Flaggschiff der Hochseeflotte ‘Friedrich der Grosse’



Flaggschiff der Hochseeflotte 'Friedrich der Grosse'

Flaggschiff der Hochseeflotte ‘Friedrich der Grosse’

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Panther Ausf. A in War Thunder

    Panzerkampfwagen V Panther Ausf. A Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, 3d-Modell und der Einsatz vom Panther A im Computer-Spiel War Thunder. Panzerkampfwagen V Panther Ausf. A (SdKfz 171) Typ: deutscher mittlerer Panzer. Geschichte: Nachdem eine Studie vom russischen T-34 Panzer gemacht wurde, befahl Hitler die Entwicklung eines ähnlichen Kampfpanzers. Die Produktion des PzKpfw V Panther Ausf. D sollte im Dezember 1942 beginnen und 250 bis zum 12. Mai 1943, dem Termin der für dieses Jahr vorgesehenen Sommeroffensive, fertig sein. Hier zum Panther-Panzer Ausf. D und G. Die Ausführung A war die zweite Serie in der Panther-Produktion. Der grundlegende Entwurf blieb gegenüber der Ausf. D gleich mit dem Unterschied, dass eine Reihe von Änderungen vorgenommen wurden, um die Leistung zu verbessern. Die wichtigsten Änderungen für den Panther Ausf. A war die Einführung der neuen Kuppel für den Kommandanten und ein verstärktes Fahrwerk. Die Zahl der Rad-Bolzen wurde verdoppelt, um Ausfälle zu vermeiden. Einige Änderungen wurden vorgenommen, um die Zuverlässigkeit der Kettenlaufwerke zu verbessern. Die Kühlung der Motorauspuffanlage wurde ebenfalls modifiziert. Das Rumpf-Design blieb unverändert, aber eine neue Kugelblende für die MGs wurde entwickelt. Die Ausf. A wurde zum Teil ab August 1943 mit den neuen Kugelblenden ausgestattet und bei allen Panthern ab Ende 1943. Der Turm erhielt viele Änderungen. Zusätzlich zu der neuen Kommandantenkuppel wurde ein Periskop für den Ladekanonier auf der rechten Seite des Turmdaches eingebaut. Die kleine Munitions-Ladeluke auf der linken Seite wurde während der Serienproduktion abgeschafft und dafür eine Nahverteidigungswaffe auf dem Dach montiert. Das binokulare TZF12-Teleskop wurde nach und nach durch das monokulare TZF12a während der Produktion ersetzt. Als der Panther Ausf. A eingeführt wurde, sah er zuerst Einsätze in Russland und Italien. Die meisten Panther-Abteilungen in Frankreich, welche die alliierte Invasion 1944 abwehren sollten, waren mit dem Panther Ausf. A ausgerüstet und viele von ihnen waren immer noch bei Ende des Krieges im Einsatz. Nach dem 2. Weltkrieg hatte die US Army errechnet, dass es fünf M4 Sherman gekostet hatte, um einen PzKpfw V Panther zu vernichten. Zum Vergleich die durchschnittliche Anzahl von Treffern zum Abschuss eines Panzers: Westfront 1944/45: Analyse von Treffern und Durchschlägen auf verschiedenen Oberflächen von Panther-Panzern: Benutzer: Deutschland, Rumänien (Angaben für alle Versionen). Hier zum Panther-Panzer Ausf. D und G. Animation 3D-Modell PzKpfw V Ausf.A Panther Befehlspanzer Spezifikationen für Panzerkampfwagen V Ausf. A Panther (SdKfz 171) Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 7,5-cm KwK42 L/70: Herstellung: Einsatzstatistik für alle Panzer V Versionen: Panther A in War Thunder Stand der Informationen: Dezember 2020. Im F2P-Spiel War Thunder ist der Panzerkampfwagen V Panther A auf dem Battle Rating (kurz: BR) 5.7 angesiedelt. Für die Spieler, welche Vorzugsweise deutsche Fahrzeuge einsetzen, ist das BR 5.7 mit seinem Tiger-Panzer Ausf. E neben dem BR 6.7 mit dem Königstiger einer der populärsten Bereiche und daher tummeln sich hier auch zahlreiche Mitspieler. Auch die Russen mit ihren T-34-85 und JS-2, sowie Amerikaner mit dem Jumbo, M18 und M26 Pershing als Gegner sind massig zu finden. Der