Kriegstagebuch 6. Oktober 1917


Bayrische Soldaten hinter der italienischen Front
Bayrische Soldaten hinter der italienischen Front warten auf die bevorstehende deutsch-österreich-ungarische Offensive.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 6. Oktober 1917:

Südfronten


Italienische Front: Die Italiener haben 43 österreich-ungarische-deutsche Divisionen festgestellt. Der militärische Abwehrdienst warnt vor einer Offensive für den 16.-20. Oktober.

Westfront

USA: Pershing und Bliss zu den ersten vollen US-Generäle befördert.
Ypern: Britische Truppen wehren einen Angriff in der Dämmerung auf den Wald von Polygon ab. Sie nehmen 380 Kriegsgefangene.
Verdun: Vorübergehender Durchbruch durch die französischen Gräben bei Höhe 344.

Ostfront

Bukowina: Schwere Kämpfe 40 km südlich von Tschernowitz, die Russen nehmen 750 Kriegsgefangene.
Russland: Georgien beginnt mit dem Aufbau einer eigenen Armee.

Naher Osten

Arabien: Lawrence mit 150 Arabern sprengt einen türkischen Nachschubszug nördlich von Maan. Lawrence trifft Allenby am 15. Oktober, der nach arabischer Unterstützung für seine bevorstehenden Offensive anfragt.

