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Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer



Bestand- und Verlustverhältnis deutscher und russischer (sowjetischer) Panzer im Zweiten Weltkrieg (Teil I)

Angriff von T-34 Panzern bei Odessa
Ein Angriff von T-34-85 Modell 44 (mit der stärkeren 85-mm-Kanone) mit abgesessener Tank-Infanterie beim Vormarsch auf Odessa 1944.


Zweifellos war es ein langer Weg für den T-34, dass die Rote Armee letztlich siegen konnte. Jedoch war der Preis dafür enorm, denn etwa 44.000 T-34 (oder 82 % der Gesamtproduktion) wurden zu Totalverlusten.
Die russische Rüstungsproduktion während des 2. Weltkrieg belief sich auf 99.150 Panzerfahrzeuge (einschließlich aller Arten von Sturmgeschützen, Jagdpanzern und Selbstfahrlafetten) von Juni 1941 bis Mai 1945. Hinzu kommen weitere 11.900 Panzer und Selbstfahrlafetten, welche im Rahmen von Lend-Lease von den westlichen Alliierten geliefert wurden.

Den Deutschen wurde oft vorgeworfen, dass sie zu wenige Panzer während des 2. Weltkrieges gebaut hätten. Es wären zu wenige hochqualitative Panzer mit zu vielen komplizierten Details und einer zu ausgeprägten Qualitätskontrolle hergestellt worden. Zur Untermauerung dieser Behauptung wird darauf hingewiesen, dass sich die deutsche Panzerproduktion auf nur 26.900 Panzer während des 2. Weltkrieges belief.

Allerdings bildeten Kampfpanzer nur einen kleinen Teil der deutschen Produktion an Panzerfahrzeugen. Tatsächlich wurden von 1938 bis Mai 1945 jedoch 26.925 Kampfpanzer, 612 Panzerbefehlswagen, 232 Flammenwerfer-Panzer, 10.550 Sturmgeschütze, 7.831 Jagdpanzer und 3.738 Sturmartillerie oder Artillerie-Selbstfahrlafetten gebaut.

Dabei beträgt die Anzahl aller gepanzerten Kettenfahrzeuge etwa 49.900 bei einer gesamten Produktion von 89.254 Panzerfahrzeugen aller Art. Dies entspricht etwa 50 Prozent der russischen Gesamtproduktion von gepanzerten Kettenfahrzeugen während des 2. Weltkrieges.
Dazu sollte noch bedacht werden – was oft ignoriert wird -, dass die strategischen Bombenangriffe der Alliierten die deutsche Panzerproduktion um etwa 10 % im Jahr 1943 und 40 Prozent im Jahr 1944 reduzierten und noch mehr im Jahr 1945; und das zu einem Zeitpunkt, als der Ausstoß seinen Höhepunkt erreichte.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die deutschen Panzer in ihrer hochwertigen Ausführung, Feinheiten des Entwurfs und hochwertigen Komponenten, zu einer relativ langsamer Produktionsrate beitragen mussten.
Im Vergleich dazu hatten die russischen Panzer im Allgemeinen nur einen einfaches und rohes Design und vermissten viele Eigenschaften, welche von den deutschen Panzerfahrern und zu einem großen Teil auch von ihren westlichen Gegenstücken als selbstverständlich angesehen wurden. Dadurch gab es natürlich deutlich mehr russische Panzer, was letztendlich dazu beigetragen hat, den Krieg zu gewinnen.
Nichtsdestoweniger waren es dieselben Verfeinerungen und Feinheiten des Entwurfs, welche den deutschen Panzerbesatzungen auf der taktischen Ebene den Vorteil im Kampf ermöglichten.

