Kriegstagebuch 6. Januar 1917


'Valerian' von den Flower-Klassen
‘Valerian’ von den Flower-Klassen (insgesamt 56 Schiffe gebaut).
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 6. Januar 1917:

Seekrieg


Großbritannien: Die Royal Navy bestellt 6 Anchusa-Schaluppen der ‘Flower’-Klasse zum Konvoi-Geleitdienst für Juni und September (2 weitere am 13. Januar und sowie am 20. und 21. Februar die restlichen), welche von Juni 1917 bis Juni 1918 in Dienst gestellt werden.

Westfront

Das französische Oberste Hauptquartier wird von Chantilly nach Beauvais verlegt. General Rucquoi wird Nachfolger des verstorbenen Wielemans als belgischer Generalstabschef.

Ostfront

Dobrudscha: Von russischen und rumänischen Truppen gesäubert, nach Sacharows Niederlage bei Vacareni.

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Im Blickpunkt:
  • Mercedes 3000 L

    Deutsche mittlerere Dreitonner Lkw bei der Wehrmacht. Geschichte, Entwicklung, Einsatz sowie Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell des Mercedes L3000. Noch niemals zuvor war ein so beweglicher Krieg geführt worden, wie im Zweiten Weltkrieg. Von Anfang an, mit dem deutschen Blitzkrieg in Polen, war die gesamte Kriegführung auf Mobilität ausgelegt. Deshalb hing die logistische Versorgung im Wesentlichen von Lastkraftwagen ab. Mittlere Lastkraftwagen der Werhmacht Für die Wehrmacht bedeutete dies, dass ihre Versorgung durch Pferdefuhrwerke veraltet war und den Erfordernissen eines modernen Bewegungskrieges nicht genügte, aber es gab zu wenige Lastkraftwagen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurden viele zivile Lastkraftwagen zum Militäreinsatz requiriert, zusätzlich der wenigen in Polen verfügbaren Lkw. Die britischen Truppen des BEF waren dagegen vollständig motorisiert, als sie in Frankreich anlandeten. Bei der Evakuierung der britischen Truppen aus Dünkirchen konnte aber nur wenig schweres Material gerettet werden, sodass viele ihrer Fahrzeuge in deutsche Hände fielen. Hinzu kamen die zahlreichen französischen Typen sowie belgische und holländische Lastkraftwagen. Die vielen, unterschiedlichen Typen an Lastkraftwagen aus allen Herren Länder verursachten im deutschen Heer nun ein großes logistisches Problem für Reparaturen und Ersatzteile. Trotzdem war man auf sie für den Einsatz im Russland-Feldzug angewiesen, wovon die meisten zusammen mit den vielen zivilen Modellen den ersten, katastrophalen Winter 1941/42 allerdings nicht überstanden. Zwar führte das Schell-Programm nun zu einem starken Anstieg standardisierter, deutscher militärischer Lastkraftwagen, aber es erreichte niemals seine Zielvorgaben. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg hatte die Reichswehr zuerst andere Probleme gehabt, als sich um militärische Lastkraftwagen zu kümmern. Erst mit dem Motorisierung-Programm von 1926 wurde die deutsche Automobilindustrie aufgefordert, geeignete Lkw zu entwickeln. In die Herstellung der mittleren Lastkraftwagen waren zuerst die drei Firmen Henschel, Büssing und Krupp eingebunden. Später kam noch Daimler-Benz bei dem Bau dieser Sechsrad-Gelände-Lastkraftwagen der 3-Tonnen-Nutzlast-Klasse hinzu. Die Prototypen der ersten drei Firmen erschienen 1928 und die Serienproduktion startete 1931. Jeweils etwa 300 Stück wurden vom Büssing-NAG Typ GL6 und großem Krupp-Geländewagen gebaut. Vom etwas später erschienen Mercedes-Benz Sechsrad-Dreitonner wurden 7.434 Exemplare hergestellt. Der Großteil dieser Lkw wurde aber wohl exportiert, denn das deutsche Heer hatte sich erstmals auf einen Einheitstyp festgelegt, den Henschel Typ 33D1 bzw. Typ G33G1 mit Dieselmotor. Vom Henschel-Typ wurden 22.000 Stück gebaut, sowie unter Lizenz bei Magirus weitere 3.800 Lkw. Diese Lkw wurden vor allem bei den Pionieren verwendet, aber im Russland-Feldzug erwies sich seine Geländegängigkeit als mangelhaft. Ab 1933 kam es zur Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht und der Großteil der zukünftigen Kraftfahrzeugausstattung des Heeres sollte nach Möglichkeit aus einer begrenzten Zahl von einheitlichen Modellen bestehen. Die Konstruktionsmerkmale dieser Kraftfahrzeuge wurden vom Heereswaffenamt festgelegt und es sollte leichte, mittlere und schwere Einheits-Pkw sowie Einheits-LKW oder