gekenterte Schlachtschiff Tirpitz



gekenterte Schlachtschiff Tirpitz

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell Lockheed P-38 J Lightning

    US Langstreckenjagdflugzeug und Jagdbomber Lockheed P-38 Lightning, der Jäger mit den meisten Abschüssen japanischer Flugzeuge im 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Lockheed P-38 Lightning Typ: US Langstreckenjagdflugzeug, Jagdbomber, Fotoaufklärer und Nachtjäger. Geschichte Die P-38 Lightning hat mehr japanische Flugzeuge abgeschossen als jedes andere Jagdflugzeug. Im April 1943 schoss eine P-38 Lightning das Flugzeug ab, welches Admiral Yamamoto, den Architekten des Angriffs auf Pearl Harbor, beförderte. Und die Deutschen nannten die Lockheed Lightning den ‘Gabelschwanz-Teufel’. Die P-38 war beliebt für ihre Tugenden und wurde gehasst für die Eigenheiten der Männer, welche sie flogen. Die Lightning wurde von 1940 bis 1945 gebaut und insgesamt 9.393 P-38 wurden in verschiedenen Versionen fertiggestellt. Das Flugzeug wurde an allen Fronten für verschiedene Aufgaben eingesetzt, darunter auch welche, die nicht beim ursprünglichen Entwurf vorgesehen waren, wie als Fotoaufklärer, Jagdbomber und Nachtjäger. Die zwei führenden amerikanischen Jagdfliegerasse, Major Richard I.Bong (40 Abschüsse, alle mit der P-38) und Major Thomas B. McGuire (38 Abschüsse) flogen zuletzt die P-38. Die Ausschreibung, welche zur P-38 führte, wurde vom U.S. Army Air Corps im Jahr 1937 erstellt. Wenn man den Aufwand der deutschen Luftwaffe betrachtet, einen schweren zweimotorigen Jäger zum Einsatz zu bringen, der nicht annähernd so erfolgreich wie die Lightning war, so konnte sich das Team, welches die P-38 entwarf, selbst dafür gratulieren, eines der besten Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges gebaut zu haben. Die Spezifikationen für das neue Flugzeug verlangten nach einem Höhen-Abfangjäger, welcher eine Höchstgeschwindigkeit von 576 km/h in 6.100 Metern für eine Stunde erreichen sollte, sowie 467 km/h im Marschflug. Die Flughöhe von 6.100 Metern sollte dabei in sechs Minuten erreicht werden können. Viele eingebundene Flugzeughersteller hielten diese Spezifikationen für nicht machbar, aber die Chef-Konstrukteure von Lockheed, H.L. Hibbard und Clarence ‘Kelly’ Johnson, prüften mehrere Lösungen und wählten davon den am wenigsten orthodoxen aus. Die Firma Lockheed hatte nie zuvor ein rein militärisches Flugzeug gebaut und entwarf ein revolutionäres Jagdflugzeug mit vielen technischen Neuerungen, aber auch großen Risiken. Zwei Motoren waren unvermeidlich, um die verlangte Leistung zu erzielen. Ein Doppelausleger wurde gewählt, um die zwei unerprobten Allison-V-12-Motoren mit GEC-Kompressoren unterzubringen. Die Kühler und das Hauptfahrwerk wurden ebenfalls in den Ausleger eingebaut. Im schmalen Rumpf, der Mittelgondel, befand sich das Cockpit, das Bugfahrwerk und die Bewaffnung. Alle Kanonen und Maschinengewehre befanden sich in der Nase, was auch die Probleme löste, die Feuerkraft zu konzentrieren