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Effektivste Fahrzeuge in War Thunder


Das F2P-Computerspiel War Thunder mit seinen ‘Realistischen Bodenschlachten’, erfolgreiche Spielweise und effektivste Fahrzeuge.

PzKpfw II H
PzKpfw II H im typischen Gefecht als schneller, beweglicher und kleiner ‘Eroberer’ und ‘Flanker’.


‘Ground Forces’ (Bodenstreitkräfte) in War Thunder ist in drei Spielmodi unterteilt: Arcade, Realistisch und Simulator.

Was sind Realistische Bodenschlachten in War Thunder ?


Arcade ist der einfachste der drei Spielmodi, weshalb die meisten Anfänger damit beginnen. Im Arcade-Modus bewegt und dreht sich der Panzer schneller, gesichtete Feinde sind auf Ihrer Karte markiert, es gibt eine Zielhilfe und die Teams können aus Fahrzeugen aller Nationen bestehen.
Die Spielweise ist einfach, aber das Verhalten der Fahrzeuge ziemlich unrealistisch und die taktischen Möglichkeiten sind ziemlich eingeschränkt.

Deshalb findet sich die beste und interessanteste Spielweise bei den ‘Realistischen’ und ‘Simulator’-Schlachten.
Die ‘Realistischen Schlachten’ sind für fortgeschrittenere Spieler gedacht und bieten eine realistischere Physik- und Schadensmodellierung, wobei einige der vereinfachten Elemente der Benutzeroberfläche und Steuerung aus dem Arcade-Modus beibehalten wurden. Hier tummeln sich auch die meisten und besten Spieler von War Thunder.

Wenn man zu viel Zeit im Arcade-Modus verbracht hat, ist die Umstellung auf diesen Hardcore-Modus nicht ganz einfach. Deshalb kann ich nur empfehlen, auch diesen Modus frühzeitig auszuprobieren, um ein Gefühl für dessen Funktion und Ablauf zu bekommen. Wenn man sich in ‘Realistische Schlachten’ erst einmal eingespielt hat, wird man kaum noch zurück zum Arcade-Modus wollen und dies ist insbesondere, wenn man Fahrzeuge höherer Level (BR) spielen möchte, unerlässlich.


Realistische Bodenschlachten für BR 3.0

Mit seinem ersten Fahrzeug ab dem BR 3.0 wechselt ein neuer Spieler von der ‘Anfänger-Schutzzone’, in der lediglich andere Neueinsteiger und Bots agieren, in die ‘wirkliche Welt’ von War Thunder. Das BR 3.0 ist daher der erste Bereich, in dem es ernsthaft und für den Anfänger nun deutlich schwieriger zugeht und deshalb stelle ich hier erst einmal ein deutsches Deck für dieses Battle-Rating vor.

Deutsches BR 3.0 Deck für War Thunder mit Panzer II H und Panzer III N.
Erfahrungsbericht und Video vom Einsatz der beiden deutschen Panzer und Vorstellung eines bewährten Fahrzeug-Decks für dieses Battle-Rating.

Jak-1B im Luftkampf
Mit der russischen Beute-Jak-1B im Luftkampf.

DownloadDas deutsche BR 3.0 Deck ist in einem Bereich des ‘Battle-Rating’ (BR) angesiedelt, welches die meisten Spieler des deutschen Fahrzeugrangs eine Weile spielen werden, nachdem die vorhergehenden Fahrzeuge doch recht schnell in War Thunder erforscht werden können und somit zumeist nur eine kurze Zeit verwendet werden.

Tatsächlich hat der Autor u.a. mit diesem Deck und den Premium-Fahrzeugen PzKpfw II Ausf. H (BR 2.3) und PzKpfw III Ausf N (BR 3.0) zu seiner Zeit weitergespielt, bis er fast den Tiger I erforscht hatte !
Dies ist möglich, da diese Premium-Fahrzeuge bis dorthin immer noch einen guten Bonus in der Forschung und In-Game-Währung SL (Silver Lions) bringen.
Nun kommt das Deck bei mir natürlich nur noch zum Einsatz, wenn es darum geht, viele SL zu erspielen. Die durchschnittliche Siegquote des Decks lag in den letzten 8 Wochen bei 56 %.

PzKpfw II Ausf. H
PzKpfw II Ausf. H mit 5-cm-Kanone (BR 2.3) in War Thunder.
Der PzKpfw II H ist der beim Autor bei den deutschen Panzern am meisten eingesetzte deutsche Panzer und wird sogar zeitweise selbst noch auf BR 8.0 zusammen mit Leopard-Panzern der Bundeswehr, als billiger, kleiner und wieselflinken ‘Eroberer’ von Kontrollzonen eingesetzt und hat sogar schon einige T-54 ‘auf dem Gewissen’ !


Video vom Einsatz Panzer II H und Panzer III N

Was der PzKpfw II H zu leisten vermag, sieht man gut in diesem Video, wo es innerhalb von 90 Sekunden beim Einsatz zusammen mit dem BR-3-Deck gelingt, 6 gegnerische Panzer zu Flanken und mit der 5-cm-KwK abzuschießen – und in einigen Augenblicken mehr sogar noch zwei Zonen zu erobern !

PzKpfw III Ausf. N
PzKpfw III Ausf. N (BR 3.0) in War Thunder.
Wie man im zweiten Teil des Videos sieht, ist auch der PzKpfw III Ausf N mit seiner kurzen 7,5-cm-KwK gut zu gebrauchen und kommt vorwiegend zum Einsatz, wenn es nichts zu Beginn zu erobern gibt oder der PzKpfw II Ausf. H abgeschossen wurde.

Der PzKpfw III Ausf. N ist genau auf BR 3.0 angesiedelt, ziemlich beweglich, hält einiges aufgrund seiner an den Seiten angebrachten ‘Schürzen’ aus und die 7,5-cm-Kanonen hat eine der schnellsten Nachladezeiten in War Thunder. Sie kann mit der Hohlladungsgranate gegnerische Panzer mit einer Panzerung von unter 100 mm schnell ausschalten.

Welches Fahrzeug-Deck hat sich für BR 3.0 bewährt ?

Wie immer möchte ich Euch auch noch die Ergänzungen für mein vollständiges (10 Slots) Deck für das deutsche BR 3.0 vorstellen. Auch hier ist wieder der richtige Mix aus Hauptfahrzeugen für Schlachten oder Eroberungs-Szenarien sowie Flugzeugen, Jagdpanzern und Flak-Fahrzeugen entscheidend für ein erfolgreiches Bestehen der Schlachten.

Marder III Ausf. H
Marder III Ausf. H in War Thunder.

Jagdpanzer Marder III Ausf. H (BR 3.0)
Die Selbstfahrlafette Marder III Ausf. H ist mit der deutschen PAK 40 auf dem Fahrgestell des PzKpfw 38(t) ausgerüstet. Wenngleich das Fahrzeug recht hoch und gerade gegen Beschuss aus Schnellfeuerwaffen vom Boden und aus der Luft empfindlich ist, so kann die Kanone mit allen in diesem Bereich vorkommenden gegnerischen Kampfpanzern fertig werden. Insbesondere wenn die Schlacht auf BR 3.7 oder 4.0 ausgetragen werden muss, wo T-34, KW-1 und Churchill-Panzer auftreten können, ist dieser beste deutsche Jagdpanzer für dieses Deck ein Plus.


