Kriegstagebuch 8. Dezember 1917



Türkische Kavallerie in einem Feldlager bei Jerusalem
Türkische Kavallerie in einem Feldlager bei Jerusalem.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 8. Dezember 1917:

Naher Osten


Palästina: Der Vormarsch auf Jerusalem beginnt trotz heftigen Regens, die britische 60. Division nimmt zwei Dörfer, 297 Kriegsgefangene, 3 Kanonen und 12 MGs. Das türkische XX. Korps (12.000 Soldaten mit ca. 50 Geschützen) evakuiert Jerusalem bis zum 9. Dezember.

Westfront

Die Deutschen führen 225 Grabenüberfälle gegen das BEF bis zum 21. März 1918 durch und stellen 62 britische Einheiten fest.

Ostfront

Alle Feindseligkeiten werden ausgesetzt.

Luftkrieg

Italienische Front: 150 alliierte Flugzeuge über dem Frenzela-Tal (Trentino) im Einsatz. Das italienisches Flieger-Ass Baracca erzielt 3 Luftsiege und gewinnt die Goldmedaille.

Politik

Russland: Der britische Botschafter in Petrograd bestreitet, sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen.
Ecuador: Die Regierung bricht die Beziehungen zu Deutschland ab.

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Im Blickpunkt:
  • Britisches leichtes Maschinengewehr BREN Mk I-IV. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Bren-MG Typ: leichtes Maschinengewehr. Geschichte Über das Bren-MG wurde von den britischen Soldaten, welche es jemals benutzt hatten, nur lobende Worte gesprochen – und das aus gutem Grund. Mit ziemlicher Sicherheit war es das beste leichte Maschinengewehr, welches jemals von irgendeiner Armee in größeren Stückzahlen verwendet wurde. Es war zuverlässig, robust, einfach und genau – und nur darauf kommt es an. Der Entwurf stammte ursprünglich aus der Tschechoslowakei, aber über seine Authentizität gab es Zweifel. So war die Tschechoslowakei seit dem Ende des 1. Weltkrieg ein Verbündeter Frankreichs und die Verbindungen zwischen dem französischen Kriegsministerium und dem tschechischen Verteidigungsministerium waren am engsten. Ein Ergebnis davon war die Herstellung des französischen Chatellerault-Maschinengewehrs im tschechischen Regierungsarsenal in Prag und der Verkauf als Handelswaffe unter dem Namen ZB. Dieses soll angeblich später ausführlich von der britischen Armee getestet und im Mai 1935 ein Lizenzvertrag unterzeichnet worden sein. Es gibt eindeutig eine Ähnlichkeit in der Form zwischen dem Chatellerault und dem ZB26, aber spätere Forschungen haben die Existenz eines ZB24-Modells aufgedeckt, das vor dem Eintreffen des ersten Chatellerault produziert wurde. Es sieht also aus, als wäre das ZB tatsächlich ein vollständiges tschechisches Produkt. Angesichts der Berichte über katastrophale Explosionen und anderen Störungen, welche vom Chatellerault während der ersten Einsatzjahre bekannt wurden, und welche beim Bren-MG nicht auftraten, ist dies somit wohl zutreffend. Dem tschechischen ZB26 folgte ein leicht verbessertes Modell, das ZB30, welches in den frühen 1930er Jahren nach England gebracht wurde. Die britische Armee suchte zu dieser Zeit nach einem neuen leichten Maschinengewehr, um das Lewis zu ersetzen, und zeigte unter der Voraussetzung Interesse, wenn die Waffe auch Patronen im britischen Standard-Kaliber verschießen könnte. In einer überraschend kurzen Zeit standen die Tschechen wieder mit einem speziell dafür produzierten Modell, dem ZB33, vor der Tür. Von diesem Modell wurden nur eine Handvoll als Demonstrations- und Versuchswaffen hergestellt und es war ein umgebautes ZB30 für die britische .303 (7,7 mm) Patrone mit verkürztem Lauf, dem Gasaustritt neu positioniert und die Visiereinstellungen auf Yards umgestellt. Die vorgestellte Waffe zeigte ein hohes Maß an kaufmännischer Intelligenz. Die anderen leichten Maschinengewehre, welche von den Briten zu dieser Zeit ebenfalls in Betracht gezogen wurden, waren das dänische Madsen und das Vickers-Berthier. Letzteres sollte schon fast angenommen werden, als das neue ZB33 vorgestellt wurde. Nachfolgende Vergleichsstudien zeigten die Überlegenheit des ZB-Entwurfs und es wurde als Bren Gun Mark I angenommen und am 4. August 1938 offiziell in Dienst gestellt. Der Name setzte sich dabei aus ‘BR’ für ‘Brünn’ als Ursprung des