und zu zielen. Die ursprünglich geplante Bewaffnung bestand aus vier 23-mm-Kanonen und vier schweren Maschinengewehren. Der erste Prototyp wurde am 23. Juni 1937 bestellt und die XP-38 erhob sich anderthalb Jahre später erstmals in die Lüfte, am 27. Januar 1939. Beim ersten Rollversuch zuvor fuhr der Prototyp in einen Graben. Das Flugzeug war mit einer 23-mm-Madsen-Kanone und vier 12,7-mm-Brownings-MGs bewaffnet. Die Militärbehörden waren immer noch skeptisch und deshalb wurde mit dem Prototyp zwei Wochen später ein Flug von einer Küste zur anderen quer über den nordamerikanischen Kontinent nach New York durchgeführt. Einschließlich zwei Landungen zur Betankung wurde dies in der Rekordzeit von sieben Stunden und zwei Minuten durchgeführt. Zum Schluß machte die XP-38 jedoch eine Bruchlandung, als sie zu früh auf dem Flugplatz in Mitchell Field aufsetzte und zerstört wurde, nachdem es zuvor Probleme mit den Klappen und einem der Motoren gegeben hatte. Trotzdem war das US Air Corps von dieser für Jahr 1939 unglaublich gehaltenen Leistung so beeindruckt, daß es eine Vorserie über 13 Flugzeuge zwei Monate später – trotz der hohen Kosten für den zweimotorigen Jäger – in Auftrag gab. Diese ersten YP-38 Lightning waren mit einer 37-mm-Oldsmobile-Kanone, zwei 12,7-mm und zwei 7,62-mm-Colt-Maschinengewehren bewaffnet und waren 1941 für Einsatzversuche verfügbar. Dieser Bestellung folgten zwei weitere über insgesamt 673 Flugzeuge. Die ersten 30 YP-38 waren im wesentlichen identisch zum Prototypen, aber die nächste Version P-38D, hatte dann die für dieses Muster grundsätzliche Einsatzkonfiguration mit selbstdichtenden Treibstofftanks, Panzerung und einem modifizierten Höhenleitwerk-System, um die Kontrolle entlang der Längsachse zu verbessern. Die Bewaffnung bestand aus einer 37-mm-Kanone und vier 12,7 mm-Maschinengewehren. Im November 1941 ersetzte die P-38E die vorhergehende Version in der Produktionslinie. Dieses Modell hatte eine 20-mm-Hispano-Kanone und mehr Munition und der Name ‘Lightning’ wurde nun offiziell verwendet. Diese Serienmaschinen hatten Motoren mit 1.166 oder später 1.343 PS und die Propeller rotierten gegenläufig, um das Flugzeug besser zu steuern. Die Auspuffgase gingen zu einem Turbolader in oberen Teil des Auslegers, wodurch die P-38 ungewöhnlich leise war. Glykol-Kühlmittel wurden durch die Kühler an den Seiten der Ausleger hinter den Motoren durchgeleitet. Der Pilot musste zwar über eine Leiter hinten an der Rumpfgondel in das Flugzeug einsteigen, dafür hatte die Lightning für ein Jagdflugzeug sogar einen gewissen Komfort, was das Fliegen etwas angenehmer machte. Ein erfahrener Pilot mit etwas Wagemut konnte mit ihr erheblich schnellere Rollen fliegen, als dies die Spannweite von 15,85 Meter annehmen lasst. Innerhalb weniger Minuten nach der US-Kriegserklärung am 7. Dezember 1941 schoss ein P-38E einen deutschen Fw 200C Condor in der Nähe von Island ab. Während 210 Exemplare der P-38E gebaut wurden, bereitete Lockheed eine weitere Version