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Divisionen


Geschichte von deutschen Divisionen im Zweiten Weltkrieg.

PzKpfw III dient hier der Infanterie als Feuerschutz
Ein PzKpfw III dient hier der Infanterie als Feuerschutz während des Vormarsches in Süd-Russland 1942.


Bezeichnungen, Aufstellung, Kommandeure, Gliederung und Ausrüstung, Geschichte, Einsätze und Ende ausgewählter Divisionen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Divisionen der Wehrmacht

Die Dauer des Zweiten Weltkrieges erforderte es, die seit 1935 existierende deutsche Großverbände – darunter fallen Divisionen, Brigaden und manchmal auch besondere Regimenter – der Wehrmacht immer wieder aufzufrischen und der neuen waffentechnischen und taktischen Entwicklung anzupassen. Deshalb entstanden zwischen 1939 und 1945 verschiedene Gliederungen, Sollstärken und Bezeichnungen für Divisionen.

Wieder andere, bewährte Verbände wurden schließlich von Regimentsstärke auf ein ganzes Korps erweitert, so wie z.B. das Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring. Zusätzlich wurden noch zahlreiche Verbände neu aufgestellt, manchmal für spezielle Aufgaben oder nur als Improvisation für einen kurzen Zeitraum.

Da bis zum Kriegsende viele hunderte deutsche Division im Rahmen der Wehrmacht aufgestellt wurden, können in dieser Kategorie der Webseite WWW.WELTKRIEG2.DE nur herausragende, einzigartige oder repräsentative Großverbände mit den wichtigsten Einzelheiten aus Bezeichnungen, Aufstellung und Ausbau, Gliederung, Ausrüstung, Kommandeure, Besonderheiten und ihre Geschichte und Einsätze bis zu ihrem Ende während des Zweiten Weltkrieges behandelt werden.
Dies sind vor allem die Elite-Verbände des Heeres, Waffen-SS und der Luftwaffe, sowie einige der Panzer-Divisionen und weitere Spezialeinheiten.


Kriegsgeschichte von Divisionen

Acht-Acht Flakbatterie im Erdkampf
Einsätze des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring bei der Verteidigung Ostpreußens, bei der sowjetischen Winteroffensive und im Endkampf an der Ostfront 1944-45
deutsche Infanterie-Einheit beim Abmarsch
Organisation der Formationen und Verbände der deutschen Wehrmacht nach Beginn des Russland-Feldzuges bis 1945. Hier zu Wehrmachts-Verbände Organisation 1939-41. Organisation
US-Infanterie von XX. Korps, unterstützt von einem M10 Jagdpanzer,
Deutsche militärische Leistungsfähigkeit gegen die westlichen Alliierten an der Westfront 1944. Effektivste Verbände an der Westfront nach der statistischen Auswertung
Deutsche Panzer für Nordafrika verladen
Aufstellung der deutschen 21. Panzer-Division und Einsätze 1941 bis 1943 in Nordafrika beim Deutschen Afrika-Korps DAK (Teil I). Teil I
12,5-cm-Gebirgshaubitze von Prinz Eugen
Aufstellung, Kommandeure und Einsätze der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen. Die Geschichte der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen, welche tatsächlich zum größten
Kradschützen der SS-Division Reich
Die Aufstellung und Einsätze der SS-Verfügungsdivision - später Reich - von 1939 bis 1942. Bezeichnungen, Kommandeure, Aufstellung, Westfeldzug, Balkanfeldzug und
SS-Untersturmführer der Totenkopf-Division
Einsätze der SS-Totenkopf-Division (T) 1940-1942 (Teil II): im Westfeldzug von 1940 und beim Unternehmen Barbarossa in Russland ab 1941. hier
Deutsche Infanterie Strassenkampf
Organisation der Formationen und Verbände der deutschen Wehrmacht vom Polenfeldzug 1939 bis zum Unternehmen Barbarossa 1941. Im März 1939 wurde
Rommel besichtigt die 21. Panzer-Division
Teil II: Neuaufstellung, Gliederung und Panzerbestand der 21. Panzer-Division und ihr Einsatz im Westen und Osten 1943 bis 1945. hier
13. Waffen-SS-Division Handschar
Befehlshaber, Aufstellung, Einsätze, Ende, Infanterie-Stärke und Panzerausstattung der Waffen-SS-Divisionen 13-19 (Handschar bis lettische Nr.2). Kommandeure, Infanterie- und Panzer-Stärke, Einsätze, besondere

