Panzerschreck im Einsatz


Panzerschreck im Einsatz

Panzerschreck im Einsatz

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell T34 Modell 1940

    Berühmter sowjetischer T-34 Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle vom T-34 Modell 1940, 1941 und 1942. T-34 Modell 1940, 1941 und 1942 Typ: mittlerer Kampfpanzer. Geschichte des T-34 Panzer Entwicklung 1937 wurde der noch junge M. Koshkin als Leiter des Entwicklungsbüros zu den KhPZ-Werken in Charkow versetzt. Seine neue Mannschaft bestand dort aus A. Morozow für die Kraftübertragung, N. Kucherenko und P. Vasiliew für das Laufwerk sowie M. Tarshinow für die Gestaltung des Panzerschutzes. Alle Beteiligten hatten schon wichtige Erfahrungen im Panzerbau gesammelt. Tarshinow hatte die Vorteile stark abgeschrägter Panzerungen bei den experimentellen Prototypen BT-IS und BT-SW studiert, während Morozw am neuen V-2-Dieselmotor beteiligt war, der erstmals in den BT-8 und dem Woroschilow-Traktor eingebaut wurde. Kucherenki und Vasiliew hatten am T-29-4-Prototypen gearbeitet, welcher die Anwendbarkeit des Christie-Laufwerks bei mittleren Panzern untersuchte. Die Aufgabe des Entwicklungsbüros war es, einen Ersatz für den schnellen BT-Panzer zu entwickeln und der neue Entwurf wurde intern als A-20 bezeichnet. Die Spezifikationen verlangten aufgrund der Erfahrungen im Spanischen Bürgerkrieg und gegen die Japaner im Fernen Osten einen Panzer, welcher auf jede Entfernung den Beschuss einer 37-mm-Pak widerstehen konnte, sowie einer 76-mm-Kanone aus Entfernungen von über 1.000 Metern. Da die russischen Benzinmotoren sich als zu empfindlich gegen Beschuss herausgestellt hatten, wurde auch die Verwendung eines weniger feuer- und explosionsgefährdeten Diesel-Motors verlangt. Schließlich folgte noch während des Winterkriegs 1939/40 gegen Finnland die Forderung, nur Schmiermittel zu verwenden, welche auch bei sehr tiefen Temperaturen den Einsatz ermöglichen. Im Mai 1938 wurde ein Holzmodell des A-20 dem Verteidigungs-Komitee vorgestellt. Dieses entsprach den Spezifikationen, welche von Pawlow als Vorsitzendem des ABTU gefordert wurden, mit einer 20-mm-Panzerung, einer 45-mm-Kanone und einem abnehmbaren Kettenlaufwerk um auch auf Straßenrädern fahren zu können. Das Entwicklungs-Team des A-20 war nicht von der Einrichtung mit den abnehmbaren Ketten begeistert, da dies zusätzliches Gewicht verursacht und die bisherigen Kampferfahrungen gezeigt hätten, dass diese Eigenschaft überflüssig ist. Koshkin argumentierte, dass das Fahrzeug zumindest 30 mm Panzerung haben müsste, um gegen aktuelle und zukünftige Gefahren bestehen zu können, sowie eine 76-mm-Kanone benötigt, um feindliche Panzer mit gleich guter Panzerung bekämpfen zu können. Stalin war persönlich bei Koshkins Vorführung anwesend und dies führte zur Genehmigung, den A-20-Prototypen und einen weiteren, schwereren Prototypen zu bauen. Letzterer wurde erst A-30 und später T-32 genannt und beinhaltete die Vorschläge von Koshkin. Prototypen beider Modelle waren im Juli 1939 fertig und nach Kubinka für Testversuche geschickt. Wie vorhergesagt, waren die Leistungen des A-20 bei den Tests unter Einsatzbedingungen im Gelände ohne Ketten miserabel, während er mit Ketten genauso gut war wie der T-32. Am 1. September 1939 wurden alle neuen sowjetischen Panzertypen vorgeführt, einschließlich des A-20, T-32, KW-Panzer, T-40 und T-50. Dabei gab es immer noch keine Einigkeit, ob der A-20 oder T-32 der bessere Entwurf war. So schlug Koshkin vor, den T-32 als universellen Panzer anzusehen, welcher die Aufgaben des bisherigen schnellen BT, Infanteriepanzer T-26 und des mittleren T-28 übernehmen