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Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer



Bestand- und Verlustverhältnis deutscher und russischer (sowjetischer) Panzer im Zweiten Weltkrieg (Teil I)

Angriff von T-34 Panzern bei Odessa
Ein Angriff von T-34-85 Modell 44 (mit der stärkeren 85-mm-Kanone) mit abgesessener Tank-Infanterie beim Vormarsch auf Odessa 1944.


Zweifellos war es ein langer Weg für den T-34, dass die Rote Armee letztlich siegen konnte. Jedoch war der Preis dafür enorm, denn etwa 44.000 T-34 (oder 82 % der Gesamtproduktion) wurden zu Totalverlusten.
Die russische Rüstungsproduktion während des 2. Weltkrieg belief sich auf 99.150 Panzerfahrzeuge (einschließlich aller Arten von Sturmgeschützen, Jagdpanzern und Selbstfahrlafetten) von Juni 1941 bis Mai 1945. Hinzu kommen weitere 11.900 Panzer und Selbstfahrlafetten, welche im Rahmen von Lend-Lease von den westlichen Alliierten geliefert wurden.

Den Deutschen wurde oft vorgeworfen, dass sie zu wenige Panzer während des 2. Weltkrieges gebaut hätten. Es wären zu wenige hochqualitative Panzer mit zu vielen komplizierten Details und einer zu ausgeprägten Qualitätskontrolle hergestellt worden. Zur Untermauerung dieser Behauptung wird darauf hingewiesen, dass sich die deutsche Panzerproduktion auf nur 26.900 Panzer während des 2. Weltkrieges belief.

Allerdings bildeten Kampfpanzer nur einen kleinen Teil der deutschen Produktion an Panzerfahrzeugen. Tatsächlich wurden von 1938 bis Mai 1945 jedoch 26.925 Kampfpanzer, 612 Panzerbefehlswagen, 232 Flammenwerfer-Panzer, 10.550 Sturmgeschütze, 7.831 Jagdpanzer und 3.738 Sturmartillerie oder Artillerie-Selbstfahrlafetten gebaut.

Dabei beträgt die Anzahl aller gepanzerten Kettenfahrzeuge etwa 49.900 bei einer gesamten Produktion von 89.254 Panzerfahrzeugen aller Art. Dies entspricht etwa 50 Prozent der russischen Gesamtproduktion von gepanzerten Kettenfahrzeugen während des 2. Weltkrieges.
Dazu sollte noch bedacht werden – was oft ignoriert wird -, dass die strategischen Bombenangriffe der Alliierten die deutsche Panzerproduktion um etwa 10 % im Jahr 1943 und 40 Prozent im Jahr 1944 reduzierten und noch mehr im Jahr 1945; und das zu einem Zeitpunkt, als der Ausstoß seinen Höhepunkt erreichte.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die deutschen Panzer in ihrer hochwertigen Ausführung, Feinheiten des Entwurfs und hochwertigen Komponenten, zu einer relativ langsamer Produktionsrate beitragen mussten.
Im Vergleich dazu hatten die russischen Panzer im Allgemeinen nur einen einfaches und rohes Design und vermissten viele Eigenschaften, welche von den deutschen Panzerfahrern und zu einem großen Teil auch von ihren westlichen Gegenstücken als selbstverständlich angesehen wurden. Dadurch gab es natürlich deutlich mehr russische Panzer, was letztendlich dazu beigetragen hat, den Krieg zu gewinnen.
Nichtsdestoweniger waren es dieselben Verfeinerungen und Feinheiten des Entwurfs, welche den deutschen Panzerbesatzungen auf der taktischen Ebene den Vorteil im Kampf ermöglichten.

