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Wehrmacht Kriegsgliederung Januar 1942 und sowjetische Winteroffensive


Die sowjetische Winteroffensive 1941/42 ab dem 5./6. Dezember 1941 und die Kriegsgliederung der Wehrmacht vom 2. Januar 1942.
Die erste Großoffensive der Roten Armee, der Gegenangriff vor Moskau.

Russischer Gegenangriff bei Moskau.
Russischer Gegenangriff bei Moskau.

zurück Hier zum vorhergehenden Teil von Ende August bis Anfang Dezember 1941: Ostfront 1941 und Wehrmacht-Kriegsgliederung.

Die sowjetische Winteroffensive 1941/42

Am 5. Dezember 1941 begann die Rote Armee ihre Gegenoffensive vor Moskau gegen die deutsche Heeresgruppe Mitte und überraschte damit sowohl ihre westlichen Verbündeten als auch die Deutschen.
Die bereits vorangegangenen begrenzten, aber erfolgreichen sowjetischen Angriffe am nördlichen Abschnitt bei Tichwin und im Süden bei Rostow führten dazu, dass die überbeanspruchten deutschen Kräfte der Heeresgruppe Mitte, welche erschöpft waren und bereits ihre eigene Offensive auf Moskau einstellen mussten, keine wesentlichen Verstärkungen aus den anderen Frontabschnitten erhalten konnten.
Sowohl nördlich als auch südlich der Hauptstadt stießen hauptsächlich neu aufgestellte sowjetische Einheiten auf die exponierten Stellungen der deutschen Zangenbewegungen, welche bis nach Moskau reichten. Unmittelbar danach stieß die Rote Armee auch zwischen diesen Zangen nach Westen vor.

Sorgfältige Vorbereitungen und ein kluger Zeitplan kennzeichneten eine sowjetische Offensivoperation, die von Schukow geleitet und weitgehend geplant wurde und die Deutschen völlig überraschte. Obwohl das Kräfteverhältnis nur geringfügig zugunsten der Russen ausfiel, verschafften ihre bei diesem Wetter überlegene Ausrüstung und die Tatsache, dass viele der angreifenden Einheiten ausgeruht waren, während gleichzeitig die deutschen Truppen erschöpft waren und überrascht wurden, der Roten Armee einen erheblichen Vorteil.

Angestachelt von Stalin und der Aufbruchstimmung, welche die bisher größte sowjetische Offensive des Krieges begleitete, zerschlugen die russischen Truppen die deutschen Stoßkeile, drängten stellenweise in den Rücken der Deutschen und drohten vor allem im Raum nordwestlich von Moskau schnell große Teile der deutschen Kräfte, die der Stadt am nächsten gekommen waren, abzuschneiden und zu vernichten.

vor Moskau gefallen
Ein vor Moskau gefallenere deutscher Soldat vor zurückgelassener und zerstörter schwerer Ausrüstung.
Die erbitterten Kämpfe, die in den letzten Tagen des Jahres 1941 folgten, waren durch mehrere wesentliche Merkmale gekennzeichnet.
Erstens gelang es der Roten Armee trotz einiger lokaler Rückschläge, in die deutschen Linien einzudringen und sie zurückzudrängen, wobei sie dem gesamten mittleren Teil der Front große Verluste zufügte.
Zweitens erlitten die Deutschen in diesem Prozess nicht nur schwere Verluste durch die Kämpfe und den Frost, sondern verloren auch große Mengen an Ausrüstung, welche einfach nicht zurückgezogen werden konnten und in einigen Fällen selbst zerstört werden musste.
Drittens entstand eindeutig eine Panik in vielen deutschen Einheiten, da die für den Winterkrieg überhaupt nicht ausgerüsteten Soldaten sich einem entschlossenen und offensichtlich deutlich überlegenen Feind gegenübersahen.