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  • SdKfz 251/9

    Varianten des mittleren Schützenpanzerwagens SdKfz 251/4 bis 7,5cm PaK42 L/70 auf 3t Zgkw. Varianten, Spezifikationen, Statistiken und Bilder (Teil II). Hier zu Teil I: Deutscher mittlerer Schützenpanzerwagen SdKfz 251. SdKfz 251/4 bis 7,5cm PaK42 L/70 SdKfz 251/4 mittlerer Schützenpanzerwagen (IG) oder Gerät 904: Gewicht: 8,75 Tonnen – Besatzung: 7 Mann – Bewaffnung: Ein 7,92mm MG34 – Munition: 1,100 Schuss. Munitionstransporter und Zugmaschine für das 7,5cm leIG18. Dieses Fahrzeug wurde 1942 durch das SdKfz 251/9 mit der eingebauten 7,5-cm-Kanone ersetzt. 120 Schuss Munition wurden mitgeführt. SdKfz 251/5 mittlerer Schützenpanzerwagen (Pi) oder Gerät 905: Gewicht: 8,81 Tonnen – Besatzung: 9 Mann – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 – Munition: 4,800 Schuss. Nachrichtenmittel: FuG8 und FuG4. Funkbefehlsfahrzeug für den Pionierzug, dessen Bau 1943 eingestellt wurde. SdKfz 251/5 mittlerer Schützenpanzerwagen (Pi): Nachrichtenmittel: FuG8 und FuG5. Funkbefehlsfahrzeug für den schweren Zug der Panzerpionier-Gruppe. Bau 1943 eingestellt. SdKfz 251/6 mittlerer Kommandopanzerwagen: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung: 8 Mann – Bewaffnung: Ein 7,92 mm MG34 – Munition: 1.100 Schuss – Nachrichtenmittel: FuG11 und FuGTr100mw. Voll ausgestattetes Kommandoposten-Fahrzeug, Bau 1943 eingestellt. Späte Version des Kommandopostens wurde mit dem FuG19 und FuG12 ausgestattet.   SdKfz 251/7 mittlerer Pionierpanzerwagen: Gewicht: 8,07 Tonnen – Besatzung: 7 bis 8 Mann – Höhe: 2,70 m – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42; eine 7,92mm PzB39 (Panzerbüchse) – Munition: 4.800 für MG, 40 für Panzerbüchse. Spezialtransporter mit Gestellen zur Aufnahme von kleinen Sturmbrücken, Minen und anderen schweren Geräten der Panzerpionier-Kompanie (gp). Bei Verwendung in der Hauptquartier-Kompanie wurden diese Fahrzeuge mit einem FuG5 ausgestattet. Eine andere Bezeichnung war Gerät 907. Bild: siehe ganz oben. SdKfz 251/8 mittlerer Sanitäts-Panzerwagen oder Gerät 908: Gewicht: 7,47 Tonnen – Besatzung: 3 Mann – Gepanzerter Ambulanzwagen zur Aufnahme von zwei Krankentragen und vier sitzenden Verwundeten. Spätere Versionen hatten die hinteren Türen modifiziert, um das Ein- und Ausladen zu erleichtern. Bei Verwendung mit der Hauptquartier-Kompanien oder einer Panzer-Abteilung wurde das Nachrichtenmittel FuG5 eingebaut. (Hinweis: Fahrzeug-Bild Ausf.D im ersten Teil über das SdKfz 251)   SdKfz 251/9 mittlerer Schützenpanzerwagen (7,5cm), Gerät 909: Gewicht: 8,53 Tonnen – Besatzung: 3 Mann – Höhe: 2,07 m – Bewaffnung: Eine 7,5 cm KwK37 (L/24) – Seitenrichtbereich: 12° links und 12° rechts – Höhenrichtbereich: -10 bis +12° – Optik: SflZF1 – Munition: 52 Granaten – Sekundärbewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 2.010 Schuss. Entwickelt für eine beweglichere Unterstützung der Schweren gepanzerten Infanterie-Kompanie (gp). Am 31. März 1942 wurde Büssing-NAG beauftragt, einen gepanzerten Überbau für den Einbau der älteren 7,5cm KwK zu entwickeln, welche seit dem Auslaufen des PzKpfw IV A bis F mit der kurzen KwK40 (L/24) verfügbar war. Im Juni 1942 wurden zwei Prototypen zu Einsatzversuchen nach Russland geschickt und als Ergebnis davon wurde im selben Monat eine Bestellung über 150 Stück erteilt. 1944 wurde ein neues Konzept zum Einbau der Kanone eingeführt, das ohne größere Änderungen für den Einbau in eine ganze Reihe unterschiedlicher Fahrzeugtypen verwendet werden konnte. Die 7,5cm wurde als K51(Sf) bezeichnet, wenn sie mit der neuen Halterung eingebaut wurde. Der inoffizielle Name, der manchmal für dieses Fahrzeug verwendet wurde, war ‘Stummel’.   