Currently set to Index
Currently set to Follow

Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer


Bestand- und Verlustverhältnis deutscher und russischer (sowjetischer) Panzer im Zweiten Weltkrieg (Teil I)

Angriff von T-34 Panzern bei Odessa
Ein Angriff von T-34-85 Modell 44 (mit der stärkeren 85-mm-Kanone) mit abgesessener Tank-Infanterie beim Vormarsch auf Odessa 1944.


Zweifellos war es ein langer Weg für den T-34, dass die Rote Armee letztlich siegen konnte. Jedoch war der Preis dafür enorm, denn etwa 44.000 T-34 (oder 82 % der Gesamtproduktion) wurden zu Totalverlusten.
Die russische Rüstungsproduktion während des 2. Weltkrieg belief sich auf 99.150 Panzerfahrzeuge (einschließlich aller Arten von Sturmgeschützen, Jagdpanzern und Selbstfahrlafetten) von Juni 1941 bis Mai 1945. Hinzu kommen weitere 11.900 Panzer und Selbstfahrlafetten, welche im Rahmen von Lend-Lease von den westlichen Alliierten geliefert wurden.

Den Deutschen wurde oft vorgeworfen, dass sie zu wenige Panzer während des 2. Weltkrieges gebaut hätten. Es wären zu wenige hochqualitative Panzer mit zu vielen komplizierten Details und einer zu ausgeprägten Qualitätskontrolle hergestellt worden. Zur Untermauerung dieser Behauptung wird darauf hingewiesen, dass sich die deutsche Panzerproduktion auf nur 26.900 Panzer während des 2. Weltkrieges belief.

Allerdings bildeten Kampfpanzer nur einen kleinen Teil der deutschen Produktion an Panzerfahrzeugen. Tatsächlich wurden von 1938 bis Mai 1945 jedoch 26.925 Kampfpanzer, 612 Panzerbefehlswagen, 232 Flammenwerfer-Panzer, 10.550 Sturmgeschütze, 7.831 Jagdpanzer und 3.738 Sturmartillerie oder Artillerie-Selbstfahrlafetten gebaut.

Dabei beträgt die Anzahl aller gepanzerten Kettenfahrzeuge etwa 49.900 bei einer gesamten Produktion von 89.254 Panzerfahrzeugen aller Art. Dies entspricht etwa 50 Prozent der russischen Gesamtproduktion von gepanzerten Kettenfahrzeugen während des 2. Weltkrieges.
Dazu sollte noch bedacht werden – was oft ignoriert wird -, dass die strategischen Bombenangriffe der Alliierten die deutsche Panzerproduktion um etwa 10 % im Jahr 1943 und 40 Prozent im Jahr 1944 reduzierten und noch mehr im Jahr 1945; und das zu einem Zeitpunkt, als der Ausstoß seinen Höhepunkt erreichte.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die deutschen Panzer in ihrer hochwertigen Ausführung, Feinheiten des Entwurfs und hochwertigen Komponenten, zu einer relativ langsamer Produktionsrate beitragen mussten.
Im Vergleich dazu hatten die russischen Panzer im Allgemeinen nur einen einfaches und rohes Design und vermissten viele Eigenschaften, welche von den deutschen Panzerfahrern und zu einem großen Teil auch von ihren westlichen Gegenstücken als selbstverständlich angesehen wurden. Dadurch gab es natürlich deutlich mehr russische Panzer, was letztendlich dazu beigetragen hat, den Krieg zu gewinnen.
Nichtsdestoweniger waren es dieselben Verfeinerungen und Feinheiten des Entwurfs, welche den deutschen Panzerbesatzungen auf der taktischen Ebene den Vorteil im Kampf ermöglichten.

Auch die Russen hatten im Hinblick auf die Produktion von Waffensystemen während des 2. Weltkrieges die Wahl: sie konnten entweder eine Massenproduktion in geringerer Qualität oder eine geringere Herstellungsrate bei einer höheren Qualität durchführen. Sie wählten gewöhnlich die Quantität gegenüber der Qualität, zahlten jedoch einen außergewöhnlichen hohen Preis an Menschenleben dafür.
Bei den Panzerfahrzeugen belief sich dieser ‘Preis’ auf 96.500 gegenüber 32.800 deutschen Vollkettenfahrzeugen an der Ostfront während des 2. Weltkrieg. Dies entspricht einer Verlustrate von 2,94 zu 1. Dabei beinhalten die deutschen Verluste auch alle Selbstfahrlafetten, Artillerie-Selbstfahrlafetten und mehrere tausend Fahrzeuge, welche erbeutet wurden, als Deutschland kapitulierte.

Zahlenvergleich des Bestandes an Panzer (ohne Schützenpanzer und Spähwagen) Deutschland : Russland

ZeitpunktDeutschland (alle)Deutschland (Ostfront)Russland (incl. Ferner Osten)
6/415.6393.67128.800
3/425.0871.5036.690
5/425.8473.9818.190
11/427.7983.1336.940
3/435.6252.3749.200
8/437.7032.5558.200
6/449.1484.74013.600
9/4410.5634.18613.400
10/4411.0054.91713.900
11/4412.2365.20216.000
12/4413.1754.78517.000
1/4513.3624.88116.200

Zahlenvergleich des Verlustverhältnisses an Panzerfahrzeugen:

Zeitraum Verlustverhältnis Deutschland : Russland
6/41-2/42 1:5,0
3/42-5/42 1:6,6
6/42-10/42 1:7,9
11/42-3/43 1:1,3
4/43-8/43 1:5,7
9/43-11/43 1:2,5
12/43-6/44 1:1,4
7/44 1:4,0
8/44 1:2,0
9/44 1:1,0
10/44-12/44 1:1,3
1/45-5/45 1:3,5

Teil II: Monatliche Produktion und Verluste an Panzern an der Ostfront und hätte Russland den Krieg alleine gewinnen können ?

close
Hallo 👋
Schön, dass Du Dich für diese Inhalte interessierst !
Trag dich ein, um jeden Sonntag morgen die Top-Beiträge von Weltkrieg2.de in deinen Posteingang zu bekommen (es wird garantiert nicht mehr oder Werbung verschickt!).