für den Export an Großbritannien vor, von welcher 143 Stück mit 20-mm-Hispano-Kanone und größerem Munitionsvorrat im März 1940 bestellt worden waren. Das US-Außenministerium jedoch verbot die Ausfuhr des neuen F2-Allison-Motors, weshalb diese Flugzeuge C15-Motoren erhielten. Diese Motoren drehten beide nach rechts, während sie ursprünglich nach außen drehten und hatten keinen Kompressor. Die Leistung der RAF Lightning Mk I war dadurch so schlecht, dass sie als nicht zufriedenstellend angesehen wurden. So verweigerte die Royal Air Force die Auslieferung und schickte sie nach Amerika zurück, wo sie anschließend von der U.S.A.A.F. als Trainingsflugzeuge verwendet wurden. Das nächste Modell war die P-38F, welche Anfang 1942 in Produktion ging. Diese Version hatte noch stärkere Motoren und Unterflügelstationen für Bomben oder Zusatztanks für eine größere Reichweite. An den Unterflügelstationen konnten 454-kg-Bomben, Torpedos, Tanks oder andere Lasten getragen werden. Dies war auch das erste Modell, welches in größerem Umfang Kampfeinsätze sah, als es über Westeuropa ab Mitte 1942 und in Nordwestafrika beim Unternehmen Torch im November eingesetzt wurde. Die ersten Luftsiege im Pazifik durch P-38 Lightning gelangen am 4. August 1942, als zwei japanische Kawanishi-Flugboote mehr …

  • Deutsche Uniformen 1916-18

    Die Uniformen der Deutschen Armee im Ersten Weltkrieg von 1916 bis 1918 (Teil II). hier zu Teil I: deutsche Uniformen im 1. Weltkrieg Deutsche Uniformen von 1916 bis 1918 Jeder deutsche Bundesstaat hatte seine eigenen Farben, die vor allem auf der kreisförmigen Kokarde, die unterhalb der Reichskokarde auf der Vorderseite der Mützen- und Feldkappen und auf der linken Seite des Helms getragen wurde, zu sehen waren. Jene Einheiten, die berechtigt waren, den Jäger-Tschako zu tragen (außer in Sachsen), Pelzmütze oder Ulanen-Tschako, trugen eine ovale Kokarde auf der Vorderseite der Kopfbedeckung. Die Farben der deutschen Nationalstaaten wurden auch in das Geflecht der Schultergurte bei einigen Offizieren eingearbeitet, Rang-Unterscheidungsmerkmalen auf der Spitze der Kragenabzeichen der Mäntel, auf dem Wiederverpflichtens-Abzeichen, Schwert-Knoten, Trompeten-Schnüre und es wurden auch auf einige auf Trommeln aufgemalt. Auch erschien das Landeswappen auf dem Helm und Tschako-Platten, Knöpfen, Schnallen und auf einigen Schwerthaltern. Im aktiven Dienst war die Kopfbedeckung mit einer grauen Abdeckung versehen, auf dessen Vorderseite manchmal gedruckt oder eingestanzt, die folgenden Abzeichen, Buchstaben und Ziffern zu sehen waren: für Linieninfanterie-Regimenter: die arabische Nummer. für Reserve-Infanterie-Regimenter: ‘R’ gefolgt von der arabischen Nummer. Landwehr-Infanterie-Regimenter: ‘L’ gefolgt von der arabischen Nummer. Landsturm: Eisernes Kreuz. Diese Abzeichen, welche nicht von den Garde-Einheiten getragen wurden, waren anfangs in Rot, aber im August 1914 wurden sie auf Grün geändert, bevor sie vollständig vom ‘Höchsten-Kabinett’-Befehl vom 