StuG III Ausf. A
Sturmgeschütz StuG III Ausf. A in War Thunder

Jagdpanzer Sturmgeschütz StuG III Ausf. A (BR 2.3)
Das Sturmgeschütz StuG III Ausf. A ist mit dem BR 2.3 der fast ideale ‘billige Jagdpanzer für dieses Deck (ein Jagdpanzer mit einem um Eins niedrigeren Battle Rating vom Deck kann ja schon für 190 Spawn-Punkte zu Beginn bzw. 390 anschließend eingesetzt werden), falls man nicht genügend Spawn-Punkte für einen weiteren Kampfpanzer oder Flugzeuge hat, aber keinen Flak-Panzer bringen möchte.
Das StuG III A hat die gleiche, schnell feuernde und effektive Kanone wie der PzKpfw III Ausf. N, ist flach, beweglich und nach oben auch geschlossen und damit gegen Tiefflieger, welche mit ihren Bordwaffen Bodenziele angreifen, geschützt.


Sturmpanzer II
Sturmpanzer II in War Thunder.

Jagdpanzer Sturmpanzer II (BR 1.7)
Der schon im Zusammenhang mit der Vorstellung des überschweren Kampfpanzer Maus in War Thunder vorgestellte, neue Sturmpanzer II kann praktisch auf jedem Battle Rating eingesetzt werden, da seine 15-cm-Kanone mit Sprengmunition praktisch jedes getroffene Fahrzeug zerstört.
Allerdings hat die schwere Kanone keinen großen Richtbereich und ist vor allem auf größere Entfernungen sehr ungenau. Dazu kann er, da er oben offen ist, durch Tiefflieger, Schnellfeuerkanonen oder Maschinengewehre ausgeschaltet werden. Allerdings auf Schlachtfeldern mit guter Deckung und kurzen Schussentfernungen ist der Sturmpanzer II äußerst effektiv.


Fla-Halbkettenfahrzeug SdKfz 6/2
Flak-Halbkettenfahrzeug SdKfz 6/2 in War Thunder

Flak-Fahrzeug SkdKfz 6/2 (BR 3.0)
Das Flak-Halbkettenfahrzeug SdKfz 6/2, bewaffnet mit der 3,7-cm-Flak, ist das kampfstärkste Flak-Fahrzeug des BR-3.0-Decks. Die 3,7-cm-Flak ist zwar effektiver als die 2-cm-Flak, feuert aber langsamer und der Schwenkbereich nach vorne ist eingeschränkt. Das Fahrzeug ist zudem auch kaum gepanzert und ziemlich unbeweglich. Trotzdem kann gerade die Kanone gegenüber dem Gepard gerade bei stärkeren Panzern bessere Erfolge erzielen. Für Beweglichkeit und schnelle Eroberungsaktionen verwendet man aber besser den nachfolgenden Gepard.


Flakpanzer Gepard
Flakpanzer Gepard in War Thunder

Flak-Panzer Gepard (BR 2.0)
Der Flak-Panzer Gepard, ebenfalls wie der Marder III auf dem Fahrgestell des PzKpw 38(t), ist zwar relativ schnell und beweglich, hat aber nur eine einzige 2-cm-Schnellfeuerkanone und nur zwei Mann Besatzung. Dadurch kann er schnell ausgeschaltet werden.
Allerdings kann er auf diesem Deck in jedem Fall für das Minimum von 150 Spawn-Punkten zum Einsatz gebracht werden, falls man mit seinem vorhergehenden Fahrzeug hinausgeschossen wurde.
Durch die Eroberung einer Zone oder vielen Treffern oder gar Zerstörungen gegnerischer Fahrzeuge oder Flugzeuge kann man sich wieder mehr Spawn-Punkte für ein stärkeres Fahrzeug erspielen oder unterstützt zumindest sein Team weiterhin. Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass viele Gefechte nur deshalb verloren gehen, weil Spieler des eigenen Teams kein geeignetes Fahrzeug-Deck zusammenstellen, wozu auch ein günstiger (BR minus 1) Flak-Panzer dazugehört.


Bf 110 C-4
Bf 110 C-4 in War Thunder.

Jagdbomber Messerschmitt Bf 110 C-4 (BR 3.0)
Da in War Thunder vor einiger Zeit die größeren Bomber durch das Wegfallen der Bombenzielmarkierungen in Realistischen Bodenschlachten zumeist ziemlich wertlos wurden, ersetzt der Bf 110 Jagdbomber diese auf dem Deck.
Seine zwei 500-kg-Bomben können im Tiefflug beim Zielanflug abgeworfen werden (und zwar in dem Augenblick bei einer 2-Sekunden-Zeitzünder-Verzögerung der Bomben, wenn die Bordwaffen das Fahrzeug treffen) und zerstören die meisten Fahrzeuge. Dazu ist das Flugzeug nach vorne hervorragend bewaffnet, hat nach hinten einen Heckenschützen und ist vergleichsweise schnell.



Beute-Stormowik
Beute-Stormowik in War Thunder.

Schlachtflieger Il-2 Stormowik, Beute-Flugzeug (BR 3.0)
Da der Autor das BR 3.0 ja nur noch spielt, um sich für schwierigere Battle Ratings ‘aufzuwärmen’ und einen guten Verdienst an der In-Game-Währung Silver Lions zu erzielen, wird in der Regel nach dem Verlust des ersten Panzers diese russische Beute-Stormowik, welche ein Premium-Flugzeug ist, verwendet. Premium-Fahrzeuge erzielen in der Regel einen viel höheren Gewinn an SL !
Dazu ist diese Il-2 Stormowik mit 2 x 250-kg-Bomben bewaffnet, welche ausreichend sind, einen Panzer zu zerstören. Dazu ist das Flugzeug robust und gut gepanzert, ziemlich beweglich und seine starke Frontbewaffnung reicht auch aus, Bodenfahrzeuge im Tiefflug zu zerstören oder gegnerische Flugzeuge im Luftkampf zu vernichten. Eindeutig das beste Fahrzeug auf diesem Deck hier, um überdurchschnittlich viele Silver Lions zu verdienen oder in diesem Rang-Bereich neue Flugzeuge schnell zu erforschen.


Beute-Jak-1B
Beute-Jak-1B in War Thunder

Jagdflugzeug Jak-1B, Beute-Flugzeug (BR 3.0)
Aus dem gleichen Grund wie für die Anschaffung der Stormowik, erfolgte der Ankauf des russischen Beute-Jagdflugzeuges Jak-1B (und zwar für ein 50-Prozent-Spar-Angebot, welches der Autor nach einer Schlacht erhalten hatte).
Gerade der Abschuss gegnerische Flugzeuge bringt viel SL und Forschungspunkte – und hierfür tut sich die Jak-1B ziemlich deutlich hervor auf diesem Battle Rating !
Sie ist gerade in Bodennähe sehr wendig, die Bewaffnung und Munition reicht für ein bis zwei Abschüsse oder mehrere Anflüge gegen Bodenfahrzeuge aus und vor allem ist sie sehr robust und steckt viel ein. Der Jäger wird von mir zumeist direkt nach der Il-2 Stormowik zum Einsatz gebracht, sofern genügend Spawn-Punkte verfügbar sind (was oft der Fall ist).