SdKfz 251/10 mittlerer Schützenpanzerwagen (3,7cm PaK), Gerät 910: Gewicht: 8,02 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Höhe: 2,17 m – Bewaffnung: Ein 3,7cm PaK35/36 (L/45), ein 7,92mm MG34 oder MG42, ein 7,92mm Panzerbüchse PzB39. Munition: 168 (PaK), 1.100 (MG), 40 (Panzerbüchse). Ab 1940 wurde das SdKfz 251/10 als Zugführerwagen an Zugführer ausgegeben, um eine schwerere Unterstützung zu bieten. Bei der Anordnung des 3,7cm PaK-Schildes gab es geringfügige Abweichungen.   SdKfz 251/11 mittlerer Fernsprechpanzerwagen, Gerät 911: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Höhe: 2,17 m – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 2.010 Schuss. Mittlere Telefonzentrale und Kabelverlegefahrzeug ähnlich dem SdKfz 250/2. Es gab zwei Versionen, eine mit dem leichteren Feldkabelträger 6 (gp) und eine andere mit der mittleren Feldkabelträger 10 (gp). Im Januar 1942 bestellt, wurden die ersten Fahrzeuge am 15. August 1942 ausgeliefert. SdKfz 251/12 mittlerer Messtrupp und Gerätepanzerwagen, Gerät 912: Besatzung: 6 Mann. Artillerie-Vermessungsfahrzeug zum Transport der Vermessungs-Abteilung und ihrer Ausrüstung. Das FuG8 Funkgerät wurde mit einer Rahmenantenne geführt. Der Bau wurde 1943 eingestellt. SdKfz 251/13 mittlerer Schallaufnahme-Panzerwagen, Gerät 913: Fahrzeug mit Artillerie-Schallmessgerät. Bau 1943 eingestellt. SdKfz 251/14 mittlerer Schallauswerte-Panzerwagen, Gerät 914: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung 8 Mann – Höhe: 2,50 m. Artillerie-Schallortungsfahrzeug, Bau auch 1943 eingestellt. SdKfz 251/15 mittlerer Lichtauswerte-Panzerwagen, Gerät 915: Artillerie-Mündungsblitz-Erkennungsmaschine. Bau ebenfalls 1943 eingestellt. SdKfz 251/16 mittlerer Flammpanzerwagen, Gerät 916: Gewicht: 8,62 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Bewaffnung: Zwei 1,4cm Flammenwerfer, zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 700 Liter Flammenbrennstoff, 2.010 Schuss für MGs – Höhe: 2,10 m. Das ab Januar 1943 ausgelieferte SdKfz 251/16 trug genügend Flammenbrennstoff, um etwa 80 Stöße von bis zu zwei Sekunden Dauer zu ermöglichen. Die Flammenwerfer, die auf beiden Seiten des Fahrzeugs montiert waren, hatten einen Schwenkbereich von 90° Grad und einen Höhenrichtwinkel von bis zu +40° Grad. Die Reichweite betrug je nach Windverhältnissen ca. 35 Meter. Die früheren Versionen waren auch zusätzlich mit einem 7mm-Flammwerfer 42 ausgestattet, einem tragbaren Flammenwerfer, der an einer 10 Meter langen Schlauchleitung montiert war.   SdKfz 251/17 mittlerer Schützenpanzerwagen (2cm), Gerät 917: Gewicht: 8,80 Tonnen – Besatzung: 4 bis 6 Mann – Höhe: 2,25 m – Bewaffnung: Eine 2cm KwK38 Flakrohr, zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 600 Schuss für KwK, 600 für MGs. Bereits am 26. Oktober 1943 gab es eine Ausf. A und Ausf. B des SdKfz 251/17. Fotos zeigen drei verschiedene Modelle mit dem Fahrgestell des SdKfz 251 Ausf. C. Auf zwei ist ein erheblicher Umbau des Überbaus zu erkennen, um eine Ausrichtung in alle Richtungen zu ermöglichen. Auf dem Fahrgestell des SdKfz 251 Ausf.D wurde eine modifizierte Geschütz-Halterung eingeführt, die in den normalen Aufbau eingebaut werden konnte. Spätere Versionen davon wurden mit einem kleinen Turm um die 2cm KwK38 herum ausgestattet, welche einen Flak-Lauf hatte.   SdKfz 251/18 mittlerer Beobachtungs-Panzerwagen: Besatzung: 6 Mann. Beobachtungsfahrzeug auf dem Fahrgestell des SdKfz 251 anstelle des SdKfz 250. Die Funkeinrichtung bestand aus dem FuG12. Die Geräte-Nummer 918 für das Fahrzeug wurde ab dem 24. August 1944 in den Bestandslisten ausgegeben. 5dKfz 251/19 mittlerer mehr …

