Kriegstagebuch 4. Januar 1917


US-Präsident Wilson hält einen Baseball bei einem World Series Match
US-Präsident Wilson hält einen Baseball bei einem World Series Match. Er spielte eine Rolle in dem Schicksal des Krieges, welche unvergleichlich direkter und persönlicher als durch jede andere Person war.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 4. Januar 1917:

Neutrale


USA: Wilson-Rede ‘Es wird keinen Krieg geben … es wäre ein Verbrechen gegen die Zivilisation für uns, mitzumachen’.

Westfront

Frankreich: Nivelle besucht und beeindruckt König Albert von Belgien, sagt zu ihm: ‘Wir müssen in den ersten beiden Tagen der Offensive unsere Ziele erreichen.’ Nivelle bildet auch eine Generalstabs-Abteilung 4e, um alle Logistik-Fragen auf Armee-Ebene zu bearbeiten.

Ostfront

Rumänien: Mackensen nimmt Gurgueti und Romanul, bricht in den Braila-Brückenkopf ein, den die Russen dann evakuieren. Falkenhayn beginnt die Schlacht von der Putna bis zum 8. Januar.

Seekrieg

Östliches Mittelmeer: Der russische Vor-Dreadnought Peresviet sinkt auf einer von einem U-Boot (vermutlich U 73) gelegten Mine vor Port Said. Das Schiff ist eine Kriegsbeute aus dem Russisch-Japanischen Krieg, welche zurückgekauft wurde und auf dem Rückweg von Japan ist.

Politik

London und Berlin vereinbaren, alle internierten Zivilisten über 45 Jahre auszutauschen.

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Im Blickpunkt:
  • GI mit Garand