kann. Einige Mitglieder des Komitees störte die Tatsache, dass ein T-32 soviel kostete wie drei leichte T-26 und Pawlow unterstützte immer noch seine Spezifikationen, nach denen der A-20 entworfen war. Eine Sitzung des Verteidigungskomitees wurde für den 19. Dezember 1940 einberufen, um die Angelegenheit zu klären. T-34 Modell 1940 Zwischenzeitlich trafen Nachrichten aus Finnland ein, dass die sowjetischen Panzer äußerst empfindlich gegen die finnischen Panzerabwehrgeschütze waren und die 45-mm-Kanone in den Panzern der Roten Armee nicht mit den dortigen Bunkern fertig werden. Um die Angst der Komitee-Mitglieder zu besänftigen, hatte Koshkin seinen Stab Schätzungen ausarbeiten lassen, welche nahe legten, dass die Panzerung des T-32 noch weiter verstärkt werden konnte, ohne größere Einbußen bei der Mobilität zu erleiden. Als Folge davon befahl das Verteidigungskomitee eine mit verstärkten Panzerschutz versehene Version des mittleren Panzers T-32 für die sofortige Produktion freizugeben, um den schnellen BT und mittleren T-28 Panzer zu ersetzen. Diese neue Version wurde als mittlerer Kampfpanzer T-34 bezeichnet und den Vertretern des Kommissariat für die mittlere Schwerindustrie wurde der Auftrag erteilt, 200 T-34 Panzer im Jahr 1940 zu bauen. Die ersten beiden Prototypen des T-34 waren im Februar 1940 fertig und wurden in harte Feldversuche geschickt. Im Juni 1940 wurden Koshkin und der Direktor der KhPZ in Charkow, Maksarev, zu einer Sitzung des verängstigten Zentralkomitees der Kommunistischen Partei bestellt, welche besorgt über die Niederlage von Frankreich waren. Die sowjetische Führung war ernsthaft schockiert über die Geschwindigkeit dieser Niederlage. Im Angesicht der schlechten Leistung der Roten Armee im Winterkrieg gegen Finnland hatten sie davor Angst, dass die Wehrmacht bald ein Auge auf Russland als nächstes Opfer werfen könnte. Stalin beharrte darauf, daß die Produktion des T-34 von 200 auf 600 Panzer erhöht wird, wovon 500 das KhPZ-Werk und 100 STZ bauen sollte. Die Massenproduktion des neuen Panzerentwurfs stellte sich als extrem schwierig heraus und die Lage wurde nicht erleichtert durch fortgesetzte Auseinandersetzungen über den T-34 und die Verbitterung vieler hoher Offiziere, welche von dem Panzer wenig begeistert waren. Das erste Serienmodell des T-34 Modell 1940 verließ die Panzerfabrik KhPZ Nr. 183 nicht vor September 1940. Dazu starb noch später im selben Monat sein Konstrukteur M. Koshkin, angeblich durch Lungenentzündung. 1940 wurden nur 115 T-34 gebaut und einige davon mussten mit M-17T-Motoren und BT-Panzer-Kupplungen ausgerüstet werden, da es einen fortlaufenden Mangel an den neuen V-2-Motoren und Kraftübertragungen gab. Bis zu Beginn des Unternehmens Barbarossa am 21. Juni 1941 waren dann allerdings 967 T-34 an die Rote Armee ausgeliefert worden, zuzüglich 508 schwere KW-Panzer. Animation 3d-Modell T-34 Modell 1940 T-34 Modell 1941 Das Debüt des T-34 Modell 1940 im Kampfeinsatz im Sommer 1941 zeigte zweifelsfrei, daß dies der beste Panzerentwurf seiner Zeit war. Die revolutionäre Konstruktion mit einer dicken, schräg angebrachten Panzerung, starker Feuerkraft und hervorragender Beweglichkeit ordnete ihn in einer Klasse über seinen deutschen Zeitgenossen, dem PzKpfw III und PzKpfw IV, ein. Dies zwang die Wehrmacht zu einem kostspieligen Programm, die vorhandenen Panzertypen besser zu bewaffnen und stärker zu panzern, sowie den PzKpfw V Panther vollständig neu als Gegengewicht gegen den T-34 zu entwickeln. Das Erscheinen des T-34 zwang die Deutschen auch noch ihr komplettes Arsenal an Panzerabwehrmitteln zu mehr …

  • Panzerschiff Admiral Graf Spee