Wiederbewaffnung und Gründung der Wehrmacht

Am 2. August 1934 verstarb der alte Reichspräsident von Hindenburg und Adolf Hitler verkündete sofort, dass er nun als ‘Führer’ die Aufgaben von Reichskanzler und Reichspräsident gemeinsam übernehmen werde. Schon am nächsten Tag legte die Reichswehr einen Treueid auf den Führer persönlich, und nicht wie zuvor auf das Amt des Präsidenten und des deutschen Staates ab.

Bis zum nächsten Jahr war die zuerst heimliche Wiederbewaffnung Deutschlands nicht mehr zu verbergen, die Alliierten beließen es aber lediglich bei Protesten gegen den offensichtlichen Bruch des Vertrags von Versailles. Nur die Briten luden im Februar 1935 eine deutsche Delegation nach London ein, um fruchtlose Gespräche zu führen.
Kurz zuvor, am 13. Januar 1935, stimmen 90,3 % der Wähler im Saarland für den Wiederanschluss an Deutschland. Als Reaktion darauf verdoppelte Frankreich seine Armee am 6. März durch Heraufsetzung der Dienstzeit und Herabsetzung des Alters zur Wehrpflicht.

Als Folge davon verkündet Göring am 10. März bei einem Empfang für die ausländischen Luftwaffen-Attachés, dass Deutschland bereits eine schlagkräftige Luftwaffe aufbaut und schon über mehrere Jagd- und Bombergeschwader verfüge.

Adolf Hitler
Hitler nimmt eine Truppenparade anlässlich der Wiederenführung der Wehrpflicht ab.
Hitler legte am 16. März 1935 nach, indem er die Klauseln zur Rüstungsbeschränkung des Versailler Vertrages aufkündigte. Das ‘Truppenamt’ wurde wieder zum Generalstab unter von Beck und die neue Wehrmacht sollte von den 100.000 Mann der Reichswehr auf 550.000 Mann in 36 Divisionen vergrößert werden.
Pläne für die Vergrößerung der deutschen Streitkräfte wurden bereits um die Jahreswende 1933/1934 ausgearbeitet, allerdings ging das Truppenamt ursprünglich nur von 20 oder 21 Divisionen mit 300.000 Mann aus. Nach Becks Vorstellung sollte ein langsames Anwachsen auf 500.00 Mann bis zum Beginn der 1940er Jahre erfolgen, um Mannschaften und Offiziere bestmöglich auszubilden und nicht als Kanonenfutter zu verheizen. Hitler setzte sich jedoch durch, indem er betonte, dass jeder gute Nationalsozialist mangelnde Ausbildung durch seinen fanatischen patriotischen Eifer ausgleichen würde.

Bereits im Juni 1934 wurde die ‘Inspektion der Kraftfahrtruppen’ eingerichtet, wobei Oberstleutnant Heinz Guderian ihr Stabschef wurde. Guderian hatte kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Kriegsakademie besucht und war auch ein Teilnehmer der Sedan-Generalstabslehrgänge gewesen. Schon kurz nach Kriegsende entwickelte er sich dann bei der Reichswehr zum führenden Fachmann und Befürworter des Bewegungskrieges mit Panzern. In dieser Zeit entwickelte er bereits die Gliederungen, Taktiken und Techniken einer zukünftigen Panzertruppe.