  • Einheit von Partisanen

    Partisanen und Cetniks: Stärke und Organisation der irregulären Streitkräfte in Russland und Jugoslawien, ihre Ausrüstung und Uniformen. Partisanen in Russland Das rasche Auseinanderbrechen der Roten Armee entlang der Westgrenze der Sowjetunion als Folge des Angriffs der Achsenstreitkräfte im Juni 1941 überraschte nicht nur die Wehrmacht, sondern im gleichen Maße auch die sowjetische Regierung. Die Wehrmacht nahm buchstäblich hunderttausende Soldaten der Roten Armee gefangen, welche sie kaum bewachen und noch weniger versorgen oder unterbringen konnte. Unter diesen Umständen konnten Tausende sich der Gefangennahme entziehen oder fliehen und tauchten hinter der Front unter. In vielen Gebieten, insbesondere in der Ukraine, wurden die deutschen Truppen Anfangs als Befreier begrüßt. Die russische Bevölkerung dagegen verhielt sich vorsichtig gegenüber ihren neuen Herren und blieb zurückhaltend, solange sie nicht direkt bedroht oder misshandelt wurden. Hinter der Front streiften Gruppen versprengter sowjetischer Soldaten und geflohener kommunistischer Parteifunktionäre durch das Hinterland oder versteckten sich in den großen Waldgebieten West-Russlands. Die verantwortliche Behörde für die Organisation des Widerstandes der Partisanen hinter den deutschen Linien war ein Teil des NKWD. Diese begann in Gebieten, wo die Anwesenheit großer Banden von Partisanen hinter der deutschen Front bekannt war, anleitende Funktionäre per Fallschirm abzusetzen. Allerdings bestand das Problem darin, dass einige dieser Banden anti-bolschewistisch, andere anti-deutsch ausgerichtet und wieder andere nur einfach kriminelle Banditen und Räuber waren. Solange es so aussah, als dass Deutschland den Krieg gewinnen würde, gab es eine deutliche Zurückhaltung bei Aktionen gegen die Besatzungsmächte. Aber als dann die ersten Gerüchte über die Brutalitäten und Verbrechen der Eroberer sich herumsprechen begannen und die Wehrmacht ihre ersten Niederlagen erlitt, gab es jedoch einen dramatischen Anstieg der Partisanen-Aktivitäten. Im August 1943 gab es zum Beispiel schon 24.500 Partisanen alleine nur in der Ukraine, wovon 5.000 Mitglieder der kommunistischen Partei waren. Im gesamten besetzten Gebiet in der Sowjetunion wurde die Gesamtzahl der Partisanen, Widerstandskämpfer und Banditen auf etwa zwei Millionen geschätzt.   Die deutschen Besatzungsbehörden mussten gegen die Partisanen etwa 25 Divisionen (327.543 SS-, Sicherheitspolizei und gewöhnliche Polizei-Männer sowie 500.000 Hilfspolizisten) einsetzen. Dies war eine ungeheure Belastung für die Kampfkraft der eigentlichen Front. Die Opfer unter den Partisanen werden auf etwa 85.000 Mann geschätzt, wovon 70.000 erschossen wurden, während 15.000 in Konzentrations- und Zwangsarbeiterlagern starben. Es gab niemals so etwas wie eine Uniform für Partisanen. Bei dem akuten Mangel an Kleidungsstücken in der Sowjetunion während des Krieges wurde so ziemlich alles getragen, was zur Verfügung stand. Zunehmend wurde von den Partisanen auch erbeutete Ausrüstung und Kleidung verwendet, besonders nach den großen Niederlagen der verschiedenen Armeen der Achsenstaaten während der letzten Phase der Schlacht um Stalingrad. Partisanen in Jugoslawien Als die Achsenmächte im April 1941 Jugoslawien angriffen, war die Kommunistische Partei Jugoslawiens noch immer stark durch staatliche Repressionen eingeschränkt und ihre Mitgliederzahl überstieg nicht 12.000 Personen. Fast so schnell wie das Land überrannt wurde, bildeten sich unter der Führung des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Joseph Broz – besser bekannt als Tito – aus kommunistischen Zellen und