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Rumänische Streitkräfte



Stärke und Organisation der Armee, Luftwaffe und Marine von Rumänien im Jahr 1942.
Kriegsgliederung, Divisionen, Bewaffnung und Ausrüstung der rumänischen Armee, Flugzeuge der rumänischen Luftwaffe und Kriegsschiffe der rumänischen Marine.

Rumänische Infanterie während der Schlacht um Sewastopol
Rumänische Infanterie während der Schlacht um Sewastopol im Juni 1942.

Rumänische Armee



Bis zum Herbst 1941 hatten die Rumänen, zumeist zu Fuß oder auf dem Rücken von Pferden, die Ukraine und Bessarabien durchquert und das Schwarze Meer erreicht. Sie hatten Odessa nach zweimonatiger Belagerung eingenommen und betraten die Halbinsel Krim. Die Verluste waren jedoch groß und es wurden mehr als 130.000 Soldaten (darunter 5.400 Offiziere) getötet oder verwundet. Die Überlebenden waren in einem bedauerlichen Zustand, oft barfuß gehend und eines ihrer wichtigsten Transportmittel scheinen bespannte Bauernwagen gewesen zu sein.

Die Deutschen bemängelten das starre, hieratische System der königlichen Armee ihres Verbündeten, in welcher Offiziere immer noch ihre Bediensteten hatten und besondere Verpflegungsrationen erhielten. Und wenn die im direkten Kampf durchaus tapferen Offiziere getötet worden waren, fehlte dem Ersatz aus der Reserve die notwendige Qualifizierung für eine gute Führung. Während des bitteren Winters von 1941/42 fielen die Temperaturen östlich von Feodossja oft auf Minus 30 Grad und die rumänischen Truppen, welche noch schlechter mit Winterkleidung als die Deutschen ausgestattet waren, hatten Mühe ihre Frontlinie zu halten. Verstärkungen wurden von den rückwärtigen Besatzungstruppen an die Front geschickt, trotz der Tatsache, dass sie dafür in keinster Weise angemessen bewaffnet waren.

Am 2. Juli 1942 eroberten rumänische Einheiten als Teil der deutschen 11. Armee Sewastopol und rückten anschließend in den Don-Bogen vor. Im Spätsommer 1942 bestand das rumänische Heer an der Ostfront aus der 3. und 4. rumänischen Armee mit 13 Infanterie-Divisionen, 1 Panzer- und 2 Kavallerie-Divisionen. Weitere zwei Divisionen befanden sich als Küstenschutz auf der Halbinsel Krim und sechs Divisionen standen im Kaukasus. Des Weiteren befanden sich 26 rumänische Divisionen als Besatzungs- und Sicherungstruppen hinter der Front, welche jedoch unter der Sollstärke und schlecht ausgerüstet waren.

Im November 1942 war das rumänische Heer von Marschall Antonescu mit 267.727 Mann immer noch das größte Kontingent der verbündeten Achsentruppen an der Ostfront, trotz 20.000 Verlusten alleine auf der Krim. Allerdings waren die Rumänen immer noch katastrophal schlecht ausgerüstet, vor allem mit Panzerabwehrwaffen, und alle Divisionen waren unter der Sollstärke. Den deutschen Stellen war der Mangel der Rumänen an Panzerabwehrgeschützen bekannt, und so begannen sie ab Oktober 1942 jede dieser Divisionen mit einer Abteilung von sechs der neuen 7,5-cm-PAK, gezogen durch Pferde, auszurüsten.


Rumänische Kriegsgliederung an der Ostfront im November 1942:

HeeresgruppeArmeeKorpsDivisionen
Heeresgruppe Don (Marschall Antonescu) - vorgesehen, jedoch niemals wegen der russischen Gegenoffensive bei Stalingrad umgesetzt. 3. Armee (Dumitrescu) an der Don-Front nördlich von Stalingrad (Reserven: 7. Kavallerie-Division, 15. Kavallerie-Division)IV. Korps1. Kavallerie-Division
13. Infanterie-Division
V. Korps6. Infanterie-Division
5. Infanterie-Division
II. Korps14. Infanterie-Division
9. Infanterie-Division
I. Korps11. Infanterie-Division
7. Infanterie-Division
4. Armee (Constantinescu) in der Kalmücken-Steppe südlich von Stalingrad (Reserven: 1. Panzer-Division Groß-Riumänien, dt. 16. motorisierte Infanterie-Division, dt 29. motorisierte Infanterie-Division)VII. Korps8. Kavallerie-Division
5. Kavallerie-Division
VI. Korps4. Infanterie-Division
1. Infanterie-Division
2. Infanterie-Division
18. Infanterie-Division
dt. IV. Korps20. Infanterie-Division
dt. 297. Infanterie-Division
dt. 371. Infanterie-Division
dt. 6. Armee (Paulus) in Stalingrad(siehe Kriegsgliederung der Wehrmacht)
auf der KrimGebirgs-Korps10. Infanterie-Division
4. Gebirgs-Division
1. Gebirgs-Division
bei der deutschen 17. Armee der Heeresgruppe A im westlichen KaukasusKavallerie-Korps6. Kavallerie-Division
9. Kavallerie-Division
19. Infanterie-Division
3. Gebirgs-Division (dem deutschen V. Korps unterstellt)
bei der deutschen 1. Panzer-Armee der Heeresgruppe A im Zentral-Kaukasus2. Gebirgs-Division

Grundsätzliche Verbände der rumänischen Armee 1942:

 Infanterie-DivisionGebirgs-DivisionKavallerie-DivisionPanzer-Division
Anzahl der Verbände21 + 6 Reserve + 1 Garde4 + 1 Elite-Grenzschutz6 - 91
Infanterie-Regimenter 3 (nur je 2 statt normalerweise 3 Bataillone) + 1 Kavallerie-Abteilung (ausgerüstet mit tschechischen 7,92-mm-Karabinern = Kar98k oder alten 6,5mm Mannlicher und ZB30 [=Bren] Maschinengewehren)2 3 Kavallerie-Regimenter (3 Divisionen hatten jeweils ein mit Skoda-Halbketten-fahrzeugen ausgestattetes Infanterie-Regiment anstatt Pferde) 1 - 2 motorisierte Infanterie-Regimenter
Gesamtstärkeca. 12.00012.0006.000?
Panzerabwehr-Kanonen 30-36 (18 x 37mm Pak36, 12 x 47mm + von Oktober 6 x deutsche 7,5-cm PAK40) 12 (37mm Pak36) 9 (37mm Pak36)ca. 6-12
Artillerie 24 - 52 (75mm M1897 Feldgeschütze und 100mm-Haubitzen) 24 (75mm Skoda Feldgeschütze und 100mm Skoda-Haubitzen) 12 (75mm M1897 Feldgeschütze) ca. 24 (mit Zugmaschinen)
Fahrzeuge keine LKW, nur einige VW-Kübelwagen zur Aufklärung- 3 Divisionen waren mit Skoda-Halbketten-fahrzeuge für je 1 Regiment ausgestattet Kapazität von weniger als 60 Tonnen
Panzer--- ? (Skoda LT35 = PzKpfw 35(t), Renault R-35, leichte CKD-Panzer - ab Ende 1942 PzKpfw 38(t) und PzKpfw IV)

Die Kavallerie-Divisionen bewährten sich gut in Russland. Ihre Beweglichkeit hat dazu beigetragen die zahlenmäßige Schwäche und geringe Artillerie-Ausstattung auszugleichen. Berichte zeugen oft von ihrer überragenden Disziplin und Zusammenhalt im Vergleich zu den gewöhnlichen Infanterie-Divisionen.


Rumänische Luftwaffe

Rumänische Bf 109
Rumänische Messerschmitt Bf 109.
Als Rumänien zusammen mit Deutschland die Sowjetunion im Juni 1941 angegriffen hatte, bestand die rumänische Luftwaffe aus einer Vielzahl von Flugzeugtypen, was auch die Entwicklung der diplomatischen Beziehungen des Landes widerspiegelte:

  • 12 Jagdflieger-Staffeln (insgesamt 240 Jäger) mit polnischen PLZ P11 (148 Flugzeuge), P.24 (56 Flugzeuge), englische Hawker Hurricane (12 Flugzeuge) und deutsche Heinkel He 112B (24 Flugzeuge).
  • 20 Bomber-Staffeln (insgesamt 226 Bomber) mit französischen Bloch 210 (24 Flugzeuge), Potez 633 (20 Flugzeuge), polnischen P37 (39 Flugzeuge), englischen Bristol Blenheim (34 Flugzeuge), italienischen Savoia-Marchetti SM-79B (24 Flugzeuge), deutschen Heinkel He 111 (35 Flugzeuge) und Junkers Ju 87B (50 Flugzeuge).
  • 8 Aufklärungs-Staffeln (insgesamt 355 Aufklärer und leichte Bomber) mit polnischen P23 (30 Flugzeuge) und rumänischen IAR37, IAR38 und IAR39 (325 Flugzeuge).
  • 2 Marineflieger-Staffeln, wovon eine mit italienischen Cant Z-501 und eine mit deutschen Heinkel He114B Flugbooten ausgerüstet war.

Die Ausfälle waren groß, was mehr an den Schwierigkeiten lag, eine solche große Anzahl verschiedener Flugzeugtypen zu warten, als am russischen Widerstand. Am Ende des Jahres wurden die rumänischen Luftwaffen-Verbände zurückgezogen, um für die kommende Sommeroffensive neu reorganisiert zu werden. Ein bescheidener deutscher Beitrag bestand in der Lieferung von fast 70 Messerschmitt Bf 109E Jägern (siehe Foto), 12 Heinkel He 112 Jägern und 20 Junkers Ju 88A Bombern.

Zur Unterstützung des Vorstoßes auf Stalingrad bestand das 1. rumänische Fliegerkorps im Juli 1942 aus:

  • 4 Jagdstaffeln mit Messerschmitt Bf 109E,
  • 6 Bomberstaffeln mit Heinkel He 111H und Savoia-Marchetti SM-79B,
  • 2 Stuka-Staffeln mit Junkers Ju87B,
  • sowie Unterstützung durch leichte Bomber- und Aufklärungsverbände.

Rumänische Marine

Mitglieder der Besatzung eines rumänischen Zerstörers
Mitglieder der Besatzung eines rumänischen Zerstörers während eines Einsatzes im Schwarzen Meer.
Dem rumänischen Verteidigungsminister, General Pantazi, waren die Unterstaats-Sekretäre der Marine und der Luftwaffe unterstellt. Die königliche rumänische Marine wiederum war in zwei Abteilungen organisiert, welche aus der Donau-Flottille und der Schwarzmeer-Flotte bestanden. Mit Stützpunkten in Galatz und Konstanza war die königlich-rumänische Marine 4.980 Mann stark und bestand 1939 aus:

  • 7 Zerstörer und Torpedoboote (davon zwei moderne Einheiten),
  • 3 Motor-Torpedoboote (englischer Bauart),
  • 1 U-Boot,
  • 1 Minenräumer,
  • 4 Sicherungs- und Patrouillenboote,
  • 7 Flussfahrzeuge,
  • 35 Handelsschiffen.

Die meisten der rumänischen Kriegsschiffe wurden in Italien und England entworfen oder gebaut.

Nach dem Bündnis mit Deutschland wurde die Marine leicht vergrößert, wenn auch der Schwerpunkt eindeutig bei der Armee lag. Zwei weitere U-Boote wurden unter deutscher Leitung zusammengebaut und einige deutsche S-Boote erworben. Zusätzlich wurden noch einige Hilfsschiffe umgebaut.

Die Donau-Flottille sah als erste Kampfeinsätze, während die Kriegsschiffe der Schwarzmeer-Flotte alsbald die russische Nachschubs- und Evakuierung-Routen angriffen. Die Motor-Torpedoboote erwiesen sich dabei nicht als so erfolgreich wie gehofft. Die Zerstörer sicherten Minenleger, welche defensive Minenfelder auslegten, oder Minenräumer, welche die eigenen Versorgungsrouten an der Küste von russischen Minen befreiten. Auch eskortierten die Zerstörer Nachschubs- oder Evakuierung-Geleitzüge und außerdem Tanker mit rumänischem Öl, welche durch den Bosporus in die Ägäis liefen.

