Kriegstagebuch 30. Juli 1917


britische 18-Pfünder-Kanone
Eine britische 18-Pfünder-Kanone im Gefecht.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 30. Juli 1917:

Westfront


Aisne: Artillerie-Gefechte.

Ostfront

Galizien: Die österreich-ungarische Dritte Armee erobert Zaleszczycki und Sniatyn zurück. Die deutsche Südarmee sowie österreich-ungarische und türkische Divisionen erzwingen den Übergang über den Fluss und schlagen ein sibirisches Regiment und die britischen Panzerwagen des Royal Navy Air Service zurück.

Luftkrieg

Ostfront: Ein britischer Panzerwagen schiesst ein im Tiefflug angreifendes Flugzeug in Galizien ab.

Südfronten

Salonik: Die britischen Ausfälle durch Krankheiten belaufen sich auf ca. 12.500 Mann (hauptsächlich Malaria-Fälle).

close
Hallo 👋
Schön, dass Du Dich für diese Inhalte interessierst !
Trag dich ein, um jeden Sonntag morgen die Top-Beiträge von Weltkrieg2.de in deinen Posteingang zu bekommen (es wird garantiert nicht mehr oder Werbung verschickt!).

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Zum teilen:

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • 3d-Modell Mosquito-Bomber

    De Havilland Mosquito schneller Tag- und Nachtbomber sowie Aufklärer, Jagdbomber, Schiffsbekämpfungs-Flugzeug und Nachtjäger. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. de Havilland DH98 Mosquito Typ: schneller Tagbomber und Nachtbomber, Aufklärer, Jagdbomber, Schiffsbekämpfungs-Flugzeug und Nachtjäger der englischen RAF. Mosquito-Bomber Im Oktober 1938 begann das Entwicklerteam unter Geoffrey de Havilland, zusammen mit R.E. Bischof und C.C. Walker, mit der Arbeit an einem leichten Bomber, welcher vollständig aus Holz konstruiert werden sollte, um den Bedarf an strategisch wichtige Materialien so gering wie möglich zu halten, was im Kriegsfall wichtig werden würde. Das britische Luftfahrtministerium war nicht interessiert und schlug vor, die de Havilland-Werke sollten Flügel für existierende schwere Bomber herstellen. Deshalb wurde der erste Prototyp geheim in Salisbury Hall von einem Team aus nur 12 Mann im Januar 1940 gebaut. Nur widerwillig erlaubte das Luftfahrtministerium dann die Fortführung der Arbeiten, da man sich ein unbewaffnetes Flugzeug nur als Aufklärer vorstellen konnte. Das Team, welches an dem Prototyp arbeitete, stieg daher im Sommer 1940 auf 30 Mann an. Nach einem Auftrag im Jahr 1940 über 50 Stück gemäß der Spezifikation B.I/40, flog dann der erste Prototyp der de Havilland Mosquito am 25. November 1940. Das Flugzeug wurde von zwei 1.460-PS-Merlin-21-Motoren angetrieben. Dabei zeigte es von Beginn an eine überragende Leistung und war sogar noch schneller als die aktuellen Jagdflugzeuge der RAF. Einsätze Von den ersten Serienflugzeugen