Panther Ausführung A ist aufgrund des besseren Leistungsverhältnisses von Motorkraft zum Kampfgewicht die schnellste Version des PzKpfw V und hat zudem eine wesentlich schnellere Turmrotation als der vorausgegangene, neben dem Jagdpanzer Nashorn auf BR 5.3 angesiedelte Panther D. Dazu haben alle Panther-Varianten eine hervorragende Frontalpanzerung und sind am ehesten bei Treffern in den Turm auszuschalten. Ein Schuss von der Seite bedeutet jedoch meist das sofortige Ende. Der Panther sollte auch immer direkt in Richtung des Gegners und idealerweise mit leicht angewinkelten Turm stehen, denn selbst ein nur leicht angewinkelter Treffer in den Seitenbereich der Wanne kann zur sofortigen Vernichtung führen. Außerdem fällt die Kanone des Panthers schnell aus, wenn ein Treffer auf den Turm erfolgt. Da dieser Panzer aber nur über einen sehr langsamen Rückwärtsgang verfügt, ist ein Rückzug kaum möglich und es sollte idealerweise eine Deckungsmöglichkeit in Fahrtrichtung für Reparaturen gesucht werden. Auf der Habenseite dagegen ist die Durchschlagskraft der Panzermunition des Panthers hervorragend, wie man in dem nachfolgenden Video sehen kann. Video vom Einsatz des Panther A in War Thunder Dieses Video gibt einen guten Eindruck davon, wie effektiv die Kanone, Panzerung und Geschwindigkeit im Vorwärtsgang des Panther A in War Thunder ist. Ohne Verluste gelingen innerhalb weniger Minuten eine Eroberung einer Kontrollzone zusammen mit fünf Abschüssen, darunter drei der mächtigen, schweren sowjetischen JS-1 und JS-2 Panzer. https://www.youtube.com/watch?v=MyaV10DB_9w Siegquote und BR-Hochstufungen Im zurückliegenden November hat der Autor 40 Gefechte mit dem deutschen BR 5.7-Deck ausgetragen. Davon fanden 12 (satte 30 Prozent) ohne Hochstufung auf dem perfekten BR 5.7 statt, nur 4 (10 Prozent) auf dem nächsthöheren BR 6.0, 13 (32,5 Prozent) auf BR 6.3 und 11-mal (27,5 Prozent) musste die maximale Hochstufung von +1 auf dem ungünstigsten und höchsten BR von 6.7 hingenommen werden. 55 Prozent aller Gefechte wurde vom deutschen Team (mit eventuellen Verbündeten) gewonnen. Die Masse davon auf dem idealen BR 5.7 mit acht Siegen (66,66 Prozent), die wenigsten auf BR 6.3 mit 46,1 Prozent. Welches Fahrzeug-Deck hat sich für Deutschland BR 5.7 bewährt ? Nachfolgend eine Zusammenfassung eines bewährten Decks für das deutsche BR 5.7, wobei mit 10 Fahrzeug-Slots die maximal mögliche Anzahl verwendet wird. Wie immer, ist wieder der richtige Mix aus Hauptfahrzeugen für Schlachten oder Eroberungs-Szenarien sowie Flugzeugen, Jagdpanzern und Flak-Fahrzeugen entscheidend für ein erfolgreiches Bestehen des Gefechtes. Neben dem Panther A eignen sich dabei noch folgende Fahrzeuge: Schwerer Kampfpanzer Pz.Bef.Wg.VI(P) (BR 5.7) Der schwere Kampfpanzer Porsche-Tiger als kostenpflichtiges Premium-Fahrzeug ist erheblich besser gepanzert als der serienmäßige Tiger I Ausf. E. Die Wanne entspricht dem des Elefant und ist damit etwa doppelt so dick wie beim Tiger I. Auch der Turm ist deutlich besser gepanzert und abgerundet. Von vorne sieht der Porsche-Tiger dem serienmäßigen Tiger I auf Entfernung ziemlich ähnlich, sodass die meisten Gegner auf dessen bekannte, vermeidliche Schwachstellen zielen, welche aber bei diesem schweren Kampfpanzer umso besser geschützt sind. Allerdings ist der Porsche-Tiger relativ langsam und unbeweglich, dazu dreht sich der Turm viel langsamer. Dafür hat er aber einen Rückwärtsgang, der das Fahrzeug etwa genauso schnell wie vorwärtsfahren lässt und damit hervorragende Optionen bietet, sich elegant aus mehr …

  • Russische Kosaken im Dienst der Wehrmacht.