Trotzdem, und das ist der entscheidende vierte Punkt, war die Rote Armee trotz ihrer großen Siege nicht in der Lage, größere deutsche Verbände einzuschließen und zu vernichten. Manchmal mit und manchmal gegen den Befehl Adolf Hitlers taten die deutschen Generäle vor Ort, was sie konnten, um eingeschlossene Truppenteile zu entsetzen oder die Linien zurückzunehmen, während die deutschen Soldaten verzweifelt darum kämpften, den Zusammenhalt zu bewahren und ihre Stellungen zu halten.

Der Mythos der sibirischen Divisionen

Die gut ausgerüsteten und aus Veteranen bestehenden sibirischen Divisionen standen zu Beginn des Russlandfeldzugs im Fernen Osten, um die sowjetischen Grenzen dort gegen Japan zu sichern. Angeblich sollten sie im Oktober und November 1941 zur Verteidigung Moskaus und die geplante sowjetische Gegenoffensive abgezogen worden sein, nachdem Stalin von seinem Top-Spion bei der deutschen Botschaft in Japan, Richard Sorge, erfahren hatte, dass Japan Russland nicht angreifen wird.

sibirischer Infanterie vor Moskau
Angriff winterlich ausgerüsteter ’sibirischer‘ Infanterie vor Moskau.

Aus dem Osten der Sowjetunion wurden tatsächlich aber nur 14 Divisionen abgezogen, und diese bereits ab Ende Juli 1941. Den Befehl zur Verlegung der 24. sowjetischen Armee mit sechs Schützen-Divisionen aus Sibirien erfolgte dabei schon vor Kriegsausbruch. Zwei ihrer sibirischen Divisionen wurden im Kessel von Wjasma vernichtet, während die anderen bis Ende Oktober 1941 praktisch aufgerieben waren.
Von den insgesamt 14 aus dem Osten herangebrachten Divisionen waren zwei kleine Kavallerie-Divisionen aus Zentralasien und drei Panzer- und Mechanisierte Divisionen, deren Personal nichts mit Sibirien zu tun hatte.
Von den Schützendivisionen kamen drei im August und September im Westen an und wurden zur 11. Armee vor Leningrad oder zur 7. Armee gegen die Finnen geschickt. Sechs weitere sibirische Schützen-Divisionen trafen im Oktober an der Front ein, wovon vier gegen die Heeresgruppe Mitte zur Verteidigung Moskaus eingesetzt wurden. Davon ragte die 32. Schützen-Division heraus, welche im Oktober 1941 bei Borodino heldenhaften Widerstand leistete – allerdings stammte sie ursprünglich aus dem Wolga-Militärdistrikt und nur ein kleiner Teil ihrer Soldaten stammte aus Sibirien.

Weitere sechs sibirische Schützen-Divisionen wurden nach Kriegsbeginn aufgestellt, welche im November 1941 am Wolchow bei Leningrad zum Einsatz kamen. Sie waren aber alle frisch aufgestellt und verfügten über keine Kampferfahrung.

Wenn es nicht die Sibirier waren, welche Truppen stoppten dann die Deutschen dann vor Moskau und führten die Gegenoffensive durch ?
Die Rote Armee stellte im zweiten Halbjahr 1941 neu 182 Schützen-Divisionen, 43 Miliz-Schützen-Divisionen, 8 Panzerdivisionen, 3 mechanisierte Divisionen, 50 kleinere Kavallerie-Divisionen, 62 Panzer-Brigaden, 55 Schützen-Brigaden, 21 Marine-Brigaden und 11 Marineinfanterie-Brigaden auf – dies war die größte militärische Mobilisierungsaktion aller Zeiten !
Nicht die Sibirier retten Stalins Sowjetunion, sondern die Masse an unerfahrenen, neuen Einheiten.

Scheinbar haben sowohl die Wehrmachtsberichte als auch die sowjetische Propaganda die Elitesoldaten aus Sibirien erfunden. Die Deutschen, um ihre Niederlage vor Moskau plausibler zu machen und die Russen, um die Moral ihrer schlecht ausgebildeten Rekruten aufzuputschen.

