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Kriegstagebuch 31. Dezember 1942


deutsche Zerstörer Unternehmen Regenbogen
Zwei der deutschen Zerstörer, die ‚Lützow‘ und ‚Admiral Hipper‘ beim Auslaufen aus dem Altenfjord begleiten. Auch sie tragen ihre Angriffe nicht entschlossen genug vor.
Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 31. Dezember 1942:

Seekrieg

Atlantik – SCHLACHT IN DER BARENTS-SEE (Unternehmen Regenbogen): Die schweren Kreuzer Lützow und Admiral Hipper machen wiederholte, jedoch verpfuschte Versuche, den Arktis-Konvoi JW 51B zu vernichten, wonach Lützow eigentlich in den Atlantik ausbrechen sollte (Unternehmen Morgenröte). Geschicktes Taktieren der britischen Zerstörer und Kreuzer bei gleichzeitiger übergroßer Vorsicht der deutschen Befehlshaber führt zu einem totalen Fehlschlag. Zwar werden 2 britische Zerstörer versenkt, aber der Konvoi entkommt intakt und der deutsche Flottenverband läuft nach dem Verlust von 1 Zerstörer schmählich nach Norwegen zurück. Hitler ist vor Wut außer sich und befiehlt die sofortige Verschrottung der Schlachtflotte.
Golf von Mexiko: 107 Schiffe wurden durch deutsche U-Boote in Bereich der ‚Gulf Sea Frontier‘ während des Jahres 1942 angegriffen, davon 25 vor New Orleans und 25 vor Florida mit 882 Opfern versenkt. Nur 4 Schiffe werden dort während des ganzen Jahres 1943 angegriffen.
Handelsschiffs-Verluste im Dezember 1942: 64 alliierte Schiffe mit zusammen 314.745 Tonnen im Atlantik, 9 alliierte Schiffe mit 34.157 Tonnen in anderen Gewässern.
34 Schiffe der Achsenmächte mit 97.615 Tonnen im Mittelmeer, 25 japanische Schiffe mit 88.364 Tonnen im Pazifik.
5 deutsche und italienische U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 3 deutsche U-Boote verloren), 22 neue deutsche U-Boote in Dienst gestellt, 391 deutsche U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.
Gesamte Handelsschiffsverluste 1942:
Alliierte und Neutrale: 1.570 Schiffe mit insgesamt 7.915.737 Tonnen.
Achse: 86 deutsche U-Boote, 22 italienische Unterseeboote, 16 japanische Unterseeboote.

Politik

Das Internationale Rote Kreuz gibt nun jeden Monat 375.000 Britische Pfund (ca. 3,34 Mill. Reichsmark) für Lebensmittelpakete für Kriegsgefangene aus.

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