    Die Gründe, Stärke und Organisation von Russen (Hiwis, Legionen, Kosaken), Befreiungsarmee ROA und Balten im Dienst der Wehrmacht. Russische Truppen in der Wehrmacht In den ersten Monaten des Unternehmen Barbarossa – dem Russland-Feldzug – wurden von der Wehrmacht zahlreiche Angehörige der Roten Armee gefangengenommen, deren Zahl sich in die Millionen summierte. Da keine ausreichende Vorsorge getroffen wurde und in den meisten Fällen der Wille auch nicht vorhanden war, diese riesigen Gefangenenzahlen ausreichend unterzubringen und zu versorgen, waren die Bedingungen in den Kriegsgefangenenlagern im Osten katastrophal und viele verhungerten vor allem im ersten Winter 1941/42. Diesen Bedingungen versuchten zahlreiche russische Gefangene dadurch zu entgehen, dass einzelne oder auch ganze Gruppen sich zu freiwilligen Hilfsdiensten oder auch zum Kampfeinsatz bei der Wehrmacht meldeten. Diejenigen, welche sich zum freiwilligen Kriegsdienst meldeten, waren zumeist Angehörige von nicht-russischen Volksgruppen aus der Sowjetunion, welche entweder in einer Form der Unterdrückung lebten und der straffen Zentralgewalt Moskau entkommen wollten oder dem Bolschewismus und der Gewaltherrschaft Stalins – auch aus religiösen Gründen – feindlich gegenüber standen. Jedoch waren Adolf Hitler und der Großteil der Nazi-Führungsriege von solchen Aktivitäten nicht begeistert, da sie Russland als Beuteland ansahen, dessen weite und fruchtbare Landstriche das angebliche deutsche Lebensraum-Problem beheben sollte. Das Land sollte, anstatt weiterhin von slawischen Völkern beherrscht zu werden, stattdessen zum Siedlungsgebiet von Einwanderern aus den ‘germanischen Ländern’ von Mittel-, West- und Nordeuropa dienen. Diesen Ideen standen natürlich nationale Unabhängigkeitsbewegungen oder Freiheitsideen in den eroberten Ostgebieten im Weg. Erst als praktisch schon alles verloren war und unter dem Eindruck der Offensiven und des Vordringens der Roten Armee ab 1944, begann Hitler den offiziellen Widerstand gegen die Aufstellung von Bataillonen aus Russen im Rahmen der Wehrmacht aufzugeben. Allerdings hat sich das Bild praktisch schon viel früher geändert, da im rückwärtigen Heeresgebiet von den dort verantwortlichen Offizieren der Wehrmacht, schon viel früher erkannt wurde, dass man auf die Mitwirkung der Hilfswilligen, kurz als Hiwis, angewiesen war. Hohe Offiziere, wie die Generale Gehlen und von Tresckow, Oberstleutnant Graf von Stauffenberg, die Obersten Herre, von Roenne und andere, unterstützen klar die Bildung von Kampfeinheiten aus den einheimischen Freiwilligen, die wegen ihrer Landes- und Sprachkenntnisse besonders bei der Partisanenbekämpfung gut zu gebrauchen waren. Unabhängig von der offiziellen deutschen Politik, welche aus Berlin befohlen wurde und gedeckt durch deutsche Offiziere, begann 1942 der in der vorhergehenden Winterschlacht gefangengenommene General der Roten Armee, Andrej Wlassow und der Oberst Wladimir Bojarskij mit einer großangelegten Rekrutierung und der Bildung einer national-russischen Armee. Deren überraschende Erfolge erweckte die Aufmerksamkeit der NS-Führung und Hitler sprach ein Verbot jeder weiteren Tätigkeit Wlassows aus. Der General wurde in Berlin in ‘Ehrenhaft’ genommen. Trotz aller Gegnerschaft der NS-Führung wurden von den praktisch denkenden Frontbefehlshabern und Offizieren weiterhin russische Freiwilligen-Einheiten eingesetzt und sogar lobend in Wehrmachtmeldungen erwähnt. Deren Soldaten setzten sich vor allem aus Großrussen, Weißruthenen, Esten, Litauer, Ukrainer, Bessarabier und Tataren zusammen. Mit besonders großem Herzen bei der Sache waren die Kosaken vom Terek, Kuban und Don, die noch zu Zeiten der Zaren die Elitesoldaten waren und die bolschewistische Herrschaft hassten, denn die Bolschewiken hatten ihnen