Folgen der sowjetischen Gegenoffensive

Der Sieg der Roten Armee und die Katastrophe, die das deutsche Heer in den ersten zehn Tagen nach dem 5. Dezember erlitt, führten auf beiden Seiten der Front zu neuen Entscheidungen von weitreichender Bedeutung, die sich in einer Weise gegenseitig beeinflussten, die weder Hitler noch Stalin voraussehen konnten.

Wo der deutsche Soldat steht ist Deutschland
‚Wo der deutsche Soldat steht ist Deutschland‘: Wachsoldat vor Propagandaschild.
Auf deutscher Seite veranlasste die Möglichkeit einer totalen Zerschlagung des Heeres, eines demoralisierenden allgemeinen Rückzugs in der Größenordnung der napoleonischen Katastrophe und des Verlustes eines Großteils der Ausrüstung Hitler, der Heeresgruppe Mitte den Befehl zu erteilen, die Stellung zu halten, keinen Fuß zurückzuweichen und dabei den Verlust der gesamten Truppe zu riskieren.
Was an Verstärkung aufgetrieben werden konnte, wurde mit den Zügen nach vorne gebracht. Da es aber keine vorbereiteten Auffangstellungen gab, auf die man zurückgehen konnte, und keine Möglichkeit, die schwere Ausrüstung zurückzuführen, mussten die deutschen Einheiten an der Front kämpfen, wo sie standen, auch wenn die Frontlinie aufgerissen wurde.

Gleichzeitig mit dem verzweifelten Versuch, Verstärkung verfügbar zu machen, kam es zu einer ganzen Reihe von Veränderungen in der Spitzengliederung. Einer der Anfang Januar entlassenen Generäle, der Oberbefehlshaber der 3. Panzerarmee, General Hoepner, hatte zwei seiner eingekesselten Korps gerettet und zurückgeführt, was gegen Hitlers Halte-Befehl verstoßen hatte. Er wurde nicht nur abgelöst, sondern auch unehrenhaft aus dem Heer entlassen und aller seiner Pensionen für verlustig erklärt.
Da letzteres nicht ohne ein ordentliches Kriegsgericht möglich war, veranlasste Hitler nach der Stabilisierung der Front im April 1942 dazu, den Reichstag zu einer Sitzung einzuberufen, um alle Gesetze und Verordnungen, die die Rechte der deutschen Bürger schützten, aufzuheben.

Adolf Hitler
Hitler zusammen mit Brauchitsch und Paulus bei einer Lagebesprechung.

Bereits am 19. Dezember hatte Hitler den Rücktritt des Oberbefehlshabers des deutschen Heeres von Brauchitsch angenommen. Gleichzeitig oder kurz darauf wurden auch viele andere Generäle entlassen.
Alle drei Oberbefehlshaber der Heeresgruppen und eine Reihe von Armeeführern werden ersetzt. Hitler beabsichtigte offenbar, auch den Generalstabschef des Heeres, General Halder, zu ersetzen, überlegte es sich dann aber anders. Die Position von Brauchitsch wollte Hitler selbst übernehmen, die anderen Positionen wurden mit Generalen aus dem höheren Heeresbereich besetzt.

Solche umfangreichen Ersetzungen von hochrangigen Offizieren, die in vielen Fällen aufgrund ihrer herausragenden früheren Rolle im Krieg in Deutschland bekannt geworden waren, trugen kaum zur Stabilisierung der Moral in der Heimat bei.
Auf die Nachricht vom Angriff Japans und die Kriegserklärung Deutschlands an die Vereinigten Staaten folgten zwar schnell die großen Siegesmeldungen aus Ostasien, doch diese vorübergehenden Ablenkungen wichen nun den schlechten Nachrichten von der Ostfront. Es folgte umgehend ein allgemeiner Aufruf an die Bevölkerung, warme Winterkleidung, insbesondere Pelze, für die Truppen zu spenden. Dadurch konnte sich die deutsche Bevölkerung erstmals ein wirklich klares Bild davon machen, dass die Dinge drastisch schiefgelaufen waren.

gesammelte Winterbekleidungsstücke für die Ostfront
Auf LKW’s werden gesammelte Winterbekleidungsstücke zu den Zügen befördert, mit denen sie an die Ostfront zu den kämpfenden Soldaten abgehen sollen.