    Amerikanisches automatisches Gewehr US rifle cal.30, Garand M1. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Garand M1 US rifle cal.30 Typ: automatisches Gewehr Geschichte In der Regel wird als das wesentliche Einzelstellungsmerkmal für die Rifle, Caliber .30, M1 (Gewehr, Kaliber .30, M1), allgemein bekannt unter dem Namen Garand, behauptet, dass es das erste Selbstladegewehr war, das für den Militärdienst zugelassen wurde. Diese erfolgte im Jahr 1932, aber es kam zu einer deutlichen Verzögerung, bevor das Gewehr zum praktischen Truppengebrauch kam, da es einige Zeit in Anspruch nahm, die komplexen Produktionsprozesse vorzubereiten, welche diese Konstruktion erforderte. Allerdings ist das Einzelstellungsmerkmal genaugenommen nicht ganz richtig, da die zwar militärisch ziemlich unbedeutende Armee Mexikos trotzdem bereits im Jahr 1911 das vom mexikanischen General Manuel Mondragon gebaute Mondragon-Selbstladegewehr in ihre Ausrüstung aufnahm, jedoch nicht als Standardbewaffnung. Die automatische Waffe, die das Springfield M1903-Gewehr ablösen sollte, war das M1 – bekannter als das Garand Gewehr. John C. Garand hatte die Arbeit an dieser Waffe schon 1920 begonnen. 1929 war sein Entwurf der einzige, der eine Reihe harter Tests überstanden hatte. Entwicklung und Verfeinerung dieses Entwurfes wurden weitergeführt und 1936 wurde es offiziell als die Standard-Waffe der amerikanischen Armee akzeptiert. Die Verantwortung für diese wirklich weitsichtige Entscheidung trug General MacArthur, der damalige Stabschef der amerikanischen Armee. Was immer MacArthur danach getan oder unterlassen haben mag – allein für diese eine Entscheidung gebührt ihm der Dank des Vaterlandes. Das Garand war keineswegs perfekt – das perfekte automatische Gewehr gibt es nämlich bis heute nicht -, aber es bewies, dass es möglich war, ein brauchbares automatisches Gewehr zu produzieren, und dass die Soldaten, die mit einem solchen Gewehr ausgerüstet waren, keineswegs ihre gesamte Munition in den ersten zwei Minuten des Kampfes verschießen mussten. Diese Vorstellung nämlich war es, welche verantwortlichen Militärs geplagt hatte, seit ihnen zum ersten Mal eine derartige Waffe vorgeführt worden war. Und es zeigte sich, dass die Mechanik einer automatischen Waffe auch dem Durchschnitts-Soldaten schnell vertraut wurde – auch daran zweifelten nämlich viele hohe Militärs zunächst. So lässt sich sagen, dass das, was General Patton einmal sagte, durchaus seine Berechtigung hat: ‘Das Garand-Gewehr ist die beste Kampfwaffe, die jemals erfunden wurde !’. Funktion Die Funktion des Garand-Gewehrs ist recht einfach, bei ihrem Anblick musste man sich wirklich fragen, warum sie nicht fünfzig Jahre früher erfunden worden sei. Doch wie alle einfachen Dinge brauchte es eben seine Zeit, bis die Funktion wirklich einfach und zuverlässig war. Der Verschluss drehte sich auf einer Achse, ähnelte sonst aber weitgehend dem Verschluss eines Zylinderschloss-Gewehrs. Betätigt wird er durch einen Stab, der mit einem Zapfen versehen ist. Der Zapfen hakt am Verschluss fest und verschwindet beim Schuss im Holz des Schaftes. Der Stab ist mit einem Gaszylinder unter dem Lauf verbunden und trägt auch die Rückholfeder. Diese Feder hat auch die Aufgabe, auf die Patronen im Magazin zu drücken, damit eine im Lauf liegt, sobald der Verschluss zurückschnellt War ein Schuss abgefeuert worden, wurde das Gas, das