ihren Sonderstatus genommen. Die tapferen Kosaken-Reiter waren besonders wertvoll bei der Aufklärung, Patrouillen und im Kampf gegen Partisanen. Russische Freiwilligen-Verbände Die steigenden Verluste der Wehrmacht an der Ostfront, zusammen mit der zunehmenden Partisanen-Tätigkeit hinter der Front, führte zwangsläufig zu einem Prozess, der mit einer zunehmenden Einbindung einer großen Anzahl der russischen Kriegsgefangenen in die deutschen Kriegsanstrengungen führte. Ausgewählten ehemalige Soldaten der Roten Armee wurden in deutsche Uniformen ohne Rangabzeichen gesteckt und sie wurden oft in den offiziellen Stärkeachweisen der Truppe eingerechnet. Diese ‘Frans’ oder ‘Hiwis’ (Abkürzung für Hilfswillige) ermöglichten es den deutschen Einheiten, mehr deutsche Soldaten als Kampftruppen zu verwenden und den Hiwis die Durchführung der Nachschubtransporte, Bauarbeiten und andere, nicht mit direkten Kampfhandlungen verbundene Aufgaben, zu überlassen. Es wird geschätzt, dass insgesamt etwa 1,5 Millionen Russen in der Wehrmacht Dienst taten. Mitte 1944 gab es etwa 160 Bataillone mit rund 300.000 russischen Kämpfern. Der nächste Schritt war dann, den Hiwis eine zunehmend aktivere Rolle als Übersetzer, Späher, Wachen und schließlich als Frontkämpfer zu übertragen. Zum gleichen Zeitpunkt begannen Befehlshaber hinter der Front ganze Einheiten aus gefangengenommen ehemaligen Rotarmisten in Bataillonsstärke zu rekrutieren, welche als Sicherungstruppen hinter der deutschen Front und insbesondere zum Schutz der wichtigen Eisenbahnlinien gegen sowjetische Partisanen eingesetzt wurden. Zu Beginn trugen diese Männer ihre alten russischen Uniformen, von denen die sowjetischen Erkennungszeichen entfernt worden waren und sie erhielten eine Armbinde mit der Aufschrift ‘Im Dienste der deutschen Wehrmacht’. Ab August 1942 erhielten sie dann deutsche Uniformen, welche besondere Abzeichen enthielten. Im Juli 1942 wurde der Stab und das Rahmenpersonal der aufgelösten deutschen 162. Infanterie-Division im besetzten Polen dazu verwendet, sechs neu aufgestellte Freiwilligen-Legion-Bataillone aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Nord-Kaukasus, Wolga-Tartaren und Turkestan auszubilden. Insgesamt wurden 98 Legion-Bataillone aus Ostvölkern aufgestellt, davon 82 durch die deutsche 162. Infanterie-Division. Von diesen wurden zwischen 1942 und 1945 79 an der Ostfront oder auf dem Balkan eingesetzt, 12 gingen 1943 und 1944 nach Italien und Frankreich. Am 4. August 1943 wurde dann die 1. Kosaken-Division aus sechs Kavallerie-Regimentern (1. und 5. Don-Kosaken, 2. Sibirische Kosaken, 3. und 4. Kuban-Kosaken und 6. Terek-Kosaken) mit unterstützenden Divisionseinheiten aufgestellt. Sie wurde ab Oktober 1943 in Kroatien eingesetzt und im November 1944 der Waffen-SS eingegliedert, welche die Division in die 1. und 2. Division aufteilte, welche zusammen das XV. Kosaken-Kavallerie-Korps bildeten. Neun unabhängige Kosaken-Infanterie-Bataillone und 19 unabhängige Kosaken-Kavallerie-Bataillone kämpften an der Ostfront bei deutschen Divisionen. Russische Befreiungsarmee (ROA) Im Januar 1943 wurden die Ostbataillone der deutschen Divisionen der Russischen Befreiungsarmee (Russkaya Osvoboditel’naya Armiya) oder kurz ROA unterstellt, welche unter dem Kommando des ehemals sowjetischen General Wlassow stand. Er hatte gehofft, alle russischen Freiwilligen-Einheiten in der Wehrmacht in eine eigene Armee überführen zu können, um die Sowjetunion von der kommunistischen Herrschaft befreien zu können und ein neues Russland zu schaffen. Jedoch blieben die Bataillone, verteilt auf einzelne deutsche Divisionen, weiterhin unter der deutschen Befehlsgewalt. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch starke Widerstände von Himmlers SS und rassistischen Nazi-Bonzen. Von den insgesamt 71 Bataillonen der ROA an der Ostfront wurden seit Oktober 1943, mehr …

