Supremacy 1914 – Spielstand



Der Spielstand der Supremacy 1914 Partie nach mehr als einen Monat.



Heute als kleines Update der aktuelle Spielstand der vor mehr als einen Monat begonnen Supremacy 1914 Partie als Regent von Finnland.
Es ist nun Tag 37 und es hat sich jede Menge in der Zwischenzeit getan.

Herrschaftgebiet von Finnland
Herrschaftgebiet von Finnland (rechte Seite in roter Farbe) am Tag 37.
verbleibende Spieler Supremacy 1914 Partie
Die ersten sieben Spieler sind noch in der Partie, wobei Griechenland seit zwei Tagen sich nicht mehr eingeloggt hat und von der KI verwaltet wird. Finnland hat die meisten Provinzen (91) und Punkte (522).

Zwischenzeitlich gibt es nur noch sechs bis sieben aktive Spieler in der Partie, welche fast alle sonstigen Territorien unter sich aufgeteilt haben.
Nachdem Finnland den norwegischen Angriff mit Hilfe Schweden zurückschlagen konnte, war es den finnischen Truppen möglich durch geschicktes Ausnutzen auftretender Konflikte zwischen anderen Nachbarn, Russland und Skandinavien zu erobern.

 

Auch geben einige Spieler immer sehr schnell auf, sodaß man deren dann von der KI verwaltete Staaten als leichte Beute erobern und besetzen kann, oftmals in Zusammenarbeit oder einem ‘Wettrennen’ zwischen anderen, noch aktiven Spielern.

Das finnische Staatsgebiet ist zwischenzeitlich sehr gut entwickelt und ausgebaut (Eisenbahnen, Häfen wo möglich, sowie Fabriken der höchsten Stufe 4 in den meisten der Städten mit doppelter Rohstoffproduktion; markiert mit zwei Rohstoff-Symbolen auf der Karte) und ermöglicht eine große Tagesproduktion und starke Rüstungsindustrie.

 finnische Tagesproduktion
Die finnische Tagesproduktion und die Einstellungen für den Verbrauch durch die Bevölkerung.

Zum Show-Down der Partie hat sich Finnland mit den Südstaaten von Amerika verbündet (links in hellblauer Farbe auf der Karte oben), welche zwischenzeitlich ganz Nordamerika beherrschen.

An der Grenze zu dem lange führenden und stärksten Spieler von Griechenland (blaue Farbe, Karte unten) hat Finnland starke Grenzbefestigungen (Stufe 5) hochgezogen und massiv mit Truppen besetzt. Dazu verfügt die finnische Armee über weit feuernde Eisenbahngeschütze (der große schwarze Kreis markiert das Schussfeld), schwere Panzer, Jagdflugzeuge und Bomber auf dem Flugplatz (in der Mitte im Norden mit der Windfahne markiert) sowie Artillerie.

Finnische Truppenkonzentrationen und Befestigungen
Finnische Truppenkonzentrationen und Befestigungen im Grenzdreieck zu Griechenland und Deutschland.

Dazu hat die finnische Marine auch Aufklärungs-Ballons, Kreuzer, U-Boote und ein Schlachtschiff vor der norwegischen Küste und im Skagerrak, wo auch die skandinavische Küste gut besetzt und Verteidigungsbereit ist.