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Zum teilen:

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Langstrecken-Jäger Ju 88C

    Einsatzstärken und Ausstattung an Flugzeugen der deutschen Luftflotten am 20. September 1942. Die deutsche Luftwaffe in der zweiten Jahreshälfte 1942 im Einsatz. Diese Kriegsgliederung der deutschen Luftwaffe vom 20. September 1942 gibt die Einsatzstärken und Flugzeugausstattung der Einheiten der deutschen Luftwaffe wieder, als diese relativ am stärksten war. Nach drei Jahren Krieg hatte der von deutschen Truppen kontrollierte Machtbereich schon fast seine größte Ausdehnung erreicht. Ein großer Teil der Luftwaffe unterstützte das Feldheer in Russland, dessen am weitesten vorwärts befindliche Verbände sich gerade durch den äußeren Verteidigungsring von Stalingrad kämpften. Auf dem Kriegsschauplatz im Mittelmeer befand sich die Frontlinie in der Nähe von El Alamein in Ägypten und die Belagerung von Malta hatte ihre kritischste Phase erreicht. Im Westen hatten die Luftflotte 3 und in Deutschland selbst der Luftwaffenbefehlshaber Mitte starke Kräfte an Tag- und Nachtjägern zur Verfügung, um die strategischen Bombenangriffe der englischen Royal Air Force und der US Army Air Force zu bekämpfen. An jeder dieser Fronten wurde die Luftwaffe von nun an durch die gegenüberliegenden englischen, amerikanischen und russischen Luftstreitkräfte zurückgedrängt. In jedem weiteren Monat, der nun noch während des 2. Weltkrieges folgte, würde die deutsche Luftwaffe relativ etwas schwächer werden, während gleichzeitig die gegnerischen Luftstreitkräfte schrittweise jeden Monat relativ stärker werden würden. Kriegsgliederung Luftwaffe vom 20. September 1942: Ausrüstung der Frontverbände der Luftwaffe: Staffel: Die Anzahl des Flugpersonals in einer Staffel hing natürlich vom Typ der Flugzeuge ab. Es waren 10 Piloten bei einsitzigen Jagdflugzeugen und konnten mehr als 40 Mann Flugpersonal bei mehrmotorigen Bombern sein. Die Anzahl des Bodenpersonals variierte zwischen 150 Mann bei einsitzigen Jagdflugzeugen und nur 80 Mann bei mehrmotorigen Bombenflugzeugen. Der Grund für die im ersten Moment erstaunlich wirkende geringere Anzahl bei den Bombern ist, dass ein Großteil der Wartungseinrichtungen und administrativen Bürotätigkeiten von den örtlichen Luftgau übernommen wurde, in der die Einheit stationiert war. Eine Staffel hatte eine Stärke von 9 bis 12 Flugzeugen bei Kriegsbeginn, dies stieg aber ständig während des Krieges bis zu einer Maximalstärke von 16 an, wodurch natürlich auch die Anzahl des Flugpersonals und des Bodenpersonals vermehrt werden musste. Gruppe: Die Gruppe war normalerweise die grundsätzliche Einheit für operative Einsätze und Organisationsaufgaben. Ursprünglich bestand eine Gruppe aus drei Staffeln und dem Stab mit drei weiteren Flugzeugen, was somit eine Gesamtzahl von 30 Flugzeugen ergab. Ab der Mitte des Krieges hatten viele Jagdgruppen eine vierte Staffel und zusammen mit der maximalen Staffel-Stärke von 16 Jagdflugzeugen ergab dies eine Gruppenstärke von bis zu 67 Flugzeugen. Die Mannschaften eine Gruppe waren zwischen 35 und 150 Mann Flugpersonal sowie zwischen 300 und 515 Mann Bodenpersonal stark. Geschwader: Das Geschwader war die größte Flug-Formation in der Luftwaffe. Ursprünglich bestand es aus drei Gruppen mit 90 Flugzeugen und einem Stab mit vier, was insgesamt 94 Flugzeuge ergab. Die deutsche Luftwaffe in der zweiten Jahreshälfte 1942 Vom 7. Juni bis 1. Juli 1942 flog die deutsche Luftwaffe 23.751 Einsätze gegen die sowjetische Festung Sewastopol auf der Krim, bei denen 20.529 Tonnen Bomben abgeworfen wurden. Zur Einnahme dieses Bollwerks musste die Luftwaffe rollende Angriffe in einem bisher nicht gekannten Ausmaß durchführen und warf dabei fast soviel Bomben ab, wie auf England während des ganzen Jahres 1941 (21.860 Tonnen) zusammen.   Am 4. Juli 1942 griffen erstmals USAAF-Piloten bei einem Einsatz mit A-20 Boston Bombern gegen deutsche Flugplätze in Holland in die Kämpfe in Europa ein. Durch die zunehmende Anzahl der Angriffe der westlichen Alliierten mussten seit Sommer 1942 nahezu zwei Drittel der deutschen Flugzeuge im Westen stationiert werden. Dies bedeutete, dass immer weniger erfahrene Jagdpiloten und moderne Jagdflugzeuge für die Ostfront zur Verfügung standen. So waren zum Zeitpunkt des Falls Blau, den Vorstoß in den Kaukasus und auf Stalingrad, nur noch 2.350 bis 2.500 Flugzeuge aller Typen an der Ostfront, während die Rote Luftwaffe über dreimal soviel Maschinen verfügte. Im Bereich der Jagdflugzeuge waren die Sowjets sogar vier zu eins überlegen. Allerdings waren die deutschen Flugzeugtypen und ihre Piloten den Russen noch überlegen – und trotzdem erzielte die Rote Luftwaffe im Juli erstmals die uneingeschränkte Luftherrschaft im Raum Woronesch am Don. Am 17. August 1942 griffen die Amerikaner dann endgültig in den Luftkrieg über Westeuropa ein, als 12 B-17 Fliegende Festung der Ausführung E der 97. Bombergruppe der 8. US-Luftflotte, angeführt von Brigade-General Eaker im Bomber ‘Yankee Doodle’, den Bahnhof Sotteville-les-Rouen an der Seine im Tageslicht angriffen. Dagegen kam die deutsche Luftwaffe bei der anschließenden Landung bei Dieppe am 19. August einen großen Sieg erringen. Die Alliierten flogen 2.462 Einsätze, wobei die RAF 106 die USAAF 8 Flugzeuge verloren, während dagegen 45 deutsche Flugzeuge verloren gingen.   Zu diesem Zeitpunkt verlegte die Rote Luftwaffe mehrere Fliegerdivisionen aus dem Raum Moskau an die Südfront, wo der Kampf um Stalingrad begonnen hatte. Erstmals tauchten dabei auch die neuen La-5-Jäger auf und die Russen übernahmen nun auch die Taktiken der deutschen Jäger, wie ‘Freie Jagd’ und der Flug in Ketten zu zwei Paaren. Vom 13. bis 18. September 1942 bekämpfte die deutsche Luftwaffe wieder einmal einen Arktis-Konvoi in der Barentssee. Deutsche Bomber und Torpedoflugzeuge versenkten vom Konvoi PQ-18 insgesamt 10 Schiffe mit 52.908 BRT. Dabei gingen 20 deutsche Flugzeuge verloren. Davon einige durch den erstmaligen Einsatz eines britischen Geleitträgers auf dieser Konvoi-Route, welcher mit 12 umgebauten alten Hawker Hurricane aus der Vorkriegszeit bestückt war. Deutsche U-Boote versenkten zudem zwei weitere Frachtschiffe und einen Tanker mit zusammen 17.742 BRT. Im September 1942 erfolgten durchgehende Überfälle alliierter Jäger und Jagdbomber im Westen, welche die deutsche Luftabwehr schwer unter Druck setzte. Dagegen steigerte die deutsche Nachtjagd ihre Leistungen weiter und so konnte das XII. Fliegerkorps am 28. September seinen Tausendsten Abschuss erzielen. Zur Vorbereitung des Unternehmen Torch mussten die amerikanischen und britischen Bombereinsätze vorübergehend eingeschränkt werden. Nach einem letzten Angriff von 108 US-Bombern auf die französische Stadt Lille am 9. Oktober 1942 änderte sich die Ziele nun auf die deutschen U-Boot-Stützpunkte an der Atlantik-Küste, während die britische Royal Air Force ihren Schwerpunkt in den Mittelmeer-Raum verlagerte. In dieser Zeit der relativen Ruhe im Westen und über dem Reichsgebiet wurde die deutsche Jagdabwehr reorganisiert. Dabei wurden alle Tag- und Nachtjäger-Verbände in mehr …