wurden 10 zum leichten Bomber De Havilland Mosquito B IV mit einem verglasten Bug und einem internen Bombenschacht umgebaut. Der erste dieser Bomber mit der Seriennummer W4072 flog am 8. September 1941. Das hauptsächliche Serienmodell war die Mosquito B IV Serie II, welche Merlin 21, 23 oder 25-Motoren in verlängerten Gondeln hatte. Die 105. Squadron, zu dieser Zeit bei Marham als Teil der 2. Bomber-Gruppe stationiert, erhielt die ersten dieser Mosquito B IV Serie II im Frühjahr 1942. Der erste Einsatz wurde gegen Köln am 31. Mai 1942 geflogen, dem Morgen nach dem ersten ‘1000-Bomber-Angriff’. Die Besatzungen lernten schnell, die Geschwindigkeit der Mosquito als hauptsächliche Verteidigung gegen feindliche Jagdflugzeuge zu benutzen, da dieser Typ vollständig unbewaffnet war. Angriffe im Tiefflug mit einem Sturzflug auf das Ziel wurden bald zur Standard-Taktik bei den Tageseinsätzen und eine der ersten wichtigen Angriffe der 105. Squadron auf das Gestapo-Hauptquartier von Oslo in Norwegen erfolgten auf diese Weise. Die Mosquito wurde wohl neben der deutschen Junkers Ju 88 zu dem vielseitigsten Flugzeug des 2. Weltkrieges. Dazu gehörte es zu den erfolgreichsten und war so ziemlich an jeder Front präsent. Am bekanntesten wurde das hölzerne Flugzeug aber bei seinen Einsätzen in Nordwest-Europa mit dem Bomber-, Jäger- und Küsten-Kommando der RAF. Auch wenn die ‘Mossie’, wie sie von ihren Besatzungen genannt wurde, einen großen Beitrag bei den Pfadfinder-Verbänden des Bomberkommandos leistete, waren es doch die Einsätze als leichter Bomber, welche die dramatischsten Resultate erbrachten. Der Bedarf an Mosquitos zur Aufklärung und als Nachtjäger war zu dieser Zeit derartig groß, dass die Bildung weiterer Bombereinheiten nur langsam voranging. Erst im Herbst 1942 begann die 139. Squadron auf Mosquito B IV Bomber umzurüsten. Zusammen mit der 105. Squadron waren deren Mosquito-Bomber am Morgen des 30. Januar 1943 über Berlin und sorgten für kräftige Verwirrung, als mehrere Reden von Nazi-Führern zum zehnten Jahrestag der Machtergreifung Hitlers abgehalten wurden. Es folgten weitere Einsätze gegen Schlüsselziele, bis die 2. Gruppe ab 1. Juni 1943 Teil der 2. Taktischen Luftwaffe wurde, wo sie zusammen mit der 109. Squadron bei Pfadfinder-Einsätzen verwendet wurden. Sie setzten dabei ihre Störangriffe fort und lenkten die Aufmerksamkeit vom Bomberstrom mit den schweren, viermotorigen Bomber ab und wurden nach und nach auf die B Mk IX und XVI umgerüstet. Aufklärungs- und Bomberversionen der Mosquito durchstreiften nahezu unbedrängt die besetzten Gebiete in Westeuropa und Deutschland in den Jahren 1943 und 1944. Deshalb bildete die deutsche Luftwaffe 1943 zwei spezielle Jagdgruppen, Nr. 25 und 50, welche mit aufgemotzten Messerschmitt Bf 109G-6 Jagdflugzeugen ausgerüstet waren, aber auch diese hatten keinen Erfolg gegen die schnellen Mosquito-Bomber. Als Anfang 1944 die ‘Light Night Striking Force’ (leichte Nachtangriffs-Einheit) im Rahmen der 8.