Besatzungsmitglieder eines abgeschossen russischen schweren KW-1A Panzers bergen die Munition


Besatzungsmitglieder eines abgeschossen russischen schweren KW-1A Panzers bergen die Munition

Besatzungsmitglieder eines abgeschossen russischen schweren KW-1A Panzers bergen die Munition

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Im Blickpunkt:
  • Rote Armee in der Offensive 1943-1945

    Stärke und Organisation der sowjetischen Streitkräfte in der zweiten Kriegshälfte von 1943 bis 1945. Verbände und Divisionen der Roten Armee 1943-45 und ihre Ausrüstung. Hier zur Roten Armee 1942. Die Rote Armee von 19434 bis 1945 Am 19. November 1942 eröffnete Marschall Schukow das Unternehmen Uranus, die sowjetische Gegenoffensive, welche die deutsche 6. Armee mit 22 Divisionen in Stalingrad einschloss und die 21. Panzer-Armee im Kaukasus abzuschneiden drohte. Der sowjetische Ring um Stalingrad blieb den Winter 1942/1943 über straff gespannt und am 2. Februar 1943 endete dort der letzte deutsche Widerstand. Die deutschen und rumänischen Truppen verloren 150.000 Mann an Gefallenen und 91.000 Kriegsgefangene. Im Frühjahr 1943 stieß die Rote Armee so weit vor, wie es das Wetter und der zunehmende deutsche Widerstand erlaubte. Bis zum Sommer hatte sich die Front stabilisiert, wobei sich das Hauptaugenmerk auf die Frontausbuchtung um Kursk richtete, welche in die deutschen Linien hervorragte und den Hitler eliminieren wollte. Die große deutsche Sommeroffensive gegen diesen hervorstechenden Frontbogen unter dem Operationsnamen Zitadelle sollte der Roten Armee die Initiative berauben, blieb aber schon 10 Kilometer nach den Ausgangsstellungen liegen. Als die deutschen Truppen während dieser Schlacht von Kursk auf die sowjetischen Abwehrstellungen einhämmerten, führten die Befehlshaber der Roten Armee starke, bewegliche Reserven von einem bedrohten Abschnitt zum anderen, welche dem Gegner die lokale Überlegenheit nahmen. Der Umfang und die Komplexität dieser Bewegungen zeigten eindeutig, wie weit die Generale der Roten Armee zwischenzeitlich die bewegliche Kriegführung erlernt hatten. Im Winter 1943/1944 befand sich die Rote Armee wieder in der Offensive und drückte die deutsche Frontlinie weiter zurück. Entscheidend war jedoch die Sommeroffensive 1944, als 2,5 Millionen Mann sowjetischer Truppen, unterstützt von 5.000 Panzer und Selbstfahrlafetten, die deutsche Heeresgruppe Mitte zerschlugen. Dadurch befand sich die Ostfront nun dicht vor den deutschen Grenzen. Zu diesem Zeitpunkt war die Rote Armee der Wehrmacht eindeutig überlegen und ihr Sieg war praktisch nur noch eine Frage der Zeit. Ende August 1944 stand die Rote Armee an den Grenzen von Ostpreußen und Berlin lag nur noch 600 Kilometer im Westen. Die Ehre der Einnahme Berlins wurde Marschall Schukows 1. Weißrussischer Front mit vier gemischten und zwei Panzer-Armeen überlassen. Mit einem massiven Artilleriebeschuss im Morgengrauen des 16. April 1945 wurde diese letzte Offensive eingeläutet. Der deutsche Widerstand war heftig und es gelang nicht vor der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1945 die Sowjetflagge über dem Reichstag durch Soldaten des 756. sowjetischen Infanterie-Regiments der 3. Stoß-Armee zu hissen.   