Auch die Russen hatten im Hinblick auf die Produktion von Waffensystemen während des 2. Weltkrieges die Wahl: sie konnten entweder eine Massenproduktion in geringerer Qualität oder eine geringere Herstellungsrate bei einer höheren Qualität durchführen. Sie wählten gewöhnlich die Quantität gegenüber der Qualität, zahlten jedoch einen außergewöhnlichen hohen Preis an Menschenleben dafür.
Bei den Panzerfahrzeugen belief sich dieser ‘Preis’ auf 96.500 gegenüber 32.800 deutschen Vollkettenfahrzeugen an der Ostfront während des 2. Weltkrieg. Dies entspricht einer Verlustrate von 2,94 zu 1. Dabei beinhalten die deutschen Verluste auch alle Selbstfahrlafetten, Artillerie-Selbstfahrlafetten und mehrere tausend Fahrzeuge, welche erbeutet wurden, als Deutschland kapitulierte.

Zahlenvergleich des Bestandes an Panzer (ohne Schützenpanzer und Spähwagen) Deutschland : Russland

ZeitpunktDeutschland (alle)Deutschland (Ostfront)Russland (incl. Ferner Osten)
6/415.6393.67128.800
3/425.0871.5036.690
5/425.8473.9818.190
11/427.7983.1336.940
3/435.6252.3749.200
8/437.7032.5558.200
6/449.1484.74013.600
9/4410.5634.18613.400
10/4411.0054.91713.900
11/4412.2365.20216.000
12/4413.1754.78517.000
1/4513.3624.88116.200

Zahlenvergleich des Verlustverhältnisses an Panzerfahrzeugen:

Zeitraum Verlustverhältnis Deutschland : Russland
6/41-2/42 1:5,0
3/42-5/42 1:6,6
6/42-10/42 1:7,9
11/42-3/43 1:1,3
4/43-8/43 1:5,7
9/43-11/43 1:2,5
12/43-6/44 1:1,4
7/44 1:4,0
8/44 1:2,0
9/44 1:1,0
10/44-12/44 1:1,3
1/45-5/45 1:3,5

Teil II: Monatliche Produktion und Verluste an Panzern an der Ostfront und hätte Russland den Krieg alleine gewinnen können ?