Video vom Einsätzen mit Marder, Puma und der deutschen Beute-Stormowik

Im nachfolgenden Replay-Video von ‘Realistischen Bodenschlachten’ sieht man die Wirkung des Marder IIIH (BR 3.0) und das Einsatzverfahren des Puma-Spähpanzers (BR 2.7) mit anschließendem Flieger-Einsatz, hier mit der deutschen Beute-Stormowik (BR 3.0, Premium-Flugzeug), welche einer der von den notwendigen Spawn-Punkten her günstigsten Bodenangriffsflugzeuge nach einem CAP-Eroberungseinsatzes ist.

Mehr zum Einsatz des Pumas und Marder erfahrt ihr hier: Puma und Marder in War Thunder.


Die besten Fahrzeuge in War Thunder

Die effektivsten Fahrzeuge im F2P-Spiel War Thunder, ermittelt durch die Statistiken der Community-Projekte.

Maus
Der schwere deutsche Panzer ‘Maus’ ist mit 1,9 Abschüssen je Verlust eines der effektivsten Fahrzeuge in War Thunder.

Die Community vom F2P-Kriegsspiel War Thunder hat vor einiger Zeit ein eigenes Projekt auf WWII Logs sowie Thunder Skill gestartet, um endlich einmal öffentliche statistische Werte über die Leistungen der einzelnen Fahrzeuge und Siegquoten der verschiedenen Nationen verfügbar zu haben.

Bisher stellten sich demnach entsprechend des Abschuss/Verlust-Verhältnisses folgende Fahrzeuge (mit Angabe des Battle Rating = BR) als am effektivsten in Realistischen Landschlachten heraus, wobei Werte um den Bereich von 1,0 schon nur Durchschnitt sind und darunter sogar auf zu schwache Fahrzeuge hindeuten.

Die Top 75 besten Panzerfahrzeuge

Top 75 beste Panzer (nach Thunder Skill, Stand Februar 2020):

PlatzFahrzeugNationAbschüsse/VerlusteSiegquote
1T-126Soviet (Premium)14,6692 %
2Char B1terFrance (Premium)9,92100 %
3E-100Germany (Premium)8,3254 %
4SdKfz 140/1Germany (Premium)6,7962 %
5M3 LeeUS5,3871 %
6T-50Soviet5,1638 %
7T14US (Premium)5,1078 %
8Chi-HeJapan4,3891 %
9ExcelsiorUK (Premium)4,2677 %
10KW-1BGermany (Premium)4,1270 %
11KV-220Soviet (Premium)4,1148 %
12Char B1bisFrance3,8531%
13T-34ESoviet (Premium)3,8072 %
14M8 GreyhoundUS (Premium)3,7953 %
15Black PrinceUK (Premium)3,7664 %
16T-34 (1st Gv.T.Br.)Soviet (Premium)3,7569 %
17Chi-Ha KaiJapan3,7241 %
18Crusader IIUK3,7170 %
19M14/1Italy3,7141 %
20Churchill Mk IUK3,7075 %
21KV-1ESoviet3,6461 %
22M26 T99US (Premium)3,5888 %
23M4A3 (105mm)US3,5582 %
24IS-7Soviet (Premium)3,5276 %
25M4 748(a)Germany (Premium)3,4867 %
26T95US3,4668 %
27Chi-Nu IIJapan3,3857 %
28M4A2US3,2464 %
29FerdinandGermany3,2545 %
30StuH 42Germany3,1144 %
31CalliopeUS (Premium)3,0792 %
32Pz IV F1Germany3,0632 %
33Ho-Ri ProductionJapan3,0457 %
34T25US3,0173 %
35Lorraine 40tFrance3,0169 %
36MausGermany (Premium)2,9750 %
37Churchill Mk IIIUK2,9663 %
38Sherman IIUK2,9651 %
39M3 StuartUS2,9575 %
40M3A1 (USMC)US (Premium)2,9571 %
41AMX-50France2,9566 %
42M8A1 US (Premium)2,9596 %
43PzBefw VI (P)Germany (Premium)2,9338 %
44Ho-Ri PrototypeJapan (Premium)2,9161 %
45M4A1 (76)WUS2,9081 %
46T20US (Premium)2,8976 %
47M24 (TL)US (Premium)2,8879 %
48M26 D.C.ArieteItaly (Premium)2,8839 %
49SdKfz 234/3Germany (Premium)2,8745 %
50StuG III GGermany2,8559 %
51T-34-747(r)Germany (Premium)2,7964 %
52M6A1US2,7783 %
53LeclercFrance2,7461 %
54Achilles (65 Reg)UK (Premium)2,7258 %
55Pz III NGermany (Premium)2,7060 %
56668,8cm Flak 37 SflGermany2,6949 %
57SdKfz 234/4Germany (Premium)2,6366 %
58Centurion Mk.5 AVREUK (Premium)2,5980 %
59M4A5US (Premium)2,5961 %
60T-44-122Soviet (Premium)2,5934 %
61 T29US (Premium)2,5866 %
62T28US (Premium)2,5866 %
63M5A1US2,5769 %
64M3A1 StuartUS2,5766 %
65M4A3E2 JumboFrance2,5635%
66M4A1France2,5550 %
67Cobra KingUS (Premium)2,5485 %
68Churchill Mk VIIUK2,5391 %
69Daimler AC Mk IIUK2,5282 %
70T32US2,5267 %
71T-34 (1942)Soviet2,5057 %
72M4A3E2 (76)W JumboUS2,4971 %
73Marder IIIHGermany2,4851 %
74T-VSoviet (Premium)2,4843 %
75M3 GMCUS2,4773 %


Effektivste Fahrzeuge

Stand der Informationen: Juni 2016.

Die effektivsten schweren Panzer
Zusätzlich ist zu bedenken, dass der Einsatz eines schweren Panzers bis zu 450 Punkte kosten kann, ein mittlerer Panzer aber maximal nur 310 Punkte und ein Jagdpanzer höchsten 290 Punkte. Deshalb sollten schwere Panzer eigentlich eine etwa 1,2 bis 1,5-mal bessere Abschuss-Quote wie mittlere Panzer oder Jagdpanzer haben, was oft aber leider nicht der Fall ist. Deshalb sollte man die Verwendung von schweren Panzern im Spiel nach Möglichkeit einschränken, wenn diese keine hohe Abschussquote haben.