Auch die Russen hatten im Hinblick auf die Produktion von Waffensystemen während des 2. Weltkrieges die Wahl: sie konnten entweder eine Massenproduktion in geringerer Qualität oder eine geringere Herstellungsrate bei einer höheren Qualität durchführen. Sie wählten gewöhnlich die Quantität gegenüber der Qualität, zahlten jedoch einen außergewöhnlichen hohen Preis an Menschenleben dafür.
Bei den Panzerfahrzeugen belief sich dieser ‘Preis’ auf 96.500 gegenüber 32.800 deutschen Vollkettenfahrzeugen an der Ostfront während des 2. Weltkrieg. Dies entspricht einer Verlustrate von 2,94 zu 1. Dabei beinhalten die deutschen Verluste auch alle Selbstfahrlafetten, Artillerie-Selbstfahrlafetten und mehrere tausend Fahrzeuge, welche erbeutet wurden, als Deutschland kapitulierte.

Zahlenvergleich des Bestandes an Panzer (ohne Schützenpanzer und Spähwagen) Deutschland : Russland

ZeitpunktDeutschland (alle)Deutschland (Ostfront)Russland (incl. Ferner Osten)
6/415.6393.67128.800
3/425.0871.5036.690
5/425.8473.9818.190
11/427.7983.1336.940
3/435.6252.3749.200
8/437.7032.5558.200
6/449.1484.74013.600
9/4410.5634.18613.400
10/4411.0054.91713.900
11/4412.2365.20216.000
12/4413.1754.78517.000
1/4513.3624.88116.200

Zahlenvergleich des Verlustverhältnisses an Panzerfahrzeugen:

Zeitraum Verlustverhältnis Deutschland : Russland
6/41-2/42 1:5,0
3/42-5/42 1:6,6
6/42-10/42 1:7,9
11/42-3/43 1:1,3
4/43-8/43 1:5,7
9/43-11/43 1:2,5
12/43-6/44 1:1,4
7/44 1:4,0
8/44 1:2,0
9/44 1:1,0
10/44-12/44 1:1,3
1/45-5/45 1:3,5

Teil II: Monatliche Produktion und Verluste an Panzern an der Ostfront und hätte Russland den Krieg alleine gewinnen können ?