Einheits-Diesel bei den leichteren Kraftfahrzeugen entstehen. Der sogenannt Einheits-Diesel konnte dabei, im Gegensatz zu den Einheits-Pkws weitgehend vereinheitlicht werden, da von allen Hersteller-Firmen, zu denen MAN, Büssing-NAG, Magirus, Henschel, Borgward und Faun gehörten, der gleiche Motor verwendet wurde. Bei der gemeinschaftlichen Entwicklung des Fahrzeuges war MAN für den Einheits-Diesel-Motor hauptsächlich verantwortlich, welcher daher nach dem bei MAN entwickelten Dieselverfahren arbeitete. Das Fahrgestell wurde unter Leitung von Henschel entwickelt. Wie alle Einheits-Kraftfahrzeuge für die Wehrmacht war auch dieser Lkw für seine Nutzlast zu schwer ausgefallen, das trotzdem ein hervorragendes Fahrzeug war. Mit ziemlicher Sicherheit war es das beste Einheits-Kfz und besser als die bei den alliierten Truppen verwendeten Modelle. Der Einheits-Diesel hatte eine überdurchschnittliche Geländegängigkeit und konnte sogar im russischen Schlamm noch fahren, war zuverlässig bei jedem Wetter, leistungsfähig, wendig, ausdauernd und robust. Allerdings wurden nicht genügend gebaut und die Produktion schon Mitte 1940 eingestellt, da die Nutzlast mit 2,5 Tonnen als zu gering galt. Anfang 1940 hatte das deutsche Heer rund 120.000 Lastkraftwagen im Einsatz, von denen der Großteil sogenannte Ergänzungsfahrzeuge aus der privaten Wirtschaft oder aus Beutebeständen waren. Viele davon waren schon ältere Vorkriegs-Baujahre. Die Automobilindustrie konnte monatlich aber nur etwa 1.000 Neuwagen liefern, was noch nicht einmal zum Ersatz des normalen Verschleiß ausreichte. Dazu mussten aber Verluste aus den zu erwartenden Kampfhandlungen noch hinzugerechnet werden. Trotzdem musste die Wehrmacht den Westfeldzug, Balkanfeldzug und auch das Unternehmen Barbarossa mit diesem unzureichenden Fahrzeugpark durchführen, was trotzdem mehr oder weniger gut bis zum Winter 1941/1942 auch gelang. Alleine 88 Infanterie-Divisionen, drei motorisierte und eine Panzer-Division verwendeten im Juni 1941 vor allem französische Beute-Kraftfahrzeuge. Nach dem ersten russischen Winter waren die meisten der älteren zivilen und Beute-Lkw allerdings nicht mehr vorhanden. Ab 1942 be­stand bei der Fronttruppe der Großteil der Lastkraftwagen zwar weiterhin aus den ursprünglichen zivilen Typen, doch hatte zwischenzeitlich das Schell-Programm bereits angefangen, Wirkung zu zeigen. Zwar war die Zahl der unterschiedlichen Lkw-Typen noch immer zu umfangreich, aber diese befanden sich nun in einem organisierbaren Rahmen. Diese Modelle der 3-Tonnen-Lkw, noch aus der zivilen Vorkriegsproduktion, wurden unterschiedlich lange und in verschiedenen Mengen für militärische Zwecke weiter gebaut: Opel-Blitz (S/A), Ford V8 (S), Borgward (S/A), Mercedes (S/A), Magirus (S/A), MAN (S). Als S-Typen wurden die jeweiligen Standardausführungen bezeichnet, während die anson­sten baugleichen A-Typen Allrad-Antrieb besaßen. Trotzdem sollten bei den S-Typen die für den Allrad-Antrieb notwendigen Teile ohne besondere Schwierigkeiten nachträglich verbaut werden können, wovon aber in der Praxis offenbar selten oder nie Gebrauch ge­macht wurde. Während die Produktion von Krafträdern und Personenwagen schon erheblich eingeschränkt wurde, versuchte man die Herstellung der dringend benötigten Lastkraftwagen wenigstens gleich zu halten. 1938 waren 88.000 Lkw gebaut worden, die zu 26 Prozent an die Wehrmacht gingen. 1939 wurde mit 102.000 Stück die höchste Produktion erreicht, wogegen sie dann bis 1943 etwa 70.000 bis 80.000 Stück jedes Jahr betrug. Davon standen 80 % der Wehrmacht und 20 % der Kriegs­wirtschaft zur Verfügung. Diese Zahlen sind nicht überragend, waren aber für den Stand der deutschen Automobilfabriken in der Zeit des Zweiten Weltkriegs und den damit verbundenen Schwierigkeiten schon eine herausragende industrielle und organisatorische Aufgabe. Deshalb war man auch froh, dass in den besetzten Gebieten die dortigen Lastkraftwagen ebenfalls weiterhin gebaut wurden, obwohl dies natürlich den logistischen Aufwand weiter erhöhte. Vor allem waren dies Kraftfahrzeuge von Renault, Citroen, Peugeot und Matford in Frankreich, Tatra, Skoda und Praga in der Tschechoslowakei. Dazu kam noch das den deutschen Standards entsprechende Opel-Werk in Holland. mehr …

