S-Boote und Torpedoboote der Kriegsmarine

Schnellboote (S-Boote) und Torpedoboote der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg.
Geschichte, Entwicklung, Einsätze, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Schnellboot S11
Schnellboot S 11 der deutschen Kriegsmarine.

Deutsche S-Boote und Torpedoboote im 2. Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs setzte die Kriegsmarine verschiedene Arten von schnellen Angriffsbooten ein, darunter Schnellboote (S-Boote) und Torpedoboote. Diese Schiffe spielten eine wichtige Rolle bei Küstenoperationen, Geleitzugangriffen und Sondereinsätzen.

Überblick

Schnellboote (S-Boote):
– Von den Alliierten auch als E-Boote (Enemy boats) bezeichnet
– Haupttypen: S-38- und S-100-Klassen
– Länge: normalerweise 32-35 Meter
– Geschwindigkeit: bis zu 43-50 Knoten
– Bewaffnung: In der Regel zwei 533-mm-Torpedorohre, 20-mm- und 37-mm-Flugabwehrkanonen
– Besatzung: 21-30 Mann
– Einsatz für Küstenpatrouillen, Minenlegearbeiten und Angriffe auf feindliche Schiffe

Torpedoboote:
– Größer als S-Boote, aber immer noch als kleine Boote
– Haupttypen: Typ 35, Typ 37 und Typ 39
– Länge: etwa 85-93 Meter
– Geschwindigkeit: 32-35 Knoten
– Bewaffnung: In der Regel ein 105-mm-Geschütz, mehrere Geschütze kleineren Kalibers und Torpedorohre
– Besatzung: 110-119 Mann
– Einsatz zur Küstenverteidigung, als Geleitschutz und für offensive Operationen gegen feindliche Schiffe

Sowohl S-Boote als auch Torpedoboote wurden in großem Umfang im Ärmelkanal, in der Nord- und Ostsee eingesetzt. Sie waren besonders in der Anfangsphase des Krieges aktiv und spielten eine Rolle bei Operationen wie beim Unternehmen Weserübung, der Invasion in Norwegen und der Evakuierung von Dünkirchen.

Die S-Boote waren für ihre Schnelligkeit, Manövrierfähigkeit und ihr relativ niedriges Profil bekannt, was sie zu effektiven Überfall-Angreifern machte. Die Torpedoboote, die größer waren, eigneten sich besser für anhaltende Gefechte und konnten in rauerer See operieren.

Diese Schiffe stellten während des gesamten Krieges eine erhebliche Bedrohung für die alliierte Schifffahrt und die Marineoperationen dar, insbesondere in Küstengewässern und bei Nachtoperationen. Mit der zunehmenden Luftüberlegenheit der Alliierten und der Verbesserung der Radartechnik nahm die Wirksamkeit dieser Schiffe in der späteren Phase des Konflikts jedoch ab.

S-Boote

S-Boot
S-Boot der deutschen Kriegsmarine.

S-Boot (Schnellboot)
Typ:
Motortorpedoboote.

Geschichte

Bei den britischen Gegnern als E-Boot bekannt, unterschied sich das deutsche S-Boot sehr stark von ihren Gegenstücken in der Royal Navy. Vermutlich ist die Bezeichnung E-Boat auf ‚Feind-Boot‘ (‚E‘ wie ‚Enemy‘ = Feind) zurückzuführen.

Die Ursprünge des S-Boots stammen vom zivilen Lürssen-Entwurf Anfang der 1930er Jahre. Durch ihre Rundspant-Bauweise – im Gegensatz zu der üblichen Knick-Bauweise – waren sie besonders seetüchtig. Sie waren dadurch zwar langsamer als die schnellsten der englischen Motortorpedoboote, jedoch konnten sie ihre Geschwindigkeit auch bei rauer See halten, während die Engländer mit der Fahrt heruntergehen mussten.

Ein Diesel-Motor wurde von Anfang an vorgesehen, wenn auch der Prototyp S 1 von 1930 und die nachfolgenden Boote S 2 bis S 5 in den Jahren 1931/1932 noch mit feuergefährlichen Benzinmotoren ausgestattet werden mussten, da die Firmen Daimler-Benz und MAN noch einen geeigneten Antrieb entwickelten.