Für die deutschen Truppen bedeuteten die neuen Befehle und Kommandeure einen verzweifelten Durchhaltekampf. Es spricht einiges dafür, dass das noch unerschütterliche Vertrauen der Soldaten in Hitler dazu beitrug, dass sie in ihn als neuen Oberbefehlshaber des Heeres ihre Hoffnung setzten und dies den sonst drohenden Zusammenbruch der Moral und Front verhinderte.

Doch der neue Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte, von Kluge, konnte die Rote Armee ebenso wenig aufhalten wie sein Vorgänger. In erbitterten Kämpfen wurden die Deutschen unter schweren Verlusten an Menschen und Material immer weiter zurückgedrängt.
Einige Verstärkungen erreichten die Front, aber nie so viel wie versprochen. Die genehmigten Rückzüge verkürzten die Linien nicht ausreichend, um die anschließende Verteidigung zu erleichtern, und das zeitweilige Ausharren isolierter deutscher Einheiten hielt die Russen nicht davon ab, weiter vorzustoßen.

Deutsche Soldaten im Schützengraben an der Ostfront.
Deutsche Soldaten im Schützengraben an der Ostfront.

Als Ende Januar eine schwer angeschlagene Heeresgruppe Mitte immer noch im Feld stand, wenn auch in einer äußerst ungünstigen Frontlinie, so hatten doch mehrere Faktoren zu dieser Stabilisierung geführt, anstatt in die totale Katastrophe zu münden, die wiederholt unmittelbar bevorzustehen schien.

Ein Faktor war zweifellos die Fähigkeiten der erfahrenen deutschen höherer Offiziere. Ein zweiter Faktor war der verzweifelte Zusammenhalt kleiner Einheiten, die zwar eine Niederlage erlitten hatten, aber trotzdem zusammenhielten und weiterkämpften, um zu überleben.
Der dritte Faktor war die knappe Überlegenheit der Roten Armee, da sie sich hauptsächlich auf frische Rekruten stützte. Obwohl die deutsche Propaganda immer von einer überwältigenden russischen Stärke mit ihren für den Winterkrieg hervorragend ausgerüsteten sibirischen Soldaten berichteten, sah die Realität ganz anders aus.

Die Unerfahrenheit der einfachen Soldaten und vor allem der sowjetischen Offiziere, zusammen mit einer unglaublichen Sturheit, trugen ebenfalls dazu bei, dass die Deutschen durchhalten konnten. Die wichtigste Hilfe für Hitler war aber mit ziemlicher Sicherheit die Entscheidung Stalins, eine äußerst ehrgeizige allgemeine Gegenoffensive zu beginnen, in der Hoffnung, die gesamte deutsche Ostfront zu zerschlagen. Dabei waren die Möglichkeiten für einen echten großen Sieg beim Einsatz aller möglichen Truppen nur gegen die deutsche Heeresgruppe Mitte am größten !

Karte von der sowjetischen Gegenoffensive gegen die Heeresgruppe Mitte
Karte von der sowjetischen Gegenoffensive gegen die Heeresgruppe Mitte vom 6.12.1941 bis zum 15.1.1942.

Mitte Dezember 1941, als sich die deutsche Niederlage vor Moskau bereits abzeichnete und in sowjetischen Verlautbarungen zu Recht gefeiert wurde, forderte Stalin große Offensivoperationen an anderen Frontabschnitten.
Nachdem die Rote Armee am 9. Dezember Tichwin zurückerobert hatte, sollte eine großangelegte Offensive unternommen werden, um Leningrad zu entsetzen und einen großen Teil der deutschen Heeresgruppe Nord einzuschließen. Außerdem sollten große Vorstöße in die Ukraine und auf die Krim unternommen werden, während Vorstöße in die tiefen Flanken der deutschen Heeresgruppe Mitte diese in einem riesigen Kessel abschneiden sollten, ähnlich derjenigen, die die Deutschen im Sommer und Herbst so effektiv vorgeführt hatten.