(PFF)-Gruppe gebildet wurde, bestand diese aus der 139., 627. und 692. Squadron. Allerdings wurde die 627. Squadron bald abgezogen, um bei der 5. Gruppe als Zielmarkierungs-Bomber eingesetzt zu werden. Später traten dann die 128., 571. und 608. Squadron der LNSF (Light Night Striking Force) bei und nahmen an den regelmäßigen Störangriffen über Deutschland teil, führten die schweren Bomber mit ihren Oboe-Geräten zu den Zielen und griffen diese mit einer selten erreichten Präzision an. Die bekannte ‘Dambuster’-Squadron 617 verwendete ebenfalls Mosquito-Bomber der Typen Mk IV, IX, XVI, XX und 25, um Ziele im Tiefflug zu markieren. ‘Mossies’ wurden ebenso von den Bomber- und Jägern-Staffeln der 100.(BS)-Gruppe zur elektronischen Kriegführung und Störangriffe verwendet. Vom englischen Bomberkommando wurden modifizierte Mosquito B IV Bomber verwendet, welche in einem größeren, gewölbten Bombenschacht eine 1.814-kg-Bombe tragen konnten. Diese dienten in der ‘Light Night Striking Force’ und waren mit Oboe Mk I bis III Zielfindungsgeräten ausgerüstet. Alleine zwischen Januar und Mai 1945 warfen diese Mosquito-Bomber 1.459 ‘Blockbuster’-Bomben nur auf Berlin, sowie weitere 1.500 auf andere Ziele. Spätere Versionen der ‘Mossie’ wurden schon von der Fabrik standardmäßig mit dem großen, gewölbten Bombenschacht und zusätzlichen 455-Liter-Abwurftanks abgeliefert. In Kanada wurde der Mosquito-Bomber als B.Mk VII mit 1.418-PS-Packard-Merlin-31-Motoren gebaut. Dazu wurden 45 Mosquito B Mk IX-Bomber mit zusätzlicher Bombenzuladung und Merlin-72-Motoren gebaut. De Havillands Hersteller in Kanada baute auch die Mosquito B XX and B 25 bevor der Krieg endete. Die effektivste Bomber-Version war die Mosquito B Mk XVI mit Druckkabine, umfangreicher Navigationsausrüstung und dem großen, gewölbten Bombenschacht. Dieses Flugzeug konnte damit beladen eine Flughöhe von 11.280 Metern bei einer Geschwindigkeit von 660 km/h erreichen. Die Statistik des Bomberkommandos am Ende des Krieges gibt 39.795 Einsätze an, bei denen 254 Mosquito-Bomber verloren gingen. Dies ist damit die geringste Verlustquote von allen Bombern, welche vom britischen Bomberkommando verwendet wurden. Die Gesamtproduktion belief sich auf 7.781 Flugzeuge aller Mosquito-Modelle, welche in Großbritannien, Kanada und Australien gebaut wurden. Bomber-, Trainer- und Aufklärer-Versionen PR I : unbewaffneter Fotoaufklärer mit von 16 m beim Prototyp auf 16,51 m vergrößerter Spannweite, doch noch kurzen Motorgondeln. T mehr …