Erst ab den S-Booten S 6 wurde der Dieselantrieb mit drei Wellen in den Jahren 1934/1935 eingeführt. Diese Boote waren 32,4 Meter lang und erreichten bis zu 35 Knoten.
Diese Geschwindigkeit wurde aber als ungenügend angesehen, sodass in der nächsten Baugruppe die Motoren mit sieben Zylindern gegen welche mit elf Zylindern ausgetauscht wurden. Dies erhöhte zwar die Geschwindigkeit, führte aber zwangsläufig auch zu einer Vergrößerung der Länge auf 34,7 Meter. Dieses Maß blieb erstaunlicherweise bis 1945 nahezu konstant, was in starkem Kontrast zu den britischen Motortorpedobooten stand.

 

Wegen ihrer größeren Länge trugen die S-Boote ihre zwei Torpedorohre vor dem Ruderhaus, was Platz für zwei Reservetorpedos dahinter schaffte. Nun war es nur noch ein kleiner Entwicklungsschritt ab S 26, das Vorschiff um einen Meter anzuheben und dadurch die Torpedorohre einzuschließen und Platz für einen vorderen Geschützstand dazwischen zu schaffen. Noch wichtiger war, dass dadurch der Freibord vergrößert wurde und dem Boot eine beneidenswertes Trockenheit bei Fahrt gab.

Immer leiser als ihre britischen Gegner, hatten die S-Boote auch ein flaches Profil, wodurch sie schwierig ohne Radar zu entdecken waren. Bei ihren vielen Einsätzen in der Nordsee und Ärmelkanal waren die S-Boote den britischen Motortorpedobooten daher überlegen.
Die Geschützbewaffnung wurde ständig verstärkt, um es mit den britischen Motortorpedo- und Motorkanonen-Booten aufnehmen zu können. Die letzten Klassen führten sogar 3-cm-Flak. Dieses zusätzliche Gewicht wurde zu einem Großteil durch Gewichtseinsparungen bei der Rumpfkonstruktion und Motoren mit mehr Leistung ausgeglichen.

S 100 erhielt als erstes Boot einen gepanzerten Steuerstand vom ‚Kalotten‘-Typ. Bis 1945 wurde die Höchstgeschwindigkeit bis auf 42 Knoten gesteigert, wobei aber die Maschinen sehr unzuverlässig wurden. Der längere Typ S 700 führte erstmals zwei weitere, nach hinten feuernde Torpedorohre ein.

Über 200 S-Boote wurden gebaut, von denen etwa die Hälfte den Krieg überstanden.

Benutzer: Deutsche Kriegsmarine, Spanien (insg. 5 Boote in 1943 abgegeben).


Animation 3d-Modell S-Boot


Torpedoboote T 22 (Elbing) Klasse

T22 in WoWs
‚T 22‘ (Elbing) Klasse im F2P-Spiel World of Warships.

In beiden Weltkriegen setzte die deutsche Kriegsmarine sogenannte ‚Torpedoboote‘ ein. Diese Schiffe waren praktisch verkleinerte Zerstörer und sollten nicht im Rahmen der Hauptflotten eingesetzt werden. So konnten sie wesentlich kleiner sein und trotzdem im gleichen Umfang Torpedos oder Minen mit sich führen.
Alle führten in der Bezeichnung ein ‚T‘ für Torpedoboote anstatt das ‚Z‘ der Zerstörer. Trotz ihrer geringeren Größe schnitten sie während des Krieges gut ab.

Das deutsche Torpedoboot T22 gehörte zu den Torpedobooten vom Typ 39, die von den Alliierten oft als ‚Elbing-Klasse‘ bezeichnet wurden. Obwohl sie als „Torpedoboote” bezeichnet wurden, ähnelten diese Schiffe in Größe und Leistungsfähigkeit eher kleinen Zerstörern. Sie wurden während des Zweiten Weltkriegs für die Kriegsmarine gebaut.

Überblick über die Klasse

Bauweise und Eigenschaften (Typ 39 / Elbing-Klasse):
– Verdrängung: ~1.300 Tonnen Standard, ~1.750 Tonnen Volllast
– Länge: 102,5 m
– Breite: 10 m
– Tiefgang: 3,2 m
– Antrieb: 2 Getriebe-Dampfturbinen, ~32.000 PS, 2 Wellen
– Geschwindigkeit: ca. 33,5 Knoten
– Reichweite: ~2.400 Seemeilen bei 19 Knoten
– Besatzung: ca. 206 Offiziere und Mannschaften

Bewaffnung:
– Hauptgeschütze: 4 × 105 mm SK C/32-Schiffskanonen (Einzellafetten)
– Flugabwehr: Eine Mischung aus 37-mm- und 20-mm-Kanonen, die im Laufe der Zeit variierte, da weitere Flugabwehrwaffen hinzugefügt wurden
– Torpedos: 6 × 533 mm Torpedorohre (2 Dreifachlafetten)
– Minen: Konnte bis zu 60 Minen transportieren
– Wasserbomben für die U-Boot-Bekämpfung

Dienstgeschichte der T22
– Kiellegung: 1940/1941
– Stapellauf: 1941
– Indienststellung: Februar 1942
– Einsätze: War hauptsächlich in der Nordsee, im Ärmelkanal und im Golf von Biskaya im Einsatz. Nahm an Begleiteinsätzen, Minenlegung und Küstenangriffen teil. War an Aktionen gegen alliierte Konvois beteiligt.