Ab 1935 erstellte das ‘Kommando der Kraftfahrtruppen’ Spezifikationen für Panzerkampfwagen, leichte Artilleriegeschütze, Panzerabwehrkanonen, LKWs, Waffenträger, Feldfunkgeräte und anderes Material für die zukünftige Panzertruppe.
Bereits im Spätsommer 1935 war die erste Versuchs-Panzer-Division einsatzbereit und nach vier Wochen intensiver Ausbildung wurden eine ganze Reihe taktischer Einsatzversuche durchgeführt. Kurz nach diesen Manövern wurde die Bezeichnung des Stabes in ‘Kommando der Panzertruppen’ geändert.
Wenige Tage später, am 15. Oktober 1935, wurden drei weitere Panzer-Divisionen aufgestellt und Guderian wurde bereits nur mit dem Rang eines Obersten schon einer ihrer Divisionskommandeure.

Adolf Hitler
Hitler bei der Militärparade anlässlich seines 50. Geburtstag am 20. April 1939.
Nach dem Anschluss von Österreich wurde das deutsche Heer mit Stichtag 1. April 1939 auf etwa eine Million Mann in 51 aktiven Divisionen vergrößert. Bei einer Mobilmachung standen zusätzlich noch 750.000 Reservisten für 52 Reserve- und Landwehr-Divisionen bereit. Das Offizierkorps hatte zu diesem Zeitpunkt eine Stärke von über 25.000 aktiven Offizieren, darunter 500 Generalstabsoffiziere, erreicht. Dabei war die Qualität der Offiziere aufgrund des schnellen Anwachsens der Wehrmacht schlechter als es wünschenswert gewesen wäre.

Die motorisierten Verbände bestanden aus 12 hinreichend ausgebildeten und ausgerüsteten Panzer- und motorisierten Divisionen. Vier weitere Divisionen standen kurz vor der Einsatzbereitschaft.
Dies war aber nur etwa ein Viertel des deutschen Heeres, dem Rest fehlten Offiziere und vor allem erfahrene und verlässliche Unteroffiziere. Die traditionellen Divisionen waren aufgrund der raschen Vergrößerung des Heeres nicht hinreichend ausgebildet und es fehlten ihnen immer noch ausreichend moderne Waffen und Ausrüstung. Nur durch die Beschlagnahmung der Waffen des tschechoslowakischen Heeres im Frühjahr konnte die Lage verbessert werden, führte aber gleichzeitig zu Organisationsproblemen durch die Integration von fremden Waffensystemen.
Generalstabschef Halder, welcher nach dem Rücktritt von Beck, diesen Posten übernommen hatte, erwartete eigentlich erst einen zufriedenstellenden Ausbildungsstand bei Offizieren und Mannschaften im Jahr 1943.

Die wichtigste Einheit in der Wehrmacht war die Division, von der fünf Basistypen existierten: Infanterie-Division, motorisierte Infanterie-Division, Panzer-Division, Leichte Division und Gebirgsdivision.

Infanterie-Division der Wehrmacht

schweres Maschinengewehr
Deutsches schweres Maschinengewehr beim Afrikakorps.
Infanterie-Divisionen wurden in Wellen aufgestellt und die Divisionen jeder Welle variierten bis zu einem gewissen Grad in Umfang, Organisation und Ausrüstung, abhängig von ihrem vorgesehenen Verwendungszweck und der Verfügbarkeit von Männern und Material. Die 35 Divisionen, welche die ursprünglich erste Welle der Wehrmacht bildeten, hatten eine Stärke von jeweils nahezu 18.000 Mann, während die der nächsten Welle 15.000 Mann stark waren. Divisionen der dritten und vierten Welle hatten wesentlich weniger Artillerie-Unterstützung als die vorhergehenden Formationen.