  • Adolf Hitler

    Adolf Hitler (1889-1945); Biografie und der fragliche Stammbaum vom Führer des Dritten Reichs und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, welcher zu seiner eigenen Überraschung den Zweiten Weltkrieg auslöste. Biografie und Lebenslauf von Adolf Hitler. HITLER, Adolf (1889-1945) Führer Drittes Reich, Oberbefehlshaber der Wehrmacht – und der Mann, welcher zu seiner eigenen Überraschung den Zweiten Weltkrieg auslöste … Adolf Hitler war ein Größenwahnsinniger mit einer morbiden Faszination für Tod und Zerstörung sowie einem fanatischen Hass auf Juden und Kommunisten. Als gewandter Lügner und Hetzredner war er auch in der Lage, ein überraschendes Maß an Loyalität von seinen Untergebenen und Anhängern zu erhalten und diese zu inspirieren. Nach seinem erstaunlichen Erfolg im kühnen Blitzkrieg gegen Frankreich hielt er sich selbst in dem Glauben, der ‘größte Feldherr aller Zeiten’ zu sein und entschied Russland zu überfallen. Übernahm im Dezember 1941 persönlich den Befehl über das Heer während der kritischen Schlacht um Moskau und beharrte auf dem Recht, gegen alle taktischen Entscheidungen seiner Armeebefehlshaber ein Veto einlegen zu können. Zusammen mit seiner starren ‘keinen-Schritt-zurück’-Strategie führte dies zu den Katastrophen von Stalingrad und Kursk, in Tunesien, in Weißrussland und in der Ardennen-Offensive. Der selbst auferlegte, fieberhafte Arbeitsstress ruinierte in erschreckendem Maße Hitlers Gesundheit und er wurde drogenabhängig. Verbrachte die letzten Wochen seiner Macht zurückgezogen im Führerbunker in Berlin und wütete über die ‘verräterischen Generäle’ und ‘jüdische Bolschewisten’, kommandierte imaginäre Armeen und Divisionen und gab den ‘Verbrannte-Erde’-Befehl für Deutschland heraus. Mehr über Hitler Kurzbiografie Adolf Hitler Geboren in Braunau am Inn (Österreich) am 20. April 1889 als Sohn eines kleinen Zollbeamten. Verbrachte seine ersten Jahre als ‘brotloser’ Künstler in Wien und München. Diente an der Westfront von 1914 bis 1918 mit dem Rang eines Gefreiten und erhielt das Eiserne Kreuz (1. und 2. Klasse). Erblindete kurzfristig bei einem Gasangriff im Oktober 1918. Nach dem Ersten Weltkrieg tätig in München als Geheimagent der Militärbehörden, mit dem Auftrag die ‘Deutsche Arbeiterpartei ‘ zu unterwandern. Wurde zum Führer der in ‘Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei’ (NSDAP) umbenannten Partei gewählt (1921). Leitete den gescheiterten Putsch in München am 8. November 1923. Verurteilt zu 9 Monaten Festungshaft, wo er das Buch ‘Mein Kampf’ schrieb. Erhielt während der Depression seit 1930 Unterstützung einflussreicher Großindustrieller. Stellte sich erfolglos gegen Hindenburg in den Präsidentschaftswahlen von 1932 auf. Zum Kanzler am 30. Januar 1933 ernannt. Alle Oppositionsparteien und Rivalen innerhalb der Regierung (‘Ermächtigungsgesetz’ nach den ‘Reichsbrand’, 24.3.1933) und der eigenen Nazi-Bewegung werden 1933-1934 unterdrückt oder ausgeschaltet. Höhepunkt ist die ‘Nacht der langen Messer’ (Röhm-Putsch) am 30. Juni 1934. Übernimmt auch zusätzlich das Amt des Reichspräsidenten unter dem neuen Titel Führer nach dem Tod von Hindenburg am 2. August 1934. Die Befugnisse werden durch Volksabstimmung am 19. August 1934 bestätigt.     