Ein Erfolg bei diesen Operationen würde die deutschen Armeen aufreiben und die rasche Befreiung aller seit Juni verloren gegangener Gebiete gewährleisten. Die neu mobilisierten und wieder aufgestellten Verbände, die der Stawka zur Verfügung standen, sollten bei diesen Vorstößen eingesetzt werden.
Für Stalin sah es so aus, als ob die überforderte und erschöpfte Wehrmacht durch harte und im Wesentlichen gleichzeitige Schläge auf allen wichtigen Frontabschnitten ins Taumeln gebracht werden könnte. Auch würde die Moral an der sowjetischen Heimatfront durch die Befreiung von Städten, die zuvor von den Nazis eingenommen worden waren, sicherlich gestärkt werden.


Kriegsgliederung der Wehrmacht vom 2. Januar 1942

Schematische Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht, Stand 2.1.1942.

Abkürzungen:
Inf.Div. = Infanterie-Division
mot.Inf.Div. = motorisierte Infanterie-Division
Pz.Div. = Panzer-Division
Sich.Div. = Sicherungs-Division
Inf.Reg. = Infanterie-Regiment
Brig. = Brigade
Btl. = Bataillon
Kav. = Kavallerie
Geb. = Gebirgstruppen
Flieger = Luftlandetruppen
Gr. = Gruppe (Kampfgruppe)
W.B. = Wehrmachts-Befehlshaber
Befh. r.H.G. = Befehlshaber rückwärtiges Heeresgebiet

Ostfront

Heeresgruppe Süd

ArmeeKorpsDivisionen
Reserve88. Inf.Div. (im Antransport, OKH-Reserve)
11. ArmeeReserve18. rum. Inf.Div.
LIV.22., 24., 30., 132. Inf.Div.
XXX.1. rum. Geb.Brig., 2/3 von 72. Inf.Div.
XXXXII.46., 170. Inf.Div., je 1/3 der 72. und 73. Inf.Div., rum. schnelles Reg.
rum. Gebirgs (dem XXXXII. Korps unterstellt)4. rum. Geb.Brig., 8. rum. Kav.Brig., 3. rum. mot.Reg.
1. Panzer-ArmeeReserven: Stab XI. Korps5., 6. rum. Kav.Brig., 2/3 der 73. Inf.Div.
III. mot.LSSAH, 60. mot.Inf.Div., 13., 14. Pz.Div., 125. Inf.Div.
XIV. mot.16. Pz.Div., 100. leichte Div., SS-Wiking, slowak. Schnelle Div.
XXXXIX. Geb.1., 4. Geb.Div., 198. Inf.Div., 7. Flieger-Div. (Teile), ital. 3. Celere Div.
ital. Schnelles Korpsital. 52. Torino, ital. 9. Pasubio Div.
17. ArmeeLII.111. Inf.Div., 97., 101. leichte Div.
VI.76., 94. Inf.Div., 2/3 der 9. Inf.Div.
XXXXIV.68., 257., 295., 298. Inf.Div, 1/3 der 9. Inf.Div.
6. ArmeeReserve62. Inf.Div.
LI. 44., 297. Inf.Div., 2/3 der 57. Inf.Div.
XVII.79., 294. Inf.Div.
XXIX.75. Inf.Div., je 2/3 der 168., 299. Inf.Div., 1/3 der 57. Inf.Div.
Befh. r.H.G. Süd213., 444. Sich.Div., 202. Ersatz-Brig.,
Reserve (im Antransport)102., 105., 108. ung.Brig.
z.V. Wehrmachts-Befehlshaber Ukraine454. Sich.Div., slowak. Sich.Div., 10. rum. Inf.Div.