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Der Angriff verlief zunächst gut und schreckte die deutschen Soldaten buchstäblich aus ihren Stellungen heraus, doch danach nahm ihre Wirksamkeit rapide ab. Aufgrund der entsetzlichen Bedingungen in ihren gepanzerten Kisten wurde es den Besatzungen bald schlecht und sie waren desorientiert. Viele Panzer blieben auch aus mechanischen Gründen liegen und andere blieben einfach in schlammigen Gräben und Explosionskratern stecken. Dennoch hatten sie sich ausreichend bewährt, um noch mehr davon zu bauen. Übersicht der Tanks und Panzerwagen des 1. Weltkriegs Die britischen Tanks erschienen mit einer unterschiedlichen Zusammensetzung bei ihrer Bewaffnung. ‘Males’ (männliche Panzer) trugen ein Paar leichter Kanonen und ‘Females’ (weiblich) waren mit sechs Maschinengewehren bewaffnet. Der am meisten im Ersten Weltkrieg eingesetzte britische Tank war der Mark IV. Die ersten dieser Tanks erschienen ab April 1917. 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Frühe Versionen bestanden aus Bündel von Baumstämmen und Reisig, welche durch Ketten zusammengehalten wurden, aber später bestanden sie aus einer Stahlkrippe. Der Einsatz der Tanks wurden oft vereitelt durch die Schlamm- und Explosionskrater des ‘Niemandsland’, also erhielten sie eine ‘Grabenausrüstung’, welche im Wesentlichen aus einem Holzbalken bestand, der unter die Ketten gezogen werden konnte, um mehr halt zu geben – oder die Breite ihrer Ketten wurde mit zusätzlichen Platten erweitert, um den Bodendruck mehr zu verteilen. Als der Wert der Panzer klar wurde, entwickelten die Briten auch einen schnelleren Kampfpanzer, der mit der Kavallerie zusammenarbeiten und jeden Durchbruch der schwereren Panzer ausnutzen sollte. Der erste Medium Mark A, besser bekannt als Whippet, wurde im Oktober 1917 gebaut und ging am 26. März 1918 zum ersten Mal in den Einsatz. Die Tanks waren jedoch niemals so gut, wie ihre Befürworter glaubten, oder so schlecht, wie sie ihre Kritiker sahen. Sie machten bedeutende Fortschritte in den ersten Tagen der hauptsächlich von Tanks angeführten Schlacht von Cambrai Ende 1917, hatten aber ihre Möglichkeiten im Schlamm von Passchendaele erbärmlich vergeudet. Sie waren auch niemals in der Lage gewesen, einen entscheidenden Durchbruch zu erzielen und dann den Schwung des Angriffs aufrechtzuerhalten. Dies war vor allem auf ihre mechanische Unzuverlässigkeit zurückzuführen. Die französischen Tanks Die Franzosen waren nach den Briten die begeisterten Befürworter des Panzereinsatzes. Es gab zwar keine treibende Kraft hinter ihrem Programm und die Planungen der Panzer bei beiden Alliierten entwickelten sich in ihren unabhängigen Bahnen. Die französischen Panzerwagen waren vor Eintritt des Stellungskrieges bereits militärisch wertvoll gewesen und einige fortschrittliche Persönlichkeiten im Kriegsministerium glaubten, dass Fahrzeuge, die abseits von Straßen eingesetzt werden könnten, die Pattsituation an der Westfront aufbrechen könnten. Die Schlüsselfigur war der Oberst der Artillerie, Jean-Baptiste Estienne, der dem für die Waffenbeschaffung zuständigen General im Dezember 1915 einen Kettenpanzer vorschlug. Estiennes Konzept war entsprechend beeindruckend und ein Befehl zum Bau von 400 Chars d’Assaut (Angriffsfahrzeuge) wurde am 31. Januar 1916 erteilt. Schneider war die erste Firma, welche einen Beschaffungsauftrag erhielt und kam bald mit einem gepanzerten Aufbau in Form einer Kiste auf einem Fahrgestell heraus, welches aus dem amerikanischen Holt-Traktor entwickelt worden war. Das Fahrzeug wog rund 13 Tonnen und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von weniger als 6,5 km/h. Es kam zu endlosen Verzögerungen in der Produktion, vor allem wegen des Mangels an Panzerplatten. Der erste Schneider-Panzer erreichte die französische Armee am 8. September 1916, aber nur sieben weitere waren bis Ende November eingetroffen, an dem Tag, an dem alle 400 hätten geliefert werden sollen. Da die Firma Schneider offensichtlich damit zu kämpfen hatte, den ursprünglichen Auftrag rechtzeitig zu erfüllen, wurde das Entwicklungsbüro St. Chamond damit beauftragt, eine zweite Bestellung über 400 Panzer durchzuführen. Deren Prototyp war dem Schneider-Panzer nicht unähnlich, aber fast 70 Prozent schwerer. Keiner der beiden Panzer hat sich dann im Einsatz bewährt. Ihr hohes Profil machte sie anfällig für Artilleriefeuer, ihre Motoren waren nicht sehr zuverlässig und – was am schlimmsten war – ihre Fähigkeiten zur Grabenüberquerung waren schlecht. Von den beiden war der Saint-Chamond-Panzer der Schlimmste. Sein größeres Gewicht führte dazu, dass er noch wahrscheinlicher in weichem Boden versank und sein Überbau hing weit über die Ketten vorne hinaus, sodass er beim Überqueren eines Grabens dazu neigte, sich festzufahren. Daher erreichten beide Typen bei ihrem Kampfdebüt, der Nivelle-Offensive im April 1917, nur wenig. Eine Anzahl blieb für den Rest des Krieges im Einsatz, wurde aber ab Ende 1917 weitgehend durch einen leichten Panzer, den Renault FT-17, abgelöst. Dieser war ein viel leichterer und kleinerer Entwurf, welcher in den späteren Phasen des Krieges sowohl von der französischen Armee als auch von der amerikanischen Expeditionstruppe ausgiebig genutzt wurde. Der Renault hatte eine gute Geländegängigkeit und sein Turm gab ihm ein 360-Grad-Schussfeld, aber die dünne Panzerung machte ihn sehr verwundbar. Deutsche Tanks mehr …