Entwurfs und ‘EN’ für ‘Enfield’, dem Ort der britischen Serienproduktion, zusammen. Die Enfield-Fabrik war bereits 1937 für die Produktion des neuen Maschinengewehrs vorbereitet worden und die ersten Exemplare wurden im September des gleichen Jahres fertiggestellt. Bis 1940 waren über 30.000 Bren-Maschinengewehre ausgeliefert worden. Dieses Modell war eine direkte Kopie des ZB33 und hatte ein weiter hinten angebrachtes Trommelvisier, einen Riemen, welcher über die Schulter des Schützen gespannt werden konnte und eine Einbuchtung für die linke Hand zum Drücken auf den Schaft. Die Funktion des leichten Maschinengewehrs erfolgte über Gasentnahme in der Mitte des Laufs. Der Lauf konnte in kürzester Zeit ausgewechselt werden. Das Magazin mit 30 Schuss war aufgrund der Forderungen für die Zuführung der britischen umrandeten Patrone gekrümmt. Der ursprüngliche, tschechische Entwurf für die randlose 7,92-mm-Munition hatte ein gerades Magazin. Bei der Evakuierung von Dünkirchen verlor die britische Armee viele ihrer Bren-Maschinengewehre. Nicht nur, dass die Deutschen nun einen erheblichen Vorrat dieser Waffen mit Munition erbeuteten, welche sie als das Leichte MG 138(e) verwendeten, so fehlten nun große Mengen davon in der britischen Armee. Deshalb wurde der Original-Entwurf überarbeitet, um die Produktion der Waffe zu beschleunigen. Dies führte zur Variante Bren Gun Mk 2. Varianten Mark II: Das leichte Maschinengewehr Bren Mk I war für Kriegszeiten etwas zu luxuriös und um die Fertigung zu vereinfachen, wurden einige Modifikationen vorgenommen. Die Stumpf-Beschläge wurden verworfen, das Trommelvisier durch ein einfacheres Tangenten-Visier ersetzt, das teleskopartige Zweibein wurde durch ein einfacheres mit fester Länge ersetzt, wobei der Spannhebel nicht mehr gefaltet wurde und gewisse Aufhellungen auf dem Gehäuse wurde weggelassen, was das Gewicht auf bis zu 10,65 kg erhöhte. Dieses Modell wurde am 6. Juni 1941 eingeführt. Mark III und IV: Eingeführt am 18. Juli 1944, waren diese Modelle identisch zu Mark I bzw. Mark II, mit der Ausnahme, dass der Lauf nur 56,5 cm lang war. Für die national-chinesische Armee wurden in Kanada Exemplare mit Kaliber 7,92 mm gebaut. Herstellung Die gesamte Fertigung in Großbritannien erfolgte unter Lizenz ausnahmslos in der staatlichen Waffenfabrik in Enfield. Um Ausfälle durch mögliche deutsche Luftangriffe zu vermeiden, erfolgte später auch die Herstellung in Kanada, Australien und anderen Commonwealth-Staaten. Bei Enfield in Großbritannien wurden während des Zweiten Weltkrieges 280.000 Bren-MGs gebaut, davon über 30.000 bis 1940. In Kanada baute die Firma John Inglis (Toronto) 228.000 Stück, die teilweise an die national-chinesische Armee im Kaliber 7,92 mm gingen. Zusätzlich lieferte die Waffenfabrik in der Tschechoslowakei während des 2. Weltkrieges noch 3.334 Stück des zum Bren-MG identischen ZB33 an die bulgarischen Streitkräfte. Einsatz Das Bren-MG war das vermutlich am häufigsten verwendete leichte Maschinengewehr im 2. Weltkrieg. Es bewährte sich zuverlässig auch unter schlechtesten äußeren Bedingungen und es war die Standard-Deckungswaffe der britischen Infanterie-Gruppe. Es wurde auch von den kanadischen, australischen und neuseeländischen Truppen eingesetzt. Dazu kamen die frei-französischen Streitkräfte, polnische Exilstreitkräfte und die tschechische National-Armee, sowie die indische und national-chinesische Armee. Und in der ursprünglichen tschechischen Form mit der 7,92-mm-Patrone wurde es auch von der Wehrmacht verwendet und für diese weitergebaut. Das Bren-Maschinengewehr war robust, zuverlässig, einfach zu handhaben und zu pflegen. Dazu war es nicht zu schwer für seine Einsatzrolle und sehr zielgenau. Mit der Zeit wurden eine ganze Reihe von Halterungen entwickelt, darunter sogar sehr komplexe Motley- und Gallow-Flugabwehr-Konstruktionen. Zudem wurde noch ein 200-Schuss-Magazin entwickelt, aber nicht häufig verwendet. Das Bren-MG wurde überall eingesetzt und es gab zahlreiche herausragende Berichte über die Leistung im Gefecht. Eine kühne Aktion fand am 18. September 1944 statt, als der Schütze Sherbahadur Thapa der 1./9. Gurkhas ein Bren-MG mehr …