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Der Dieselmotor ersetzte die Benzin- und Schwerölmotoren, die Speicherbatterien wurden verbessert, ein richtiges Periskop wurde konstruiert, drahtlose Telegrafie (Funkgeräte) wurde eingebaut, ein Geschütz wurde auf den Rumpf montiert und, am wichtigsten von allem, der Torpedo wurde in die Lage versetzt, unter der Kontrolle seines eigenen Kreisels einen gleichmäßigen Kurs zu laufen. Das ganze Konzept widersprach so sehr der jahrhundertealten Doktrin von der Schlachtflotte als Zentrum aller Seemachtanstrengungen, dass es einigen Enthusiasten, unterstützt von einer kleinen Gruppe fantasievoller Führungsoffiziere, überlassen wurde, Taktiken für U-Boot-Operationen in Kriegszeiten zu entwickeln. Diese Blindheit gegenüber der potenziellen Bedrohung ist umso unverständlicher, wenn man weiß, dass 1914 bereits weit über 300 U-Boote in Dienst gestellt waren, von denen ein beträchtlicher Anteil moderner Bauart war. 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Trotzdem wurden diese Flugzeuge von der rumänischen Luftwaffe über der Ostfront eingesetzt. Nicolaus schlug einen alternativen Entwurf unter der Projektbezeichnung P.76 vor, aber dieser wurde vom RLM zurückgewiesen, welches stattdessen anordnete, erbeutete französische Gnome-Rhone-Sternmotoren zu verwenden. Diese M14-Motoren wurden zudem schon in großer Zahl in Frankreich für die Me 323 gebaut. Zusammen mit Änderungen am Cockpit und anderen Details im inneren des Flugzeuges, wurde diese Version zur Hs 129B. Nach zehn Vorserienflugzeuge Hs 129B-0 folgte im März 1942 die Serien-Hs 129B-1, welche von Verbänden der deutschen Luftwaffe auf der Krim ab der ersten Hälfte des Jahres 1942 eingesetzt wurden. Später erschien die Hs 129B in größeren Zahlen auch über Nordafrika und ebenso wie an der Ostfront wurde sie hauptsächlich zur Panzerbekämpfung eingesetzt. Verschiedene Untertypen der B-1 erschienen, welche verschiedene, alternative Bewaffnungen hatten. Die Standardbewaffnung der B-1/R1 bestand aus zwei 20-mm MG151-Maschinenkanonen und zwei 7,92-mm MG17 Maschinengewehren, mit der Vorrichtung für eine externe Zuladung von zwei 50-kg oder achtundvierzig 2-kg-Splitterbomben. Ohne Bomben und mit einer starren 30-mm-MK101-Maschinenkanone unter dem Rumpf lautete die Bezeichnung B-1/R2. Es war das erste Flugzeug überhaupt, welches eine 3-cm-Kanone zum Einsatz brachte. Bei der B-1/R3 wurde die größere Kanone unter dem Rumpf durch eine Bauchschale mit vier MG17 ersetzt. Die B-1/R4 und R5 kombinierten die Standard-Kanonenbewaffnung der B-1 mit einer größeren Bombenzuladung (R4) oder Aufklärungskamera (R5).   Die B-1/R2, welche besonders erfolgreich in der Panzerbekämpfung war, führte zur ausschließlich mit Kanonen bewaffneten Serie Hs 129B-2. Die B-2/R1 war identisch zur B-1/R1, hatte aber die 7,92-mm-MG17 durch 13-mm-MG131 ersetzt. Bei der B-2/R2 gab es eine zusätzliche 30-mm-MK103-Maschinenkanone. Die B-2/R3 dagegen verfügte über vier MG151 in der Nase und – wie bei dem Panzerknacker Ju 87G – eine 37-mm BK3.7-Kanone unter dem Rumpf. Die B-2/R4 und B-3 waren am spektakulärsten und führten jeweils die große 75-mm-BK-7,5-Kanone unter dem Rumpf, bei denen die Mündungsbremse nahezu 2,44 Meter vor der Nase herausragte. Diese Waffe wog 1.500 kg in ihrer ursprünglichen Form als Panzerabwehrkanone Pak 40 und verschoss ein 3,2-kg-Wolfram-Karbid-Geschoss mit 933 m/s. Selbst auf eine Entfernung von 1.000 Metern konnte es eine 133 mm dicke Panzerung bei flachem Einschlagwinkel durchschlagen. Abgeändert als PaK 40L hatte die Kanone eine viel größere Mündungsbremse um den Rückstoß und den elektro- pneumatischen Betrieb abzumildern, welcher durch das