Befiehlt die Aufstellung einer Luftwaffe am 1. Oktober 1934, führt die Wehrpflicht im März 1935 wieder ein. Erlässt Gesetze gegen Juden im September 1935. Lässt die Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland im März 1936 einmarschieren. Unterstützt im Juli 1936 General Franco im Spanischen Bürgerkrieg. Unterzeichnet die Vereinbarung zur Achse Rom-Berlin im Oktober 1936. Einmarsch und Anschluss von Österreich im März 1938. Trifft die britischen und französischen Staatschefs und Mussolini in München im September 1938 und erhält das Sudetenland von der Tschechoslowakei. Besetzt die Rest-Tschechoslowakei im März 1939. Unterzeichnet einen Nichtangriffspakt mit Stalin (Sowjetunion) im August 1939. Angriff auf Polen am 1. September 1939. Erobert und besetzt Dänemark, Norwegen, Luxemburg, Belgien, die Niederlande und Frankreich zwischen dem 9. April und 22. Juni 1940. Im Machtkampf mit der Armeeführung setzt er sich durch und ermöglicht so dem Britischen Expeditionskorps aus Dünkirchen (Mai/Juni 1940) zu entkommen. Besucht Paris im Juni 1940. Plant im Juli 1940 die Invasion von England und bietet Friedensverhandlungen in seiner Rede zum ‘Letzten Appell an die Vernunft’ an. Befiehlt im September 1940 der Luftwaffe London aus Vergeltung für britische Luftangriffe auf Berlin anzugreifen, anstatt weiter das Jägerkommando der RAF unter Druck zu setzen. Verschiebt die Invasion von England und befiehlt stattdessen den Überfall auf die Sowjetunion (Dezember 1940). Greift im Februar 1941 in den italienischen Krieg in Nordafrika ein (Rommels Afrika-Korps). Schlägt Jugoslawien und Griechenland im April 1941 innerhalb von 17 Tagen nieder. Genehmigt die erste strategische Luftlandung der Militärgeschichte auf Kreta (Mai 1941). Befiehlt die Ermordung der europäischen Juden (‘Endlösung’, Mai 1941). Beginnt mit dem verspäteten Angriff auf die Sowjetunion (Unternehmen Barbarossa, 22. Juni 1941). Greift entscheidend in die Operationsführung ein (Eroberung der wirtschaftlich wichtigen Ukraine mit Kiew anstatt die schnelle Wegnahme des politischen Zentrums Moskau). Befiehlt zu spät die Eroberung von Moskau (Oktober – Dezember 1941). Verhindert den Rückzug und womögliche Zerschlagung der besiegten deutschen Armeen vor Moskau (Dezember 1941) durch strikte ‘keinen-Schritt-zurück’-Befehle und durch die Entlassung vieler bewährter Generale (Guderian). Versucht im Sommer 1942 Stalingrad und die Ölfelder im Kaukasus zu erobern. Verbietet der eingeschlossenen 6. Armee aus Stalingrad auszubrechen (November 1942-Februar 1943). Beginnt die dritte und letzte Sommeroffensive in Russland (Panzerschlacht von Kursk), Juli 1943. Sendet verspätet massive Verstärkungen zu Rommel nach Nordafrika (November 1942-April 1943). Lässt den abgesetzten italienischen Diktator Mussolini im September 1943 befreien. Befiehlt den Angriff auf London mit Vergeltungswaffen (Marschflugkörper V-1 und Rakete V-2) im Mai 1944. Übersteht den Attentats- und Putschversuch vom 20. Juli 1944 (Stauffenberg). Führt eine letzte, verzweifelte große Gegenoffensive an der Westfront im Dezember 1944 durch (Ardennen-Offensive). Ordnet im April 1945 die ‘Verbrannte-Erde’-Strategie für Deutschland an. Entscheidet sich am 22. April 1945 bis zuletzt in Berlin zu verbleiben. Heiratet seine langjährige Geliebte Eva Braun am 28. April 1945. Beide begehen am 30. April 1945 Selbstmord. Siehe auch: Adolf Hitler – Charakter Siehe auch: Hitler Bilder War Hitlers Großvater ein Jude ? Hitlers eigentliche Abstimmung liegt auch noch heute im Halbdunkel. Sicher ist, dass er am 20. April 1889 im ‘Gasthaus zum Pommer’ in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren wurde, welcher der Grenzfluss zwischen Österreich und Bayern ist. Vater war ein österreich-ungarischer Zollbeamter im damaligen Alter von 52 Jahren, welcher noch zwölf Jahre vor der Geburt des Sohns Adolf ‘Alois Schickelgruber’ hieß. Über den Verlauf des Stammbaums des Alois Schickelgruber gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten, die alle ein gewisses Maß an Wahrheit mehr …