  • Italienische Infanterie mit dem alten Tropenhelm

    Kräfteverteilung der Achsen-Verbündeten (Italien, Finnland, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Slowakei) nach Kriegsschauplätzen im Sommer 1942. Die Kräfteverteilung der Verbündeten Deutschlands im Sommer 1942 Kräfteverteilung der Bodenstreitkräfte Italienische, finnische, rumänische, ungarische, bulgarische und slowakische Kräfteverteilung nach Kriegsschauplätzen im Sommer (Juni/Juli) 1942 nach Sollstärken. ITALIEN Italienische Streitkräfte: Divisionen:                     Italienische Infanterie: Italienische Fahrzeuge und Artillerie: FINNLAND Finnische Streitkräfte: Divisionen: Finnische Infanterie: Finnische Fahrzeuge und Artillerie: RUMÄNIEN Rumänische Streitkräfte: Divisionen: Rumänische Infanterie: Rumänische Fahrzeuge und Artillerie: UNGARN Ungarische Streitkräfte: Divisionen: Ungarische Infanterie: Ungarische Fahrzeuge und Artillerie: BULGARIEN Bulgarische Streitkräfte: Divisionen: Bulgarische Infanterie: Bulgarische Fahrzeuge und Artillerie: SLOWAKEI Slowakische Streitkräfte: Divisionen: Slowakische Infanterie: Slowakische Fahrzeuge und Artillerie: Kräfteverteilung der Luftstreitkräfte Die Stärkenachweise der Flugzeuge für die Regia Aeronautica stammt vom Oktover/November 1942. Stärke der Regia Aeronautica: alle anderen Luftwaffen der Achsen-Verbündeten: Kräfteverteilung der Seestreitkräfte Stärke der Achsen-Verbündeten an Schiffen: Deutschlands Verbündete im Osten Die Teilnahme dieser Satellitenstaaten am Krieg im Osten kann grob in vier Phasen untergliedert werden. Während der ersten Abschnitte des Unternehmens Barbarossa drangen starke finnische und rumänische Streitkräfte zusammen mit den Deutschen in die Sowjetunion ein. Dazu kamen kleinere, eher repräsentative Kontingente aus Ungarn, Italien und der Slowakei. Nachdem die Finnen ihre Grenzen von 1939 erreicht hatten, gruben sie sich ein und weigerten sich weiter vorzurücken. Die anderen nationalen Kontingente waren bis zum Beginn des Winters 1941/42 erschöpft und die Ungarn und der Großteil der Rumänen wurde abgezogen, um sich neu zu gruppieren. Als den Deutschen Anfang 1942 klar geworden war, dass sie mehr Männer für ihre Offensive im Sommer 1942 benötigen würden, schickten sie Feldmarschall Keitel aus, um die Ungarn und Rumänen zu überreden, mehr Truppen bereitzustellen. Keitel musste jedoch einwilligen, dass diese Truppen im Rahmen unabhängiger, nationaler Armee eingesetzt werden. Diese Armeen begannen an der Ostfront während des Sommers 1942 einzutreffen. Als die Deutschen sich ihren Weg in den Kaukasus und nach Stalingrad freikämpften, fanden sich ihre Verbündeten in langen Abschnitten entlang des Dons wieder. In diesen verbündeten Armeen erkannte die Rote Armee ihre Möglichkeiten und im November 1942 durchbrachen sie die zwei rumänischen Armeen, um Stalingrad einzuschließen. Dem folgte eine Reihe von Hammerschlägen auf die italienische und ungarische Armee. Nach diesen Katastrophen sagte Hitler ‘Ich will nie mehr einen Soldaten unserer östlichen Verbündeten an der Ostfront sehen’ und die meisten dieser Überlebenden wurden tatsächlich mit Beginn des Jahres 1943 nach Hause geschickt. Die Verbleibenden wurden zur Bekämpfung von Partisanen, Garnison-Dienst oder Küstenschutz am Schwarzen Meer für den Rest des Jahres verwendet. Die Moral dieser Soldaten zerfiel und ihre Regierungen zu Hause streckten Friedensfühler zu den westlichen Alliierten aus. 1944 war dann das Jahr des endgültigen Zerfalls des Achsenbündnisses. Anfang 1944 mussten die Rumänien zurück in die Frontlinie kommen, um die Situation im Süden nun vor ihrer Haustür zu stabilisieren, während Slowaken und Ungarn sich darauf vorbereiteten, die Karpaten-Pässe gegen die vorstürmende Rote Armee zu verteidigen. Im