Kriegstagebuch 8. Juli 1917



Territorial-Soldaten eines Middlesex-Regiments
Zigaretten-schachtel-Abbildung eines britischen Territorial-Soldaten eines Middlesex-Regiments in Bagdad.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 8. Juli 1917:

Naher Osten


Mesopotamien: Britische Truppen besetzen Dhibban am Euphrat während des heißesten Sommers seit Beginn der Aufzeichnung (50°C im Schatten in Bagdad).

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Weltkrieg für Mittwoch den 7. Februar 1945: Luftkrieg Europa: RAF-Nachtangriff auf deutsche Truppenkonzentrationen und Stellungen bei Kleve und Goch. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 8. Februar 1945: Westfront Die Kanadier stoßen in den Reichswald südöstlich von Nimwegen, zwischen Maas und Rhein, vor (Operation Veritable oder Schlacht im Reichswald). Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 9. Februar 1945: Ostfront Ostpreußen: Königsberg ist nun praktisch von der 2. und 3. Weißrussischen Front eingeschlossen. Westfront Britische und kanadische Truppen erreichen mit starken Kräften den Rhein. Die 3. US-Armee überquert den Fluss Prüm. Luftkrieg Europa: Halifax-Bomber greifen die Ölanlagen in Wanne-Eickel (Ruhrgebiet) an. B-17 Fliegende Festungen bombardieren die Ölanlagen von Lützkendorf. Politik Ecuador und Paraguay erklären Deutschland und Japan den Krieg. Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 10. Februar 1945: Ostfront Ostpreußen: Rokossowskis 3. 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  • Bismarck vs Hood