t_arrow1 Teil III: Sieg mit Finnland in Supremacy 1914


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  • Altmark im Jössingfjord

    Unternehmen Weserübung, die Invasion von Norwegen und Dänemark im April 1940 durch deutsche See-, Land- und Luftstreitkräfte. Elf Schiffsgruppen bildete die Kriegsmarine für die Invasion von Dänemark und Norwegen. Sie sollten unter anderem Narvik, Trondheim, Bergen, Kristiansand, Oslo, Nyborg und Kopenhagen anlaufen. Zur Sicherung der Operationen waren 2 Schlachtkreuzer, 3 Schwere und 4 Leichte Kreuzer, 14 Zerstörer, 31 U-Boote und viele kleinere Schiffe eingesetzt. Sie mussten überfallartig auftauchen, da sie einer offenen Seeschlacht mit der britischen Marine keinesfalls gewachsen waren. Ursprung des Unternehmen Weserübung Im engen Zusammenhang mit der geplanten deutschen Offensive im Westen, welche ursprünglich nur eine begrenzte Operation zur Eroberung der Niederlande, Belgiens und Nordost-Frankreichs sein sollte, stand das Unternehmen Weserübung zur Erlangung der Kontrolle über Norwegen und dessen Verbindungsstück Dänemark. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch bei den Alliierten eine Diskussion über eine Operation in Skandinavien und die zentrale Figur des deutschen Plans war Großadmiral Raeder, welcher für seine Rolle dabei später im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess belangt wurde. Bereits im Oktober 1939 gab es in Kreisen der deutschen Marine eine Diskussion über die Notwendigkeit, Marinestützpunkte zum Kampf gegen Großbritannien zu erlangen. Dabei wurden Stützpunkte bei Murmansk, an der norwegischen Küste – vorzugsweise bei Trondheim – und an der französischen Atlantikküste in Erwägung gezogen. Da der Generalstabschef des Heeres, Halder, Bedenken hatte, dass die deutschen Armeen die französische Atlantikküste schnell erreichen können, verstärkte dies das Interesse der Marine an Norwegen. So besprach Admiral Raeder diese Frage mit Hitler bereits im Oktober 1939. Raeder führte aus, um so brutaler Deutschland den Seekrieg führen werde, um so schneller wäre der gesamte Krieg vorüber. Ein daraus resultierender, möglicher Konflikt mit den USA sollte den Seekrieg nicht einschränken, denn wenn der Krieg länger dauert, dann würden diese sowieso daran teilnehmen. Die Sowjets boten zwar einen Stützpunkt bei Murmansk an, aber eine Basis bei Trondheim in Norwegen wäre zu bevorzugen. Das ursprüngliche Konzept von Unternehmen Weserübung richtete sich also gegen Großbritannien, wenn auch die Besetzung von Norwegen zusätzlich die deutschen Eisenerz-Importe aus Schweden sichern würde. Diese liefen nämlich im Winter, wenn der Bottnische Meerbusen zugefroren war, über die Erzbahn nach Narvik, von wo sie per Schiff der norwegischen Küste entlang nach Süden transportiert wurden. Der zunächst vor dem großen Risiko zögernde Hitler richtete Anfang 1940 dann doch sein Augenmerk auf Skandinavien, wo die wichtigen deutschen Erzlieferungen aus Schweden über den norwegischen Erzhafen Narvik abgewickelt wurden. Die drohende Gefahr einer alliierten Landung in Skandinavien zur Unterstützung Finnlands im Kampf gegen die Sowjetunion bei gleichzeitiger Unterbindung der deutschen Erzlieferungen wurde durch den britischen Überfall in norwegischen Gewässern auf das deutsche Versorgungsschiff Altmark am 16. Februar 1940, welches mit britischen Gefangenen des Panzerschiffs Graf Spee nach Deutschland unterwegs war, nur zu offensichtlich. Vorbereitung des Unternehmen Weserübung Bei ihren Vorbereitungen nutzten die Deutschen auch Unterstützung aus norwegischen Regierungskreisen. Diese wurde von einem Mann angeführt und symbolisiert, der dem Konzept der Kollaboration und dem Verkauf seines eigenen Landes an die Gnade eines Eroberers