die Kugel durch den Lauf trieb, durch eine winzige Öffnung nahe der Mündung gedrückt und in den Gaszylinder geleitet. Hier drückte es auf die Spitze des beweglichen Stabes. Er wurde zurückgedrückt und durch seine Verbindung mit dem Schloss-Zapfen und durch die übereinstimmend geformten Nocken-Oberflächen drehte sich der Verschluss, schnellte zurück und warf die Patronenhülse aus. Am Ende des Verschlussrücklaufes dehnte sich die Rückholfeder, die durch den Druck des beweglichen Stabes gespannt worden war, wieder aus. Sie schob den Verschluss nach vorn, die Patrone wurde aus dem Magazin in den Lauf gedrückt, und mit der letzten Bewegung wurde der Verschluss für den nächsten Schuss gespannt. Alles, was der Schütze noch zu tun hatte, war zu zielen und abzudrücken. Das Magazin wurde mit einem Einsteck-Rahmen, der acht Schuss enthielt, geladen. In den Augen vieler höherer Militärs war dieser Rahmen der einzige Nachteil des Garand-Gewehrs; denn der Rahmen musste vollgefüllt in das Magazin geschoben werden. Hier gab es nicht – wie beim manuell bedienten Gewehr – die Möglichkeit, einzelne Patronen ins Magazin zu schieben. Der Rahmen wurde komplett eingeschoben, die Patronen wurden nicht wie beim nicht-automatischen Gewehr herausgezogen. Stattdessen schob der Verschluss im Magazin die Patrone in den Lauf, sobald sie benötigt wurde. War der letzte Schuss aus dem Magazin verfeuert, wurde der leere Rahmen automatisch ausgeworfen, der Verschluss blieb so lange zurückgedrückt, bis der neue Rahmen eingeschoben worden war. Es war jedoch immer erforderlich, ein komplettes Magazin einzuschieben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Konstruktionen dieser Art galt beim Garand-Gewehr die Parole: ‘Alles oder nichts !’. Es war also nicht möglich, nur ein oder zwei Patronen nachzuschieben. Der andere Nachteil war das heraus fliegende leere Magazin. Es flog ein, zwei Meter durch die Luft, und wenn es dann auf harten, beispielsweise vereisten Boden flog, war das zu hören. Ein alarmierter Feind konnte dann – in dem sicheren Wissen, dass sein Gegner momentan nicht in der Lage war auf ihn zu schießen – praktisch ohne jede Gefahr für sich auf ihn feuern. Diese Probleme konnten bei den amerikanischen M1 auch bis 1957 nicht behoben werden, als die US-Armee das Gewehr M14 als Nachfolger einführte, welches praktisch ein überarbeitetes M1 Garand mit einer erhöhten Munitionskapazität war. Bei einigen anderen Armeen, unter anderem in der Türkei, wird das M1 Garand immer noch verwendet. Deshalb sollen auch nicht die Erfahrungen eines aktuellen Nutzers verschwiegen werden, welcher an dieser Waffe ausgebildet wurde, wobei aber unklar ist, ob hier spätere Modifikationen erfolgten: Wenn der Verschluss nach ganz hinten gebracht wird, kann auch ein halb-leerer Patronen-Clip wieder geladen werden. Auch kann ein Clip reingeschoben werden und dann nachgeladen werden. Der Hebel ist am Verschluss und muss nach hinten gezogen werden, bis er einrastete. Die Daumen sind immer in Gefahr, denn mit ihnen wird der Clip reingeschoben. Das verräterische Geräusch kommt vom Auswerfen es Clips, dieses ist sehr laut. Da der Nutzer hier aber nicht auf harten Boden geschossen hat, kann er die Geräuschkulisse dafür nicht beurteilen. Ein gleiches Geräusch kann man leicht simulieren, wenn man mit einem leeren Clip an den Lauf schlägt. Wenn man nun mit geladener Waffe wartet, dass mehr …