Schwere Panzer:

Verhältnis Abschüsse:Verlusteschwere PanzerNationBattle Rating
1,9MausDeutschlandBR 7.7
1,5CaernarvonEnglandBR 6.7
1,4T-10MRusslandBR 8.0
1,3 10,5-cm-Tiger IIDeutschlandBR 7.0
1,3IS-2RusslandBR 6.0+6.7
1,3Churchill IIIEnglandBR 4.0
1,1Tiger II(H)DeutschlandBR 6.7
1,1Tiger II(P)DeutschlandBR 6.3
1,0M103USABR 7.7
1,0T26E1-1USABR 6.7
1,0Tiger I(H)DeutschlandBR 5.7
1,0Churchill VIIEnglandBR 4.7
1,0KV-2RusslandBR 4.3
0,9KV-1RusslandBR 3.7
0,8Conqueror Mk 2EnglandBR 7.7
0,8Tiger IEDeutschlandBR 6.0
0,8IS-1RusslandBR 5.7
0,8M4A3E2 JumboUSABR 5.0
0,7IS-3RusslandBR 7.3
0,5M4A3 (105mm) ShermanUSABR 3.7

Die effektivsten leichten und mittleren Panzer
Bei der wichtigsten Kategorie von Kampffahrzeugen, welche relativ wenig Punkte zum Einsatz kosten und oft schneller, beweglicher und fast ebenso gut bewaffnet sind, wie die schweren Panzer gleichen Battle Ratings in War Thunder, sieht man, dass vor allem die russischen und britischen Fahrzeuge Spitzenpositionen einnehmen. Erst mit dem relativ hohen Battle Rating 6.7 erhalten die Deutschen mit dem Panther II einen überdurchschnittlich guten mittleren Kampfpanzer. Deshalb sind die hohen Siegquoten in den meisten Bereichen gerade für die russischen Teams – und in den hohen Bereichen auch für die englischen – nicht verwunderlich.

Leichte und Mittlere Panzer:

Verhältnis Abschüsse:VerlustePanzerNationBattle Rating
1,8Centurion Mk 3EnglandBR 6.7
1,7T-44-122 (Premium)RusslandBR 6.3
1,6Centurion Mk 10EnglandBR 7.0
1,4Chieftain Mk3EnglandBR 8.0
1,4T-44-100RusslandBR 7.0
1,4AVIV Thunderbolt (Premium)EnglandBR 5.0
1,3T-34-85RusslandBR 5.0-5.3
1,2M26E1 (Premium)USABR 6.7
1,2Panther IIDeutschlandBR 6.7
1,2T-34-100 (Premium)RusslandBR 6.7
1,2T-34-76RusslandBR 3.7+4.0
1,1Leopard 1DeutschlandBR 8.0
1,1T-34E (Premium)RusslandBR 4.3
1,1M4 ShermanUSABR 3.7
1,0M46 PattonUSABR 6.7
1,0T92USABR 6.7
1,0M26 PershingUSABR 6.3
1,0CometEnglandBR 5.3
1,0M4A3 (76mm) ShermanUSABR 5.3
1,0Cromwell IEnglandBR 3.7
1,0PzKpfw IV GDeutschlandBR 3.7
0,9T-54RusslandBR 7.3+7.7
0,9Panther FDeutschlandBR 6.3
0,9T-44RusslandBR 6.3
0,9M4A1 ShermanUSABR 3.3
0,9PzKpfw IVF2DeutschlandBR 3.3
0,8M60USABR 8.0
0,8Sherman FireflyEnglandBR 5.0
0,8M4A2 (76mm) ShermanUSABR 5.0
0,8PzKpfw IV HDeutschlandBR 4.0
0,8Cromwell VEnglandBR 3.3
0,8Valentine XIEnglandBR 3.0
0,8PzKpfw III J1DeutschlandBR 3.0
0,7Panther DDeutschlandBR 5.7
0,7T-34-57RusslandBR 4.7
0,7A13 Mk IEnglandBR 1.0
0,6M41A1USABR 6.3
0,6Panther ADeutschlandBR 6.0
0,6PzKpfw III MDeutschlandBR 3.3

Die effektivsten Jagdpanzer
Lediglich im problematischen Bereich der Jagdpanzer sind die deutschen Teams deutlich führend. Der effektive Einsatz dieser Fahrzeuge ohne Drehturm ist aber schon recht anspruchsvoll und erfordert einige Erfahrungen auf den zumeist unübersichtlichen Nahkampf-Karten.

Jagdpanzer:

Verhältnis Abschüsse:VerlusteJagdpanzerNationBattle Rating
1,9Panzerjäger IDeutschlandBR 1.7
1,6JagdtigerDeutschlandBR 7.0
1,6Dicker MaxDeutschlandBR 4.3
1,2SU-85RusslandBR 4.7+5.3
1,2AchillesEnglandBR 4.0
1,2Marder IIIHDeutschlandBR 3.0
1,0NashornDeutschlandBR 5.3
1,0SU-152RusslandBR 5.0
1,0StuG III GDeutschlandBR 4.0
0,9JagdpantherDeutschlandBR 6.3
0,9M18 HellcatUSABR 5.0
0,8M10 WolverineUSABR 3.7
0,6StuG III FDeutschlandBR 3.7

Die effektivsten Flak-Panzer
Auch hier sind scheinbar die deutschen Teams im Vorteil, wenn es sich auch nur um Unterstützungsfahrzeuge der zweiten oder dritten Welle handelt, welche das Schlachtglück zumeist nicht mehr wenden können.

Flak-Panzer:

Verhältnis Abschüsse:VerlusteFlak-PanzerNationBattle Rating
1,0GepardDeutschlandBR 2.0
0,9WirbelwindDeutschlandBR 3.7
0,8KugelblitzDeutschlandBR 6.7
0,6ZSU-57-2RusslandBR 7.7
0,6M19USABR 5.0
0,6OstwindDeutschlandBR 4.7
0,694-KM ZIS-12RusslandBR 3.3
0,6AC Mk II AAEnglandBR 2.7
0,5ZSU-37RusslandBR 4.7
0,5SdKfz 6/2DeutschlandBR 3.0

Die effektivsten Flugzeuge
Nachfolgend die effektivsten Flugzeuge, welche in größeren Mengen in den realistischen Bodenschlachten von War Thunder zum Einsatz gekommen sind:

Flugzeuge:

Verhältnis Abschüsse:VerlusteFlugzeugeNationBattle Rating
5,3Canberra BEnglandBR 8.0
2,1Arado 234BDeutschlandBR 6.7
2,0Do 217EDeutschlandBR 4.7
1,9Spitfire FEnglandBR 5.3-6.3
1,7B-25J MitchellUSABR 4.0+4.3
1,7F6F-3 HellcatUSA+England (Premium)BR 3.7
1,7WellingtonEnglandBR 2.3-3.3
1,6Tu-2SRusslandBR 6.3
1,6F8F-1 BearcatUSABR 6.0
1,4(Lend-Lease) B-25JRusslandBR 4.3
1,3Pe-8RusslandBR 4.0
1,3Il-4RusslandBR 3.0
1,2AD-2 SkyraiderUSABR 6.0
1,2Firefly FREnglandBR 3.7+4.0
1,2Pe-2RusslandBR 3.7-4.7
1,1Fw 190ADeutschlandBR 4.7+5.0
1,1Bf 109FDeutschlandBR 3.7-4.0
1,0Me 410ADeutschlandBR 3.7
1,0P-47D ThunderboltUSA+Russland (Premium)BR 3.7
0,9Me 410BDeutschlandBR 4.7
0,8Ju 87DDeutschlandBR 2.7+3.3