  • Japanischer Soldat im Zweiten Weltkrieg

    Japanisches Infanterie-Gewehr Modell Meji 38 Ariska aus dem 2. Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Gewehr Modell 38 (Ariska). Typ: Infanterie-Gewehr. Geschichte Ariska-Gewehr Als die japanische Armee wie viele andere auch entschied, ein Magazin-Gewehr einzuführen, kam sie zu der Erkenntnis, dass das Mauser-System die beste Lösung war. Aber ebenso wie einige andere Streitkräfte bevorzugten sie ein eigenes Produkt und hatten einige andere Vorstellungen davon, was ein gutes Gewehr ausmacht. So nahmen sie Mauser als Ausgangspunkt und entwickelten ihre eigene Version.   Der Entwurf war die Arbeit heute unbekannter Techniker, aber die Kommission, welche vom Kaiser für die Entwicklung des neuen Gewehres eingesetzt war, wurde von Oberst N. Ariska geleitet. Und deshalb ist das Gewehr seitdem unter seinem Namen bekannt. Das erste Repetiergewehr Modell 30 wurde 1897 fertiggestellt und 1905 vervollkommnet. Dieses als Meiji 38 bezeichnete Gewehr wurde 1905 eingeführt, was das 38. Regierungsjahr des japanischen Kaisers Meiji war, daher die Bezeichnung Modell 38. Die Waffe ersetzte das ursprüngliche Modell 1897 und hatte demgegenüber zwei oder drei Verbesserungen. Der Mechanismus ist grundsätzlich wie von Mauser, aber mit einem großen pilzförmigen Sicherheitsknopf am hinteren Ende des Bolzens, was deswegen zu einer Überarbeitung des Auslöser-Mechanismus führte. Daneben wurden einige Eigenschaften des Mannlicher-Gewehrs übernommen, kombiniert mit einigen japanischen Entwicklungen. Ein ungewöhnlicher Zusatz, welcher allerdings bei erhaltenen Exemplaren nur noch selten vorhanden ist, war eine Blechabdeckung, welche zusammen mit dem Bolzen funktionierte und verhinderte, dass Regenwasser oder Staub in den Mechanismus gelangen konnte. Diese funktionierte zwar wie vorgesehen, aber wie bei den meisten anderen derartigen Vorrichtungen ähnlicher Art, war es fadenscheinig und neigte zum Rasseln in den ungünstigsten Momenten, was die Position des Trägers der Waffe verriet. So ging der Großteil dieser Abdeckungen bei erster Gelegenheit ‘im Einsatz verloren’. Das Kaliber von 6,5 mm war der kleineren Statur der japanischen Soldaten angepasst und die große Länge des Gewehrs von 1,27 Meter sollte ihre Reichweite im Bajonettkampf vergrößern. Dies macht das Gewehr aber ziemlich unhandlich. Das Ariska-Gewehr wurde auch nach Thailand exportiert und von den Truppen verschiedener Kriegsherren in China verwendet. Während des Ersten Weltkrieges kaufte Großbritannien 500.000 Ariska-Gewehre für die Royal Navy und zu Ausbildungszwecken. Russland verwendete 763.000 Stück der Modelle von 1897 und 1905 für Einheiten an der Nordfront. In Mexiko wurde das Gewehr mit Kaliber 7 mm im Jahr 1913 übernommen. Wie die Italiener, kamen auch die Japaner zu der Erkenntnis, dass ihr älteres 6,5-mm-Kaliber nicht weiterhin effizient genug war und deshalb entwickelten sie in den 1930er Jahren eine neue 7,7-mm-Patrone als Ersatz. Als logische Folge davon musste ein Gewehr entwickelt werden, welches diese Patrone verfeuern konnte. Dieses wurde nicht mehr als eine für das Kaliber aufgebohrten Modell 38 und als Typ 99 bezeichnet Es hatte einige weitere fragwürdige neue Eigenschaften, wie ein spezielles Visier zur Bekämpfung von Tieffliegern, was aber die Feuergeschwindigkeit der Waffe beeinträchtigte. Allerdings erreichten nur wenige der neuen Gewehre die Hände der Truppe und die Japaner waren nicht erfolgreicher als die Italiener beim Wechsel des Kalibers, was hauptsächlich an Produktionsschwierigkeiten lag. Als Ergebnis davon blieb die 6,5-mm-Patrone mit dem zugehörigen Gewehr der japanische Standard während des Zweiten Weltkrieges. Das