  • FT-17 Berlier

    Renault FT-17, erster Panzer mit einem beweglichen Turm und erfolgreichster Typ aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell. Renault FT-17 Typ: leichter Infanteriepanzer. Geschichte: Der kleine Renault FT-17 war ohne Zweifel der erfolgreichste aller Panzer, welche im Ersten Weltkrieg zum Einsatz gekommen waren. Der Panzer hatte seine Ursprünge in einem Vorschlag, welcher der voraussehende Oberst J. E. Estienne bereits seit 1915 vorantrieb. Estienne sah den Bedarf eines leichten, gepanzerten Fahrzeuges, welches die Infanteri-Einsätze direkt unterstützen konnte. Der Oberst schlug Louis Renault 1915 schon zum ersten Mal vor, seinen Char d’Assaut (Angriffswagen) zu bauen. Doch hatte Renault zu dieser Zeit noch überhaupt keine Erfah­rungen im Bau von Kettenfahrzeugen und war außerdem voll mit Aufträgen eingedeckt. So dauerte es bis Mitte 1916, bevor Renault einbezogen wurde. Trotz der fehlenden Erfahrung der Firma im Bau von Kettenfahrzeugen, wurden Aufträge zum Bau solcher – allerdings vornehmlich für die Artillerie – vergeben. Mit der Aussicht eines potenziellen Auftrags über 1.000 Exemplare des leichten Infanteriepanzers, begann die Firma Renault mit den Arbeiten an einem Entwurf. Bis zum Endes des Jahres 1916 war der Entwurf fertig. Die ersten Prototypen waren im Februar und März 1917 bereit. Diese erschienen in der Form eines Zwei-Mann-Panzers, welcher mit einem Maschinengewehr bewaffnet war und daher nicht die allgemeinen Vorgaben aus einer Bewaffnung mit Kanonen zu dieser Zeit erfüllte. Die Verantwortlichen hielten den Entwurf für zu leicht bewaffnet und es gab in der französischen Armee größeren Streit darüber. Trotzdem wurden Aufträge zum Bau des Panzers für Renault durchgedrückt. Dann dauerte es auch nicht lange, bis ein weiterer Auftrag über 2.500 weitere auf nun insgesamt 3.500 Fahrzeuge vergeben wurde. Es wurde bald klar, dass die Firma Renault diese Bestellung niemals allein abwickeln wird können. Deshalb wurden Produktionschargen an andere Firmen vergeben. Zu diesen gehörten Berliet, Delau­ney Belleville und SOMUA (Societe d’Outillage Mecani­que et d’Usinage d’ Artillerie). Dazu wurden auch viele Zuliefe­rer eingebunden. Einen Teil der Panzerplatten lieferten sogar einige Hersteller aus Großb­ritannien. Selbst die Amerikaner wurden in den Bau des Panzers eingebunden, aber da diese ihre FT-17 nach amerikanischen Standards und Methoden fabrizieren wollten, erreichte keiner davon mehr Frankreich vor dem Waffenstillstand. Der erste Serienpanzer des FT-17 war bei Renault im September 1917 produziert worden, doch gab es Probleme mit der Zulieferung einzelner Baugruppen, sodass sich die Großserie verzögerte. So wurden bis Ende 1917 lediglich 83 FT-17 produziert und bei der Mehrzahl fehlte noch die Bewaffnung. Bis dahin wurde die Bewaffnung auf eine 37-mm-Kanone verstärkt, wenn auch viele FT-17 nur mit dem einzigen Maschinengewehr bewaffnet gebaut wurden. Die anderen Firmen lieferten ihre ersten FT-17 sogar erst ab Mitte 1918 aus. Dabei trat ein Mangel an Türmen für den Panzer auf, sodass der gegossene, gepanzerte Original-Turm bei den anderen Herstellern oft gegen einen achteckigen Entwurf mit angebrachten flachen Panzerplatten ersetzt wurde. Praktisch entwickelte jeder Hersteller seine eigene Version des Turms. Der FT-17 war das erste Fahrzeug, welches man heute als den klassischen Panzer-Entwurf ansehen würde. Der Panzer hatte seine Bewaffnung erstmals in einem kleinen Turm, welcher um 360° Grad gedreht werden konnte, und Kettenlaufwerke an der Seite von der schmalen Wanne. Es gab kein Fahrgestell als solches, denn die Komponenten wurden direkt an die gepanzerte Hülle montiert. Der Motor und das Getriebe waren hinten untergebracht. Die Kettenlaufwerke hatten beide ein großes, vorderes Leitrad aus Sperrholz mit einem Narbenkranz aus Stahl, welches sich als ideal geeignet dafür herausstellte, um