Insgesamt entstehen Schwerpunkte in der Effektivität bei den einzelnen Nationen an folgenden Stellen:
Deutschland um den BR 4.3 (Dicker Max) und 7.0 (Jagdtiger, 10,5-cm-Tiger II, Panther II, Arado-Bomber) sowie die Maus auf 7.7.
Russland um den BR 3.7/4.0 (T-34-76), 5.3 (T-34-85) und BR 6.3-7.0 (IS-2, T-44-100, Tu-2 sowie die Premium T-44-122 und T-34-100), vor allem eben durch die T-34/44-Reihe.
England um den BR 6.7-7.0 (zwei Centurion, Caernarvon, Spitfire F), BR 8.0 (Chieftain, Canberra-Bomber) und womöglich bei BR 4.0 (Churchill III, Achilles).
Bei den USA ist kein optimales, überdurchschnittliches BR zu erkennen (am ehesten noch um den Bereich BR 6.7 herum, einschließlich Premium-Fahrzeuge).

Der effektivste Premium-Panzer scheint der russische T-44-122 mit einem Abschuss- zu Verlust-Verhältnis von sage und schreibe 1,7 zu sein !

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Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

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  • PzKpfw IV Ausf. H in War Thunder

    PzKpfw IV Ausf. H und sein Einsatz in War Thunder. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, 3d-Modell und Einsatz des deutschen mittleren Panzerkampfwagen IV Ausführung A im Rahmen des deutschen BR 4.0-Deck beim F2P-Spiel War Thunder. PzKpfw IV Ausführung H Typ: deutscher mittlerer Panzer. Geschichte PzKpfw IV Ausf. H Von den 3935 produzierten Fahrgestellen des PzKpfw IV Ausf. H wurden 3774 als Panzer IV fertiggestellt, 30 wurden für die ersten Sturmgeschütze StuG IV und weitere 130 für den Sturmpanzer IV Brummbär verwendet. Im November 1943 wurde ein Versuch unternommen, die Aufhängung zu verändern, um mehr Bodenfreiheit zu gewinnen. Der Versuch scheiterte und so wurde der Panzerkampfwagen IV von 1937 bis zum Kriegsende mit dem gleichen Fahrwerk gebaut. Hier zu den anderen Modellen PzKpfw IV F2, G, J mit langer 7,5-cm-KwK Die grundlegende Veränderung gegenüber dem Vorgänger PzKpfw IV Ausf. G war die SSG77-Kraftübermittlung mit der die Panzer der Ausf. H. ausgerüstet wurden. Die frontale Panzerung veränderte sich von der 50 mm Grundpanzerung mit aufgenieteter zusätzlicher 30-mm-Panzerplatte zu einer einzigen Panzerung mit 80 mm Stärke, welche mit den Rumpfseiten verzahnt wurde. Weitere geringfügige Änderungen wurden während der Produktion des PzKpfw IV Ausf. H eingeführt, so externe Luftfilter, Ganzstahl-Umlenkrollen, auf der Kommandantenkuppel wurde ein Flugabwehr-Maschinengewehr installiert und die Sichtluken für den Fahrer und Funker wurden gestrichen. Seit 1943 sollten die Panzer-Regimenter der Panzerdivisionen mit je einer Abteilung aus Panzerkampfwagen IV und einer Abteilung aus Panzer V Panther ausgestattet werden. Probleme und Verzögerungen beim Panther führten jedoch dazu, dass bei einigen Panzerdivisionen auch die zweite Abteilung mit PzKpfw IV ausgerüstet werden musste, während viele nur eine einzige Abteilung mit vier Kompanien hatten, welche jeweils über 22 Panzer IV verfügten sowie weiteren acht in der Hauptquartier-Kompanie. Am 6. Juni 1944 waren die meisten der 748 Panzer IV in den neun Panzerdivisionen in Frankreich von der Ausführung H. Zum Vergleich die durchschnittliche Anzahl von Treffern zum Abschuss eines Panzers: Westfront 1944/45: Benutzer: Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Finnland, Italien, Spanien, Rumänien, Türkei, Ungarn (Angabe für alle Varianten). Animation 3D-Modell PzKpfw IV Ausf. H Spezifikationen für PzKpfw IV Ausf. H (SdKfz 161/2) Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 7,5-cm KwK40 L/48: Herstellung: Einsatzstatistik für alle Panzer IV Versionen: Hier zu den anderen Modellen PzKpfw IV F2, G, J mit langer 7,5-cm-KwK PzKpfw IV Ausf.H in War Thunder War Thunder deutsches BR 4.0 Deck – Einsatz des PzKpfw IV Ausf. H. Stand der Informationen: Januar 2021 Battle Rating (kurz: BR) 4.0 ist einer der populärsten Bereiche für deutsche Panzer im F2P-Spiel War Thunder und verzeichnet in der Regel eine stabile Siegquote von über 50 Prozent