seinen Namen geben sollte. Vidkun Quisling war eine Person mit enormen Eitelkeiten, Machtansprüchen und gleichzeitig großer Dummheit. Dieser Führer der norwegischen Sympathisanten des Nationalsozialismus hatte lange Zeit Kontakt mit dem außenpolitischen Büro der NSDAP unter Alfred Rosenberg und wurde teilweise von ihm finanziert. Er wurde jetzt mit Admiral Raeder in Kontakt gebracht, dem Initiator des Plans zur Besetzung Norwegens. Quisling forderte die Deutschen auf, so schnell wie möglich zu handeln und tat als ehemaliger Kriegsminister Norwegens, was er tun konnte, um militärische Informationen weiterzugeben, die helfen konnten, Norwegen so leicht wie möglich zu erobern. Quislings Rolle als Verräter seines Landes erwies sich für seine deutschen Verbündeten als ein wenig hilfreicher Segen. Er war in Norwegen so unpopulär, dass eine intensivere deutsche Unterstützung von ihm die Entschlossenheit der meisten Norweger gegen den Eindringling Widerstand zu leisten, zweifellos verstärkt hätte. Aber an einer Stelle war seine Hilfe vonnöten. Narvik war ein Schlüsselpunkt in der gesamten deutschen Operation, da es der am weitesten entfernteste und gefährdete Punkt von Deutschland aus war und schwierig für die Kriegsmarine zu erreichen. Der Befehlshaber der dortigen norwegischen Garnison war zufällig ein Quisling-Anhänger, welcher sich umgehend den deutschen Truppen ergeben würde. Diese sollten in erster Linie auf zehn schnelle Zerstörer herangebracht werden, die diese Strecke nicht ohne Absicherung, Versorgung und Betankung zurücklegen konnten. Die dafür notwendige Hilfe wurde wiederum von Deutschlands anderem Unterstützer bei dem wagemutigen Vordringen in arktische Gewässer zur Verfügung gestellt: der Sowjetunion. Ein spezielles Wartungs- und Versorgungsschiff, der Tanker Jan Weilern, war zuvor zur ‘Basis Nord’, dem deutschen Marinestützpunkt in der Bucht von Zapadnaya Litsa bei Murmansk, entsandt worden. Sobald der Beginn der Invasion von Norwegen für den 9. April festgelegt wurde, lief das Schiff von dort nach Narvik aus, wo es die deutschen Zerstörer traf und betankte. Nachdem die Royal Navy die deutschen Kriegsschiffe in Narvik zerstört hatte, wurde auch die Jan Weilern versenkt, aber sie hatte ihre entscheidende Rolle dabei gespielt, die Eroberung Norwegens zu ermöglichen. Als sich das nahende Ende des russisch-finnischen Winterkrieges ankündigte, welches eine Intervention der Alliierten in Skandinavien unwahrscheinlich machen würde, begannen einige deutsche Offiziere Zweifel an der geplanten Unternehmung gegen Norwegen und Dänemark zu äußern. Selbst in der Kriegsmarine scheint es in letzter Minute Vorbehalte gegeben zu haben, vielleicht verstärkt durch das Wissen, dass die inzwischen in den deutschen Offensivplänen im Westen vorgenommenen Veränderungen den Zugang zu den erhofften, besser geeigneten Stützpunkten an der französischen Küste versprachen. Diese Zweifel wurden von dem deutschen Botschafter in Norwegen bekräftigt, die zuversichtlich war, dass Norwegen seine Neutralität wahren und die Alliierten diese nicht verletzen würden. Raeder glaubte aber immer noch an das Unternehmen Weserübung, wie er Hitler am 26. März sagte. Hitler hatte sich bereits entschieden und würde nun nicht mehr zurückweichen. Wie er den Befehlshabern zum bevorstehenden Unternehmen auf einer Abschlusskonferenz am 1. April erklärte, würde das große Wagnis dieser Operation auch zugleich deren Erfolg sichern. Für den Krieg mit England war der entscheidende Schlüssel der künftige Zugang Deutschlands zu den Ozeanen. Frankreich war schwach und die deutsche Luftwaffe den britischen und französischen Luftstreitkräften überlegen. Mussolini in Italien machte sich bereit, bei Gelegenheit sich der mehr …