  • Kradschützen der SS-Division Reich

    Die Aufstellung und Einsätze der SS-Verfügungsdivision – später Reich – von 1939 bis 1942. Bezeichnungen, Kommandeure, Aufstellung, Westfeldzug, Balkanfeldzug und in Russland 1941 bis 1942. SS-Division Reich Bezeichnung Panzerverband Ostpreußen (10. September 1939) SS-Verfügungs-Division (mot.) (10. Oktober 1939) SS-Division Deutschland (1. April 1940) SS-Division (mot.) Reich (21. Dezember 1940) SS-Division (mot.) Das Reich (Mai 1942) SS-Panzergrenadier-Division Das Reich (9. November 1942) 2. SS-Panzer-Division Das Reich (R) (22. Oktober 1943) Kommandeure SS-Obergruppenführer Paul Hausser (Oktober 1939 bis Oktober 1941) SS-Obergruppenführer Wilhelm Bittrich (Oktober bis Dezember 1941) SS-Obergruppenführer Matthias Kleinheisterkamp (Dezember 1941 bis April 1942) SS-Obergruppenführer Georg Keppler (April 1942 bis Februar 1943) SS-Brigadeführer Herbert-Ernst Vahl (Februar bis März 1943) SS-Oberführer Kurt Brasack (März 1943) SS-Obergruppenführer Walter Krüger (März bis Oktober 1943) SS-Oberführer Heinz Lammerding (Oktober 1943 bis Juli 1944) SS-Standartenführer Christian Tyschen (Juli 1944) SS-Brigadeführer Otto Braun (Juli bis Oktober 1944) SS-Oberführer Heinz Lammerding (Oktober 1944 bis Januar 1945) SS-Standartenführer Karl Kreutz (Januar 1945) SS-Gruppenführer Werner Ostendorff (Januar bis März 1945) SS-Standartenführer Rudolf Lehmann (März bis April 1945) SS-Standartenführer Karl Kreutz (April bis Mai 1945) Aufstellung Die Division hatte ihren Ursprung in den zuvor bestehenden SS-VT-Regimentern Deutschland, Germania und Der Führer, zusammen mit Pionieren und Angehörigen der Nachrichtentruppe vom SS-Pionier-Sturmbann und dem SS-Nachrichtensturmbann. Die SS-VT, oder vollständig SS-Verfügungstruppe, war im März 1935 aus den zuvor bestehenden SS-Politischen Bereitschaften gebildet worden. Das erste dieser Regimenter der SS-VT, welche zu diesem Zeitpunkt als Standarten bezeichnet wurden, war ‘Deutschland’, welches in München im September dieses Jahres aufgestellt wurde. Ein Jahr später folgte das zweite Regiment ‘Germania’ in Hamburg. Nach dem Anschluss von Österreich folgte das dritte – ‘Der Führer’ – in Wien. Die verschiedenen Einheiten der SS-VT – mit Ausnahme von ‘Der Führer’, welches zu diesem Zeitpunkt immer noch in der Aufstellung war – wurden im Polenfeldzug unter dem Kommando der Wehrmacht eingesetzt. Das ‘Deutschland’-Regiment war der ‘Panzer-Division Kempf’ des Heeres angeschlossen als Teil der Heeresgruppe A, welche von Ostpreußen in Richtung Süden nach Polen einbrechen sollte, während ‘Germania’ der Heeresgruppe B im Süden zugeteilt wurde. ‘Deutschland’ tat sich hervor während der Angriffe auf die polnische Mlava-Verteidigungslinie und nahm insbesondere die Höhe 192, was einen Angriff den Hügel hoch auf eine hart verteidigte Stellung erforderte. Das Regiment beteiligte sich auch an der Einnahme der polnischen Befestigungen der Modlin-Linie und seine Soldaten wurden von General Kempf für ihre hervorragende Leistung während der Schlacht glorreich gelobt. Im Gegensatz zum Schwester-Regiment wurde ‘Germania’ nicht als Gesamtverband eingesetzt, sondern aufgeteilt und in einzelnen Gruppen verschiedenen Heeres-Einheiten zur Unterstützung zugeteilt. Die Entscheidung, nicht alle am Polenfeldzug beteiligten SS-Verbände in einer einzigen Streitmacht zusammenzufassen, war diskutiert worden. Hitler wünschte jedoch, die höheren Wehrmachtsoffiziere nicht zu verärgern, welche jeder Vergrößerung des Einflusses und Macht der bewaffneten SS (später Waffen-SS) neben den traditionellen Streitkräften ablehnend gegenüber standen. Aber nachdem die Leistung der SS-Truppe im Feld so überragend war, befahl Hitler im Oktober 1939 die Bildung der SS-Verfügungsdivision unter SS-Obergruppenführer Paul Hausser, einem sehr erfahrenen, ehemaligen