mit relativ wenigen ‘Uptiers’ in höhere Bereiche, da auf BR 4.7 und 5.0 nur wenige deutsche Fahrzeuge für ‘Realistische Landschlachten’ zur Verfügung stehen. Dazu kommt eine große Auswahl an Fahrzeugen, zusätzlich mit einigen überragenden Premium-Panzern. Der Pzkpfw IV Ausf. H befindet sich seit kurzer Zeit auf dem BR 4.0 im deutschen Forschungsbaum. Dieser Panzerkampfwagen IV zeichnet sich durch die schnelle Feuergeschwindigkeit seiner präzisen 7,5-cm-KwK aus, die zudem eine sehr gute Durchschlagsleistung hat und wo oft ein Treffer ausreichend ist, um den Gegner zu zerstören. Dies sieht man sehr gut im nachfolgenden Video: https://www.youtube.com/watch?v=zaE5LxyACq8 Wie setzt sich ein erfolgreiches Fahrzeug-Deck zusammen ? Sofern man zumindest sechs der 10 verfügbaren Plätze freigeschaltet hat, sollte man natürlich darauf achten, nicht nur seine Lieblingsfahrzeuge, angeschaffte Premium-Fahrzeuge oder Top-Fahrzeuge zu verwenden. Wichtig sind neben zwei optimalen und kampfkräftigen Panzern für das jeweilige BR (Battle-Rating) ein relativ schnelles Fahrzeug zur Eroberung der CAPs. Zudem benötigt man noch zwei Jagdpanzer, da diese weniger ‘Spawn’-Punkte kosten und man damit auch noch nach dem Verlust seines Top-Fahrzeuges in die Schlacht wieder eingreifen kann. Einer der Jagdpanzer sollte dabei ein um Eins niedrigeres BR als das höchste Fahrzeug des Decks haben, da man diesen für schon maximal 90 Punkte (zu Beginn der Schlacht) einsetzen kann. Weiterhin sind ein oder zwei Flak-Panzer nötig. Auch hier den jeweils besten in seiner BR-Klasse wählen, sowie einen anderen, der zumindest ein BR tiefer angesiedelt ist. Denn dies ist das definitiv günstigste Fahrzeug, um noch einmal in die Schlacht eingreifen zu können. Viele Teams verlieren Schlachten nur zu häufig, da die beteiligten Spieler über keine günstigen Fahrzeuge mehr verfügen, um noch nach Verlust eines anderen Panzers oder Flugzeug in die Schlacht eingreifen zu können. Auch wenn diese Fahrzeuge oft recht schwach sind, genügt manchmal der Abschuss eines Panzers, Flugzeuges, viele Treffer mit der Schnellfeuerkanone oder die Eroberung einer CAP-Zone, um anschließend nochmals mit einem kampfkräftigeren Fahrzeug einzugreifen. Letztlich sollte man noch über zumindest einen Bomber und Jäger (am besten Jabos mit Bomben ab 500 kg oder zumindest 250 kg) verfügen. Optimal ist auch hier, falls sich in dem BR-Bereich nicht so viele geeignete Landfahrzeuge anbieten, noch zusätzlich jeweils ein Jäger und einen Schlachtflieger/Bomber mit Eins unterhalb des Top-Battle-Ratings zu verwenden, um diese auch für viel weniger Punkte während der Schlacht einsetzen zu können. Dies ist oft dann sinnvoll, wenn die Schlacht sowieso verloren ist und der Gegner schon um die ‘Spawn’-Zonen herumsteht. Falls man für die Top-Flugzeuge nicht genügend ‘Spawn’-Punkte hat, kann man einen BR minus 1 Jäger ohne Bomben schon für 480 Punkte bringen und hat die Chance, noch ein gegnerisches Flugzeug abzuschießen, anstatt an der ‘Spawn’-Zone nur massakriert zu werden. Nachfolgend sind neben dem PzKpfw IV Ausf. H noch zehn weitere Fahrzeuge und Flugzeuge in der engeren Vorauswahl. Diese beinhaltet aber auch Premium-Fahrzeuge, die teilweise nicht so einfach zu beschaffen sind, weshalb je nach Anzahl der Slots die vorhandenen bzw. wichtigsten davon ausgewählt werden sollten. Für Deutsche BR 4.0 hat sich daher folgendes Deck bewährt: T-34-747(r) Das wichtigste Fahrzeug, wenn man etwas Geld für ein Premium-Fahrzeug investieren möchte. Eines der schnellsten deutschen Fahrzeuge in diesem Bereich, mit der ‘magischen Stalinium’-Panzerung und Munition. Als Kampfpanzer für Einsätze, welche eine höhere Beweglichkeit und einen drehbaren Turm erfordern, wird der deutsche Beute-T-34 verwendet. Der mittlere Premium-Kampfpanzer hat die gleiche ‘trollige’ Panzerung wie sein sowjetischer Kollege, dieselbe 76-mm-Kanone mit der ‘überwirksamen’ panzerbrechenden Granate, welche es dazu weniger genau mit dem Winkel der getroffenen Panzerung nimmt mehr …

