Feldherrnhalle-Division


Panzergrenadier-Division Feldherrnhalle.

Stahlhelm Feldherrnhalle-Division
Stahlhelm mit Wappen der Feldherrnhalle-Division

Division ‚Feldherrnhalle‘

Ursprünge und Vorgeschichte der Feldherrnhalle

SA FHH
Figur eines SA-Mannes der Feldherrnhalle-Standarte.
Die Feldherrnhalle-Division war in mancher Hinsicht ähnlich zur Division Großdeutschland, da die Rekrutierungen für den Verband nicht auf einen bestimmten Wehrkreis beschränkt waren, wie dies sonst üblich für Heeres-Divisionen war. Stattdessen kamen ihre Angehörigen aus allen Ecken des Deutschen Reichs.
Der Unterschied bei der Feldherrnhalle war jedoch, dass die traditionellen Verbindungen nicht beim deutschen Heer lagen, sondern bei der SA – und hier insbesondere zur SA-Standarte gleichen Namens, zu welcher enge Beziehungen unterhalten wurden. Die SA-Standarte ‚Feldherrnhalle‘ war eine Wachtruppe der SA-Gruppenkommandos, welche über das ganze Reichsgebiet verteilt waren und als motorisierte Infanterie-Kompanien organisiert und ausgebildet worden waren.
So war ein großer Anteil des Personals von Feldherrnhalle auch SA-Mitglieder. Dieser politische Aspekt verwässerte aber nicht die Tatsache, dass die Feldherrnhalle eine echte Heeres-Division war und zudem von sehr hoher Qualität, sodass sie als Eliteverband galt.


Die Ursprünge der Feldherrnhalle-Division können zu zwei verschiedenen, früheren Formationen zurückverfolgt werden: zu der 93. und 60. Infanterie-Division.

Erstere war aus Berliner Reservisten im September 1939 gebildet worden und ihre hauptsächlichen Bestandteile waren die Infanterie-Regimenter 270, 271 und 272. Zu spät einsatzbereit, um im Polenfeldzug eingesetzt zu werden, wurde sie 1940 im Saargebiet stationiert und nahm in diesem Sommer an dem Angriff auf die Maginot-Linie teil. Nachdem sie einige Zeit als Garnisonstruppen in Frankreich verwendet wurde, ging die 93. Infanterie-Division zur Vorbereitung von Unternehmen Barbarossa nach Polen.

Als Teil der Heeresgruppe Nord marschierte die 93. Infanterie-Division in den nördlichen Teil der Sowjetunion während des Vorstoßes auf Leningrad. Dabei erlitt sie schwere Verluste, ungefähr Zweidrittel ihres Personals fiel oder wurde verwundet bis Oktober 1941.
Die Division verblieb im nördlichen Abschnitt der Ostfront und im Herbst 1942 wurde dem Infanterie-Regiment 271 der Ehrentitel ‚Feldherrnhalle‘ verliehen, in Würdigung der SA-Tradition, welche sich auf den Hitlerputsch von 1923 bei dem Marsch auf die Feldherrnhalle bezog.

Im Frühjahr 1943 wurde die Division zur Auffrischung und Erholung nach Polen zurückgezogen, während ihr Infanterie-Regiment 271 nach Frankreich verlegt wurde, um als Kader für die 60. Panzergrenadier-Division verwendet zu werden. Die 93. Infanterie-Division ging dann wieder an die nördliche Ostfront im Raum Leningrad (16. Armee, Welikije Luki), wo sie das Infanterie-Regiment 273 als Ersatz für das IR 271 erhielt.
Die Division war dann an den Rückzugskämpfen vor Leningrad bis zur Verteidigung des Kurland-Kessels beteiligt, bis sie schließlich über See nach Ostpreußen evakuiert wurde. Dort ging sie im Kampf gegen die Rote Armee im März 1945 unter.

