Kriegstagebuch 30. Mai 1917



französischer Frachter sinkt
Ein französischer Frachter sinkt nach dem Angriff eines deutschen U-Bootes.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 30. Mai 1917:

Seekrieg


Alliierte und neutrale Handelschiffsverluste: 285 Schiffe mit 589.603 t (die deutschen U-Boote melden 616.316 t einschließlich 170.626 t im Mittelmeer). Bisherige Höchstzahl von 7 U-Booten verloren, nur 5 neu in Dienst gestellt. UC 65 (O. Steinbrinck) hat seit dem 1. Februar 72.311 Tonnen Schiffsraum versenkt und weitere 51.452 Tonnen beschädigt. 63 britische Q-Schiffe (U-Boot-Fallen) befinden sich in den Heimatgewässern.

Westfront

Champagne: Heftige deutsche Angriffe bis zum 31. Mai auf das Moronvilliers-Massif scheitern.

Geheikrieg

Großbritannien: Während dem Mai wird Room 40 schließlich dem Marine-Geheimdienst der Admiralität als Section 25 unter Kommandant William ‘Bubbles’ James eingegliedert.

Heimatfronten

Österreich-Ungarn: Der Reichsrat trifft sich erstmals wieder seit März 1914. Die polnischen Vertreter erklären sich für die Unabhängigkeit, während Serben, Kroaten und Slowenen den ‘jugoslawischen Parlamentarischen Klub’ bilden.

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Im Blickpunkt:
  • Staatsbesuch Molotows in Berlin