  • Jakowlew Jak-9U

    Wichtigestes Sowjetisches Jagdflugzeug Jakowlew Jak-9 im Zweiten Weltkrieg und sein Vorgänger Jak-7. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Jakowlew Jak-7 Typ: Jagdflugzeug. Jak-7 Geschichte: Die Jak-7 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Anforderungen für die Entwicklung eines Flugzeuges durch einen Kriegsausbruch verändern können. Ende 1939 begann Alexander Jakowlew mit einer Studie für eine zweisitzige Trainer-Version für sein neues Jagdflugzeug Jak-1. Er hatte das Gefühl, dass ein Flugschüler von dem relativ leistungsschwachen UT-2-Trainingsflugzeug erst einmal auf den zweisitzigen UTI-26 Trainer üben sollte, bevor er zu einem richtigen einsitzigen Kampfflugzeug wechselt. Dies würde eine ausreichende Übungszeit bei jedem Ausbildungsabschnitt ermöglichen und die Zahl der Unfälle verhältnismäßig gering halten. Der einzige Unterschied zum einsitzigen Kampfflugzeug war der Einbau eines zweiten Cockpits mit voller Dual-Kontrolle für den Fluglehrer, ein vergrößertes Seitenleitwerk, die Installation eines Landescheinwerfers, eine vergrößerte Spannweite auf 10,25 m und als einzige Bewaffnung eine einzelnen 20-mm-Kanone durch die Propeller-Achse. Das Fahrwerk war nicht einziehbar. Der Prototyp flog zum ersten Mal im Spätsommer des Jahres 1940 und die bürokratischen Testversuche und Prüfverfahren des UTI-26 Trainingsflugzeuges wurden gleichzeitig mit denen der Jägervariante durchgeführt. Die Produktion sollte ebenfalls zusammen in der GAZ-115-Fabrik bei Moskau erfolgen. Der deutsche Überfall im Juni 1941 zwang das Entwicklungsbüro von Jakowlew jedoch, die UTI-26 in ein Kampfflugzeug zu verwandeln. Da Jagdflugzeuge verzweifelt an der Front benötigt wurden, sollten alle verfügbaren Flugzeuge, welche auch als Jäger einsetzbar waren, bewaffnet und in den Kampf geschickt werden. Die Bezeichnung des Jakowlew-Trainingsflugzeugs wurde darauf hin von UTI-26 in Jak-7 geändert. Unter der Bezeichnung Jak-7A erreichten die ersten zweisitzigen Jagdflugzeuge die Frontverbände Ende 1941. Sie waren mit einer 20-mm-ShVAK Kanone und zwei 12,7-mm-Beresin-BS Maschinengewehren mit je 300 Schuss bewaffnet. Es wurden auch Vorrichtungen getroffen, um das Kampfflugzeug mit 6 RS-82-Raketen oder einem Paar von 100-kg-Bomben bewaffnen zu können. Piloten berichteten von der Front, dass die Feuerkraft, Reichweite und auch Flugeigenschaften der Jakolew 7 dem Jakolew 1 Jäger überlegen waren. Der Einbau eines 36-Liter-Tanks an Stelle des Sitzes für den Fluglehrer vergrößerte die Einsatzreichweite der Jak-7A auf über 820 Kilometer. Die obere Hälfte des zweisitzigen Trainers wurde beibehalten, sodass der einsitzige Jak-7-Jäger das gleiche, unverwechselbare ‘buckelige’ Aussehen der UTI-26 hatte. Das zusätzliche Gewicht von 350 kg führte dazu, dass ein neu gestaltetes und verstärktes, einziehbares Fahrwerk verwendet wurde. Verhältnismäßig wenige Jak-7A wurden gebaut, bevor die Produktion schon zu Jak-7B wechselte. Deren Spannweite war auf 10 m reduziert, ein RSI-4-Funkgerät wurde eingebaut und eine Anzahl verschiedener aerodynamischer Verbesserungen vorgenommen, wodurch das Normalgewicht auf 3.036,5 kg anstieg. Der Klimow M-105-PF-Motor ersetzte das M-105-PA-Triebwerk während des Sommers 1942, zusammen mit einer neuen Abgasableitung, Seitenrudertrimmer-Aufhängungen sowie ein Spannmechanismus für die zwei Maschinengewehre vor der Windschutzscheibe. Der Jak-7B Jäger verdrängte Anfang 1942 die Jakolew 1 aus der Produktion. Dessen Produktion ging wiederum zugunsten der neuen Jak-9 Anfang 1943 zu Ende. Insgesamt 6.399 Stück hatten die Produktionslinien von Moskau, Nowosibirsk, Omsk und Saratow bis dahin verlassen. Benutzer: Sowjetunion (Russland) Animation 3d-Modell Jakowlew 7 