beinhalteten die Fw 190A-5/U6 und die Langstreckenvariante Fw 190A-5/U8, sowie das Fw 190A-5/U11 Bodenunterstützungsflugzeug mit je einer 30-mm-MK 103 Maschinenkanone zwischen den Flügeln. Die Fw 190A-5/U14 und Fw190A-5/U15 waren beide Torpedobomber-Versionen, welche in der Lage waren, den LT F5b bzw. den LT 950 Torpedo zu tragen. Jeweils eine 30-mm-MK 108 Maschinenkanone in den Außenflügel-Positionen war üblich bei der Fw 190A-5/U16. Ende 1943 wurden mehrere Fw 190A-7 Jagdflugzeuge durch den Einbau von Junkers Jumo 231A V-12 Motoren umgebaut, um als Prototypen Fw 190D-0 zu dienen. Dies führte zur Serienmaschine Fw 190 Dora, welche als ‘Langnase’ oder ‘Dora 9’ (Fw 190D-9) bekannt wurde. Ein 300-Liter-Abwurftank oder eine 250-kg-Bombe konnte unter jeder Unterflügelstation mitgeführt werden. Unter den Varianten war die Fw 190D-12, welche im Wesentlichen ein Bodenangriffsflugzeug mit zusätzlichem Panzerschutz für den Motor und mit zwei MG 151/20-Maschinenkanonen in den Flügeln sowie einer 30-mm-MK 108 Maschinenkanone, welche durch den Propellerspinner schoss, bewaffnet war. Jedoch ging der Fw 190 ‘Dora’ die Fw 190F-1 voraus, eine spezielle Bodenangriffs-Version, welche bereits Anfang 1943 eingeführt wurde. Im Allgemeinen ähnlich der Fw 190A-4, unterschied sie sich aber durch zusätzlichen Panzerschutz für das Cockpit und das Triebwerk, ohne den 20-mm-Maschinenkanonen in den Außenflügeln, aber dafür mit einer Bombenaufhängung für eine ETC-500-Bombe (500 kg) unter dem Rumpf. Bei der Fw 190F-2 wurde ein Blasendach eingeführt und die Fw 190F-3 trug eine 250-kg-Bombe unter dem Rumpf. Bei den Varianten Fw 190F-3/R1 und Fw 190F-3/R3 befanden sich noch Unterflügelstationen für vier ETC-50-Bomben (50 kg) oder es konnten zwei 30-mm-MK 103 Maschinenkanonen unter den Flügeln befestigt werden. Die Fw 190 F-Serie, von der das wichtigste Modell die F-8 war, hatte Unterflügelbehälter für Raketengeschosse. Die F-Modelle waren Schlachtflieger zur direkten Unterstützung der Bodentruppen, wobei einige die R4M Panzerblitz- oder Panzerschreck-Raketen zur Panzerbekämpfung gegen Kriegsende mitführten. Es gab mehr als 40 spezielle Rüstsätze für die Flugzeuge, und einige der letzten Modelle hatten sogar gepanzerte Lanzen, um damit amerikanische B-17 oder B-24 Bomber zu rammen. Die Bewaffnung bei Angriffen gegen Bodenziele in der Jagdbomber-Rolle bestand dabei unter anderem auch aus 2-cm-Maschinenkanonen, 13-mm-Maschinengewehren, Bomben mit 250 kg, 500 kg, 1000 kg und 1.800 kg Gewicht sowie SD-2 und SD-4 Schrapnell-Bombenbehälter (letztere gegen Panzer). Die Fw 190F-8/U2 und Fw 190F-8/U3 waren mit dem TSA-Bombenzielgerät für Angriffe auf Schiffe ausgerüstet, sowie mit einer 700-kg BT 700 bzw. 1400-kg BT 1400 Bewaffnung. In der alphabetischen und auch in der Reihenfolge der Truppeneinführung war die letzte für Bodenangriffe spezialisierte Version der Focke-Wulf Fw 190, der Fw 190G-1 Jagdbomber, welcher aus der Fw 190A-5 entstanden war. Diese Maschine konnte sogar eine 1.800-kg-Bombe tragen, was es erforderlich machte, das Fahrgestell zu verstärken. Die Bewaffnung in den Flügeln wurde deshalb auf zwei MG-151/20-Maschinenkanonen reduziert und an die von der Firma Junkers entworfenen Unterflügelstationen konnten zwei 300-Liter-Abwurftanks angebracht werden, sodass das Flugzeug auch als Langstrecken-Jagdbomber verwendet werden konnte. Spätere Versionen konnten auch mehrere kleinere Bomben bis zu 1.000 kg tragen. Die Fw 190 G und F ersetzten ab Anfang 1944 zunehmend die Ju 87 Stukas bei der Erdkampfunterstützung in den dann als