Bereits vor dem endgültigen Sieg in Europa wurden sowjetische Verbände in den Fernen Osten zur Invasion der von den Japanern besetzten Mandschurei verlegt. Am 9. August 1945 griff eine Invasions-Streitmacht aus elf gemischten Armeen die Japaner an. Die Gesamtstärke der dabei eingesetzten sowjetischen Streitkräfte überstieg 1,5 Millionen Mann mit 26.137 Geschützen, 5.556 Panzerfahrzeugen und über 5.000 Flugzeugen. Nach einer kurzen und brillant durchgeführten Operation kapitulierten die Japaner am 24. August 1945. Es ist anzunehmen, dass die Verluste der Roten Armee während des Zweiten Weltkriegs bei über 13,7 Millionen Soldaten lagen. Organisation 1943-45 Schützen-Armeen Im Jahr 1944 standen 48 Schützen-Armeen (dabei entspricht eine sowjetische Armee im Umfang etwa einem deutschen Korps) zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer. Diese unterschieden sich ziemlich stark in ihrem Umfang und waren jeweils 60.000 bis 120.000 Mann stark und konnten vorübergehend durch unabhängige Panzer- und Artillerie-Formationen verstärkt werden, wodurch sie auf über 200.000 Mann ansteigen konnten. Panzer-Armeen Speerspitze der gepanzerten Verbände waren die Panzer-Armeen, von denen es 1944 sechs gab. Erstmals nach offiziellen Stärkenachweisen 1943 aufgestellt, bestanden sie gewöhnlich aus zwei Panzer-Korps und einem Mechanisierten Korps. Zusammen mit diversen Unterstützungs-Einheiten gab dies der Panzer-Armee eine Stärke von etwa 40.000 bis 60.000 Mann, was damit im großen und ganzem einem deutschen Panzer-Korps entsprach. Schützen-Division Weiterhin die wichtigste und zahlenmäßig meiste Einheit auf Divisions-Ebene war die Schützen-Division. Bereits seit Ende 1942 hatte die neue sowjetische Schützen-Division eine Stärke von etwa 9.500 Mann. Diese waren in drei Infanterie-Regimenter mit je 2.500 Mann und einem Artillerie-Regiment mit 1.000 Mann organisiert, sowie ein Panzerabwehr- und Pionier-Bataillon und einer Kompanie aus Nachrichten- und Aufklärungstruppen. Bereits ab Frühjahr 1943 begannen die Menschenreserven der Sowjetunion allmählich zur Neige zu gehen, sodass die Qualität der Infanterie sich verschlechterte und weitere Neuaufstellungen von Verbänden nicht mehr im großem Umfang möglich waren. Die Zahl der Schützen-Divisionen stieg vom Frühjahr 1943 bis zum Kriegsende nur noch von 513 auf 527, die der Panzer- und mechanisierten Brigaden von 290 auf 302. Artillerie-Division Die Rote Armee legte großen Wert auf die Rolle der Artillerie auf dem Schlachtfeld. Die sowjetische Schützen-Division war daher sehr gut mit Artillerie ausgerüstet, konnte aber zu keinem Zeitpunkt während des Krieges den Infanteristen eine Unterstützung bieten, wie es zum Beispiel Praxis im deutschen Heer war. Dies lag hauptsächlich am Mangel an technisch qualifizierten Personal in der Roten Armee und im Bereich der Artillerie war das besonders spürbar. Deshalb wurde im Verlauf des Krieges mehr und mehr Artillerie in spezielle Formationen zusammengefasst, wo ihr Einsatz als Feuerwalze im Muster des Ersten Weltkriegs erfolgte. Bei Kriegsende befanden sich daher dreiviertel aller Artillerie-Geschütze nicht mehr bei den Schützen-Divisionen, sondern in speziellen Formationen.   Diese Artillerie-Divisionen bestanden aus vier Brigaden, zusammen mit Nachrichten- und Feuerleit-Einheiten, was ihnen eine Stärke von nahezu 10.000 Mann gab. Diese Division war wie folgt organisiert: eine Granatwerfer-Brigade mit 100 Panzerbüchsen PTDR-1941 und mehr als 100 x 120-mm-Granatwerfer, eine leichte Feldartillerie-Brigade mit drei Regimentern zu je 24 x 76-mm-Kanonen, eine Haubitzen-Brigade aus 48 x 122-mm und 24 x 152-mm-Haubitzen und eine mittlere Feldgeschütz-Brigade mit 12 x 122-mm-Kanonen und 24 x 152-mm-Kanonenhaubitzen. Jede Brigade bestand aus zwei bis drei Regimentern, zusammen mit Hilfs- und Infanterie-Einheiten, welche üppig mit Maschinenpistolen ausgestattet waren. Die größte Artillerie-Formation war das Korps, in dem alles bis zu 25 Brigaden unter einem einzigen Kommando zusammengefasst wurde. Raketenwerfer-Einheiten Eine Besonderheit der Roten Armee waren die Raketenwerfer-Einheiten, welche mit den Mehrfach-Raketenwerfern ausgerüstet waren. Diese waren allgemein unter dem Namen Katjuscha oder bei den deutschen Landsern als Stalinorgel bekannt. Wenn sie auch nur eine begrenzte Feuerreichweite hatten, waren sie doch in der Lage eine massive Feuerwirkung innerhalb kürzester Zeit auf mehr …