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Oktober 1940 zahlenmäßig unterlegene griechische Armee war nicht nur in der Lage diesen aufzuhalten, sondern konnte die Invasoren sogar bis nach Albanien hineinzurückdrängen, wo sie mit englischer Materialhilfe und Unterstützung durch die RAF die Front bis April 1941 halten konnte. Am 6. April 1941 erfolgte jedoch der deutsche Angriff von Bulgarien und über Jugoslawien aus, und dieser Offensive von der besten Armee in Europa konnte die griechische Armee nicht mehr standhalten. Trotz erbitterten Widerstandes zwang die Wehrmacht die griechische Armee in Ost-Mazedonien zur Kapitulation und die Briten zum Rückzug. Am 20. April kapitulierte auch die griechische Epirus-Armee und am 22. April begannen die verbliebenen britischen Einheiten mit der Evakuierung von Griechenland. Der Oberbefehlshaber über dei griechischen Streitkräfte hatte General Papagos und die direkte Operationsführung der Armee wurde von einem Oberkommando und fünf Armeekorps ausgeübt. Kurz vor dem italienischen Angriff am 28. Oktober 1940 mobilisierten die Griechen ihre Streitkräfte. Das Feldheer war in zwei Heeresgruppen, sechs Hauptquartiere, sechs Infanterie- und 9 Gebirgsjäger-Divisionen, vier Gebirgsjäger-Brigaden und eine Kavallerie-Division gegliedert. Bei Kriegsbeginn zählte die griechische Armee 430.000 Mann, jedoch waren die Verluste schwer und rund 60.000 Mann waren nach den Winterkämpfen gefallen, verwundet oder vermisst. Griechische Armee Divisionen der griechischen Armee: Im März 1941 bestanden die griechischen Streitkräfte aus insgesamt 540.000 Mann, zu den jedoch auch 50.000 Rekruten mit nur einem Monat Ausbildungszeit zählten. Diese waren unter 4 Armee-Kommandos und drei General-Hauptquartiere verteilt und bestanden aus 3 Infanterie-Divisionen, 14 Gebirgs-Divisionen, 1 Infanterie-Brigade, 1 motorisierte Division und 1 Kavallerie-Division. Der deutsche Angriff kostete Griechenland 15.700 Mann Verluste auf dem Schlachtfeld und 220.000 Soldaten wurden gefangengenommen, jedoch kurz danach wieder freigelassen. Die Armee-Korps bestanden aus zwei bis vier Infanterie- oder Gebirgsjäger-Divisionen. Das I., II., III. und IV. Korps wurden jeweils zusätzlich von einem Artillerie-Regiment aus 7 Batterien (8 x 85 mm, 8 x 105 mm und 12 x 155 mm Geschütze) unterstützt, während das V. Korps über zusätzlich 4 x 85 mm, 4 x 105 mm und 4 fest eingebaute 152-mm-Kanonen verfügte. Jedes Korps hatte auch seine eigene Flak-Abteilung aus 88 mm, 37 mm und 20 mm-Geschützen. Eine Infanterie-Division bestand aus drei Infanterie-Regimentern, ein Regiment aus Divisions-Artillerie und Unterstützungseinheiten. Die Gebirgs-Divisionen waren von besonderer Bedeutung, da die griechische Armee einen großen Mangel an modernen Waffen hatte und sie es daher bevorzugte, in den Bergen zu kämpfen. Die Gebirgs-Divisionen waren auf der gleichen Grundlage wie die Infanterie-Divisionen organisiert, aber mit weniger Artillerie. Gebirgs- und Infanterie-Divisionen waren beide 12.000 Mann stark. Die 56 Infanterie-Regimenter bestanden jeweils aus dem Regiments-Stab, einem Aufklärungszug, Hauptquartier-Zug, Stabskompanie und zwei Bataillonen. Jedes Bataillon hatte einen Bataillonsstab, drei Schützen-Kompanien und einer Maschinengewehr-Kompanie. Die Bataillonsstärke waren 58 Offiziere und 1.100 Mannschaften. Die Hauptbewaffnung bestand aus dem Männlicher-Schönauer M1903/14 Gewehr und die Unterstützungswaffen waren 36 leichte Maschinengewehre Hotchikss 8mm, acht