Die Infanterie-Division der Wehrmacht bestand aus drei Infanterie-Regimentern von jeweils etwa 3.000 Mann und einem Artillerie-Regiment sowie zusätzliche Unterstützungseinheiten. Im Gegensatz zu der Praxis in den meisten anderen Armeen, galten Pioniere und die Aufklärungseinheit als Kampfeinheiten, und führten oft mit ihrer hervorragenden Ausstattung aus Flammenwerfern und Panzerabwehrkanonen den Angriff an.
Die Abteilung war eine Einheit unterschiedlicher Stärke, zwischen dem Regiment und der Kompanie, Batterie oder Zug.
Ein weiteres Merkmal der Wehrmacht war die Dezentralisierung der schweren Waffen, sodass jedes Regiment seine eigene Panzerabwehr- und Infanteriegeschütz-Kompanie hatte.

Das Infanterie-Regiment hatte sein eigenes Hauptquartier mit Stab, Fernmeldern, Fahrrad- und Pionier-Zug. Im Infanterie-Bataillon waren drei Gewehr-Kompanien (etwa 180 Mann bewaffnet mit Schusswaffen und mit einem Panzerabwehr-Zug), eine Maschinengewehr-Kompanie mit drei Maschinengewehr-Zügen (jeweils 12 Mann mit zwei schweren Maschinengewehren) und ein schwerer Granatwerfer-Zug mit drei Abteilungen zu je 19 Mann und zwei 8,1 cm Granatwerfer. Die Aufteilung des Bataillons in einer Maschinengewehr- und drei Gewehr-Kompanien wurde nur in den Divisionen der ersten Welle angewendet, bei den nachfolgenden Wellen gab es vier gemischte Kompanien.

Deutsche Stahlhelme
Deutsche Stahlhelme des 2. Weltkrieg: links ein Tropenhelm, rechts der allgemein bekannte Stahlhelm Modell 1940.
Die Feuerkraft des Regiments zusätzlich zu den Schusswaffen der Infanteristen war wie folgt: 26 schwere Maschinengewehre, 85 leichte/mittlere Maschinengewehre, 18 x 8,1 cm Granatwerfer, 27 x 5 cm Granatwerfer, 12 x 3,7 cm Panzerabwehrkanonen, 6 x 7,5 cm Infanterie-Geschütze, 2 x 15 cm schwere Infanterie-Haubitzen.

Das Artillerie-Regiment war in drei Feldartillerie-Abteilungen gegliedert, jede mit drei Batterien aus jeweils vier 10,5 cm Feldhaubitzen. Die mittlere Artillerie-Abteilung gehörte ursprünglich nicht zur Division und war dieser nur angegliedert, wurde aber später fester Bestandteil des Artillerie-Regiments.

Die Gesamtzahl an Gewehren und Bajonetten der Infanterie-Division wurde allerdings niemals statistisch erfasst, muss sich aber im Bereich von 10.000 Stück bewegt haben.


Dies war allerdings nur die ‘Sollstärke’ oder ‘Papierstärke’. In der Praxis war allerdings häufig eine Division anders gegliedert, was von ihrem Einsatzzweck und der Verfügbarkeit von Personal, Waffen und Ausrüstung abhing. Keine Streitmacht der Welt konnte im Zweiten Weltkrieg ihre Divisionen genauso aufstellen, wie dies auf dem Papier geplant worden war.

Andere Typen von Infanterie, welche von Zeit zu Zeit auftauchten, reichten von der berittenen Infanterie, welche zwar auf einem Pferd in den Kampf ritt, dort aber absaß und wie normale Infanteristen zu Fuß kämpften, über motorisierte Infanterie, die auf Lkw herantransportiert wurde, Panzer-Grenadiere in Schützenpanzern zusammen mit anderen Panzerfahrzeugen, bis hin zu Luftlandetruppen, welche entweder am Fallschirm absprangen oder mit Flugzeugen oder Lastenseglern direkt in das Einsatzgebiet eingeflogen wurden.
Auch die Gebirgsjäger waren letzten Endes nur Infanteristen, nur mit dem Unterschied, dass ihr eigentliches Kampfgebiet die Berge waren. Zu ihnen zählten mit Schiern ausgerüsteten Späh- und Stoßtrupps, ebenso wie Bergführer und Geschützen, welche zerlegt auf Maultieren bis auf die höchsten Gipfel transportiert wurden.
Neben den Japanern setzte aber auch die Wehrmacht noch Radfahrer-Regimenter ein und natürlich gab es die deutschen Kradschützen-Bataillone, die mit ihren schweren Seitenwagenkrädern von BMW und Zündapp in den Kampf zogen.