jugoslawischen Soldaten, welche die Kapitulation ablehnten, die erste Partisanenbewegung. Zu Anfang waren Titos Partisanen fast ausschließlich Serben und es war nicht vor 1943, dass sich Slowenen und Kroaten in nennenswerter Zahl anschlossen. Zunächst waren Titos Partisanen-Operationen nicht sonderlich erfolgreich und so begann er seiner Streitmacht als eine richtige Armee zu organisieren. Am 21. Dezember 1941 stellte er mit der 1. Proletarischen Brigade die erste reguläre Einheit auf und bis Mitte 1942 hatte er weitere drei Brigaden aufgestellt, welche nun Teil der sogenannten Jugoslawischen Volksbefreiungsarmee wurden. Bis zur Ankunft der ersten britischen Militärmission bei Tito Ende 1942 hatte er keine Hilfe von außen erhalten. Alle seine Waffen, Munition, Ausrüstung und Uniformen stammten entweder aus den Beständen der ehemaligen jugoslawischen Armee von vor dem Krieg – oder wurden von der Zivilbevölkerung oder den feindlichen Besatzungstruppen entnommen. Die erste Luftversorgung für Titos Partisanen wurde am 25. Juni 1943 durchgeführt und von da an war sein Nachschub gesichert. Tito war nun in der Lage seine Partisanen-Armee auf vier Armeekorps – eines für jeden Teil des Landes – mit 306.000 bewaffneten Männern und Frauen auszubauen. Bis Mai 1944 erreichte die Volksbefreiungsarmee eine Stärke von einer halben Million Partisanen und es gab 21 Ausbildungslager für Offiziere und Unteroffiziere. Zur gleichen Zeit wurde das gesamte britische Personal von den Cetniks abgezogen und Tito wurde nun de facto als Herrscher über Jugoslawien von den Alliierten anerkannt. Die militärische Organisation einer Partisanen-Armee musste zwangsläufig sehr flexibel sein und in kleineren Verbänden als bei einer normalen Armee gegliedert werden. Mannschaftsstärke und Waffenausstattung änderten sich von Tag zu Tag, da es enorme Schwierigkeiten bereitete die weit verstreuten Einheiten, welche zudem bewusst unzugängliche Orte für ihre Stellungen ausgewählt hatten, zu versorgen. Die kleinste Einheit der Partisanen war die Kompanie mit etwa 80 Soldaten. Neun Kompanien bildeten ein Bataillon, während drei Bataillone eine Brigade bildeten (ca. 2.160 Mann). Drei Brigaden, jede mit einem Bataillon aus Gebirgskanonen und schweren Waffen, bildeten eine Division (ca. 7.000 Mann). Am 1. Januar 1945 formierte Tito seine 800.000 Mann starke Armee in vier Armeegruppen. Nachdem er den größten Teil Jugoslawiens von den deutschen Truppen und deren Verbündeten gesäubert hatte, befahl er seiner 4. Armeegruppe Triest vor den anrückenden westlichen Alliierten zu besetzen. Diese marschierte am 1. Mai 1945 in Triest ein und besetzte das italienische Staatsgebiet bis zum Fluss Isonzo. Uniformen: Titos Partisanen trugen als Uniform alle verfügbaren Kleidungsstücke. Gleiches Aussehen und Uniformierung bei der Kleidung waren nie von großer Bedeutung und bei der Art des Partisanenkrieges – und so wie dieser geführt wurde, konnte dies nur zu Nachteilen führen. Diejenigen Uniformen oder Uniformteile, welche es gab, stammten entweder von der ehemaligen jugoslawischen Armee, oder wurden von deutschen und italienischen Besatzungstruppen erbeutet. Das einzige übliche Abzeichen war der fünfzackige, rote Stern an der Kleidung. Von Juli 1941 bis November 1942 herrschte ein improvisiertes System von Rangabzeichen vor. Abzeichen bestanden aus Sternen, Streifen und Chevrons (Dienstgradabzeichen), welche aus rotem Stoff geschnitten und am linken oberen Ärmel getragen wurden. Von November 1942 an wurde ein neues System eingeführt, bei dem mehr Rangstufen vorkamen. Anschließend wurde ab dem 1. Mai 1943 das endgültige System vorgestellt, wobei die mehr …