  • die deutsche Luftwaffe in Polen

    Einsatzstärken und Ausstattung an Flugzeugen der deutschen Luftflotten bei Kriegsbeginn und der Luftkrieg über Polen. Diese Kriegsgliederung der Luftwaffe gibt die Einsatzstärken und Ausstattung der Einsatzverbände am Tag nach dem deutschen Angriff auf Polen und einen Tag vor der Kriegserklärung durch England und Frankreich an Deutschland, wieder. Die Mehrzahl der Jagdeinsitzer, Sturzkampfbomber und Aufklärungsverbände in der Kriegsgliederung Luftwaffe waren der Luftflotte 1 und 4 für den Angriff auf Polen unterstellt. Allerdings waren Kampfflugzeuge mit größerer Reichweite von anderen Luftflotten auch in den Feldzug eingebunden. Die Lehrdivision operierte unabhängig von den Luftflotten, allerdings waren auch mehrere ihrer Verbände am Polenfeldzug beteiligt. Kriegsgliederung Luftwaffe vom 2. September 1939: Ausrüstung der Frontverbände der Luftwaffe am 1. September 1939: Staffel: Die Anzahl des Flugpersonals in einer Staffel hing natürlich vom Typ der Flugzeuge ab. Es waren 10 Piloten bei einsitzigen Jagdflugzeugen und konnten mehr als 40 Mann Flugpersonal bei mehrmotorigen Bombern sein. Die Anzahl des Bodenpersonals variierte zwischen 150 Mann bei einsitzigen Jagdflugzeugen und nur 80 Mann Mann bei mehrmotorigen Bombenflugzeugen. Der Grund für die im ersten Moment erstaunlich wirkende geringere Anzahl bei den Bombern ist, dass ein Großteil der Wartungseinrichtungen und administrativen Bürotätigkeiten von den örtlichen Luftgau übernommen wurde, in der die Einheit stationiert war. Eine Staffel hatte eine Stärke von 9 bis 12 Flugzeugen bei Kriegsbeginn, dies stieg aber ständig während des Krieges bis zu einer Maximalstärke von 16 an, wodurch natürlich auch die Anzahl des Flugpersonals und des Bodenpersonals vermehrt werden musste. Gruppe: Die Gruppe war normalerweise die grundsätzliche Einheit für operative Einsätze und Organisationsaufgaben. Ursprünglich bestand eine Gruppe aus drei Staffeln und dem Stab mit drei weiteren Flugzeugen, was somit eine Gesamtzahl von 30 Flugzeugen ergab. Ab der Mitte des Krieges hatten viele Jagdgruppen eine vierte Staffel und zusammen mit der maximalen Staffelstärke von 16 Jagdflugzeugen ergab dies eine Gruppenstärke von bis zu 67 Flugzeugen. Die Mannschaften eine Gruppe waren zwischen 35 und 150 Mann Flugpersonal sowie zwischen 300 und 515 Mann Bodenpersonal stark. Geschwader: Das Geschwader war die größte Flug-Formation in der Luftwaffe. Ursprünglich bestand es aus drei Gruppen mit 90 Flugzeugen und einem Stab mit vier, was insgesamt 94 Flugzeuge ergab. Luftkrieg über Polen 1939 Der Operationsplan der deutschen Luftwaffe für den Angriff auf Polen am 1. September 1939 sah die Umsetzung der ‘Douhet-Theorie’ vor. Durch ‘strategische’ Angriffe auf die polnischen Luftstreitkräfte sollten diese noch zu Beginn des Feldzuges auf dem Boden ausgeschaltet werden. Anschließend sollten die ‘taktischen’ Einsätze zur Unterstützung der Wehrmacht folgen. Tatsächlich wurden zwar in den ersten Tagen die Bodeneinrichtungen der polnischen Luftwaffe zerstört, zusammen mit Schulflugzeugen und nicht einsatzfähigen Maschinen, aber keine einzige polnische Frontmaschine, da diese zuvor auf provisorische Feldflugplätze verlegt und getarnt worden waren. Allerdings hat die deutsche Luftwaffe aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit und auch besseren Flugzeuge von Anfang an die eindeutige Überlegenheit in der Luft. Der erste Angriff von Ju 87 des Stuka-Geschwaders 1 fand schon 15 Minuten vor dem eigentlichen Angriffsbeginn statt. Die Staffel hatte einen Sonderauftrag und sollte die polnischen Zündposten