Spezifikationen Jakowlew Jak-7B Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Jak-9 Jakowlew Jak-9 Typ: russisches Jagdflugzeug aus dem 2.Weltkrieg. Manche auch Jagdbomber, Panzerjäger oder Langstrecken-Begleitjäger. Geschichte: Die Jakowlew-Jäger waren das am häufigsten verwendete russische Jagdflugzeug in Korea und dem 2. Weltkrieg, und das bekannteste war die Jakowlew Jak-9. Auch der zahlenmäßig am stärksten vertretene Typ der Jakowlew-Jagdflugzeuge, die Jak-9, wurde in einer Reihe von unterschiedlichen Versionen bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein produziert. Die Jak-9P, die letzte und beste Version, wurde von den Nordkoreanern zahlreich im Korea-Krieg eingesetzt. Die erste Jak-9 wurde aus einer Jak-7B entwickelt und Ende 1942 in Dienst gestellt. Auf der Suche nach einer Lösung, um der normalen Jak-7 eine größere Reichweite zu ermöglichen, gestaltete Jakowlew die Flügel teilweise neue um Platz für größere Treibstofftanks zu schaffen. Das Cockpit wurde etwas zurückversetzt und die Position des Kühlers unter dem Rumpf wurde geändert. Ausgerüstet mit dem gleichen Motor wie die Jak-7, ging der neue Typ im August 1942 in die Produktion. Es wurde das meist gebaute russische Flugzeug, mit Ausnahme der Il-2 Stormowik. Die Jak-9 war in der Lage die Bf 109 G auszufliegen, auf welche sie über Stalingrad seit Ende November 1942 traf. Es wurden weitere Verbesserungen vorgenommen: die Jak-9M hatte ein weiteres Maschinengewehr, während die Jak-9B bis zu 600 kg Bomben tragen konnte. Zwei weitere wichtige Versionen, welche entwickelt wurden, waren die Jak-9T und Jak-9D. Die Jak-9T hatte eine 37-mm Nudelmann-Suranow-Kanone zum Angriff auf Panzer. Die Jak-9D hatte eine geringere Bewaffnung aus einer 20-mm-Kanone und nur einem 12,7-mm-MG, aber dafür mehr Treibstoff und eine größere Reichweite. Diese Flugzeuge wurden vor allem zur Begleitung amerikanischer B-17 Fliegende Festrungen und B-24 Liberator-Bomber eingesetzt, wenn diese bei ihren Angriffen auf Deutschland oder die rumänischen Erdölfelder in Ploesti nach Russland weitergeflogen waren. Die letzte Version welche während des 2. Weltkrieges entwickelt wurde, war die Jak-9U. Sie war die Grundlage für die modernste Version, die Jak-9P aus der Nachkriegszeit. Die Jak-9U hatte viele weitere aerodynamische Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern und die Flugzelle war ebenfalls neu überarbeitet mit der gesamten Struktur und Verkleidung aus Metall. Diese Version wurde von einem 1650 PS starken Klimow M-107A-Motor angetrieben, was zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 700 km/h in 5.500 m Flughöhe gegenüber den 600 km/h in 2.000 m Höhe der Jak-9D führte. Verschiedene Versionen der Jak-9 wurden zur Ausrüstung mehrerer ausländischer Fliegerstaffeln verwendet, welche an der Ostfront kämpften, wie zum Beispiel das 1. polnische Warschau-Jagdregiment und die frei-französische Jagdgruppe de Chasse Normandie-Niemen. Deren Piloten zogen den russischen Jäger den Lend-Lease amerikanischen Bell P-39 Airacobra oder englischen Hawker Hurricane vor – was allerdings wohl kaum ein Wunder war, wenn man die Leistung dieser zu diesem Zeitpunkt zweit- bis drittklassigen anglo-amerikanischen Flugzeuge näher betrachtet. Der Jak-9-Jäger war sehr beliebt bei seinen Piloten, es war besonders wendig in niedrigen Flughöhen und damit ein ernst zu nehmender Gegner für die leistungsmäßig stärkeren und besser bewaffneten deutschen Jäger. Aber die herausragenden Tugenden dieses hervorragenden Jägers war seine technische Zuverlässigkeit und einfache Bauweise, geeignet für die Massenproduktion. Benutzer: Russland, Polen, Frei-Franzosen (im 2. Weltkrieg), später Nord-Korea, China und die meisten Staaten des Warschauer Paktes. Animation mehr …