    Hatte Hitler Alternativen zum Russland-Feldzug ? Teil II zur Frage, wieso griff der Führer Russland an ? Siehe auch Teil I: Wieso griff Hitler Russland an ? In den vier Monaten zwischen Juli und Dezember 1940 wirkte Hitler in Bezug auf die endgültige deutsche Strategie merkwürdig schwankend – unsicher, welchen Weg er einschlagen sollte, zögerlich, unentschlossen, sogar schwach. Er schien bei seinen politischen Bemühungen um Franco, Marschall Petain, Mussolini und dem sowjetischen Außenminister Molotow sogar Vorschläge in Erwägung zu ziehen, die im Widerspruch zum Krieg im Osten standen. In der Führungsstruktur des Dritten Reiches gab es kaum Möglichkeiten, wie in anderen Regierungsapparaten, Diskussionen über Alternativen und Entscheidungsfragen abzuhalten. Alles war auf Hitler ausgerichtet, der zwar von verschiedenen näher stehenden Persönlichkeiten beeinflusst werden konnte, die endgültige Entscheidung aber ganz alleine traf und diesen Entschluss seiner Umgebung mitteilte. Die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine arbeiteten nicht zusammen, sondern vielmehr neben her. Vom Befehlshaber der Luftwaffe, Göring, waren überhaupt keine eigenständigen Vorschläge zu erwarten. Lediglich die Kriegsmarine hatte alternative Vorstellungen und Pläne zum weiteren Kriegsverlauf gegen Großbritannien. Diese zielten auf die Kontrolle des Mittelmeerraumes mit der Wegnahme Gibraltars und des Suez-Kanals sowie der Kontrolle über die Kanarischen Inseln in der ersten Phase und später die Inbesitznahme der wichtigen Erdölfelder im Nahen Osten.   Hitler stimmte dieser Mittelmeer-Strategie zwar grundsätzlich zu, machte ihr Umsetzung aber vom Ausgang der Verhandlungen mit Mussolini, Franco und Petain abhängig. Es war sich bewusst, dass es nicht leicht sein würde, sie alle zufriedenzustellen. Die einander widerstreitenden Interessen auszugleichen gestand er zynisch ein, sei ‘nur durch grandiosen Betrug möglich.’ Diese Vorstellungen über die Ausrichtung der deutschen Kriegsführung auf das Mittelmeer passten gut zu den Vorstellungen im Auswärtigen Amt, wo Außenminister von Ribbentrop die Bildung eines ‘Kontinentalblocks’ forderte – als mächtiges Bündnis gegen Großbritannien und womöglich die Vereinigten Staaten. Es wurde ein weltweites Bündnis auch unter Beteiligung der Sowjetunion und Japans propagiert. Freilich beruhte die Umsetzung einer solchen Strategie auf bedeutende diplomatische Durchbrüche, genauer gesagt auf Hitlers Fähigkeit, Vereinbarungen mit den Führern von Spanien, Vichy-Frankreich, Italiens sowie womöglich auch mit der Sowjetunion und Japan zustande zu bringen. Und genau daran sollte alles scheitern. Eine Zeitlang gab Hitler diesen Bestrebungen von Raeder (Kriegsmarine), Warlimont (Wehrmacht) und Ribbentrop (Außenministerium) nach, für welche diese ‘Mittelmeer-Strategie’ eine Alternative zum Angriff auf Russland darstellte. Für Hitler schien sie jedoch lediglich ein Vorspiel, um Deutschland den Rücken freizuhalten, bevor es zum endgültigen Schlagabtausch mit der Sowjetunion käme, der in seinen Augen sowohl unvermeidlich, als auch alleine das Potenzial besaß, über den Endsieg zu entscheiden. Daher betrachtete er diese Strategie nie als Endzweck. Dies erklärt teilweise, warum seine diplomatischen Bemühungen, welche er im Oktober in Gesprächen mit Mussolini, Franco und Petain unternahm, so unergiebig waren. Dabei kam zutage, dass Hitler Spanien nicht zufriedenstellen konnte, ohne Frankreich vor den Kopf zu stoßen, und er konnte Frankreich nicht entgegenkommen, ohne seinen ‘Freund’ Mussolini zu verärgern. Dabei musste er bei seinem Zusammentreffen mit Mussolini in Florenz am 28. Oktober 1940 erfahren, dass die