automatische Nachladen entstand. Eingebaut in der Hs 129B-3/Wa wurde die gigantische Kanone mit 26 Geschossen versorgt, welche mit einer Feuerkadenz von 40 Schuss in der Minute verschossen werden konnten. Dadurch konnten 3 oder 4 Granaten bei einem Anflug auf ein Ziel abgefeuert werden. Fast immer genügte ein gut platzierter Treffer, um jeden Panzer zu zerstören, selbst direkt auf die stärkere Frontalpanzerung. Das einzige Problem war, dass die PaK 40L eigentlich viel zu mächtig für dieses Flugzeug war. Ganz abgesehen von dem starken Rückstoß und dem Geschossknall, machte das schiere Gewicht der Kanone die Hs 129B-3/Wa kaum beherrschbar und im Notfall musste der Pilot die ganze Kanone mit ihrer Mechanik abtrennen und fallen lassen. Die letzte und gegen russische Panzer mit verheerendem Erfolg eingesetzte Waffe war eine Batterie von sechs rückstoßfreien Glattrohrkanonen, deren Schüsse automatisch beim Überfliegen von Metall ausgelöst wurden. Zu den anderen Bewaffnungen, welche getestet wurden, gehörten auch Raketenprojektile und sogar Flammenwerfer. Alle Versionen waren stark um den vorderen Rumpf gepanzert und das Cockpit hatte eine fast 8cm dick gepanzerte Windschutzscheibe, aber die Sicht des Piloten blieb immer noch schlecht und die französischen Motoren waren weit davon entfernt, problemlos zu sein. Im Rumpf mit dreieckigem Querschnitt waren die selbstdichtenden Treibstofftanks untergebracht. Die Produktion endete im September 1944, zusammen mit dem fast aller anderen deutschen Flugzeugtypen mit Ausnahme des ‘Jäger-Notfall-Sonderbauprogrammes’ und der neuen Düsenflugzeuge. Bis dahin waren 869 Flugzeuge ausgeliefert worden. Dazu gehörten drei Prototypen und 848 Hs 129B verschiedener Untervarianten. Mit der Hs 129B wurden auch drei Staffeln der 8. Schlachtgruppe der königlich-rumänischen Luftstreitkräfte ausgerüstet. Aufgrund von Verschleiß, Unfällen und Verlusten war die Hs 129 daher niemals in der Lage, in der notwendigen Zahl die ‘fliegende Panzerabwehr’ gegen die russischen Panzer zu stellen. Benutzer: deutsche Luftwaffe, Ungarn, Rumänien. Effektivität Im Juli 1943 wurde die deutsche Offensive beim Unternehmen Zitadelle, der Schlacht von Kursk, durch mehrere Typen scheinbar hocheffektiver Bodenangriffsflugzeuge unterstützt, von denen zwei spezielle Panzerknacker waren. Das erste Modell war die Henschel 129B-1/2. Sie wurde in bescheidener Stückzahl (nur 870 aller Typen) speziell für die Panzerabwehr- und Nahunterstützungs-Einsätze gebaut. Der zweite Typ war die Ju 87G-1 Panzerknacker, die mit zwei 37-mm-Kanonen bewaffnet war und ebenfalls speziell zur Vernichtung von Panzern entwickelt wurde. Diese Flugzeuge wurden zusammen mit den Fw 190 Jabo zunächst massenhaft in den Schlachtgeschwader-Einheiten zur Unterstützung von Operation Zitadelle eingesetzt. Diesen Flugzeugen wird zugeschrieben, dass sie ‘Verwüstungen unter den sowjetischen Panzer-Verbänden angerichteten’ und Hunderte von sowjetischen Panzern alleine während dieser Schlacht zerstört haben sollen. Am 8. Juli 1943 wird den Hs 129 zugeschrieben, dass sie 50 T-34 Modell 1943 des sowjetischen 2. Garde-Panzerkorps in weniger als einer Stunde zerstörten haben sollen. Es gibt zwar Beweise dafür, dass das 2. Garde-Panzerkorps am 8. Juli schwere Verluste erlitt, aber die gemeldeten 50 Panzer scheinen die Gesamtverluste aus allen Ursachen dieser Einheit zu übertreffen. Tatsächlich beliefen sich die Gesamtverluste der sowjetischen Panzer-Verbände beim Unternehmen Zitadelle auf mindestens 1.614 vollständig zerstörte Panzer. Von diesen entfiel der weitaus größte Teil auf deutsche Kampfpanzer und Sturmgeschütze. Weitere genauere Untersuchungen haben ergeben, dass deutsche mehr …