August 1944 stießen die Russen dann wieder durch die rumänischen Armeen hindurch und schlossen dabei wieder eine deutsche Armee ein. Durch einen Putsch in Bukarest liefen die Rumänen zu den Russen über und die Slowaken begannen einen erfolglosen Aufstand. Zwischenzeitlich hatten die Russen auch im Norden eine Offensive gegen die Finnen begonnen, welche um Frieden bitten mussten und zustimmten, die deutschen Einheiten aus ihrem Land zu vertreiben. Der letzte Abschnitt des Krieges brachte dann Rumänen und Finnen dazu, aktiv auf der Seite der Sowjets gegen die Deutschen zu kämpfen, während die Slowakei zu einem besetzten Land wurde. Nur Ungarn verblieb an der deutschen Seite, aber hauptsächlich nur deshalb, weil ein deutscher Putsch eine faschistische Regierung an die Macht brachte. Dazu führte der Umstand, dass die verhassten Rumänen nun auf der anderen Seite kämpften, auch dazu, dass die Ungarn sich nun wesentlich mehr in diesem Krieg engagierten. Rumänen und Ungarn waren sich gegenseitig so sehr verhasst, dass sie nun mit erheblich mehr Enthusiasmus aufeinander schossen, als sie das noch gegen die Russen getan hatten. Während des Jahres 1942, als ihre Teilnahme an dem Krieg am größten war, stellten die Satelliten-Armeen etwa ein Viertel der Achsen-Divisionen an der Ostfront. Abgesehen von den Finnen, waren sie fast ausschließlich bei der deutschen Heeresgruppe Süd konzentriert. Jedoch bedeutete ihre Mängel bei Ausrüstung, Training und Begeisterung, dass ihre Präsenz in der Frontlinie eine Schwachstelle darstellte. Gegen Ende des Krieges hatten die Deutschen jegliche Begeisterung für Massen von unwilligen Wehrpflichtigen ihrer Verbündeten verloren und beschränkten sich auf eine begrenzte Anzahl fanatischer Freiwilliger, welche nach deutschen Maßstäben ausgerüstet und organisiert werden konnten. Trotzdem gaben deutsche Verantwortliche zu, dass die Finnen überlegen in ihrem eigenen, nördlichen Kriegsschauplatz waren und das auch Ungarn, Rumänen und Slowaken bei vielen Gelegenheiten gut gekämpft hatten. Verhältnis Deutschlands zu den Verbündeten Die Beziehungen zwischen den Deutschen und ihren Verbündeten waren im allgemeinen gut. Viele der höheren Offiziere dieser osteuropäischen Armeen hatten vorausgegangene Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Deutschen. Die Ungarn und Slowaken hatten in der österreich-ungarischen Armee zusammen mit deutschen Einheiten während des Ersten Weltkriegs gekämpft, vor allem gegen Russen an der Ostfront. Und viele der Finnen hatten in der deutschen Armee gekämpft, als sie in den Jäger-Freiwilligen-Bataillonen organisiert waren. Ihr Respekt vor den deutschen militärischen Fähigkeiten half ihnen dabei, die ‘Ratschläge’ deutscher Vorgesetzter zu akzeptieren, wenn auch die an eher zeremonielle Ausdrucksweise gewöhnten Italiener und Rumänen durch die manchmal grobe Sprache deutscher Generalstäbe sich gekränkt fühlten. Aus Sicht der Rassentheorie der Nazis war es auch nicht unwichtig, dass abgesehen von den Slowaken keiner der Verbündeten der slawischen Volksgruppe angehörte. Die Finnen und Ungarn sind rassisch eindeutig unterschiedlich und die Rumänen bezeichneten sich selbst als die Römer oder Italiener Osteuropas. Die Finnen stellten auch aus diesem Grunde einige der ersten ausländischen Freiwilligen für die Waffen-SS, wenn auch die Deutschen offensichtlich zuerst annahmen, dass diese vor allem ‘schwedische’ und damit ‘germanische’ Finnen waren. Die Rasse verursachte jedoch ein schwieriges anderes Problem. Verteilt über ganz Osteuropa befanden sich Kolonien von Volksdeutschen oder rassisch deutschstämmigen Menschen, von denen viele stolz auf ihre Abstammung waren und in deutschen Einheiten dienen wollten. Diejenigen davon, welche in den besetzten Gebieten lebten, mehr …