Schlachtgeschwadern bezeichneten Stuka-Geschwadern. Die gesamte Focke-Fulf Fw 190-Produktion, welche 1945 endete, belief sich auf etwa 19.500 Stück. Es war der erste Jäger, welcher der Luftwaffe einen Vorteil gegenüber den frühen Spitfire-Jägern verschaffte. Die allgemeine Vielseitigkeit, viel zu umfangreich um hier aufgeführt zu werden, war geprägt von mehreren dutzenden Ausrüstungs- und Waffen-Rüstsätzen, mit denen normale Exemplare für verschiedene Missionen umgerüstet werden konnten. Außerdem gab es etwa 80 verschiedene Versuchsmustern für einzelne Prototypen mit unterschiedlicher Bewaffnung oder Ausrüstung. Benutzer: Deutschland, Kroatien, Slowakei, Ungarn (für Fw 190 F und G). Focke-Wulf-Jabos an der Invasionsfront Die hoffnungslose Situation der III. Gruppe von Schlachtgeschwadern 4 in der Normandie. Zur Zeit der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 wurde diese Bodenangriffseinheit von Major Gerhard Weyert befehligt und operierte von Clastres bei St. Quentin in Ostfrankreich aus, sowie von Le Luc und Frieres im Süden. Am 4. Juni besaß die Einheit 50 Jagdbomber vom Typ Focke Wulf 190F, von denen 38 einsatzbereit waren. Nach der Invasion wurde die Einheit zu Stützpunkten im Norden Frankreichs verlegt, wo sie im Angesicht der überwältigenden alliierten Luftüberlegenheit Einsatzversuche unternahm. In Anbetracht der Tatsache, dass der nachfolgende Bericht auf Grundlage des offiziellen täglichen Einsatzberichtes des Gruppen-Kommandeurs erstellt wurde, ist es bemerkenswert, wie deutlich das Versagen des Oberkommandos der Luftwaffe in Frankreich direkt angesprochen wird. 6. Juni 1944: Um 3 Uhr morgens wurde der Kommandeur von Derfflinger Ia, Major Fahrenberg als Operationsoffizier im Hauptquartier, darüber unterrichtet, dass es Landungen von feindlichen Fallschirmjägern nördlich von Caen und Anlandungen durch Seestreitkräfte in der Nähe der Seine-Mündung gab. Um 6:45 Uhr befahl der Kommandant nach eigenem Ermessen, die Gruppe in Bereitschaftszustand I zu setzen. Um 7:45 Uhr gab Derfflinger Ia den Befehl heraus, die Gruppe auf die Verlegung auf vorgeschobene Flugplätze im Bereich von Le Mans vorzubereiten. Auf die Frage, ob man sofort mit der Verlegung beginnen solle, kam die Antwort, dass man die Bestätigung durch Fernschreiben abwarten solle. Jedoch war ein zuvor vereinbartes Code-Wort für den Fall einer feindlichen Invasion nicht herausgegeben worden. Somit erteilte der Gruppen-Kommandeur den Staffel-Kommandanten seiner Einheiten den Befehl zur Vorbereitung einer Verlegung mit. Alle einsatzfähigen Jagdbomber sollten sich mit ihrem Piloten und dem Ersten Mechaniker für den Abflug vorbereiten. Bei Maschinen des Typs Fw 190 war es bei Verlegungen üblich, den Mechaniker innerhalb des hinteren Rumpfabschnitts mitzunehmen. Das Schlüsselpersonal und der Arzt sollten mit mehr …

  • SS-Untersturmführer der Totenkopf-Division

    Einsätze der SS-Totenkopf-Division (T) 1940-1942 (Teil II): im Westfeldzug von 1940 und beim Unternehmen Barbarossa in Russland ab 1941. hier zu Teil I: Aufstellung der SS-Totenkopf-Division 1939. Einsatz im Westfeldzug 1940 Die Division wurde im Raum Köln versammelt und zu Eickes Missfallen zuerst als Reserve des AOK 6 zurückgehalten. Erst eine Woche nach Beginn des Westfeldzugs wurde die Totenkopf-Division in den Einsatz geschickt. Sie marschierte durch Südholland und durch Belgien nach Frankreich über La Cateau nach Cambrai. Das erste Gefecht fand nordöstlich von Cambrai statt, wo die Division über 16.000 Kriegsgefangene einbrachte. Die zweifelhafte Reputation der