Die 60. Infanterie-Division wurde 1939 in Danzig aufgestellt, wobei viel Personal von der SS-Heimwehr Danzig und der SA-Brigade Ehrhardt integriert wurde. Sie nahm teil an den Kämpfen auf der Westerplatte im September 1939, wo die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs abgefeuert wurden.
Sie wurde im Westfeldzug eingesetzt und bei der Invasion von Jugoslawien 1941. Während des Unternehmens Barbarossa sah die Division Einsätze in vielen der großen Schlachten in der Ukraine, dem Donezbecken, bei Kiew, Rostow und Charkow. Beteiligt am Vorstoß auf die Wolga im Jahr 1942, wurde sie zu einer der Divisionen, welche im Kessel von Stalingrad Anfang 1943 vernichtet wurden.

Aufstellung der Panzergrenadier-Division Feldherrnhalle

Appell bei der Feldherrnhalle-Division
Appell bei der Feldherrnhalle-Division in Nimes (Frankreich), Sommer 1943.
Von Mitte März 1943 an wurde dieser in Stalingrad untergegangene Verband als 60. motorisierte Infanterie-Division um den Kern des Infanterie-Regimentes 271 ‚Feldherrnhalle‘, mit Restbeständen der 60. Infanterie-Division – wie Urlaubern, Abkommandierten und Genesenen – sowie in Frankreich befindlichen Alarmverbänden des Ersatzheeres (‚Kriemhilde‘- und ‚Brunhilde‘-Einheiten) wiederhergestellt.

Das Füsilier-Regiment ‚FHH‘ (kurz für ‚Feldherrnhalle‘) entstand ab dem 15. April 1943 aus Resten und Ersatzmannschaften des in Stalingrad vernichten motorisierten Infanterie-Regiment 20, welches mit dem I. Bataillon und der 14. Kompanie wieder aufgestellt wurde. Anfang April wurde es durch einen Regimentsstab, dem III. Bataillon und 13./Inf.Rgt.92 (mot.) ergänzt. Während der Aufstellung in Südfrankreich wurde es schließlich offiziell als Füsilier-Regiment ‚Feldherrnhalle‘ bezeichnet.

Das Grenadier-Regiment 271 ‚Feldherrnhalle‘ wurde im Juni 1943 umbenannt in Grenadier-Regiment ‚FHH‘. Die Panzer-Abteilung 160 wurde Ende März 1943 in Südwest-Frankreich wiederaufgestellt, beginnend mit dem Stab und 1./Pz.Abt. 160. Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 160 wurde Ende April in der Truppenschule II (Krampnitz) aufgestellt. Das motorisierte Panzer-Artillerie-Regiment 160 entstand in Südfrankreich als Regimentsstab, der I. und III. Abteilung mit zunächst sechs Batterien 105 mm leFH 18, ⁣ mit Zugkraftwagen. Zwei Batterien stammten aus der 6.Batterie/Art.Abt. des verstärkten Pz.Gren.Rgt.891.


Im Juni 1943 wurde die Division schließlich in Panzergrenadier-Division ‚Feldherrnhalle‘ umbenannt. Bis September 1943 war die Aufstellung abgeschlossen und die Division bedingt einsatzbereit.

Gliederung 1943

Stab Pz.Gren.Div. 'Feldherrnhalle' (kurz: FHH)Begleit-Kompanie
Füsilier-Rgt. FHHI.-III.(-Rgt.), sIG (Sfl), Pz.Jg.Kp.
Grenadier-Rgt. FHHwie Füsilier-Rgt.
Panzer-Abt. FHHdrei Pz.Kpn. (StuG III/IV)
Pz.Aufkl.Abt. FHHeine Pz.Späh-, 2 Pz.Aufkl., 1 s.Kp. (SPW)
Art.Rgt. (mot.) FHHI.-III. (I. gepanzert auf Sfl) mit 3 leFH-Batterien
Nachr.Abt. (mot) FHHFernspr.-/Funk-Kp./Nachr.Kol.
Pionier-Btl. (mot.) FHHdrei Pio-Kpn. (mot), 1 Brücken-Kommando 'K'
Di.Na.Fü FHHVersorgungs- und Administrations-Einheiten

Kommandeure

Generalleutnant Otto Kohlermann
Generalleutnant Otto Kohlermann
Generalleutnant Otto Kohlermann (Juni 1943 bis April 1944),
Generalmajor Friedrich Karl Steinkeller (April bis Juli 1944),
Generalleutnant Günther Pape (Juli 1944 bis Mai 1945).