14 Kommentare zu „Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer“

  1. @VK

    Man findet inWIkipedia ebenfalls eine extrem niveaulose Diskussion auf der Seite des “Deutsch-Sowjetischen” Krieges, wo propagandamäßig angezweifelt wird, dass alles irgendwie wahr ist und Russland einen heroischen Verteidigungskrieeg geführt hat. In Wirklichkeit sind alle Truppenbewegungen, darunter eine Armee, die zahlenmässig 8Mal so viele Panzer hat an der Deutschen Grenze aufgefahren worden. 150:4 Divisionen. Ein totaler Angriffskrieg, wie ihn die Welt nie gesehen hat.
    Dennoch behaupten viele Russlandfreunde, denen die DDR nicht gut getan hat, dass der Kreig von deutscher Seite ausging, obwohl Stalin schon 1937 den Rüstungsbefehl gab und 1938 in Rumänien und Finnland einmarschierte, um Deutschland von den Ölreerven zu Isolieren und damit das russische Reich von Ost nach West auszudehnen.

    Glauben sie nicht, dass Deutsche Soldaten, welche eine strenge preußische Erziehung genossen haben, die aus einer Gesellschaft kamen in der Ehrlichkeit und Fortschritt und Fleiß voll vorhanden sind, eine Gesellschaft, die in der wissenschaft führend ist, und Eigenschaften haben, die Deutschland im Wettrennen der Nationen zu dem machten, was es wurde, z.B. auch Ordnung und Genauigkeit… Ehrlichkeit … dass diese Soldaten gleichzusetzen sind mit den Menschen, die in Russland 1920 verwahrlost aufwuchsen, nachdem Stalin 40Mio Russen verhungern ließ, dass MEnschen, wo es kein Recht, keine Ordnung, kein Überleben, Tod und Krankheit und einen Bauernstaat gab, gleichzusetzen sei mit dem Deutschland, das Weltoffen war und mit Frankreich und England internationale Austausche der gebildeten Schicht hatte, en masse, … glauben sie nicht annähernd, dass, nur weil beides Menschen sind, die gleichen Seelen von Menschen sind.
    Es ist ein himmelweiter unterschied.
    Dies ist Geschichte, so waren die Verhältnisse. Ein “die anderen aber auch”, kenne ich sonst nur aus dem Kindergarten.

    Es ist klar, dass es seelsiche Wracks gab und Menschen, die nach dem 1. Weltkrieg seelisch so schlimm waren, dass sie Verbrechen begingen und mordeten, aber dies ist generell nicht der Deutsche, noch der Deutsche Soldat. Welches Interesse habe ich als 21Jähriger Bub, bei einer ollen, medizinisch unterversorgten und verhungernden und kränklichen Frau reinzuhalten? Ich bitte sie.

    Gehen sie nicht nach Wikipedia, sodnern erkennen sie aus dem, was unsere Gesellschaft ist, was war. Und Zeitzeugen hätten sie mal befragen sollen. Sie schaden sich und der Gesellschaft und dem Frieden, wenn sie die Wahrheit leugnen.

  2. Zu Rudolf: Gerade Vergewaltigungen führen nicht zur “anerkannten Geburt”.
    Die 750000 Geburten (noch nie davon gehört, Quelle?), mit denen Sie wahrscheinlich Geburten sowjetischer Frauen mit Kindern deutscher Väter meinen, werden also ganz überwiegend nicht aus Vergewaltigungen hervorgegangen sein.
    Vergewaltigung von Russinnen und anderen Sowjetbürgerinnen führte sogar zur Todesstrafe (Protokolle der Wehrmachtsgerichte).
    Auch die “Arisierung” des Gebietes ziehe ich in Zweifel, denn manche der sowj. Mütter werden nach Deutschland gekommen sein und haben deutsche Soldaten geheiratet.
    Zu berücksichtigen wäre bei dieser Zahl auch der Anteil an volksdeutschen Müttern.