Hindernisse zu überwinden. Neun kleinere Laufrollen waren in vier Radgestellen aufgehängt, die durch Schrau­ben- und Blattfedern gefedert waren und hinten war das Treibrad angebracht. Die Kette lief über sechs Stützrollen zurück. Um die Grabenüberschreitfähigkeit zu verbessern, wurde oft ein Stützgestell am Heck montiert, welches für den Transport der Fahrzeuge abgenommen werden konnte. Das ganze Fahrzeug war im Grunde also nichts anderes, als eine gepanzerte Blechkiste, worin der Fahrer vorne saß. Dieser erreichte seinen Platz durch darüber vorhandene Doppelluken. Der Kommandant war auch gleichzeitig Schütze und Ladeschütze für die Kanone oder das Maschinengewehr und hatte seine Position im Turm, die er durch eine Luke im Turmheck erreichte. Die Panzerung der genieteten Wanne war bis 16 mm dick. Schon in der Anfangszeit des Projektes wurde entschieden, dass der Panzer in vier Versionen gebaut werden soll. Da war zum einen das Basismodell, das Char Mitrailleuse 8mm FT-17 mit dem 8-mm-Maschinengewehr, welches einen Höhenrichtbereich von -20° bis +35° Grad und 4.800 Schuss Munition hatte. Die 37-mm-Kanonen von Puteaux mit dem gleichen Höhenrichtbereich und 237 Schuss Munition (200 Spreng-, 25 Panzerbrechende und 12 Schrapnell-Granaten) wurde zum Standard als Char-canon FT-17. Der Befehlspanzer Char Renault TSF hatte statt des Turmes einen Aufbau mit einem Funkgerät und eine Besatzung von drei Mann – Funker, Beobachter und Fahrer. Die Selbstfahrlafette erschien bald danach und wurde als Char Canon 755 oder Char Canon Renault BS bezeichnet und trug eine 75-mm-Kanone.   Die ersten FT-17 wurden an die französische Armee im März 1917 ausgeliefert, aber es dauerte bis Mai 1918, bevor sie im Kampf erstmals eingesetzt wurden. Zu diesem Zeitpunkt bestand die französische Taktik eigentlich darin, sie in Massen einzusetzen. Dies war aber nicht im Angesicht ständiger deutscher Angriffe zu diesem Zeitpunkt immer möglich. So mussten sie Anfangs in relativ kleinen Mengen eingesetzt werden. Der erste Einsatz des Renault FT-17 erfolgte am 31. Mai 1918 während eines Angriffs der französischen Infanterie im Wald von Retz, als 21 dieser Panzer zur Unterstützung eingesetzt wurden. Der nachfolgende deutsche Gegenangriff gewann aber den größten Teil des Geländes zurück und bis zum Abend waren nur noch drei FT-17 einsatzfähig. Die Verluste des kleinen Panzers waren in den ersten Gefechten hoch. Aber nachdem sich die Besatzungen an ihre Fahrzeuge gewöhnt hatten und vernünftige Einsatztaktiken angewendet wurden, nahmen die Ausfälle jedoch ab. Bis Juli 1918 hatte sich die Situation für die Alliierten entspannt, sodass es möglich war, 480 FT-17 für einen Gegenangriff bei Soissons zusammenzufassen. Dabei waren sie erfolgreich und anschließend wurde der Typ mit großen Erfolgen verwendet. Jedoch war ein ständiges Problem die Wartung der Fahrzeuge. Der FT-17 war entworfen worden, ohne sich viel Gedanken über Reparaturen, die längere Haltbarkeit der Bauteile und genügend Ersatzteile zu mehr …

14 Kommentare zu „Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer“

  1. @VK

    Man findet inWIkipedia ebenfalls eine extrem niveaulose Diskussion auf der Seite des “Deutsch-Sowjetischen” Krieges, wo propagandamäßig angezweifelt wird, dass alles irgendwie wahr ist und Russland einen heroischen Verteidigungskrieeg geführt hat. In Wirklichkeit sind alle Truppenbewegungen, darunter eine Armee, die zahlenmässig 8Mal so viele Panzer hat an der Deutschen Grenze aufgefahren worden. 150:4 Divisionen. Ein totaler Angriffskrieg, wie ihn die Welt nie gesehen hat.
    Dennoch behaupten viele Russlandfreunde, denen die DDR nicht gut getan hat, dass der Kreig von deutscher Seite ausging, obwohl Stalin schon 1937 den Rüstungsbefehl gab und 1938 in Rumänien und Finnland einmarschierte, um Deutschland von den Ölreerven zu Isolieren und damit das russische Reich von Ost nach West auszudehnen.