Heeresgruppe Mitte

ArmeeKorpsDivisionen
OKH-Reserven (alle im Antransport)aus WK I, Gen.Gouv. und Walküre-Einheiten83. Inf.Div. (nach Malkinia-Fluß), 328. Inf.Div. (Suwalki), 329. Inf.Div. (Lyck), 330. Inf.Div. (Siedlce-Platerow), 331. Inf.Div. (Lukow-Terespol)
Reserve208. Inf.Div. (im Antransport)
2. ArmeeXXXXVIII. mot.1/3 der 168. Inf.Div., 16. mot.Inf.Div., 9. Pz.Div.
LV.45., 95. Inf.Div., je 1/3 der 168. und 299. Inf.Div., SS-Brigade 1, 3. Pz.Div., 221. Sich.Div.
XXXV.134., 262., 293. Inf.Div., 1/3 der 56. Inf.Div.
2. Panzer-ArmeeXXXXVII. mot.17., 18. Pz.Div., 25., 29. mot. Inf.Div.
LIII.Teile der 10. mot.Inf.Div. und 4. Pz.Div., 112., 167., 296. Inf.Div., 1/3 der 56. Inf.Div., Inf.Reg. GD
XXIV. mot.Gr. Eberbach (Teile 10. mot. Inf.Div.), Gr. Usinger
4. ArmeeXXXX. mot.19. Pz.Div. (Masse), 216. Inf. Div., 10. mot.Inf.Div. (Teile), 403. Sich.Div. (Teile), 56. Inf.Div. (Teile)
XXXXIII.31., 131., 137. Inf.Div., 1/3 der 52. Inf.Div., Polizei-Reg., 4. SS-Reg.
XIII.260., 268. Inf.Div., 2/3 der 52. Inf.Div.
XII.17., 263. Inf.Div.
LVII. mot.34., 98. Inf.Div., 19. Pz.Div. (Teile)
XX.15., 183., 258., 292. Inf.Div., 10. Pz.Div. (Teile)
4. Panzer-ArmeeVII.7., 197., 255., 267. Inf.Div., 3. mot.Inf.Div., frz. Freiw.-Reg.
? (kein Eintrag)18., 87., 252. Inf.Div., 20. Pz.Div.
XXXXVI. mot.SS-Div. Reich, 5., 11. Pz.Div., 10. Pz.Div. (Teile)
V.23., 35., 106. Inf.Div., 6. Pz.Div.
3. Panzer-Armee (der 4. Panzer-Armee unterstellt)LVI. mot.14. mot.Inf.Div., 7. Pz.Div., Brigade 900
XXXXI. mot.1., 2. Pz.Div., 36. mot.Inf.Div.
9. ArmeeReserveSS-Kav.-Brig.
XXVII.86., 129., 162., 251. Inf.Div.
VI.6., 26., 110., 161. Inf.Div., 1/3 der 339. Inf.Div.
XXIII.102., 206., 253., 256. Inf.Div.,, 1/3 der 81. Inf.Div. (im Antransport)
Befh. r.H.G. Mitte707. Inf.Div. (W.B. Ostland), 2/3 der 339. Inf.Div., 286., 403. Sich.Div., 221. Sich.Div. (Teile), in Zuführung Sich.Brig. 202 und 203

Heeresgruppe Nord

ArmeeKorpsDivisionen
Reserven225. Inf.Div., 1/3 der 81. Inf.Div. (alle im Antransport)
16. ArmeeReserven18. mot.Inf.Div., 1. Abteilung des Pz.Reg. 203
II.12., 32., 123. Inf.Div.
X.SS-Totenkopf, 30., 290. Inf.Div.
XXXVIII.126. Inf.Div., 250. span. Inf.Div.
XXXIX. mot. 61., 215. Inf.Div., 20. mot.Inf.Div., 1/3 der 81. Inf.Div. (im Antransport)
18. ArmeeReserven8. Pz.Div. (Masse), 12. Pz.Div., SS-Reg.9
I.11., 21., 254., 291. Inf.Div.
XXVIII.1., 96., 223., 227., 269. Inf.Div.
L.58., 121., 122. Inf.Div., 8. Pz.Div. (Teile), SS-Polizei-Div.
XXVI.93., 212., 217. Inf.Div.
Befh. r.H.G. Nord207., 281., 285. Sich.Div.