schwere Maschinengewehre St.Etienne M07, vier 81-mm-Granatwerfer und zwei 65-mm-Gebirgsgeschütze. Die Elite-Soldaten der griechischen Armee waren die Evzones. Ursprünglich während des Unabhängigkeitskrieges zu Beginn des 19. Jahrhundert als Leichte Infanterie aufgestellt, wurden diese Hochländer 1833 Teil der regulären Streitkräfte. Im Jahr 1940 dienten sie in den Leichten Infanterie-Regimentern und mit der Königlichen Garde. Die Divisions-Artillerie der Gebirgs-Divisionen berstand aus vier Batterien – wobei in der griechischen Armee eine Batterie aus 4 Geschützen bestand – mit 75-mm-Gebirgskanonen, sowie zwei Batterien aus 105-mm-Geschützen. Infanterie-Divisionen hatten neun Batterien aus 75-mm-Feldgeschützen. Jedes Armeekorps hatte seinen eigenen Bestand an schwerer Artillerie und es gab 12 Batterien an schwerer Artillerie zum Einsatz bei dem Feldheer. Da alle Artillerie-Geschütze entweder aus Frankreich, Deutschland oder der Tschechien stammten, war England nicht in der Lage, die Griechen mit Munition dafür zu versorgen. Die noch vorhandenen Lagerbestände in den USA waren bald erschöpft, sodass die Engländer damit begannen die griechische Armee mit italienischen Beutebeständen aus Nordafrika auszurüsten und zu versorgen. Neben den Armeetruppen gab es noch eine Reihe von Bataillonen und Kompanien für die Verteidigung der Inseln und als Grenztruppen, sowie eine Anzahl von beweglichen und stationären Maschinengewehr-Einheiten. Als die Engländer im März 1941 auf dem griechischen Festland selbst mit Kampftruppen an Land gingen, mussten sie bestürzt feststellen, dass es einige Divisionen nur auf dem Papier gab. So hatte eine Division aus kürzlich neu aufgestellten Truppen gerade mal eine Stärke von sechs Bataillonen und als Transportmittel stand nur das Auto des Kommandanten und fünf Lastkraftwagen zur Verfügung. Die ‘motorisierte Division’ bestand aus 2.000 gerade eingezogenen KfZ-Mechanikern. Sie hatte nur 24 leichte italienische und holländische Tanketten, einige italienischen Lastkraftwagen, einige wenige britische Bren Gun Carrier und dazu noch ein paar Motorräder und Personenkraftwagen. Es gab zwei Regimenter von Kavallerie, jedes mit vier Schwadronen aus mit Säbeln bewaffneten Kavalleristen, einer Maschinengewehr-Einheit mit 12 MGs und eine Schwadron mit vier 81-mm-Granatwerfern. Ein drittes Regiment, welche gerade motorisiert wurde, bestand aus vier Schwadronen ausgerüstet mit Panzerspähwagen, einer Maschinengewehr-Einheit, einer Schwadron mit 81-mm-Granatwerfern, einer berittenen Maschinengewehr-Einheit mit 12 MGs und einer Schwadron bewaffnet mit Säbeln. Diese drei Regimenter, zusammen mit einer Batterie von Gebirgsartillerie, einer Pionier-Schwadron und einer Nachrichten-Schwadron wurden zu einer unabhängigen Brigade zusammengestellt und spielten eine wichtige Rolle bei der Abwehr des italienischen Angriffs. Neben dieser größeren Formationen gab es noch berittene Truppen, welche als Aufklärungseinheiten der Armee-Korps und Infanterie-Divisionen eingesetzt wurden. Diese Aufklärungs-Bataillone bestanden aus zwei Schwadronen, einer Maschinengewehr-Kompanie oder Abteilung und bei den Korps-Einheiten noch einer Granatwerfer-Abteilung. Die griechische Armee leistete einen starken Widerstand gegen die Achsentruppen und griechische Partisanen blieben ein unangenehmer Gegner in der nachfolgenden Zeit. Griechische Luftwaffe Das griechische Luftfahrtministerium war zuständig für die Unterhaltung der Luftstreitkräfte der Armee und mehr …