  • 3d-Modell M26 Pershing

    Schwerer US-Kampfpanzer M26 Pershing. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell des amerikanischen Panzers aus der Endphase des 2. Weltkrieges und dem Koreakrieg. M26 Pershing Typ: schwerer US-Kampfpanzer. Geschichte: Der schwere Kampfpanzer hatte keinen einfachen Stand bei der US Army während des Zweiten Weltkrieges. Zwar erkannten die Amerikaner frühzeitig den operativen Bedarf für einen schweren Panzer, konzentrierten aber ihr beträchtliches Industriepotential erst einmal auf den Massenausstoß von mittleren Panzern der Typen M3 Lee/Grant und M4 Sherman. Der vielversprechende Entwurf des schweren Panzers M6 verlief trotz konzentrierter Bemühungen im Sande, aber immerhin wurden danach Entwicklungseinrichtungen niedriger Priorität dem schweren Panzer zugestanden. Dieses Zugeständnis wurde untermauert, als die deutschen Panther- und Tiger-Panzer auf dem Schlachtfeld erschienen und der schwere Panzer erhielt eine höhere Priorität. Der ersten Versuche mit einer neuen Generation von schweren amerikanischen Kampfpanzern wurden mit dem neuen mittleren Panzer T20 unternommen. Dieser wurde im September 1942 in Auftrag gegeben und erstmals im Juni 1943 gebaut. Der Panzer hatte eine 76-mm-Kanone und eine Kettenaufhängung, welche ähnlich dem mittleren M4 Sherman-Panzer war. Eine fortlaufende Weiterentwicklung führte zu einer neuen Form der Kettenaufhängung vom Torsionsstab-Typ beim mittleren Panzer T23. Mit dem T25 erschien erstmals eine Version eines schweren Panzers, welcher mit einer neuen 90-mm-Kanone in einem überarbeiteten Turm bewaffnet war. Zwischen Januar und April 1944 wurden 50 Exemplare gebaut. Die ersten vierzig T25 hatten lediglich eine maximale Panzerung von 87 mm wie beim T23, während die letzten zehn eine verstärkte Panzerung erhielten und als ‘schwere’ mittlere Panzer T26 bezeichnet wurden. Bei diesem Entwicklungsstand traten erhebliche Meinungsverschiedenheiten auf. Anfang 1943 hatte die Panzerführung die Ansicht vertreten, dass der Krieg mit dem mittleren M4 Sherman-Panzer gewonnen oder verloren werden würde. Man hatte sich deshalb sehr bemüht, den Sherman sicherer, zuverlässiger und kampfkräftiger zu machen. Weiterhin wies die Panzerführung auf eine An­ordnung hin, durch die Größe und Gewicht von Fahrzeu­gen an die Leistungsfähigkeit der Pionierbrücken gebun­den wurden, und deren Grenzen würde ein schwerer Panzer überschreiten. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass die deutsche Wehrmacht offensichtlich nicht an der­artige Einschränkungen gebunden war. Daher wurde die umgehende Produktion von 500 T25E1 und 500 schweren T26E1 zur Lieferung noch im Jahr 1944 gefordert, aber der Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte hielt die 90-mm-Kanone nicht für einen Kampfpanzer geeignet, da es die Panzerbesatzungen dazu ermutigen würde, auf feindliche Panzer aus Stellungen heraus zu lauern, anstatt anzugreifen. Nach der amerikanischen Panzer-Doktrin waren jedoch nur die schnellen und nur schwach gepanzerten Jagdpanzer M10 und M18 für die Panzerjäger-Rolle zuständig. Diese etwas weltfremde Anforderung war erst vom Tisch, als am 1. Juni 1944 eine Bewertung der US-Truppenführung aus Europa eintraf, welche keine Fahrzeuge mehr mit 75-mm- oder 76-mm-Kanonen ab 1945 erhalten wollte, sondern Panzer mit 90-mm-Kanonen und 105-mm-Haubitzen im Verhältnis von eins zu vier. Diese Anforderung wurde vom amerikanischen Heeres-Generalstab bestätigt und der T26 wurde Ende Juni 1944 als schwerer Panzer T26E1 bezeichnet und wurde zum Prototypen für den M26 Pershing. Es wurden umfassende Versuche mit dem T26E1 vorgenommen und zahlreiche Detailverbesserungen