Schicksal:
Am 18. August 1944 lief die T22 in der Biskaya auf Minen (die von britischen Streitkräften gelegt worden waren) und sank zusammen mit ihren Schwesterschiffen T24 und T30.

Besondere Merkmale
– Die Boote der Typ-39-Klasse waren als „Allzweckboote” konzipiert, größer als frühere deutsche Torpedoboote, mit besserer Seetüchtigkeit und Vielseitigkeit.
– Sie wurden wegen ihrer im Vergleich zu alliierten Zerstörern unzureichenden Bewaffnung kritisiert, waren aber dennoch bei Küstenoperationen sehr effektiv.
– Aufgrund ihrer Größe und Silhouette wurden sie von den Alliierten oft mit Zerstörern verwechselt.

Geschichte

Torpedoboot Albatros
Albatros‘ war eines der ersten neuen Torpedoboote nach dem 1. Weltkrieg.

Während der 1920er Jahren wurden im Rahmen neuer deutschen Flotteneinheiten ein Dutzend Torpedoboote der ‚Albatros‘- und ‚Iltis‘-Klasse gebaut. Diese führten nicht nur Torpedos mit sich, sondern auch drei der immer noch wirkungsvollen 105-mm-Geschütze und erwiesen sich äußerst vielseitig im späteren Kriegseinsatz. Allerdings wurden alle sechs Boote der ‚Albatros‘-Klasse während des Zweiten Weltkrieges versenkt.

Diesen folgten 21 durchnummerierte Schiffe der Klassen ‚Typ 35‘ und ‚Typ 37‘. Hier hatten sich die Planer jedoch vertan, indem sie die Größe und Bewaffnung der Schiffe so weit reduzierten, bis diese Torpedoboote so ziemlich alle Nachteile der kleineren S-Boote hatten, während sie nur wenige Vorteile ihnen gegenüber hatten.
Die fast einheitliche Bauwiese war gekennzeichnet durch einen einzelnen, stark gekrümmten Schornstein, der
den Dampf von beiden Kesselräumen ableitete.

Diesen unpopulären Schiffen folgte ein ganz anderes Torpedoboot von der ‚Typ 39‘-Klasse. Es entstand schließlich eine 15 Schiffe starke Gruppe von ‚T 22‘ bis ‚T 34‘, welche von der erfahrenen Schichau-Werft in Elbing gebaut wurden. Vom Namen dieser Stadt erhielten die Schiffe die populäre Bezeichnung ‚Elbing‘-Klasse.
Sie übernahmen wieder die Bauweise mit zwei Schornsteinen und trotz des fehlenden, erhöhten Vorschiffs hatten sie eine so imposante Erscheinung, dass sie oft mit ‚richtigen‘ Flottenzerstörern verwechselt wurden.
Bei einer zusätzlichen Länge von 17 Metern konnten sie vier einzelne 105-mm-Geschütze entlang der Mittellinie sowie die üblichen zwei Dreifachtorpedowerfern mit sich führen.

Versenkung von 'T 24'
Dieses Bild stammt vom August 1944 und zeigt die Versenkung von ‚T 24‘ (vorne) durch RAF Beaufighter. Das zweite Schiff ist der Zerstörer ‚Z 24‘.

Alle Schiffe wurden in den Kriegsjahren von 1942 bis 1944 von Stapel gelassen. Wie die meisten deutschen Torpedoboote wurden die Schiffe der ‚Elbing‘-Klasse vor allem in den Gewässern um Frankreich herum eingesetzt.
Dabei gerieten sie mehrmals entlang der bretonischen Küste in Kampfhandlungen mit den britischen ‚Tribal‘-Zerstörern, welche in Plymouth stationiert waren.

Sowohl ‚T 27‘ als auch ‚T 29‘ wurden dabei beide im April 1944 versenkt, wobei ‚T 22‘ das Ergebnis etwas durch die Torpedierung und Versenkung von HMCS Athabaskan verbesserte.
Zwei weitere Schiffe der Klasse, ‚T 25‘ und ‚T 26‘, waren bereits in einem außergewöhnlichen Tagesgefecht im Dezember 1943 versenkt worden, als eine gemischte Gruppe aus elf deutschen Schiffen, behindert durch schwere See, von zwei britischen Kreuzern im Golf von Biskaya angegriffen wurde.