14 Kommentare zu „Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer“

  1. @VK

    Man findet inWIkipedia ebenfalls eine extrem niveaulose Diskussion auf der Seite des “Deutsch-Sowjetischen” Krieges, wo propagandamäßig angezweifelt wird, dass alles irgendwie wahr ist und Russland einen heroischen Verteidigungskrieeg geführt hat. In Wirklichkeit sind alle Truppenbewegungen, darunter eine Armee, die zahlenmässig 8Mal so viele Panzer hat an der Deutschen Grenze aufgefahren worden. 150:4 Divisionen. Ein totaler Angriffskrieg, wie ihn die Welt nie gesehen hat.
    Dennoch behaupten viele Russlandfreunde, denen die DDR nicht gut getan hat, dass der Kreig von deutscher Seite ausging, obwohl Stalin schon 1937 den Rüstungsbefehl gab und 1938 in Rumänien und Finnland einmarschierte, um Deutschland von den Ölreerven zu Isolieren und damit das russische Reich von Ost nach West auszudehnen.

    Glauben sie nicht, dass Deutsche Soldaten, welche eine strenge preußische Erziehung genossen haben, die aus einer Gesellschaft kamen in der Ehrlichkeit und Fortschritt und Fleiß voll vorhanden sind, eine Gesellschaft, die in der wissenschaft führend ist, und Eigenschaften haben, die Deutschland im Wettrennen der Nationen zu dem machten, was es wurde, z.B. auch Ordnung und Genauigkeit… Ehrlichkeit … dass diese Soldaten gleichzusetzen sind mit den Menschen, die in Russland 1920 verwahrlost aufwuchsen, nachdem Stalin 40Mio Russen verhungern ließ, dass MEnschen, wo es kein Recht, keine Ordnung, kein Überleben, Tod und Krankheit und einen Bauernstaat gab, gleichzusetzen sei mit dem Deutschland, das Weltoffen war und mit Frankreich und England internationale Austausche der gebildeten Schicht hatte, en masse, … glauben sie nicht annähernd, dass, nur weil beides Menschen sind, die gleichen Seelen von Menschen sind.
    Es ist ein himmelweiter unterschied.
    Dies ist Geschichte, so waren die Verhältnisse. Ein “die anderen aber auch”, kenne ich sonst nur aus dem Kindergarten.

    Es ist klar, dass es seelsiche Wracks gab und Menschen, die nach dem 1. Weltkrieg seelisch so schlimm waren, dass sie Verbrechen begingen und mordeten, aber dies ist generell nicht der Deutsche, noch der Deutsche Soldat. Welches Interesse habe ich als 21Jähriger Bub, bei einer ollen, medizinisch unterversorgten und verhungernden und kränklichen Frau reinzuhalten? Ich bitte sie.

    Gehen sie nicht nach Wikipedia, sodnern erkennen sie aus dem, was unsere Gesellschaft ist, was war. Und Zeitzeugen hätten sie mal befragen sollen. Sie schaden sich und der Gesellschaft und dem Frieden, wenn sie die Wahrheit leugnen.

  2. Zu Rudolf: Gerade Vergewaltigungen führen nicht zur “anerkannten Geburt”.
    Die 750000 Geburten (noch nie davon gehört, Quelle?), mit denen Sie wahrscheinlich Geburten sowjetischer Frauen mit Kindern deutscher Väter meinen, werden also ganz überwiegend nicht aus Vergewaltigungen hervorgegangen sein.
    Vergewaltigung von Russinnen und anderen Sowjetbürgerinnen führte sogar zur Todesstrafe (Protokolle der Wehrmachtsgerichte).
    Auch die “Arisierung” des Gebietes ziehe ich in Zweifel, denn manche der sowj. Mütter werden nach Deutschland gekommen sein und haben deutsche Soldaten geheiratet.
    Zu berücksichtigen wäre bei dieser Zahl auch der Anteil an volksdeutschen Müttern.