  • Polnische Truppen marschieren durch eine englische Stadt

    Polnische Armee im Exil. Stärke, Ausrüstung und Divisionen der polnischen Exil-Einheiten in Frankreich und England, Luftwaffe und Marine. hier zu den Polnischen Streitkräften 1939. Viele polnische Soldaten, einzeln oder in kleinen Gruppen, konnten sich nach der Niederlage von 1939 der Gefangenschaft entziehen oder aus der Internierung entkommen und machten sich entweder durch die baltischen Staaten im Norden oder durch Rumänien, Ungarn, Jugoslawien und Italien im Süden auf den Weg nach Frankreich. Die Aufstellung der polnischen Exilarmee begann im November 1939 und ein großes Lager wurde für die Polen in Coetquidan in der Bretagne vorbereitet. Der Strom polnischer Freiwilliger brach nicht ab, bis nicht Lager in weniger als drei französischen Departements gefüllt waren. Allmählich nahm eine Armee Gestalt an. Sie umfasste ein Hauptquartier, Ausbildungseinrichtungen, zwei Infanterie-Divisionen mit zwei weiteren in der Aufstellung, eine unabhängige Gebirgs-Brigade und eine gepanzerten Kavallerie-Brigade mit einer Gesamtstärke von 72.000 Mann. Die polnischen Armee-Einheiten in Frankreich: Polnische Exil-Armee in Frankreich: Als der deutsche Angriff begann, war nur die Hälfte der polnischen Armee fertig aufgestellt. Die 3. und 4. Infanterie-Division wurden dazu verwendet, 12 Panzerabwehr-Kompanien zur Verstärkung französischer Divisionen zu formieren, während die 10. gepanzerte Kavallerie-Brigade nur einige Tage nachdem sie ihre neue Ausrüstung erhalten hatte, aufgeteilt wurde und eine Kampfgruppe davon direkt an die Front geschickt wurde. Die Gebirgs-Brigade, welche wie die französischen Chasseurs Alpins (Alpenjäger) gegliedert war – wenn auch nur wenige ihrer Männer etwas über Berge wussten – wurde nach Norwegen abtransportiert. Während des Frankreich-Feldzug erlitten die 1. Grenadier-Division und 2. Infanterie-Division schwere Verluste, bevor sie über die Grenze zur Schweiz abgedrängt und dort interniert wurden. Von den insgesamt 83.000 Mann in den polnischen Exilstreitkräften am 15. Juni 1940 konnten 24.000 nach England evakuiert werden, wo sie mit den schon 3.700 Polen in der englischen Royal Navy und Royal Air Force zusammengefasst wurden. 5.000 Mann befanden sich noch im Mittleren Osten und 50.000 Polen sind in Frankreich gefallen, in Kriegsgefangenschaft geraten oder im Ausland interniert worden. Organisation der polnischen Armee Die 1. Grenadier- und die 2. Schützen-Division verfügten über jeweils drei Infanterie-Regimenter, ein Regiment Feldartillerie und ein Regiment mittlerer Artillerie, ein Pionier-Bataillon, eine Pionier-Kompanie, eine Aufklärungseinheit, ein Nachrichten-Bataillon, eine Funktelegrafen-Kompanie, eine Divisions-Panzerabwehr-Kompanie, zwei Transportkompanien, ein Zug Militärpolizei und verschiedene, andere Dienste. Insgesamt ergab dies 16.000 Mann in jeder der beiden Divisionen. Die 3. und 4. Infanterie-Division hatten beide nur zwei Infanterie-Regimenter, wenn es auch vorgesehen war, ein drittes zu einem späteren Zeitpunkt hinzuzufügen. Die unabhängige Hochland-Brigade bestand aus zwei Demi-Brigaden (Halb-Brigaden) zu je zwei Bataillonen mit jeweils drei Schützen und einer Unterstützungs-Kompanie, bewaffnet mit Gewehren und Pistolen und unterstützt durch fünfzehn 60-mm und fünfzehn 81-mm-Granatwerfer sowie 25 Panzerabwehr-Kanonen. Ihre Stärke war 182 Offiziere, 45 Offiziers-Kadetten (Aspiranten), 742 Unteroffiziere und 3.809 Mann anderer Ränge. Die 10. Panzer-Brigade wurde aus Soldaten der ehemaligen polnischen Panzer-Brigade gebildet, welche nach der polnischen Niederlage in Ungarn interniert wurden. Die Männer erreichten anschließend Frankreich in kleineren Gruppen. Bis zum Juni 1940 bestand die Stärke aus 3.323 Mann aller Ränge. Sie wurden in ein Panzer-Regiment aus zwei Bataillonen mit insgesamt 90 Renault R-35 Panzer organisiert. Dazu kam ein motorisiertes Kavallerie-Regiment aus zwei Bataillonen, eine Artillerie-Batterie aus zwei Trupps mit 105-mm-Kanonen, ein Panzerabwehr-Trupp mit 25-mm-Pak, Nachrichten-Staffel, Pionier-Kompanie und sonstige Dienste. Zudem gab es eine angegliederte ‘Kampfgruppe’, welche aus 102 Offizieren und 1.607 Mannschaften bestand. Uniformen Die polnischen Soldaten in Frankreich erhielten zuerst veraltete Horizont-blaue Uniformen, welche aus dem Ersten Weltkrieg zurückgeblieben waren. Diese wurden aber nach und nach durch die neuen Standard-Uniformen in Khaki-Farbe ersetzt. Die polnischen Offiziere, welche immer noch über ihre vor bis 1939 hergestellten polnische Uniformen verfügten, trugen diese oft außerhalb des eigentlichen Dienstes. Die Standard-Uniform für Offiziere bestand aus einer Seitenkappe, einem offenen einreihigen Khaki-Uniformrock mit Khaki-Hemd und Schlips. Dazu passende Stiefelhosen mit entweder braunen Schnürstiefeln oder hohen schwarzen Stiefeln. Die Ausrüstung bestand aus braunem Ledermaterial, ebenso wie bei den französischen Offizieren. Mannschaften erhielten auch die Standard-Felduniform in Khaki und die Hochland-Brigade, welche nach Narvik in Norwegen geschickt wurde, erhielt zusätzliche Kleidung und Ausrüstung der französischen Gebirgstruppen. Andere Formen der Kopfbedeckung für Mannschaften waren Khaki-Baretts für Gebirgstruppen, schwarze Baretts für die Panzertruppe und die zwei Modelle des französischen Stahlhelmes an der Front, auf welchen der polnischen Adler in weißer Farbe vorne aufgemalt wurde. Polnische Armee in England Polnische Truppen begannen ab dem 24. Juni 1940 in England einzutreffen. Im September 1940 wurde ein polnisches Korps gebildet, welches ein Hauptquartier, zwei Schützen-Brigaden und den Kader für eine Dritte, sowie verschiedene Unterstützungs- und Versorgungseinheiten umfasste. Der anhaltende Mangel an Soldaten, vor allem an verschiedenen Spezialisten, und der generelle Mangel an Ausrüstungsgegenständen aller Art, welcher zu jener Zeit in England herrschte, führte jedoch zu Verzögerungen bei der Fertigstellung der Formationen. Gegen Ende des Jahres 1940 war die Stärke des Korps 3.498 Offiziere und 10.884 Mannschaften, womit die polnische Armee der bei weitem bedeutendste Teil der Exilstreitkräfte in England war. Der Mangel an Artillerie wurde durch Eingliederung eines englischen Regimentes mittlerer Feldartillerie behoben. Da es keine gepanzerten Kampffahrzeuge gab, bildeten polnische Panzerbesatzungen Infanterie-Einheiten. Die polnischen Soldaten, welche nach dem Fall von Frankreich in Großbritannien eintrafen, trugen französische Uniformen und behielten diese, bis ab Juli 1940 britische Uniformen ausgegeben werden konnten. Trotzdem wurde noch für einige Monate der französische Adrian-Helm zusammen mit den britischen Uniformen getragen, bis auch diese ersetzt werden konnten. Dagegen wurde der französische Helm für motorisierte Truppen weiterhin verwendet, da dieser beliebt und zudem praktisch war. Erst nachdem eine britische Alternative gefunden werden konnte, wurde er ersetzt. Die Offiziere, welche noch ihre polnische Vorkriegsuniform hatten, verwendeten diese weiterhin. Auf der Kopfbedeckung, welche entweder aus der viereckigen polnischen Czapka oder der Seitenkappe bestand, erschien der polnische Adler aus weißem Metall. Auf dem Barett bestand er aus Stoff und auf den verschiedenen Arten der Helme wurde er in gelber Anti-Gas-Farbe gemalt. Am oberen Ärmel trugen die Polen ein rotes Stück Stoff mit der Inschrift ‘Poland’ in Weiß. Polnische Rangabzeichen wurden weiterhin getragen und an den Schultergurten und der Kopfbedeckung zeigte ein schmaler Stoffkragenspiegel das Regiment oder die Waffengattung an. Polnische Luftwaffe Die Besatzungen von 84 polnischen Flugzeugen, welche im Oktober 1939 nach mehr …