Torpedoboote T 61 Klasse

T 61 in WoWs
T 61 in World of Warships

Dies war eine deutsche Torpedoboot-Klasse, welche 1941 bis 1945 in den Niederlanden gebaut wurden. Zwölf dieser großen Torpedoboote wurden Ende 1940 bei niederländischen Werften bestellt.

Die Konstruktion unterschied sich erheblich von den zeitgenössischen ‚T 1‘, ‚T 13‘ und ‚T 22‘-Klassen durch ein erhöhtes Vorschiff und es wurde verlangt, den Bau auf die in den Niederlanden verfügbaren Materialien zuzuschneiden.

Der Grundriss entsprach dem eines konventionellen Zerstörers, mit zwei Geschützstellungen vorn und zwei achtern und Rauchabgängen aus drei Kesseln, die in einen einzigen, gedeckelten Schornstein endeten.
Die Bewaffnung bestand aus einzelnen 12,7-cm-Schnellfeuerkanonen SK-C/34-Geschützen in einzelnen C/34-Lafetten und zwei Vierfach-Torpedorohr-Werfern, welche G7a-Torpedos abfeuern konnten.
Die Flugabwehr bestand aus zwei 3,7-cm-Zwillingsgeschützen SK C/30 und vier 20-mm-Flak 38 Vierlingen, von den zwei nebeneinander auf der mittschiffs gelegenen Scheinwerfer-Plattform und zwei im Brückentrakt platziert waren.

Eifrige Sabotage durch den niederländischen Widerstand und Materialmangel führten dazu, dass bis 1942 nur acht Exemplare auf Stapel gelegt werden konnten.
Die Aufträge wurden aufgeteilt zwischen Wilton-Fijenoord (T 61 und T 62, T 67 und T 68), Rotterdam Trockendock (T 63 und T 64, T 69 und T 70) und de Schelde (T 65 und T 66, T 71 und T 72).

Nur drei der Torpedoboote konnten schließlich zu Wasser gelassen werden: T 61, T 63 und T 65. Dabei kenterte T 61 beim Stapellauf. Das Schiff wurde zwar geborgen, aber später durch einen alliierten Luftangriff versenkt, während es im Schlepptau war.
T 67, T 68, T 71 und T 72 wurden niemals auf Stapel gelegt und die anderen wurden vor Kriegsende an ihrem Bauplatz zerstört. T 63 und T 65 erreichten noch Kiel, wurden dann dort aber im Mai 1945 selbst versenkt.


Spezifikationen Schnellboot S 26, T 22 und T 61 Klasse

Spezifikationen:

Spezifikationen
Schnellboot S-26
T 22 (Elbing) Klasse
T 61 Klasse
Typ
Motortorpedoboot
Torpedoboot
Torpedoboot
Wasserverdrängung
94 t
1.295 t
1.960 t
Einsatzverdrängung
106 t
1.755 t
2.604 t
Länge über alles
34,95 m
102,00 m
114,00 m
Breite
5,1 m
10,0 m
11,3 m
Tiefgang
1,4 m
2,6 m
3,8 m
Maschinen
3 Daimler-Benz-Dieselmotoren mit 3 Wellen
zwei Sätze von Getriebedampfturbinen mit 2 Wellen
Zwei Getriebedampfturbinen
Gesamtleistung
6.000 PS
32.000 PS
49.500 PS
Dieselöl
17 t
?
?
Geschwindigkeit
39,5 kn
33,5 kn
35 kn
Fahrbereich
750 sm (1.390 km) bei 35 kn
9.300 km bei 19 kn
?
Besatzung
bis zu 21 Mann
198 Mann
224 Mann

Bewaffnung:

Spezifikationen
Schnellboot S-26
T 22 (Elbing) Klasse
T 61 Klasse
Haupt-Bewaffnung
2 x 2-cm-Schnellfeuerkanonen (bei Kriegsende 3)
4 x 105-mm-Geschütze
4 x 127-mm SK C/34
Flak
-
2 x 3,7-cm-Zwilling; 6 x 2-cm Flak 38
2 x 3,7cm-Zwillings SK C/30, 16 x 2-cm Flak 38
Torpedorohre
2 (mit 4 Torpedos)
2 x 53,3-cm-Dreifachwerfer (insg. 6)
2 x 53,3-cm-Vierfachwerfer (insg. 8) für G7a Torpedos
U-Abwehr-Waffen
2 Abwurfschienen (8 Wasserbomben)
?
?
Minen
-
50
?