27. Oktober 1916 abgeschafft wurden. Während der ersten Hälfte des Krieges wurden Metallbeschläge an den Helmen mit billigeren Materialien hergestellt und grau lackiert. Dann wurde die Schale des Helmes aus Metall – oder häufiger – aus Filz-Hutstumpen hergestellt. An der Vorderseite wurde oft die Spitze der Kugelhalterung entfernt. Anstelle der unverwechselbaren Kopfbedeckung für Offiziere und Portepee-Unteroffiziere trugen diese eine Schirmmütze mit Band und Kordel in Farbe der Waffengattung oder Regiment mit anfangs schwarzen und dann feldgrauen Lederspitzen. Die Schirmmütze wurde auch von anderen Rängen außerhalb des Diensts getragen, ansonsten trugen sie eine runde, Spitzenlose Feldkappe. In aktivem Dienst wurde das hell gefärbte Kappen-Band mit einem grauen Streifen abgedeckt, um den Träger weniger auffällig zu machen. Landsturm-Mannschaften trug eine Schirmmütze aus schwarzem Öltuch mit Silber- oder Messing-Landwehrkreuz auf der Vorderseite über der Landes-Kokarde. Die Uniform-Vorschriften vom September 1915 Die Uniform-Vorschriften vom 21. September 1915 standardisierten die verschiedenen Modifikationen, welche seit Kriegsbeginn durchgeführt worden waren. Dazu gehörten das Schwärzen der Lederausrüstung usw. Gleichzeitig wurde ein neuer Übermantel und eine neue Tunika für den Fronteinsatz – die ‘Feldbluse’ – für alle Waffengattungen eingeführt. Kurz vor der Schlacht von Verdun Anfang 1916 begannen deutsche Truppen den neuen Stahlhelm als Ersatz für die Pickelhaube zu erhalten, der mit einer zusätzlichen vorderen Verstärkungsplatte für Beobachter ausgestattet war. Er wurde oft mit einem Überzugtuch getragen oder mit einem eckigen Tarnmuster bemalt. 1918 erschien eine neue Ausführung des Helms in begrenzter Stückzahl für Fernmelder und Telefonisten. Nach dem Krieg wurde dieser an die berittenen Truppen ausgegeben. Bei Verdun sah der deutsche Infanterist nun so aus, wie er es bis Kriegsende bleiben sollte, was ein sehr unterschiedliches Erscheinungsbild zum August 1914 abgab. Dieses strenge, eintönige Outfit änderte sich bis zum Waffenstillstand im November 1918 kaum noch. Der einzige Farbtropfen war nur noch am Bajonettknoten zu sehen, wo die unterschiedlichen Farben die Kompanie-Zugehörigkeit des Soldaten anzeigten. Der Grenadier der 184. Infanterie etwas weiter oben rechts trägt die Sturmausrüstung. Seinen schweren Rucksack hat er für diese zweckmäßigere und leichtere Anordnung ausgetauscht, wo er nur die unbedingt notwendigsten Dinge mit sich trägt. Dazu gehören die M1915 Gummi-Gasmaske, das M1915 Sturmgepäck, die M1887 Brottasche, die M1907 Wasserflasche, ein Bajonett, M1895 Gürtel, M1866 Feldstiefel und das M1898 Mauser-Gewehr. Der neue Stahlhelm Sein M1916-Stahlhelm wurde aus hartem Silizium-Nickel-Stahl heiß-gepresst und war damit teurer als die alliierten Helme, welche kalt-gepresst wurden. Er war auch mit 1,2 kg schwerer, bot aber einen besseren Schutz für das Gesicht, Ohren und den Nacken. Es hatte ein effizientes internes Größensystem aus Lederlaschen