  • PPSh-1941G mit Munitionstasche

    Sowjetische Maschinenpistole PPSh-41 aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell der sowjetischen Standard-MPi im 2. Weltkrieg. PPSh-41 Maschinenpistole PPSh-41G Typ: Maschinenpistole. Geschichte: Die Russen sammelten ihre ersten Erfahrungen mit Maschinenpistolen im spanischen Bürgerkrieg. Bereits seit Mitte der zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in Russland verschiedene Entwürfe von Maschinenpistolen erprobt. Die erste russische Maschinenpistole wurde dann im Jahr 1935 bei der Roten Armee eingeführt, welche von Degtjarjew entwickelt war und als PPD bezeichnet wurde. Sie wurde von ‘Freiwilligen’ der linken Truppen in Spanien erfolgreich verwendet und so wurde in Moskau die Massenproduktion beschlossen. Das erste Modell wurde als PPD-34/38 bezeichnet und mehrere Tausend Exemplare wurden davon hergestellt. Nach dem Auftreten der finnischen Suomi-Maschienpistole wurde die Waffe zur PPD-40 überarbeitet, welche eine verbesserte Magazin-Konstruktion mit einem großen Trommelmagazin besaß. Hier begannen die 71-Schuss-Trommelmagazin erstmals aufzutreten, welche für die deutschen Soldaten im Russlandfeldzug so unangenehm werden sollten. Der Mechanismus erfolgte durch einfachen Rückstoß und die Waffe ist leicht an ihrem hölzernen Schaft und dem gelöcherten Kühlmantel rund um den Lauf zu erkennen. Die Produktion der PPD-40 begann schon im März 1940. Jedoch war die PPD-40 nicht einfach herzustellen, da sie aus handfesten Stahl und im Lauf mit Chrom bestand. So wurden 1940 lediglich 81.118 Stück und 1941 nochmals 5.868 Stück gebaut. Die Produktion endete dann aus dem einfachen Grund, daß die Waffenfabriken, in welchen die PPD-34/38 und PPD-40 gebaut wurden, schnell von den deutschen Truppen überrannt wurden und die umfangreichen Maschinen, welche zu ihrer Herstellung benötigt wurden, nicht woanders wieder aufgebaut werden konnten. Der Großteil dieser Maschinenpistolen ging in den ersten Monaten von Unternehmen Barbarossa verloren, doch waren vereinzelte Exemplare der gut verarbeiteten Waffen während des gesamten Krieges im Einsatz. Entwicklung und Herstellung der PPSh-41 So wurde die russische Maschinenpistole PPSh-41 des Zweiten Weltkriegs – was ausgeschrieben in Russisch Pistolet Pulyemet Shpagin bedeutet – am 21. Dezember 1940 als Ersatz für die PPD-40 Maschinenpistole eingeführt. Jedoch erst unter dem Druck der deutschen Invasion wurde die Waffe ab 1942 in größerem Umfang an sowjetische Einheiten ausgegeben. Wenn auch die PPD gut war, so war sie nicht dafür geeignet, in großen Mengen schnell von ungelernten Arbeitern in primitiven Waffenfabriken produziert zu werden. Dies war jedoch das wichtigste russische Anliegen im Jahr 1941. Deshalb legte Konstrukteur Georgi Semjonowitsch Schpagin größten Wert auf eine einfache und schnelle Massenfertigung seiner neuen Maschinenpistole. Sie sollte auch in schlecht ausgestatteten Waffenfabriken gebaut werden und deshalb sollte der einzige aufwendige Arbeitsvorgang nur das Drehen des Laufes und Verschlusses sein. Die meisten anderen Teile wurden nur gepresst. Für die Maschinenpistole Schpagin PPS-41 (oder PPSh-41 bzw. PPSh-41G) wurde gestanzter Stahl verwendet, wenn auch der Lauf noch verchromt war und ein hölzerner Griff