Division wurde wieder einmal dadurch bestätigt, dass ihrer Soldaten marokkanische Kriegsgefangene der französischen Streitkräfte als ‘rassisch minderwertig’ ermordeten. Anschließend wurde die Totenkopf-Division nach vorne zur Verstärkung der deutschen Verbände befohlen, welche zur Kanalküste durchgestoßen waren und das Britische Expeditionskorps mit anderen alliierten Verbänden von der französischen Hauptstreitmacht im Süden abgeschnitten hatten. Tatsächlich traf dann die Hauptstreitmacht dieser eingeschlossenen Truppen bei ihrem Versuch nach Süden auszubrechen, direkt auf die SS-Totenkopf-Division. Die leichten Panzerabwehrwaffen, über welche die Totenkopf-Soldaten nur verfügten, waren kein Gegner für die alliierten Panzer – darunter stark gepanzerte Matilda II – und die SS-Truppen erlitten große Verluste. Eickes Männer mussten mit schwerer Artillerie im Direktbeschuss die feindlichen Panzer bekämpfen und nur das Eingreifen von Stukas rettete den Tag. Die Division befand sich am Rande des Zusammenbruchs. Der Totenkopf-Division wurde anschließend befohlen, zum La-Bassee-Kanal vorzurücken und geeignete Stellen zur Überquerung für die Hauptstreitmacht des deutschen Vormarsches festzustellen und zu sichern. Eicke ignorierte diese Befehle und stieß über den Kanal hinaus weiter vor, wo er auf heftigen Widerstand traf. Zu diesem Zeitpunkt gab Hitler seinen ‘Halte-Befehl’ heraus und Eicke wurde befohlen, seinen hart erkämpften Brückenkopf aufzugeben und seine Truppen zurückzuziehen. Seine eindeutige Befehlsverweigerung gegen diese klaren Anweisungen führte zu einem wütenden Vorwurf durch General Hoepner, der ihn als ‘Schlächter’ bezeichnete, welcher keine Achtung vor dem Leben seiner Männer hätte. Zwei Tage später durfte der Vormarsch wieder aufgenommen werden und Eicke war gezwungen, dass Gebiet zum zweiten Mal zu erobern, welches er zwischenzeitlich aufgeben mußte und erlitt dabei wieder schwere Verluste. Seine Division traf anschließend bei Bethune und La Paradis auf weiteren heftigen Widerstand, wo die britischen Verteidiger den SS-Männern einen hohen Blutzoll für jeden gewonnenen Meter abverlangten. Als die Verteidiger von La Paradis schließlich am 27. Mai keine Munition mehr hatten und kapitulierten mussten, wurden etwa einhundert Gefangene der 2. Royal Norfolks vor einer Scheune zusammengetrieben und mit Maschinengewehren erschossen. Obwohl die SS-Soldaten mit Bajonetten zwischen die niedergemachten Opfer gingen, um jeden Überlebenden zu töten, entkamen drei Briten lebend. Aufgrund ihrer Zeugenaussagen konnte der Kompanieführer, SS-Obersturmführer Fritz Knöchlein, wegen Kriegsverbrechen 1948 gehängt werden. Anfang Juni tat Totenkopf Dienst in der Küstensicherung um Gravelines, südlich von Dünkirchen. Anschließend Angriff im Rahmen des XIV. Armeekorps in die Gegend um Peronne und dann Durchbruch durch die ‘Weygand-Linie’ bis zur Seine um Peronne. In den letzten Tagen des Feldzuges verfolgte die SS-Totenkopf-Division die französischen Truppen bis in die Gegend nördlich von Lyon. Unter den französischen Soldaten befanden sich auch wieder marokkanische Einheiten und auch in diesen letzten Gefechten nahmen die Totenkopf-Soldaten wieder nur Weiße gefangen. Nach dem Waffenstillstand tat die Division ab Juli 1940 Küstensicherung im Abschnitt von der Garonne bis zur spanischen Grenze. Während des Westfeldzug erlitt die Totenkopf-Division wesentlich höhere Verluste als die anderen SS-Verbände, was ihr den Ruf von herausragender Rücksichtslosigkeit selbst gegenüber den eigenen Männern einbrachte. Eickes Division