  3. Ich wusste nicht viel über den 2. WK nur was wir in der Schule eingetrichtert bekamen. Mein Grossvater Mütterlicher Seite hat den Krieg in der Wehrmacht mitgemacht. Nach einer Verwundung im Frankreich-Feldzug kam Er 1941 zur Heeresgruppe Mitte und Er hat mir viel erzählt über “Barbarossa” und ich musste, nach langem Studium der Verhältnisse, eingestehen dass ich in der Schule nur Mist gelernt habe.
    “Vae victis”( wehe dem Besiegten) gilt auch hier. Mein Opa war nie in der Partei Hitler’s und Er war todtraurig und entsetzt als Er mitte 1941 alle Gerüchte über die “Endlösung” und die Massenerschiessungen hinter der Front bestätigt sah. Ab diesem Moment hat Er beim Militärischen Widerstand mitgearbeitet und wurde nach dem Stauffenberg-Attentat 1944 in Gestapo-Haft gesetzt. Er wurde erst freigelassen als die Allierten kamen. Trotz allem war der Krieg von Seiner Seite aus gesehen nicht vermeidbar nach dem Gewaltfrieden von 1918 und dem Verlust von soviel Deutschem Bodens und Menschen musste eine Lösung gefunden werden. Den Dank für den 2.WK ge-
    hört den Franzosen und den Engländern. Beide Seiten haben die Deutschen bis aus Blut gedemütigt und als einzig Schuldige hingestellt.
    Schuld am 1.WK hatten alle Beteiligten aber die Schuld am “Frieden” hatten die Alliierten.
    Frankreich und England konnten in beiden Kriegen die Deutschen nur “besiegen” mit Hilfe von den USA und Russland. Die USA gaben das Material und das Essen für die Russen und Stalin gab die Menschen…das erklärt die ungeheuren Menschenverluste der Roten Armee im 2.WK.
    Noch eine Frage : Heute präsentieren sich die Engländer,Franzosen,Amerikaner und dir rote Armee als Befreier. Fragt mal bei den Ostblockstaaten nach wie befreit sie sich fühlten nachdem die Rote Armee plündernd und vergewaltigend durch diese Länder marschiert ist und sie dann die nächsten 44 Jahre ausgeplündert hat!!?? Wenn man nicht mit den Wölfen heult ist man sofort ein NAZI. Nur zur Info, ich bin kein Nazi und ich verurteile das ganze Unter-und-Herrenmenschengerede und ich will dies auch nicht unterstützen aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt. Es gibt aber keinen einzigen Wehrmachtsbefehl der den Soldaten erlaubt hätte zu plündern und zu vergewaltigen..ganz im Gegenteil. Nach der Schlacht um Berlin hat Stalin dem Befehlshaber Schukow die Weisung erteilt die Barbarenhorde drei Tage gewähren zu lassen. Es gab in Berlin und in allen Dörfern und Städten auf dem Weg nach Berlin kaum Mädchen oder Frauen zwischen 9und 99 Jahren
    die nicht von Stalins Horden vergewaltigt wurden. Bei den Amis und den andern wars nur unwesentlich besser. Kein Russischer und kein Alliierter Soldat wurde verurteilt wegen seiner Verbrechen ..weil es die gar nicht geben durfte
    und wie immer in der Geschichte schreiben die Sieger diese wie es ihnen beliebt und jeder der was anderes sagt ist ein NAZI

    1. Es gab 750000 Geburten in Russland die Bestätigt waren von Deutscher Seite, waren teilweise sogar nicht ungewollt zur arerisierung des Gebiets. Nicht jede Vergewaltigung führt zur Geburt und wenn man also die Hochrechnung auf Deutscher Seite auf die russische Seite überträgt, kommt eine nicht mindere Zahl raus, wenn auch natürlich auf längere Zeit übertragen. Die meisten wurden halt in Bordells verschleppt, den Rest kann man nicht wissen, da die Leute tot waren. Es gab in dem Sinne auch keinen Fronturlaub auf russischer Seite. Hätte die Wehrmacht gewonnen, gäbe es Russen nur noch als Arbeitssklaven oder im Bordell für den Rest gab es Generalplan Ost. Die anderen Völker im Osten hätten nach dem Sieg der Deutschen ein ähnliches Schicksal erwartet, waren erstmal verschont geblieben. In der Geschichte haben auch nicht nur Sieger geschrieben.