    Glauben sie nicht, dass Deutsche Soldaten, welche eine strenge preußische Erziehung genossen haben, die aus einer Gesellschaft kamen in der Ehrlichkeit und Fortschritt und Fleiß voll vorhanden sind, eine Gesellschaft, die in der wissenschaft führend ist, und Eigenschaften haben, die Deutschland im Wettrennen der Nationen zu dem machten, was es wurde, z.B. auch Ordnung und Genauigkeit… Ehrlichkeit … dass diese Soldaten gleichzusetzen sind mit den Menschen, die in Russland 1920 verwahrlost aufwuchsen, nachdem Stalin 40Mio Russen verhungern ließ, dass MEnschen, wo es kein Recht, keine Ordnung, kein Überleben, Tod und Krankheit und einen Bauernstaat gab, gleichzusetzen sei mit dem Deutschland, das Weltoffen war und mit Frankreich und England internationale Austausche der gebildeten Schicht hatte, en masse, … glauben sie nicht annähernd, dass, nur weil beides Menschen sind, die gleichen Seelen von Menschen sind.
    Es ist ein himmelweiter unterschied.
    Dies ist Geschichte, so waren die Verhältnisse. Ein “die anderen aber auch”, kenne ich sonst nur aus dem Kindergarten.

    Es ist klar, dass es seelsiche Wracks gab und Menschen, die nach dem 1. Weltkrieg seelisch so schlimm waren, dass sie Verbrechen begingen und mordeten, aber dies ist generell nicht der Deutsche, noch der Deutsche Soldat. Welches Interesse habe ich als 21Jähriger Bub, bei einer ollen, medizinisch unterversorgten und verhungernden und kränklichen Frau reinzuhalten? Ich bitte sie.

    Gehen sie nicht nach Wikipedia, sodnern erkennen sie aus dem, was unsere Gesellschaft ist, was war. Und Zeitzeugen hätten sie mal befragen sollen. Sie schaden sich und der Gesellschaft und dem Frieden, wenn sie die Wahrheit leugnen.

  2. Zu Rudolf: Gerade Vergewaltigungen führen nicht zur “anerkannten Geburt”.
    Die 750000 Geburten (noch nie davon gehört, Quelle?), mit denen Sie wahrscheinlich Geburten sowjetischer Frauen mit Kindern deutscher Väter meinen, werden also ganz überwiegend nicht aus Vergewaltigungen hervorgegangen sein.
    Vergewaltigung von Russinnen und anderen Sowjetbürgerinnen führte sogar zur Todesstrafe (Protokolle der Wehrmachtsgerichte).
    Auch die “Arisierung” des Gebietes ziehe ich in Zweifel, denn manche der sowj. Mütter werden nach Deutschland gekommen sein und haben deutsche Soldaten geheiratet.
    Zu berücksichtigen wäre bei dieser Zahl auch der Anteil an volksdeutschen Müttern.

  3. Ich wusste nicht viel über den 2. WK nur was wir in der Schule eingetrichtert bekamen. Mein Grossvater Mütterlicher Seite hat den Krieg in der Wehrmacht mitgemacht. Nach einer Verwundung im Frankreich-Feldzug kam Er 1941 zur Heeresgruppe Mitte und Er hat mir viel erzählt über “Barbarossa” und ich musste, nach langem Studium der Verhältnisse, eingestehen dass ich in der Schule nur Mist gelernt habe.
    “Vae victis”( wehe dem Besiegten) gilt auch hier. Mein Opa war nie in der Partei Hitler’s und Er war todtraurig und entsetzt als Er mitte 1941 alle Gerüchte über die “Endlösung” und die Massenerschiessungen hinter der Front bestätigt sah. Ab diesem Moment hat Er beim Militärischen Widerstand mitgearbeitet und wurde nach dem Stauffenberg-Attentat 1944 in Gestapo-Haft gesetzt. Er wurde erst freigelassen als die Allierten kamen. Trotz allem war der Krieg von Seiner Seite aus gesehen nicht vermeidbar nach dem Gewaltfrieden von 1918 und dem Verlust von soviel Deutschem Bodens und Menschen musste eine Lösung gefunden werden. Den Dank für den 2.WK ge-
    hört den Franzosen und den Engländern. Beide Seiten haben die Deutschen bis aus Blut gedemütigt und als einzig Schuldige hingestellt.
    Schuld am 1.WK hatten alle Beteiligten aber die Schuld am “Frieden” hatten die Alliierten.
    Frankreich und England konnten in beiden Kriegen die Deutschen nur “besiegen” mit Hilfe von den USA und Russland. Die USA gaben das Material und das Essen für die Russen und Stalin gab die Menschen…das erklärt die ungeheuren Menschenverluste der Roten Armee im 2.WK.
    Noch eine Frage : Heute präsentieren sich die Engländer,Franzosen,Amerikaner und dir rote Armee als Befreier. Fragt mal bei den Ostblockstaaten nach wie befreit sie sich fühlten nachdem die Rote Armee plündernd und vergewaltigend durch diese Länder marschiert ist und sie dann die nächsten 44 Jahre ausgeplündert hat!!?? Wenn man nicht mit den Wölfen heult ist man sofort ein NAZI. Nur zur Info, ich bin kein Nazi und ich verurteile das ganze Unter-und-Herrenmenschengerede und ich will dies auch nicht unterstützen aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt. Es gibt aber keinen einzigen Wehrmachtsbefehl der den Soldaten erlaubt hätte zu plündern und zu vergewaltigen..ganz im Gegenteil. Nach der Schlacht um Berlin hat Stalin dem Befehlshaber Schukow die Weisung erteilt die Barbarenhorde drei Tage gewähren zu lassen. Es gab in Berlin und in allen Dörfern und Städten auf dem Weg nach Berlin kaum Mädchen oder Frauen zwischen 9und 99 Jahren
    die nicht von Stalins Horden vergewaltigt wurden. Bei den Amis und den andern wars nur unwesentlich besser. Kein Russischer und kein Alliierter Soldat wurde verurteilt wegen seiner Verbrechen ..weil es die gar nicht geben durfte
    und wie immer in der Geschichte schreiben die Sieger diese wie es ihnen beliebt und jeder der was anderes sagt ist ein NAZI