Nach der Ankunft deutscher Seestreitkräfte über die Donau wurden die rumänischen Schiffe dem deutschen kommandierenden Admiral für das Schwarze Meer, Vize-Admiral Brinkmann, unterstellt. Im August 1943 übernahm die rumänische Marine noch fünf italienische Kleinst-U-Boote, welche zuvor von den Italienern im Schwarzen Meer eingesetzt worden waren.

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Innerhalb ihrer eigenen Grenzen hatten die neuen Eisenbahnstrecken, welche von deutschen Ingenieuren gebaut wurden, noch Unterbrechungen auf jeder Seite des Golfs von Alexandretta, wo sie die Taurus- und Amanus-Gebirge auf dem Weg nach Aleppo überquerte. Dort verzweigte die Bahn in Richtung Bagdad, wo aber noch 500 km Strecke bis zum Tigris fehlten, und in die andere Richtung nach Amman und Medina. Die nächste Eisenbahnstation an der russischen Kaukasus-Grenze war noch 400 km davon entfernt. Die Armee, die etwas mehr als eine Million Mann stark war, mit sechsunddreißig regulären Divisionen, wurde in die I., II., III. und IV. Armee eingeteilt. Jeweils eine Armee befand sich im europäischen Teil der Türkei, eine in West-Anatolien, eine bei Erzurum in der Nähe der russischen Grenze, und eine war auf Syrien verteilt. Darüber hinaus gab es jeweils zwei regulären Divisionen im Jemen, Zentral-Arabien und Mesopotamien (dem heutigen Irak). 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  • MG42-Schütze der Waffen-SS