    Unternehmen Rheinübung, die letzte Fahrt der Bismarck. Ausführlicher Bericht, zahlreiche Fotos und Video. hier zu Teil I: Entwurf, Spezifikationen, 3D-Modell der Bismarck Unternehmen Rheinübung, die letzte Fahrt der Bismarck In Mai 1941 lief das Schlachtschiff Bismarck in Begleitung des Schweren Kreuzer Prinz Eugen in den Nordatlantik aus, um die alliierten Konvoi-Routen zu stören. Es wurde gehofft, daß sie unentdeckt in den Atlantik ausbrechen könnten, aber am 23. Mai wurden die Schiffe im Nebel der Dänemark-Strasse durch den britischen Kreuzer Suffolk gesichtet. Kurz danach trat noch ein zweiter Kreuzer dazu, die Norfolk. Trotz aller Bemühungen diese abzuschütteln, begannen die zwei britischen Kreuzer die deutschen Schiffe zu beschatten und ihre Position zu melden. Zu diesem Zeitpunkt hätte Admiral Lütjens auf der Bismarck eigentlich das Unternehmen Rheinübung abbrechen müssen, da man ursprünglich von weniger leistungsstarken Bordradargeräten mit geringerer Reichweite auf britischen Schiffen ausgegangen war. Die erste Sichtmeldung von Suffolk wurde um 19:22 Uhr von Admiral Holand auf dem Schlachtkreuzer Hood empfangen, der sich zu diesem Zeitpunkt 300 Seemeilen entfernt befand. Mit hoher Fahrt von 27 Knoten steuerte er mit seinen Schiffen, neben der Hood auch das neue Schlachtschiff Prince of Wales und sechs Zerstörern, auf die Dänemark-Straße zu und hoffte, auf die deutschen Schiffe am nächsten Morgen zu treffen. Admiral Tovey an Bord des Flaggschiffs King George V erhielt die Meldung erst eine Stunde später und war in diesem Augenblick noch 600 Seemeilen entfernt. Zu seinem Verband gehörte auch der Flugzeugträger Victorious, welcher aber mit 48 für Ägypten bestimmte Hurricane-Jäger beladen war und somit nur noch sechs Fulmar- und neun Swordfish-Flugzeuge für den kurzfristigen Einsatz gegen den deutschen Flottenverband an Bord nehmen konnte. Admiral Tovey lief nun ebenfalls mit 27 Knoten auf Annäherungskurs, war aber zu weit weg, um am nächsten Morgen die deutschen Schiffe erreichen zu können.   Admiral Lütjens an Bord der Bismarck wusste in der Nacht durch die aufgefangenen, allerdings verschlüsselten, Funksprüche zwischen den britischen Flottenverbänden, dass er vermutlich am nächsten Tag in ein Gefecht geraten würde und bereitete seine Schiffe darauf vor. Um 5:30 Uhr am 24. Mai meldete der Ausguck auf den britischen Schiffen Bismarck und Prinz Eugen in 17 Seemeilen Entfernung. Aus einer Entfernung von 12,3 Seemeilen (24.232 Meter) eröffnete die führende Hood um 5:52 Uhr das Feuer auf den schweren Kreuzer Prinz Eugen. Das zweite Schiff, das Schlachtschiff Prince of Wales, eröffneten das Feuer kurz darauf, während die deutschen Schiffe zwei Minuten später auf das Feuer mit dem Beschuss der Hood antworteten. Auf dem Oberdeck der Hood war eine neuartige Flak-Munition gelagert, die erprobt werden sollte. Für diese neue Munition gab es noch keinen Stauraum und so war sie natürlich bei der Bereitschaftsmunition an Deck feindlichen Treffern ausgesetzt. Die zweite Salve der Prinz Eugen traf Hood und eine 20,3-cm-Granate explodierte auf dem Oberdeck und setzte die neue Munition in Brand. Hood wurde von dicken Rauchschwaden umhüllt, was zwar bedrohlich aussah, aber erst einmal keine unmittelbare Gefahr für das Schiff darstellte. Das Schlachtschiff Bismarck traf deckend mit der dritten und fünften Salve, wobei die letztere ein oder zwei direkte Treffer erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lag die Gefechtsentfernung bei nur noch 17.373 Metern und bei dieser Schussentfernung waren die Geschütze hoch genug ausgerichtet, um den Granaten einen steilen Aufschlagwinkel zu geben. Die 25 Jahre alt Hood war ein Schlachtkreuzer und nicht gegen so steil aufschlagende, schwere Granaten gepanzert. Um 6:01 Uhr durchschlug eine der Granaten das Deck und detonierte im hinteren Munitionsmagazin des britischen Flaggschiffs. Durch eine ungeheure Explosion brach es in zwei Teile und sank innerhalb von 3 Minuten, wobei es nur drei Überlebende unter den 95 Offizieren und 1.324 Seeleuten gab. Danach wechselnden die deutschen Schiffe ihr Feuer auf die Prince of Wales, welche ihren Kurs ändern musste, um nicht mit Wrackteilen der Hood zu kollidieren. Dadurch sank die Feuerentfernung auf weniger als 16.500 Meter und Treffer von Bismarck und Prinz Eugen zerstörten die Brücke von Prince of Wales. Das britische Schlachtschiff war gerade erst in Dienst gestellt worden und noch nicht voll kampfbereit und eingefahren. Auch gab es noch Probleme mit den Antriebsanlagen der Türme und den Drehvorrichtungen der schweren Geschütze. Deshalb entschloss sich Kapitän Leach, das Gefecht abzubrechen und zog sich zu den weiterhin beschattenden Kreuzern Suffolk und Norfolk zurück.   Aber auch das Schlachtschiff Bismarck überstand das Gefecht nicht unbeschädigt und erhielt drei Treffer durch Prince of Wales. Ein Treffer durchschlug das Vorschiff, der einen Treibstofftank beschädigte und den Inhalt kontaminierte. Eine weitere durchschlug die Seitenpanzerung und verursachte ein Leck, welches später einen Kesselraum mit einem Dynamo außer Gefecht setzte, während der dritte Treffer als Abprall-Treffer auf dem Deck keinen wesentlichen Schaden verursachte. Der verunreinigte Treibstoff reduzierte die Reichweite des Schlachtschiff Bismarck und der Verlust eines Kesselraums verringerte die Geschwindigkeit um 2 Knoten, sodass beschlossen wurde, das Unternehmen abzubrechen und nach St.Nazaire für Reparaturen zu laufen. Der Schwere Kreuzer Prinz Eugen war unbeschädigt und wurde gegen Ende des Tages zur selbständigen Kaperfahrt in den Atlantik entlassen. Zu diesem Zeitpunkt stand Admiral Tovey auf dem Flaggschiff King George V und mit seinem Flugzeugträger nur noch 200 Seemeilen östlich. Am Abend des 24. Mai wurde das Schlachtschiff Bismarck von Swordfish-Flugzeugen vom Flugzeugträger Victorious angegriffen und wurde von einem Torpedo getroffen, der aber keinen ernsthaften Schaden verursachte. Prince of Wales, Norfolk und Suffolk folgten weiterhin der Bismarck. Die direkte Beschattung wurde von Suffolk durchgeführt, da dieses Schiff das beste Radargerät an Bord hatte, während die beiden anderen britischen Schiffe als Deckung folgten. Eine Stunde nach Mitternacht gab es einen kurzen Zusammenstoß auf etwa 10 Seemeilen Entfernung, als Bismarck und Prince of Walkes einige Salven ohne Treffer austauschten. Nun musste Suffolk dem deutschen Schlachtschiff auf maximaler Radarreichweite folgen und wegen einer U-Boot-Warnung im Zickzack laufen. Deshalb gelang es Bismarck in der Nacht, den beschatteten britischen Schiffen zu entkommen, da sie genau in diesem Augenblick einen weiten Bogen nach Westen gemacht hatte. Da die Briten nun erst einmal die mögliche Gefahr auf dem offenen Atlantik bannen mussten, wendeten sie sich nun nach Westen, während Bismarck in Richtung Nordwest-Frankreich lief. In diesem Moment hätte Bismarck entkommen können, aber mehr …