professionellen Offizier des Heeres. Die neue Division sollte neben den Regimentern ‘Deutschland’, ‘Germania’ und ‘Der Führer’ auch das SS-Artillerie-Regiment, den SS-Pionier-Sturmbann, SS-Nachrichtensturmbann, Aufklärungs- und Panzerabwehr-Einheiten umfassen. Im Westen 1940 Bei Eröffnung des Westfeldzug im Mai 1940 griff der neue Verband durch Holland an, um sich mit den bei Rotterdam abgesprungenen deutschen Fallschirmjägern zu vereinigen. Obwohl die verschiedenen SS-VT-Einheiten in einer Division zusammengefasst waren, wurden sie zu Beginn des Feldzuges wieder in einzelne Gruppen aufgeteilt, um verschiedene Heeres-Einheiten zu unterstützen. Das Regiment ‘Der Führer’ war die Speerspitze des Angriffs, stürmte über den Fluss Issel, obwohl die Holländer die Brücke in die Luft gesprengt hatten. Die Soldaten bildeten einen Brückenkopf auf der anderen Seite des Flusses und nahmen die Ortschaft Westervoort. Dabei stieß das Regiment mehr als 100 km innerhalb eines Tages vor. Anderen Einheiten trafen auf wesentlich entschlossenere Gegner, aber trotz größerer Verluste überwanden sie die holländischen Verteidigungsanlagen am Maas-Waal-Kanal. Das Regiment ‘Der Führer’ setzte seine erstklassigen Kampfleistungen fort, stieß an Utrecht vorbei und stürmte durch Amsterdam nach Tandvoort bis an die Küste. Anschließend trafen die einzelnen SS-VT-Einheiten bei Marienbourg zusammen und als Division gingen sie gemeinsam in westliche Richtung vor, um den holländischen Widerstand auf Walcheren zu brechen. Dort befanden sich die Holländer in einer hervorragenden Verteidigungsstellung und wurden durch Artillerie und Kriegsschiffen vor der Küste unterstützt. Das Regiment ‘Deutschland’ führte den Angriff an und erlitt dabei schwere Verluste. Das Gefecht endete dann mit einem holländischen Rückzug anstatt einem erfolgreichen deutschen Sturmangriff. Am 22. Mai 1940 drängte die Division in Richtung Calais. Während eines Nachtlagers auf dem Weg dorthin wurden die SS-Soldaten von französischen Einheiten angegriffen, welche aus dem Einschließungsring von Dünkirchen ausbrechen wollten. Die Franzosen konnten aufgehalten werden, wenn auch die Kämpfe sehr hart waren. Nachdem die SS-VT erst einmal die Initiative zurückgewonnen hatte, waren die SS-Männer erfolgreich und zerstörten viele Panzer und nahmen mehrere hunderte Gefangene. Am nächsten Tag überschritt die Division den La-Bassee-Kanal und hielt einen Brückenkopf, den sie gegen britische Gegenangriffe hielt. Der Vorstoß wurde fortgesetzt, indem die Regimenter ‘Der Führer’ und ‘Germania’ durch den Wald von Nieppe durchstießen und die Briten zurückdrängten. Zu diesem Zeitpunkt erzwang ‘Deutschland’ den Übergang über den Lys-Kanal und hielt seine Stellungen gegen kräftige britische Panzerangriffe. Der Kampf wurde durch das Eintreffen der SS-Totenkopf-Division genau zum richtigen Zeitpunkt entschieden. Am 1. Juni wurde die Division aus der Front gezogen, um sich neu zu ordnen und für den zweiten Teil des Feldzuges vorzubereiten, der Schlacht um Frankreich. Diese begann vier Tage später, als die SS-VT südwärts durch Orleans losschlug und Angouleme besetzte. In der zweiten Phase der Schlacht war die Division hauptsächlich mit der Säuberung der überrannten Gebiete von zurückgebliebenen französischen Truppen beschäftigt, was bis zum Waffenstillstand am 25. Juni andauerte. Die SS-Soldaten nahmen dabei über 30.000 Gefangene für den Verlust von weniger als 35 Mann. Mehrere Angehörigen der SS-Verfügungsdivision wurden mit dem Ritterkreuz für ihren Einsatz während dieses Feldzuges ausgezeichnet. Im Juni 1940 wurde die Division in das besetzte Holland verlegt, wo sie mehrere Monate verbrachte, um auf den Beginn des Unternehmen Seelöwe zu warten, der Invasion von Großbritannien. Als dieses Unternehmen auf ‘unbestimmte Zeit verschoben’ wurde, mehr …