Auch die Panzer-Divisionen verfügten über Infanterie, obwohl der Schwerpunkt hier natürlich bei den Panzerfahrzeugen lag. Die deutsche Panzer-Division verfügte normalerweise auch über ein motorisiertes Infanterie-Regiment mit 24 Offizieren und 637 Unteroffizieren und Mannschaften. Dazu kam noch das Kradschützen-Bataillon mit 18 Offizieren und 288 Unteroffizieren und Mannschaften.
Dies ist im Verhältnis zu einer reinen Infanterie-Division oder dem Gesamtbestand einer Panzer-Division zwar eine relativ kleine Streitmacht, doch wurde hier die Infanterie nur zur Unterstützung von Panzern eingesetzt und hatte die Aufgabe, die Lage zu festigen und das eroberte Gebiet zu sichern und zu verteidigen.

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Taylor, DD-552 Evans, DD-553 John D Henley, DD-554 Franks, DD-555 Haggard, DD-556 Hailey, DD-557 Johnston, DD-558 Laws, DD-559 Longshaw, DD-560 Morrison, DD-561 Prichett, DD-562 Robinson, DD-563 Ross, DD-564 Rowe, DD-565 Smalley, DDS-566 Stoddard, DD-567 Watts, DD-568 Wern, DD-569 Aulick, DD-570 Charles Ausburn, DD-571 Claxton, DD-572 Dyson, DD-573 Harrison, DD-574 John Rodgers, DD-575 McKee, DD-576 Murray, DD-577 Sproston, DD-578 Wickes, DD-579 William D. Porter, DD-580 Young, DD-581 Charrette, DD-582 Conner, DD-583 Hall, DD-584 Halligan, DD-585 Haraden, DD-586 Newcomb, DD-587 Bell, DD-588 Burns, DD-589 Izard, DD-590 Paul Hamilton, DD-591 Twiggs, DD-592 Howorth, DD-593 Killen, DD-594 Hart (ex Mansfield), DD-595 Metcalf, DD-596 Shields, DD-597 Wiley. DD-445 bis DD-448 und DD-465 bis DD-466 sowie DD-498 bis DD-502 wurden von Federal Shipbuilding, Kearny, gebaut. DD-449 bis DD-451 und DD-507 bis DD-517 von Bath Ironworks. DD-470 und DD-471 sowie DD-518 bis D-522 von Bethlehem, Staten Island. DD-472 bis DD-476 und DD-581 bis DD-586 von der Boston Navy Yard. DD-477 bis DD-481 und DD-587 bis DD-591 von der Charleston Navy Yard. DD-523 bis DD-541 von Bethlehem in San Francisco. DD-544 bis DD-549 von Bethlehem in San Pedro. DD-550 bis DD-553 von Gulf Shipbuilding in Chickasaw. DD-554 bis DD-568 von Seattle­-Tacoma Shipbuilding. DD-569 bis DD-580 von der Con­solidated Steel Corporation in Orange. DD-592­ bis DD-597 von Puget Sound Navy Yard in Bremerton. DD-5O3 bis DD-506 und DD-542 bis DD-543 wurden nicht vergeben. Mehrere Schiffe wurden storniert. Fünf bisher unbenannte Schiffe, DD-523 bis DD-525 und DD-542 bis DD-543, wurden im Dezember 1940 gestrichen, bevor sie an einzelne Werften vergeben wurden. Im Februar 1941 wurden Stevenson, Stockton, Thorn und