an der strategisch wichtigen Eisenbahnbrücke über die Weichsel bei Dirschau in Richtung Ostpreußen ausschalten, sodass ein Panzerzug die Brücke unversehrt erobern könnte. Die drei Stukas starteten um 4:26 Uhr und flogen im Tiefflug zu ihrem Ziel und erledigten ihren Auftrag, jedoch konnten die Polen die Zündkabel noch vor dem Eintreffen des Panzerzug flicken und um 6:30 Uhr wurde die Brücke trotzdem gesprengt. Den ersten Luftsieg des Zweiten Weltkriegs erzielte Stuka-Pilot Frank Neubert über dem Flugplatz von Krakau, als er einen polnischen P.11-Jäger abschoss. Kurz danach, um 5:30 Uhr, gelang es dem Polen Gnys im selben Luftkampf das erste deutsche Flugzeug abzuschießen, einen Stuka der I. Gruppe des Geschwaders Immelmann. Die bis zum Sommer 1940 größte Luftschlacht des Krieges fand am selben Tag ab 7 Uhr für etwa 50 Minuten nördlich von Warschau statt, als über 80 deutsche Bomber vom Typ He 111 und Do 17, gesichert durch 20 Zerstörer Messerschmitt Bf 110, von 64 polnischen Jägern P-11 angegriffen wurden. Jedoch waren die polnischen Doppeldecker zu langsam, um sich deutschen Flugzeugen auf vielversprechende Schussweite zu nähern. Auf Druck ihrer westlichen Verbündeten verweigerten die Polen ihren Bombern die Einsatzerlaubnis, selbst noch nicht einmal gegen deutsche motorisierte Kolonnen. Auch die modernen Los-Bomber, einer der besten mittleren Bomber zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, mussten auf dem Boden bleiben. Erst am zweiten Kriegstag griffen erstmals 6 leichte Karas-Bomber Einheiten des XVI. Panzer-Korps an. Die deutschen Luftangriffe in den ersten beiden Tagen richteten sich neben den Angriffen auf die Flugplätze aber auch gegen Verkehrsziele, sodass die polnische Mobilisierung in ein Chaos ausartete und die Kommandostruktur teilweise lahmgelegt wurde. Am dritten Kriegstag, dem 3. September 1939, begann die deutsche Luftwaffe mit der hauptsächlichen Unterstützung der Bodentruppen. Von nun an operierten die Luftwaffenverbände mit den Bodentruppen zusammen und griffen polnische Verteidigungsstellungen, Artilleriepositionen und Truppenkonzentrationen an. Zwischenzeitlich hatten Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärt. Zehn britische Blenheim-Bomber griffen am 4. September im hellsten Tageslicht die deutschen Kriegsschiffe vor Wilhelmshaven an. Davon wurden fünf abgeschossen und Feldwebel Troitsch von der II. Gruppe des JG 77 erzielt den ersten Luftsieg des Zweiten Weltkriegs im Westen. Nachdem am 4. September 1939 die polnische Verteidigung langsam zusammengebrochen war, erhielten auch die modernen Los-Bomber Starterlaubnis. Insgesamt 27 der mittleren Bomber griffen das XVI. Panzer-Korps bei Radomsko an. Aber die polnischen Fliegerverbände mussten nun auf andere Feldflugplätze zurückverlegen, wo kein Fliegerschutz bestand. Dadurch konnte die deutsche Luftwaffe erstmals 2 Los-Bomber und 3 P-11-Jäger auf dem Boden zerstören. Auch ging den polnischen Fliegern so langsam die MG-Munition aus. Am 5. September flogen die polnischen Bomber ihren letzten Angriff auf die Spitzen des XVI. Panzer-Korps, dass nun nahezu ungehindert auf Warschau vorstoßen konnte. Am nächsten Tag erfolgte nochmals ein Angriff von 6 Los-Bombern auf deutsche Panzertruppen bei Makow Mazowiecki, wobei die Hälfte von deutschen Jägern abgeschossen wurde. Die polnische Armeeführung wich nach Brest-Litowsk aus, wo sich auch die verbliebenen polnischen Fliegertruppen versammelten, welche bisher etwa 60 Prozent ihrer Flugzeuge eingebüßt hatten. Dies war auch auf den Beschuss durch eigene Flak und dem Versagen, auch nur ein einziges Mal Luftschutz für die mehr …