Modell 38 wurde dadurch zu Japans bekanntester Infanterie-Waffe. Nachdem der Pazifik-Krieg im Jahr 1942 in vollem Gang war, fiel der Produktionsstandard für die japanischen Ariska-Gewehre und Karabiner schnell ab. Jedes Teil der Waffe, was nicht unbedingt benötigt wurde, blieb beim Produktionsprozess auf der Strecke. Dies ging so weit, dass aufgrund der alliierten See- und Luftblockade einige der gegen Kriegsende hergestellten Gewehre mit Holz und Metall schlechter Qualität gebaut werden mussten, was sie gefährlicher für den Schützen als sein Ziel machten. Zum Schluss wurden sogar einschüssige Waffen mit 8-mm-Patronen aus Pistolen gebaut. Varianten Karabiner M1938: Angeblich für Kavalleristen und Artilleristen hergestellt, wurde dieses Modell auch von der japanischen Infanterie verwendet, welche es sogar dem Standard-Gewehr wegen seiner 30 cm kürzeren Länge und knapp einem viertel Kilo weniger Gewicht vorzogen. Der Mechanismus der Waffe war der gleiche wie beim langen Gewehr. Zusätzlich gab es noch ein klappbare Version für die Fallschirmtruppe. Scharfschützengewehr M97: Dies war das ursprüngliche Ariska-Gewehr mit einem zusätzlichen Zweibein und einem Zielfernrohr niedriger Auflösung an der linken Seite des Gewehres, um das Nachladen zu ermöglichen. Der Verriegelungsgriff war heruntergeklappt, um zu vermeiden, dass die Hand des Schützen beim Betätigen des Bolzens das Visier verunreinigte. Spezifikationen Ariska-Gewehr Modell 38 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Panzerbekämpfung der japanischen Infanterie Die Japaner waren bestürzend schlecht auf die Panzerabwehr (Taisensha Senta) im Zweiten Weltkrieg vorbereitet und dafür geeignete Waffen existierten praktisch nicht. Obwohl diese Schwäche bereits 1939 in Mandschuko-Zwischenfall von den Sowjets aufgezeigt worden war, spielten die japanischen Verantwortlichen dies herunter. Es gab keine japanische Doktrin für den Masseneinsatz von Panzern und das Gleiche erwarteten die Japaner auch von ihren zukünftigen Gegnern im Pazifikkrieg. Sie erwarteten höchsten leichte amerikanische Panzer und als sie erstmals im November 1943 auf Tarawa auf M4 Sherman Panzer trafen, waren sie darauf völlig unvorbereitet. Die japanische Panzerabwehr verließ sich deshalb seitdem auf den Offensivgeist ihrer Armee und so wurden neben wenig wirksamen konventionellen kleinkalibrigen Pak-Geschützen und schwachen Panzerabwehrbüchsen auch Granatwerferbecher nach deutschem Vorbild sowie zunehmend unorthodoxe Methoden angewandt. Typ 2 Panzerabwehr-Granatwerferbecher Ein gewisses Maß zur Panzerbekämpfung für die japanische Infanterie wurde durch das Aufsetzen von speziellen Granatwerferbechern auf dem Ariska-Gewehr Modell 38 erreicht. Diese Granatwerferbecher Typ 2 konnten an der Mündung mittels einer Verriegelung-Mündungsbremse an der Mündung aufgeschraubt werden. Die Idee war eine Kopie der deutschen Schießbecher-Granatwerfer des Karabiner 98 und verwendete sehr ähnliche Granaten. Der Panzerabwehr-Granatwerferbecher Typ 2 hatte eine gewisse Effektivität, konnte auf allen Ariska-Gewehren Modell 38 angebracht werden und es gab Granaten im Kaliber von 30 oder 40 mm. Unorthodoxe Methoden der Panzerbekämpfung Japanische Soldaten griffen alliierte Panzer auch mit Tretminen an, wobei sie oft im Moment der Explosion getötet wurden. Die Tretmine war aber eigentlich keine ‘Selbstmordwaffe’, denn theoretisch hatte der Träger gute Möglichkeiten, den Einsatz zu überleben. Die japanische Selbstmord-Taktik zur Panzerabwehr war daher extremer, denn seit 1944 war sie zu einer allgemein akzeptierten Methode der Kriegsführung geworden. Alle japanischen Soldaten, Matrosen oder Piloten wurden dazu aufgerufen, bei dem Versuch alliiertes Material oder Personal mehr …

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