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Da bis zum Kriegsende viele hunderte deutsche Division im Rahmen der Wehrmacht aufgestellt wurden, können in dieser Kategorie der Webseite WWW.WELTKRIEG2.DE nur herausragende, einzigartige oder repräsentative Großverbände mit den wichtigsten Einzelheiten aus Bezeichnungen, Aufstellung und Ausbau, Gliederung, Ausrüstung, Kommandeure, Besonderheiten und ihre Geschichte und Einsätze bis zu ihrem Ende während des Zweiten Weltkrieges behandelt werden. Dies sind vor allem die Elite-Verbände des Heeres, Waffen-SS und der Luftwaffe, sowie einige der Panzer-Divisionen und weitere Spezialeinheiten. Kriegsgeschichte von Divisionen Wiederbewaffnung und Gründung der Wehrmacht Am 2. August 1934 verstarb der alte Reichspräsident von Hindenburg und Adolf Hitler verkündete sofort, dass er nun als ‘Führer’ die Aufgaben von Reichskanzler und Reichspräsident gemeinsam übernehmen werde. Schon am nächsten Tag legte die Reichswehr einen Treueid auf den Führer persönlich, und nicht wie zuvor auf das Amt des Präsidenten und des deutschen Staates ab. Bis zum nächsten Jahr war die zuerst heimliche Wiederbewaffnung Deutschlands nicht mehr zu verbergen, die Alliierten beließen es aber lediglich bei Protesten gegen den offensichtlichen Bruch des Vertrags von Versailles. Nur die Briten luden im Februar 1935 eine deutsche Delegation nach London ein, um fruchtlose Gespräche zu führen. Kurz zuvor, am 13. Januar 1935, stimmen 90,3 % der Wähler im Saarland für den Wiederanschluss an Deutschland. Als Reaktion darauf verdoppelte Frankreich seine Armee am 6. März durch Heraufsetzung der Dienstzeit und Herabsetzung des Alters zur Wehrpflicht. Als Folge davon verkündet Göring am 10. März bei einem Empfang für die ausländischen Luftwaffen-Attachés, dass Deutschland bereits eine schlagkräftige Luftwaffe aufbaut und schon über mehrere Jagd- und Bombergeschwader verfüge. Hitler legte am 16. März 1935 nach, indem er die Klauseln zur Rüstungsbeschränkung des Versailler Vertrages aufkündigte. Das ‘Truppenamt’ wurde wieder zum Generalstab unter von Beck und die neue Wehrmacht sollte von den 100.000 Mann der Reichswehr auf 550.000 Mann in 36 Divisionen vergrößert werden. Pläne für die Vergrößerung der deutschen Streitkräfte wurden bereits um die Jahreswende 1933/1934 ausgearbeitet, allerdings ging das Truppenamt ursprünglich nur von 20 oder 21 Divisionen mit 300.000 Mann aus. Nach Becks Vorstellung sollte ein langsames Anwachsen auf 500.00 Mann bis zum Beginn der 1940er Jahre erfolgen, um Mannschaften und Offiziere bestmöglich auszubilden und nicht als Kanonenfutter zu verheizen. Hitler setzte sich jedoch durch, indem er betonte, dass jeder gute Nationalsozialist mangelnde Ausbildung durch seinen fanatischen patriotischen Eifer ausgleichen würde. Bereits im Juni 1934 wurde die ‘Inspektion der Kraftfahrtruppen’ eingerichtet, wobei Oberstleutnant Heinz Guderian ihr Stabschef wurde. Guderian hatte kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Kriegsakademie besucht und war auch ein Teilnehmer der Sedan-Generalstabslehrgänge gewesen. Schon kurz nach Kriegsende entwickelte er sich dann bei der Reichswehr zum führenden Fachmann und Befürworter des Bewegungskrieges mit Panzern. In dieser Zeit entwickelte er bereits die Gliederungen, Taktiken und Techniken einer zukünftigen Panzertruppe. Ab 1935 erstellte das ‘Kommando der Kraftfahrtruppen’ Spezifikationen für Panzerkampfwagen, leichte Artilleriegeschütze, Panzerabwehrkanonen, LKWs, Waffenträger, Feldfunkgeräte und anderes Material für die zukünftige Panzertruppe. Bereits im Spätsommer 1935 war die erste Versuchs-Panzer-Division einsatzbereit und nach vier Wochen intensiver Ausbildung wurden eine ganze Reihe taktischer Einsatzversuche durchgeführt. Kurz nach diesen Manövern wurde die Bezeichnung des Stabes in ‘Kommando der Panzertruppen’ geändert. Wenige Tage später, am 15. Oktober 