verwendet wurde. Nur der Lauf und der Verschluss musste anspruchsvoll gedreht und bearbeitet werden, sodass auch Waffenfabriken mit begrenzter Ausstattung die PPS herstellen konnten. Eine interessante ökonomische Entscheidung war es, alte oder Reserve-Läufe der Mosin-Nagant Gewehre als Lauf zu benutzen. Ein Gewehrlauf konnte in der Mitte durchgeschnitten werden und ergab so zwei Läufe für Maschinenpistolen, was eine erhebliche Einsparung an Zeit, Maschinen und Material mit sich brachte. Die gesamte Montage erfolgte durch Schweißen und Nieten und die Laufummantelung wurde über den Lauf hin verlängert, um einige Austrittsgase nach oben abzuleiten, was die Tendenz aller Maschinenpistolen reduzierte, beim automatischen Feuern nach oben zu ziehen. Die ersten Modelle hatten eine sehr optimistische und luxuriöse Zielvorrichtung, was aber schnell zugunsten eines einfachen Zielkorns verworfen wurden. Dieses einfache Schiebvisier, zusammen mit dem Bananenmagazin für nur 35 Patronen, wurde vom Konstrukteur im Jahr 1942 entworfen. Das 71-Schuss-Trommelmagazin von der PPD Maschinenpistole wurde jedoch zumeist beibehalten, da die Produktion schon davon gut am Laufen war und die hohe Schusszahl eine gute Reserve für den Schützen darstellte, was in Anbetracht der hohen Feuerrate der Waffe keine schlechte Sache war. Der Feuer-Mechanismus war ein einfacher Rückstoß-Mechanismus. Die Waffe war robust, einfach zu bedienen und billig herzustellen. Ungefähr fünf Millionen wurden während des 2. Weltkrieg produziert. Bereits 1942 erhielt die Rote Armee aus mehreren Fabriken etwa 1,5 Millionen Stück. Während des 2. Weltkrieg stellte die Waffenfabrik Teheran im besetzten Iran etwa 10.000 PPS-Maschinenpistolen für die Rote Armee her. Zusätzlich zu den 71-Schuss-Trommelmagazin gab es auch ab 1942 das 35-Schuss-Kastenmagazin, welches aber viel seltener verwendet wurde. Wenn man den ursprünglichen Ausgangsentwurf als eine billige Infanteriewaffe zur Massenproduktion betrachtet, war die PPSh-41 trotzdem eine sehr gut konstruierte Waffe mit einem schweren, soliden Schulterstück aus Holz. Dazu war sie eine widerstandsfähige und zuverlässige Maschinenpistole und war klar sowohl der deutschen MPi 40 als auch der britischen Sten überlegen. Einsatz der PPSh-41 Die PPSh-41 erschien erstmals Anfang 1942 in nennenswerter Zahl bei den Verbänden der Roten Armee. Derartig große Zahlen wurden von der deutschen Armee an der Ostfront erbeutet, dass es wert war, sie ab 1944/45 zum Feuern auf das 9-mm-Kaliber der deutschen Standard-Maschinenpistole MP 40 umzurüsten. War russische Beutemunition für unmodifizierte Schpagin PPS-41 bei den Deutschen knapp, konnten Magazine auch mit den Kugeln der 7,63-mm-Mauser-Pistole bestückt werden. Praktisch wurde damit die Schpagin PPS-41 bei der Wehrmacht ebenso wie bei der Roten Armee und Partisanen zu einer weit verbreiteten Standardwaffe ! Die Schpagin PPS-41 Maschinenpistole war somit das Erkennungszeichen eines Rotarmisten, ähnlich wie die MP 40 für einen deutschen Landser oder die Sten MP des britischen Tommy. Sie war DIE RUSSISCHE WAFFE DES ZWEITEN WELTKRIEGES ! Ganze Schützen-Divisionen wurden ausschließlich mit dieser Waffe ausgerüstet. Dies waren die Stoßtruppen, welche auf T-34-Panzern in den Angriff fuhren und nur mit Schpagin PPS-41 Maschinenpistolen und Handgranaten bewaffnet waren. Sie trugen nur ein Minimum an Munition, Ausrüstung und Vorräten mit sich und hielten nur zur Verpflegung oder Pause an. Es war nicht ihre Aufgabe, das eroberte Gelände zu verteidigen und zu halten, sondern nur weiter nach vorne zu stürmen. Ihre Lebensbedingungen waren schlecht und ihre Lebenserwartung an der Front noch viel schlechter. Aber Tausende dieser gefürchteten ‘Horden’ überrannten die deutsche Ostfront und trieben alles vor sich her. Unter derartigen Umständen wurde die Schpagin PPS-41 (von ihren Benutzern als ‘Pah-Pah-Shah’ ausgesprochen) natürlich praktisch nicht gepflegt und kaum gereinigt. An der Ostfront hat mehr …