  • T-34 Modell 1943 mit 76,2-mm-Kanone F-34 der Roten Armee aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell. T-34 Modell 1943 Typ: mittlerer Kampfpanzer mit 76,2-mm-Kanone F-34. Geschichte: Einige der wenigen, nützlichen Resultate aus der Diskussion um den T-34M war der Entwurf eines neuen, größeren Gussturms, welcher der Geschützbedienung mehr Platz gab. Die Verwendung dieses neuen, sechseckigen Turms begann in Nischni Tagil im Frühjahr 1942. Dieser Panzer wurde zum T-34 Modell 1943 und wurde erstmals gegen die Finnen in Karelien im April 1942 eingesetzt. Die Produktion beider Modelle T-34 1942 und 1943 lief dort parallel, während die beiden anderen Werke den T-34 Modell 1942 bis spät in das Jahr 1942 weiterbauten und erst dann wechselten. hier zum Vorgängermodell T-34-Panzer Modell 40,41,42. Es gab eine Reihe von Unterschieden an den Panzern, welche in den verschiedenen Fabriken gebaut wurden. Jedoch beeinträchtigte dies nicht die Qualität der Fahrzeuge. Eine Untersuchung eines der britischen Panzer- und Technikerschule im Jahr 1943 zur Verfügung gestellter T-34 ergab, dass die Panzerplatten von zumindest gleicher, wenn nicht sogar überlegener Qualität, zu den englischen waren. 1942 sah sich Russland einem ernstzunehmenden Mangel an Gummi ausgesetzt, sodass die STZ-Fabrik gezwungen wurde, T-34 mit Ganzmetall-Rädern zu bauen. Die anderen Fabriken mussten später dem ebenfalls folgen. Schließlich wurden Gummi-umrandete Räder in der ersten und fünften Position verwendet, um die Stöße und die damit auftretenden Schäden bei hohen Geschwindigkeiten zu vermindern. Im Herbst 1942 begann die Produktion von STZ als Folge der schweren Kämpfe um Stalingrad einzubrechen. Im August wurde die Produktion nach Tankograd verlegt, wo der Bau des T-34 Modell 1943 bis April 1944 fortgesetzt wurde. Die Ural-Schwermaschinenfabrik begann ebenfalls während des Jahres 1942 Teile des T-34 zu produzieren und mit der kompletten Herstellung des Panzers Ende des Jahres. Weitere Verbesserungen wurden am T-34 während des laufenden Jahres vorgenommen. Mehr Treibstoff gab es durch außen angebrachte, im Gefecht abwerfbare Treibstoffbehälter. Verschiedene neue Kettentypen wurden für Schnee und Matsch entwickelt, um die Fahrleistungen zu verbessern. Obwohl es die russischen Panzer auf dem Schlachtfeld nicht an Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit vermissen ließen, waren ihre Leistungen dort oft ziemlich bescheiden. Die deutschen Soldaten hatten bald herausgefunden, dass die russischen Panzer selten das Gelände zu nutzen wussten, völlig unkoordiniert agierten und dazu neigten, in starren geometrischen Formationen anzugreifen. Einige dieser Probleme lassen sich ohne Zweifel auf die unzureichende Ausbildung der russischen Panzersoldaten zurückführen, welche nur etwa 72 Stunden Taktik-Ausbildung im Klassenzimmer neben der Grundausbildung erhielten. Die Übungen der Einheiten waren auch oft oberflächlich und ungenügend, aber auch die ergonomische Anordnung in den russischen Panzern war schuld – und vor allem das archaische Layout der Panzertürme. Während die deutschen Panzertürme Raum für drei Mann hatten – nämlich Kanonier, Ladeschütze und Kommandant – hatten die russischen Panzertürme nur Platz für den Panzerkommandanten und Kanonier. Dadurch hatte der russische Panzerkommandant nicht nur die gleichen Aufgaben wie sein deutscher Gegenüber, sondern er musste auch noch die Kanone und das koaxiale Maschinengewehr nachladen, was für seine Übersicht im Gefecht sehr störend war. Darüber hinaus waren die Türme des T-34 und KW-Panzer nicht mit einem Turmkorb ausgestattet. Die