1935, wurden drei weitere Panzer-Divisionen aufgestellt und Guderian wurde bereits nur mit dem Rang eines Obersten schon einer ihrer Divisionskommandeure. Nach dem Anschluss von Österreich wurde das deutsche Heer mit Stichtag 1. April 1939 auf etwa eine Million Mann in 51 aktiven Divisionen vergrößert. Bei einer Mobilmachung standen zusätzlich noch 750.000 Reservisten für 52 Reserve- und Landwehr-Divisionen bereit. Das Offizierkorps hatte zu diesem Zeitpunkt eine Stärke von über 25.000 aktiven Offizieren, darunter 500 Generalstabsoffiziere, erreicht. Dabei war die Qualität der Offiziere aufgrund des schnellen Anwachsens der Wehrmacht schlechter als es wünschenswert gewesen wäre. Die motorisierten Verbände bestanden aus 12 hinreichend ausgebildeten und ausgerüsteten Panzer- und motorisierten Divisionen. Vier weitere Divisionen standen kurz vor der Einsatzbereitschaft. Dies war aber nur etwa ein Viertel des deutschen Heeres, dem Rest fehlten Offiziere und vor allem erfahrene und verlässliche Unteroffiziere. Die traditionellen Divisionen waren aufgrund der raschen Vergrößerung des Heeres nicht hinreichend ausgebildet und es fehlten ihnen immer noch ausreichend moderne Waffen und Ausrüstung. Nur durch die Beschlagnahmung der Waffen des tschechoslowakischen Heeres im Frühjahr konnte die Lage verbessert werden, führte aber gleichzeitig zu Organisationsproblemen durch die Integration von fremden Waffensystemen. Generalstabschef Halder, welcher nach dem Rücktritt von Beck, diesen Posten übernommen hatte, erwartete eigentlich erst einen zufriedenstellenden Ausbildungsstand bei Offizieren und Mannschaften im Jahr 1943. 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Nach dem Auftreten der finnischen Suomi-Maschienpistole wurde die Waffe zur PPD-40 überarbeitet, welche eine verbesserte Magazin-Konstruktion mit einem großen Trommelmagazin besaß. Hier begannen die 71-Schuss-Trommelmagazin erstmals aufzutreten, welche für die deutschen Soldaten im Russlandfeldzug so unangenehm werden sollten. Der Mechanismus erfolgte durch einfachen Rückstoß und die Waffe ist leicht an ihrem hölzernen Schaft und dem gelöcherten Kühlmantel rund um den Lauf zu erkennen. Die Produktion der PPD-40 begann schon im März 1940. Jedoch war die PPD-40 nicht einfach herzustellen, da sie aus handfesten Stahl und im Lauf mit Chrom bestand. So wurden 1940 lediglich 81.118 Stück und 1941 nochmals 5.868 Stück gebaut. Die Produktion endete dann aus dem einfachen Grund, daß die Waffenfabriken, in welchen die PPD-34/38 und PPD-40 gebaut wurden, schnell von den deutschen Truppen überrannt wurden und die umfangreichen Maschinen, welche zu ihrer Herstellung benötigt wurden, nicht woanders wieder aufgebaut werden konnten. Der Großteil dieser Maschinenpistolen ging in den ersten Monaten von Unternehmen Barbarossa verloren, doch waren vereinzelte Exemplare der gut verarbeiteten Waffen während des gesamten Krieges im Einsatz. Entwicklung und Herstellung der PPSh-41 So wurde die russische Maschinenpistole PPSh-41 des Zweiten Weltkriegs – was ausgeschrieben in Russisch Pistolet Pulyemet Shpagin bedeutet – am 21. Dezember 1940 als Ersatz für die PPD-40 Maschinenpistole eingeführt. Jedoch erst unter dem Druck der deutschen Invasion wurde die Waffe ab 1942 in größerem Umfang an sowjetische Einheiten ausgegeben. Wenn auch die PPD gut war, so war sie nicht dafür geeignet, in großen Mengen schnell von ungelernten Arbeitern in primitiven Waffenfabriken produziert zu werden. Dies war jedoch das wichtigste russische Anliegen im Jahr 1941. Deshalb legte Konstrukteur Georgi Semjonowitsch Schpagin größten Wert auf eine einfache und schnelle Massenfertigung seiner neuen Maschinenpistole. Sie sollte auch in schlecht ausgestatteten Waffenfabriken gebaut werden und deshalb sollte der einzige aufwendige Arbeitsvorgang nur das Drehen des Laufes und Verschlusses sein. Die meisten anderen Teile wurden nur