und Polster und verwendete den alten M1891 Kinnriemen. Zwei Außenlaschen ermöglichten bei Bedarf die Anbringung einer zusätzlichen, an die Vorderseite des Helms angepassten Stahlplatte, die von Wachposten und anderen besonders gefährdeten Soldaten verwendet werden konnte und als ‘Stirnpanzer’ bezeichnet wurde. Ausgegeben mit einer feldgrauen Lackierung, wurden einige Helme später in einem eckigen, mehrfarbigen Tarnmuster aus mattem Rot-Braun, Ocker, Grün und Blau-Grau, unterteilt durch schwarze Linien, lackiert. Zur zusätzlichen Tarnung wurden auch verschiedene Stoffüberzüge verwendet, am häufigsten aus hellem khakifarbenem Sandsackmaterial. Rangabzeichen Die Rangabzeichen wurden wie folgt angegeben: Obergefreite: Ein kleiner Rangabzeichen-Knopf mit Staatswappen auf beiden Seiten des Kragens. Obergefreiter nur für die Fußartillerie: Ein größerer Rangabzeichen-Knopf mit Staatswappen auf beiden Seiten des Kragens. Unteroffiziere oder Oberjäger in Jäger- und Schützen-Bataillonen (mit Ausnahme aus Sachsen): Goldene oder silberne Spitze an der Vorder- und Unterkante des Tunikakragens und an den Manschetten. Ein kleiner, schlichter Knopf und ein vertikaler Spitzenstreifen an den Kragenspiegeln des Mantels. Feldwebel: Wie bei Unteroffizieren, jedoch zusätzlich ein großer Rangabzeichen-Knopf am Kragen. Ein größerer und schlichter Knopf und ein senkrechter Spitzenstreifen auf den Kragenspiegeln des Übermantels. Vizefeldwebel oder Vizewachtmeister bei berittenen Einheiten: Wie für Unteroffiziere, jedoch mit Offiziersdegen und -knoten sowie Offizierskokarden an der Kopfbedeckung. Oberstabsfeldwebel bzw. Hauptfeldwebel der Kompanie: Wie für Vizefeldwebel, jedoch mit einer zweiten Spitzenreihe oberhalb der Manschetten, bzw. um den oberen Rand der Manschetten bei der Bluse M.1915. Offiziersdegen und -knoten und Kopfbedeckung. Großer schlichter Knopf und zwei vertikale Spitzenstreifen an den Kragenspiegeln des Übermantels. Rangabzeichen-Knöpfe waren anfangs aus Kupfer oder Weißmetall, wurden aber dann Feldgrau gemalt. Ab 1915 wurden die Spitzen in einem stumpfen Grau gefertigt. Später im Krieg wurde die Spitze auf dem Kragen oft auf ‘Winkel’ an den Punkten des Kragens reduziert. Auf der M.1915-Uniform wurden die Mantelkragen-Abzeichen nicht getragen, aber jene, die dazu berechtigt waren, trugen weiterhin die Rangunterscheidungsspitze am Kragen. In Mecklenburg hatten Portepee-Unteroffiziere goldene oder silberne Ragunterscheidungs-Spitzen. Auf den Kragenstücken, welche Garde-Litzen zeigten, wurde die Spitze horizontal über und unter der Litzen platziert. Offiziersstellvertreter: Wie beim Vizefeldwebel, jedoch mit metallischer Spitze um die Schulterstücke und metallischen Schulterstückabzeichen wie bei den Offizieren. Offiziersdegen und -knoten, sowie Kokarden am Kopfschmuck. Feldwebelleutnant (auch in berittenen Einheiten): Wie bei Vizefeldwebel, jedoch mit Leutnants-Schulterriemen. Fähnrich: Wie für Unteroffizier, aber mit mehr …

  • Forschungsmenü in Call of War.