Mannschaften saßen auf Hockern am Drehkranz aufgehängt. Unter ihren Füßen stapelte sich Munition, nur durch Neoprenmatten abgedeckt. Während des Kampfes wurde der Boden ein einziges Durcheinander aus offenen Behältern und Matten, während die Besatzung damit beschäftigt war, Munition zu entfernen und dies reduzierte natürlich ihre Leistung. Und selbst dann, wenn der russische Panzerkommandant durch das Nachladen nicht abgelenkt wurde, so hatte er nicht die 360-Grad-Sichtkuppel seines deutschen Pedanten. Im T-34 und KW-1 gab es nur einziges Periskop mit einem begrenzten Sichtfeld und einen Beobachtungsschlitz in der Nähe seiner linken Schulter. Viele deutsche Panzerkommandanten hielten während des Gefechtes gerne den Kopf aus dem Turm, um das Gelände besser überblicken zu können. Im KW-Panzer war das aber wegen der Anordnung der Dachluke unmöglich und im T-34 schwierig, weil die einteilige und große Luke nach vorne geöffnet werden musste und dann das Sichtfeld versperrte. Die relative Knappheit an Funkgeräten bis 1943 behinderte auch die taktische Führung der Panzergruppen. Die Kommunikation zwischen den Panzern musste durch Flaggen erfolgen, was langsam und unzuverlässig war. Häufig ordneten die Zugführer nur an, dass ihre Panzer einfach ihrem Beispiel folgen sollten. Die russischen Konstrukteure hatten diese Probleme mit den Entwürfen des KW-3 und T-34M beheben wollen, aber der Druck, der durch die atemberaubenden Panzerverluste auf den Schlachtfeldern entstanden war und der Notwendigkeit, diese irgendwie schnell zu ersetzen, verhinderte, dass solche Verbesserungen bis zur Mitte des Krieges vorgenommen werden konnten. Im Falle des T-34 wurde erst Ende 1942 durch einen Zwischenschritt eine 360-Grad-Beobachtungskuppel auf dem Turmdach eingebaut und mehr Panzer wurden nach und nach mit Funkgeräten ausgestattet. Benutzer: Russland. Nachfolgemodell T-34-85 (1944) Organisation der russischen Panzerverbände 1942/43 Im Mai 1942 wurde erstmals das erste neue Panzer-Korps der Roten Armee aufgestellt. Es wurde nicht sogleich zu einem Erfolg, da es in zögerlichen Abwehrkämpfen und mit schlechter Nachrichtenverbindungen zwischen seinen Einheiten eingesetzt wurde. Die russischen Panzertaktiken zu dieser Zeit waren meist ziemlich schlecht, welches durch fehlende Übung und oben schon beschriebene Nachteile in den Panzerentwürfen verursacht wurde. So wurden mehrere der neuen Panzerkorps bei der vernichtenden Niederlage bei Woronesch schon wieder zerschlagen. Als Ursache wurde aber auch die Zusammenstellung der russischen Panzerbrigaden mit völlig unterschiedlichen Panzerfahrzeugen erkannt. Zwar konnten die leichten Panzer vom Typ T-60 und die mittleren T-34 auf der Straße in etwa die gleiche Geschwindigkeit aufrechterhalten, aber die schweren KW-1 blieben oft weit hinten zurück und konnten nicht alle Brücken überqueren. Dies führte dazu, dass oft nur die T-34 in den Kampf zogen, da die leichten Panzer Probleme hatten, deutsche Kampfpanzer erfolgreich zu bekämpfen. So wurden die KW-1 aus den Panzerbrigaden entfernt, welche nur noch über T-34 und die neuen, leichten T-70 Panzer verfügten. Die KW-1 bildeten nun unabhängige Panzer-Regimenter zur Unterstützung der Infanterie. So entstand im September 1942 das Mechanisierte Korps, welches drei mechanisierte Infanterie-Brigaden und nur eine Panzer-Brigade hatte. Da die Russen aber über nicht genügend Schützenpanzer oder LKWs verfügten, musste die mechanisierte Infanterie auf Panzern in das Gefecht ziehen. Dadurch verfügte ein mechanisiertes Korps dann über mehr …

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