  • Soldaten der SS-Division Hitlerjugend in der Normandie

    Die überlegene Kampfkraft der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg (Teil III). Die wichtigsten Ursachen und der Anteil der Kampftruppen im deutschen und amerikanischen Heer. Hier zu Teil I: Kampfkraft der Wehrmacht. Die wichtigsten Ursachen für die überlegene Kampfkraft der Wehrmacht Für die nachfolgenden Vergleiche zur Kampfkraft wurde die US-Armee im 2. Weltkrieg ausgewählt, da es für diese neben der Wehrmacht die meisten Unterlagen und bewährtes statistisches Material gibt. Es kann nicht die Neigung sein, Kriege zu führen, denn seit 1776 haben die USA 13 Kriege über eine Gesamtdauer von mehr als 38 Jahren geführt – Preußen, das Deutsche Reich und Deutschland im gleichen Zeitraum zusammen 14 Kriege mit einer Gesamtdauer von etwa 29 Jahren. Und selbst bis Anfang des 18. Jahrhunderts galten Deutsche eigentlich nicht als besonders gute Soldaten. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und noch während des Amerikanischen Bürgerkrieges galten Deutsche im Allgemeinen als nicht besonders großartige Soldaten. Sozialer Status des Militärs: Der Offiziers- und Soldatenberuf hatte im Deutschen Reich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg einen wesentlich höheren sozialen Status und zog auch mehr qualifizierte Bewerber an, als dies in der USA der Fall war. Führungsprinzipien: Bei den deutschen Führungsprinzipen gilt bis heute das Prinzip der ‘Auftragstaktik’, d.h. die Befehlshaber befehlen ihren Untergebenen, was sie zu tun haben – aber nicht, wie das zu geschehen hat (im Übrigen ein Prinzip, gegen das der selbsternannte ‘größte Feldherr aller Zeiten’ – Adolf Hitler – regelmäßig auf der strategischen Ebene verstoßen hat). Bei der US Army bestand die Tendenz, jede mögliche Situation detailliert vorauszusehen und dafür zu befehlen, sowie die Tendenz den Krieg als eine Art ‘Industrie-Management’ anzusehen. Anteil der Kampftruppen Dies ist die tatsächlich ‘fechtende’ Truppe. Kampftruppe (1939-1943): Kampftruppe (1944/45): Jede Division der Wehrmacht benötigte 1945 etwa 50% weniger Hilfstruppen wie eine US-Division (nämlich 20.380 Mann je 9.985 Mann Divisionsstärke, bei der US-Army 43.400 Mann je 13.400 Divisionsstärke). D.h. der Anteil der tatsächlich kämpfenden Truppe ist bei der Wehrmacht wesentlich höher als bei der US Army. Durch die Konzentration der Wehrmacht auf die operativen Aspekte der Kriegführung verwendete diese relativ wenige Kräfte für Logistik, Verwaltung und organisatorische Leitung, was womöglich auch zu wenig gewesen sein könnte. WEITER ZU TEIL IV: Wehrmacht gegen US Army.

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