      Thukydides (Historiker aus Athen) hat über den Krieg gegen Sparta geschrieben, den Athen verlor, und damit das Geschichtsbild erheblich bestimmt.

      Vorallem da die Amerikaner im zweiten Weltkrieg versuchten die Sowjetunion soviel wie möglich negativ darzustellen. Katyn Verbrechen wurde auch selbst von den Russen bestätigt bzw. aufgeklärt als die mit öffnung ihrer Archiven geholfen haben.

      Hier, ich stimme dir auch mit dem meisten zu. Du bist kein Nazi und man sollte darüber normal diskturien können. Aber saubere Wehrmacht ist schon bishen zu weit gestreckt? Stalins Horden? Wenn die deutschen fast einem Vernichtungskrieg entkommen wären, der auch zugegeben Stalin durch auslöschung fast der gesamenten Armeeführung verantwortet muss, und dann nach Moskau gehen dürften, und siehst wie deine Kameraden links und rechts sterben und du weißt dein Leben kann jederzeit auch enden, ich glaube die meisten von uns kämen dort verrückt und mit einem solchen Hass an. Deswegen kann ich auch im Grunde die Wehrmachtssoldaten nicht verurteilen, waren auch Junge Kerle die in dort reingeworfen wurden, und ich glaube nicht das einer von uns hier das anders oder besser gemacht hätte. Gut, du hast das bestimmt auch nicht so böse gemeint, und ja, weil dann auch andere Länder euch noch immer dafür eins ausgeben, zumindest in Russland habe ich es anders erlebt, verstehe ich wieso du dann halt bishen verteidigst und hast da ja auch oft Recht.

      “aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt.” Bleiben wir halt bei diesem Punkt, und wenn man dann nicht versucht eine Seite weißzuwaschen, dann kann man auch vernünftig Diskutieren. Bin auch sicher bei Sachen falsch informiert, dass wird jedem so gehen, weil man nicht weit genug informiert ist oder es gezielt ignoriert, wäre halt nur toll wenn man das nüchterner betrachten könnte. Najut, hoffe du siehst das nicht als als Angriff mein Internet Kollege.

      1. Ich finde der Verfasser sollte sich mal mit der Geschichte 1933-1945 auseinander setzen. Diesen Herren an zuführen. Nun ja.

    2. ohje……das hört sich nach Vergeltung an. Nein, wir können froh sein das wir den Krieg verloren haben. Ich hätte unter diesem Regime nicht leben wollen. Die Deutschen waren im Osten nicht besser als die Russen zum Ende des Krieges. Diese Propaganda ist gefährlich mein Freund.

    3. Paul Littau

      Leider Autor einbisschen schwach in seinen Gedanken. Ungeschickte, bzw naiv vermischt er alle wichtige Themen des Krieges bzw vergangenen Jahrhundert. So kann man machen, aber das ist die Milchmädchen Rechnung… Nach der verbrandte Erde einfach nur vergewaltigt werden – ein Glücksfall. Sagen Sie doch lieber Dankeschön dem russischen Soldat, das wäre viel ehrlicher.

    4. Hermann J.

      Dieser Bericht bestätigt die Erlebnisse meines Vaters (hochdekorierter Soldat der Luftwaffe). Im Krieg gab und gibt es auch heute immedr wieder Auswüchse und Verbrehcen, der Unterschied liegt nur in der Zugehörigkeit zu Sieger oder Verlierer.

  4. interessant wäre es zu wissen, wie viele Panzer geborgen und repariert werden konnten und ab welchen zustand das noch möglich war. Liddel Hart gibt für die Afrikaarmee unter Rommel über 70 % Beutefahrzeuge an. Und nur durch Rommels siege das bergen der Panzer und ander Fahrzeuge möglich war. Quasi das schlachtfeld plündern. Und so sich mit sehr geringen Nachschub 2 jahre gehalten.

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