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Dazu waren die SS-Verfügungstruppe (später SS-Division Reich), Leibstandarte-SS-Adolf Hitler und SS-Totenkopf-Division als Elite-Verbände gedacht. Derartige Formationen wurden deshalb oft für den Einsatz an entscheidenden Stellen der Front verwendet. Dies traf vor allem auf die ersten sechs Waffen-SS-Divisionen zu, sowie die später noch aufgestellten SS-Panzer- und Panzergrenadier-Divisionen. Deshalb waren sie normalerweise an den Frontabschnitten mit den heftigsten Kämpfen im Einsatz, sowohl defensiv als auch offensiv. Aber auch die anderen Waffen-SS-Formationen sahen unter den gleichen Umständen wie Heeres-Divisionen intensive Gefechte bei verschiedenen Gelegenheiten während der letzten zwei Kriegsjahre. In diesem Zeitraum waren die Verluste bei allen im Bodenkampf stehenden Waffengattungen der deutschen Streitkräfte erheblich. Die nackten, statistischen Zahlen des bundesdeutschen WASt, welches die Schicksale von Kriegsopfern archiviert, gaben 1972 an, dass ungefähr 950.000 Männer bis Kriegsende in der Waffen-SS dienten. Davon wurden 253.000 als im Gefecht gefallen oder vermisst registriert, was knapp 27 Prozent sind. Im deutschen Heer dagegen dienten 11 Millionen Mann, von denen 3.280.000 Mann als Tot oder vermisst gelten, was knapp 30 Prozent sind. Da es im Heer einen weitaus höheren Anteil von ‘nicht-kämpfenden’ Truppenteilen gab, würde dies sogar einen noch höheren Anteil an Toten unter den Kampftruppen als bei der Waffen-SS ergeben, wo es nur wenige Nicht-Kombattanten gab. Jedoch führen diese Zahlenangaben zu falschen Schlüssen. Denn um die Verluste zwischen Heer und Waffen-SS zu vergleichen, müssten auch die unterschiedlichen Umstände der einzelnen Divisionen im Kampf berücksichtigt werden. Dazu gehören ihre Aufgaben und Operationsziele, gegen welchen Gegner und unter welchen Umständen sie jeweils kämpften, das Gelände und die feindliche Kräfteüberlegenheit. Zum Beispiel ergab eine genauere Studie über die Leistungsfähigkeit an der Westfront im Jahr 1944, dass einige Divisionen der Luftwaffe und des Heeres eine bessere Kampfkraft und damit ein günstigeres Verlustverhältnis erzielten als SS-Formationen. Eine derartige Studie müsste aber für einen Großteil der Gefechte der meisten Divisionen der Wehrmacht erstellt werden, um beweiskräftig zu sein. Weiterhin ist zu bedenken, dass aufgrund politischer Einflussnahme, operativer Überlegungen oder anderer Faktoren, Einheiten der Waffen-SS nicht geopfert wurden, wie z.B. die 6. Armee in Stalingrad oder dieselbe Armee nochmals in Rumänien im Jahr 1944. Das Gleiche galt für die Kapitulation in Tunesien, wo es ebenfalls keine größeren Waffen-SS-Formationen gab. Auch auf Sizilien wurden keine Waffen-SS-Verbände eingesetzt, da hier ebenfalls ein großes Risiko des Verlustes der Einheiten bestand. An diesen und anderen gefährdeten Positionen, wie Küstenschutz, Garnisonen, oder in Stellungen unter schwerem Luft-, See- oder Artillerie-Beschuss, mussten die Einheiten des Heeres ‘ihren Kopf hinhalten’, wodurch hier überproportionale Verluste entstanden. Während des Zweiten Weltkrieges war die andauernde Kampfbelastung der Einheiten der Waffen-SS deutlich geringer als für die meisten Einheiten des Heeres. Nur wenige Einheiten der Waffen-SS sahen 1939 in Polen einen Einsatz oder Westeuropa im Jahr 1940 und keine davon war zumeist größer als ein Regiment. Es gab zu diesem Zeitpunkt nur drei Divisionen: SS-Verfügungs-Division, Totenkopf und SS-Polizei-Division. In der zweiten Jahreshälfte 1941 befanden sich ebenfalls nur sechs Waffen-SS-Divisionen an der Ostfront, während 136 Divisionen des Heeres im ständigen Kampf standen. 1942 waren es dann weiterhin nur sechs Divisionen der Waffen-SS sowie drei Brigaden, während über 200 Heeres-Divisionen an der Ostfront kämpften. Einige der neueren Waffen-SS-Divisionen wurden bis auf die letzten sechs Kriegsmonate praktisch während ihres ganzen Bestehens nur gegen Partisanen eingesetzt. Dies war zwar ein brutaler Kleinkrieg, aber in keinem Fall so verlustreich wie gegen die Rote Armee zu kämpfen. Beim Heer wurden später sogenannte Volksgrenadier-Divisionen aufgestellt oder aus zerschlagenen Verbänden wiederhergestellt. Einige dieser VG-Divisionen wurden mit demoralisierten Kader zerschlagener Divisionen gebildet und mit Person von Luftwaffe und Marine aufgefüllt, welche praktisch keine Erfahrung im Infanterie-Kampf hatten. Nach einer Verbandsübung von höchsten sechs Wochen wurden diese Divisionen in den Einsatz geschickt, wobei die mangelhafte Ausbildung und Ausrüstung durch Indoktrinierung ausgeglichen werden sollte. Seit Sommer 1944 wurden 76 dieser Volksgrenadier-Divisionen mit zweifelhaftem Kampfwert und hohen zu erwartenden Verlusten beim Heer aufgestellt, was alleine schon die doppelte Menge aller Waffen-SS-Divisionen war. Nach Aufführung all dieser Statistiken und Einwände in beide Richtungen ist die Vorstellung, dass die Waffen-SS unverhältnismäßig höhere Verluste erlitten hat, am besten noch eine unbewiesene und nicht nachvollziehbare Verallgemeinerung. Schlechteres Führungspersonal bei der Waffen-SS Wie zuvor bereits erwähnt, gilt als einer der Gründe für die angeblich übermäßigen Verluste der Waffen-SS, dass ihre Führung schlechter als die des Heers war. Hier wird behauptet, dass die Offiziere der Waffen-SS eher mehr nationalsozialistischen Eifer als militärisches Fachwissen mitbrachten. Dies wird allerdings nicht bei einem Blick auf das Führungspersonal der verschiedenen Waffen-SS-Divisionen untermauert. Viel mehr besaßen alle Divisionskommandeure militärische Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg und waren sogar zumeist schon im Offiziersrang. Allerdings diente nur eine Minderheit ununterbrochen mehr …