  • Italienische Infanterie mit dem alten Tropenhelm

    Kräfteverteilung der Achsen-Verbündeten (Italien, Finnland, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Slowakei) nach Kriegsschauplätzen im Sommer 1942. Die Kräfteverteilung der Verbündeten Deutschlands im Sommer 1942 Kräfteverteilung der Bodenstreitkräfte Italienische, finnische, rumänische, ungarische, bulgarische und slowakische Kräfteverteilung nach Kriegsschauplätzen im Sommer (Juni/Juli) 1942 nach Sollstärken. ITALIEN Italienische Streitkräfte: Divisionen:                     Italienische Infanterie: Italienische Fahrzeuge und Artillerie: FINNLAND Finnische Streitkräfte: Divisionen: Finnische Infanterie: Finnische Fahrzeuge und Artillerie: RUMÄNIEN Rumänische Streitkräfte: Divisionen: Rumänische Infanterie: Rumänische Fahrzeuge und Artillerie: UNGARN Ungarische Streitkräfte: Divisionen: Ungarische Infanterie: Ungarische Fahrzeuge und Artillerie: BULGARIEN Bulgarische Streitkräfte: Divisionen: Bulgarische Infanterie: Bulgarische Fahrzeuge und Artillerie: SLOWAKEI Slowakische Streitkräfte: Divisionen: Slowakische Infanterie: Slowakische Fahrzeuge und Artillerie: Kräfteverteilung der Luftstreitkräfte Die Stärkenachweise der Flugzeuge für die Regia Aeronautica stammt vom Oktover/November 1942. Stärke der Regia Aeronautica: alle anderen Luftwaffen der Achsen-Verbündeten: Kräfteverteilung der Seestreitkräfte Stärke der Achsen-Verbündeten an Schiffen: Deutschlands Verbündete im Osten Die Teilnahme dieser Satellitenstaaten am Krieg im Osten kann grob in vier Phasen untergliedert werden. Während der ersten Abschnitte des Unternehmens Barbarossa drangen starke finnische und rumänische Streitkräfte zusammen mit den Deutschen in die Sowjetunion ein. Dazu kamen kleinere, eher repräsentative Kontingente aus Ungarn, Italien und der Slowakei. Nachdem die Finnen ihre Grenzen von 1939 erreicht hatten, gruben sie sich ein und weigerten sich weiter vorzurücken. Die anderen nationalen Kontingente waren bis zum Beginn des Winters 1941/42 erschöpft und die Ungarn und der Großteil der Rumänen wurde abgezogen, um sich neu zu gruppieren. Als den Deutschen Anfang 1942 klar geworden war, dass sie mehr Männer für ihre Offensive im Sommer 1942 benötigen würden, schickten sie Feldmarschall Keitel aus, um die Ungarn und Rumänen zu überreden, mehr Truppen bereitzustellen. Keitel musste jedoch einwilligen, dass diese Truppen im Rahmen unabhängiger, nationaler Armee eingesetzt werden. Diese Armeen begannen an der Ostfront während des Sommers 1942 einzutreffen. Als die Deutschen sich ihren Weg in den Kaukasus und nach Stalingrad freikämpften, fanden sich ihre Verbündeten in langen Abschnitten entlang des Dons wieder. In diesen verbündeten Armeen erkannte die Rote Armee ihre Möglichkeiten und im November 1942 durchbrachen sie die zwei rumänischen Armeen, um Stalingrad einzuschließen. Dem folgte eine Reihe von Hammerschlägen auf die italienische und ungarische Armee. Nach diesen Katastrophen sagte Hitler ‘Ich will nie mehr einen Soldaten unserer östlichen Verbündeten an der Ostfront sehen’ und die meisten dieser Überlebenden wurden tatsächlich mit Beginn des Jahres 1943 nach Hause geschickt. Die Verbleibenden wurden zur Bekämpfung von Partisanen, Garnison-Dienst oder Küstenschutz am Schwarzen Meer für den Rest des Jahres verwendet. Die Moral dieser Soldaten zerfiel und ihre Regierungen zu Hause streckten Friedensfühler zu den westlichen Alliierten aus. 1944 war dann das Jahr des endgültigen Zerfalls des Achsenbündnisses. Anfang 1944 mussten die Rumänien zurück in die Frontlinie kommen, um die Situation im Süden nun vor ihrer Haustür zu stabilisieren, während Slowaken und Ungarn sich darauf vorbereiteten, die Karpaten-Pässe gegen die vorstürmende Rote Armee zu verteidigen. Im August 1944 stießen die