Einsätze 1943/44

Grenadiere von FHH in Weißrussland
Grenadiere von FHH in Weißrussland, 1943,
Mitte November 1943 wurde die neue Panzergrenadier-Division ‚Feldherrnhalle‘ zur Heeresgruppe Mitte an die Ostfront abtransportiert, wo sie in der Gegend von Witebsk-Polozk aufmarschierte.
Eine Kampfgruppe aus der mit Sturmgeschützen, Pionieren und einer Artillerie-Batterie verstärkten Pz.Aufkl.Abt. FHH wurde beim VI. Korps südlich Witebsk als Sperrverband der 3. Panzer-Armee eingesetzt. Dort erfolgten Gegenangriffe und Abwehrkämpfe bis Anfang Januar 1944.

Im Januar war dann fast die gesamte Division bei Gegenangriffen und Abwehrkämpfen bei Witebsk eingesetzt. Nach einem verlustreichen Gegenangriff Ende des Monats wurde FHH zur Auffrischung aus der Front herausgezogen und im Februar zur Heeresgruppe Nord abtransportiert. Dort wurde die Division als Sperrverband bei der Armee-Abteilung Narwa (südwestlich von Narwa in Estland) eingesetzt.


 

Verwundeter von FHH
Bei Narwa wird ein Verwundeter von FHH in Sicherheit gebracht.
Von März bis April 1944 führte FHH Gegenangriffe durch, um den sowjetischen Einbruchsraum südwestlich von Narwa zu bereinigen. Diese Operationen ‚Ostsack‘ und ‚Westsack‘ fanden im Raum Waiwara, nördlich von Auwere statt.
Diese Einsätze begannen mit der Abwehr eines sowjetischen Durchbruchsversuches zur Ostsee westlich von Narwa. Vom 16. März bis Ostern 1944 war FHH an der Bereinigung des ‚Ostsacks‘ bei Auwere beteiligt. Anschließend Gegenangriffe in dieser Gegend bis zum 25. April, als die Division abgelöst und zur Auffrischung bei Mogilew abtransportiert wurde. Die Masse der Panzer-Abteilung FHH, die I. Batterie mit den Selbstfahrlafetten des Art.Rgt. FHH und I./Gren.Rgt. FHH wurden Anfang Mai nach Ostpreußen, Arys und zur Ersatz-Brigade FHH in Elbing verlegt, um aufgefrischt oder mit neuer Ausrüstung versehen zu werden, darunter Schützenpanzer und Panzer-Haubitzen.

Die verbliebene Masse von FHH sah sich ab 22. Juni 1944 als OKW-Reserve der gewaltigen sowjetischen Sommeroffensive gegen die Heeresgruppe Mitte ausgesetzt. Die ersten Abwehrkämpfe fanden östlich von Mogilew statt, dann folgte der Rückzug hinter den Dnjepr, schließlich ab dem 25./26. Juni bei Mogilew selbst. Am 27./28. Juni setzte sich die Division auf eine Abwehrlinie südostwärts Borrissow ab, mit anschließender Rundumverteidigung. Dann Rückzug in die Gegend nördlich der Beresino-Wälder bei Chevren.


Von dort aus erfolgte ein Ausbruchsversuch nach Westen in Richtung Baranowitschi, wo eine neue Abwehrfront in Weißrussland gebildet werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Division neben dem II./Art.Rgt.(mot.) FHH nur noch aus ein paar hundert Grendieren, sechs Sturmgeschützen, fünfzehn Panzerspähwagen und Schützenpanzern sowie einigen Dutzend LKW und Zugmaschinen, die zumeist mit Verwundeten vollgestopft waren.

Als der letzte zusammengefasste Ausbruchsversuch am 5. Juli scheiterte, befahl das übergeordnete Korps allen unterstellten Verbänden und Soldaten, sich irgendwie nach Westen durchzuschlagen. In der Gegend von Wolma am Dnjepr ging FHH dabei unter und ihr Kommandeur, Generalmajor Steinkeller, geriet in Kriegsgefangenschaft.