Italiener zusätzlich noch Griechenland angegriffen haben und damit einen weiteren kräftigen Stock in die Speichen der militärischen Kooperation der Verbündeten geworfen haben. Zudem bedeutete Mussolinis griechisches Abenteuer – was Hitler intern als ‘bodenlose Dummheit’ bezeichnete -, dass die italienische Offensive in Libyen verschoben werden musste und folglich auch die Stationierung deutscher Truppen in Nordafrika und der Vorstoß zum Suez-Kanal. Es waren auch die ersten klaren Anzeichen bei Hitler zu erkennen, dass er von nun an den militärischen Fähigkeiten seines italienischen Partners misstraute. Bereits auf der Rückfahrt hatte Hitler Jodl und Keitel vom OKW mitgeteilt, dass der Krieg gegen Russland nun im folgenden Jahr stattfinden müsse. Offenbar fühlte sich Hitler durch diese Rückschläge bei der Schaffung des ‘Kontinentalblocks’ in seiner früheren Ansicht bestärkt, dass der Angriff auf die Sowjetunion der einzige Weg zum endgültigen Sieg sei. Als der sowjetische Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Molotow nach Berlin reiste, um am 12. und 13. November Gespräche mit Hitler zu führen, stand die deutsche Strategie allerdings immer noch nicht endgültig fest. Am selben Tag, an dem die Unterredungen begannen, gab Hitler als wichtigste Weisung an die Wehrmacht heraus, die Einnahme Gibraltars und anderer Ziele der ‘Mittelmeer-Strategie’ vorzubereiten. Und die bedeutsamste Feststellung traf Hitler am Ende der Weisung: ‘Politische Besprechungen mit dem Ziel, die Haltung Russlands für die nächste Zeit zu klären, sind eingeleitet.’   Nach der Ansicht Hitlers musste der Dreimächtepakt ohne die Einbeziehung der Sowjetunion – entweder als Mitglied oder durch eine militärische Eroberung – nach elementaren Regeln zwangsläufig dazu führen, dass sich Stalin Großbritannien und Amerika annähern wird. Diese würde aber Japan in eine schwierige Situation bringen. Jedoch ging Hitler in der Frage der Einbindung der Sowjetunion in den Dreimächtepakt zum ‘Kontinentalblock’ bei Molotows Besuch und trotz der Befürwortung von Reichsaußenminister von Ribbentrop und der japanischen Regierung mit zu vielen Vorbehalten in die Gespräche. So erwähnte er die mit Japan vereinbarten Pläne nicht und bot dem Russen nicht einen der Großräume zur Aufteilung an. Nach japanischer Auffassung sollte die Sowjetunion sich in Richtung Südasien, einschließlich Britisch-Indiens, ausdehnen. Hitler ließ sich aber nur zu Andeutungen herab. Die allgemeinen Visionen der Mitglieder des Dreimächtepaktes sahen jedenfalls vor, dass es in Zukunft vier ‘Großräume’ geben sollte. Deutschland und Italien mit ihren europäischen Verbündeten sollte Europa, den Mittelmeerraum und Afrika beherrschen. Japan sollte China und Südostasien erhalten, während sich die Russen von Zentralasien nach Süden hin ausbreiten würden. Als letzter Großraum würde dann nur noch das von den Vereinigten Staaten dominierte Nord- und Südamerika verbleiben, wobei die unvermeidliche Auseinandersetzung mit den USA in ferne Zukunft verschoben werden sollte. Schon die enormen Probleme mit den möglichen Verbündeten in West-Europa, nämlich Spanien, Frankreich und Italien, welche nach Hitlers Ansicht ‘nur durch grandiosen Betrug’ überwunden werden könnten, ließen ihn vor einer genauen Festlegung auf den gewünschten ‘Viermächtepakt’ abschrecken. Dagegen war der sowjetische Außenminister Molotow ungewöhnlich offen. Dieser forderte frei heraus nicht nur die erwartete Kontrolle über Finnland, Rumänien, Bulgarien und den Bosporus, sondern auch den von Deutschland besetzten Teil Polens, Ungarn, Jugoslawiens und die Beherrschung aller Ostsee-Ausgänge. Hitler war sich zwar bewusst, dass er für die mehr …