Russen dann wieder durch die rumänischen Armeen hindurch und schlossen dabei wieder eine deutsche Armee ein. Durch einen Putsch in Bukarest liefen die Rumänen zu den Russen über und die Slowaken begannen einen erfolglosen Aufstand. Zwischenzeitlich hatten die Russen auch im Norden eine Offensive gegen die Finnen begonnen, welche um Frieden bitten mussten und zustimmten, die deutschen Einheiten aus ihrem Land zu vertreiben. Der letzte Abschnitt des Krieges brachte dann Rumänen und Finnen dazu, aktiv auf der Seite der Sowjets gegen die Deutschen zu kämpfen, während die Slowakei zu einem besetzten Land wurde. Nur Ungarn verblieb an der deutschen Seite, aber hauptsächlich nur deshalb, weil ein deutscher Putsch eine faschistische Regierung an die Macht brachte. Dazu führte der Umstand, dass die verhassten Rumänen nun auf der anderen Seite kämpften, auch dazu, dass die Ungarn sich nun wesentlich mehr in diesem Krieg engagierten. Rumänen und Ungarn waren sich gegenseitig so sehr verhasst, dass sie nun mit erheblich mehr Enthusiasmus aufeinander schossen, als sie das noch gegen die Russen getan hatten. Während des Jahres 1942, als ihre Teilnahme an dem Krieg am größten war, stellten die Satelliten-Armeen etwa ein Viertel der Achsen-Divisionen an der Ostfront. Abgesehen von den Finnen, waren sie fast ausschließlich bei der deutschen Heeresgruppe Süd konzentriert. Jedoch bedeutete ihre Mängel bei Ausrüstung, Training und Begeisterung, dass ihre Präsenz in der Frontlinie eine Schwachstelle darstellte. Gegen Ende des Krieges hatten die Deutschen jegliche Begeisterung für Massen von unwilligen Wehrpflichtigen ihrer Verbündeten verloren und beschränkten sich auf eine begrenzte Anzahl fanatischer Freiwilliger, welche nach deutschen Maßstäben ausgerüstet und organisiert werden konnten. Trotzdem gaben deutsche Verantwortliche zu, dass die Finnen überlegen in ihrem eigenen, nördlichen Kriegsschauplatz waren und das auch Ungarn, Rumänen und Slowaken bei vielen Gelegenheiten gut gekämpft hatten. Verhältnis Deutschlands zu den Verbündeten Die Beziehungen zwischen den Deutschen und ihren Verbündeten waren im allgemeinen gut. Viele der höheren Offiziere dieser osteuropäischen Armeen hatten vorausgegangene Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Deutschen. Die Ungarn und Slowaken hatten in der österreich-ungarischen Armee zusammen mit deutschen Einheiten während des Ersten Weltkriegs gekämpft, vor allem gegen Russen an der Ostfront. Und viele der Finnen hatten in der deutschen Armee gekämpft, als sie in den Jäger-Freiwilligen-Bataillonen organisiert waren. Ihr Respekt vor den deutschen militärischen Fähigkeiten half ihnen dabei, die ‘Ratschläge’ deutscher Vorgesetzter zu akzeptieren, wenn auch die an eher zeremonielle Ausdrucksweise gewöhnten Italiener und Rumänen durch die manchmal grobe Sprache deutscher Generalstäbe sich gekränkt fühlten. Aus Sicht der Rassentheorie der Nazis war es auch nicht unwichtig, dass abgesehen von den Slowaken keiner der Verbündeten der slawischen Volksgruppe angehörte. Die Finnen und Ungarn sind rassisch eindeutig unterschiedlich und die Rumänen bezeichneten sich selbst als die Römer oder Italiener Osteuropas. Die Finnen stellten auch aus diesem Grunde einige der ersten ausländischen Freiwilligen für die Waffen-SS, wenn auch die Deutschen offensichtlich zuerst annahmen, dass diese vor allem ‘schwedische’ und damit ‘germanische’ Finnen waren. Die Rasse verursachte jedoch ein schwieriges anderes Problem. Verteilt über ganz Osteuropa befanden sich Kolonien von Volksdeutschen oder rassisch deutschstämmigen Menschen, von denen viele stolz auf ihre Abstammung waren und in deutschen Einheiten dienen wollten. Diejenigen davon, welche in den besetzten Gebieten lebten, mehr …

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top