Neuaufstellung im Sommer 1944

Aus den bis Anfang August 1944 hinter den deutschen Linien angekommenen Überlebenden der Pz.Gren.Div. FHH wurde ab Mitte August auf dem Truppenübungsplatz ‚Warthe-Lager‘ in Ostpreußen die Division neu aufgestellt.
Der Kern bestand aus den seit Sommer in Ostpreußen zur Umrüstung befindlichen Teile der Panzer-Abteilung FHH, das I.(gp)/Gren.Rgt. FHH und das I.(SF)/Art.Rgt.(mot) FHH. Neben den Versprengten kamen noch Mannschaften der Danziger Ersatz-Brigade (mot.) FHH und zurückgekehrte Urlauber, Abkommandierte, Genesene und jugendliche Rekruten hinzu.

Vier Angehörige von FHH, welche von Adolf Hitlers Fotograf Hugo Jaeger im Juli 1944 fotografiert wurden:


 

Panzergrenadier von FHH
Panzergrenadier von FHH, 1943/44.
Das Pz.Gren.Rgt. FHH entstand mit drei Bataillonen und Regiments-Einheiten, darunter eine schwere Infanteriegeschütz-Kompanie mit Zugmaschinen und einer Pionier-Kompanie, aus der Masse des I.(gp)Gren.Rgt. FHH, Teile eines im Sommer 1944 im im Wehrkreis IV von Dresden aufgestellten Jäger-Bataillon FHH und jungen Rekruten der Ersatz-Brigade FHH.

Das Artillerie-Regiment wurde aus den drei Batterien der in Arys befindlichen I./Art.Rgt. FHH (SF) und Artillerie-Reserve- und Ausbildung-Abteilung FHH in Elbing neu aufgestellt. Eine Panzerjäger/Sturmgeschütz-Abteilung FHH mit 33 Sturmgeschützen konnte mit einer Kompanie der Pz.Abt. FHH (160) und Mannschaften der Panzer-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung FHH in Elbing genauso schnell wieder aufgestellt werden, wie eine Pz.Nachrichten-, Pionier- und Pz.Jäger-Kompanie mit schwerer Pak und Zugmaschinen.

Die zu Beginn nur schwachen Versorgungstruppen, welche aus den Wehrkreisen XX und III eintrafen, wurden bei der Ersatz-Brigade FHH gesammelt.

Sfl von FHH
Artillerie-Selbstfahrlafette von FHH in Ungarn.
Anfang September 1944 erfolgte die Verlegung der Division, welche aber nur effektive Brigadestärke hatte, nach Nordost-Ungarn. Die Aufstellung wurde dort bis Anfang Oktober vorläufig abgeschlossen.

Einsatz der Panzergrenadier-Division FHH ab 10. Oktober 1944 bei der Heeresgruppe Süd bei der Panzerschlacht von Debrecen. Am 11. und 12. Oktober Angriff der Kampfgruppe FHH nach Südwesten in Richtung Kaba-Tetetlen, wo sie eine große Lücke zwischen der 13. und 1. Panzer-Division schließen konnte.
Anschließend Abwehrkämpfe südwestlich von Debrecen und die Öffnung der Hauptversorgungs-Rollbahn des III. Panzer-Korps von Beretto Ujfalu kommend. Abwehr und Gegenangriffe nordwestlich von Debrecen bis zum 16. Oktober, dann Verteidigung von Hajdu-Boszermeny bis zum 21. Oktober. Am 23. und 24. Oktober wurden die Theiß-Übergänge um Polgar gesichert und ein Gegenangriff zur Herstellung einer zusammenhängenden Front zwischen der 6. und 8. Armee durchgeführt.

button goHier zum zweiten Teil: Panzer-Division Feldherrnhalle.


Quellenangaben und Literatur

The Panzer Divisions (Men-At-Arms, Martin Windrow)
German Army Elite Units 1939-45 (Osprey, Gordon Williamson)
Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945 (Bundesarchiv-Militärarchiv und Arbeitskreis Wehrforschung)
Die gepanzerten und motorisierten deutschen Grossverbände 1935-1945 (Rolf Stoves)


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