    Die deutsche Kriegsmarine bei Ausbruch des 2. Weltkrieg im September 1939. Kriegsschiffe und Organisation. hier zu Teil I: Flotten 1939 Deutsche Kriegsmarine Der Vertrag von Versailles begrenzte strikt die Größe der deutschen Kriegsmarine und Verbot den Entwurf oder den Bau von U-Booten, Flugzeugträgern oder schwerer Küstenartillerie. Die Größe neuer Kriegsschiffe wurde auf 10.000 Tonnen limitiert. Hitler entschied sich bekanntlich dafür, die strengen Bedingungen des Vertrages zu ignorieren, war aber bestrebt, gute Beziehungen zu England aufrechtzuerhalten. Am 18. Juni 1935 wurde der deutsch-englische Marinevertrag unterzeichnet, welcher die Kriegsmarine auf 35 Prozent der Stärke der englischen Royal Navy begrenzte. Der Vertrag erlaubte es Deutschland in diesem Rahmen alle Schiffsklassen zu bauen, die der Vertrag von Versailles verboten hatte, also auch U-Boote, Flugzeugträger und Schlachtschiffe über 10.000 Tonnen. Ein ehrgeiziges Bauprogramm (der Z-Plan) wurde 1937 gestartet und im September 1939 sah die Kriegsmarine wie folgt aus: Schiffe der deutschen Kriegsmarine Deutsche Handelsflotte: etwa 400 Hochsee-Handelsschiffe (davon mehr als 3/4 in Übersee bei Kriegsausbruch). Einzelbeschreibung von Schiffen der Kriegsmarine: Organisation deutsche Kriegsmarine Die deutsche Kriegsmarine war in drei Waffengattungen unter dem Kommando eines Führers oder Flaggoffizier aufgeteilt. Die Großkampfschiffe befanden sich unter der direkten Kontrolle des Oberkommandos der Kriegsmarine (OKM) und dann folgten die Gruppenkommandos. Die Flottillen aus Minenräumern, Patrouillenbooten, Küstenschutzschiffen und Hilfsschiffen aller Art und Größe unterstanden der Marine-Sicherheitsabteilung. Als dritte Waffengattung, welcher die größte Bedeutung zukommen sollte und welche zugleich die größte Bedrohung für die alliierte Schifffahrt werden sollte, war das U-Boot-Kommando. Freiwillige und Wehrpflichtige erhielten ihre Grundausbildung in Schiffsstamm-Regimentern, während die Unteroffiziere ihre Ausbildung in Marineunteroffizierslehrabteilungen erhielten. Eine Reserve aus geschultem Personal wurde in Reserveeinheiten für die Verteilung für den Bedarfsfall bereitgehalten. Die Küsten Deutschlands und der besetzten Gebiete wurden von der Küstenartillerie und Flak-Artillerie-Bataillonen gesichert. Es gab keine Marinesoldaten als solche und Personal für kombinierte Unternehmungen oder Landungseinsätze wurde entweder aus der Schiffsbesatzung oder den Reserveeinheiten herangezogen. Bis Mai 1941 hatte die Stärke der Kriegsmarine 404.000 Mann aller Ränge erreicht. Anders als die meisten anderen Marinen, hatte die deutsche Kriegsmarine keine eigenen Flugzeuge. Ein Luftwaffengeneral wurde als Verbindungsoffizier zum OKM abgestellt und war verantwortlich dafür, die Marine mit den notwendigen Flugzeugen zu unterstützen. Der Führer der Marineluftstreitkräfte war Generalmajor Geissler und sowohl seine Flugzeuge auch als Männer wurden für die speziellen Aufgaben, welche sie durchzuführen hatten, sorgfältig ausgewählt. Der Krieg begann zugleich mit bemerkenswerten Erfolgen und erheblichen Fehlschlägen. U-Boote erzielten ihre ersten großen Erfolge bei der Versenkung des britischen Flugzeugträgers Courageous und dem Schlachtschiff Royal Oak, aber die Magnetminen stellten für die Briten nur einen vorübergehenden Schock dar. Marineverbände spielten bei der Eroberung der polnischen Küstenbefestigungen auf der Westerplatte bei Danzig eine wichtige Rolle und deutsche Schiffe sicherten die Transporte und Anlandungen beim Unternehmen Weserübung in Norwegen. Dazu bedrohten die deutschen U-Boote die britischen maritimen Versorgungslinien. Aber dabei verlor die Kriegsmarine drei wertvolle größere Kampfschiffe und 10 Zerstörer – und die entscheidende Schlacht auf den Meeren sollte erst beginnen. hier zu Teil I: Flottenübersicht 1939