  • Die österreichisch-ungarische Armee im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918. Uniformen, Stärke, Organisation, Befehlshaber und Verluste. Österreich-Ungarn wurde von den Franzosen 1859 besiegt und 1866 von Preußen vernichtend geschlagen. Seitdem wurde die österreich-ungarische Armee – oder kurz KuK-Streitkräfte – nach preußischem Vorbild reformiert, war aber seit 48 Jahren niemals mehr in einem Krieg erprobt worden. Österreich-ungarische Armee Die Bevölkerung aus 50 Millionen Menschen im Jahr 1914 bestand aus einem komplizierten Gemisch verschiedener Volksgruppen. Deutsche waren die herrschende Gruppe in Österreich, Magyaren in Ungarn. Polen in Österreich und Kroaten in Ungarn hatten besondere Privilegien. Ruthenen, Tschechen, Slowaken, Slowenen, Serben, Italiener und Rumänen wurden als potenziell Unzufriedene angesehen. Die Sprachen, Alphabete, Religionen und Rasseneigenschaften waren sehr unterschiedlich. Die slawischen Volksangehörigen bildeten zwei Drittel der Infanterie und den verantwortlichen Deutschen fehlte notorisch die hohe Seriosität und der Kampfwillen der Preußen. Doch wenn das von Jaroslav Hasek, einem tschechischen Schriftsteller, in seinem Buch Der brave Soldat Schejk hervorragend beschriebene Völker-Chaos auch zutraf, so gab es jedoch auch die andere Seite der Medaille: für viele Menschen war die österreich-ungarische Armee das Ideal eines Reiches als eine supranationale Gesellschaft. Zu Beginn des Jahres 1914 betrug die Friedensstärke der österreichisch-ungarischen Armee ungefähr 450.000 Mann. Nach der Mobilisierung stieg sie auf über 3.000.000 Mann, von denen etwa 1.800.000 Mann das Feldheer aus sechs Armeen mit zusammen 16 Armeekorps bildeten. Die meisten dieser Armeekorps bestanden aus 3 Divisionen, wovon auch einige Reserve-Divisionen waren, sowie 11 Kavalleriedivisionen. Im Falle eines Krieges gegen Serbien sollte nach Plan B (Balkanfeldzug) die Dritte, Fünfte und Sechste Armee im Süden eingesetzt werden. Bei einem gleichzeitigen Krieg gegen Serbien und Russland sollten nach Plan R jedoch die Dritte Armee zusammen mit der Ersten, Zweiten und Vierten Armee in der galizischen Ebene jenseits der Karpaten zum Einsatz kommen. Mit der Verkündung der Teilmobilisierung am 25. Juli 1914 marschierte das Feldheer jedoch nach Plan B auf, bis die Dritte Armee nicht mehr an der serbischen Front benötigt werden würde. General Conrad von Hötzendorf war Generalstabschef und 62 Jahre alt. Er war Kavallerist, fleißig, spartanisch, ein Schriftsteller für Taktik und Ausbildung und war – wie der Franzose Foch – ein Apostel der Offensive. Sein Rezept für den Sieg gegen Russland war ein früher Angriff, bevor der Feind die Masse seines Heeres zum Einsatz bringen könnte. Von Hötzendorf würde die nördlichen Armeen gegen Russland befehligen. Währenddessen sollte General Potiorek, ein zwar ebenfalls spartanischer, aber scharfer, eitler und inkompetenter Mann, mit guten Kontakten zur Justiz und auch verantwortlich für das Durcheinander in Sarajewo, welches den Attentätern erst die Möglichkeit zur Ausführung ihrer Pläne gab, die Armeen gegen Serbien führen. Österreich-Ungarn (28. Juli 1914 – 3. November 1918) Truppenstärke bei Kriegsbeginn = 3.000.000 Heeresstärke im Verlauf des Krieges = 8.322.000 Tote Militär = 1.200.000 Verwundete Militär = 3.620.000 Ziviltote (Serbien und Österreich-Ungarn zusammen) = 1.000.000 Uniformen der österreich-ungarischen Armee Die kaiserlich-österreichischen und königlich-ungarischen Armeen waren ein Jahr nach der Niederlage von 1866 gegen Preußen zusammengelegt worden. Im Jahr 1878 wurde auch das Gebiet von Bosnien-Herzegowina in das Kaiserreich eingegliedert und stellte Truppen. Im Jahr 1909 wurde eine neue ‘hechtgraue’ Felduniform für alle Fußtruppen, Maschinengewehr-Bataillone, Artillerie und die berittenen Tiroler und dalmatinischen Schützen eingeführt. Auf Druck des Kaisers durfte die Kavallerie ihre farbigen Uniformen beibehalten, obwohl eine Uniform für sie bereits im Projektstadium war. Die hechtgraue Uniform bestand aus einem Käppi mit schwarzem Lederschirm und einer Lasche, die vorne mit zwei Knöpfen geschlossen wurde. Allerdings wurde der obere Knopf bei einigen Einheiten durch ein Abzeichen ersetzt. Auf der Vorderseite befand sich ein rundes Abzeichen aus Metall für die gewöhnlichen Dienstgrade und aus Gold für Offiziere. In der Mitte befand sich die Chiffre des ‘Allerhöchsten’ (‘FJI’ für Franz Joseph b.z.w. später ‘K’ für Karl). Die berittene Artillerie behielt ihren Tschako, der mit grauer Decke und schwarzer Rosshaarfeder getragen wurde. Im Winter wurde eine hellgraue Wollstrickmütze ausgegeben. Die Tunika aus Wolle für den Winter und aus Drillich für den Sommer war einreihig mit Stehkragen (später Stehkragen und Fallkragen) und Kragenaufnähern mit Kragenflecken in der Blende oder der ‘Egalisierung-Farbe’, passenden Schulterträgern mit einer Rolle auf der rechten Seite, einer Schlitzfront, aufgesetzten Brust- und Seitentaschen mit Dreipunkt-Klappen und bis zum Handgelenk verjüngten Ärmeln. Es gab vier Grundtypen von Hosen, die alle aus passendem Material gefertigt waren. Personal der Fußtruppen trug eine lange, locker sitzende Hose mit integrierter Stoffgamasche, die mit zwei Knöpfen um den Knöchel geschlossen wurde. Landesschützen und Gebirgsjäger trugen Kniebundhosen und graue Wollstrümpfe. Das berittene Personal trug Kniehosen, und die Artilleristen der Fußartillerie hatten Hosen, die oberhalb des Knies locker und unterhalb des Knies eng anliegend waren. Zu Fuß kämpfendes Personal trug Springerstiefel, Gebirgsjäger Kletterstiefel und berittenes Personal Springerstiefel mit Ledergamaschen. Der Mantel ähnelte dem weiter unten bei dem Offizier der Uniformen von 1915 bis 1918 abgebildeten feldgrauen Mantel, nur dass er zu Beginn des Krieges spitze Kragenspiegel (Parolli) in den Egalisierung-Farben hatte. Die Offiziersuniform entsprach weitgehend dem Ausgabemuster. Generäle und Generalstabsoffiziere trugen eine graue Version der Kappe aus der Friedenszeit mit Bullionabzeichen, Flechtschlaufe und ledernem Kinnriemen. Offiziere trugen Reithosen (Generale mit Lampassen), mit entweder schwarzen Reitstiefeln oder naturfarbenen Ledergamaschen. Offiziere außerhalb des Dienstes trugen weiterhin lange schwarze ‘Salon’-Hosen mit entweder Paspeln oder Lampassen. Der Offiziersmantel und der Mantel hatten einen grauen Samtkragen, während Generäle scharlachrote Aufschläge und Paspeln hatten. Die Friedensuniform der Kavallerie – mit Ausnahme der Tiroler und dalmatinischen berittenen Schützen – bestand aus dem Dragoner-Helm nach dem Muster von 1905, der Czapka für Lanzenreiter und dem Tschako für Husaren. Sie wurden entweder mit einem grauen oder in den Regimentsfarben gehaltenen Leinenüberzug getragen, oder sie waren grau gestrichen. Dragoner und Lanzenreiter trugen einen hellblauen Waffenrock mit Krapprot-Besatz, Husaren einen blauen ‘Attila’ mit gelber (Offiziere in gold) Borte, während die Hosen aller Regimenter in Krapp oder Krapprot gehalten waren. Zusätzlich zum braunen Standardmantel hatten alle Dienstgrade einen pelzgefütterten und besetzten ‘Pelz’. Bei der Ausgehuniform trugen die Offiziere weiterhin das schwarze Käppi. Im aktiven Dienst tendierten alle Ränge wie im Bild links dazu, die rote Seitenmütze anstelle der auffälligen, markanten Kopfbedeckung zu tragen. Die königlich-ungarische Armee trug die gleiche Grunduniform mit bestimmten Unterscheidungsmerkmalen. mehr …