für die endgültigen Serienfahrzeuge vorgenommen. Dazu gehörten Verbesserungen bei der Kraftübertragung und der Motorkühlung, ein überarbeitetes elektrisches System, das Entfernen des Turmkäfigs um mehr Munition laden zu können, ein besserer Zugang zum Motor und ein größerer Luftreiniger. Im August 1944 empfahl dann das amerikanische Ausrüstungs- und Beschaffungsamt, den T26E1 als schweren Standard-Kampfpanzer in die Produktion zu nehmen. Der Widerstand war jedoch noch immer stark und die Heeres-Streitkräfte erklärten, dass das Fahrzeug nicht als Standard akzeptiert werden könnte, bis das Armored Force Board die Modifikationen für die Produktion ebenfalls getestet und genehmigt hat. Bereits im vorgehenden Juli hatte die Heeres-Streitkräfte schon versucht, den T26E1 mit der 76-mm-Kanone neu bewaffnen zu lassen, ein Vorschlag, welcher vom amerikanischen Ausrüstungs- und Beschaffungsamt einfach ignoriert wurde. Damit der Verteidigungsaus­schuß seine Zustimmung für den neuen schweren Panzer geben und die Kampftüchtig­keit des Fahrzeuges bestätigt wurde, sah sich der Kriegs­minister gezwungen, 20 der T26E3 (M26 Pershing) zur Erpro­bung auf den europäischen Kriegsschauplatz zu schicken. Die Produktion dieser 20 T26E3 hatte im November 1944 begonnen und diese sollten zur Kampferprobung Anfang Dezember nach Europa geschickt werden. Wieder stellten sich die Heeres-Streitkräfte dagegen und forderten eine einmonatige Testphase bei der Panzertruppe in Amerika. Doch gerade in dieser Zeit schlugen am 16. Dezember 1944 zwei deutsche Panzer-Armeen auf die 1. US-Armee in den Ardennen ein. Dabei wurde klar, dass der M4 Sherman mit seiner dünnen Panzerung und selbst mit der besseren 76-mm-Kanonen unzulänglich war. Dies führte dazu, dass am 22. Dezember der US-Generalstab in die Angelegenheit einschritt und die sofortige Verschiffung aller verfügbaren T26E3 ohne weitere Erprobungen nach Europa anordnete. Die ersten 20 T26E3 wurden im Januar 1945 nach Europa verschifft und Anfang Februar wurden diese der 3. und 9. US-Panzerdivision zugeteilt. In dieser Mission Zebra bewies der M26 Pershing seine Kampfkraft, worauf Über­nahme und Produktion vorankamen. Die Ardennen-Offensive hatte die Bestrebungen des amerikanische Ausrüstungs- und Beschaffungsamt bestätigt, einen Panzer mit einer 90-mm-Kanone in den Einsatz zu bringen und im Januar 1945 hatten die Heeres-Streitkräfte auch keine Probleme mehr damit, den T26E3 als kampffähig einzustufen. Der Ruf nach mehr Fahrzeugen dieser Art wurde aus Europa immer lauter, wo die amerikanischen Panzerbesatzungen endlich einen neuen schweren Panzer hatten, der es im Feuergefecht mit dem Tiger aufnehmen konnte und dazu noch viel mobiler war. Die vollständige Serienproduktion des T26E3 begann im Januar 1945 im Grand Blanc Arsenal, wo von November 1944 bis Juni 1945 insgesamt 1.190 Stück hergestellt wurden. Ab März bis zum Juni 1945 wurden weitere 246 Panzer im Detroit Arsenal gebaut. Im März 1945 wurde der T26E3 offiziell als schwerer Panzer M26 ‘General Pershing’ – dem Begründer der ame­rikanischen Panzertruppen im Ersten Weltkrieg – bezeichnet, wobei der Zusatz in der Regel auf ‘Pershing’ verkürzt wurde. Der M26 Pershing kam zwar zu spät, um noch entscheidend in den Kriegsverlauf in Europa eingreifen zu können, aber eine größere Anzahl wurden jedoch in den Pazifik geschickt und auf Okinawa eingesetzt. Aber unter den dortigen Bedingungen konnte ein schwerer Panzer nicht sein vollständiges Potenzial ausspielen. In Korea wurde der M26 Pershing jedoch in großem Maßstab ein­gesetzt und war für längere Zeit einer der hauptsächlichen Kampfpanzer der mehr …

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