gepresst. Für die Maschinenpistole Schpagin PPS-41 (oder PPSh-41 bzw. PPSh-41G) wurde gestanzter Stahl verwendet, wenn auch der Lauf noch verchromt war und ein hölzerner Griff verwendet wurde. Nur der Lauf und der Verschluss musste anspruchsvoll gedreht und bearbeitet werden, sodass auch Waffenfabriken mit begrenzter Ausstattung die PPS herstellen konnten. Eine interessante ökonomische Entscheidung war es, alte oder Reserve-Läufe der Mosin-Nagant Gewehre als Lauf zu benutzen. Ein Gewehrlauf konnte in der Mitte durchgeschnitten werden und ergab so zwei Läufe für Maschinenpistolen, was eine erhebliche Einsparung an Zeit, Maschinen und Material mit sich brachte. Die gesamte Montage erfolgte durch Schweißen und Nieten und die Laufummantelung wurde über den Lauf hin verlängert, um einige Austrittsgase nach oben abzuleiten, was die Tendenz aller Maschinenpistolen reduzierte, beim automatischen Feuern nach oben zu ziehen. Die ersten Modelle hatten eine sehr optimistische und luxuriöse Zielvorrichtung, was aber schnell zugunsten eines einfachen Zielkorns verworfen wurden. Dieses einfache Schiebvisier, zusammen mit dem Bananenmagazin für nur 35 Patronen, wurde vom Konstrukteur im Jahr 1942 entworfen. Das 71-Schuss-Trommelmagazin von der PPD Maschinenpistole wurde jedoch zumeist beibehalten, da die Produktion schon davon gut am Laufen war und die hohe Schusszahl eine gute Reserve für den Schützen darstellte, was in Anbetracht der hohen Feuerrate der Waffe keine schlechte Sache war. Der Feuer-Mechanismus war ein einfacher Rückstoß-Mechanismus. Die Waffe war robust, einfach zu bedienen und billig herzustellen. Ungefähr fünf Millionen wurden während des 2. Weltkrieg produziert. Bereits 1942 erhielt die Rote Armee aus mehreren Fabriken etwa 1,5 Millionen Stück. Während des 2. Weltkrieg stellte die Waffenfabrik Teheran im besetzten Iran etwa 10.000 PPS-Maschinenpistolen für die Rote Armee her. Zusätzlich zu den 71-Schuss-Trommelmagazin gab es auch ab 1942 das 35-Schuss-Kastenmagazin, welches aber viel seltener verwendet wurde. Wenn man den ursprünglichen Ausgangsentwurf als eine billige Infanteriewaffe zur Massenproduktion betrachtet, war die PPSh-41 trotzdem eine sehr gut konstruierte Waffe mit einem schweren, soliden Schulterstück aus Holz. Dazu war sie eine widerstandsfähige und zuverlässige Maschinenpistole und war klar sowohl der deutschen MPi 40 als auch der britischen Sten überlegen. Einsatz der PPSh-41 Die PPSh-41 erschien erstmals Anfang 1942 in nennenswerter Zahl bei den Verbänden der Roten Armee. Derartig große Zahlen wurden von der deutschen Armee an der Ostfront erbeutet, dass es wert war, sie ab 1944/45 zum Feuern auf das 9-mm-Kaliber der deutschen Standard-Maschinenpistole MP 40 umzurüsten. War russische Beutemunition für unmodifizierte Schpagin PPS-41 bei den Deutschen knapp, konnten Magazine auch mit den Kugeln der 7,63-mm-Mauser-Pistole bestückt werden. Praktisch wurde damit die Schpagin PPS-41 bei der Wehrmacht ebenso wie bei der Roten Armee und Partisanen zu einer weit verbreiteten Standardwaffe ! Die Schpagin PPS-41 Maschinenpistole war somit das Erkennungszeichen eines Rotarmisten, ähnlich wie die MP 40 für einen deutschen Landser oder die Sten MP des britischen Tommy. Sie war DIE RUSSISCHE WAFFE DES ZWEITEN WELTKRIEGES ! Ganze Schützen-Divisionen wurden ausschließlich mit dieser Waffe ausgerüstet. Dies waren die Stoßtruppen, welche auf T-34-Panzern in den Angriff fuhren und nur mit Schpagin PPS-41 Maschinenpistolen und Handgranaten bewaffnet waren. Sie trugen nur ein Minimum an Munition, Ausrüstung und Vorräten mit sich und hielten nur zur Verpflegung oder Pause an. Es war nicht ihre Aufgabe, das eroberte Gelände zu verteidigen und zu halten, sondern nur weiter nach vorne zu stürmen. Ihre Lebensbedingungen waren schlecht und ihre Lebenserwartung an der Front noch viel schlechter. 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