    Führe als Staatschef die Nation im gratis Browser-Strategiespiel Call of War durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges und des beginnenden Atomzeitalters und Kalten Krieges. Call of War In einer Standard-Partie des gratis Browser-Strategiespiel Call of War führt man – oberflächlich erst einmal ähnlich wie in dem schon vorgestellten Supremacy 1914 in der Zeit des 1. Weltkrieg – eine Nation durch das Zeitalter des 2. Weltkrieg und des beginnenden Kalten Krieges mit Atomwaffen und Raketen. Allerdings kommt Call of War mit einigen Neuerungen, Veränderungen und ansprechenderer Grafik daher – und auch das Management der Streitkräfte, Wirtschaft und die Schlachten in Echtzeit ist übersichtlicher und mit weniger Aufwand für den Spieler verbunden im Vergleich zu Supremacy 1914. Dazu gibt es wesentlich mehr unterschiedliche Einheiten, welche erforscht werden können. https://youtu.be/B0ST8DgkMgs Spielkarte Die Spielkarte erstreckt sich vom östlichen Nordamerika (Kanada bis Kuba) bis in den Nahen Osten und von Grönland und dem Nordkap nach Süden bis in die nordafrikanische Wüste. Die Staaten entsprechen nicht immer den historischen Gegebenheiten und wurden so angepasst, dass sie etwa gleichstark sind. Einige Großmächte (wie USA und Sowjetunion) wurden in mehrere Staaten aufgeteilt, dagegen einige kleinere Staaten zu einem Großstaat zusammengelegt (wie etwa ‘Großrumänien’ auf dem Balkan). Alle 22 Spieler-Staaten starten mit 20 sogenannten ‘Kern-Provinzen’. Kern-Provinzen sind Provinzen mit nationaler Bevölkerung und produzieren Geld, Arbeitskräfte/Rekruten und einige davon Rohstoffe zu 100 %, während andere Provinzen als ‘besetzte Gebiete’ gelten und maximal 25 % davon produzieren. An dieser Stelle fängt auch schon die Optimierung und Vereinfachung des Spielprinzips von Call of War gegenüber Supremacy 1914 an: während der Spieler in Supremacy 1914 später zahllose Provinzen ständig überwachen und ausbauen muss, genügt es eigentlich in Call of War sich auf die Kernprovinzen zu konzentrieren, da der Ausbau der anderen Provinzen sich nur in den seltensten Fällen wirtschaftlich lohnt. Auch sind diese ‘Kern-Provinzen’ auch diejenigen Gebiete, deren Verteidigung existenziell wichtig ist. Alle anderen Provinzen werden nur für geringfügige Ergänzungen fehlender Rohstoffe, als Stützpunkte für Häfen und Flugplätze und im Wesentlichen für die Sammlung der benötigten Siegpunkte zum Sieg in der Partie benötigt. Nebenbei bemerkt hat jede Provinz nun auch ein bestimmtes Gelände (Flachland, Berge, Wälder, Städte), welcher unterschiedlichen Einfluss auf die Bewegungsgeschwindigkeit und Kampfleistungen der verschiedenen Einheiten hat. Einheiten In Call of War gibt es auch vielmehr unterschiedliche Einheiten als in Supremacy 1914, welche erforscht und weiterentwickelt werden müssen. Da dies nicht unbegrenzt möglich ist (es können nur zwei Forschungen gleichzeitig laufen), muss man sich auf Schwerpunkte konzentrieren. Neben Infanterie gibt es Miliz, motorisierte Infanterie und mechanisierte Infanterie (in Schützenpanzern). In der Kategorie Fahrzeuge gibt es Panzerwagen, Leichte Panzer, Mittlere Panzer, Schwere Panzer, Pak-Geschütze, Artillerie, Panzerhaubitzen, Flugabwehrgeschütze und Flak auf Selbstfahrlafetten. Bei den Flugzeugen gibt es Abfangjäger, Taktische Bomber, Strategische Bomber und Marinebomber. Bei den Seeeinheiten gibt es Zerstörer, Unterseeboote, Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger. Schließlich bei den Geheimwaffen Raketen, Raketenjäger, Eisenbahn-Ferngeschütze, Kommando-Einheiten, Kernenergie, Atombomben, Atombomber sowie Atomraketen und atomar angetriebene Schlachtschiffe, U-Boote und Flugzeugträger. Alle sind für alle Nationen identisch und gleichermaßen entwickelbar. In diesem Bereich ist Call of