Einsatzstatistik:

Spezifikationen
S-Boote
T 22 (Elbing) Klasse
T 61 Klasse
Bauzeit
1929-30 (S1), 1938-39 (S18), 1942-43 (S38), 1944-45 (S186)
Stapellauf 1942-44
Kiellegung ab 1942
Fertigstellung 1941
36
-
-
Fertigstellung 1942
36
insg. 15 (1942-44)
-
Fertigstellung 1943
41
?
-
Fertigstellung 1944
63
?
3
Insgesamt
über 200 Boote
15
3 von 12 fertiggestellt
Verbleib
etwa die Hälfte im Krieg verloren
mindestens 5 in französischen Gewässern 1943/44 versenkt
T 61 im Schlepp durch Luftangriff versenkt, T 63 und T 65 bei Kapitulation selbst versenkt


Quellenangaben und Literatur

Fighting Ships of the World (Antony Preston)
Flotten des 2. Weltkrieges (Antony Preston)
Kriegsschiffe von 1900 bis heute – Technik und Einsatz (Buch und Zeit Verlagsgesellschaft)
The Encyclopedia of Weapons of World War II (Chris Bishop)


T-61 in World of Warships

Video vom Einsatz des T 61 in World of Warships:

Als T-61 im F2P-Spiel World of Warships (kurz WoWs) bezeichnet, befindet das Torpedoboot auf Rang VI der deutschen Zerstörer, allerdings als ein Premium-Schiff. Dies ist auch berechtigt, da das Schiff einer der besten Zerstörer im ganzen Spiel ist und mit ziemlicher Sicherheit der beste seiner Art auf Rang VI.
Wohl aus diesem Grund ist T-61 auch nicht mehr im Premium-Laden von WoWs vorhanden, sondern kann zukünftig vermutlich nur bei besonderen Ereignissen gewonnen oder während spezieller Sonderangebote gekauft werden.

Dies liegt vor allem an der starken Kombination seiner Ausrüstungsgegenstände mit schnell nachladbaren und effektiven Torpedos und brauchbarer Artillerie. Durch das mit einem Upgrade im Waffenarsenal für Kohle erwerbbaren Hydro-Akustischen Suchgerät mit verlängerter Laufzeit, welche sich noch durch eine geeignete Flagge erweitern lässt, kann T-61 nicht nur Torpedos rechtzeitig erkennen, wenn er im Nebel getarnt steht, sondern auch aktiv feindliche Zerstörer, welche eingenebelt sind, zielsicher bekämpfen, während diese blind sind.

 Ausrüstung von T-61
Die Ausrüstung von T-61

Seine Hauptartillerie ist mit effektiven panzerbrechenden Granaten außerdem hervorragend geeignet, gegnerische Kreuzer und einige schwach gepanzerte Schlachtschiffe zu bekämpfen. Zur Bekämpfung von Zerstörern sind die Sprenggranaten allerdings nicht herausragend und auch die Geschütztürme drehen sich etwas langsam, sodass man hier mit zusätzlichen Fertigkeiten beim Kapitän nachhelfen sollte.

Kapitän T-61
Die bisher 19 von maximal 21 Fertigkeits-Punkte des Kapitäns wurden so verteilt.

Weitergehende Informationen:

Die Spieler-Statistiken für Schiffe in World of Warships gibt es hier:
T-61 im Vergleich zu den anderen Zerstörern von Tier VI.
Ein ausführliches Review in englischer Sprache vom T-61 gibt es hier: Premium Ship Review T-61 by LittleWhiteMouse.

Wer World of Warships noch nicht kennt, kann sich den kostenlosen Spiel-Client hier herunterladen:

WG WoWS SPB banners

Ihr erhaltet bei einer Registrierung über den obigen Link folgenden Bonus:
Den US-Kreuzer St. Louis (Premium-Schiff, Rang III) und deutschen leichten Kreuzer Emden (Premium, Rang II), 7 Tage Premium-Zeit, 200 Dublonen, 20 spezielle Tarnungen und 2,5 Millionen Credits In-Game-Währung.


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3 Kommentare zu „S-Boote und Torpedoboote der Kriegsmarine“

  1. Steppenwolf

    Bei der Spezifikation der T 61-Klasse ist ein kleiner Fehler.

    2 x 53,3-cm-Vierfachwerfer (insg. 9) für G7a Torpedos

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