  • Britisches leichtes Maschinengewehr BREN Mk I-IV. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Bren-MG Typ: leichtes Maschinengewehr. Geschichte Über das Bren-MG wurde von den britischen Soldaten, welche es jemals benutzt hatten, nur lobende Worte gesprochen – und das aus gutem Grund. Mit ziemlicher Sicherheit war es das beste leichte Maschinengewehr, welches jemals von irgendeiner Armee in größeren Stückzahlen verwendet wurde. Es war zuverlässig, robust, einfach und genau – und nur darauf kommt es an. Der Entwurf stammte ursprünglich aus der Tschechoslowakei, aber über seine Authentizität gab es Zweifel. So war die Tschechoslowakei seit dem Ende des 1. Weltkrieg ein Verbündeter Frankreichs und die Verbindungen zwischen dem französischen Kriegsministerium und dem tschechischen Verteidigungsministerium waren am engsten. Ein Ergebnis davon war die Herstellung des französischen Chatellerault-Maschinengewehrs im tschechischen Regierungsarsenal in Prag und der Verkauf als Handelswaffe unter dem Namen ZB. Dieses soll angeblich später ausführlich von der britischen Armee getestet und im Mai 1935 ein Lizenzvertrag unterzeichnet worden sein. Es gibt eindeutig eine Ähnlichkeit in der Form zwischen dem Chatellerault und dem ZB26, aber spätere Forschungen haben die Existenz eines ZB24-Modells aufgedeckt, das vor dem Eintreffen des ersten Chatellerault produziert wurde. Es sieht also aus, als wäre das ZB tatsächlich ein vollständiges tschechisches Produkt. Angesichts der Berichte über katastrophale Explosionen und anderen Störungen, welche vom Chatellerault während der ersten Einsatzjahre bekannt wurden, und welche beim Bren-MG nicht auftraten, ist dies somit wohl zutreffend. Dem tschechischen ZB26 folgte ein leicht verbessertes Modell, das ZB30, welches in den frühen 1930er Jahren nach England gebracht wurde. Die britische Armee suchte zu dieser Zeit nach einem neuen leichten Maschinengewehr, um das Lewis zu ersetzen, und zeigte unter der Voraussetzung Interesse, wenn die Waffe auch Patronen im britischen Standard-Kaliber verschießen könnte. In einer überraschend kurzen Zeit standen die Tschechen wieder mit einem speziell dafür produzierten Modell, dem ZB33, vor der Tür. Von diesem Modell wurden nur eine Handvoll als Demonstrations- und Versuchswaffen hergestellt und es war ein umgebautes ZB30 für die britische .303 (7,7 mm) Patrone mit verkürztem Lauf, dem Gasaustritt neu positioniert und die Visiereinstellungen auf Yards umgestellt. Die vorgestellte Waffe zeigte ein hohes Maß an kaufmännischer Intelligenz. Die anderen leichten Maschinengewehre, welche von den Briten zu dieser Zeit ebenfalls in Betracht gezogen wurden, waren das dänische Madsen und das Vickers-Berthier. Letzteres sollte schon fast angenommen werden, als das neue ZB33 vorgestellt wurde. Nachfolgende Vergleichsstudien zeigten die Überlegenheit des ZB-Entwurfs und es wurde als Bren Gun Mark I angenommen und am 4. August 1938 offiziell in Dienst gestellt. Der Name setzte sich dabei aus ‘BR’ für ‘Brünn’ als Ursprung des Entwurfs und ‘EN’ für ‘Enfield’, dem Ort der britischen Serienproduktion, zusammen. Die Enfield-Fabrik war bereits 1937 für die Produktion des neuen Maschinengewehrs vorbereitet worden und die ersten Exemplare wurden im September des gleichen Jahres fertiggestellt. Bis 1940 waren über 30.000 Bren-Maschinengewehre ausgeliefert worden. Dieses Modell war eine direkte Kopie des ZB33 und hatte ein weiter hinten angebrachtes Trommelvisier, einen Riemen, welcher über die Schulter des Schützen gespannt werden konnte und eine Einbuchtung für die linke Hand zum Drücken auf den Schaft. Die Funktion