War wesentlich komplexer als Supremacy 1914, da eine vorausschauende Entwicklung der vermutlich am meisten benötigten Einheiten unumgänglich ist. Auch gibt es ein ‘Schere-Stein-Papier’-Prinzip, sodass bestimmte Einheiten sehr zweckmäßig sind, wenn der Gegner sich mehrheitlich auf einen bestimmten Einheiten-Typ spezialisiert hat. So wirkt eine gute Panzerabwehr insbesondere bei geeignetem Gelände oder mit ausgebauten Stellungen heftig auf angreifende, feindliche Panzerverbände ein und ist auch ökonomischer – allerdings wenig für den Angriff geeignet. Kommando-Einheiten sind bestens für die Verteidigung und dem Angriff im Gebirge geeignet, während mittlere Panzer die beste Angriffseinheit für die Landkriegsführung sind, solange man nicht in Städten kämpfen muss und auf befestigte Pak-Stellungen trifft. Taktische Bomber können Bodentruppen ohne Luftdeckung durch Jäger oder Flak zerschlagen, während Marinebomber neben feindlichen Überwasserschiffe auch U-Boote entdecken und bekämpfen können. Schließlich gibt es noch Atombomber zu erforschen, die ganze Städte in Schutt und Asche legen können. Als steigerungsfähige Alternative gibt es auch Marschflugkörper (V-1) und Raketen (V-2), welche schließlich in einer nicht durch Jäger abfangbaren Atomrakete gipfeln. Provinzausbau Der Provinzausbau gestaltet sich – wie schon erwähnt – auch einfacher und übersichtlicher als bei Supremacy 1914. Das am rechten Rand ausklappbare Provinzverwaltungsmenü zeigt übersichtlich die jeweiligen Siegpunkte, Moral, Rohstoffe (einschließlich Produktionsmenge), Arbeitskräfte, Gebäude (sortiert und aktivierbar bzw. deaktivierter) sowie im Bau befindliche Gebäude und Einheiten an. Diese Tabelle lässt sich beliebig sortieren und da sowieso nur die eigenen Kern-Provinzen, zuzüglich einige womöglich besetzte Provinzen mit doppelter Produktionsmenge oder wichtige Stützpunkte, Befestigungen oder frontnahe Produktionsgebiete wichtig sind, lässt sich hier alles bequem überblicken und steuern. Zudem kann auch jede Provinzstadt auf der Karte angeklickt werden und dort Konstruktionen von Gebäude, Produktion von Einheiten oder Aufträge für Spione bestimmt oder überprüft werden. Diplomatie, Bündnisse, Koalitionen In Call of War können auch offizielle Koalition gebildet werden. Dies beinhaltet eine aufgedeckte Karte für die Mitglieder, welche alle Aufklärungsergebnisse und Einheiten ihrer Verbündeten sehen können, über befreundetes Gebiet marschieren und zusammen kämpfen können. Es ist auch hier von besonderer Bedeutung, seine Nachbarn aufmerksam zu beobachten. Zu einem um Gelegenheiten beim Schopf zu packen, wenn Spieler ihre Nation nur unzureichend führen oder ganz aufgeben. Die Mehrzahl der 22 Spieler einer Partie gibt tatsächlich schnell auf oder steigt erst gar nicht richtig in die Partie ein, dafür kämpfen aber die verbleibenden Teilnehmer zumeist umso hartnäckiger um den Sieg in einer spannenden Partie. Die Nationen von Spielern, welche nicht mehr aktiv sind, werden von einer relativ starken KI geführt, ebenso wie die zahlreichen zu Beginn vorhandenen kleineren Staaten – welche aber zumeist die erste Beute der aktiveren Spieler werden. Spiele Call of War Auch Call of War läuft den ganzen Tag in Echtzeit, sodass man sich in regelmäßigen Abständen einloggen sollte, um seinen aktuellen Status und die Lage zu überprüfen und entsprechende neue Aufträge an seine Einheiten, Provinzen und Fabriken zu erteilen. Grundsätzlich ist das Echtzeit-Strategiespiel kostenlos, aber es gibt eine ‘In-Game’-Währung Gold, mit der Spieler, welche sich nicht so oft einloggen können, diese Nachteile z.B. durch Beschleunigung beim Bau oder Forschung oder bei der Anhebung der Moral wieder ausgleichen können. Bei Call of War gibt es mehr …

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