verlor alleine über 300 Offiziere in zehn Tagen mit Gefechten. Das ‘Menschenmaterial’, was bisher vor allem aus Kriminellen und SS-Reservisten ohne ausreichendes militärisches Training bestand, war eine Erklärung für die hohen Verluste und das brutale Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen, aber auch Eickes Ambitionen an seine Division waren dafür verantwortlich. Nach dem Waffenstillstand tat die Division ab Juli 1940 Küstensicherung in dem Abschnitt von der Garonne bis zur spanischen Grenze für fast ein ganzes Jahr. Hier zeigte sich ein anderes Bild ihrer Männer, welche so aggressiv im Kampf waren, als sie den örtlichen Farmern bei der Einbringung der Ernte halfen. Die Division wurde in dieser Zeit auch formal ein Teil der Waffen-SS und erhielt umfangreichen Ersatz und Ausrüstung. Die neuen Rekruten bestanden nun aus jungen SS-Freiwilligen, welche in keinem Kontakt zu den KZ-Wachmannschaften standen. Im Herbst 1940 wurde die SS-Totenkopf-Division vollständig motorisiert und zu einer motorisierten Infanterie-Division – kurz Inf.Div(mot) – und erhielt das Kradschützen-Bataillon ‘Totenkopf’ sowie einer III.(schw.)/Art.Rgt. (tmot) ‘Totenkopf’. Im Frühjahr 1941 wurde die Division in Vorbereitung für das Unternehmen Barbarossa nach Ostpreußen verlegt. Dort erhielt sie noch die neue Pz.Jäger-Abt. ‘T’ mit drei Zügen s.Pak/5cm(mot.Zug) und als vierte Kompanie eine 2-cm-Fla.Kp(mot.Zug). Russland 1941 bis 1942 Für den Angriff auf die Sowjetunion wurde die Division der Heeresgruppe Nord zugeteilt und war zunächst wieder nur Reserve bei der Panzer-Gruppe 4 von Hoepner. Sie rückte in der zweiten Welle durch Litauen über Dünaburg nach Lettland vor, wo sie die Vormarschstraßen von zurückgebliebenen russischen Truppenteilen säuberte. An der sogenannten ‘Stalin-Linie’ kam es dann zu den ersten schweren Kämpfen. Dort wurde Eicke verwundet, als sein Stabswagen über eine Mine fuhr. Die Totenkopf-Division traf auf unerwartet heftigen Widerstand und erlitt erhebliche Verluste. Trotz dieser heftigen Kämpfe beliefen sich diesmal die Offiziersverluste auf 82 innerhalb eines Monats, während es in Frankreich noch 300 innerhalb von zehn Tagen gewesen waren. Auch wurde diesmal in einem kurzen Zeitraum eine größere Anzahl von Gefangenen eingebracht, als dies im gesamten Westfeldzug zusammen der Fall gewesen war. Eindeutig hatten die Soldaten der Totenkopf-Division aus ihren früheren Fehlern gelernt. Im August stand die Division in heftigen Kämpfen an den Zufahrtswegen nach Leningrad und insbesondere an der russischen Luga-Verteidigungslinie. Zwar wurde die russische 34. Armee vernichtet, aber die Totenkopf-Division hatte dabei über 4.000 Mann Verluste. Ende September stand die Division im Zentrum eines großen russischen Gegenangriffs bei Lushno, wo ihre Einheiten über eine dünne Linie über 25 km Länge auseinandergezogen waren. Die Angriffe wurden letztlich abgeschlagen und ließen eine siegreiche, wenn auch zerschlagene Totenkopf zurück. Während dieser Kämpfe erhielt der SS-Sturmmann Fritz Christen für herausragende Tapferkeit eines der bedeutendsten Ritterkreuze, welches je an einen Soldaten der Waffen-SS verliehen wurde. mehr …

  • Browning M2