  • Forschungsmenü in Call of War.

    Führe als Staatschef die Nation im gratis Browser-Strategiespiel Call of War durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges und des beginnenden Atomzeitalters und Kalten Krieges. Call of War In einer Standard-Partie des gratis Browser-Strategiespiel Call of War führt man – oberflächlich erst einmal ähnlich wie in dem schon vorgestellten Supremacy 1914 in der Zeit des 1. Weltkrieg – eine Nation durch das Zeitalter des 2. Weltkrieg und des beginnenden Kalten Krieges mit Atomwaffen und Raketen. Allerdings kommt Call of War mit einigen Neuerungen, Veränderungen und ansprechenderer Grafik daher – und auch das Management der Streitkräfte, Wirtschaft und die Schlachten in Echtzeit ist übersichtlicher und mit weniger Aufwand für den Spieler verbunden im Vergleich zu Supremacy 1914. Dazu gibt es wesentlich mehr unterschiedliche Einheiten, welche erforscht werden können. https://youtu.be/B0ST8DgkMgs Spielkarte Die Spielkarte erstreckt sich vom östlichen Nordamerika (Kanada bis Kuba) bis in den Nahen Osten und von Grönland und dem Nordkap nach Süden bis in die nordafrikanische Wüste. Die Staaten entsprechen nicht immer den historischen Gegebenheiten und wurden so angepasst, dass sie etwa gleichstark sind. Einige Großmächte (wie USA und Sowjetunion) wurden in mehrere Staaten aufgeteilt, dagegen einige kleinere Staaten zu einem Großstaat zusammengelegt (wie etwa ‘Großrumänien’ auf dem Balkan). Alle 22 Spieler-Staaten starten mit 20 sogenannten ‘Kern-Provinzen’. Kern-Provinzen sind Provinzen mit nationaler Bevölkerung und produzieren Geld, Arbeitskräfte/Rekruten und einige davon Rohstoffe zu 100 %, während andere Provinzen als ‘besetzte Gebiete’ gelten und maximal 25 % davon produzieren. An dieser Stelle fängt auch schon die Optimierung und Vereinfachung des Spielprinzips von Call of War gegenüber Supremacy 1914 an: während der Spieler in Supremacy 1914 später zahllose Provinzen ständig überwachen und ausbauen muss, genügt es eigentlich in Call of War sich auf die Kernprovinzen zu konzentrieren, da der Ausbau der anderen Provinzen sich nur in den seltensten Fällen wirtschaftlich lohnt. Auch sind diese ‘Kern-Provinzen’ auch diejenigen Gebiete, deren Verteidigung existenziell wichtig ist. Alle anderen Provinzen werden nur für geringfügige Ergänzungen fehlender Rohstoffe, als Stützpunkte für Häfen und Flugplätze und im Wesentlichen für die Sammlung der benötigten Siegpunkte zum Sieg in der Partie benötigt. Nebenbei bemerkt hat jede Provinz nun auch ein bestimmtes Gelände (Flachland, Berge, Wälder, Städte), welcher unterschiedlichen Einfluss auf die Bewegungsgeschwindigkeit und Kampfleistungen der verschiedenen Einheiten hat. Einheiten In Call of War gibt es auch vielmehr unterschiedliche Einheiten als in Supremacy 1914, welche erforscht und weiterentwickelt werden müssen. Da dies nicht unbegrenzt möglich ist (es können nur zwei Forschungen gleichzeitig laufen), muss man sich auf Schwerpunkte konzentrieren. Neben Infanterie gibt es Miliz, motorisierte Infanterie und mechanisierte Infanterie (in Schützenpanzern). In der Kategorie Fahrzeuge gibt es Panzerwagen, Leichte Panzer, Mittlere Panzer, Schwere Panzer, Pak-Geschütze, Artillerie, Panzerhaubitzen, Flugabwehrgeschütze und Flak auf Selbstfahrlafetten. Bei den Flugzeugen gibt es Abfangjäger, Taktische Bomber, Strategische Bomber und Marinebomber. Bei den Seeeinheiten gibt es Zerstörer, Unterseeboote, Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger. Schließlich bei den Geheimwaffen Raketen, Raketenjäger, Eisenbahn-Ferngeschütze, Kommando-Einheiten, Kernenergie, Atombomben, Atombomber sowie Atomraketen und atomar angetriebene Schlachtschiffe, U-Boote und Flugzeugträger. Alle sind für alle Nationen identisch und gleichermaßen entwickelbar. In diesem