  • Kaiser in WoW

    World of Warships: deutsches Schlachtschiff der Kaiser aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte und Spezifikationen der Kaiser-Klasse und Einsatz im F2P-Spiel WoWs. Schlachtschiff Kaiser in WoWs Das deutsche Schlachtschiff der Kaiser-Klasse ist das fünfte Schiff im deutschen Forschungsbaum (rechts), welches man nach den Kreuzern Hermelin, Dresden, Kolberg und dem doch sehr eingeschränkten, alten Schlachtschiff der Nassau-Klasse erreichen kann. Alle hier aufgezählten Schiffe können schnell erforscht werden und man spielt sie nur eine verhältnismäßig kurze Zeit, bis man die Kaiser-Klasse erreicht hat. Um von hier das nächste Schlachtschiff – die König-Klasse – zu erreichen, ist dann allerdings ein gewisser Aufwand und Spielzeit nötig, sodass man das Schlachtschiff Kaiser schon eine Weile verwenden kann (muss). Mehr Reviews von World of Warships: Schlachtschiff Kaiser in World of Warships In World of Warships kämpfen zwei Teams aus jeweils 15 Schiffen auf einer zufällig ausgewählten Schlachtkarte gegeneinander. Im Gegensatz zu War Thunder sind die Schiffe der Teams mit allen Nationalitäten gemischt, sodass man mit seinem Kaiser-Klassen-Schlachtschiff sehr wohl gegen anderer Kaiser-Schiffe beim Gegner kämpfen kann. Lediglich die Anzahl der Flugzeugträger, Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer sind auf jeder Seite in etwa gleich. Auch kann man mit der Kaiser nur gegen Schiffe, welche maximal einen Rang (Tier) höher oder niedriger eingestuft sind, in Gefechte geworfen werden. Bei World of Warships geht es ziemlich schnell zur Sache und im Gegensatz zu War Thunder ist man auch schon in die Rolle des Zuschauers verdammt, falls das eigene Schiff schnell versenkt wird – einen Neueinstieg mit einem Reserve-Schiff gibt es nämlich hier nicht. Und falls man die Schlacht verlässt, ist das eigene Schiff auch während der verbleibenden Schlachtdauer gesperrt. Allerdings kann man mehrere unterschiedliche Schiffe auf seinem Deck ansammeln, sodass man mit einem anderen eine neue Schlacht in der Zwischenzeit schlagen kann. Jedes Schiff kann zudem noch weiter verbessert werden, der Kommandant erlernt neue Fähigkeiten und zusätzliche Tarnanstriche und gehisste Flaggen haben unterschiedliche Effekte und Einflüsse, z.B. auf die Sichtbarkeit des eigenen Schiffs, Feuergeschwindigkeit und Reparaturfähigkeit. Allerdings gilt auch in World of Warships das ‘Stein-Schere-Papier’Prinzip, d.h. Zerstörer schlagen mit ihren Torpedos auf kurze Distanz (da sie erst sehr spät von Schlachtschiffen gesichtet werden) in der Regel Schlachtschiffe, Kreuzer die Zerstörer und die Schlachtschiffe wiederum die Kreuzer. Flugzeugträger spielen eine Sonderrolle. Hier leitet der Kapitän in erster Linie die Einsätze seiner Bordflugzeuge. Schlachtschiffe eignen sich sehr gut für eine weniger hektische Spielweise. Das Feuer ist auf größere Distanz ab etwa 15 km möglich und die Nachladezeit der Geschütze von zumeist über 10 Sekunden kann dazu genutzt werden, den Kurs oder die Geschwindigkeit zu korrigieren und der eigenen Flotte anzupassen sowie nach geeigneten gegnerischen Schiffen für die nächste Salve Ausschau zu halten, wobei allerdings die langsame Drehung der Türme der Hauptartillerie berücksichtigt werden muss. Auch können Schlachtschiffe während der Schlacht in einem gewissen Maße repariert werden und sind nicht die schnellsten, sodass wenig Hektik aufkommt und man schön die Übersicht behalten kann. Video vom Einsatz der Kaiser-Klasse in World of Warships https://youtu.be/KwtMw33oNvs Wer World of Warships noch nicht kennt, kann sich den kostenlosen Spiel-Client hier herunterladen ! Geschichte der Kaiser-Klasse Die ausnahmsweise fünf Schiffe (normalerweise wurden von jeder Schlachtschiff-Klasse der kaiserlichen Kriegsmarine immer 4 Schiffe gebaut) der Kaiser-Klasse waren ‘Kaiser’ (März 1911), ‘Friedrich der Große’ (Juni 1911), ‘Kaiserin’ (November 1911), ‘Prinz Regent Luitpold’ (Februar 1913), ‘König Albert’ (April 1912). Die Schiffe hatten eine Wasserverdrängung von 24.300 t und eine Besatzung von 1.088 Mann. Bewaffnung: 10 x 30,5-cm-Geschütze 14 x 15,2-cm-Geschütze 12 x 8,8-cm-Geschütze 4 Flakgeschütze 5 x 50-cm-Torpedorohre Panzerung: 355 mm Gürtel (Mitte) 152 mm Gürtel (vorne) 127 mm Gürtel (hinten) 305 mm Haupttürme 178 mm Sekundär-Türme (gesamtes Gewicht der Krupp-Panzerung: über 6.000 t) Antriebsmaschinen 3 Parsons-Turbinen mit 3 Schrauben Schulz-Thornycroft-Kessel 25.000 PS = 20 kn Brennstoff: normal 1.000 t Kohle, maximal 3.600 t; ca. 200 t Öl Alle Schiffe waren bei der Seeschlacht am Skagerrak im Einsatz und haben sich nach Kriegsende in Scapa Flow selbst versenkt.

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