    1. Es gab 750000 Geburten in Russland die Bestätigt waren von Deutscher Seite, waren teilweise sogar nicht ungewollt zur arerisierung des Gebiets. Nicht jede Vergewaltigung führt zur Geburt und wenn man also die Hochrechnung auf Deutscher Seite auf die russische Seite überträgt, kommt eine nicht mindere Zahl raus, wenn auch natürlich auf längere Zeit übertragen. Die meisten wurden halt in Bordells verschleppt, den Rest kann man nicht wissen, da die Leute tot waren. Es gab in dem Sinne auch keinen Fronturlaub auf russischer Seite. Hätte die Wehrmacht gewonnen, gäbe es Russen nur noch als Arbeitssklaven oder im Bordell für den Rest gab es Generalplan Ost. Die anderen Völker im Osten hätten nach dem Sieg der Deutschen ein ähnliches Schicksal erwartet, waren erstmal verschont geblieben. In der Geschichte haben auch nicht nur Sieger geschrieben.

      Thukydides (Historiker aus Athen) hat über den Krieg gegen Sparta geschrieben, den Athen verlor, und damit das Geschichtsbild erheblich bestimmt.

      Vorallem da die Amerikaner im zweiten Weltkrieg versuchten die Sowjetunion soviel wie möglich negativ darzustellen. Katyn Verbrechen wurde auch selbst von den Russen bestätigt bzw. aufgeklärt als die mit öffnung ihrer Archiven geholfen haben.

      Hier, ich stimme dir auch mit dem meisten zu. Du bist kein Nazi und man sollte darüber normal diskturien können. Aber saubere Wehrmacht ist schon bishen zu weit gestreckt? Stalins Horden? Wenn die deutschen fast einem Vernichtungskrieg entkommen wären, der auch zugegeben Stalin durch auslöschung fast der gesamenten Armeeführung verantwortet muss, und dann nach Moskau gehen dürften, und siehst wie deine Kameraden links und rechts sterben und du weißt dein Leben kann jederzeit auch enden, ich glaube die meisten von uns kämen dort verrückt und mit einem solchen Hass an. Deswegen kann ich auch im Grunde die Wehrmachtssoldaten nicht verurteilen, waren auch Junge Kerle die in dort reingeworfen wurden, und ich glaube nicht das einer von uns hier das anders oder besser gemacht hätte. Gut, du hast das bestimmt auch nicht so böse gemeint, und ja, weil dann auch andere Länder euch noch immer dafür eins ausgeben, zumindest in Russland habe ich es anders erlebt, verstehe ich wieso du dann halt bishen verteidigst und hast da ja auch oft Recht.

      “aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt.” Bleiben wir halt bei diesem Punkt, und wenn man dann nicht versucht eine Seite weißzuwaschen, dann kann man auch vernünftig Diskutieren. Bin auch sicher bei Sachen falsch informiert, dass wird jedem so gehen, weil man nicht weit genug informiert ist oder es gezielt ignoriert, wäre halt nur toll wenn man das nüchterner betrachten könnte. Najut, hoffe du siehst das nicht als als Angriff mein Internet Kollege.

      1. Ich finde der Verfasser sollte sich mal mit der Geschichte 1933-1945 auseinander setzen. Diesen Herren an zuführen. Nun ja.

    2. ohje……das hört sich nach Vergeltung an. Nein, wir können froh sein das wir den Krieg verloren haben. Ich hätte unter diesem Regime nicht leben wollen. Die Deutschen waren im Osten nicht besser als die Russen zum Ende des Krieges. Diese Propaganda ist gefährlich mein Freund.

    3. Paul Littau

      Leider Autor einbisschen schwach in seinen Gedanken. Ungeschickte, bzw naiv vermischt er alle wichtige Themen des Krieges bzw vergangenen Jahrhundert. So kann man machen, aber das ist die Milchmädchen Rechnung… Nach der verbrandte Erde einfach nur vergewaltigt werden – ein Glücksfall. Sagen Sie doch lieber Dankeschön dem russischen Soldat, das wäre viel ehrlicher.

    4. Hermann J.

      Dieser Bericht bestätigt die Erlebnisse meines Vaters (hochdekorierter Soldat der Luftwaffe). Im Krieg gab und gibt es auch heute immedr wieder Auswüchse und Verbrehcen, der Unterschied liegt nur in der Zugehörigkeit zu Sieger oder Verlierer.

  4. interessant wäre es zu wissen, wie viele Panzer geborgen und repariert werden konnten und ab welchen zustand das noch möglich war. Liddel Hart gibt für die Afrikaarmee unter Rommel über 70 % Beutefahrzeuge an. Und nur durch Rommels siege das bergen der Panzer und ander Fahrzeuge möglich war. Quasi das schlachtfeld plündern. Und so sich mit sehr geringen Nachschub 2 jahre gehalten.

Schreibe einen Kommentar zu Ralph Kommentieren abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top