Bereich ist Call of War wesentlich komplexer als Supremacy 1914, da eine vorausschauende Entwicklung der vermutlich am meisten benötigten Einheiten unumgänglich ist. Auch gibt es ein ‘Schere-Stein-Papier’-Prinzip, sodass bestimmte Einheiten sehr zweckmäßig sind, wenn der Gegner sich mehrheitlich auf einen bestimmten Einheiten-Typ spezialisiert hat. So wirkt eine gute Panzerabwehr insbesondere bei geeignetem Gelände oder mit ausgebauten Stellungen heftig auf angreifende, feindliche Panzerverbände ein und ist auch ökonomischer – allerdings wenig für den Angriff geeignet. Kommando-Einheiten sind bestens für die Verteidigung und dem Angriff im Gebirge geeignet, während mittlere Panzer die beste Angriffseinheit für die Landkriegsführung sind, solange man nicht in Städten kämpfen muss und auf befestigte Pak-Stellungen trifft. Taktische Bomber können Bodentruppen ohne Luftdeckung durch Jäger oder Flak zerschlagen, während Marinebomber neben feindlichen Überwasserschiffe auch U-Boote entdecken und bekämpfen können. Schließlich gibt es noch Atombomber zu erforschen, die ganze Städte in Schutt und Asche legen können. Als steigerungsfähige Alternative gibt es auch Marschflugkörper (V-1) und Raketen (V-2), welche schließlich in einer nicht durch Jäger abfangbaren Atomrakete gipfeln. Provinzausbau Der Provinzausbau gestaltet sich – wie schon erwähnt – auch einfacher und übersichtlicher als bei Supremacy 1914. Das am rechten Rand ausklappbare Provinzverwaltungsmenü zeigt übersichtlich die jeweiligen Siegpunkte, Moral, Rohstoffe (einschließlich Produktionsmenge), Arbeitskräfte, Gebäude (sortiert und aktivierbar bzw. deaktivierter) sowie im Bau befindliche Gebäude und Einheiten an. Diese Tabelle lässt sich beliebig sortieren und da sowieso nur die eigenen Kern-Provinzen, zuzüglich einige womöglich besetzte Provinzen mit doppelter Produktionsmenge oder wichtige Stützpunkte, Befestigungen oder frontnahe Produktionsgebiete wichtig sind, lässt sich hier alles bequem überblicken und steuern. Zudem kann auch jede Provinzstadt auf der Karte angeklickt werden und dort Konstruktionen von Gebäude, Produktion von Einheiten oder Aufträge für Spione bestimmt oder überprüft werden. Diplomatie, Bündnisse, Koalitionen In Call of War können auch offizielle Koalition gebildet werden. Dies beinhaltet eine aufgedeckte Karte für die Mitglieder, welche alle Aufklärungsergebnisse und Einheiten ihrer Verbündeten sehen können, über befreundetes Gebiet marschieren und zusammen kämpfen können. Es ist auch hier von besonderer Bedeutung, seine Nachbarn aufmerksam zu beobachten. Zu einem um Gelegenheiten beim Schopf zu packen, wenn Spieler ihre Nation nur unzureichend führen oder ganz aufgeben. Die Mehrzahl der 22 Spieler einer Partie gibt tatsächlich schnell auf oder steigt erst gar nicht richtig in die Partie ein, dafür kämpfen aber die verbleibenden Teilnehmer zumeist umso hartnäckiger um den Sieg in einer spannenden Partie. Die Nationen von Spielern, welche nicht mehr aktiv sind, werden von einer relativ starken KI geführt, ebenso wie die zahlreichen zu Beginn vorhandenen kleineren Staaten – welche aber zumeist die erste Beute der aktiveren Spieler werden. Spiele Call of War Auch Call of War läuft den ganzen Tag in Echtzeit, sodass man sich in regelmäßigen Abständen einloggen sollte, um seinen aktuellen Status und die Lage zu überprüfen und entsprechende neue Aufträge an seine Einheiten, Provinzen und Fabriken zu erteilen. Grundsätzlich ist das Echtzeit-Strategiespiel kostenlos, aber es gibt eine ‘In-Game’-Währung Gold, mit der Spieler, welche sich nicht so oft einloggen können, diese Nachteile z.B. durch Beschleunigung beim Bau oder Forschung oder bei der Anhebung der Moral wieder ausgleichen können. Bei Call of War gibt es mehr …

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