  • KW-1E

    Schwerer KW-Panzer: zum KW-1 und KW-2 bis zum Modell 1942. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. KW-1, KW-2, KW-3 Typ: schwerer Kampfpanzer und Bunker-Knacker Neben dem mittleren Kampfpanzer T-34 und dem leichten Panzer T-40 war der dritte Panzer der neuen Generation russischer Kampffahrzeuge zu Beginn des 2. Weltkrieges der KW-Panzer. Dieser dritte neue Kampfpanzer war als Ersatz für den schweren Panzer T-35 vorgesehen. Entwicklung Seit 1938 wurde dieser neue schwere Kampfpanzer von zwei in Wettstreit stehenden Teams entwickelt. Eines davon war Barykovs OKMO bei der Panzerfabrik Zavod Nr. 185 in Leningrad sowie ein neues Team, welches von Oberstleutnant Zh. Kotin in der ebenfalls in Leningrad befindlichen Kirowskiy-Fabrik geleitet wurde. Kotin war einer der Schützlinge von Tuchatschewski gewesen, hatte aber die Säuberungen überlebt und war der Chef des Entwicklungsbüros der Akademie für Motorisierung und Mechanisierung (AMM) in Moskau vor seinem neuen Auftrag in Leningrad. In seinem Team befanden sich der Veteran unter den russischen Panzer-Entwicklern, N. Tsiets, welcher sich schon für die schweren Panzer T-28 und T-35 verantwortlich zeichnete, sowie mehrere talentierte jüngere Ingenieure wie N. Dukhov, A. Yermolayev und N. Shashmurin. Die Spezifikation für den schweren Panzer forderte einen ‘Panzerabwehr-Kanonen-Zerstörer’ mit 5 Türmen (!) und ausreichender Panzerung, um der 37-mm-PAK auf jede Entfernung und der 76,2-mm-Kanone auf Entfernungen von über 1.200 Metern zu widerstehen. Beide Teams waren gegen die Idee, einen Panzer mit 5 Türmen zu bauen, und so wurde die Anzahl auf drei Stück reduziert, bevor die ernsthaften Arbeiten begannen. Im Mai 1938 wurden auf einer Sondersitzung des sowjetischen Verteidigungsrates die Entwürfe des OKMO-Teams, welcher als T-100 ‘Sotka’ bezeichnet wurde, und der SMK (für S.M. Kirow) des Kotin-Entwickler-Teams vorgelegt. Die Präsentation von Kotin stand dem Drei-Türme-Konzept kritisch gegenüber, was Stalin dazu provozierte, zu einem der Modelle zu gehen und einen der kleineren Türme abzureißen und auszurufen: ‘Wieso sollte ein Panzer zu einem Kaufhaus werden ?’. Nach dieser Vorstellung überarbeiteten beide Büros die Pläne zu einem Panzer mit nur noch zwei Türmen. Die Vorschläge wurden dann in einer Sondersitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei im August 1938 vorgelegt, wo sie genehmigt wurden. Kotin und sein Team waren immer noch von dem archaischen Erscheinungsbild des Panzers mit zwei Türmen beunruhigt und sicherten sich die Erlaubnis von Stalin zu, eine weitere Version des SMK-Panzers mit nur einem Turm zu entwickeln. Dieser Entwurf wurde KW-Panzer genannt, nach Stalins persönlichen Freund Klimenti Woroschilow, welcher zu diesem Zeitpunkt Verteidigungsminister war. Grundsätzlich waren T-100 und SMK im Aussehen ähnlich. Jeder der beiden hatte einen Hauptturm mit einer 76,2-mm-Kanone auf einem hohen Ring und davor einen kleineren, tiefer liegenden Turm mit einer 45-mm-Kanone. Der erste Prototyp des T-100 wurde im Mai 1939 fertiggestellt, während die Arbeiten an einem Zweiten fortgesetzt wurden. Der erste SMK-Prototyp wurde im August zusammen mit einem Prototyp für den KW fertig. Sowohl die SMK als auch die KW sollten von dem neuen V-2-Diesel aus den Charkow-Diesel-Werken (Zavod Nr. 75) angetrieben werden. Da aber nicht genügend zur Verfügung standen, verwendete der SMK einen