  • Sowjetische Panzerbüchsen PTRD-1941 und PTRS-1941 zur Panzerabwehr. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Modell. PTRD-1941 Typ: Panzerbüchse zur Panzerabwehr. PTRD-1941 Entwicklung Die Panzerabwehrbüchse entstand erstmals in Deutschland während des Ersten Weltkrieges, um die seit 1916 vermehrt auftretenden britischen Tanks zu bekämpfen. Es war nicht mehr als ein modifiziertes Gewehr Modell 98 für das Kaliber 13 mm, um Löcher in die ersten Panzer zu schießen. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde zwar zuerst der Panzer als die ideale Waffe zum Ausschalten feindlicher Panzer angesehen. Das Problem dabei war aber, das durchgebrochene und im Hinterland wütende Panzer auch von irgend jemanden ausgeschaltet werden mussten. Und dieser ‘Irgendjemand’ musste höchstwahrscheinlich die Infanterie sein. Deshalb hielten viele Streitkräfte daher die Panzerbüchse als die richtige Antwort zur Bewaffnung der Infanterie im Kampf gegen Panzer. In dieser Zeit hatten die Russen ursprünglich ein 12,7-mm-Zylinderverschluss-Panzerabwehr-Gewehr von der deutschen Panzerbüchse Modell 1918 kopiert, wobei eine Patrone verwendet wurde, welche ursprünglich für ein schweres Maschinengewehr entwickelt worden war. Die Leistung der Waffe war relativ schlecht und als eine Streitmacht, welche einen Schwerpunkt bei dem Panzer hatte, wurde 1932 mit einem neuen Entwurf begonnen. Dafür wurde eine völlig neue Patrone mit dem Kaliber 14,5 mm hergestellt, eine der schwersten jemals hergestellten Geschosse dieser Art. Die Waffe, welche von Degtjarew entworfen wurde, sieht sehr einfach aus und fast wie ein landwirtschaftliches Gerät. Aber sie verbirgt ein oder zwei feine Details unter der rauen Schale. Der Lauf gleitet beim Rückstoß auf einer Art Rutsche zurück, sodass der Rückstoß den Bolzengriff gegen einen Nocken trägt und ihn anhebt, um den Verschluss zu entriegeln. Der Bolzen wird dann gehalten, während sich der Lauf in seine Feuerposition zurückbewegt und die leere Patronenhülse herausgezogen und ausgeworfen wird. Der Schütze setzt dann eine neue Patrone ein und schließt den Bolzen von Hand. Eine solche Operation ist ein wenig schwer zu klassifizieren, da die Öffnungsmechanik als ‘langer Rückstoß’ bekannt ist, aber der Abschluss des Vorgangs von Hand gemacht wird, was einzigartig ist. Die Kugel, die von der PTRD-1941 verfeuert wurde, war ursprünglich ein stromlinienförmiger Typ mit Stahlkern, der eine kleine Ladung eines Brandbeschleunigers an der Spitze hatte, welche einen Explosionsblitz beim Aufschlag an der getroffenen Stelle verursachte. Aber stromlinienförmige Kugeln sind nur bei Langstreckenwaffen sinnvoll und 1941 wurde ein neuer Entwurf einer mehr quadratischen Kugel mit einem Wolframkarbid-Kern eingeführt. Diese Patrone verbesserte Geschossgeschwindigkeit und Durchschlagskraft auf kurze Entfernungen. Einsatz Die Panzerbüchse PTDR-1941 war bei der Roten Armee den ganzen 2. Weltkrieg über im Einsatz und wurde sogar noch von den kommunistischen Truppen während des Koreakrieg verwendet. Die Einführung der Panzerbüchse in größeren Stückzahlen erfolgte erst etwa zeitgleich mit Beginn des Unternehmen Barbarossa, dem deutschen Angriff auf Russland. Das Erstaunliche daran ist, dass zu diesem Zeitpunkt andere Streitkräfte schon händeringend nach einem Ersatz für die eigentlich veralteten Panzerbüchsen suchten, da deren Durchschlagskraft für die neuste Generation von Panzern nicht mehr ausreichend war. Wenn man auch zugeben muss, dass die PTRD-1941 wohl die beste und wirksamste jemals hergestellte Panzerbüchse war, so ist es doch erstaunlich, dass die Rote Armee es bis Kriegsende nicht für nötig