  3. Ich wusste nicht viel über den 2. WK nur was wir in der Schule eingetrichtert bekamen. Mein Grossvater Mütterlicher Seite hat den Krieg in der Wehrmacht mitgemacht. Nach einer Verwundung im Frankreich-Feldzug kam Er 1941 zur Heeresgruppe Mitte und Er hat mir viel erzählt über “Barbarossa” und ich musste, nach langem Studium der Verhältnisse, eingestehen dass ich in der Schule nur Mist gelernt habe.
    “Vae victis”( wehe dem Besiegten) gilt auch hier. Mein Opa war nie in der Partei Hitler’s und Er war todtraurig und entsetzt als Er mitte 1941 alle Gerüchte über die “Endlösung” und die Massenerschiessungen hinter der Front bestätigt sah. Ab diesem Moment hat Er beim Militärischen Widerstand mitgearbeitet und wurde nach dem Stauffenberg-Attentat 1944 in Gestapo-Haft gesetzt. Er wurde erst freigelassen als die Allierten kamen. Trotz allem war der Krieg von Seiner Seite aus gesehen nicht vermeidbar nach dem Gewaltfrieden von 1918 und dem Verlust von soviel Deutschem Bodens und Menschen musste eine Lösung gefunden werden. Den Dank für den 2.WK ge-
    hört den Franzosen und den Engländern. Beide Seiten haben die Deutschen bis aus Blut gedemütigt und als einzig Schuldige hingestellt.
    Schuld am 1.WK hatten alle Beteiligten aber die Schuld am “Frieden” hatten die Alliierten.
    Frankreich und England konnten in beiden Kriegen die Deutschen nur “besiegen” mit Hilfe von den USA und Russland. Die USA gaben das Material und das Essen für die Russen und Stalin gab die Menschen…das erklärt die ungeheuren Menschenverluste der Roten Armee im 2.WK.
    Noch eine Frage : Heute präsentieren sich die Engländer,Franzosen,Amerikaner und dir rote Armee als Befreier. Fragt mal bei den Ostblockstaaten nach wie befreit sie sich fühlten nachdem die Rote Armee plündernd und vergewaltigend durch diese Länder marschiert ist und sie dann die nächsten 44 Jahre ausgeplündert hat!!?? Wenn man nicht mit den Wölfen heult ist man sofort ein NAZI. Nur zur Info, ich bin kein Nazi und ich verurteile das ganze Unter-und-Herrenmenschengerede und ich will dies auch nicht unterstützen aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt. Es gibt aber keinen einzigen Wehrmachtsbefehl der den Soldaten erlaubt hätte zu plündern und zu vergewaltigen..ganz im Gegenteil. Nach der Schlacht um Berlin hat Stalin dem Befehlshaber Schukow die Weisung erteilt die Barbarenhorde drei Tage gewähren zu lassen. Es gab in Berlin und in allen Dörfern und Städten auf dem Weg nach Berlin kaum Mädchen oder Frauen zwischen 9und 99 Jahren
    die nicht von Stalins Horden vergewaltigt wurden. Bei den Amis und den andern wars nur unwesentlich besser. Kein Russischer und kein Alliierter Soldat wurde verurteilt wegen seiner Verbrechen ..weil es die gar nicht geben durfte
    und wie immer in der Geschichte schreiben die Sieger diese wie es ihnen beliebt und jeder der was anderes sagt ist ein NAZI

    1. Es gab 750000 Geburten in Russland die Bestätigt waren von Deutscher Seite, waren teilweise sogar nicht ungewollt zur arerisierung des Gebiets. Nicht jede Vergewaltigung führt zur Geburt und wenn man also die Hochrechnung auf Deutscher Seite auf die russische Seite überträgt, kommt eine nicht mindere Zahl raus, wenn auch natürlich auf längere Zeit übertragen. Die meisten wurden halt in Bordells verschleppt, den Rest kann man nicht wissen, da die Leute tot waren. Es gab in dem Sinne auch keinen Fronturlaub auf russischer Seite. Hätte die Wehrmacht gewonnen, gäbe es Russen nur noch als Arbeitssklaven oder im Bordell für den Rest gab es Generalplan Ost. Die anderen Völker im Osten hätten nach dem Sieg der Deutschen ein ähnliches Schicksal erwartet, waren erstmal verschont geblieben. In der Geschichte haben auch nicht nur Sieger geschrieben.