  • 3D Modell Panzer 38 (t) Ausf G

    Leichte tschechische Panzer PzKpfw 38(t) und PzKpfw 35(t) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. PzKpfw 35(t), PzKpfw 38(t) Ausf.A bis G und S Typ: Leichter Panzer. Geschichte PzKpfw 35(t) Der Panzerkampfwagen 35(t) war der Standardpanzer der tschechischen Armee in den Jahren unmittelbar vor der deutschen Annexion von Böhmen und Mähren im März 1939. Anfangs war dieser Panzer unzuverlässig und obwohl dieses Problem schließlich gelöst wurde, blieb sein schlechter Ruf bestehen. Im Oktober 1934 wurde von der tschechischen Armee eine Bestellung für zwei Prototypen eines mittleren Panzers namens S-II-a vergeben, welche im folgenden Jahr abgeschlossen wurde. Die Armee begann mit diesen im Juni 1935 mit Versuchen und bald traten viele Fehler als Folge der hastigen Entwicklung des Panzers auf. Ohne auf die Behebung dieser Probleme zu warten, erfolgte eine erste Bestellung über 160 Fahrzeuge im Oktober 1935 und die ersten fünf davon wurden im folgenden Jahr ausgeliefert. Mit den Panzern gab es so viele Probleme, dass diese zur Überarbeitung an Skoda zurückgeschickt wurden. Zwischenzeitlich wurde eine weitere Serie von 138 für die tschechische Armee bestellt, welche den Panzer als LT vz 35 bezeichnete. Rumänien bestellte 126 Stück unter der Bezeichnung R-2. Nach dem deutschen Einmarsch bedeutete die Übernahme von 219 Panzer dieses Typs eine beträchtliche Verstärkung für die Wehrmacht. Diese Panzer wurden alle systematisch vollständig von den Deutschen überholt und blieben dann für drei Jahre im Dienst. Zum Zeitpunkt seiner Entwicklung stellte der Panzer einen sehr fortschrittlichen Entwurf dar, mit mehr als ausreichendem Panzerschutz und Feuerkraft, aber seine technische Spezifikation beinhaltete zu viele komplexe Eigenschaften, insbesondere ein pneumatisch betriebenes Getriebe, was immer wieder Probleme verursachte. Der Panzer hatte einen Heckkettenradantrieb, kleine Straßenräder und besonders breite Ketten waren die Erkennungsmerkmale. Die Panzerung war in zeitgenössischer Art genietet. Die Hauptbewaffnung wurde aus der Skoda-Panzerabwehrkanone des gleichen Kalibers entwickelt und war für ihre Genauigkeit bekannt. Das pneumatisch gesteuerte Getriebe, das entwickelt wurde, um das Fahren zu erleichtern, erwies sich als eine große Schwächung und verursachte viel Ärger während des russischen Winters 1941/42. Von den PzKpfw 35 (t), die 1939 von der tschechischen Armee übernommen wurden, waren kaum mehr als fünfzig Prozent zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einsatzbereit. Diese wurden von der 1. leichten Division in Polen eingesetzt. Im Oktober 1939 wurden aus dem 11. Panzerregiment und der 65. Panzerabteilung dieser Division die 6. Panzer-Division gebildet, welche diese Panzer sowohl in Frankreich 1940 als auch im Mittelschnitt der Ostfront in Russland bis Ende 1941 einsetzte. Bis Ende des Jahres waren aber der Großteil der Panzer der Division verloren gegangen. Der PzKpfw 35(t) wurde auch von der bulgarischen Armee verwendet, als 26 von Deutschland im Februar 1940 exportiert wurde. Die Armeen von Rumänien und der Slowakei verwendeten während des gesamten Krieges eine beträchtliche Anzahl dieser Panzer, die von Skoda bereits vor 1939 geliefert worden waren. Ungarn erwarb 1940 eine Lizenz für den Panzer und überarbeitete ihn vollständig, woraus der mittlere Turan-Kampfpanzer entstand. Hier zur ungarischen Modifikation Turan-Panzer. Benutzer: Tschechoslowakei, Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Slowakei. Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen 35(t): Geschichte PzKpfw 38(t) Der Panzer 38(t) war tatsächlich der tschechische LT vz 38, der für die Wehrmacht nach der Annexion der tschechoslowakischen Provinzen Böhmen und Mähren im März 1939 gebaut wurde. Im Jahr 1937 verschlechterten sich die internationalen Beziehungen rapide und so forderte die tschechische Armee einen neuen leichten Panzer. Nach den Problemen mit dem vorherigen LT vz 35 bestand die Armee auf ausreichende Tests mit dem neuen Panzer, damit sich derartiges nicht wiederholen würde. Die Firma Skoda trat mit seinen S-II-a und S-II-b an, während CKD den LT zv 35 mit dem Motor und der Kraftübertragung des TNH-Panzers, den LTL, den bereits für den Export in Produktion befindlichen TNH P-S und einen neuen mittleren Panzer mit der Bezeichnung V-8-H vorführte. Während der umfangreichen Tests wurde der TNH P-S als der beste Entwurf befunden und am 1. Juli 1938 als der neue leichte Standard-Panzer der tschechischen Armee unter der Bezeichnung LT vz 38 übernommen. Bis zum Zeitpunkt der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 war jedoch noch keiner der neuen Panzer fertiggestellt worden. Aber das Fahrzeug wurde für das deutsche Heer von 1939 bis 1942 im umbenannten Werk Praga gebaut und mehr als 1.400 wurden unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen 38(t) eingesetzt. Dabei steht das Kürzel ‘(t)’ für ‘tschechisch’ und 38 für das Modelljahr 1938. Für die Wehrmacht war der PzKpfw 38(t) in den ersten Jahren zahlenmäßig enorm wichtig und geradezu unersetzlich. Beim Westfeldzug wurde der PzKpfw 38(t) von der 7. und 8. Panzer-Division verwendet und blieb bis in das Jahr 1941/1942 in dieser Rolle. Nachdem das Fahrzeug als Kampfpanzer nicht mehr mithalten konnte, entstanden aus dem Fahrgestell zahlreiche Selbstfahrlafetten für Artillerie, Pak und Flak. Als Pak-Selbstfahrlafette Marder III war es lange Zeit die effektivste deutsche Panzerabwehr und zuletzt entstand daraus wohl beste Jagdpanzer des Krieges, der Hetzer. Deutschland exportierte auch den PzKpfw 38(t) und 69 Fahrzeuge gingen an die Slowakei, 102 an Ungarn, 50 an Rumänien und 10 an Bulgarien. In Schweden wurde der Panzer unter Lizenz hergestellt. PzKpfw 38(t) Ausf.A 1937 als Prototyp bei CKD (Praga) bestellt, war der tschechische LT vz 38 der Gewinner von Vergleichstests aus dem Jahr 1938. Im Juli des gleichen Jahres wurden 150 dieser Panzer zur sofortigen Produktion für das tschechische Heer bestellt. Nach der Münchener Konferenz, in der ‘der Frieden in unserer Zeit’ verkündet wurde, wurde die Produktion des Panzers nicht mehr so eilig vorbereitet und bis März 1939, dem Zeitpunkt der Zerschlagung der Rest-Tschechei durch Hitler, war kein Panzer ausgeliefert. Die Ausf.A war äußerlich identisch zu der ursprünglich für die tschechische Armee bestellten Version. Die Fahrzeuge sind leicht erkennbar an der Gefechts-Antenne in Form eines Rohrs entlang der linken Seite des Panzers. Die Deutschen erhöhten die Besatzung um den Ladekanonier, um den Panzerkommandanten von dieser Aufgabe zu befreien. Dadurch musste der Vorrat an Munition um drei Behälter mit 18 Schuss reduziert werden. Nach der deutschen Besetzung wurde jedoch ein Auftrag erteilt, die 150 unfertigen Panzer als PzKpfw 38(t) Ausführung A für die deutsche Wehrmacht zu bauen. 59 Pzkpfw 38(t) Ausf.A wurden von mehr …

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