    Browning schwere 12,7-mm-Maschinengewehre M1921 und M2. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. hier zum Vorgänger Browning M1917 und M1919. Browning M1921, M2 Typ: Schweres Maschinengewehr. Geschichte Seit das erste schwere 12,7-mm-Maschinengewehr von Browning im Jahre 1921 produziert wurde, war es für gegnerische Infanteristen eine der am meisten gefürchteten Waffen. Das von dem Maschinengewehr abgefeuerte Projektil setzt jeden getroffenen Soldaten sofort außer Gefecht und die Waffe kann auch dazu verwendet werden, gepanzerte Ziele zu zerstören, insbesondere wenn panzerbrechende Munition verwendet wird. Das Projektil ist das eigentliche Herzstück der Waffe und vorausgegangene Versuche von Browning, ein derartig schweres Maschinengewehr zu bauen, scheiterten alle an dem Fehlen einer geeigneten Patrone. Erst als eine im Ersten Weltkrieg erbeutete deutsche 13-mm-Patrone aus der Mauser-Panzerbüchse untersucht wurde, konnte eine brauchbare Lösung gefunden werden. So blieb die Grundausführung der Patrone seitdem unverändert, obwohl zahlreiche alternative Treibmittel und Projektil-Arten zwischenzeitlich verwendet wurden. Vom ursprünglichen schweren Maschinengewehr Browning M1921 wurden eine ganze Reihe von Varianten bis heute entwickelt, welches noch immer als Browning M2 Maschinengewehr im Einsatz ist. Bei all diesen Varianten blieb der Mechanismus der Waffe identisch, welcher dem kleineren Maschinengewehr Browning M1917 sehr ähnlich ist. Worin sich diese Varianten voneinander unterschieden, war der Typ des angebrachten Laufs und die Ausstattung für den Sockel der Waffe.   Eines der zahlreichsten Modelle des M2 war der Typ M2 HB, wobei die zwei Buchstaben am Ende als Abkürzung für ‘Heavy Barrel’ (schwerer Lauf) stehen. Diese HB-Version kann in allen möglichen Arten installiert werden und wurde in der Vergangenheit als Infanteriewaffe, als Flugabwehr-Waffe und sogar als starr eingebaute oder manuell bedienbare Flugzeug-Bewaffnung verwendet. Für den Einsatz bei der Infanterie ist das M2 HB gewöhnlich auf einem Dreibein montiert, kann aber auch auf Fahrzeug-Pinolen, Ringbefestigungen und Drehzapfen montiert werden. Andere M2-Typen schließen Versionen mit wassergekühlten Läufen ein, welche gewöhnlich als Flugabwehr-Waffen eingesetzt wurden. Insbesondere auf Schiffen der US-Marine wurden sie während des Zweiten Weltkriegs in Mehrfachbefestigungen gegen tieffliegende Angriffsflugzeuge verwendet. Einzelne wassergekühlte MG-Befestigungen wurden oft bei Landinstallationen zur Luftabwehr verwendet.   Der hauptsächliche Unterschied zwischen den auf dem Boden und in Flugzeugen eingesetzten Versionen des Maschinengewehrs war der, dass die Flugzeug-Ausführung eine Lauflänge von 91,4 cm hatte, während der Lauf des konventionellen 12,7-mm-Brownings bei den Bodentruppen 114,3 cm lang war. Abgesehen vom Lauf und der Art der Anbringung, konnten alle Teile zwischen allen Versionen der M1921 und M2-Maschinengewehren ausgetauscht werden. Modernes M2 Das heutige Browning M2 ist immer noch die automatische, durch einen Patronengurt gespeiste und luftgekühlte Waffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Es hat eine Rückenplatte mit Haltegriffen, eine Blatt-Kimme, Mündungsfeuer-Unterdrücker und einen Ersatzzylinder. Durch die Veränderung einiger Bauteile kann die Munition entweder von der rechten oder linken Seite eingeführt werden. Das M2 ist in der Lage, im Einzelfeuer oder automatischen Dauerfeuer zu schießen. Heutzutage wird das M2 fest eingebaut auf Fahrzeugen zur Bekämpfung von Infanterie und Flugzeugen verwendet. Zugehörige Komponenten sind der Flugabwehr-Sockel und das M3-Dreibein, welche beide stabile Waffenplattformen abgeben. Die M2 0,5-inch flexible Version wird als Bodenwaffe auf dem M3-Dreibein oder auf verschiedenen Befestigungen der US-Marine an Bord von Schiffen verwendet.   