Turner (DD-503 bis DD-506) annulliert. Die Percival (DD-452) und Watson (DD-482) waren im Grunde dem allgemeinen Entwurf ähnlich, waren aber experimentelle Prototypen, um fortgeschrittenere Antriebsmaschinen zu testen. Die Percival sollte Hochdruckkessel haben, während die Watson einen 32-Zylinder-General-Motors-Dieselmotor erhalten sollte. Keines dieser Schiffe wurden auf Stapel gelegt und sie wurden für die Dauer des Krieges zurückgestellt und schließlich im Januar 1946 storniert. Die sechs Einheiten Hutchins, Pringle, Stanly, Stevens, Halford und Leutze (DD-476 bis DD-481) waren dafür vorgesehen, anstelle der Torpedorohre ein Wasserflugzeug und ein Katapult zu tragen. Dies war ein Versuch, die niederländische Praxis zu kopieren, Zerstörern die Möglichkeit der Aufklärung hinter dem Horizont zu geben. Ein Kingfisher-Wasserflugzeug sollte von einem Kran gehalten werden, der von einem Samson-Pfosten am zweiten Schornstein befestigt wurde. Versuche mit den ersten drei Schiffen Halford, Pringle und Stevens, zeigten, dass der Einsatz eines Wasserflugzeugs in den relativ kleinen Kriegsschiffen nicht möglich war und sie wurden wieder zur Standardbewaffnung umgerüstet. Die andere drei Schiffe Hutchins, Stanly und Leutze wurden erst gar nicht modifiziert. Die Flugabwehr-Bewaffnung wurde schnell verstärkt und die 28-mm-Vierlings-Stellungen zwischen den 127-mm-Geschützen Nummer 3 und 4 wurden durch 40-mm-Zwillings-Bofors ersetzt, während die 20-mm-Oerlikon-Kanonen in einigen Fällen auf vier reduziert wurden, während es auf anderen Schiffen der Klasse bis zu 11 Stück gab. Als mehr Bofors-Kanonen verfügbar wurden, wurde eine weitere Zwillingsstellung am Heck hinzugefügt, mit zusammen vier oder sechs 20-mm-Geschützen. Die vierte Flak-Konfiguration gegen Ende des Zweiten Weltkriegs waren drei 40-mm-Zwillingsstellungen und 10 oder 11 Oerlikon-Kanonen. Aber unter der zunehmenden Bedrohung durch Kamikaze-Flieger beendeten viele Fletcher-Zerstörer den Krieg mit nicht weniger als fünf 40-mm-Zwillings-Kanonen, unterstützt durch sieben 20-mm-Einzel-Flugabwehrgeschützen. Dies konnte erreicht werden, ohne dafür Torpedorohre zu opfern, was ein bemerkenswerter Beweis für den Spielraum bei der Stabilität des ursprünglichen Entwurfs war. Die Flachdeck-Schiffshülle erwies sich als sehr widerstandsfähig und war ein großer Fortschritt gegenüber der vorhergehenden Bristol-Klasse. Die Fletcher-Klasse waren somit die besten Vielzweck-Zerstörer, welche im Zweiten Weltkrieg mehr …

  • 3D-Modell eines Liberty-Frachter.