      Thukydides (Historiker aus Athen) hat über den Krieg gegen Sparta geschrieben, den Athen verlor, und damit das Geschichtsbild erheblich bestimmt.

      Vorallem da die Amerikaner im zweiten Weltkrieg versuchten die Sowjetunion soviel wie möglich negativ darzustellen. Katyn Verbrechen wurde auch selbst von den Russen bestätigt bzw. aufgeklärt als die mit öffnung ihrer Archiven geholfen haben.

      Hier, ich stimme dir auch mit dem meisten zu. Du bist kein Nazi und man sollte darüber normal diskturien können. Aber saubere Wehrmacht ist schon bishen zu weit gestreckt? Stalins Horden? Wenn die deutschen fast einem Vernichtungskrieg entkommen wären, der auch zugegeben Stalin durch auslöschung fast der gesamenten Armeeführung verantwortet muss, und dann nach Moskau gehen dürften, und siehst wie deine Kameraden links und rechts sterben und du weißt dein Leben kann jederzeit auch enden, ich glaube die meisten von uns kämen dort verrückt und mit einem solchen Hass an. Deswegen kann ich auch im Grunde die Wehrmachtssoldaten nicht verurteilen, waren auch Junge Kerle die in dort reingeworfen wurden, und ich glaube nicht das einer von uns hier das anders oder besser gemacht hätte. Gut, du hast das bestimmt auch nicht so böse gemeint, und ja, weil dann auch andere Länder euch noch immer dafür eins ausgeben, zumindest in Russland habe ich es anders erlebt, verstehe ich wieso du dann halt bishen verteidigst und hast da ja auch oft Recht.

      “aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt.” Bleiben wir halt bei diesem Punkt, und wenn man dann nicht versucht eine Seite weißzuwaschen, dann kann man auch vernünftig Diskutieren. Bin auch sicher bei Sachen falsch informiert, dass wird jedem so gehen, weil man nicht weit genug informiert ist oder es gezielt ignoriert, wäre halt nur toll wenn man das nüchterner betrachten könnte. Najut, hoffe du siehst das nicht als als Angriff mein Internet Kollege.

      1. Ich finde der Verfasser sollte sich mal mit der Geschichte 1933-1945 auseinander setzen. Diesen Herren an zuführen. Nun ja.

    2. ohje……das hört sich nach Vergeltung an. Nein, wir können froh sein das wir den Krieg verloren haben. Ich hätte unter diesem Regime nicht leben wollen. Die Deutschen waren im Osten nicht besser als die Russen zum Ende des Krieges. Diese Propaganda ist gefährlich mein Freund.

    3. Paul Littau

      Leider Autor einbisschen schwach in seinen Gedanken. Ungeschickte, bzw naiv vermischt er alle wichtige Themen des Krieges bzw vergangenen Jahrhundert. So kann man machen, aber das ist die Milchmädchen Rechnung… Nach der verbrandte Erde einfach nur vergewaltigt werden – ein Glücksfall. Sagen Sie doch lieber Dankeschön dem russischen Soldat, das wäre viel ehrlicher.

    4. Hermann J.

      Dieser Bericht bestätigt die Erlebnisse meines Vaters (hochdekorierter Soldat der Luftwaffe). Im Krieg gab und gibt es auch heute immedr wieder Auswüchse und Verbrehcen, der Unterschied liegt nur in der Zugehörigkeit zu Sieger oder Verlierer.

  4. interessant wäre es zu wissen, wie viele Panzer geborgen und repariert werden konnten und ab welchen zustand das noch möglich war. Liddel Hart gibt für die Afrikaarmee unter Rommel über 70 % Beutefahrzeuge an. Und nur durch Rommels siege das bergen der Panzer und ander Fahrzeuge möglich war. Quasi das schlachtfeld plündern. Und so sich mit sehr geringen Nachschub 2 jahre gehalten.

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