Taktisch soll das M2 Unterdrückungsfeuer während des eigenen Angriffs oder in der Verteidigung bieten. Es kann dabei effizient gegen Infanterie, leicht gepanzerte Fahrzeuge, langsame und tieffliegende Flugzeuge und kleine Boote eingesetzt werden. Die 12,7-mm-Patrone hat außerdem eine gute Durchschlagskraft gegen die meisten Arten von Mauerwerk. Überraschenderweise wurde das M2 aufgrund seiner geringen Feuergeschwindigkeit und guter Schwenkbarkeit und Hebemechanismus während des Vietnam-Krieges in begrenzter Zahl als Scharfschützen-Waffe gegen feste Installationen, wie Feuerbasen, verwendet. Es wurden in den USA mehr 12,7-mm-Browning-Maschinengewehre gebaut als von jedem anderen Typ eines MGs. Bis heute gehen die Stückzahlen in die Millionen und die Serienproduktion ist immer noch nicht beendet. Ende der 1970er Jahre fanden es zwei weitere US-Firmen rentabel, die Waffe wieder in die Produktion zu nehmen, und das Gleiche gilt für den belgischen FN-Konzern. Viele andere Firmen, verstreut über die ganze Welt, finden es profitabel, Ersatzteile und Zubehör für die M2-Serie herzustellen und praktisches jedes Jahr kommt ein anderer Munitionsfabrikant mit einem neuen Typ von Patrone für diese Waffen auf den Markt. Einige Händler haben sich ganz auf den Ankauf oder Verkauf dieser einzigen Waffe spezialisiert, so groß ist die Nachfrage nach diesen Maschinengewehren und keine Ende dafür in Sicht. Das M2 wird noch für viel Jahre im Einsatz sein und es gibt keine Anzeichen für einen moderneren Ersatz. Aus diesem Grunde ist das 12,7-mm-Browning eines der erfolgreichsten Maschinengewehre aller Zeiten. Animation 3d-Modell 12,7-mm Browning M2 Spezifikationen Browning M2 12,7-mm-Maschinengewehr Spezifikationen: Einsatzstatistik: Weitere amerikanische Maschinengewehre Johnson M1941 Melvin M. Johnson war Hauptmann in der Reserve des US-Marine-Korps und eine bekannte Autorität für automatische Waffen. Mitte der 1930er Jahre hatte er das automatische Johnson-Gewehr entworfen und begann daraus ein leichtes Maschinengewehr zu entwickeln. Wie das Gewehr wurde auch das Maschinengewehr durch Rückstoß betrieben. Dies war kein übliches System für leichte Waffen und erforderte einen hohen Fertigungsstandard, um zuverlässig zu funktionieren. Obwohl der Entwurf mechanisch einwandfrei funktionierte, war die Waffe nicht robust genug, den harten Bedingungen während eines Feldzuges standzuhalten. Das Maschinengewehr wurde von der US-Armee getestet, welche aber wenig Interesse zeigte, da sie mit dem Browning Automatic Rifle BAR zufrieden war und außerdem genug davon hatte und wenig Neigung zeigte, daran etwas groß zu ändern. Die niederländische Regierung kaufte dann eine Anzahl für ihre Streitkräfte in Ostindien, aber mit der japanischen Invasion dieses Gebietes verlor der Vertrag seine Grundlage. Die Produktion wurde während des gesamten Krieges für das US Marine Corps und die US Rangers fortgesetzt, aber die Gesamtproduktion war relativ gering. Die Waffe besaß eine Reihe interessanter Merkmale. Im Einzelschuss-Modus schloss und verriegelte sich der Bolzen vor jedem Schuss, im Automatik-Modus feuerte sie jedoch mit einem offenen Bolzen, wobei sichergestellt wurde, dass keine Patrone jemals in eine heiße Kammer geladen wurde und Luft zwischen den Schüssen durch den Lauf strömen konnte, um ihn zu kühlen. Das Magazin wurde von der linken Seite versorgt, was die Silhouette niedrig hielt, aber zu Gleichgewichtsproblemen führte. Zudem konnte das Magazin von der rechten Seite des Mechanismus mit dem standardmäßigen Springfield-M1903-Ladestreifen aus fünf mehr …

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