befand, ihren Soldaten ein wirksameres Panzerbekämpfungsmittel zur Verfügung zu stellen. Mit ihren 25 mm Durchschlagskraft auf 500 Metern hatte die PTRD-1941 schon gegen einen PzKpfw III oder PzKpfw IV ernsthafte Probleme, sofern der Schütze nicht genau Schwachstellen traf – gegen einen Panther oder gar Tiger-Panzer war das Unterfangen sogar ziemlich aussichtslos. Die Panzerbüchsen waren jedoch immer noch nützlich gegen ‘weiche’ Ziele, wie zum Beispiel Lastkraftwagen. Aber auch in Häuserkämpfen waren sie trotz ihrer unhandlichen Größe und Gewicht gefährliche Waffen, da sie ohne weiteres die Wände durchschlagen konnten. Auch als Waffe von Partisanen waren sie sehr brauchbar, da sie leicht von zwei Mann überallhin getragen werden konnten. Wenn sich die Gelegenheit ergab, wurden sogar feindliche Tiefflieger damit beschossen. Einige der leicht gepanzerten Fahrzeuge trugen diese Panzerbüchsen sogar als Hauptbewaffnung und auf einer Reihe von Lend-Lease-Fahrzeugen, wie zum Beispiel dem britischen Universal-Carrier, wurden sie auch oft montiert. Auch war die Rote Armee nicht der einzige Nutzer dieser Waffen im Zweiten Weltkrieg. Die zahlreichen erbeutete Exemplare zu Beginn von Unternehmen Barbarossa wurden von der Wehrmacht sofort übernommen. In deutschen Diensten wurde die PTRD-41 als die 14,5-mm Panzerabwehrbüchse 783(r) und die PTRS-41 als 14,5 mm Panzerabwehrbüchse 784(r) bezeichnet. Nach 1943 allerdings verblieben nur noch wenige davon bei deutschen Fronteinheiten. PTRS-1941 Die Panzerbüchse PTRS-1941 wurde zeitgleich mit dem PTRD-1941 vom bekannten Waffenentwickler Simonow entwickelt. Der Mechanismus der Waffe weist viele Ähnlichkeiten mit seinen bekannteren automatischen Gewehrentwürfen auf. Es war eine sehr fortschrittliche Waffe, die einen oben montierte Gaszylinder und einen Kolben zum Betätigen des Bolzenträgers verwendete. Dadurch wurde der Bolzen nach unten gedrückt, um ihn zu entriegeln. Anschließend wurde er wieder zurückgeschoben, um die leere Kartusche zu entnehmen und im üblichen Ladevorgang auszuwerfen. Das Magazin, welches wie bei anderen Simonow-Entwürfen für die Reinigung vorne angebracht war, konnte bis zu 5 Patronen in einer besonderen Klammer aufnehmen, welche nur in einer Richtung geladen werden konnten. Dies war nicht gerade ideal im Eifer des Gefechts. Die größere Komplexität der Waffe machte sie anfälliger für alle Arten von Problemen und das der Lauf beim Transport abgenommen werden konnte, vereinfachte dies nicht. Dazu tendierte das 5-Schuss-Magazin zum Verklemmen. Obwohl der Entwurf fortschrittlicher als beim PTRD war, war das PTRS weit weniger robust im Einsatz und zudem schwerer und größer. Obwohl beide bis Ende der 1940er Jahre bei der Rote Armee im Einsatz waren, wurden vom PTRS viel weniger Exemplare gebaut. Die PTRD hatte aufgrund der identischen Munition die gleiche Leistung, war aber einfacher zu bedienen und zu bauen. Vermutlich wurden zuerst beide Modelle für den Truppengebrauch angenommen, um eine Alternative beim Versagen einer der beiden Waffensysteme zu haben. Nachdem die einfachere PTRD sich im Einsatz als Zuverlässig genug herausgestellt hatte, wurde die Produktion der PTRS zugunsten Ersterer eingestellt. Trotzdem wurde die PTRS-1941 auch noch im Korea-Krieg angetroffen. Spezifikationen sowjetische Panzerabwehrbüchsen Spezifikationen: Sowjetische Hundeminen Wie viele andere europäische Armeen auch, unterhielt die Rote Armee eine Anzahl von ‘Kriegshunden’ für verschiedene militärische Aufgaben. Dazu gehörte die Sprengstoffsuche, das Zustellen von Nachrichten und den Transport von medizinischen mehr …

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