des leichten Maschinengewehrs erfolgte über Gasentnahme in der Mitte des Laufs. Der Lauf konnte in kürzester Zeit ausgewechselt werden. Das Magazin mit 30 Schuss war aufgrund der Forderungen für die Zuführung der britischen umrandeten Patrone gekrümmt. Der ursprüngliche, tschechische Entwurf für die randlose 7,92-mm-Munition hatte ein gerades Magazin. Bei der Evakuierung von Dünkirchen verlor die britische Armee viele ihrer Bren-Maschinengewehre. Nicht nur, dass die Deutschen nun einen erheblichen Vorrat dieser Waffen mit Munition erbeuteten, welche sie als das Leichte MG 138(e) verwendeten, so fehlten nun große Mengen davon in der britischen Armee. Deshalb wurde der Original-Entwurf überarbeitet, um die Produktion der Waffe zu beschleunigen. Dies führte zur Variante Bren Gun Mk 2. Varianten Mark II: Das leichte Maschinengewehr Bren Mk I war für Kriegszeiten etwas zu luxuriös und um die Fertigung zu vereinfachen, wurden einige Modifikationen vorgenommen. Die Stumpf-Beschläge wurden verworfen, das Trommelvisier durch ein einfacheres Tangenten-Visier ersetzt, das teleskopartige Zweibein wurde durch ein einfacheres mit fester Länge ersetzt, wobei der Spannhebel nicht mehr gefaltet wurde und gewisse Aufhellungen auf dem Gehäuse wurde weggelassen, was das Gewicht auf bis zu 10,65 kg erhöhte. Dieses Modell wurde am 6. Juni 1941 eingeführt. Mark III und IV: Eingeführt am 18. Juli 1944, waren diese Modelle identisch zu Mark I bzw. Mark II, mit der Ausnahme, dass der Lauf nur 56,5 cm lang war. Für die national-chinesische Armee wurden in Kanada Exemplare mit Kaliber 7,92 mm gebaut. Herstellung Die gesamte Fertigung in Großbritannien erfolgte unter Lizenz ausnahmslos in der staatlichen Waffenfabrik in Enfield. Um Ausfälle durch mögliche deutsche Luftangriffe zu vermeiden, erfolgte später auch die Herstellung in Kanada, Australien und anderen Commonwealth-Staaten. Bei Enfield in Großbritannien wurden während des Zweiten Weltkrieges 280.000 Bren-MGs gebaut, davon über 30.000 bis 1940. In Kanada baute die Firma John Inglis (Toronto) 228.000 Stück, die teilweise an die national-chinesische Armee im Kaliber 7,92 mm gingen. Zusätzlich lieferte die Waffenfabrik in der Tschechoslowakei während des 2. Weltkrieges noch 3.334 Stück des zum Bren-MG identischen ZB33 an die bulgarischen Streitkräfte. Einsatz Das Bren-MG war das vermutlich am häufigsten verwendete leichte Maschinengewehr im 2. Weltkrieg. Es bewährte sich zuverlässig auch unter schlechtesten äußeren Bedingungen und es war die Standard-Deckungswaffe der britischen Infanterie-Gruppe. Es wurde auch von den kanadischen, australischen und neuseeländischen Truppen eingesetzt. Dazu kamen die frei-französischen Streitkräfte, polnische Exilstreitkräfte und die tschechische National-Armee, sowie die indische und national-chinesische Armee. Und in der ursprünglichen tschechischen Form mit der 7,92-mm-Patrone wurde es auch von der Wehrmacht verwendet und für diese weitergebaut. Das Bren-Maschinengewehr war robust, zuverlässig, einfach zu handhaben und zu pflegen. Dazu war es nicht zu schwer für seine Einsatzrolle und sehr zielgenau. Mit der Zeit wurden eine ganze Reihe von Halterungen entwickelt, darunter sogar sehr komplexe Motley- und Gallow-Flugabwehr-Konstruktionen. Zudem wurde noch ein 200-Schuss-Magazin entwickelt, aber nicht häufig verwendet. Das Bren-MG wurde überall eingesetzt und es gab zahlreiche herausragende Berichte über die Leistung im Gefecht. Eine kühne Aktion fand am 18. September 1944 statt, als der Schütze Sherbahadur Thapa der 1./9. Gurkhas ein Bren-MG mehr …

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