AM-Flugzeugmotor. Der SMK wurde mit der in den Kirowskiy-Werken entwickelten L-11 76,2-mm-Kanone ausgerüstet, während der KW mit einer stärkeren F-32 76,2-mm-Kanone bewaffnet werden sollte, welche vom Grabin-Team der Fabrik Zavod Nr. 92 in Gorki entwickelt wurde. Die F-32 war aber nicht rechtzeitig fertig und so wurde die L-11 an ihrer Stelle eingebaut. Im September 1939 wurden die Prototypen an das NIIBT in Kubinka für Versuche und für Vorführungen vor führenden Partei- und Armee-Mitgliedern geschickt. Es überrascht nicht, dass die KW-Prototypen bei den Fahrversuchen viel besser waren als die SMK oder T-100. Mit dem Ausbruch des Winterkriegs in Finnland wurden die Prototypen an die Front für experimentelle Kampfversuche mit der 20. Schweren Panzer-Brigade, einer Einheit sonst ausgerüstet mit T-28, geschickt. Noch vor dem Abschluss der Kampferprobung in Finnland bestimmte der Verteidigungsrat den KW als neuen schweren Kampfpanzer und begann mit der Planung von dessen Produktion. Während der Kämpfe in Finnland wurde einer der KW-Prototypen beschädigt und der SMK ausgeschaltet, als er über eine größere Mine rollte. Der liegengebliebene SMK wurde von den Finnen fotografiert und der deutsche Nachrichtendienst identifizierte ihn irrtümlich als T-35C. Die Kampferfahrungen in Finnland beseitigten jeden Zweifel an der Zukunft der SMK oder T-100, obwohl Kotin noch die Erlaubnis erhielt, mit den Arbeiten an einem stark modifizierten SMK, dem SMK-2, zu beginnen, welche aber niemals mehr abgeschlossen wurden. Bunker-Knacker KW-2 Eines der wichtigsten Anliegen des Befehlshabers der russischen 7. Armee in Finnland, K. Meretskow, war die Forderung nach einem schweren Panzer mit einer noch größeren Kanone, um starke Bunker der Art auszuschalten, wie sie von seinen Truppen an der Front vorgefunden wurden. Das OKMO-Team entwarf vor seiner Auflösung aus einem T-100-Prototyp hierfür eine Lösung, indem es diesen mit einem festen Überbau mit einer B13 130-mm-Marinekanone umkonstruierte. Das Fahrzeug wurde als SU-100Y bezeichnet. Es wurde zwar nicht zur Herstellung akzeptiert, der Prototyp wurde aber bei der Verteidigung von Moskau im Jahr 1941 eingesetzt. Das Büro von Kotin verwendete einen verlängerten KW-Panzer bewaffnet mit einer 152-mm Br-2-Kanone oder einer 203-mm B-4 Haubitze. Bezeichnet als SU-212 oder Objekt 212, wurden diese aber niemals fertiggestellt. Eine praktischere Lösung für das Ausschalten von Bunkern war der Versuch, eine 152-mm-Haubitze in einem großen Turm auf dem KW-Fahrgestell zu montieren, praktisch als schweres Gegenstück zum BT-7A-Artillerie-Panzer. Diese Artillerie-Version des KW-Panzers wurde schließlich für die Produktion angenommen. Er wurde ursprünglich als ‘Groß-Turm-KW’ bezeichnet, um ihn vom normalen KW-Panzer zu unterscheiden. Schließlich wurden die Panzer als schwerer Kampfpanzer KW-1 und schwerer Artillerie-Panzer KW-2 bezeichnet. Produktion Den Auftrag zur Produktion der KW-Panzer erhielten die Kirowskij-Werke und der Tscheljabinsk-Traktorenfabrik (ChTZ). Bis Ende 1940 hatten die Kirowskiy-Werke 141 KW-1, 102 KW-2 und einen KW-Prototyp (KW-3) hergestellt. Die ChTZ-Fabrik hatte bis dahin noch keine KW-Panzer produziert. KW-3 Im Zuge des Erfolges mit dem KW-1 und dem KW-2 wandte sich das Kotin-Team einer verbesserten Version des schweren Panzers zu – dem KW-3 – sowie zwei überschwere Panzer, dem 108 Tonnen schweren KW-4 und dem 150 Tonnen schweren KW-5. Keines der beiden letzten Projekten kam über die Planungsstudien hinaus. Zwei Versionen des KW-3 wurden untersucht. Das Objekt 220 war ein stark überarbeiteter mehr …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top