  • Jakowlew Jak-9U

    Wichtigestes Sowjetisches Jagdflugzeug Jakowlew Jak-9 im Zweiten Weltkrieg und sein Vorgänger Jak-7. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Jakowlew Jak-7 Typ: Jagdflugzeug. Jak-7 Geschichte: Die Jak-7 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich die Anforderungen für die Entwicklung eines Flugzeuges durch einen Kriegsausbruch verändern können. Ende 1939 begann Alexander Jakowlew mit einer Studie für eine zweisitzige Trainer-Version für sein neues Jagdflugzeug Jak-1. Er hatte das Gefühl, dass ein Flugschüler von dem relativ leistungsschwachen UT-2-Trainingsflugzeug erst einmal auf den zweisitzigen UTI-26 Trainer üben sollte, bevor er zu einem richtigen einsitzigen Kampfflugzeug wechselt. Dies würde eine ausreichende Übungszeit bei jedem Ausbildungsabschnitt ermöglichen und die Zahl der Unfälle verhältnismäßig gering halten. Der einzige Unterschied zum einsitzigen Kampfflugzeug war der Einbau eines zweiten Cockpits mit voller Dual-Kontrolle für den Fluglehrer, ein vergrößertes Seitenleitwerk, die Installation eines Landescheinwerfers, eine vergrößerte Spannweite auf 10,25 m und als einzige Bewaffnung eine einzelnen 20-mm-Kanone durch die Propeller-Achse. Das Fahrwerk war nicht einziehbar. Der Prototyp flog zum ersten Mal im Spätsommer des Jahres 1940 und die bürokratischen Testversuche und Prüfverfahren des UTI-26 Trainingsflugzeuges wurden gleichzeitig mit denen der Jägervariante durchgeführt. Die Produktion sollte ebenfalls zusammen in der GAZ-115-Fabrik bei Moskau erfolgen. Der deutsche Überfall im Juni 1941 zwang das Entwicklungsbüro von Jakowlew jedoch, die UTI-26 in ein Kampfflugzeug zu verwandeln. Da Jagdflugzeuge verzweifelt an der Front benötigt wurden, sollten alle verfügbaren Flugzeuge, welche auch als Jäger einsetzbar waren, bewaffnet und in den Kampf geschickt werden. Die Bezeichnung des Jakowlew-Trainingsflugzeugs wurde darauf hin von UTI-26 in Jak-7 geändert. Unter der Bezeichnung Jak-7A erreichten die ersten zweisitzigen Jagdflugzeuge die Frontverbände Ende 1941. Sie waren mit einer 20-mm-ShVAK Kanone und zwei 12,7-mm-Beresin-BS Maschinengewehren mit je 300 Schuss bewaffnet. Es wurden auch Vorrichtungen getroffen, um das Kampfflugzeug mit 6 RS-82-Raketen oder einem Paar von 100-kg-Bomben bewaffnen zu können. Piloten berichteten von der Front, dass die Feuerkraft, Reichweite und auch Flugeigenschaften der Jakolew 7 dem Jakolew 1 Jäger überlegen waren. Der Einbau eines 36-Liter-Tanks an Stelle des Sitzes für den Fluglehrer vergrößerte die Einsatzreichweite der Jak-7A auf über 820 Kilometer. Die obere Hälfte des zweisitzigen Trainers wurde beibehalten, sodass der einsitzige Jak-7-Jäger das gleiche, unverwechselbare ‘buckelige’ Aussehen der UTI-26 hatte. Das zusätzliche Gewicht von 350 kg führte dazu, dass ein neu gestaltetes und verstärktes, einziehbares Fahrwerk verwendet wurde. Verhältnismäßig wenige Jak-7A wurden gebaut, bevor die Produktion schon zu Jak-7B wechselte. Deren Spannweite war auf 10 m reduziert, ein RSI-4-Funkgerät wurde eingebaut und eine Anzahl verschiedener aerodynamischer Verbesserungen vorgenommen, wodurch das Normalgewicht auf 3.036,5 kg anstieg. Der Klimow M-105-PF-Motor ersetzte das M-105-PA-Triebwerk während des Sommers 1942, zusammen mit einer neuen Abgasableitung, Seitenrudertrimmer-Aufhängungen sowie ein Spannmechanismus für die zwei Maschinengewehre vor der Windschutzscheibe. Der Jak-7B Jäger verdrängte Anfang 1942 die Jakolew 1 aus der Produktion. Dessen Produktion ging wiederum zugunsten der neuen Jak-9 Anfang 1943 zu Ende. Insgesamt 6.399 Stück hatten die Produktionslinien von Moskau, Nowosibirsk, Omsk und Saratow bis dahin verlassen. Benutzer: Sowjetunion (Russland) Animation 3d-Modell Jakowlew 7 Spezifikationen Jakowlew Jak-7B Spezifikationen: Bewaffnung: Einsatzstatistik: Jak-9 Jakowlew Jak-9 Typ: russisches Jagdflugzeug aus dem 2.Weltkrieg. Manche auch Jagdbomber, Panzerjäger oder Langstrecken-Begleitjäger. Geschichte: Die Jakowlew-Jäger waren das am häufigsten verwendete russische Jagdflugzeug in Korea und dem 2. Weltkrieg, und das bekannteste war die Jakowlew Jak-9. Auch der zahlenmäßig am stärksten vertretene Typ der Jakowlew-Jagdflugzeuge, die Jak-9, wurde in einer Reihe von unterschiedlichen Versionen bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein produziert. Die Jak-9P, die letzte und beste Version, wurde von den Nordkoreanern zahlreich im Korea-Krieg eingesetzt. Die erste Jak-9 wurde aus einer Jak-7B entwickelt und Ende 1942 in Dienst gestellt. Auf der Suche nach einer Lösung, um der normalen Jak-7 eine größere Reichweite zu ermöglichen, gestaltete Jakowlew die Flügel teilweise neue um Platz für größere Treibstofftanks zu schaffen. Das Cockpit wurde etwas zurückversetzt und die Position des Kühlers unter dem Rumpf wurde geändert. Ausgerüstet mit dem gleichen Motor wie die Jak-7, ging der neue Typ im August 1942 in die Produktion. Es wurde das meist gebaute russische Flugzeug, mit Ausnahme der Il-2 Stormowik. Die Jak-9 war in der Lage die Bf 109 G auszufliegen, auf welche sie über Stalingrad seit Ende November 1942 traf. Es wurden weitere Verbesserungen vorgenommen: die Jak-9M hatte ein weiteres Maschinengewehr, während die Jak-9B bis zu 600 kg Bomben tragen konnte. Zwei weitere wichtige Versionen, welche entwickelt wurden, waren die Jak-9T und Jak-9D. Die Jak-9T hatte eine 37-mm Nudelmann-Suranow-Kanone zum Angriff auf Panzer. Die Jak-9D hatte eine geringere Bewaffnung aus einer 20-mm-Kanone und nur einem 12,7-mm-MG, aber dafür mehr Treibstoff und eine größere Reichweite. Diese Flugzeuge wurden vor allem zur Begleitung amerikanischer B-17 Fliegende Festrungen und B-24 Liberator-Bomber eingesetzt, wenn diese bei ihren Angriffen auf Deutschland oder die rumänischen Erdölfelder in Ploesti nach Russland weitergeflogen waren. Die letzte Version welche während des 2. Weltkrieges entwickelt wurde, war die Jak-9U. Sie war die Grundlage für die modernste Version, die Jak-9P aus der Nachkriegszeit. Die Jak-9U hatte viele weitere aerodynamische Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern und die Flugzelle war ebenfalls neu überarbeitet mit der gesamten Struktur und Verkleidung aus Metall. Diese Version wurde von einem 1650 PS starken Klimow M-107A-Motor angetrieben, was zu einer Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 700 km/h in 5.500 m Flughöhe gegenüber den 600 km/h in 2.000 m Höhe der Jak-9D führte. Verschiedene Versionen der Jak-9 wurden zur Ausrüstung mehrerer ausländischer Fliegerstaffeln verwendet, welche an der Ostfront kämpften, wie zum Beispiel das 1. polnische Warschau-Jagdregiment und die frei-französische Jagdgruppe de Chasse Normandie-Niemen. Deren Piloten zogen den russischen Jäger den Lend-Lease amerikanischen Bell P-39 Airacobra oder englischen Hawker Hurricane vor – was allerdings wohl kaum ein Wunder war, wenn man die Leistung dieser zu diesem Zeitpunkt zweit- bis drittklassigen anglo-amerikanischen Flugzeuge näher betrachtet. Der Jak-9-Jäger war sehr beliebt bei seinen Piloten, es war besonders wendig in niedrigen Flughöhen und damit ein ernst zu nehmender Gegner für die leistungsmäßig stärkeren und besser bewaffneten deutschen Jäger. Aber die herausragenden Tugenden dieses hervorragenden Jägers war seine technische Zuverlässigkeit und einfache Bauweise, geeignet für die Massenproduktion. Benutzer: Russland, Polen, Frei-Franzosen (im 2. Weltkrieg), später Nord-Korea, China und die meisten Staaten des Warschauer Paktes. Animation mehr …

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