    Stückgut-Frachter Liberty-Schiff, welches half die Schlacht im Atlantik zu entscheiden. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Liberty-Schiff (2.710 Schiffe) Typ: Stückgut-Frachter für Massenbauweise, gebaut 1941-1945. Geschichte des Liberty-Schiffs Der von den Werften Henry J. Kaisers in Amerika vervollkommnete Liberty-Schiffstyp half die ‘Schlacht im Atlantik’ zu entscheiden. Dieser vorgefertigte 10.000-Tonnen-Frachter konnte in weniger als 5 Tagen zusammengebaut werden. 2.710 Einheiten wurden von 18 amerikanischen Werften gebaut. Die Konstruktion geht noch auf den einfachen englischen Ocean-Typ von 1879 zurück. Die schnelle Massenfertigung der Liberty-Schiffe bildete den Ausgleich für die bedrohlichen Handelsschiffsverluste der Alliierten. Entwurf Im Jahr 1936 wurde in den USA ein Gesetz zur Subvention von jährlich 50 zu bauenden kommerziellen Handelsschiffen verabschiedet, welche im Kriegsfall der US-Marine als Hilfsschiffe mit Mitgliedern der US-Handelsmarine zur Verfügung stehen sollten. Die Zahl wurde im Jahr 1939 verdoppelt und 1940 auf sogar 200 Handelsschiffe pro Jahr erhöht. Es wurden fünf Schiffsentwürfe dafür ausgewählt, zwei für Tanker und drei Typen von Handelsschiffen, welche alle von Dampfturbinen angetrieben werden sollten. Allerdings führte eine eingeschränkte Industriekapazität und der Mangel an einigen Bauteilen dazu, dass nur wenige dieser Schiffe tatsächlich fertig wurden. Im Jahr 1940 bestellte dann die britische Regierung 60 Ozean-fähige Frachtschiffe, welche Verluste durch deutsche U-Boote ersetzen und die britische Handelsflotte verstärken sollten. In der Zeit der Not sollten dies einfache, dafür für die damalige Zeit aber große Schiffe werden, welche von einer 2.500 PS starken Dampfmaschine mit Kohlefeuerung angetrieben werden sollten. Da es genügend Kohle in Großbritannien selbst gab, Öl aber importiert werden musste, bevorzugten die Briten einen Kohleantrieb. Der Entwurf basierte auf einem einfachen Dampfer, welcher ursprünglich von der Werft J.L.Thompson&Sons in Sunderland (Nordost-England) ab 1879 bis 1939 gebaut wurde. Im Jahr 1935 baute diese Werft ein Handelsschiff mit dem Namen Embassage. Dieses war in gewisser Weise revolutionär, da es wirtschaftlich war und gleichzeitig eine große Ladung transportierte konnte, während es weniger Kohle bei gleicher Geschwindigkeit und Fahrbereich verfeuerten. Dies führte 1939 zum Frachtschiff Dorrington Court, dem direkten Vorläufer der Liberty-Schiffe. R.C. Thompson wurde 1940 in die USA geschickt, um 60 Schiffe für die britische Schiffsbaukommission fertigen zu lassen, weil britische Handelsschiffe dreimal schneller versenkt wurden, als sie in Großbritannien nach gebaut wurden. Er nahm die Pläne der Dorrington Court als Muster mit. Dieses Schiff sollte etwas verstärkt werden, um eine noch größere Ladung von bis zu 10.300 Tonnen zu transportieren. Die Kabinen, Brücke und der Hauptantrieb sollten sich mittschiffs befinden, zusammen mit einem Tunnel, welcher den Hauptmotorenschacht mit dem Propeller über eine lange Achterverlängerung verbindet. Die Werft von Kaiser bot an, 30 Schiffe an der amerikanischen Ostküste und 30 weiter an der Westküste auf neuen Werften eines fast identischen Entwurfs zu bauen. Sie waren aber verschweißt, während die ursprünglichen britischen Schiffe genietet waren, sie hatten kohlebefeuerte Kessel aus Schottland und dreifache Expansionsmotoren. Dies war zwar etwas altmodisch, dafür aber billig, zuverlässig und schnell zu bauen. Diese Schiffe waren die Ocean-Klasse. Das erste Schiff dieser Klasse, die Ocean Vanguard, lief am 16. August 1941 von Stapel. Kanada baute