OKW-Kriegsschauplätze

AOK Norwegen

ArmeeKorpsDivisionen
AOK NorwegenReserve5. Geb.Div. (Reste)
Verbindungs-Stab Nord (bei der finnischen Karelien-Armee)163. Inf.Div.
III. finn.3. finn. Inf.Div., SS-Div. Nord
XXXXVI. Geb.6. finn. Inf.Div., 169. Inf.Div.
Geb.Korps Norwegen2., 6. Geb.Div.
Abschnitt Küsten-Stab Nord-Norwegen199., 702. Inf.Div.
XXXIII.181., 196. Inf.Div.
LXX.69., 214., 710. Inf.Div.

Heeresgruppe D (OB West)

ArmeeKorpsDivisionen
Kommandeur der Truppen in den Niederlanden82., 719. Inf.Div.
15. ArmeeXXXVII.71., 304., 306., 321., 340. Inf.Div.
XXXII.302., 332., 336., 716. Inf.Div.
LX.319., 320., 323., 711. Inf.Div.
1. ArmeeReserven23. Pz.Div. (in Aufstellung), Pz.Brig. 100
VIII.5., 8., 28. leichte Div.
XXXXV.337., 712. Inf.Div.
XXV.205., 211., 335., 709. Inf.Div.
LIX. (im Abtransport ab 4.1.1942)305., 327., 715. Inf.Div., 246. Inf.Div (im Abtransport ab 3.1.1942), 22. Pz.Div. (in Aufstellung)
XXXI.333., 708. Inf.Div.

Südosten

ArmeeKorpsDivisionen
12. ArmeeFestungs-Div. Kreta (in Umgliederung)164., 713. Inf.Div., Inf.Reg. 125
LXV. (Serbien)342., 704., 714., 717., 718. Inf.Div., 113 Inf.Div. (Abtransport ab 7.1.1942)

Afrika

ArmeeKorpsDivisionen
Panzer-Gruppe AfrikaSollum-Bardia-Front90. leichte Div., ital 55. Savona-Div., 1 1/2 dt.Btl.
X. + XXI. ital.ital. 17. Pavia, ital 25. Bologna, ital. 102. mot.Div. Trento, ital. 27. Brescia
Gruppe Crüwell (der Panzer-Gruppe Afrika unterstellt)DAK15., 21. Pz.Div.
ital. mot. Korps Marmaricaital. 132. Pz.Div. Ariete, ital. 101. mot.Inf.Div. Trieste

Chef Heeres-Rüstung und Befehlshaber Ersatzheer

in Aufstellung: 384. Inf.Div. (Königsbruck), 385. Inf.Div. (Bergen)
in Deutschland: 3. Geb.Div. (Masse, im Abtransport), 7. Geb.Div. (Grafenwöhr, im Abtransport), 5. Geb.Div. (im Antransport), 24. Pz.Div. (WK I), Stab XVIII. Geb.Korps
in Dänemark: 218., 416. Inf.Div.

weiter Siehe auch: Rote Armee 1942.


Quellenangaben und Literatur

Der 2. Weltkrieg (C. Bertelsmann Verlag)
Zweiter Weltkrieg in Bildern (Mathias Färber)
A World at Arms – A Global History of World War II (Gerhard L. Weinberg)
Der Grosse Atlas zum II. Weltkrieg (Peter Young)
Krieg der Panzer (Piekalkiewicz)
Operation Barbarossa: the Complete Organisational and Statistical Analysis, and Military Simulation, Volume I – IIIB (Nigel Askey)
Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band 1-8 (Percy E. Schramm)


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