sie als die Fort- und Park-Klasse, wobei es aber einige Unterschiede zum Entwurf von Kaiser gab. Die USA starteten ein ähnliches Programm, um ihre Handelsflotte mit Schiffen der Klassen C1 (unter 120 Meter lang), C2 (bis 135 Meter) und C3 (über 135 Meter) zu erweitern. Dies waren ölbefeuerte Turbinenschiffe, aber sie wurden nicht schnell genug produziert. Die Amerikaner kamen daher widerstrebend zu der Einsicht, dass der britische Entwurf besser geeignet sei. Also nahm Gibbs&Cox im Grunde die britische Ocean-Klasse, änderte ihn ab, teilweise um ihn besser den amerikanischen Bauverfahren anzupassen, aber vor allem, um noch schneller und billiger diese Schiffe bauen zu können. Zu den Änderungen gehörten ein paar geringe Anpassungen am Rumpf und die Änderung der Aufbauten von der ‘Zwei-Insel’-Anordnung zu einer Mittelschiff-Insel. Es wurden die gleichen Maschinen beibehalten, welche aber ölbefeuerte Wasserrohrkessel verwendeten und so entstand die Liberty-Klasse, bezeichnet als EC2-S-C1 (EC für Emergency = Nofall). Dieser neue Entwurf ersetzte viele Nieten, welche für ein Drittel der Arbeitszeit beim Bau verantwortlich waren, durch Schweißen. Dazu wurde der Ölkessel statt der Kohleturbine verwendet. Der Auftrag wurde an ein Firmenkonsortium aus 6 Werften unter der Leitung von Henry J. Kaiser vergeben. Diese Liberty-Schiffe waren so entworfen, dass sie 10.000 Long Tons (10.200 Tonnen) an Fracht transportieren können. Während des Krieges wurden die Schiffe aber oft darüber hinaus vollgestopft. Einige Liberty-Schiffe wurden als Tanker benutzt, einige als Kohleschiffe, andere als Lazarettschiffe. Die Bewaffnung variierte je nach dem Verwendungszweck der Liberty-Schiffe. Am 27. März 1941 wurde die vorgesehene Bauzahl von Lend-Lease-Frachtern auf 200 erhöht und im April sogar auf 306, wovon 117 Liberty-Schiffe sein sollten. Herstellung Die Schiffe wurden aus Bauabschnitten zusammengesetzt, welche verschweißt wurden. Dies ähnelt Techniken, welche in Großbritannien verwendet wurden, ersetzt aber das Nieten durch Schweißen. Der Bau genieteter Schiffe dauerte mehrere Monate, sodass für Liberty-Schiffe die Arbeitskräfte neu geschult werden mussten. Da in den USA viele männliche Arbeiter zum Militärdienst eingezogen wurden, stellten viele Werften neue weibliche Arbeitskräfte ein, welche die neuen Techniken von Grund auf erlernen mussten. Die Schiffe hatten anfangs einem schlechten öffentlichen Ruf wegen ihres einfachen und veralteten Erscheinungsbild. In einer Rede, die das Notfall-Schiffsprogramm ankündigte, hatte Präsident Franklin D. Roosevelt das Schiff als ‘ein schrecklich aussehendes Objekt’ bezeichnet und das Time-Magazin nannte es ein ‘hässliches Entlein’. Der 27. September 1941 wurde dann zum Liberty Fleet Day (Liberty-Flotten-Tag) gemacht, um die öffentliche Meinung zu verbessern, da an diesem Tag die ersten 14 ‘Notfall’-Schiffe vom Stapel liefen. In einer Bemerkung bei der Einführungszeremonie zitierte Roosevelt dann Patrick Henrys Rede von 1775 ‘Give me Liberty or give me death’ (‘Gib mir Freiheit oder gib mit den Tod’) und sagte, dass diese neue Klasse von Schiffen die Freiheit nach Europa bringen würde, woher der Name Liberty-Schiff (‘Freiheits’-Schiff) herrührt. Das erste Liberty-Schiff war die Patrick Henry, welche am 27. September 1941 in Baltimore vom Stapel lief. Die Bauzeit des Schiffes betrug noch 244 Tage und sie wurde am 31. Dezember 1941 in Dienst gestellt. Später wurden die einzelnen Sektionen vorgefertigt, sodass sich die durchschnittliche Bauzeit auf 42 Tage reduzierte. Am schnellsten wurde die Robert mehr …

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